BMF warnt vor betrügerischen E-Mail-Nachrichten zur Familienbeihilfe
Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten E-Mail-Nachrichten im Namen des Finanzministeriums an persönliche Daten und Onlinebanking-Zugangsdaten zu gelangen
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor gefälschten E-Mail-Nachrichten, die im Namen der österreichischen Finanzverwaltung an Bürgerinnen und Bürger versendet werden. In den betrügerischen Nachrichten wird behauptet, dass es aufgrund eines angeblichen Missbrauchs persönlicher Daten zu Problemen bei der Auszahlung der Familienbeihilfe gekommen sei. Die Empfängerinnen und Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten und hinterlegten Kontoinformationen zu überprüfen. Dazu enthalten die E-Mails einen Link mit der Aufforderung „Jetzt Daten überprüfen und sichern“. Dieser Link führt jedoch zu einer gefälschten Webseite, bei der persönliche Informationen sowie Onlinebanking-Zugangsdaten abgegriffen werden.
Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.
Beispiel einer solchen Nachricht:
Wichtiger Hinweis zur Sicherheit Ihrer Daten
Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,
In den letzten Wochen haben wir leider eine Zunahme von Fällen festgestellt, bei denen persönliche Daten missbraucht wurden, um staatliche Unterstützungsleistungen für Familien unrechtmäßig zu beantragen oder umzuleiten.
Konkret haben wir beobachtet, dass in einigen Fällen die finanzielle Hilfe an fremde Konten überwiesen wurde. Dies hatte zur Folge, dass mehrere berechtigte Haushalte die ihnen zustehenden Zahlungen in diesem Monat nicht erhalten haben.
Um weitere Unregelmäßigkeiten zu verhindern, bitten wir Sie: Bitte überprüfen Sie noch heute Ihre persönlichen Daten und Ihre hinterlegten Kontoinformationen. Sollten Ihre Angaben unvollständig sein oder nicht bis zum Ende dieser Woche bestätigt werden, können wir die künftigen Überweisungen leider nicht mehr garantieren.
Die Überprüfung dauert nur wenige Minuten und hilft uns, Ihre Ansprüche effektiv zu schützen. Bitte nutzen Sie den folgenden Link, um den Vorgang abzuschließen:
[Jetzt Daten überprüfen und sichern]
Dieser Link ist für Sie persönlich bestimmt und bis zum Monatsende gültig.
Bundesministerium für Finanzen, Wien
Dies ist eine automatische Nachricht.
Auf der verlinkten Webseite werden zunächst persönliche Informationen wie Name, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und Anschrift abgefragt. Anschließend sollen Nutzerinnen und Nutzer ihre Bank auswählen. In weiterer Folge wird ein vermeintliches Login-Fenster des jeweiligen Bankinstituts angezeigt. Ziel der Internetbetrüger ist es, auf diesem Weg auch Zugangsdaten für das Onlinebanking abzugreifen.
Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten sowie die verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke finden Sie auf der Webseite des BMF.
Daher gilt: Wenn Sie Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.
Folgen Sie in keinem Fall den Anweisungen!
Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
Klicken Sie in Nachrichten keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen und solche Anrufe sofort zu beenden!
Seien Sie vorsichtig und hinterfragen und prüfen Sie stets die Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten und Anrufe!
Eruieren Sie im Zweifel immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, und führen Sie einen Rückruf durch.
Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie zB. dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:
Anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
Offene Forderungen und drohende Pfändungen
Verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
Erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen
Detaillierte Warnmeldungen zu den aktuellen Betrugsmaschen im Namen des BMF finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform Watchlist Internet.
*****
- Beitrag veröffentlicht:21. August 2026
Zurzeit sind gefakte A1-Rechnungen online unterwegs
Keinesfalls Links öffnen sondern Mail löschen
Die Zusendung von Online-Rechnungen – egal von welchen Firmen – nutzen Betrüger zu ihren Gunsten aus. Sie versenden, mittlerweile seht gut nachgemachte Fake-Rechnungen an ahnungslose Kunden. Zurzeit versenden Kriminelle gefakte A1-Rechnungen, wie auch wir eine solche erhalten haben.
Geübte Internetbenutzer erkennen solche Fakes mitunter an Fantasie-URLs oder falschen Mailadressen, wie in diesem Fall „rechnung.inc@service.a1.net“. Mittlerweile warnt bereits auch A1 vor dieser Betrugsmasche.
„Nutzer bekommen eine täuschend echte Rechnungsbenachrichtigung. Die Links zur Rechnungsansicht führen zu einer Seite, die Login- und Zahlungsdaten abgreifen,“ so das Sicherheitsteam des Providers.
Wenn Sie also so ein oder so ähnliches Mail erhalten, öffnen sie keinesfalls einen Link, sondern löschen Sie dieses.
*****
- Beitrag veröffentlicht:3. August 2026
Betrug mit Kommentaren und Likes ist Tür und Tor geöffnet
Gesetzgeber ist gefordert um Gesetzeslücke zu schließen
Das Thema Likes und Kommentare negativer Art sorgen zurzeit für mächtig Zündstoff in den sozialen Medien. Grundsätzlich wäre festzuhalten, dass Bedrohungen gegen Leib, Leben und Vermögen ein absolutes No-Go sind. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Auch sollte man keine anderen Menschen mit beleidigenden Kommentaren bedenken.
Allerdings hat sich bzgl. des Internets, so eine Art Klage-Unkultur entwickelt. Da gibt es Zeitgenossen, die kräftig austeilen, polemisieren und provozieren. Man könnte fast zur Ansicht gelangen, dass es diese darauf anlegen beleidigt zu werden, um dann klagen zu können.
Unter diesen erwähnten Zeitgenossen gibt es sogar welche die sich rühmen, tausende Klagen am Laufen zu haben. Ganze Anwaltskanzleien werden engagiert, um beleidigende Kommentare und dazugehörende Likes aus dem hintersten Winkel des Internets ausfindig zu machen. Um das Prozessrisiko (Klagen kosten Geld) zu vermeiden, werden Prozess-Finanzierer bemüht. Dies kann durchaus den Eindruck erwecken, dass es sich dabei um ein Geschäftsmodell handelt.
Laut der derzeit geltenden Judikatur, ist der Betreiber eines Facebook-Accounts auch gleichzeitig Medieninhaber desselben. Das heißt im Klartext, dass der Account-Inhaber auch für Kommentare haftet, die bei ihm ohne sein Wissen oder Zustimmung hinterlassen werden.
Dies ist nicht nur eine Gesetzeslücke sondern ein riesengroßer Krater, der Betrug Tür und Tor öffnet. Wie leicht hier Geld auf unlautere Weise zu generieren und auch Schaden zu verursachen ist, möchten wir anhand von Beispielen darstellen.
Beispiel 1:
Herr Müller kann Herrn Mayer nicht leiden und möchte ihn finanziell schaden. Dazu kreiert sich Müller ein Fake-Profil (Herstellungsdauer ca. 10 Minuten). Nennen wir dieses Huber. Mit dem Fake-Profil Huber postet Müller dann auf Mayers Facebook-Seite Beleidigungen über Müller (also sich selbst). Dann wird noch ein Screenshot gemacht, der Kommentar gelöscht und gegen Mayer medienrechtliche Schritte eingeleitet. Das Fake-Profil wird anschließend gelöscht oder deaktiviert.
Wer nun meint, das wäre unter Umständen zu auffällig und könnte vor Gericht nicht halten weil dem Richter oder der Richterin die kurze Zeitdauer des Kommentars (Zeitdauer wird auf Facebook automatisch angeführt) spanisch vorkommt, für den gibt eine raffiniertere Methode, nämlich das:
Beispiel 2:
Genau wie im „Beispiel 1“ postet Müller mit seinem Fake-Account Huber auf Mayers Facebook-Seite Beleidigungen über Müller (also sich selbst). Dann deaktiviert er seinen Fake-Account Huber. Damit ist der Kommentar für niemanden mehr sichtbar, obwohl dieser noch vorhanden ist.
Nun folgt der nächste Schritt. Beispielsweise nach 14 Tagen aktiviert Müller wieder seinen Fake-Account Huber. Damit wird der seinerzeit gesetzte Kommentar wieder sichtbar und zwar mit der Facebook-Angabe „vor 14 Tagen oder dem damaligen Datum“. Dann wird noch ein Screenshot gemacht, der Kommentar gelöscht und gegen Mayer medienrechtliche Schritte – mit der Anmerkung, dass der beleidigende Kommentar seit 14 Tage ungelöscht auf Mayers Facebook-Seite steht – eingeleitet. Das Fake-Profil wird anschließend gelöscht oder deaktiviert, falls man es nochmals benötigt.
Absehen davon, dass mit solchen betrügerischen Methoden relativ leicht Geld zu generieren ist, wird dem politischen Gegner, dem Konkurrenzunternehmen oder wem sonst auch immer geschadet, da der Betroffene seine Kommentarfunktion höchstwahrscheinlich deaktivieren wird und dadurch an Reichweite einbüßt.
