ÖAMTC-Pannenhilfe war 2025 mehr als 700.000-mal österreichweit im Einsatz

Durchschnittlich 1.920 Einsätze täglich, Dezember war Spitzenmonat

Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC waren auch im Jahr 2025 fast ununterbrochen im Einsatz: Insgesamt rückten die Pannenhelfer des Mobilitätsclubs in ganz Österreich 700.881-mal aus, um den Mitgliedern schnell und zuverlässig zu helfen. Das entspricht durchschnittlich 1.920 Einsätzen pro Tag, was eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Der Dezember 2025 erwies sich als besonders herausfordernd für die ÖAMTC-Pannenhilfe: Insgesamt 65.040 Einsätze machten ihn zum einsatzstärksten Monat des Jahres, dicht gefolgt vom Jänner mit 63.200 und August mit 63.098 Einsätzen. Oliver Danninger, Leiter des Bereichs Technik beim Mobilitätsclub, fasst zusammen: “Das Jahr 2025 endete mit einem besonders einsatzreichen Dezember – und das neue Jahr hat aufgrund der Kälte ebenso intensiv begonnen. Die Kombination aus frostiger Kälte und erhöhter Anfälligkeit von Autobatterien sorgte dafür, dass unsere Pannenhelfer alle Hände voll zu tun haben.”

Zu den Tagen mit den meisten Einsätzen im Jahr 2025 gehörten der 2. Jänner, der 24. November sowie der 29. Dezember, an denen der ÖAMTC jeweils rund 3.500 Einsätze verzeichnete. Der ÖAMTC-Experte erklärt: “Extreme Temperaturen, sei es die klirrende Kälte im Winter oder die große Hitze im Sommer, führen in Verbindung mit dem starken Urlaubsverkehr zu erhöhtem Pannenaufkommen.”

Auch der Abschleppdienst war im Jahr 2025 stark gefordert: Insgesamt 271.323-mal wurde er österreichweit gerufen, was eine Steigerung von 3.557 Einsätzen im Vergleich zu 2024 bedeutet. Wenn eine Panne nicht direkt vor Ort behoben werden kann, wird das Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt abgeschleppt. Darüber hinaus leistet der Abschleppdienst auch bei geplanten Nothilfen Unterstützung, beispielsweise nach Falschbetankungen oder ähnlichen Schadensfällen.

Die häufigste Ursache für Pannen im Jahr 2025 war erneut die Starterbatterie. „Batterieprobleme sind ein ganzjähriges Thema und waren auch 2025 die häufigste Ursache für Pannen“, erklärt Oliver Danninger. Etwa ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen. Besonders an sehr kalten Wintertagen zeigt sich deren Anfälligkeit. Danninger empfiehlt: “Vor längeren Fahrten, wie zum Beispiel in den Winterurlaub, ist ein Fahrzeug-Check besonders wichtig.”

Im Jahr 2025 zählten neben Batterieproblemen auch Schwierigkeiten mit dem Motor und Reifenschäden zu den häufigsten Pannenursachen. Motorprobleme führten zu 22 Prozent der Einsätze, während zehn Prozent der Pannen auf defekte Reifen zurückzuführen waren.

Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe von 1. Jänner bis 31. Dezember 2025 im Bundesländervergleich

Bundesland             Anzahl Tagesschnitt (gerundet)
Wien                         162.649        446
Niederösterreich    140.249         384
Oberösterreich        109.242        299
Steiermark                  88.359        242
Tirol                             63.430        174
Kärnten                       50.495        138
Salzburg                      41.624       114
Vorarlberg                   23.265         64
Burgenland                 21.568         59
Österreich                 700.881   1.920

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LESERBRIEF!

Der "große Wurf" der Verlierer Ampel Koalition

Das fällt mir zu der Senkung um 5% MwSt. auf ausgewählte Lebensmittel ein? Gültig ab Juli 2026. Wenn man sieht was diese Verliererampel alles erhöht hat, zB. das Anmelden eines Kfz kostet jetzt mit Zulassungsschein im Scheckkartenformat 299,50€ statt vorher 180€.  Reisepass vorher 72,90€ jetzt 120€. Führerschein, usw. – also alle staatlichen Dienstleistungen sind extrem gestiegen. Inflation seit 2015, bis zu 12%. Mieten fast verdoppelt. Betriebskosten, Fernwärme, Müll und Wasser sind gestiegen.
Energiekosten mehr als verdoppelt. Gemeindeabgaben massiv erhöht. Kraftstoffe fast verdoppelt.

Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrscheine massiv erhöht. Sozialversicherungsbeiträge erhöht. E- Card Gebühr erhöht, bzw. für Pensionisten eingeführt. 25€ im Jahr.  Löhne und Pensionen immer unter der Inflation erhöht, also jedes Jahr ein realer Einkommensverlust.

Was ich auch toll finde, dass die Verliererkoalition die Strompreise für die Industrie auf 5 Cent senken. Im Jänner 2027. Bis dahin werden noch viele weitere Betriebe den Bach runter gehen. Die Senkung tut zwar der Industrie gut, davon wird aber die Wohnung einer Mindestpensionistin nicht warm.

Und die Bundesregierung erzählt der Staunenden Bevölkerung, dass jetzt auf ein paar Lebensmittel die Steuern von 10% auf 5% gesenkt werden. Das bedeutet zum Beispiel für ein Kilogramm Brot, dass sagen wir 2€ kostet, senkt sich der Preis um 10 Cent. Voraussetzung der Bäcker gibt die Senkung weiter.

Wenn ich jetzt die Gebührenerhöhung der Kfz Zulassung her nehme die von 180 auf fast 300€ gestiegen ist, muss ich 1.200 kg Brot kaufen um die Erhöhung mit der Senkung auszugleichen.😂😂😂

Bei der Einführung der E-Card Gebühr für Pensionisten (25€) muss ich 250kg Brot kaufen um mir die Einsparung zu holen. Dabei habe ich aber noch nichts gespart. Bei der Milch, oder sonstigen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sind es noch weniger. Eier, Beispiel 0,30€, Ersparnis 1,5 Cent! Wobei ich gelesen habe, dass die Eierpreise um 23% steigen werden ( Vogelgrippe).

