Brüssel lässt Grenzen für Migranten offen
Wenn der Wahnsinn Methode bekommt
Trotz Einreisebeschränkungen wegen der Corona-Krise können Personen, die vorgeben, Schutz zu suchen, weiter in die EU kommen. „Unverantwortlich gegenüber der Bevölkerung“. Mit diesen Worten kritisierte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament, eine Entscheidung der EU-Kommission. Demnach dürfen Personen, „die internationalen Schutz oder Schutz aus anderen humanitären Gründen benötigen“, trotz Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Krise auch weiterhin in die EU einreisen.
„Damit zeigt sich, dass die EU-Kommission den Ernst der Lage und die Gefahr, die vom COVID-19-Virus ausgeht, immer noch nicht verstanden hat. Ich erwarte mir von einer Kommissionspräsidentin, dass sie die Gefahr realistisch beurteilt und daher keine Menschen in die EU gelassen werden, deren Gesundheitsstatus man nicht kennt“, meinte der FPÖ- Europaparlamentarier.
Zwar sind in den neu erlassenen EU-Leitlinien Gesundheitskontrollen bei Überschreiten der EU-Außengrenzen vorgesehen. Aber: „Dieses Vorgehen mag bei einer Person klappen, bei dem Symptome ersichtlich sind oder, wenn ausreichend Corona-Tests zu Verfügung stünden. Dies ist aber nicht der Fall, da es schon für die eigene Bevölkerung viel zu wenig Testkapazitäten gibt“, sagte Vilimsky.
Vilimsky warnte zudem davor, dass man durch solche Ausnahmeregelungen auch Ländern wie Griechenland oder Italien in den Rücken falle. „Seit Jahren wird der Terminus Flüchtling von der EU nicht nur falsch interpretiert, sondern vor allem verfälscht. Tausende junge gesunde Männer scharen sich an der griechisch-türkischen Grenze, attackieren mit Hilfe der türkischen Exekutive griechische Polizisten und geben vor, schutzbedürftig zu sein. Das muss endlich aufhören und daher fordern wir, gerade in Zeiten dieser Krise die Grenzen dicht zu halten“, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete.
Weiters forderte Vilimsky die EU-Kommission auf, Investitionen in Europa zu tätigen und kritisierte die Bereitstellung von 240 Millionen Euro für Flüchtlinge in Drittstaaten im Rahmen der Corona-Krise. „Unsere vorrangige Aufgabe muss es jetzt sein, die Krise in Europa zu überwinden und uns für die kommende Wirtschaftskrise zu wappnen. Doch die EU-Kommission setzt ihre Prioritäten offenbar anders“, meinte Vilimsky.
Seines Erachtens müssten die Nationalstaaten selbst handeln, wenn die EU in Zeiten der Krise ihre Mitgliedsstaaten und deren Bevölkerung im Stich lässt. „Österreich kann weiterhin allen Nicht-EU-Bürgern die Einreise verweigern und ich erwarte mir von Kanzler Kurz und der österreichischen Regierung, Österreichs Bevölkerung vor solchen Mogelpackungen aus Brüssel zu schützen“, erklärte Vilimsky.
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2020-04-01
Betrug mit EU-Geldern
Abgeordnete geben grünes Licht für neue Tatbestände im StGB
Im Zuge der Korruptionsbekämpfung sollen Subventionsbetrug und Förderungsmissbrauch mit EU-Geldern als neue Tatbestände Eingang in das Strafgesetzbuch finden. Die Abgeordneten beschlossen heute im Budgetausschuss einstimmig entsprechende Ergänzungen zum StGB und schickten damit die erste Regierungsvorlage der neuen Gesetzgebungsperiode ins Nationalratsplenum.