Unsere Beispiele sollen keineswegs als Anleitung und auch nicht als Aufforderung verstanden werden, sondern lediglich aufzeigen wie leicht mit Hilfe einer Gesetzeslücke einer Betrugsvariante Tür und Tor geöffnet ist. Wir sind der Meinung, dass der Gesetzgeber umgehend handeln sollte, um diese Gesetzeslücke zu schließen.
*****
- Beitrag veröffentlicht:31. Mai 2026
Milliarden im Förderdschungel, während bei der Bevölkerung gespart wird
Freiheitliche kritisieren Mehrfachförderungen und Auskunftsverweigerung aller Minister im NGO-Ausschuss
Nach Abschluss des „kleinen Untersuchungsausschusses“ zu den NGO-Förderungen zogen heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz sowie der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Ausschuss, NAbg. Christoph Steiner, eine vernichtende Bilanz. Die Arbeit der Freiheitlichen hätte ein System aus Mehrfachförderungen, Intransparenz und Verschleierung aufgedeckt. Besonders entlarvend sei die Tatsache gewesen, dass kein einziges Regierungsmitglied der Einladung in den Ausschuss gefolgt sei.
Für FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz sei dieses Verhalten ein klares Schuldeingeständnis: „Es ist eigentlich unfassbar, dass sich die Minister dieser Verlierer-Koalition zu feige sind, dem Parlament Rede und Antwort zu stehen. Während sie bei unseren Pensionisten, Familien und fleißigen Arbeitnehmern jeden Cent umdrehen und ihnen tief in die Tasche greifen, wird im Förderdschungel der NGOs einfach weggeschaut. Wenn kein einziger Minister kommt, um zu beantworten, warum, was und wie gefördert wird, dann bedeutet das, dass sie es entweder nicht wissen oder schlicht verschleiern wollen, wo das hart erarbeitete Steuergeld der Österreicher landet. Ein untragbarer Zustand, für den sich diese Verlierer-Regierung vor der Bevölkerung zu verantworten hat!“
Wie die über 800 parlamentarischen Anfragen der FPÖ und die Unterlagen aus dem Ausschuss gezeigt hätten, würden zig Vereine von mehreren Ministerien gleichzeitig gefördert. NAbg. Christoph Steiner wies zudem den Vorwurf der Systemparteien, die FPÖ würde das Ehrenamt angreifen, abermals scharf zurück: „Das Gegenteil ist der Fall! Wir schützen das echte, unbezahlte Ehrenamt – unsere Feuerwehren, unsere Rettungsdienste, unsere Traditionsvereine – vor der Aushöhlung durch staatlich finanzierte Polit-Aktivisten, die unter dem Deckmantel des Ehrenamts Steuergelder erhalten. Wenn man bei Ausgaben spart, die keinen erkennbaren Mehrwert für die Mehrheit der Bevölkerung liefern, dann muss man das Geld nicht bei der fleißigen Bevölkerung eintreiben. Außerdem bliebe dann mehr für das echte Ehrenamt wie Feuerwehr und Rettung.“
„Diese Regierung hat fertig. Ihr einziger Plan ist es, den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen, um ein eingesessenes System der Verantwortungslosigkeit und Intransparenz am Leben zu erhalten. Aber die Zeit der Vertuschung ist vorbei. Wir werden diesen NGO-Fördersumpf trockenlegen, Stein für Stein. Unser kommender Ausschussbericht wird das ganze Ausmaß des Versagens dokumentieren. Hier geht es um Gerechtigkeit im Sinne der österreichischen Bevölkerung und der Steuerzahler, die den Sparhammer dieser Regierung voll abbekommen!“, so Schnedlitz abschließend.
*****
- Beitrag veröffentlicht:1. Mai 2026
US-Bericht zeigt massive Missstände bei Ukraine-Hilfen
Volle Transparenz auch in Österreich gefordert
„Aktuelle Erkenntnisse einer Anhörung vor dem US-Kongress belegen massive Mängel und schwerwiegende Missstände im Umgang mit öffentlichen Geldern aus den USA in der Ukraine“, so der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz. „Nun muss auch NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger rasch Transparenz zu Österreichs Ukraine-Zahlungen schaffen und Kontrolle lückenlos offenlegen“, so Schnedlitz weiter.
„In dieser Anhörung kam zutage, dass sich unter anderem ukrainische Regierungsstellen, Ministerien sowie private Auftragnehmer wiederholt nicht an die vertraglich vereinbarten Transparenzstandards gehalten haben. Besonders gravierend sind die Mängel bei der finanziellen Berichterstattung. Notwendige Nachweise über die Verwendung von Mitteln wurden vielfach verspätet, unvollständig oder in manchen Fällen überhaupt nicht vorgelegt. Dadurch fehlte den Aufsichtsbehörden ein klarer Überblick über den Verbleib erheblicher Geldsummen. Eine lückenlose Nachverfolgung der Mittelflüsse vom US-Finanzministerium bis zum ukrainischen Endempfänger ist nahezu vollständig unmöglich. Diese Entwicklung stellt frühere Zusicherungen über wirksame Kontrollmechanismen in Frage und verschärft die politische Debatte über die Verwendung internationaler Hilfsgelder erheblich“, zitierte der FPÖ-Generalsekretär aus dem Bericht.
„Genau diese dubiosen Umstände sind es auch, vor denen wir Freiheitliche seit Wochen im Zusammenhang mit österreichischen Steuergeldern warnen und die wir konsequent aufzeigen. Während die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel weiterhin Millionen Euro ins Ausland überweisen will, gerät die eigene Bevölkerung durch Teuerung, hohe Abgaben und eine verfehlte Wirtschaftspolitik zunehmend unter finanziellen Druck. Es ist völlig unverständlich, dass trotz erdrückender Hinweise auf Korruption in der Ukraine – selbst durch dortige Antikorruptionsbehörden – bereits 3,26 Milliarden Euro aus Österreich geflossen sind, ohne dass eine lückenlose Kontrolle sichergestellt wurde. Diese verantwortungslose Politik geht zulasten der heimischen Bevölkerung und untergräbt das Vertrauen in den Umgang mit Steuergeld massiv“, betonte Schnedlitz.
Spätestens nach diesem US-Bericht muss NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger umgehend handeln und offenlegen, welche konkreten Kontroll- und Transparenzstandards Österreich für seine Zahlungen definiert hat, ob diese tatsächlich eingehalten wurden und wie der Verbleib der Mittel im Detail nachvollzogen werden kann. Es braucht endlich volle Transparenz gegenüber der österreichischen Bevölkerung. Sollte diese lückenlose Aufklärung nicht unverzüglich erfolgen oder nicht möglich sein, muss die Republik jeden einzelnen Cent von der Ukraine zurückfordern. Eines ist aber klar: Wer nämlich Steuergeld in dieser Größenordnung ohne ausreichende Kontrolle vergibt, trägt auch die politische Verantwortung und diese muss im Zweifel auch persönliche Konsequenzen bis hin zum Rücktritt von NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger nach sich ziehen“, forderte Schnedlitz.
*****
- Beitrag veröffentlicht:21. März 2026
Finanzministerium warnt vor betrügerischen Nachrichten, Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten
Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten Nachrichten an persönliche Daten von Bürgern und Unternehmern zu gelangen und zur Überweisung von Geldbeträgen zu verleiten
Hier ein Beispiel solcher gefälschten Nachrichten!
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor einer zunehmenden Professionalität der Internetkriminalität und einer steigenden Anzahl von Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media und über gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden erfolgen. Die Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie zB dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:
° anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
° offene Forderungen und drohende Pfändungen
° verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
° erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
° notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen
Das BMF betont, dass es sich hierbei um Betrugsversuche handelt und die versendeten Nachrichten, Webseiten und Anhänge Fälschungen darstellen!
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Links zur Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke.
Daher gilt: Wenn Sie Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.
° Folgen Sie in keinem Fall den Anweisungen!
° Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
° Klicken Sie in Nachrichten keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
° Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen und solche Anrufe sofort zu beenden!
° Seien Sie vorsichtig und hinterfragen und prüfen Sie stets die Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten und Anrufe!
° Eruieren Sie im Zweifel immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, und führen Sie einen Rückruf durch.
Detaillierte Warnmeldungen zu den aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform Watchlist Internet.
Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.
*****
- Beitrag veröffentlicht:2. März 2026
Österreichs Banken warnen!
Steigende Phishing-Gefahr zur Weihnachtszeit und Jahreswechsel
Österreichische Banken registrieren derzeit ein deutlich erhöhtes Aufkommen an Phishing-Angriffen. Betrüger geben sich als Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus und versuchen, Kundinnen und Kunden über Telefon, SMS oder E-Mail zur Preisgabe sensibler Daten oder zur Freigabe von Transaktionen zu bewegen.