Verarschen kann ich mich selber, dazu brauche ich keine Überbezahlte Verliererregierung.
Mir fällt zu Eurer neuerlichen Verarschung nur noch eines ein, TRETEST ENDLICH ZURÜCK!

Gerhard Bauer

FPÖ – Kickl zu Steuersenkung: „Halbherzige Maßnahme wird keine spürbare Entlastung bringen – diese Regierung kann es einfach nicht!“

Mini-Entlastung bei Lebensmitteln zahlen sich Österreicher durch neue Strafsteuer bei Online-Käufen und Plastikabgabe selbst - Ursachen der Teuerung werden nicht angegriffen

Seit fast vier Jahren fordert die FPÖ die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel als Soforthilfe, bei gleichzeitiger Bekämpfung der Grundursachen der Teuerung. Heute gab die Bundesregierung bekannt, die Steuer auf diese Produkte halbieren zu wollen. FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl: „Nicht einmal abschreiben oder kopieren bringt diese Verliererampel richtig zusammen. Das ist ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit des Kabinetts Stocker, spürbare Entlastungen für die seit Jahren unter der Teuerung leidende Bevölkerung umzusetzen. In die Ukraine und für linke NGOs werden die Millionen ohne langes Nachdenken überwiesen – aber wenn es um rasche und wirksame Hilfe für die eigenen Leute geht, dann geht nichts. Diese Regierung kann es einfach nicht!“

Was von Stocker, Babler, Meinl-Reisinger & Co. gänzlich vergessen wurde, ist die Bekämpfung der Ursachen für die Teuerung: „Das ist aus unserer Sicht die notwendige zweite Seite der Medaille. Denn ohne diesen Schritt wird eine Soforthilfsmaßnahme nämlich zu einer ineffektiven Gießkanne, von der am Ende des Tages niemand profitieren wird. Das sollte eigentlich eine Lektion der Corona-Zeit sein.“

Die heute von der Verliererampel als großer Erfolg verkaufte Mehrwertsteuer-Senkung werde zudem womöglich als Bumerang zurückkommen, warnte der FPÖ-Klubobmann, denn zur Gegenfinanzierung sollen eine neue Plastik-Abgabe sowie eine neue Strafsteuer auf Online-Käufe eingeführt werden. Dieselben, die profitieren sollen, werden mit etwas Neuem belastet.

Die Gegenfinanzierung könnte wesentlich sinnvoller und vor allem für die Menschen ohne zusätzliche Belastungen erfolgen: „Im NGO-Sumpf versickern seit Jahren hunderte Millionen Euro in dubiosen linken Vereinen – ohne jeden Nutzen für die Allgemeinheit. Im Asylbereich, in der Mindestsicherung versickern Milliarden Euro – auch hier ist bei einem entsprechend harten Asylkurs ein riesiges Einsparungspotential vorhanden, das mit für die Entlastung der Österreicher eingesetzt werden kann“, erklärte Kickl. Besonders kostenintensiv sei auch die XXL-Bundesregierung mit ihren insgesamt 21 Mitgliedern plus entsprechendem „Hofstaat“. Kickl: „Hier kann man sofort einsparen. Diese Regierung dilettiert seit Monaten durch das Land, ohne dass die Lage im Land für die Menschen besser wird. Es wird Zeit, dass die Menschen mit ihrer Stimme bei Wahlen das Vertrauen und Misstrauen neu verteilen. Dann haben wir klare Verhältnisse, und dann gibt es die Chance auf eine freiheitlich geführte Regierung, die dann endlich die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt.“

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Vorsicht vor fliegenden Eisplatten

Schnee und Eis müssen vor Fahrtantritt entfernt werden

Mit den winterlichen Temperaturen steigt auf Österreichs Straßen erneut die Gefahr durch herabfallende Eis- und Schneemassen von Fahrzeugdächern. Vor allem in den vergangenen Tagen haben sich nicht nur auf Gehsteigen und Fahrbahnen, sondern auch auf Pkw, Lkw und Anhängern gefährliche Eisplatten gebildet. Jetzt, wo die Temperaturen wieder etwas milder werden, besteht die Gefahr, dass sich die Eisplatten während der Fahrt lösen und zu einer ernsthaften Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Der ARBÖ erinnert daher eindringlich daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt vollständig von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Besonders auf Lkw-Planen oder Dächern von leichten Nutzfahrzeugen können sich bei Minusgraden massive Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf die Straße oder auf nachfolgende Verkehrsteilnehmer krachen können. Zwar sind Lkw-Fahrer ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer, verpflichtet, ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eis, Schnee und Schmutz zu befreien, doch kommen nicht alle Lenker dieser Pflicht nach. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker zudem verpflichtet, darauf zu achten, dass die Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker, Rücklichter sowie Scheinwerfer in funktionstüchtigem Zustand befinden. Andernfalls drohen Strafen, der Strafrahmen beträgt bis zu 10.000 Euro.

Gefahren werden darf außerdem nicht mit Schneehaufen auf dem Fahrzeugdach. Dazu erklärt Mag. Johann Kopinits, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung: „Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich generell die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Eine Schneehaube bzw. eine Eisplatte kann den nachfolgenden Verkehr gefährden, weshalb die Fahrt damit nicht erlaubt ist.“

Außerdem zu berücksichtigen ist, dass das beliebte Warmlaufenlassen des Motors im Stand, also noch vor Antritt der Fahrt, verboten ist und ebenfalls bestraft werden kann.