Konkret geht es bei den neuen Straftatbeständen um „Ausgabenseitigen Betrug zum Nachteil der finanziellen Interessen der Europäischen Union“ (§ 168c StGB) und um „Missbräuchliche Verwendung von Mitteln und Vermögenswerten zum Nachteil der finanziellen Interessen der Europäischen Union“ (§ 168d StGB). Da letztere Bestimmung Malversationen in Bezug auf EU-Förderungen ahndet, wird gleichzeitig der Umfang von § 153b StGB („Förderungsbetrug“) auf nationale Förderungen beschränkt.
Hintergrund der Regierungsvorlage (1 d.B.) ist, wie in der Debatte ÖVP-Abgeordnete Michaela Steinacker erklärte, die EU-Richtlinie über die strafrechtliche Bekämpfung von gegen die finanziellen Interessen der Europäischen Union gerichtetem Betrug, die Österreich nun innerstaatlich umsetzt. Ein von Steinacker eingebrachter Abänderungsantrag, der von ÖVP und FPÖ unterstützt wurde, berücksichtigt Bedenken in Richtung Übererfüllung und beschränkt den Anwendungsbereich bei den Bestechungsdelikten explizit auf das von der Richtlinie Vorgesehene. Kai Jan Krainer (SPÖ) und Jakob Schwarz (Grüne) hingegen lehnten ebenso wie die NEOS die Abänderungen als „Verwässerung“ ab.
Eine mit der Vorlage von ÖVP, FPÖ und NEOS angenommene Ausschussfeststellung stellt zudem klar, dass der Begriff „öffentlich Bediensteter“ auch jene privatrechtlich organisierten Stellen umfasst, die öffentliche Aufgaben durch ihre Organe und Dienstnehmer wahrnehmen, wie etwa Förderstellen, die Anträge entgegennehmen, sie bearbeiten und bei positiver Erledigung die Mittel an die Antragsteller auszahlen. Nicht unter den Amtsträgerbegriff sollen hingegen die „Endempfänger“ der Mittel fallen.
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2019-12-03
EU-Austrittspartei probiert es schon wieder ins EU-Parlament zu gelangen
Warum wollen Mandatare einer Partei in die Arbeitslosigkeit gewählt werden?
Es erinnert ein wenig an den Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“, wenn eine Partei, die sich als Ziel den EU-Austritt Österreichs an die Fahnen geheftet hat, wiederholt ins EU-Parlament gewählt werden will. Wir haben bereits zur letzten EU-Wahl im Jahre 2014, einen Artikel darüber verfasst.
Wer nun glaubt, dass man bei der „EU-Austrittspartei“ klüger geworden ist, der irrt. In einer heutigen Presseaussendung wirbt besagte Partei um Unterstützungserklärungen für die Kandidatur bei der EU-Wahl 2019 und das, obwohl man dort nach wie vor für einen EU-Austritt Österreichs ist. Da heißt es im Parteiprogramm (Stand 27.02.2019) unter anderem wörtlich:

Eines steht jedenfalls fest. Sollte die EU-Austrittspartei – wider Erwarten – doch ins EU-Parlament gewählt werden und ihnen – ebenfalls wider Erwarten – ein Austritt Österreichs aus der EU gelingen, sind die Mandatare besagter Partei arbeitslos. Ob das wirklich deren Ziel ist, in die Arbeitslosigkeit gewählt zu werden?
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2019-02-24
FPÖ-Vilimsky: Zieht sich Kern auch als SPE Spitzenkandidat zurück?
Kernbotschaft: „Ich war Kanzler und brauche das Geld“
Die mittlerweile unvergleichliche Selbstdemontage eines ehemaligen Hoffnungsträgers, ist für FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordneten Harald Vilimsky, das derzeitige Auftreten von Altkanzler Christian Kern. „Kern kündigt an, fix Spitzenkandidat der SPÖ für die EU-Wahl zu werden. Kern macht Rückzieher, verweist auf Gremien. Kern kündigt an, Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokratie werden zu wollen, Kern zieht zurück. Man bekommt den Eindruck, dem Altkanzler geht es nur mehr um eine finanzielle Alterssicherung, falls er weiterhin keinen Job in der Privatwirtschaft erhält. Angesichts dieser katastrophalen Performance ist es umso erstaunlicher, dass die Kern-Clique weiterhin am SPÖ-Ruder bleibt“, so der FPÖ-Politiker.
