Cyberkriminelle haben wieder Hochsaison
Mails keinesfalls öffnen sondern sofort löschen
Cyberkriminelle haben sind wieder höchst aktiv. Nebst Betrugsmails, die schon ein Blinder mit Krückstock erkennt, gibt es aber auch durchaus professionell gestaltete Fälschungen, wie nachfolgende Screenshots dokumentieren. Eine überhöhte A1-Online-Rechnung soll den Mail-Empfänger dazu verleiten, den Button „Ansicht einer Rechnung“ anzuklicken. Beim obigen Mail wird der Nutzer, im Namen der Bank Austria, zu einem Sicherheits-Check aufgefordert. Allen Empfängern solcher Betrugsmails kann nur geraten werden, den Anweisungen nicht Folge zu leisten. Mit dem Anklicken eines Buttons, wird ein Trojaner auf dem jeweiligen Rechner installiert. Einzig vernünftige Vorgangsweise ist, solche Mails nicht zu öffnen sondern sofort zu löschen. ***** 2016-08-23Trojaner-Warnung!
Keinesfalls den LINK anklicken
Nachfolgend präsentieren wir ein Mail, welches kriminelle Subjekte neuestens versenden. Screen: erstaunlich.at Sollten Sie ein derartige Mail bekommen, klicken Sie keinesfalls den LINK an, denn dadurch würde ein Trojaner auf Ihren Computer installiert werden. Es hat niemand unberechtigt auf Ihr Konto zugegriffen und A1 ist auch nicht der Absender des Mails. Übrigens sind die kriminellen Mail-Versender zu dumm bei ihrem Mail die richtige Adresse anzugeben. Denn die Telekom Austria AG (A1) ist in der Lassallestraße 9 etabliert. ***** 2014-08-07EuGH verbietet Zahlscheingebühr
Österreichisches Gericht und der EU-Gerichtshof
sehen Zahlscheingebühren als gesetzwidrig an
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) klagte im Auftrag des Konsumentenschutz- ministeriums Unternehmen, die Zahlscheinentgelte verrechneten. Dieses Entgelt ist seit dem neuen Zahlungsdienstegesetz verboten (in Kraft seit 1.11.2009). Weiterlesen unter …… Der Funkanbieter T-Mobile wandte sich daraufhin an den EU-Gerichtshof, da er die Urteile so nicht hinnehmen wollte. Dort holte man sich nun eine Abfuhr. Gleichzeitig wurde die Causa an den Obersten Gerichtshof zur Prüfung zurückverwiesen. Der EuGH verwies in seinem Urteil darauf, dass EU-Staaten die Möglichkeit haben, Zahlungsempfängern – also in dem Fall dem Mobilfunkbetreiber – unabhängig vom gewählten Zahlungsinstrument generell zu untersagen, vom Zahler ein Entgelt zu verlangen. Im Klartext bedeutet das, dass beispiels- weise einem Kunden der mit Erlagschein bezahlt, dafür keine Gebühr extra verrechnet werden darf. Zur Ehrenrettung von T-Mobile muss man aber allerdings sagen, dass dieses Unternehmen seit August 2010 keine Zahlscheingebühren mehr verrechnet, da das nunmehrige EuGH-Urteil bereits absehbar schien. Nicht so scheint das der Funkanbieter DREI zu sehen, der bei uns schon einige Male in die Schlagzeilen geraten ist. Völlig unbeeindruckt von den bisherigen Urteilen, verrechnet dieser weiterhin die Erlagscheingebühr. Wir tätigten gestern einige Testanrufe im Callcenter von DREI. Das Ergebnis war erschreckend. Keiner der Mitarbeiter(innen) war vom Verbot der Zahlscheingebühr informiert – oder taten zumindest so – und ein Callcenter-Mitarbeiter wusste nicht einmal von der Existenz des EU- Gerichtshofes. Am frühen Nachmittag gelang es uns dann endlich, den Pressesprecher von DREI ans Telefon zu bekommen. Dieser erklärte uns, dass man die Entscheidung des OGH abwarten will und bis dahin weiter die Erlagscheingebühr verrechnen werde. Das könnte allerdings teuer werden, denn wenn nun der OGH in Österreich genauso wie die EU entscheidet, dann könnten laut dem VKI, die Kunden die bisher gezahlten Gebühren zurückfordern. Der Pressesprecher von DREI schickte uns auch noch ein Mail, in dem ein sehr interessanter Satz steht: „Zu Information: wir haben uns bei A1 erkundigt. Das Unter- nehmen teilt unsere Rechtsansicht.“ Möglicherweise hat Herr Tesch diese Information im Callcenter von A1 erhalten. Denn in der Geschäftsführung von A1, sah und sieht man dies offenbar anders. Als wir seinerzeit A1 auf das erstinstanzliche Urteil des Verbots der Erlagscheingebühr aufmerksam machten, stellten diese unverzüglich (zumindest uns gegenüber) diese Forderung ein. Da wir neben DREI auch A1 Anschlüsse haben, können wir dieses Faktum mit zahlreichen Rechnungen belegen. ***** 2014-04-11Sucht Armin Wolf vielleicht bei Lidl Beluga-Kaviar?