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Eierknappheit in Österreich

Vogelgrippe und rege Nachfrage: Bis Ostern kaum Entspannung am Eiermarkt

Leere Eierregale im österreichischen Lebensmittelhandel rund um Weihnachten sorgten vielerorts für Verwunderung. Gleichzeitig machten sie deutlich: Eine verlässliche Vollversorgung mit hochwertigen, heimischen Eiern ist keine Selbstverständlichkeit. Dabei gilt der österreichische Eiermarkt seit dem Ausstieg aus der Käfighaltung im Jahr 2009 europaweit als Vorzeigemodell.

Die Nachfrage nach heimischen Eiern steigt seit Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend dafür sind der im EU-Vergleich einzigartige hohe Tierhaltungs- und Umweltstandard in der österreichischen Legehennenhaltung sowie das klare Bekenntnis des Lebensmitteleinzelhandels zu Qualität und Herkunft. So bietet der heimische Lebensmitteleinzelhandel ausschließlich österreichische Frischeier mit dem AMA-Gütesiegel an.

Die heimische Produktion ist entsprechend darauf ausgerichtet, den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel auch zu Spitzenzeiten zuverlässig mit heimischen Eiern zu versorgen – was im Regelfall auch gelingt. Doch externe Faktoren können das fein austarierte System rasch aus dem Gleichgewicht bringen. Die in anderen europäischen Ländern grassierende Vogelgrippe verursacht regelmäßig Angebotsengpässe, die Österreich zwar nicht direkt treffen, sich aber indirekt auf den Markt auswirken. Gastronomiegroßhändler erhalten ausländische Eier dann nur zu stark erhöhten Preisen. In der Folge deckt sich die heimische Gastronomie vermehrt im Lebensmitteleinzelhandel mit Eiern ein. Dieser zusätzliche, für die Geflügelwirtschaft kaum kalkulierbare Mehrbedarf legt strukturelle Schwachstellen im Gesamtsystem offen.

Was vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bekannt ist: Bevor ein Ei im Regal liegt, durchläuft es einen langen, exakt geplanten Prozess. Dieser beginnt in der Brüterei, führt über die Junghennenaufzucht zur eigentlichen Legehennenhaltung und Eiererzeugung. Anschließend erfolgen die gesetzlich streng kontrollierte Sortierung und Qualitätsprüfung in der Eierpackstelle sowie eine hoch zeitsensible Logistik, die frische Eier innerhalb kürzester Zeit in den Handel bringt. Alle diese Stufen sind eng miteinander verzahnt. Verzögerungen oder Ausfälle lassen sich kaum kurzfristig kompensieren.

„Produktionssteigerungen sind mittelfristig nur möglich, wenn langfristige Partnerschaften zwischen Produzenten, Vermarktern und Abnehmern bestehen. Hohe Investitionen in tier- und umweltfreundliche Legehennenhaltung werden nur dann getätigt, wenn der Absatz nachhaltig abgesichert ist. Kurzfristig – bis Ostern – ist daher kaum mit einer Entspannung am Eiermarkt zu rechnen. Nach Ostern wird sich die Situation allerdings wieder normalisieren.

Mit knapp 7,5 Millionen registrierten Legehennen und rund 1,5 Millionen Legehennen in der Kleinsthaltung können wir rechnerisch für jede Österreicherin und jeden Österreicher eine Legehenne halten. Wir produzieren jährlich rund 2,3 Milliarden Eier und decken damit etwa 90 Prozent des heimischen Bedarfs. Dass Österreich heute weitgehend mit Eiern aus eigener Produktion versorgt werden kann, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und bewusster Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so GWÖ-Obmann-Stellvertreter DI Heinz Schlögl.

Eine vollständige Selbstversorgung ist unter den derzeitigen Rahmenbedingungen jedoch nicht realistisch. Ein zentraler Grund dafür ist die fehlende Transparenz hinsichtlich Herkunft und Haltungsform von Eiern in der Gastronomie sowie in der Lebensmittelindustrie. In diesen Bereichen bleiben Konsumentinnen und Konsumenten über Qualität und Herkunft der verwendeten Eier weitgehend im Unklaren. Entsprechend werden dort häufig günstige Importware aus deutlich niedrigeren Haltungsstandards – unter anderem aus Käfighaltung – eingesetzt.

Kommt es infolge der Vogelgrippe zu Engpässen am europäischen Markt und steigenden Preisen, wird kurzfristig wieder verstärkt auf heimische Eier zurückgegriffen. Nachhaltige und planbare Partnerschaften lassen sich auf diese Weise für die Geflügelwirtschaft kaum realisieren.

„Die heimischen Eierproduzenten und Vermarkter stehen für Qualität, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – gegenüber unseren Kundinnen und Kunden ebenso wie gegenüber Tieren und Umwelt. Wir wünschen uns langfristige, planbare Partnerschaften. Wir bieten nicht den billigsten Preis, sondern höchste Standards und Versorgungssicherheit im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher“, betont der Obmann der EZG-Frischei, Günther Wenninger.

Um Versorgungsengpässe künftig besser abfedern zu können, braucht es daher klare politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt insbesondere eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung von Eiern und Eiprodukten in der Gastronomie sowie in der Lebensmittelverarbeitung. Transparenz schafft Vertrauen, stärkt bewusste Kaufentscheidungen und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine stabile, nachhaltige Entwicklung der heimischen Eierversorgung.

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Aufklärung lässt sich nicht abdrehen

FPÖ – Hafenecker: Hangers Ausritt ist ein durchschaubarer Einschüchterungsversuch

Die gestrige Aussendung von ÖVP-Abgeordnetem Hanger ist ein weiterer plumper Versuch, den Pilnacek-Untersuchungsausschuss politisch zu diskreditieren, weil der Vorsitz durch Nationalratspräsident Walter Rosenkranz offenbar nicht nach dem Geschmack der ÖVP ist“, stellte der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Untersuchungsausschuss und FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, fest.