Vilimsky zitiert hier den Auftritt von Kern in der gestrigen ZIB2, als der Altkanzler auf die Frage „Wenn Sie Spitzenkandidat der Europäischen Sozialdemokraten werden wollen, brauchen Sie laut Statut 25 Prozent der sozialdemokratischen Parteien aus den EU-Ländern, also sagen wir mal sieben Länder, haben Sie schon noch eine?“ antwortete: „Ja mein Ziel ist es ja, nicht unbedingt Spitzenkandidat zu sein, sondern dafür zu sorgen, dass wir in Europa die richtigen Diskussionen führen..“. Dazu Vilimsky: „Christian Kern soll endlich klar und deutlich erklären was er will. Ansonsten verfestigt sich der Eindruck, dass seine EU-Kandidatur nur unter dem Motto steht: ´Ich war Kanzler und brauche das Geld´.“
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2018-09-25
Beleidigungen statt sachlicher Diskussion auf der FB-Seite der SPÖ-Langenzersdorf
Vilimsky: Torkelnder Juncker soll rasch den Hut nehmen!
Der mittlerweile zum Online-Hit gewordene Auftritt eines torkelnden und von mehreren Staatschefs gestützten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker im Rahmen eines jüngsten Gipfeltreffens in Brüssel macht die gesamte Europäische Union zur Lachnummer und dies in einer gesamt sehr schwierigen Situation für die EU. Es wäre mehr als hilfreich, wenn Juncker noch vor der EU-Wahl im Mai 2019 den Hut nähme. Dies forderte gestern FPÖ-Generalsekretär MEP Harald Vilimsky.
Schon im Jahr 2014 habe der damalige niederländische Finanzminister und in weiterer Folge Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem die Alkoholprobleme Junckers öffentlich thematisiert. Seitdem gab es eine Reihe von offensichtlichen Alkoholproblemen, die immer wieder zu einer Serie peinlicher Videos geführt habe. Den Quatsch noch quätscher mache es dann noch, wenn die Kommission nach offensichtlichem Sturmläuten von Medien und Diplomatie dies nicht weiter kommentiere und von allgemeinen Gesundheitsproblemen rede, obwohl es jeder auf dem Brüsseler Parkett besser wisse.
Mit dem jüngsten Auftritt Junckers ist ein Punkt erreicht, bei dem man nicht mehr einfach zur Tagesordnung übergehen könne. Juncker möge alle Hilfe der Welt erhalten, um dieses offensichtliche Problem in den Griff zu bekommen, aber seinen Sessel in der Kommission muss er räumen und das rasch. „Gerade als jemand, der viele Dinge in der Europäischen Union sehr kritisch sieht, liegt mir dieses europäische Friedensprojekt am Herzen. Personen wie Juncker sind es dann aber, die wirklich zu veritablen Problemen in der Innen- und Außensicht sowie zu Politikverdrossenheit und Rekordminuszahlen bei der Wahlbeteiligung führen. Anders formuliert: Wenn Juncker Europa wirklich am Herzen liegt, möge er besser heute als morgen gehen“, so Vilimsky. (Quelle: APA/OTS)
Erstaunlich sind die Reaktionen seitens zahlreicher Linker, wie beispielsweise auf der Facebook-Seite der SPÖ-Langenzersdorf (nachfolgend einige Musterbeispiele) dokumentiert wird:
Anstatt die Rücktrittsforderung von Vilimsky sachlich zu diskutieren, ergießt man sich auf der Facebook-Seite der SPÖ-Langenzersdorf offensichtlich lieber in Beleidigungen. Der Ordnung halber möchten wir festhalten, dass derartige Beleidigungen auch auf zahlreichen anderen politisch links orientierten Medien (Facebook – und Twitteraccounts, sowie div. Online-Ausgaben von Zeitungen) zu finden sind.