Ein ORF-Nachrichtensprecher in Nöten
Niemand käme auf die Idee, in den Regalen der Lebensmitteldiscounter Hofer oder Lidl nach Beluga-Kaviar zu suchen. Mit einer Ausnahme vielleicht – und zwar der ZIB2-Nachrichten- sprecher Armin Wolf. Screen: twitter.com (Account: Armin Wolf) Armin Wolf erwartet sich doch tatsächlich, dass ihm – auf der Billigschiene von A1 – bei BOB, zwischen den Weihnachtsfeiertagen das Service der Hotline zuteil wird und wundert sich, dass dem nicht so ist. Warum er sich bei seinem adäquaten Gehalt überhaupt eines derartigen Billigsdorfer-Angebots bedient, ist uns ohnehin ein Rätsel. Auch einem welt- und wortgewandten ORF-Moderator sollte bewusst sein, wer billig kauft zahlt am Ende meist drauf. Aber vielleicht erleben wir es auch noch, dass sich Wolf eines Tages darüber beschwert, weil er bei Hofer oder Lidl keinen Beluga-Kaviar gefunden hat. ***** 2013-12-27Staatsbürger zweiter Klasse
Gebrechendienst ist nicht gleich Gebrechendienst
Welche Installateur- Elektrikerfirmen oder sonstig gleichartige Betriebe kennen das nicht? Sie schicken einen Monteur zwecks Behebung eines Gebrechens zu einem Kunden und dieser findet keinen legalen Parkplatz. Endloses und nervenaufreibendes Kreisen um den Häuser- block verursachen Wartezeit beim Kunden und zusätzlichen Schadstoffausstoß durch das Fahrzeug. Bei A1 hat man dieses Problem nicht, denn dort wurde der Stein der Weisen gefunden. Foto: © erstaunlich.at Foto: © erstaunlich.at Ein selbst angefertigtes Schild, auf dem man sich auf den § 26A Abs. 4 der Straßenver- kehrsordnung beruft, sichert dem Monteur fast gänzliche Narrenfreiheit zu. Screen: jusline.at Die berechtigte Frage die sich nun stellt lautet: Warum gilt eine solche Ausnahme auch nicht für Fahrzeuge anderer Gebrechendienste, wie beispielsweise für Installateure oder Elektriker? Sind diese Firmen und deren Kunden Staatsbürger zweiter Klasse? Offenbar wird hier der Grundsatz: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ durch „manche sind halt gleicher“ erweitert. ***** 2013-04-21Gefährliche Werbung bei den Wiener Linien
Was haben sich da die Wiener Linien wohl dabei gedacht?
Nachfolgende Fotos wurden nicht im Orient, sondern in Wien – genau gesagt in einer Garnitur
der Straßenbahnlinie „9“ – aufgenommen.
{besps}bim{/besps}
Man könnte ja fast glauben, dass diese Flyer dort illegal hingehängt wurden, wäre da nicht die
äußere Form und der Werbende „A1“. Die Wiener Linien haben es offensichtlich nötig mit Fahr-
gästebelästigung Einnahmen zu lukrieren.