„Rosenkranz führt den Ausschuss sachlich, korrekt und streng nach der Geschäftsordnung. Genau das ist der ÖVP ein Dorn im Auge – denn erstmals funktioniert ein Untersuchungsausschuss nicht als politisches Schutzschild für das System, sondern als echtes Kontrollinstrument.“ Hangers Vorwürfe seien daher nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver: „Statt sich den offenen Fragen rund um den Pilnacek-Komplex zu stellen, versucht die ÖVP, den Ausschussvorsitzenden anzupatzen.“

In diesem Zusammenhang erinnerte Hafenecker an das „zufällig“ wenige Tage vor Beginn der U-Ausschuss-Befragungen bekanntgemachte staatsanwaltschaftliche Vorgehen gegen René Schimanek. „Eigenartig ist, dass es sich dabei um genau jene Staatsanwaltschaft handelt, die im Verdacht steh, von der ÖVP beeinflusst worden zu sein und genau deshalb durch die Staatsanwaltschaft Eisenstadt überprüft wird. Hier wird nach altbekannter schwarzer Manier eine Nebelgranate gezündet, welche die eigenen Machenschaften verdecken soll“, so Hafenecker.

Für den freiheitlichen Generalsekretär zeigt sich hier ein strukturelles Problem: „Wenn Ermittlungen, öffentliche Vorverurteilungen und politische Kampagnen zeitlich und inhaltlich Hand in Hand gehen, drängt sich der Eindruck auf, dass Teile der Staatsanwaltschaft längst nicht mehr unabhängig agieren, sondern politisch instrumentalisiert werden.“

„Wenn ÖVP-Abgeordneter Hanger seiner eigenen, etwas verworrenen, Logik folgen würde, müsste Ex-Präsident Sobotka seine Vorsitze im Ibiza- und ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss rückwirkend zurücklegen, da gegen zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Parteikollegen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gelaufen sind, die selbst auch im Ausschuss untersucht wurden“, so Hafenecker.

„Das tatsächliche Problem ist eine ÖVP, die Aufklärung nur dann akzeptiert, wenn sie ihr selbst nützt. Nachdem eine solche Konstellation in dieser vom tiefen schwarzen Staat kontrollierten Republik schlicht nicht mehr vorstellbar ist, wird von Hanger und Co. zur Wahrheit erklärt, was den eigenen Bedürfnissen dient, und sonst nichts. Einschüchterungsversuche und mediale Kampagnen werden aber nichts daran ändern: Wir Freiheitliche werden mit unserer parlamentarischen Arbeit den schwarzen Sumpf trockenlegen!“, stellte Hafenecker klar.

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Fremdenpolizeiliche Kontrollen in Wien Döbling

Auch Nobelbezirke bleiben von kriminellen Illegalen nicht verschont

Wie die Landespolizeidirektion Wien heute mitteilte, führten Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling in der Nacht vom 08.01.26 auf den 09.01.26 einen Schwerpunkt gemeinsam mit einem rechtskundigen Beamten des Bundesamtes für Fremden und Asylwesen durch. Hauptaugenmerk lag hier auf Amtshandlungen betreffend des Fremdenpolizeigesetz und weiterer fremdenrechtlichen Gesetzesmaterien.

Im Zuge einer Kontrolle eines Lokals, konnten die Beamten vor Ort mehrere Personen antreffen, welche keine aufrechte Meldung im Bundesgebiet besitzen und somit ein illegaler Aufenthalt festgestellt wurde. Drei chinesische Staatsangehörige, ein 56-Jähriger, ein 38-Jährige und eine 60-Jährige wurden vor Ort vorläufig festgenommen.

Im Zuge einer weiteren Amtshandlung wurden zwei slowakische Staatsangehörige, ein 30-Jähriger und eine 38-jährige vorläufig festgenommen. Die beiden wurden bereits wenige Tage zuvor festgenommen, da über sie ein Aufenthaltsverbot für das Bundesgebiet verhängt wurde.

Weiters wurden die Beamten im Zuge der Schwerpunktstreife auf einen starken Cannabisgeruch aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug aufmerksam. Im Zuge der Lenker und Fahrzeugkontrolle konnte bei dem 32-jährigen Lenker Suchmittel vorgefunden werden. Zudem machte der Mann auf die Beamten einen beeinträchtigten Eindruck. Ihm wurde nach der amtsärztlichen Untersuchung der Führerschein vorläufig abgenommen.


Jedenfalls konnte durch das äußerst engagierte Einschreiten der Beamten ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit geleistet werden.

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Schneechaos auf den Straßen von Wien

Rechtzeitige Schneeräumung wieder einmal verschlafen

Jedes Jahr das gleiche Trauerspiel. Kaum schneit es in Wien bricht das Chaos aus. Die Verantwortlichen der Straßenräumung der Stadt Wien, waren heute offenbar wieder einmal vom „überraschenden“ Wintereinbruch überrascht. Tja, wer konnte denn auch mit Schneefall rechnen, wo uns doch die Klimasektierer unentwegt einreden, dass eine Klimaerwärmung stattfindet und wir alle verglühen werden. Nachfolgendes Foto wurde heute Vormittag im 10. Wiener Gemeindebezirk geschossen.

Durch die nicht geräumten Straßen waren besonders die Öffis betroffen. Etliche Autobusse der Wiener Linien schlingerten hilflos durch die Gegend oder waren sogar an Verkehrsunfällen beteiligt. Von Räumfahrzeugen war bis in die späten Vormittagsstunden weit und breit nichts zu sehen. Tja, wie könnte man auch nur zur Annahme kommen, dass es im Jänner zu schneien beginnt. Aber der nächste Frühling kommt bestimmt und damit wird die weiße Pracht mit absoluter Sicherheit wieder verschwinden. Dann wird es seitens der Klimasektierer wieder heißen: „Die Klimaerwärmung schlägt wieder zu!“

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Europa-Ambulance

Dieser Rettungsdienst hilft, wenn andere ausfallen

Wenn in den hektischsten Phasen des Alltags – an Feiertagen, bei Personalmangel oder mitten in der Urlaubssaison – die etablierten Rettungsdienste an ihre Grenzen stoßen, bleibt ein Akteur durchgehend einsatzbereit: Europa-Ambulance. Der gemeinnützige Rettungsdienst hat sich als verlässliche Anlaufstelle für Krankentransporte, Sanitätsdienste und Rückholdienste etabliert.