Weihnachtszeit ist auch Phishing Zeit. Cyberkriminelle und Betrüger geben sich deshalb beispielsweise als Vorgesetzte, Polizisten oder Bankangestellte aus. Die vermeintliche Autorität vermittelt ein Sicherheitsgefühl und lässt das gesunde Misstrauen schwinden. Die Kriminellen versuchen ihre Opfer über Telefonanrufe, SMS oder E-Mails zur Preisgabe sensibler Daten oder zur Freigabe von Transaktionen zu bewegen.
Besonders verbreitet sind gefälschte Nachrichten, die auf angebliche Konto-Entsperrungen, Datenaktualisierungen oder verdächtige Buchungen hinweisen und zu betrügerischen Links führen. Auch von Betrügern professionell geführte Telefonanrufe, in denen vor vermeintlich verdächtigen Überweisungen gewarnt wird, gehören zu den gängigen Maschen. Ziel ist es, Zugangsdaten zu erlangen oder Transaktionen – teils auch mittels Instant Payments – freizugeben.
Die Banken analysieren die gemeldeten Betrugsfälle kontinuierlich und informieren ihre Kundinnen und Kunden aktiv über aktuelle Betrugsstrategien und Schutzmaßnahmen.
Der Österreichische Bankenverband betont, dass die Institute umfassende technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen implementiert haben. Gleichzeitig werden die Betrugsversuche immer raffinierter.
„Betrüger erzeugen gezielt künstliche Dringlichkeit und nutzen täuschend echte Kontaktaufnahmen. Deshalb ist es besonders wichtig, verdächtige Aufforderungen kritisch zu hinterfragen und keine unüberlegten Schritte zu setzen“, so der Bankenverband.
Betrüger nutzen gezielt künstlich erzeugte Dringlichkeit und täuschend echte Kontaktaufnahmen, um menschliche Schwächen anzusprechen. Umso wichtiger ist es, verdächtige Aufforderungen kritisch zu hinterfragen und keine unüberlegten Schritte zu setzen.
Zentrale Sicherheitsregeln im Überblick:
- Banken fordern niemals per Telefon, SMS oder E-Mail die Herausgabe sensibler Zugangsdaten.
- Kundinnen und Kunden werden nicht telefonisch zur Freigabe von Überweisungen oder zur Freigabe von Stornierungen von Überweisungen aufgefordert.
- Banken und seriöse Unternehmen setzen ihre Kundinnen und Kunden niemals unter Druck. Sie verlangen keine sofortigen Handlungen außerhalb sicherer Kommunikationswege.
Wichtig ist daher sich Zeit zu nehmen, die Angaben in Ruhe zu prüfen oder sich über eine Hotline oder die Website direkt zu informieren.
Kundinnen und Kunden, die den Verdacht haben, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein, sollten umgehend ihre Bank kontaktieren. Weitere Informationen finden sich auf den Websites der Banken und auf einschlägigen Informationsplattformen.
*****
- Beitrag veröffentlicht:23. Dezember 2025
Tierhändlerin zum 4. Mal vor Gericht
Ein Jahr bedingte Freiheitsstrafe für schweren Betrug
Zum vierten Mal stand heute, nach Anzeigen der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe, eine illegale Tierhändlerin aus dem Bezirk Braunau vor Gericht, seit vor fast drei Jahren ihre Hunde und Katzen behördlich beschlagnahmt und größtenteils (55 Tiere) am Tierschutzhof Pfotenhilfe untergebracht worden waren. Diese wurden inzwischen größtenteils adoptiert.
Nach Verurteilungen zu einem Tierhaltungsverbot sowie wegen Tierquälerei und Abgabenhinterziehung im großen Stil, ging es heute im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Ried im Innkreis um das Verbrechen des schweren Betrugs (Strafrahmen: sechs Monate bis fünf Jahre). Der Vorwurf: Über Jahre seien zahlreiche Mischlingshunde mit gefälschten Ahnentafeln zu überhöhten Preisen als reinrassig verkauft worden. Laut Tierarztbefunden waren diese zudem oft krank. Unter anderem wurden Giardien (hartnäckige Darmparasiten, die Durchfall, Erbrechen und Gewichtsverlust verursachen) oder gar Parvovirose (eine tödliche Viruserkrankung) diagnostiziert. Laut Zeugen im Akt wurden sie teils illegal, unter anderem aus Ungarn, importiert.
„Alleine schon die nachweisbare Höhe der Abgabenhinterziehung von 241.000 Euro, für die die 53-jährige im Juli zu 100.000 Euro Strafe (davon 70.000 unbedingt) rechtskräftig verurteilt wurde, lässt erahnen, in welch unglaublicher Dimension sich dieser Welpenhandel abgespielt haben muss“, so Pfotenhilfe-Sprecher Jürgen Stadler. “Im aktuellen Strafantrag befindet sich jedoch mit einem guten Dutzend Fällen nur ein Bruchteil davon!”
1 Jahr bedingte Freiheitsstrafe, zusätzlich zu bereits 6 Monaten bedingt für Tierquälerei
Mit dem heutigen rechtskräftigen Urteil von zusätzlich einem Jahr bedingter Freiheitsstrafe ist auch amtlich, was für die Geschädigten, zu denen auch die Pfotenhilfe mit ihren Kosten zählt, immer klar war. Durch Rassegentests der Pfotenhilfe konnte nachgewiesen werden, dass bis zu zehn verschiedene Rassen in den „reinrassigen“ Hunden stecken. Die Pfotenhilfe war mit Jürgen Stadler heute allerdings nur als Zuhörer vertreten, da das Gericht deren Kostenforderung nicht anerkannt hatte. Auch die anderen Geschädigten wurden vom Gericht auf den Zivilrechtsweg verwiesen.
„Unfassbar, dass das Gericht uns, die den größten Kostenanteil tragen mussten, im Regen stehen lässt. Wir wären allerdings sowieso auf einem Großteil der Kosten sitzengeblieben, weil die Beschuldigte offiziell zahlungsunfähig ist.“
Offen sind jetzt noch Gerichtsverfahren gegen den Gatten und einen Nachbarn – letzterer hatte 27 Katzen bei strengen Minusgraden ohne Wasser und Futter auf seinem Dachboden versteckt – wegen Tierquälerei, die bisher wegen Krankheit verschoben werden mussten sowie ebenfalls ein Betrugsermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Obmann des Zuchtvereins, dem die Fälschung der Ahnentafeln der – laut Zeugen teils von ihm aus dem Ausland herbeigeschafften – Welpen angelastet wird. Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung.
*****
- Beitrag veröffentlicht:22. Dezember 2025
Achtung – Betrugs-SMS in der Vorweihnachtszeit wieder im Vormarsch
Datendiebstahl und Finanzbetrug stehen bei Betrugs-SMS immer im Vordergrund
„Knapp 700 Beschwerden zu Betrugs-SMS haben wir im Oktober registriert. Das sind zwar etwas weniger als im September, ich rechne aber mit einem baldigen, deutlichen Anstieg. Der Grund: In der Vorweihnachtszeit blüht der Online-Handel und der zeitliche Druck steigt bei den meisten von uns. Das nützen die Betrüger aus und versenden beispielsweise SMS, die angeblich von Paketdienstleistern stammen und dubiose Links mit Zahlungsaufforderungen und ähnliches enthalten“, informiert Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post.
Um die Weihnachtszeit steigen erfahrungsgemäß auch alle anderen Betrugsmaschen: Betrüger werden verstärkt mit den Tochter/Sohn-Tricks oder auch über gefakte SMS von vermeintlichen Onlinehändlern versuchen, verwertbare Zugangsdaten zu erlangen. In den letzten Wochen kam es auch verstärkt zu Phishing-SMS mit der Kennung „Austria-ID“ oder „Finanzonline“.
Kann man Phishing-SMS erkennen? Drei Tipps:
1. Kurz innehalten: Ist diese SMS wirklich in Art, Schreibweise und Zeitpunkt nachvollziehbar? Beim kleinsten Zweifel über einen anderen Weg, beispielsweise die Kundenhotline, das Unternehmen kontaktieren.
2. Nicht auf die Absenderkennung vertrauen. Scheint als Absender die Hausbank oder ein bekannter Postdienstleister auf, wird diese Anzeige mit großer Wahrscheinlichkeit gefälscht sein.
3. Niemals auf Links in SMS klicken! Dahinter können sich gefälschte Websites befinden, Schadsoftware oder dubiose Apps verteilt werden.
Eine Nachverfolgung ist zumeist ergebnislos, da die Senderkennung der automatisiert verschickten SMS in der Regel gefälscht ist und hinter dem Betrug große internationale Netzwerke stehen.
Auf der Tagesordnung stehen nach wie vor Beschwerden zu betrügerischen Anrufen, in denen eine Tonbandstimme im Namen von bekannten Dienstleistern wie PayPal oder Amazon auffordert, eine bestimmte Taste am Handy zu drücken. Drückt man die Taste, wird man zu einer realen Person weiterverbunden, die dann auffordert, eine (bösartige) App am Handy zu installieren.