Plakate sind offensichtlich nicht genug, also werden Passagiere, die sich festhalten wollen, mit
Werbung zwangsbeglückt. Apropos „festhalten“ – wer wird wohl dafür verantwortlich sein,
wenn ein ältere oder möglicherweise behinderte Fahrgast bei einer Notbremsung diesen Flyer
mit einem Festhaltegriff verwechselt und zu Sturz kommt?
Auf Grund dieser erstaunlichen Werbeaktion gelangen wir zur Ansicht, dass logisches Denken
und die Sicherheit der Fahrgäste bei den Wiener Linien nicht im Vordergrund stehen dürften.
*****
2012-08-10
Keine Einsteins bei der ASFINAG
Was sind die Aufnahmekriterien bei der ASFINAG?
Unter dem Suchbegriff „Asfinag“ findet der/die geneigte Leser(in) auf dieser Webseite einige Beiträge über den staatlichen Autobahnbetreiber. Auf Grund der öfters erstaun- lichen Arbeitsmethoden und des Benehmens so mancher ASFINAG-Mitarbeiter(innen) hatten wir bereits die Feststellung getroffen, dass beim Autobahnbetreiber offenbar nicht die geistige Elite unseres Landes untergebracht ist. Dass wir da nicht ganz im Unrecht sind beweist nachfolgendes Foto (samt Text), welches wir nicht näher kommen- tieren wollen. Quelle: HEUTE (Printausgabe vom 21.06.12) Eine Frage brennt uns allerdings auf der Zunge. Welche Kriterien muss ein(e) Anwärter(in) eigentlich erfüllen, um beim staatlichen Autobahnbetreiber aufgenommen zu werden?*****
2012-06-23
Gelten die Gesetze für A1 nicht?
Kein Zuschlag mehr für Papierrechnungen
Welcher Vorzeigebetrieb die TELEKOM ist bzw. war, kristallisierte sich im Telekom-
U-Ausschuss so richtig heraus. Dieser Zustand hat sich offenbar auch nicht seit der
vorjährigen Fusionierung mit A1 geändert. Allerdings meinen wir mit unserer Kritik
nicht die kleinen Mitarbeiter(innen) des Unternehmens, sondern dessen Management.
Nach jahrelangen Rechtsstreitereien steht seit dem 21.Februar 2012 fest, dass Tele-
kommunikationsanbieter verpflichtet sind ihren Kund(innen) schriftliche Rechnungen
auszustellen und dafür nichts verrechnen dürfen.
Eigentlich ist dies logisch, denn jeder ordentliche Kaufmann ist verpflichtet an seine
Kund(innen) unentgeltlich Rechnungen in Schriftform auszustellen. Diese Logik war
bei den Telekommunikationsanbietern offenbar nicht vorhanden, machten sich doch
diese nebenbei ein beträchtliches Körberlgeld, indem sie für Rechnungsausstellungen
extra Gebühren kassierten.
A1 will weiter abkassieren
Jedenfalls ist mit dieser Unsitte seit dem 21. Februar 2012 Schluss. Dies wurde auch
unübersehbar in fast allen Tageszeitungen und unüberhörbar in Hör- und Rundfunk
verlautbart. Aber offenbar lesen die Manager(innen) bei A1 keine Zeitungen und
hielten die Radio- und Fernsehmeldungen für einen verfrühten Aprilscherz.
Ganz abgesehen davon, dürfte der Führungsriege bei A1 die Gerichtsentscheidung
egal gewesen sein. Dies wollen wir mit diesem Beitrag unter Beweis stellen. Ein Kunde
erhielt am 27.02.2012 seine Rechnung von A1, die mit 23.02.2012 datiert ist. Für die
Bearbeitung seiner Zahlung (ist gleich Rechnung – Anm. der Red.) wurde nach wie vor
ein Betrag von 2,08 Euro (exkl. Mwst) verrechnet.