Flexibilität und Verantwortung prägen den Krankentransport bei Europa-Ambulance

Gerade in Zeiten, in denen sich viele Anbieter im Rettungsdienst auf eingefahrene Abläufe und große Budgets stützen, überzeugt Europa-Ambulance durch Flexibilität und punktgenaue Einsatzlogistik. Das Spektrum reicht vom medizinisch begleiteten Krankentransport bis hin zu schnellen Ambulanzdiensten bei regionalen Großveranstaltungen. Die Organisation agiert transparent und lösungsorientiert und gilt bei Veranstaltern, Versicherern und Pflegeeinrichtungen als planbarer, diskreter Partner.

Empathie und Zusammenhalt als Basis

Anders als große Monopolstrukturen setzt der gemeinnützige Rettungsdienst Europa-Ambulance auf Sinn und Sinnhaftigkeit im Ehrenamt. Das Team besteht aus Fachkräften und freiwillig Engagierten, die nicht nur Routine, sondern auch Mut, Zusammenhalt und Empathie mitbringen. Damit positioniert sich die Organisation als attraktives Umfeld für jüngere Generationen, die Wert auf Gemeinschaft, Flexibilität und direkte gesellschaftliche Wirkung legen. In einer Branche, in der der Mensch leicht zur Zahl werden kann, bleibt Europa-Ambulance nah am Individuum – nicht zuletzt durch ein offenes Ohr für die psychische Belastung im Notfallalltag und eine Kultur der Wertschätzung.

Schnelle Hilfe und klare Kommunikation

Ob ein Katastropheneinsatz wie beim Hochwasser in Bosnien oder kurzfristige Anforderungen an das Team – die Fähigkeit zur strukturierten und dennoch flexiblen Reaktion ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Europa-Ambulance. Das Einsatzteam überzeugt mit klaren Kommunikationswegen und schneller Verfügbarkeit, selbst bei erhöhtem Organisationsdruck. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen greifen besonders in Engpassphasen gern auf das Angebot zurück, weil Verlässlichkeit und Kommunikation jederzeit gewährleistet sind.

Qualität und Offenheit statt Größe als Maßstab im Rettungswesen

Europa-Ambulance setzt Offenheit, Vergleichbarkeit und Transparenz bewusst in den Mittelpunkt. Die Organisation plädiert für faire Wettbewerbsbedingungen, damit Qualität statt Größe das entscheidende Kriterium bleibt. Kunden schätzen vor allem die garantierte Pünktlichkeit, das flexible Eingehen auf spezifische Anforderungen und den diskreten, menschenzentrierten Umgang – Eigenschaften, die in der Branche längst nicht selbstverständlich sind.

Effiziente und menschliche Rückholdienste als Teil moderner Versorgung

Gerade im Sommer, wenn viele Menschen ins Ausland reisen, nimmt der Rückholdienst an Bedeutung zu. Europa-Ambulance bringt Patientinnen und Patienten bei Krankheit oder Unfall sicher zurück nach Hause und kümmert sich um die komplette medizinische Betreuung sowie die Koordination internationaler Transporte. Mit einer klaren Mission, dem Einsatz für den Menschen, unabhängig von Herkunft oder Wohnort, bleibt Europa-Ambulance auch in Zukunft eine wichtige Säule der medizinischen Versorgung abseits großer Rettungsstrukturen.

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Finanzministerium warnt Unternehmer vor betrügerischen E-Mail-Nachrichten

Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten E-Mail-Nachrichten an Daten von Unternehmerinnen und Unternehmern zu kommen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor einer steigenden Anzahl gefälschter E-Mail-Nachrichten. Diese werden im Namen des BMF an Unternehmerinnen und Unternehmer versendet.

In den betrügerischen Nachrichten steht, dass die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten überprüft und aktualisiert werden müssen. Dazu werden Betroffene aufgefordert, ein verlinktes Formular aufzurufen. Der enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite. Diese ist im Stil von FinanzOnline gestaltet. Auf der Seite werden Nutzerinnen und Nutzer zur Eingabe persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aufgefordert.

Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, die über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.

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DER BETRÜGERISCHE ORIGINALTEXT:

Sehr geehrte Unternehmer,

mit 1. Jänner 2026 tritt für alle in FinanzOnline registrierten Unternehmerinnen und Unternehmer auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Bundesabgabenordnung (BAO), die Verpflichtung in Kraft, die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten jährlich zu überprüfen und erforderlichenfalls zu aktualisieren. Diese Daten dienen als Grundlage für die Durchführung steuerlicher und verwaltungsrechtlicher Verfahren.

Sie sind daher verpflichtet, Ihre Unternehmensdaten fristgerecht über das gesicherte Formular zu aktualisieren, das über den nachstehenden Link erreichbar ist:

<Link zu gefälschter Website>

Eine nicht erfolgte, verspätete oder unvollständige Aktualisierung der Unternehmensdaten kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der BAO zu verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, wie Verwaltungsstrafverfahren, führen und die ordnungsgemäße Durchführung steuerlicher Verfahren beeinträchtigen oder verzögern. Zudem können aus dem Nichterfüllen der gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten zusätzliche rechtliche Schritte folgen.

Das Formular ist ausschließlich über diese persönliche und gesicherte Umgebung zugänglich.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Finanzen

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Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

° Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!

° Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!

° Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

° Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen!

Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern und ihre Methoden werden zunehmend professioneller. Sie täuschen dabei vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie z.B. dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

° anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

° offene Forderungen und drohende Pfändungen

° verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline

° erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

° notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie im Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

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Nestlé ruft weltweit Säuglingsnahrung zurück – Auch Österreich betroffen

Bisher keine Krankheitsfälle – Ministerium rät, Produkte zurückzugeben - Kaufpreis wird erstattet

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat weltweit mehrere Chargen der Säuglingsnahrung BEBA zurückgerufen. Auch in Österreich wurden im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) in zwei Produktchargen geringe Mengen des Toxins Cereulid festgestellt. Ursache ist ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen.

Laut Gesundheitsministerium sind in Österreich keine Krankheitsfälle bekannt, die mit dem Konsum der betroffenen Produkte in Verbindung stehen. Eltern, deren Kinder Symptome wie Erbrechen oder Durchfall zeigen, wird empfohlen, wie üblich ärztlichen Rat einzuholen. Betroffene Produkte können problemlos zurückgegeben werden – auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird vollständig ersetzt.

Was ist passiert?

Im Dezember 2025 wurde bei einer Sicherheitsüberprüfung ein technischer Defekt in einem Zulieferbetrieb von Nestlé festgestellt, wodurch es zu einer Verunreinigung eines Inhaltsstoffes mit dem Bakterium Bacillus cereus gekommen ist. Dieses Bakterium kann das hitzestabile Toxin Cereulid bilden, das bei Verzehr Übelkeit und Erbrechen verursachen kann. Sehr selten und in hohen Konzentrationen kann es zu schwereren Krankheitsverläufen kommen (Inzidenz <1:100.000). Wichtig: Das Toxin vermehrt sich im Produkt nicht weiter, und das Bakterium selbst wird im Herstellungsprozess abgetötet.

In Österreich wurden im Zuge behördlicher Probenziehungen zwei Produktchargen positiv auf Cereulid getestet. Diese wurden umgehend aus dem Verkehr gezogen. Die nachgewiesenen Konzentrationen des Toxins waren so gering, dass eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann.
Zur Sicherheit hat die AGES auch Produkte anderer Hersteller stichprobenartig untersucht – alle Proben waren unauffällig.

Nestlé hat in Abstimmung mit internationalen und österreichischen Behörden bereits über die Weihnachtsfeiertage einen stillen Rückruf durchgeführt und die betroffenen Produkte aus den Regalen entfernt.
Mit 5. Jänner 2026 folgt nun ein öffentlicher Rückruf – als zweiter Schritt eines üblichen, abgestuften Verfahrens.

Insgesamt betrifft der Rückruf über 800 Produkte aus mehr als zehn Nestlé-Werken – es ist die größte Rückrufaktion in der Unternehmensgeschichte.

Was sollten Konsument(innen) in Österreich tun?

Die betroffenen Produkte –

° BEBA expert HA PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 12/2026)

° BEBA supreme PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027, EAN: 7 61287 226631)
– wurden bereits am 24. Dezember 2025 durch REWE (BILLA, BIPA, Sutterlüty u. a.) aus den Regalen genommen.

° Wer ein solches Produkt zu Hause hat, sollte es nicht mehr verwenden, sondern zurückbringen. Die Rückgabe ist auch ohne Kassabon möglich, der Kaufpreis wird vollständig rückerstattet.

° Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.

Kontakt für Konsument(innen)

Für Fragen zu Produkten und Rückgabe steht das Nestlé-Verbraucherservice-Team zur Verfügung:
Telefon: 0800 23 44 944 (werktags von 9:00–17:00 Uhr)
E-Mail: konsumenten.service@at.nestle.com

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AGES (www.ages.at)

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Auch Finanzbetrüger sind innovativ – Deepfakes, WhatsApp-Gruppen und KI-Bots waren die Trends des Jahres 2025

Bei der Finanzmarktaufsicht gemeldete Betrugsfälle sind mit Ꞓ19,6 Mio. auf Rekordniveau – Social-Media-Plattformen sind wachsendes Medium für Anlagebetrug

Der Finanzbetrug geht schon immer mit der Zeit und gehört traditionell zu den frühen Nutzern technischer Innovationen. Deepfake-Videos mit Prominenten, WhatsApp-Gruppen mit betrügerischen „Anlagetipps“ und mit Künstlicher Intelligenz betriebene Chatbots sind die neuen Trends beim Anlagebetrug. Das zeigen die Statistiken der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu den Verbrauchereingaben und Investorenwarnungen im abgelaufenen Jahr.

2025 wurden 843 Betrugsfälle mit einer Rekordsumme von Ꞓ19,6 Millionen bei der FMA gemeldet. Anlagebetrüger werden nicht nur innovativer, sondern auch besser, sie ergaunern immer höhere Beträge. Der höchste Verlust betrug rund Ꞓ830.000. (Vorjahr: 853 Eingaben mit insgesamt Ꞓ15,5 Millionen Schadenssumme). Die FMA gab 97 Warnmeldungen vor unerlaubt tätigen Anbietern aus, die zumeist Handelsplattformen betrafen.

Trend WhatsApp-Gruppen

Die Novität des Jahres 2025 waren Betrugsfälle mit WhatsApp-Gruppen. Anleger werden in solche geschlossenen Chatgruppen zum Beispiel über Werbung auf Onlineplattformen oder Deepfake-Videos mit gefälschten Aussagen Prominenter gelockt oder mit unerbetenen Einladungen direkt kontaktiert. In den Gruppen werden vermeintliche „Trading-Tipps“ und „exklusive Investmentchancen“ diskutiert, um Vertrauen zu schaffen. In diesen Gruppen täuschen nach Analysen der FMA häufig KI-betriebene Chatbots eine aktive „Community“ vor. In parallelen privaten Chats werden die Opfer dann gezielt zu Investitionen auf betrügerischen Plattformen oder Apps gedrängt. Die Gelder fließen dann meist auf ausländische Konten oder Wallets.