Fake-SMS und Fake-Anrufe unter www.rufnummernmissbrauch.at melden
Absenderkennungen von SMS und Rufnummern, die missbräuchlich verwendet werden, können unter rufnummernmissbrauch.at bekannt gegeben werden. Damit kann RTR betrügerische Aktivitäten, die gehäuft auftreten, rasch erkennen und die Bevölkerung informieren.
*****
- Beitrag veröffentlicht:23. November 2025
Black Friday-Wahnsinn – nicht auf Tricks hereinfallen
Arbeiterkammer gibt Tipps, worauf Konsumenten bei Angebotstricks achten sollen
Der Black Friday steht vor der Tür – und mit ihm eine Flut an Rabatten, die mehr Schein als Sein sind. Hinter Countdowns, Super-Deals und limitierten Angeboten lauern Fake-Rabatte und teure Fallen im Netz, warnt die AK. Konsumenten sollen schnell klicken. Die AK rät: Nicht drängen lassen, Preise checken, Kleingedrucktes lesen – und sich fragen, ob man das Produkt wirklich braucht.
Am 28. November ist Black Friday – bereits davor und danach gibt es zahlreiche Schnäppchen, die oft reine Augenauswischerei sind. „Wo Angebot draufsteht, ist nicht zwangsläufig ein Angebot drin“, warnt AK Konsumentenschützer Jakob Kalina.
Was steckt hinter den Black Friday-Angeboten?
+ Zeit lassen: Nicht jeder Countdown und jedes angeblich limitierte Angebot ist ein echtes Schnäppchen! Übrigens: Händler müssen immer den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben und dürfen ihre Preisermäßigungen auch nur im Verhältnis dazu bewerben. Das zeigt Ihnen, ob es sich wirklich um ein Schnäppchen handelt.
+ Preise im Auge behalten: Prüfen Sie die Preisentwicklungen auf Plattformen wie geizhals.at oder idealo.at. Stellen Sie einen Preisalarm ein. Sie werden informiert, sobald es das Produkt zu dem von Ihnen festgelegten Preis gibt – unabhängig vom Black Friday.
+ Kleingedrucktes lesen: „Bis zu minus 60 %“ klingt verlockend, gilt aber oft nur für ein paar Ladenhüter. Werfen Sie einen Blick ins Kleingedruckte!
+ Rücksendekosten, Zoll & Co. beachten: Was wie ein Schnäppchen wirkt, kann durch hohe Versandkosten, Zollgebühren oder Rücksendekosten zur teuren Falle werden – besonders bei Bestellungen aus dem EU-Ausland. Das Kleingedruckte lesen!
+ Rücktrittsrecht kennen: Online gilt grundsätzlich ein 14-tägiges Rücktrittsrecht ab Erhalt der Ware. Prüfen Sie vor dem Kauf, wohin die Rücksendung der Ware geht. Fehlen klare Angaben oder müssen Sie das Paket nach Asien oder in andere EU-Drittstaaten zurückschicken, wird’s richtig teuer. Übrigens: Im Laden gibt es kein Rücktrittsrecht, außer die Geschäfte räumen es Ihnen freiwillig ein.
+ Fake-Shops entlarven: Mega günstige Preise? Finger weg! Betrügerische Fake-Shops versuchen, Ihnen Geld und persönliche Daten zu entlocken. Prüfen Sie Shop-Bewertungen und leisten Sie keine Vorauszahlungen. Checken Sie den Shop unter www.fakeshop.at/shopcheck/.
+ Reparieren statt Wegwerfen: Bevor Sie Kleidung oder Elektrogeräte aussortieren, immer Gewährleistungsrechte oder Reparaturmöglichkeiten ausloten. Im Schadensfall heißt es oft: „Verschleißteil – keine Leistung!“ Bei Mängeln haben Sie jedoch ein gesetzliches Recht auf Gewährleistung – bis zu zwei Jahre. Lassen Sie sich deshalb nicht verunsichern. Überlegenswert sind auch Tauschbörsen oder Leihgeräte.
+ Warenkorb prüfen: Beim Onlineshoppen lohnt sich ein kritischer Blick in den Warenkorb! Oft schleichen sich unbemerkt Zusatzprodukte ein oder werden teure Garantieverlängerungen angeboten, die selten echten Nutzen bringen.
*****
- Beitrag veröffentlicht:22. November 2025
Finanzpolizei kontrollierte Almhütten in Tirol und Vorarlberg
Hochpreisiger Pkw eines Hüttenwirtes mit ausländischem Kennzeichen stach ins Auge
Im Rahmen einer gezielten Schwerpunktaktion nahm die Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung Almhüttenbetriebe in Tirol und Vorarlberg unter die Lupe. Im Fokus der Kontrollen standen insbesondere die ordnungsgemäße Anmeldung von Dienstnehmern zur Sozialversicherung, die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften sowie steuerliche Pflichten. In insgesamt 32 Betrieben wurden 128 Beschäftigte kontrolliert.
Die Höhe der zu erwartenden Strafen beläuft sich insgesamt auf rund 100.000 Euro. In 41 Fällen wurden Übertretungen festgestellt, die nun bei den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden angezeigt werden. Besonders gravierend war die hohe Zahl an nicht korrekt zur Sozialversicherung angemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In 25 Fällen entsprach die Meldung nicht den gesetzlichen Vorgaben. Damit war rund jeder fünfte kontrollierte Dienstnehmer nicht ordnungsgemäß registriert. Zusätzlich fehlten in 14 Betrieben die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitaufzeichnungen. Nahezu jedes zweite Unternehmen konnte hier keine korrekten Nachweise vorlegen.
Neben diesen Verstößen gegen sozial- und arbeitsrechtliche Bestimmungen wurden auch jeweils eine Anzeige nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz sowie wegen unbefugter Gewerbeausübung erstattet. Auch aus steuerlicher Sicht wurden Missstände festgestellt: Drei Almhütten stellten keine Belege aus. In einem Fall war überhaupt keine Registrierkasse vorhanden, hier folgt eine entsprechende Mitteilung an das Finanzamt zur weiteren Prüfung.
Zudem erregte ein hochpreisiger Pkw eines Hüttenwirtes mit ausländischem Kennzeichen die Aufmerksamkeit der Finanzpolizei. Die Folge: Vorschreibungen zur Normverbrauchsabgabe (NoVA) und zur Kraftfahrzeugsteuer.
*****
- Beitrag veröffentlicht:9. November 2025
Die Stadt Wien warnt vor gefälschten Inkasso-Mails zu „Parkbußgeldern“
Betreffende gefälschte Betrugs-Mails nicht anklicken, nicht bezahlen sondern löschen
Die Internetbetrüger haben wieder Hochsaison. Mit allen möglichen Tricks versuchen sie den Menschen via Internet (meist Mails) Geld aus den Taschen zu ziehen. Die neueste Masche sind gefälschte Mails bzgl. Einhebung von Parkstrafen, die angeblich von einer Wiener Inkassofirma in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien geschickt werden. Die Stadt Wien sowie die Firma warnen, dass es sich dabei um Betrug handelt.
Dazu die Stadt Wien:
Vorsicht Fake-Nachrichten: Der Stadt Wien wurden E-Mails gemeldet, in denen ein Inkassobüro namens COEO-Inkasso angebliche „Parkbußgelder“ im Auftrag der Stadt einfordert. Unter anderem wird ein „Vergleich mit 50 % Nachlass“ angeboten, wenn Empfänger die Forderung bestätigen.
Die MA 67 – Parkraumüberwachung stellt klar:
Es besteht keine Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und „COEO-Inkasso“. Bei den genannten E-Mails handelt es sich um Fake-Nachrichten.
Woran erkenne ich den Betrugsversuch?
Ungewöhnliche Zahlungsaufforderungen per E-Mail, inkl. „Sofortrabatt“ oder Vergleichsangebot
Verweis auf eine „Vereinbarung mit der Stadt Wien“
Zahlungslinks oder QR-Codes in der E-Mail
Was ist zu tun?
Nicht antworten, nicht klicken, nicht zahlen.
Die Nachricht löschen.
Bei Unsicherheit: den offiziellen Bescheid bzw. die gestempelten Zahlungsinformationen der Stadt Wien prüfen.
Verdachtsfälle an das Stadtservice Wien (+43 1 4000-4001) melden.
Hinweis: Die Stadt Wien versendet keine Parkstrafen per E-Mail über externe Inkassobüros und bietet keine 50-%-Vergleiche an. Zahlungen erfolgen ausschließlich über die auf dem amtlichen Bescheid ausgewiesenen Wege.