Auf ERSTAUNLICH-Nachfrage erklärte man seitens A1, dass es sich um eine Überschneid-
ung gehandelt habe, da die Rechnung schon vor dem 21.02.2012 fertigstellt war. Dies
haben wir so gelten lassen, da sich der Abrechnungszeitraum laut Rechnung vom 18.01.
bis 17.02. erstreckt. Wir haben bezüglich dieser Rechnung keinen Beitrag verfasst.
Allerdings trauten wir dem Frieden nicht und werteten das Argument mit der Über-
schneidung als faule Ausrede. Wie Recht wir hatten beweist nachfolgende A1-Rechnung,
die uns ein Leser zukommen ließ.
Auf der obigen Rechnung erstreckt der Abrechnungszeitraum vom 24.01. bis zum 23.02.,
also über den Stichtag des 21.02.2012 hinaus. Das Rechnungsdatum ist der 01.03.2012.
Demnach war eine Überschneidung hier nicht möglich. Auf ERSTAUNLICH-Anfrage war
man seitens A1 verwundert und konnte sich beim besten Willen nicht erklären, wie der
Zuschlag für die „Bearbeitung Ihrer Zahlung“ zustande kam.
Wir finden es erstaunlich, dass ein Unternehmen wie A1 nicht in der Lage ist eine dem
Gesetz entsprechende Rechnung auszustellen. Oder liegt gar Absicht vor und man hofft
bei diesem Telekommunikationsanbieter darauf, dass die Kunden den ungesetzlich ver-
rechneten Zuschlag übersehen und einzahlen?
Wir vermuten, dass der Passus: „Bearbeitung Ihrer Zahlung“ von den A1-Rechnungen
demnächst verschwindet und möglicherweise durch einen anderen Wortlaut ersetzt wird.
Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Rechtfertigung für z.B. einen „Früh-
lingszuschlag“ wird sich sicher irgendwo im kleingedruckten Text der AGB finden.
***** 2012-03-11
Trauriger Aprilsch(m)erz von A1
Jetzt dürfen die Kunden herhalten
Nach diversen Aussagen von Peter Hochegger im parlamentarischen U-Ausschuss kann
man durchaus zum Schluss gelangen, dass die Telekom mit Geld nur so um sich geworfen
hat. Diese Beträge scheint man nun nach der Fusionierung -Telekom mit A1- wieder her-
einbringen zu wollen.
Vermutlich erhielt dieser Tage jeder A1-Kunde nachfolgendes Schreiben des Telekommuni-
kationsanbieters. Da wird dem Kunden im knappen Kasernenhofton mitgeteilt, dass man
es „gerade heraussagt“, dass es ab 1.April 2012 zu Preiserhöhungen kommt.
Seit Jahren in Kenntnis und trotzdem Flaterate-Verträge
Interessant ist eines der Argumente welches man seitens von A1 für die Preiserhöhung
angibt. „Und andererseits treibt die Inflation schon seit Jahren unsere Kosten in die Höhe“,
so steht es in dem Schreiben wörtlich zu lesen. Das überrascht uns ein wenig, den erstens
wurden Kunden bei der Telekom bis zur Fusionierung mit Flatrate-Angeboten geködert und
zweitens erhielten A1-Kunden nach dem Zusammenschluss im August 2011 nachfolgendes
Schreiben.
In diesem Schreiben versicherte A1 seinen Kunden schriftlich, dass trotz Fusionierung mit der Telekom alle Tarife unverändert bleiben. Erstaunlich, da man doch bei A1 seit Jahren in Kenntnis darüber ist, dass die Inflation die Kosten in die Höhe treibt bzw. getrieben hat. Dabei ist das A1-Schreiben gerade einmal ein halbes Jahr alt.
Friss Vogel oder stirb
Nun scheinen die Zusagen von A1, sowie die rechtsgültig bestehenden Telekomverträge
für Festnetz-Internetanschlüsse keine Gültigkeit mehr zu haben. Für Zweifler wird noch
lakonisch auf die AGB hingewiesen. Das ist jenes kleingedruckte Machwerk, das sich kein
Kunde durchliest und selbst wenn er dies täte, müsste er eine juristische Ausbildung haben
um den Inhalt der AGB zu verstehen.