Herausforderungen für die Aufsicht

Die Täter agieren anonym und flexibel: Gruppennamen wechseln häufig, Unternehmensnamen oder URLs fehlen. Dadurch wird die Zurechnung einer Tätigkeit zu einem konkreten Anbieter erschwert. Während früher öffentliche Webseiten Hinweise lieferten, verlagert sich der unerlaubte Geschäftsbetrieb zunehmend in private Social-Media-Kanäle. Dies macht Ermittlungen komplexer und kann Veröffentlichung von Warnmeldungen verzögern oder verhindern. Die Meldung von mutmaßlich betrügerischen Werbungen und gefälschten Profilen ist auf Social-Media-Plattformen zwar möglich, aber wegen umständlicher und wenig transparenter Verfahren unzuverlässig und langwierig. Dieses Themas wird sich die FMA im neuen Jahr annehmen.

Prävention und Warnungen

.. Gruppeneinladungen prüfen: Achten Sie auf Tippfehler oder leicht veränderte Schreibweisen, aber auch perfekt wirkende Einladungen sind keine Garantie – am besten gar nicht annehmen.
.. Warnsignale erkennen: Hohe Gewinne bei geringem Risiko, Zeitdruck und Aufforderungen zu Überweisungen auf ausländische Konten sind klare Betrugsindikatoren.
..Verdächtige Profile melden: Nutzen Sie die Meldefunktion der Plattformen (Scam/Betrugsversuch).
.. Watchlist Internet informieren: Verdächtige Profile und Kontaktaufnahmen zusätzlich dort melden. Die Plattform warnt öffentlich vor aktuellen Betrugsmaschen.
.. FMA-Verbraucherinformation einschalten: Verdachtsfälle melden, damit Investorenwarnungen veröffentlicht und Hintergründe ermittelt werden können.

FMA klärt auf

Aufklärung über das Thema Anlagebetrug ist ein Schwerpunkt für die Kommunikation der FMA mit Verbrauchern. Hierzu dient vor allem das Informationsformat „Reden wir über Geld“, welches auch die Basis für didaktische Materialien für den Schulunterricht liefert, die vom Zentrum für Finanzbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien erarbeitet werden. Um sich veränderten Mediengewohnheiten anzupassen, hat die FMA das Format im Jahr 2025 auch auf Social Media ausgerollt und dem Instagram-Kanal @redenwiruebergeld, eine Podcast-Reihe unter demselben Titel gestartet. Mit Kurzvideos unter dem Titel „1 Minute – 1 Begriff“ werden zudem für Verbraucher relevante Konzepte aus der Finanzwelt von Experten der FMA erklärt. Diese Angebote werden 2026 weiter fortgesetzt.

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ORF-Reform ist mehr als überfällig

Vermutlich versteht kein Österreicher die Gagenexzesse am Küniglberg

Mit den Traumgagen und Privilegien im ORF haben wir uns seit Entstehung dieses Online-Magazins immer wieder  beschäftigt.  Im Archiv findet der/die geneigte Leser(in) etliche Beiträge darüber. Vermutlich aber hat bis dato noch immer kein einziger Österreicher Verständnis für die zwangsabgabenfinanzierten Luxusgagen am Küniglberg. Eine Reform des ORF zu einem verschlankten und sich selbst erhaltenden Rundfunk ist mehr als überfällig. Die mit der Haushaltsabgabe finanzierten Jahres-Durchschnittsgehälter im ORF – die laut Rechnungshof – 2024 bereits 99.200 Euro brutto und damit 7.140 Euro brutto monatlich betragen haben, sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden hart arbeitenden Menschen in Österreich.

Den Ausschlag für diesen Lohnexzess machen sicher nicht die Gehälter von Kameraleuten, Tontechnikern, Beleuchtern oder sonstigen kleinen Angestellten und Arbeitern aus, sondern die Gagen der Chefetage am Küniglberg.  251.300 Euro Jahresgehalt bekamen 2024 die vierzehn ORF-Direktoren, unfassbare 427.000 Euro ORF-Generaldirektor Weißmann.  Laut Transparenzliste vom Vorjahr gibt es im ORF 74 Personen, die mit mehr als 170.000 Euro im Jahr entlohnt werden. Was würden diese Leute wohl bei einem Privatsender verdienen?

Dass sich diverse ORF-Gagenkaiser im November eine Aussetzung der Inflationsanpassung für 2026 und 2027 verordnet hätten, klingt daher wie blanker Hohn. Dass die Verlierer-Ampel diesem Privilegienstadl weiterhin die Stange hält und die teuerungsgeplagten Bürger mit der ORF-Zwangsabgabe dafür zahlen lässt, ist angesichts von Programm und Berichterstattung leider kein Wunder. Denn die Systemparteien hegen und pflegen ihre Systempropagandaanstalt und sichern sich durch diverse Propagandasendungen und systemgerechte Berichterstattung ihren Machterhalt.

Die derartig hohen Gehälter, die im Schnitt um 89 Prozent über dem Branchendurchschnitt liegen, sind in Kombination mit der Zwangsabgabe nicht nur einen Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung darstellen, sondern auch wettbewerbsverzerrend gegenüber anderen, privaten Medien.

Mit Bezug auf aktuelle Aussagen des Reporter-ohne-Grenzen-Präsidenten gegenüber der APA führte der FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker aus: „Darüber sollte sich ein selbsternannter Medienexperte, der bekanntlich 2024 am SPÖ-Wahlprogramm mitgearbeitet hat, eher Gedanken machen, anstatt sich aus vermeintlich objektiver Perspektive schützend vor den ORF-Privilegienstadl zu stellen und sich vorgeblich um die Medienvielfalt zu sorgen.“

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Des Kaisers neue 6-Geschlechter-Kleider

Auch das Rote Kreuz ist schon auf den Zug aufgesprungen

Ein Stammleser von ERSTAUNLICH hat uns heute eine nette Geschichte erzählt. Er habe sich gestern, nachdem er sich online einen Timeslot ausgemacht hatte, zum Blutspenden in die Mittelschule Göllersdorf begeben. Beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogen sei ihm fast die Lust dazu vergangen. Denn im besagten Bogen konnte er unter sechs (6) Geschlechter auswählen. Er sei nur geblieben und habe Blut gespendet, weil es im Dienste einer guten Sache war.