*****
- Beitrag veröffentlicht:7. Oktober 2025
Betrugsversuche im Namen von FinanzOnline
Mail nicht anklicken, sondern sofort löschen
Seit rund einer Woche werden – vermutlich nicht nur – wir, täglich mit oben gezeigtem Mail (Screenshot) bombardiert. Morgen, am 18.09.2025, läuft ja die Frist ab und laut Mail wird bei Nichtbezahlung begonnen unseren Hausrat zu pfänden. Als Nichtzahler lehnen wir uns mal ganz entspannt mit Cola und Popcorn in der ersten Reihe fußfrei zurück, um zu sehen, wer – wenn überhaupt – auftauchen wird (sark. off). Aber nun mal ernst. Klar wissen wir, dass obiges Mail nicht vom Finanzamt kommt, sondern von Betrügern, die nichtsahnende und gutgläubige Menschen abzocken wollen.
Hinweis für unsere Leser(innen): Phishing-Mails im Namen von FinanzOnline sind ein Betrugsversuch, der darauf abzielt, an Ihre Daten zu gelangen oder Geld zu erbeuten. Achten Sie auf bedrohliche Sprache, Drohungen mit Pfändung oder Rückerstattungen, Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Daten und unseriöse Links oder Absenderadressen. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) sendet niemals solche E-Mails und empfiehlt, verdächtige Nachrichten sofort zu löschen und keine persönlichen Daten oder Anweisungen zu befolgen.
*****
- Beitrag veröffentlicht:17. September 2025
Betrüger täuschen A1-Mailadresse vor um Zugangsdaten zu stehlen
Vorsicht bei Mail "Mailbox Speicher Quota Benachrichtigung" ist geboten
Eine „Mailbox Speicher Quota Benachrichtigung“ bedeutet im Normalfall, dass das E-Mail-Postfach zu voll ist und der verfügbare Speicherplatz bald aufgebraucht ist. Um das Problem zu beheben, sollten man große oder ältere E-Mails löschen, den Papierkorb und Spam-Ordner leeren oder den Speicherplatz im Kundenkonto erweitern.
Doch Vorsicht ist geboten, denn zurzeit sind Betrüger unterwegs deren Absicht es ist, mit solchen E-Mails den E-Mail-Inhaber zu einer gefälschten Anmeldeseite zu locken, um seine Zugangsdaten zu stehlen. Dabei täuschen sie sogar eine Mail-Adresse von A1 ( no-reply@business.a1.net) vor.
Vor drei Tagen haben auch wir so ein Mail erhalten. Allerdings wurden wir gleich stutzig, weil unser Speicherplatz erst zur Hälfte aufgebraucht ist.
Wie erkennt man nun, dass es sich um ein Betrugsmail handelt? Man muss den Mauszeiger auf den angebotenen Link stellen (keinesfalls anklicken) und dann erscheint am linken unteren Rand des Mails eine Internetadresse. Wenn diese, wie in diesem Fall nicht das geringste mit A1 zu hat, ist es ein Betrugsmail.
*****
- Beitrag veröffentlicht:6. September 2025
FPÖ – Schnedlitz „Erste Corona-Skandale durch FPÖ-Anfragenserie aufgedeckt!“
Absurd: Während die Regierung erste Skandale zugeben muss, weiß sie angeblich nichts von vermehrten Todesfällen in Alten- und Pflegeheimen während Corona
„Bereits die ersten Beantwortungen aus unserer parlamentarischen Anfragenserie zur Coronazeit fördern Erschreckendes zutage – und genau das ist der Grund, warum die Regierung so panisch auf Anfragen reagiert! In Bereichen, wo derzeit noch vertuscht wird, werden wir noch genauer hinsehen. Die ersten Skandale liegen jedoch bereits am Tisch und können nicht mehr abgestritten werden“, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.
Ein eklatantes Beispiel lieferte die Beantwortung zu Bürgerbeteiligungen während der Pandemie – rund 250.000 Stellungnahmen von Privatpersonen 2022, verglichen mit nur etwa 200 im Jahr 2019, belegen die breite Ablehnung der autoritären Corona-Maßnahmen. „Die Reaktion der Regierung – allen voran der ÖVP – auf diesen Umstand ist offensichtlich die Messenger-Überwachung. So besteht der Verdacht, dass künftig gegen Personen, die einen falschen Kurs der Regierung nicht mittragen, mit voller Härte vorgegangen wird, nachdem diese bespitzelt wurden“, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.
Teilweise wurden auch Fragen beantwortet, die aus gesundheitlicher Sicht erschreckende Details zutage förderten – und genau vor dieser Offenbarung schreckt die Regierung offenbar zurück. Die „Kronenzeitung“ titelt heute etwa: „FPÖ legt Zahlen vor – Kinder während Corona mit Medikamenten vollgepumpt“, und weiter: „Darüber wird schon die längste Zeit spekuliert, nun belegen es erste erschreckende Zahlen: Kinder und Jugendliche haben während der Coronazeit extrem gelitten. Regelrecht explodiert sind die Verschreibungen von Antidepressiva und Psychopharmaka, wie die ersten Beantwortungen der Corona-Serienanfragen der FPÖ zeigen, die der ‚Krone‘ vorliegen.“
„Genau vor solchen Schlagzeilen haben die Regierenden Angst. Gleichzeitig hüllt sich die Bundesregierung bei den Beantwortungen anderer Anfragen, die teils noch größere Sprengkraft besitzen, kolossal in Schweigen. Niemand soll erfahren, wie viele Menschen während der Coronazeit in Alten- und Pflegeheimen verstorben sind. Wenn es um Todesfälle in Pflegeheimen während der Coronazeit geht, verweigert die Regierung jede Aussage und tut so, als wüsste sie von nichts. Dass man das einfach mit ‚Wir wissen darüber nichts‘ zur Seite schiebt, obwohl es durch die falsche Coronapolitik wahrscheinlich unzählige Verstorbene gab und Menschen sogar gezwungen wurden, ohne Beisein ihrer Angehörigen zu sterben, zeigt, wie daneben diese Regierung ist! Was will man hier in diesem besonders sensiblen Bereich vertuschen?“, kritisierte Schnedlitz scharf.
Für den FPÖ-Generalsekretär ist klar: „Wir werden auch dort, wo die Antworten bisher unzureichend sind, weiter dranbleiben und dort, wo durch die Beantwortung Skandale ans Tageslicht kommen, diese ungeschminkt der Bevölkerung offenlegen.“
Schnedlitz abschließend: „Egal wie sehr die Regierung auf parlamentarische Anfragen losgeht – aus Angst, die Bevölkerung wird sie bei der nächsten Wahl aus dem Amt wählen –, wir werden nicht lockerlassen. Wenn durch Anfragen und Beantwortungen schwarz auf weiß bewiesen ist, wie unfähig und schlimm diese Regierung wirklich ist, dann gibt es keine Ausreden und Vertuschungen mehr. Sollten parlamentarische Anfragen nicht ausreichen, werden wir über das Informationsfreiheitsgesetz vorgehen. Die Menschen haben ein Recht auf Antworten – und wir werden ihnen diese Antworten verschaffen!“
*****
- Beitrag veröffentlicht:5. Juli 2025
Ein äußerst seltsames Stellenangebot
Arbeitssuchender benötigt Startkapital um eine Arbeit aufnehmen zu können
Gestern sind wir auf Facebook auf folgende Stellenanzeige gestoßen:
Diese Stellenanzeige, aus der eindeutig hervorgeht, dass ein Mitarbeiter gesucht wird, war in zahlreichen Gruppen geschalten. Die Arbeitszeiten von 08:00-14:00 Uhr (also 6 Stunden täglich) von Montag bis Freitag gegen gutes Gehalt, klangen recht verlockend. Also wollten wir wissen, was hinter der Anzeige steckt und kontaktierten den Inserenten.
Auf unsere erste Anfrage war ziemlich schnell klar, dass hier kein Mitarbeiter im eigentlichen Sinne gesucht wurde. Aber wir ließen nicht locker und so kam ans Tageslicht, um was es wirklich ging.
Schlussendlich stellte sich sogar heraus, dass der Arbeitssuchende ein Startkapital benötigt. Auf das angesprochen mutierte der „Stellenanbieter“ sogar zu einer Art Mutter Teresa, der nur dazu da ist, um anderen Menschen völlig selbstlos zu helfen.
Wir können unserer Leserschaft nur anraten, bei derartigen „Stellenangeboten“ misstrauisch zu sein und besondere Vorsicht walten zu lassen. Den Stellenanbieter haben wir aus dem Grund anonymisiert, weil wir nicht wissen, ob dessen Identität möglicherweise missbräuchlich verwendet wird. Immerhin haben wir vier Facebook-Accounts gefunden, welche dieser User betreibt.
UPDATE:
Wir haben nach Beitragsbeendigung noch etwas nachgestoßen. Zum Beispiel wollten wir wissen, wie hoch das Startkapital sein muss. Daraufhin erhielten wir folgende Antwort.
