Selbsthilfegruppe verbuchte Erfolg Drucken E-Mail

 

Den Einbrechern das Leben schwer machen


 

Vor vier Jahren haben wir über einen slowakischen Einbrecher berichtet, der mit seinen Einbrüchen die Fischerhüttenbesitzer entlang des Grenzflusses March terrorisierte und der österreichischen Exekutive samt der damaligen Innenministerin auf der Nase herumtanzte, bis es endlich zu seiner Festnahme kam.

 

Etliche Fischerhüttenbesitzer haben aus diesem Vorfall gelernt und ihre Hütten teilweise – unter hohem finanziellen Aufwand - zu wahren „Hochsicherheitsanlagen“ umgerüstet. Zudem haben sie abschnittsweise Selbsthilfegruppen gebildet. In nachbarschaftlicher Hilfe kontrollieren sie abwechselnd gegenseitig ihre Fischerhütten. Dies hat heute zu einem Erfolg geführt.

 

Um 07:30 Uhr entdeckte Josef Josef Prantner, in dem Abschnitt in dem sich auch seine Fischerhütte befindet, an seiner und auch an anderen Hütten Spuren eines versuchten Einbruches.

 

Bei einer Hütte, die einem 75jährigen Mindestrentner gehört, der diese aus finanziellen Gründen nicht so gut abgesichert hat, war die Türe der Veranda aufgebrochen. Prantner begab sich in die Fischerhütte und entdeckte weiters, dass die Türe von dieser eingetreten worden war. Bei genauerer Nachsicht entdeckte er auch den Einbrecher, der sich noch in der Hütte aufhielt.


 

Josef Prantner versuchte zwar noch den Einbrecher festzuhalten, jedoch konnte dieser auf Grund seiner körperlichen Überlegenheit über ein angrenzendes Feld flüchten. Dort hatte er ein Fahrrad - vermutlich auch gestohlen – deponiert, mit dem er seine Flucht auf der Bundesstraße 49 fortsetzte. Prantner verständigte per Handy sofort die Polizei. Diese konnte auf Grund der genauen Personenbeschreibung, den Einbrecher kurze Zeit später festnehmen. Beim Täter handelt es sich um einen 35jährigen slowakischen Staatsbürger, der anschließend auf freien Fuß angezeigt wurde.

 

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2016-10-11

 

Kommentare 

 
Paul Schröder - 2016-10-11 18:14
Anzeige natürlich auf freien Fuß. :cry: Der Geschädigte wird natürlich durch die Finger schauen und der slowakische Einbrecher wird auch nicht zur Verhandlung kommen. :cry:
 
 
Ernst K. - 2016-10-11 18:35
Bürgerwehren oder vornehm ausgedrückt Selbsthilfegrup pen werden sich in Zukunft vermehren. Seit den offenen Grenzen und dazu noch den Illegalen die in Massen einströmen, ist die Polizei restlos überfordert.
 
 
biersauer - 2016-10-12 05:56
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!"
im eigenen Land ist das möglich, denn wäre die Fischerhütte auf slow. Boden, dann wäre das viel schwieriger.
Im nördlichen Grenzraum sind die Reaktionen der Bauern viel direkter, es werden diese Einbrecher einfach mittels Prügel weichgeklopft.
 
 
Hugo - 2016-10-12 10:18
wieso wird der bitte laufen gelassen?

Wird nicht mehr eingesperrt in Österreich?

das System kollabiert!
 

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