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2018-07-14
EU-Treffen mit dem Despoten Erdogan
Das Treffen und Junckers Einstellung gleicht einer moralische Bankrotterklärung
Der gestrige Auftritt der EU-Spitze beim türkischen Despoten Erdogan kommt einer moralischen Bankrotterklärung gleich. EU-Kommissionschef Juncker beharrt in einer völlig unverständlichen Weise weiterhin auf der Fortsetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Das heißt im Klartext nichts anderes wie: Ein Land mit einem islamistischen Regime, das zehntausende politisch Anderdenkene verhaftet, Meinungs- und Pressefreiheit unterdrückt, mit Gewalt gegen eine Minderheit vorgeht und einen Angriffskrieg gegen ein Nachbarland führt, wird also von Juncker unverändert als potenzielles EU-Mitglied angesehen. Diese Einstellung darf ebenfalls als eine moralische Bankrotterklärung angesehen werden.
EU-Kommissionschef Juncker, der sich beim gestrigen Gipfel in den Beziehungen zwischen EU und Türkei als „Romantiker“ und Nostalgiker“ bezeichnete, hatte nach dem ergebnislosen Treffen mit Erdogan erklärt, er wolle die Türkei-Beitrittsgespräche nicht abbrechen; das sei „oberflächlich“. Wenn man Juncker so zuhört, bekommt man den Eindruck, dass es da einen beträchtlichen Wackelkontakt mit der Wirklichkeit gibt – und das ist sehr höflich ausgedrückt.
Zu dem EU-Treffen mit Erdogan erklärte heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament und FPÖ-Generalsekretär, wie folgt: „Die Position Österreichs sei jedenfalls klar – und definitiv nicht die der Beschwichtigungspolitik von Juncker: Die Beitrittsgespräche mit der Türkei sollten unverzüglich abgebrochen werden, womit endlich auch die Milliardenzahlungen aus der sogenannten Heranführungshilfe gestoppt werden könnten.“
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2018-03-27
Brüssels finanzielle Vision gleicht Milchmädchenrechnung
Statt Sparmaßnahmen will die EU-Kommission den Budgetrahmen ausweiten
Als Milchmädchenrechnung und Zeugnis einer vollkommenen Fehleinschätzung über die gegenwärtige Verfassung der EU, kann wohl die gestern vorgestellten Vorschläge zur finanziellen Zukunft der EU-27 bezeichnet werden. Präsentiert wurden diese von EU-Kommissionspräsident Juncker, dem deutsche Kommissar für Haushalt und Personal, Günther Oettinger und dem deutschen Außenminister Gabriel.
Mit dem möglichen Austritt Großbritanniens wird die EU kleiner. Also kann man auch erwarten, dass die Brüsseler Bürokratie mit dem bestehenden Budget auskommt. Die Lücke, die durch den fehlenden Nettobeitrag der Briten entsteht, muss eingespart und nicht mit neuen, zusätzlichen Beiträgen aufgefüllt werden. Stimmen der Vernunft, die das jetzige Budget als ausreichend für die zukünftige Arbeit der EU-Institutionen befinden, hat man bei dem Symposium vergeblich gesucht.
„Inhalte und Ziele, die einen Mehrwert für den einzelnen Bürger darstellen, blieben die gestrigen Redner schuldig. Beträchtliche Mehrkosten sind in ihren Augen alternativlos und müssen von allen EU-Mitgliedsstaaten geschultert werden“, so fasst der FPÖ-Generalsekretär und freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, das gestrige Treffen zwischen Juncker, Oettinger und Gabriel zusammen.