Als Startkapital wird ein Betrag von 500,- Euro empfohlen. Bei dieser Summe wird ein 100% sicherer Gewinn von 5.500,- Euro versprochen. Nachdem kein Zeitrahmen für den Gewinn angegeben wurde, haben wir nochmals nachgehakt.
Also wer jetzt noch glaubt wöchentlich 5.500,- Euro für einen Einsatz für 500,- Euro zu verdienen – und das ganze natürlich noch garantiert, dem ist nicht mehr zu helfen.
Unser Fazit: Hände weg von solchen Angeboten!
*****
- Beitrag veröffentlicht:27. März 2025
Yale-Forscher bestätigen Corona-Impfung schädigt Körper noch nach zwei Jahren
MFG: Man hätte die Wahrheit niemals zensieren dürfen
Die Partei MFG hat seit dem Jahr 2021 unermüdlich selbst aufgeklärt und jene Wissenschaftler, Mediziner und Forscher unterstützt, welche Menschen vor Schaden durch die experimentellen Gen-Impfstoffe bewahren wollten. Die Antwort des Mainstreams waren Beschimpfungen, Schweigen und Zensur. Nun kommt in der Weltpresse und in der Welt der Wissenschaft an, was längst klar war: Die Covid-Impfungen verändern und schädigen den Körper nachhaltig.
In einem aktuellen Forschungspapier der Universität Yale, welches von der Weltpresse – beispielsweise in Großbritannien – staunend zur Kenntnis genommen wird, werden die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich der so genannten Covid-19-Impfungen bestätigt. Wir laden auch die österreichische Presse herzlich dazu ein, diese wissenschaftlich gesicherten Daten zur Kenntnis zu nehmen und vollständig über die Gefahren für „Geimpfte“ zu informieren.
Am meisten schockiert der Umstand, dass auch nach über 700 Tagen nach der letzten Impfung – das sind rund zwei Jahre – in manchen Probanden extrem hohe Werte des künstlich erzeugten Spike-Proteins im Körper nachgewiesen werden konnten. Dies bedeutet, dass der menschliche Körper nachhaltig genetisch verändert und zu einer permanenten Fabrik zur Herstellung dieses Spike-Proteins umfunktioniert wurde.
„Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel, Tinnitus, Belastungsintoleranz, Wiedererweckung des Epstein-Barr-Virus, geschwollene Lymphknoten, Nervenprobleme, permanente „Grippe“ – all das sind die jetzt auch aus Yale bestätigten Langzeitfolgen der Corona-Impfung, vor denen wir immer gewarnt haben“, so die Abg. Dagmar Häusler, BSc, MFG-Österreich Bundesparteiobmann-Stv.
Die Untersuchungen untermauern, was immer mehr Allgemeinmediziner offen aussprechen: Ein Krankheitsbild namens „Long-Covid“ gibt es nicht oder nur in geringem Maße. Die Menschen, die nach der Corona-Zeit einschlägige Probleme haben, leiden vielmehr am „Post-Vaccination-Syndrom“, also Schäden und Nebenwirkungen der Corona-„Impfungen“.
Dabei sind diese Erkenntnisse nicht neu. Genau auf diese Gefahren haben erfahrene Fachleute wie Prof. Bhakdi, Prof. Sönnichsen oder Prof. Haditsch immer wieder hingewiesen. Doch man hat sich wohl aus Angst um das gute Geschäft mit der Pharma-Werbung für Schweigen und Zensur entschieden. Den hohen Preis müssen nun alle Menschen bezahlen, die sich unter falschen Versprechungen zu dieser „Impfung“ drängen ließen. Sie werden vielleicht lebenslänglich mit den Folgen zu kämpfen haben – und bei den vielen „plötzlichen und unerwarteten“ Todesfällen weiß keiner, wie lange ein solches Leben währt.
„Wir fordern alle österreichischen Medien dazu auf, ihre Berichterstattung den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen und die Menschen in Österreich vor weiterem Schaden durch die so genannten Covid-Impfungen zu bewahren“, so der LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann.
Die Partei MFG Menschen-Freiheit-Grundrechte wird nicht locker lassen, bis die zahlreichen Verbrechen der Corona-Zeit lückenlos aufgeklärt und die Täter und Profiteure zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Yale University in New Haven, Connecticut ist eine der renommiertesten Universitäten der Welt und die drittälteste Hochschule der Vereinigten Staaten. Sie wurde nach einem ihrer ersten Förderer, dem Kaufmann Elihu Yale, benannt.
Link zur Yale-Publikation: https://news.yale.edu/2025/02/19/immune-markers-post-vaccination-syndrome-indicate-future-research-directions
*****
- Beitrag veröffentlicht:21. Februar 2025
Das Finanzministerium (BMF) warnt vor Internetbetrügern
Mit Hilfe von gefälschten E-Mails im Namen des BMF versuchen Internetbetrüger an persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor gefälschten E-Mails, die im Namen des BMF an Bürgerinnen und Bürger versendet werden. Die betrügerischen E-Mails mit dem Betreff „Die Bearbeitung Ihrer Rückerstattung hat begonnen.“ beinhalten die Information, dass die Empfängerinnen und Empfänger eine Rückerstattung in der Höhe von 500,00 Euro erhalten und zu diesem Zweck ihre Kreditkartendaten prüfen bzw. bekanntgeben sollen. Das BMF warnt laufend vor dieser Betrugsmasche.
Die enthaltenen Hyperlinks führen auf gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline, die zur Prüfung bzw. Eingabe von persönlichen Daten, insbesondere Kontoinformationen, auffordern. Das BMF betont, dass es sich hierbei um Internet-Betrugsversuche handelt und die versendeten E-Mails Fälschungen darstellen.
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.
Daher gilt: Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein E-Mail mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.
Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
Das BMF empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen!
Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.
*****
- Beitrag veröffentlicht:15. Dezember 2024
Impfopfer-Galerie
Veranstaltungshinweis
Der “Verein für Impfopfer – www.impfopfer.info” arbeitet mit anderen Vereinen und Initiativen zusammen. Seit Anfang 2022 ist dieser regelmäßig mit der “Impfopfer-Galerie” (öffentliche Ausstellung von Impfopfer-Fällen) auf hochfrequentierten Plätzen in diversen Städten sichtbar, klären auf und sensibilisieren Menschen für das Thema.
Nächster Termin: Morgen am 07.12.2024, um 09:30 in 1060 Wien, Mariahilfer Straße 71
*****
- Beitrag veröffentlicht:6. Dezember 2024
Den Internet-Betrügern wird ihr Handwerk leicht gemacht
Der Verkauf von Daten sollte eigentlich verboten werden
Wer hat sie noch nicht bekommen, die lästigen Betrug-Mails? Bei der „Erbschaft“ des reichen Onkels aus Amerika oder unerklärliche Zuwendungen in Millionenhöhe aus einem nigerianischen Königshaus, kann man ja noch schmunzeln. Der Betrugsversuch ist in solchen Fällen ganz offensichtlich.
Ganz anders liegt der Fall aber, wenn man vorgetäuschte Mails von offiziellen Stellen erhält. Wie uns eine Leserin berichtet, ist sie seit heuer bei der SVS und hat auch einen Internetanschluss von Magenta. Im voraus sei gesagt, dass besagte Leserin weder Schulden bei Magenta noch ein Guthaben bei der SVS hat. Dies hat sie stutzig werden lassen und damit die Mails sofort als Betrugsversuch erkannt.
Was wir uns fragen ist, woher bekommen die Betrüger die Daten? Hacken diese die Server der Institutionen oder können sie diese einfach kaufen? Wie wir im Internet recherchieren konnten, kann man ganze Daten-Pakete einfach kaufen. Dieser Umstand ermöglicht erst, dass Internet-Betrüger ihrem Handwerk nachgehen können. Im Sinne der Sicherheit und Wahrung persönlicher Daten, gehört eigentlich der Verkauf dieser verboten.
*****
- Beitrag veröffentlicht:17. November 2024
Achtung Anlagebetrug! So erkennen Sie Finanzbetrüger
Neuer Podcast der Nationalbank mit Fiona Springer (FMA)
Die Fallzahlen im Bereich Anlagebetrug steigen von Jahr zu Jahr an und das trotz umfangreicher Aufklärungsmaßnahmen. Die Tricks der Finanzbetrüger werden immer ausgefeilter. Hören Sie im neuen Podcast der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), wie Betrugsfälle ablaufen können und wie Sie sich am besten dagegen schützen. Gast dieser neuen Folge im Nationalbank-Podcast ist Fiona Springer, Expertin der Finanzmarktaufsicht (FMA).
Verlockende Renditen? Achtung!
In Zeiten niedriger Zinsen sind viele Menschen auf der Suche nach höheren Renditen. Finanzbetrüger machen sich das zunutze. Wenn Sie ein verlockendes Angebot für eine Geldanlage bekommen, Achtung, es könnte Betrug sein! Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es meist nicht wahr. Auf dem Finanzmarkt gilt immer und ohne Ausnahme: je höher die Rendite, desto höher das Risiko!
