Auswirkungen der Russland-Sanktionen sind nun deutlich sichtbar Drucken E-Mail


Nur eine Beendigung kann weiteren wirtschaftlichen Schaden abwenden

 

550 Millionen Euro und 7000 Arbeitsplätze haben die Russland-Sanktionen allein Österreich gekostet. Wie nun bekannt wurde, schlitterte aufgrund der EU-weiten Export- und Importeinschränkungen sogar ein heimisches Textilunternehmen in die Pleite.  Anstatt die Sanktionen gegen Russland endlich zu lockern bzw. ganz aufzuheben, wurde aus Brüssel kurz vor Weihnachten bekannt gegeben, dass man sie noch bis Juli 2017 verlängern wolle.  Mit diesem kurzsichtigen und schädlichen Vorgehen agiert die Europäische Union komplett gegen die wirtschaftlichen Interessen der Mitgliedsstaaten – allen voran gegen die, in der Union östlich gelegenen.

 

Dazu sei eine Studie des "Genfer Hochschulinstituts für internationale Studien" in Erinnerung gerufen, welches erhoben hat, dass die osteuropäischen EU-Länder massiv unter den Sanktionen gegen Russland zu leiden haben.  Während Österreich im Jahr 2015 immer noch Exporteinbußen von vier Prozent in Kauf nehmen musste, hat es vor allem die Baltischen Staaten massiv getroffen.  Diese verzeichneten einen Rückgang von bis zu 12 Prozent.

 

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist auf einem Höchststand. Diese noch weiter zu befeuern, in dem die Bundesregierung wirtschaftsschädigende Maßnahmen gegen einen jahrzehntelangen verlässlichen Partner mitträgt, ist unverantwortlich.

 

Dazu der Vizebürgermeister von Wien und stv. Bundesparteiobmann der FPÖ Mag. Johann Gudenus, der eine deutliche Kritik der Bundesregierung am Vorgehen der Eurokraten vermisst: „Die Worte von Vizekanzler Mitterlehner, der sich noch im November gegen die Verlängerung des Wirtschaftsembargos ausgesprochen hatte, waren offenbar das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden." So wurde Mitte Dezember 2016 beispielsweise ein Antrag der FPÖ auf Aufhebung der Sanktionen im EU-Ausschuss abgelehnt.

 

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2017-01-07


 

Kommentare 

 
hugin - 2017-01-07 09:25
RUSSISCHES ABENTEUER DER ÖSTERREICHISCHE N REGIERUNG
Trotz der im Staatsvertrag festgeschrieben en "Immerwährenden Neutralität", hat sich die Regierung den Sanktionen gegen Russland angeschlossen. Laut Presseberichte gingen dadurch 7.000 Arbeitsplätze verloren. So sieht das Geschwafel von der "Schaffung von Arbeitsplätzen" in der Praxis aus!
Diese Regierung schadet der Wirtschaft und der Bevölkerung!
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Murx - 2017-01-07 10:45
Solange devote netto zahlende rückgratlose Politiker in Brüssel auf ihrer Schleimspur dahinkriechen wird sich an der Situation kaum etwas ändern.
Den korrupten Politdarsteller n in Brüssel sind die Österreicher egal. Dem lieben kleinen Außenministerch en Österreichs hört man dort nicht einmal zu.
Ob der Verlust durch diese unnötigen Sanktionen wirklich nur 7000 Arbeitsplätze und 500 Millionen Euro verloren gegangen sind, darf stark bezweifelt werden ... schon alleine der Verlust durch verhinderte landwirtschaftl ichen Exporte und die Verluste durch ausbleibende russische Gäste im Fremdenverkehr dürften weit darüber liegen.
Unser Wirtschaftsmini ster Mitterlehner einem eifrigen Befürworter der Sanktionen dürfte aber die österreichische Wirtschaft schon bald ihre Antwort geben.
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paulchenpanther - 2017-01-08 15:06
Auch das Goldene Quartier in der City spürt die Sanktionen stark: Vor einigen Wochten mußte mangels kaufkräftiger Kunden der Designer Roberto Cavalli seinen Shop ebendort schließen - andere werden folgen ...
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KarlW - 2017-01-09 04:33
Die Regierung wäre gut beraten, Brüssel hin oder her, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben. Denn nur ein dummer Hund beißt die Hand die ihn füttert.
Nachsatz: Der Umstand, dass Mitterlehner der Schlauesten einer nicht ist, ist hinlänglich bekannt.
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Wachsmann - 2017-01-09 11:18
zitiere KarlW:
Der Umstand, dass Mitterlehner der Schlauesten einer nicht ist, ist hinlänglich bekannt.

Deutsche Sprache, schwere Sprache. LOL:
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KarlW - 2017-01-09 14:33
Wachsi- wie immer ********, dass dies eine Redewendung ist hat sich bis zu dir noch nicht herumgesprochen . Bist halt der ********* einer... :lol:

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NETIQUETTE EINHALTEN. DANKE!
www.erstaunlich.at/.../
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Wachsmann - 2017-01-09 14:48
Lern Deutsch KarlW, denn der Satz muss korrekt heißen: "Der Umstand, dass XY nicht einer der Schlauesten ist, ist hinlänglich bekannt."
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KarlW - 2017-01-09 16:02
Wachserl- Seit wann fühlst du dich privilegiert den Oberlehrer zu geben? Dein Ghostwriter ist anscheinend mit Redewendungen, wie sie in der deutschen Sprache gebräuchlich sind, so wenig vertraut wie deine Genossen mit Bildung. Also spare dir deine geistigen Ergüsse für deine Stammtischrunde in den Kellern der Löwelstraße auf. Dort wirst du, eventuell als gescheit erscheinen können und deine Sozenfreunde vielleicht beindrucken. In der Zwischenzeit erhöhe dein Bildungsniveau und lerne gebräuchliche Redewendungen deutschen Sprache kennen. Abschließend ein kleiner Hinweis: Nicht mit LERN sondern mit LERNE sollte die Einleitung deines Posting beginnen, du Deutschgenie... :D
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