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2018-01-09
Neue EU-Auflagen bedrohen Wiener Traditionsbetrieb „Augarten Porzellan“
Da scheint irgendwelchen Schreibtischtätern fad im Kopf zu sein
Den Schreibtischtätern in Brüssel scheint langweilig zu sein. Nicht genug, dass sich die Eurokraten um die Krümmung der Gurken kümmern, soll nun ein Wiener Kulturgut zerschlagen werden. Wie das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte am Wochenende berichtet hat, könnte die geplante Verschärfung der Grenzwerte für Cadmium und Blei Porzellanmanufakturen in Schwierigkeiten bringen. Beide giftigen Stoffe können in farbigen Glasuren von Keramik zum Einsatz kommen und könnte von dort aus theoretisch in Lebensmittel gelangen. Dazu sei allerdings angemerkt, dass man das betreffende Geschirr rund um die Uhr pausenlos abschlecken müsste, um sich einer gesundheitlichen Gefährdung auszusetzen.
Jedenfalls sind die neuen Grenzwerte für Unternehmen – wie beispielsweise beim Wiener Traditionsbetrieb „Augarten Porzellan“ – in denen Motive und Verzierungen per Hand auf Teller, Tassen und Schüsseln aufgetragen werden ein Problem. Die bekanntesten Dekore könnten auf Grund der neuen Grenzwerte nicht mehr traditionell hergestellt werden, womit auch ein Ende des Fortbestands des Unternehmens nicht auszuschließen ist.
Beim Unternehmen „Augarten Porzellan“ handelt sich um ein 300 Jahre altes Kulturgut. Es kann nicht sein, dass sich die Europäische Union wieder einmal mit absurden Gesetzen einmischt und damit die Wiener Wirtschaft schädigt, nur weil irgendwelchen Schreibtischtätern fad im Kopf ist.
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2017-08-16
EU versagt kläglich im Türkei-Konflikt
Keinerlei Reaktion von Juncker bei Drohung gegen ein Mitgliedsstaat
„Dem sonst so wortgewaltigen EU-Kommissionspräsidenten dürfte es die Sprache verschlagen haben“, so der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Nichtreaktion Jean-Claude Junckers zu den Drohungen Erdogans gegen die Niederlande. Und damit hat er auch recht, denn wenn es gegen Putin, Trump, Orban, oder die „bösen“ patriotischen Parteien in Europa geht, ist Juncker immer einer der Ersten, der seinen Senf dazugibt und die Moralkeule schwingt. Bei Erdogan hingegen herrscht allerdings Schweigen im Walde.
Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Es ist höchste Zeit, dass die EU dem Beitrittswerber Türkei eine klare Botschaft zukommen lässt und endlich Partei für die Niederlande ergreift. Notwendig sind etwa der sofortige Abbruch der Beitrittsverhandlungen, ein Zahlungsstopp und die Offenlegung aller Doppelstaatsbürgerschaften. Es kann nicht sein, dass die Türkei einem EU-Mitgliedsland offen droht und darauf keinerlei Reaktion seitens der EU folgt. Damit macht man sich selbst lächerlich und schwächt die eigene Position gegenüber einer in die Diktatur abgleitenden Türkei.
Die EU-Mitgliedsstaaten wären gut beraten nun Einigkeit und Entschlossenheit gegenüber den Großmachtsfantasien eines Herrn Erdogan zu zeigen und diesen in die Schranken zu weisen. Dies setzt allerdings voraus, dass man in Brüssel endlich aus dem Dornröschenschlaf erwacht und die längst notwendige Sicherung der EU-Außengrenze selbst in die Hand nimmt. Man darf schon gespannt ist, wie und ob Juncker endlich auf die Provokationen Erdogans reagiert.
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2017-03-13
Geplante Strafbarkeit von „Fake News“
Die Bundesregierung ist selbst Produzent permanenter politischer „Fake News“
Alles toll am Arbeitsmarkt, keine Probleme mit Migration, keinerlei Gefährdung durch den Migrantenstrom aus Arabien und Afrika, und so weiter und so fort – niemand geringerer als die Bundesregierung selbst produziert „Fake News“ am laufenden Band, will die Bevölkerung für dumm verkaufen und auf der anderen Seite kritische Stimmen nun offensichtlich per Gesetz abwürgen. So kann und darf eine Demokratie westlicher Prägung nicht funktionieren.