Nationalbank-Podcast: Die Tricks der Anlagebetrüger
Die FMA hat auf ihrer Website einen Bereich mit Informationen zum rechtzeitigen Erkennen von Finanzbetrug eingerichtet. FMA-Expertin Fiona Springer spricht im Nationalbank-Podcast mit Carmen Haberfellner (OeNB) über die Raffinesse der Finanzbetrüger und wie Sie sich schützen können. Gerade im Krypto-Bereich häufen sich die Betrugsversuche. Hören Sie mehr dazu im Podcast der OeNB und finden Sie auf der FMA-Website Details zu den häufigsten Betrugsmodellen! Auf der OeNB-Website sind zudem aktuelle Warnungen vor Betrugsversuchen dargestellt.
*****
- Beitrag veröffentlicht:28. Oktober 2024
FPÖ – Hafenecker: 500 Millionen Euro für Flutopfer war reine ÖVP-Wählertäuschung
Die angebliche zusätzliche Hilfe war eine reine Inszenierung ……..
„Zuerst kam die große Lüge um das Budgetdefizit, das sich wenige Tage nach der Wahl um ein Drittel erhöht hat, ans Licht und nun fliegt die nächste Täuschung der Volkspartei auf: Wenige Tage vor Wahl inszenierte sich Nehammer mit tatkräftiger Hilfe der Medien, denen die schwarz-grüne Bundesregierung allein im ersten Halbjahr schon 200 Millionen Euro Steuergelder zukommen hat lassen, als großer Helfer. Er habe in Brüssel zusätzliche 500 Millionen Euro für die Flutopfer ausverhandelt – so die Schlagzeile in allen Medien. Nun stellt sich heraus, dass die Österreicher nicht nur in Sachen Budgetdefizit getäuscht wurden, sondern auch die angebliche zusätzliche Hilfe war eine reine Inszenierung auf dem Rücken jener Menschen, die beim Hochwasser ihr hart erarbeitetes Hab und Gut verloren haben“, kommentierte gestern FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA die Berichte des ORF-Teletext, wonach Österreich keine zusätzlichen Mittel erhalte, die 500 Millionen Euro nicht aus dem von Nehammer angekündigten Topf seien und Österreich somit auch nicht darauf zugreifen könne.
„Dass jemand, der die Not der Hochwasseropfer, die nach wie vor auf Hilfe warten, so ausnutzt, um wenige Tage vor der Wahl noch Stimmen zu erheischen, ernsthaft den Führungsanspruch in diesem Land stellt, ist an Pietätlosigkeit nicht zu überbieten. Aber auch die Medien lassen sich wieder einmal gut in ihre Karten sehen, denn die großen Schlagzeilen über dieses billige Täuschungsmanöver sucht man vergeblich!“, so Hafenecker.
*****
- Beitrag veröffentlicht:20. Oktober 2024
Zum Betrügen zu dumm
Trotzdem solche Mails nicht öffnen sondern löschen
Betrüger sind normalerweise gewieft, um andere Menschen betrügen zu können. Aber es gibt auch echte Idioten unter dieser Spezies, wie obig gezeigter Screenshot unter Beweis stellt. Unter dem Namen „oesterreich.gv.at“ versenden diese Dumpfbacken Mails, in denen sie ihren Opfern ihre Kreditkartendaten herauslocken wollen, um sich daran zu bedienen. Und da gilt keine Unschuldsvermutung!
Allerdings sind diese Kriminellen derart dumm, dass es einem schon weh tut. Sie gaukeln ihren vermeintlichen Opfern nämlich vor, dass die „Regierung der Österreichischen Regierung“ eine Rückerstattung eines Betrages von 2.579,00 Euro vornehmen will. Dazu wird auch noch wörtlich vermerkt:
„Ꭰer letzte Restbetrag Ihres Ꮶontos wurde aufgrund eines Systemfehⅼers doppelt ausgezahlt. Bitte fullen Sie einen Antrag aus, um die Ruckerstattung zu erhaⅼten.“
Abgesehen vom teilweisen schlechten Deutsch und dass es keine „Regierung der Österreichischen Regierung“ gibt, sagt der Text aus, dass man aufgrund eines Systemfehlers irgendeine Zahlung doppelt erhalten hätte. Nun wäre es nur logisch, dass man in einem solchen Fall mit einer Rückforderung konfrontiert wäre, aber keinesfalls den irrtümlich doppelt erhaltenen Betrag nochmals bekäme.
Ob derart dumme Betrüger mit ihren Mails Erfolg haben werden sei dahingestellt. Jedenfalls raten wir trotzdem an, solche Mails nicht zu öffnen und diese in den Papierkorb zu verschieben.
*****
- Beitrag veröffentlicht:20. Oktober 2024
Schon wieder Skandal bei Mindestsicherung
Eine in der Türkei lebende Syrerin erhält vom Sozialamt 1.350 Euro monatlich
Wir wollten eine Recherche zu Wohnungssuchende machen, um zu sehen, welches Klientel auf Wohnungssuche ist und welche Wünsche dieses hat. Zu diesem Zwecke haben wir einen befreundeten Immobilienmakler gebeten, uns eine seiner Wohnungen vermitteln zu lassen. Wir haben eine frisch renovierte Altbauwohnung, zu einem günstigen Mietzins, in Wien Favoriten inseriert..
Hauptsächlich meldeten sich Afghanen und Syrer, gefolgt von Ukrainern. Österreicher waren unter den Interessenten eher spärlich gesät. Möglicherweise wollen diese nicht mehr in Favoriten wohnen, was man eigentlich niemanden verdenken kann. Das Inserat stand kaum eine Stunden online, erhielten wir nachfolgende Anfrage:
Nicht schlecht dachten wir, 2.700,- Euro netto monatlich vom Sozialamt fürs Nichtstun. Da muss eine alte Frau viel stricken. Und so sind wir richtig neugierig geworden und stellten Ali ein paar Fragen wie zur Studienrichtung, Studiendauer, Herkunftsland, Aufenthaltsstatus und Alter.
Ali ist 24 Jahre alt, kommt aus Syrien, ist Flüchtling und das Studium stellte sich als AMS-Deutschkurs heraus. So weit, so nicht gut, denn jetzt kommt´s. Seine 20-jährige Frau (kommt ebenfalls aus Syrien) befindet sich gar nicht in Österreich, sondern ist in der Türkei aufhältig, wo sie angeblich das Abitur macht.
Wir dachten vorerst, dass wir uns verlesen haben und haben zur Sicherheit nochmals nachgefragt. Fragen und Antworten können dem nachfolgenden Chat-Verlauf entnommen werden:
Abgesehen davon, dass Ali die Zuwendung des Sozialamtes als Gehalt sieht, fragen wir uns allen Ernstes wie es sein kann, dass eine Person die gar nicht in Österreich aufhältig ist (die Frau von Ali lebt laut seiner eigenen Aussage in der Türkei) die Mindestsicherung erhalten kann? Möglicherweise wird beim Sozialamt sehr schleissig geprüft, ob Personen überhaupt anspruchsberechtigt bzw. in Österreich aufhältig sind. Denn anders können wir uns einen derartigen Skandal nicht vorstellen. Ob dies ein Einzelfall ist? Wir glauben das nicht und vermuten, dass dies nur die Spitze eines Eisberges sein könnte.
*****
- Beitrag veröffentlicht:26. August 2024
FPÖ-Chef Kickl wurde Opfer von Betrügern
Kriminelle verwenden Namen und Bild von Kickl für Betrug
Nicht nur Armin Wolf, Günter Jauch oder Dieter Bohlen (um nur einige Namen zu nennen) hat es erwischt, sondern nun auch den FPÖ-Chef Herbert Kickl. Nun ist auch er zum Opfer von Betrügern geworden, die rasche Gewinne durch Investitionen in eine „Tradingsoftware“ für Kryptowährungen versprechen. Die Verwendung von Prominenten soll bei den zukünftigen Betrugsopfern Vertrauen erwecken. Dazu wird noch das Logo von bekannten Zeitungen verwendet.
Der Grundtenor ist, dass alle Personen die mitmachen jetzt reich werden können und das mit nur einer 250,- Euro Einzahlung. Derartige Werbung wird mit betrügerischer Absicht auf Facebook geschaltet. Dass dies ohne Wissen, geschweige denn der Zustimmung von den missbrauchten Prominenten und ohne Erlaubnis bezüglich Bild und Markenrechten von den Medienhäusern geschieht, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden.