Natürlich stellt A1 jedem Kunden frei, bis zum 1.April 2012, betroffene Verträge kostenlos
kündigen zu können. Das mag in Großstädten sicher von Vorteil sein. Jedoch im ländlichen
Raum, wo es keine alternative Möglichkeit eines Festnetz-Internetanschlusses gibt, gilt hier
offenbar das Motto „Friss Vogel oder stirb.“
Für uns entsteht hier unweigerlich der Eindruck, dass die betroffenen abgeschlossenen Ver-
träge mit der Telekom, sowie die großmundigen schriftlichen Versprechungen von A1, das
Papier nicht wert sind auf dem sie stehen.
*****
2012-02-20
A1 relativiert bei der „Internet Service Pauschale“
Einseitige Vertragsänderungen nicht
widerspruchslos hinnehmen !
Am 08.08.2011 haben wir den Beitrag “A1 am Weg zur negativen Spitzenposition“ verfasst. Darin ging es um eine einseitige Vertragsänderung zum Nachteil von Kunden, die mit der Telekom einen bestehenden Vertrag über einen Festnetz- Internetanschluss haben.
A1 nützte die Fusionierung mit der Telekom sofort aus und stellte den ahnungslosen Telekomkunden eine jährliche „Internet Service Pauschale“ in Rechnung. Diese Pauschale war nie ein Vertragspunkt im Telekom-Vertrag.
Auch ERSTAUNLICH hat mit der Telekom einen Vertrag über einen Festnetzinternet-
Anschluss bestehen. Durch die Fusionierung sind wir mehr oder weniger unfreiwilliger
Kunde bei A1 geworden. Wir wollten diese einseitige Vertragsänderung zu unserem
Nachteil nicht so widerspruchslos hinnehmen.
Dabei ging es nicht um die Höhe des neu verrechneten Betrags, sondern ums Prinzip. Wir sind der Meinung, dass die Rechtssicherheit eines Vertrags auch dann Bestand haben muss, wenn eine Fusionierung stattgefunden hat.
Ein Brief von A1
Man muss kein Jurist sein um zu erkennen, dass bei dieser einseitigen Vertragsänder- ung vermutlich etwas „faul im Staate Dänemark“ ist. Also gab es ein ausführliches Telefongespräch mit einem Mitarbeiter von A1, welches allerdings zu keinem positiven Ergebnis führte. Da wir uns jedoch nicht so abspeisen ließen, verfassten wir den ein- gangs erwähnten Beitrag.
Jedenfalls dürfte der Beitrag vom 08.08.11 eine(n) Verantwortliche(n) von A1 geweckt haben, denn zu unserem Erstaunen erhielten wir gestern einen Brief vom A1-Service- Team. In diesem ist unter anderem folgendes zu lesen:
Textauszug aus dem Schreiben von A1
Plötzlich relativiert man bei A1 die Forderung und vergütet uns die verrechnete „Internet Service Pauschale“ für dieses Jahr. Wir haben die Zahlungsüberweisung mit dem Pas- sus „Bezahlung erfolgt bis zur rechtlichen Klärung mit Vorbehalt“ getätigt. Dies raten wir auch allen Leser(innen) an, denn mit einer widerspruchslosen Bezahlung wird die Forderung von A1 nämlich anerkannt.
Erstaunlich ist auch der Grund der Gutschrift. A1 vermerkt im Brief, diese erfolgt da wir
keine Information bezüglich der „Internet Service Pauschale“ erhalten haben. Irgend- wie seltsam finden wir, behauptet man doch beim Telekommunikations-Betreiber, dass alle Kunden via vorangegangener Rechnung darüber informiert wurden. Möglicher- weise wurde für uns ein eigenes Rechnungsformular kreiert.
Die Ankündigung von A1, dass die „Internet Service Pauschale“ ab nächstes Jahr in
Rechnung gestellt wird, hat seine rechtliche Gültigkeit. Da ist nämlich unser zeitllich befristeter Vertrag mit der Telekom abgelaufen.
Erstaunliches Verhalten bei RTR
Allerdings finden wir es erstaunlich, dass man bei der Schlichtungsstelle „RTR“ (Rund-
funk und Telekom Regulierungs-GmbH) auf die neu erfundene Pauschale so gelassen
reagiert. Dies haben wir auch bereits im eingangs erwähnten Beitrag festgehalten.