Alleine am Beispiel der Kriminalstatistik in den vergangenen Jahren zeigt sich, wie sehr diese Regierung trickst und damit politische „Fake News“ produziert. Aus zehn aufgebrochenen Autos fabriziert man ein einziges „Serien-Delikt“ und wenn man den Delinquenten ausfindig macht, freut man sich über zehn aufgeklärte Fälle. Arbeitslose werden in oft sinnlosen Kursen versteckt, um damit die offizielle Statistik zu beschönigen, der Migrationshintergrund bei Verbrechern wird immer öfter unter den Teppich gekehrt oder man rechnet seit 2014 Drogenhandel und Prostitution mit in das BIP ein, um das wirtschaftliche Gesamtbild in den EU-Staaten zu beschönigen. Mehr an „Fake News“ ist politisch kaum mehr möglich.
Dazu der FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache: „´Fake News´ würden aber offenbar toleriert, wenn sie von der Regierung und ihren geförderten Medien stammen. Wenn missliebige Informationen allerdings von kritischen und unabhängigen Geistern kommen, soll künftig die ‚Fake News‘-Keule zuschlagen. Sollte tatsächlich ein Straftatbestand für Desinformation eingeführt werden, dann müsste es die ersten großen Strafen für die gesamte Bundesregierung samt ihrer Riege an medialen Hofberichterstattern hageln.“
Unser Rechtssystem kennt bereits Strafen für üble Nachrede, Kreditschädigung oder Verleumdung. Wenn etwas nachweislich nicht stimmt, hat jeder die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten. Wenn notwendig, könnte man hier sicher noch optimieren. Wenn aber eine Bundesregierung versucht, unliebsame Meldungen für falsch zu erklären und selbst dabei eine politische Falschmeldung nach der anderen produziert, dann müssten bei jedem Demokraten die Alarmglocken läuten.
Die steigende Bedeutung sozialer Netzwerke, aber auch der Erfolg vieler kritischer Internet-Medien ist ein Segen für die Demokratie und ein hervorragendes Korrektiv zu den „Fake-News“ der Regierung und ihrer Medien. Wenn man diesen öffentlichen Diskurs abwürgen will, hat man Demokratie nicht verstanden und will unsere Gesellschaft, die durch ein Direktiven- und Überwachungskonvolut der EU ohnehin schon viel an ihrer Freiheit eingebüßt hat, noch unfreier machen. Gegen eine derartige Vorgangsweise kündigt Strache massiven politischen Widerstand an.
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2016-12-30
Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg
FPÖ-Kickl zu Kurz: „An ihren Taten
werden wir die Regierung messen!“
„Der scheinbare U-Turn der Regierung gegenüber der Türkei, in der Sicherheits- und Migrationspolitik ist in Wahrheit eine einzige Selbstanklage und das Eingeständnis einer völlig verfehlten SPÖVP-Politik. Ob der plötzlichen Einsicht ‚tätige Reue‘ folgt, darf aber bezweifelt werden. An ihren Taten werden wir Kurz, Kern und Co. messen. Ein Bundes- präsident Norbert Hofer ist mit Sicherheit Garant dafür, dass endlich wieder Politik im Sinne der Österreicher gemacht wird und Worten auch Taten folgen.“ So kommentierte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die heutigen Aussagen von ÖVP-Außenminister Kurz, unter anderem ein Veto gegen weitere EU-Verhandlungen mit der Türkei einlegen zu wollen. Die Vetodrohung allein sei zu wenig: „Solange die Türkei eine ‚Heranführungshilfe‘ be- kommt, muss Österreich seinen Mitgliedsbeitrag reduzieren – und zwar sofort.