Den geprellten Anlegern werden fiktive Gewinne vorgegaukelt und damit verleitet, noch mehr Geld einzuzahlen. Beantragt man die Auszahlung seines „Gewinnes“ (was ohne Probleme versprochen wird), wird plötzlich eine Art Liquiditätsgebühr im Voraus fällig, damit der Betrag ausbezahlt werden könne oder es sind separate Bank- oder Servicegebühren, in der Höhe bis mehreren tausend Euro zu bezahlen. Da nun die meisten Opfer instinktiv einen Betrug wittern, tätigen sie die geforderten Zahlungen nicht. Natürlich ist auch das bereits einbezahlte Geld weg.
Jedenfalls, so berichten Betrugsopfer, von einem Durchschnittsschaden von rund 3.000,- Euro. Unser Fazit: Hände weg von solchen dubiosen Angeboten. Und Facebook sei ins Stammbuch geschrieben, ihre Werbeeinschaltungen genauer unter die Lupe zu nehmen, auch wenn diese bezahlt sind.
*****
- Beitrag veröffentlicht:14. August 2024
Vorsicht Wohnungs-Betrug!
Dubioses Wohnungsangebot auf Facebook
Eine Zweizimmerwohnung im 1. Wiener Gemeindebezirk um schlappe 450,- Euro, inklusive Wasser, Strom, Heizung, Parkplatz und Gas? Tja, das wäre zu schön um wahr zu sein. Aber leider ist das schlichtweg ein Betrug. Wir haben in dieser Angelegenheit recherchiert. Gutgläubigen Wohnungssuchenden soll hier eine Kaution abgenommen werden, ohne dass diese dafür die angepriesene Wohnung erhalten. Also Hände weg von solchen unrealistischen Angeboten!
*****
- Beitrag veröffentlicht:12. August 2024
Betrug mit Namen von Magenta Telekom
Magenta-Kunden sollten bei solchen Mails besonders aufpassen
Schon wieder eine neue Betrugsmasche. Nachfolgendes Mail befand sich heute in unserem virtuellen Briefkasten.
Wir glauben den Betrügern – die sich als Magenta Telekom ausgeben – auch auf´s Wort, dass sie den Betrag nicht von unserem Konto einziehen konnten. Der Grund dafür ist ganz einfach: Wir haben nämlich überhaupt keine Geschäftsbeziehung mit Magenta Telekom und deswegen gibt es auch keinen SEPA-Auftrag. Tja, dumm gelaufen für die Betrüger.
Auf jeden Fall sollten Magenta-Kunden besonders aufpassen, wenn sie ein derartiges Mail erhalten. Denn in der Eile oder nicht gebotener Vorsicht, könnte man den Kriminellen auf den Leim gehen.
*****
- Beitrag veröffentlicht:31. Juli 2024
Viel Geld kommt auf uns zu
Der satirische Wochenbeginn
In den letzten drei Tagen sind wir wahrlich vom Glück gesegnet. Organisationen mit denen wir gar nichts zu tun haben bzw. die wir gar nicht kennen, wollen uns mit Geld überhäufen. Auch tauchen da Vermögenswerte auf, von denen wir gar nicht wussten, dass wir diese haben bzw. hatten. Tja, dann werden wir mal den virutellen Mistkübel betätigen und diese Mails dorthin verfrachten, wo sie hingehören.
*****
- Beitrag veröffentlicht:27. Mai 2024
- Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
Finanzministerium warnt vor betrügerischen SMS-Nachrichten
Mit Hilfe von gefälschten SMS-Nachrichten im Namen der österreichischen Finanzverwaltung versuchen Internetbetrüger an persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor einer steigenden Anzahl von gefälschten SMS-Nachrichten, die im Namen der österreichischen Finanzverwaltung (zB. FinanzOnline) an Bürgerinnen und Bürger versendet werden. Die betrügerischen Nachrichten enthalten die Information, dass die Empfängerinnen und Empfänger einen Link aufrufen und dort persönlichen Daten eingeben sollen. Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail und Telefonanrufe erfolgen.
Die enthaltenen Hyperlinks führen auf gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline, die zur Eingabe von persönlichen Daten, insbesondere Kontodaten, auffordern.
Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Daher gilt: Wenn Sie solche SMS- und E-Mail-Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.
Das BMF rät:
• Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
• Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
• Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
• Das BMF empfiehlt, solche SMS- und E-Mail-Nachrichten sofort zu löschen!
„Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder ´Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance´. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf, heißt es seitens des Finanzministeriums.
*****
- Beitrag veröffentlicht:11. Mai 2024
- Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
FPÖ – Schnedlitz: „Versickern Jugendförderungen zu Unrecht in grünem Verein?“
Tarnen, tricksen und täuschen offenbar das neue grüne Motto – von Anstand weit und breit keine Spur mehr
Eine mehr als eigenartige Vereinsförderung im Umfeld der Grünen ist FPÖ-Generalsekretär und Jugendsprecher NAbg. Michael Schnedlitz aufgefallen. Ein gänzlich unbekannter Verein hat 2022 fast 150.000 Euro an Basisförderung erhalten. Um eine solche Summe zu lukrieren, müsste der Verein zwischen fünfzig- und achtzigtausend Mitglieder haben. Der europäische Mutterverein des Österreich-Ablegers gibt an, 30.000 Mitglieder in 30 Ländern Europas zu haben. „Das stinkt doch zum Himmel. Dieser unbekannte Verein soll in Österreich fast doppelt so viele Mitglieder haben wie in ganz Europa? Hier scheinen wir es mit einem besonders frechen Versuch des Förderbetrugs zu tun zu haben – und mittendrin die „Anstandspartei“, die Grünen. Denn Chefin des österreichischen Vereins ist die grüne Bezirksrätin Tina Schneeberger, die auf Listenplatz sieben für die EU-Wahl steht. Wir fordern hier dringend Aufklärung“, so Schnedlitz, der den Verdacht äußert, dass es sich bei diesem Verein nur um eine Hülle – gefüllt mit heißer politischer Luft – handelt, die einfach nur dafür genützt werde, um Fördergelder zu Unrecht einzustreifen. Schnedlitz: „Wo ist hier der Anstand, Herr Kogler?“
Im Zentrum steht der „Bund Europäischer Jugend / Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF) Österreich”, dessen Website seit kurzem offline ist. Die amtierende Bundesgeschäftsführerin dieses Jugendvereins ist Kati Schneeberger. Sie ist grüne Bezirksrätin in Wien-Neubau und kandidiert auf Listenplatz 7 ihrer Partei für die EU-Wahl 2024. Bei dieser Organisation handelt es sich um den Jugendverband der „Europäischen Föderalistischen Bewegung (EFB)“, dessen Präsident wiederum der ÖVP-Politiker und Abgeordnete zum Europäischen Parlament Mag. Lukas Mandl ist. Auch er bewirbt sich 2024 auf Listenplatz 5 für den Einzug ins EU-Parlament.
Laut der Beantwortung einer FPÖ-Anfrage zu Vereinsförderungen im Herbst 2023 bekam der „Bund Europäischer Jugend / Junge Europäische Föderalisten (BEJ/JEF) Österreich” im Jahr 2022 eine Basisförderung in der Höhe von 145.345,70 €. Um eine Förderung in dieser Höhe beanspruchen zu können, müsste der Verein gegenüber der Förderstelle eine Mitgliederanzahl von 50.001 bis 80.000 Jugendlichen glaubhaft gemacht haben. Mit dieser Mitgliederanzahl würde sich dieser so gut wie unbekannte Verein im Bereich der Evangelischen Jugend Österreichs, der Katholischen Jugend Österreichs oder der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs bewegen.
Es sei schwer zu glauben, dass ein Verein ohne Website und nennenswerte Aktivitäten tatsächlich über 50.000 Mitglieder hat. Bei genauer Recherche zeigte sich zudem auch, dass in drei Bundesländern (Vorarlberg, Niederösterreich, Burgenland) die Vertretungsbefugnisse der organschaftlichen Vertreter des Vereins seit über einem Jahr ausgelaufen sind. Der europäischen Dachverband der „Jungen Europäischen Föderalisten Europa“ gibt übrigens an, über 30.000 Mitglieder in über 30 Ländern in Europa zu haben. Schnedlitz: „Dass die österreichische Teilorganisation mehr Mitglieder hat als die europäische Gesamtorganisation, erscheint nicht lebensnahe. Es riecht hier förmlich nach Förderbetrug.“
Die Grünen haben damit nach ein weiteres großes Problem in Sachen Anstand. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz: „Was sagt eigentlich dir grüne Parteispitz zu dieser dubiosen Fördergeldcausa? Werner Kogler ist gefordert, die entsprechende Aufklärung zu liefern, denn diese Angelegenheit scheint alles andere als anständig zu sein. Und es ist ja der Anstand, den sich die Grünen auf ihre Fahnen geheftet haben.“
Die Parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Nehammer zu dieser Fördercausa umfasst 41 Fragen und wurde am 8. Mai 2024 eingebracht. Die Frist für die Beantwortung liegt bei acht Wochen. (Quelle: APA/OTS)
*****
- Beitrag veröffentlicht:10. Mai 2024
- Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
Inhalts-Ende
Es existieren keine weiteren Seiten