Wir von ERSTAUNLICH schafften es als Einzelkämpfer, sich gegen einen Konzern wie A1 durchzusetzen. Da stellt sich doch die berechtigte Frage warum man bei RTR die „Internet Service Pauschale“ als rechtens hinstellt und diese verteidigt, anstatt den Telekommunikations- Betreiber abzumahnen oder andere geeignete rechtliche Schritte gegen diesen zu veranlassen.
Kann es möglicherweise daran liegen, dass die RTR eine ausgelagerte Behörde der Republik ist und unter anderem von A1 als (wenn auch immer bestritten) Staats- betrieb finanziert wird? Jedenfalls sieht für uns die Optik so aus, dass bei dieser Millioneneinnahme der „Internet Service Pauschale“, die eine Krähe der anderen kein Auge aushacken will.
*****
2011-08-20
Lügen ohne rot zu werden
Kundenverhöhnung
Sind Sie in letzter Zeit so richtig schön verhöhnt worden? Nein? Dann sind Sie sicher
kein Kunde bei A1. Denn diese erhielten vorige Woche zu Ihrer Rechnung folgenden
Werbefolder.
Darin versichert A1 seinen Kunden schriftlich, dass trotz der Fusionierung mit Telekom
alle Tarife unverändert bleiben.
Da staunen wir aber, denn offensichtlich hat man sich bei A1 nicht die Mühe gemacht
die Rechnungen anzusehen welche man an Kunden versendete, die bei Telekom einen
Vertrag über einen Festnetz-Internetanschluss abgeschlossen hatten.
Wie wir bereits im Beitrag „A1 am Weg zur negativen Spitzenposition“ berichteten,
nutzte A1 die Fusionierung aus, um bestehende Verträge einseitig zu ändern. Sie
verrechneten den ahnungslosen Kunden, zusätzlich eine jährliche „Internet Service
Pauschale“.
Eine glatte Lüge
Diese „Internet Service Pauschale“ war in den besagten Telekomverträgen nicht ver- ankert. Daher ist die schriftliche Zusage, dass alle Tarife unverändert bleiben, eine glatte Lüge. Die Verantwortlichen bei A1 sollten sich einmal schlau machen, was das Wort „Tarif“ überhaupt bedeutet.
Nicht nur, dass man bei A1 Verträge einseitig ändert, macht sich der Telekommuni- kations-Konzern offenbar noch zusätzlich über seine Kunden lustig. Er versichert ihnen schriftlich, dass es zu keinen Tarifänderungen gekommen sei, obwohl Gegenteiliges geschehen war. Eines scheint man bei A1 perfekt zu beherrschen, nämlich Lügen ohne rot zu werden.
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2011-08-16
A1 am Weg zur negativen Spitzenposition
Ist der Ruf einmal ruiniert, dann lebt es sich recht ungeniert
Der allgemeine Ruf der Telefon- und Internetanbieter ist hinlänglich bekannt. Würde eine Vertrauensumfrage gestartet werden so käme man vermutlich zum Ergebnis, dass diese Branche hinter den Autoplatz-Eckhändlern rangiert. Allerdings muss zuge- geben werden, dass die Telefon- und Internetanbieter alles daran setzen ihrem schlechten Ruf gerecht zu werden und diesen zu erhalten.
Nicht nachvollziehbare Rechnungen sind noch das kleinste Übel, welches dem leidge- plagten Kunden widerfahren kann. Diese lassen sich unter Umständen noch auf- klären, sofern man im Callcenter des Betreibers eine(n) halbwegs brauchbaren Mitarbeiter(in) erwischt.
Zurzeit können wir uns des Eindrucks nicht erwehren, dass A1 alles daran setzt, die Spitzenposition des unbeliebtesten Telefon- und Internetanbieters zu erklimmen. Beispielsweise können wir nur jedermann(frau) abraten bei A1 einen Internetvertrag abzuschließen, wenn ein anderes Betriebssystem als Windows oder Mac verwendet wird.