“ Eine „Heranführungshilfe“ sei im Falle der Türkei ohnehin widersinnig: „Die Türkei ist kein Teil Europas, ein EU-Beitritt der Türkei kommt für uns daher grundsätzlich nicht in Frage. Das unterscheidet die Freiheitlichen von der Regierung: Sie macht ihre Ab- lehnung ausschließlich an der aktuellen Entwicklung fest. Juncker, Kern, Kurz und Co. lassen der Türkei eine Hintertür in die EU offen“, warnte Kickl. Vor allem ÖVP-Außenminister Kurz habe sich bisher als Ankündigungsriese und Um- setzungszwerg erwiesen: „Ich erinnere nur an seine mehrfache mediale Empörung über den millionenschweren Export von Familienleistungen ins Ausland. Passiert ist bis heute nichts – außer dass ÖVP und SPÖ sämtliche Initiativen der FPÖ im Parlament abgeschmettert haben. Als Integrationsminister hat Kurz dem Erstarken radikal-islamis- tischen Gedankenguts in Österreich nichts als Absichtserklärungen entgegengesetzt und ein Islamgesetz, das völlig ins Leere geht. Vorschläge der FPÖ für ein Islamgesetz, das wirklich greift, wurden abgeschmettert. Die Kluft zwischen Worten und Taten könnte bei Kurz größer nicht sein“, sagte Kickl. ***** 2016-08-07Gedanken zum Brexit
Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende
Tja, heute werden wohl etliche Tageszeitungen ihre Morgenausgabe eingestampft haben. Denn mit dem niemand gerechnet hatte und auch niemand rechnen wollte, ist eingetreten. Die Briten haben mit 51,9 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Insgesamt haben laut britischen Behörden 17,4 Millionen Menschen für den Brexit votiert. Möglicherweise war auch in Ermangelung von Wahlkarten, das Ergebnis nicht mehr um- zudrehen. Jedenfalls ist bei den EU-hörigen Politikern und bei den politischen Günstlingen Feuer am Dach. Lautstark rufen diese nun nach Reformen, wie beispielsweise mehr Föderalis- mus und weniger Zentralismus. Für Reformen wäre Zeit genug gewesen, nun ist der Zug abgefahren. Wird man den Briten nun auch drohen, wie man dies bei den Griechen getan hat? Da wurde ja unverhohlen erklärt, dass man eine griechische Währung, im Falle eines Grexit, als Falschgeld betrachten werde. Wir nehmen an, dass der Brexit der Anfang vom Ende der Europäischen Union ist. Weitere Mitgliedsstaaten werden folgen – es ist nur eine Frage der Zeit. Und das ist auch gut so, denn niemand benötigt einen zentralistischen Moloch, der von Bonzentum, Korruption und Geldverschwendung durchzogen ist, und noch dazu selbstherrlich über seine Mit- gliedsstaaten herrscht. Der Grundgedanke zur Europäischen Union war ja nicht schlecht, doch leider ist nicht das daraus geworden, wie es gedacht war. Korrupte Politmarionetten und Lobbyisten haben dafür gesorgt. Daher ist ein Ende mit Schrecken besser, als ein Schrecken ohne Ende. ***** 2016-06-24Grünes Demokratieverständnis?!
Direkte Demokratie bei EU-Themen nicht erwünscht
Die Bevölkerung lässt sich von der EU nicht mehr alles gefallen. Dies haben jetzt die
Holländer mit einer Volksabstimmung bewiesen und der EU einen Denkzettel verpasst.
In den Niederlanden haben zwei Bürgerinitiativen ein Votum über das Assoziierungs-
abkommen zwischen der EU und der Ukraine erzwungen und welches gestern mit
einer Mehrheit gegen den Plan aus Brüssel überzeugen können. 61 Prozent der Teil-
nehmer an der Abstimmung sagten Nein zum EU-Ukraine Vertrag.
Diese herbe Niederlage, für die immer öfters fragwürdige der EU- Politik, rief heute
die Grünen auf den Plan. Die Fraktionschefin der Grünen im EU- Parlament, Rebecca
Harms, will nationale Abstimmungen über EU- Themen verbieten.