Vermutlich ist vielen Leser(innen) das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Christian Andersen bekannt. Wenn nicht, hier eine Kurzform:

Ein eitler Kaiser, der nur an prächtige Kleidung denkt und sein ganzes Geld dafür ausgibt, wird von zwei betrügerischen Webern getäuscht. Diese behaupten, einen wunderbaren Stoff zu weben, der nur für kluge und amtstaugliche Menschen sichtbar sei – für Dumme oder Unwürdige bleibe er unsichtbar. Der Kaiser lässt sich neue Kleider daraus anfertigen, doch in Wahrheit weben die Betrüger gar nichts. Aus Angst, als dumm oder unfähig zu gelten, loben der Kaiser, seine Minister und das Hofgesinde die nicht existierenden Kleider überschwänglich. Bei einer großen Prozession marschiert der Kaiser nackt durch die Stadt, und das Volk bewundert die „prächtigen“ Gewänder – bis ein kleines Kind ruft: „Aber er hat ja nichts an!“ Daraufhin erkennt das ganze Volk die Wahrheit, doch der Kaiser setzt die Prozession stolz fort.

Das Märchen aus dem Jahr 1837 kritisiert Eitelkeit, Selbsttäuschung und die Angst vor dem Verlust von Ansehen. Nicht ganz so, aber so ähnlich kommt uns der Irrsinn mit den sechs (6) Geschlechtern vor. Nun geht es hier zwar nicht darum, dass angeblich Kleider genäht werden, die nur für kluge und amtstaugliche Menschen sichtbar sind, sondern um Geschlechter von Menschen, die es gar nicht gibt. Wer nicht akzeptiert, dass „Divers“, „Inter“, „Offen“ und „Keine Angabe“ als Geschlecht zählt, wird zwar nicht als Dummer oder Unwürdiger bezeichnet, sondern gilt halt als intoleranter Mensch oder als Schwurbler. Im extremstem Fall sogar als Rechtradikaler.

Sogar die viel gelobte KI bestätigt, dass es bei Menschen nur zwei (2) Geschlechter gibt.

Obwohl sich bereits unzählige Menschen nicht mehr erklären lassen wollen, dass es sechs (6) Geschlechter gibt, setzt der „Kaiser“ trotzdem „nackt“ und augenscheinlich auch noch stolz, die 6-Geschlechter-Prozession fort.

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FPÖ – Belakowitsch zu Arbeitslosigkeit: „435.000 Menschen ohne Job sind in Zahlen gegossenes Politikversagen der Verlierer-Ampel!“

Systemparteien haben unser Land mit völlig falscher Politik auf wirtschaftliche Talfahrt geschickt

Als „in Zahlen gegossenes schwarz-rot-pinkes Politikversagen in Reinkultur“ kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch den weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 auf fast 435.000 Personen: „Extrem hohe Inflation, teure Energiepreise, ein sinnloses, selbstschädigendes Sanktionsregime, klimakommunistische Schikanen und bürokratische Belastungen sind der giftige Cocktail, mit dem die Verlierer-Ampel unser Land wirtschaftlich auf Talfahrt geschickt, eine Insolvenzwelle bei den Unternehmen losgetreten und einen Arbeitsplatzvernichtungskurs in Gang gesetzt hat. Ein Ende dieser Negativspirale auf dem Rücken der Österreicher ist mit dieser Regierung nicht in Sicht, weil sie völlig unfähig ist und politisch weiter in die falsche Richtung galoppiert!“

Belakowitsch erinnerte daran, dass die Arbeitslosigkeit seit April 2023 – also seit nunmehr 32 Monaten – kontinuierlich ansteige. „Das ist eine katastrophale Entwicklung, vor der Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. den Kopf in den Sand stecken. Wenn nun SPÖ-Sozialministerin Schumann allen Ernstes hofft, dass die Arbeitslosenzahlen im zweiten Halbjahr 2026 ‚etwas sinken‘ werden, dann ist das ein Schlag ins Gesicht eines jeden Menschen, der seinen Job verloren hat oder um ihn bangen muss. Denn eine Regierungspolitikerin hat zu handeln und nicht auf das ‚Prinzip Hoffnung‘ zu setzen!“, so die freiheitliche Sozialsprecherin weiter. Dringenden Handlungsbedarf sieht sie auch bei der seit Jahren ansteigenden Arbeitslosigkeit von Ausländern, die den Sozialstaat massiv belaste: „Unser Sozialsystem hat für jene da zu sein, die Leistung erbringen wollen, aber nicht können, und nicht für Menschen, die in unser Land gekommen sind und, ohne auch nur irgendeinen Beitrag geleistet zu haben, es sich in der von den Österreichern finanzierten sozialen Hängematte gemütlich machen. Mit dieser falschen Asyl- und Migrationspolitik muss Schluss sein!“

Um die hohe Arbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren, betonte Belakowitsch, brauche es eine umfassende politische Trendwende, die unter anderem auf Entlastung der Unternehmen, wirtschaftlichen Aufschwung und Schutz von Arbeitsplätzen setze: „Ein Problem kann man nur dann lösen, wenn man es an der Wurzel packt – und die Wurzel der steigenden Arbeitslosigkeit ist eine völlig fehlgeleitete Regierungspolitik, die nur von uns Freiheitlichen mit einem Volkskanzler Herbert Kickl wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden kann. Dann geht’s auch wieder bergauf mit der Wirtschaft und dem Wohlstand der Menschen.“

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