Denn sollte ein Kunde Probleme haben und er verwendet zum Beispiel Linux, dann wird er von A1 allein im Regen stehengelassen. Der Betreiber verkauft zwar Zube- hör (wie z.B. Funkmodem udgl.) für dieses Betriebssystem, lässt aber dem Kunden keinerlei geartete Unterstützung zukommen. Allerdings gibt es bei Vertragsabschluss keinen Hinweis über diesen fragwürdigen Zustand.
Sollte bei einem Kunden in späterer Folge ein Problem auftauchen, welches normal- erweise über das technische Callcenter zu lösen ist, hat dieser User einfach Pech. Er bekommt lediglich folgende Telefonnummer: 0900-664-900 vermittelt. Dort wird ihm dann mitgeteilt, dass A1 nur Windows oder Mac supported. Und diese Auskunft ist nicht einmal gratis, denn die angeführte Telefonnummer ist mit 1,56 Euro in der
Minute schwer kostenpflichtig.
A1 betreibt Vertragsbruch
Gut, oben angeführtes Szenario kann verhindert werden, wenn man sich von A1 zu
den Betriebssystemen Windows oder Mac zwingen lässt. Nachfolgende Beispiele
lassen sich nur verhindern, wenn man auf Telefon oder Internet bei A1 verzichtet,
wie die eingescannte Rechnung beweist.
A1 verrechnet nach wie vor, die bereits gerichtlich untersagte „Erlagscheingebühr“.
Allerdings wurde diese alibihalber in „Entgelt für Zahlung ohne Einzugsermächtig-
ung“ umgetauft. Soll ja alles seine Richtigkeit haben.
Die größte Chuzpe allerdings ist der Posten „Internet Service Pauschale (jährlich)“.
Bekannter Weise hatten A1 und Telekom vor kurzer Zeit fusioniert. Diese Fusion
ging nur über die Bühne, da es sich um zwei Staatsbetriebe – obwohl dies stetig geleugnet wird- handelte. Bei reinen Privatbetrieben hätte es keine gesetzliche Zustimmung für eine derartige Fusion gegeben.
Aber sei es wie es sei, A1 nützte diese Fusion aus, um in bestehende Verträge der
Telekom einzugreifen und diese zu ihren Gunsten einseitig zu ändern. Der Passus
der jährlichen Internet Service Pauschale kam nämlich in den abgeschlossenen
Telekom-Verträgen nicht vor.
Mit diesem Schritt führt A1 die Rechtssicherheit bei Verträgen ad absurdum und
begeht außerdem Vertragsbruch. Als Alibihandlung stellte A1 den betroffenen
Kunden frei, aus dem Vertragsverhältnis auszusteigen. Wir verwenden absichtlich
den Ausdruck der „Alibihandlung“, da es im ländlichen Raum keine Alternative
zu A1 gibt, da diese die einzigen Festnetz-Internetanbieter sind. Daher bleibt den
Kunden nur übrig in den sauren Apfel zu beißen und zu bezahlen.
Erstaunliche Schlichtungsstelle
Wir wollten wissen, wie man in der Schlichtungsstelle „RTR“ (Rundfunk und Tele-
kom Regulierungs-GmbH) die ganze Angelegenheit sieht und stießen dabei auf eine Überraschung. Eine Sachbearbeiterin (Name der Red. bekannt) hatte mit der Vorgangsweise von A1 nicht das geringste Problem. Ganz im Gegenteil, sie ver- suchte diese zu rechtfertigen.
Dies kam uns allerdings „spanisch“ vor und wir recherchierten ein wenig über die
RTR. Dabei kam Erstaunliches zu Tage. Die Schlichtungsstelle wird nämlich von
den Telefon- und Internetanbietern finanziert. Zusätzlich erhält diese Firma noch
staatliche Zuschüsse. Nun kann sich der/die geneigte Leser(in) selbst ein Urteil
darüber bilden wie sinnvoll es ist, sich bei RTR über eine Telefon- oder Internet-
rechnung zu beschweren oder gar um Unterstützung zu ersuchen.
*****
2011-08-08
Frischluftfanatiker zum Schmunzeln
FKK-Autobahn
Eine erstaunliche Meldung haben wir heute auf www.nachrichten.at endeckt.Auf der A1 bei Allhaming, handelte sich ein 19-jähriger Salzburger eine Anzeige wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ ein.
Wenn einer eine Reise tut…
Vier Burschen waren im Auto vom „Frequency-Festival“ in St.Pölten, heimwärts in
ihr Heimatbundesland Salzburg unterwegs. Um andere Autofahrer zu ärgern, soll
der Beifahrer sein nacktes Hinterteil aus dem Autofenster gestreckt haben.
Dies geschah sehr zum Missfallen einer zufällig vorbeifahrenden Zivilstreife der
Polizei. Der Polizist hielt den Pkw an und erstattete gegen den Frischluftfanatiker
Von der Natur schon gestraft
Einer unbestätigten Meldung nach will der Bursche jedoch gegen diese Anzeige berufen.
Sein erstaunlicher Grund: „Ich habe nichts gemacht, ausser aus dem Fenster gesehen.
Ich kann nichts dafür wenn ich wie ein A…. aussehe.“
Stauni
2009-08-23A1 – Bezahlen ohne Konsumation
Bezahlen ohne zu konsumieren
Herr Schmid (Name der Red. Bekannt) ist ein sparsamer Mensch. Auch beim telefonieren schaut er darauf sich auf’s Notwendigste zu beschränken. Er be- sitzt bei A1 ein Handy mit einer Flatrate zum österreichischen Festnetz und zu anderen A1-Handys. In Fremdnetze telefoniert er sehr selten, da seine Tele- fonpartner fast alle ein A1-Handy besitzen. Ab und zu kommt es jedoch vor, daß er auch in ein Fremdnetz telefoniert Als er seine Rechnung für den Zeitraum vom 24.10.08 bis 23.11.08 erhielt, fiel ihm auf, daß er 13 Minuten für Gespräche in andere Mobilnetze verrechnet bekam, die ihm auch gesondert in Rechnung gestellt wurden. Herr Schmid war sich absolut sicher, daß er keine 13 Minuten in Fremdnetze telefoniert hatte und forderte einen Einzelverbindungsnachweis an.
….bitte zahlen….bitte zahle….bitte zahlen….
Auszug aus dem Einzelverbindungsnachweis
24.10.2008 16:53:37 00:00:01 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991……
27.10.2008 15:14:30 00:00:46 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991…… 27.10.2008 15:34:26 00:01:01 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991….. 27.10.2008 15:59:10 00:00:04 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991…… 27.10.2008 16:00:07 00:00:53 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991……. 27.10.2008 16:00:22 00:00:05 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991……. 27.10.2008 18:21:46 00:00:03 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991……. 27.10.2008 18:21:59 00:00:38 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991…….. 27.10.2008 19:25:35 00:00:19 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991…….. 28.10.2008 12:28:43 00:01:03 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436764……… 28.10.2008 15:46:17 00:00:47 / 0,00 kB andere Mobilnetze 00436991……..
129 % Aufschlag für was ?
Der Mann hatte gerundete 5,7 Minuten telefoniert. Verrechnet wurden ihm satte dreizehn (13) Minuten. Auf unsere Anfrage wurde uns mitgeteilt, daß pro ange- fangene Minute eine ganze Minute verrechnet wird. Das bedeutet einen Aufschlag von sage und staune 129 Prozent die der Mann nicht konsumiert hat, aber be- zahlen muß. Laut Auskunft einer Mitarbeiterin vom A1-Callcenter, muß daher bereits für eine (1) Sekunde (pro angefangener Minute) der Preis für eine ganze Minute be- zahlt werden. Das dies die traurige Wahrheit ist, kann aus dem obigen „Einzelverbindungsnachweis“ nachvollzogen werden.
Sicherlich hat Herr Schmid auch einen Vertrag unterschrieben, wo dieser Passus irgendwo kleingedruckt steht. Aber wie heisst es schon immer, „Papier ist geduldig“. Es ist schon erstaunlich wie A1 bei Kunden für Leistungen abkassiert, die gar nicht konsumiert wurden. Stauni