Harms vertrat die Ansicht, dass Volksabstimmungen, die so angelegt sind wie jene in
den Niederlanden, die EU in ihrem Bestand gefährden können. Zudem meinte die
Grün-Politikern, dass sich europäische Themen für Volksabstimmungen in den einzelnen
Mitgliedsländern nicht eignen und sprach sich deutlich gegen die direkte Demokratie
bezüglich EU-Themen aus.
„Wir sehen das differenzierter“, sagte dazu Österreichs Grünen- Chefin Eva Glawischnig
im „Krone“- Gespräch. Bei gemischten Kompetenzen – etwa beim Thema TTIP – sollte
sehr wohl auch national abgestimmt werden. (Zitat/Quelle: Kronen Zeitung). Diese Aus-
sage werten wir als: „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!“ Möglicherweise
wollte Glawischnig der Fraktionschefin der Grünen im EU- Parlament, nicht vollends den
Rücken decken.
Glawischnigs zaghafte Stellungnahme könnte wohl daran liegen, dass der von den
Grünen unterstützte Kandidat für die Bundespräsidentenwahl, Alexander Van der Bellen,
ein glühender Verfechter der EU ist. Er wünscht sich sogar, dass aus der EU ein echter
Staat wird.
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2016-04-08
Van der Bellen entdeckt „Heimat und an Österreich glauben“
Für uns ist er ein total unglaubwürdiger Kandidat
Es ist noch nicht sehr lange her, da meinte man bei den Grünen (Grün-Alternative Jugend):. „Wer Österreich liebt muss scheiße sein“. Um diese Meinung auch zu unterstreichen, wurde nachfolgendes Plakat veröffentlicht.
© Grün-Alternative Jugend
Sogar der politisch links orientierte STANDARD berichtete darüber!
Da finden wir es erstaunlich, dass der von den Grünen unterstützte Kandidat für die
Bundespräsidentenwahl 2016, Alexander Van der Bellen, „Heimat und an Österreich
glauben“ proklamiert.
Van der Bellen findet zwar nicht: „Wer Österreich liebt muss scheiße sein“, aber in
einem Video aus dem vorigen Jahr meint er unter anderem, dass er sich wünsche,
dass dieses Europa ein echter Staat wird und nicht schlecht und recht von 28 Landes-
hauptleuten (Regierungschefs) durch die Krise geschubst wird. Zudem spricht er von
„Illusion nationaler Freiheit oder Souveränität“. Man braucht nicht viel Phantasie um zu
erahnen, was diese Aussagen bedeuten. Soviel zu Heimat und an Österreich glauben.
Für uns ist Van der Bellen unglaubwürdig, da er plötzlich Werte proklamiert, zu denen
er im vorigen Jahr noch nicht gestanden hat. Zudem glauben wir auch, dass er ein Kandi-
dat der Grünen ist und nicht ein Unabhängiger, wie er zu Glauben machen versucht.
{youtube}8tyyC9BXuQA{/youtube}
Interessant finden wir auch folgendes Wahlwerbeplakat, auf dem Van der Bellen mit
einem Hund posiert. Wie wird dieses Bild wohl von der Grünen Bezirksrätin aus dem 8.
Wiener Gemeindebezirk, Sabine Beck, gewertet werden? Vorinformation unter diesem
LINK.
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2016-03-28
Und wieder will ein Staat aus der EU austreten
Je früher diese EU zerfällt, desto besser
Beim drohenden Grexit konnten die Griechen mit dem Euro erpresst und der Austritt von Griechenland aus der EU abgewendet werden. Den Hellenen wurde sogar seitens der EU gedroht, wenn sie eine eigene Währung einführen würden, diese als Falschgeld zu werten.
Wie sieht es beim drohenden Brexit aus? Die Briten haben in weiser Voraussicht, sich
der EU nicht gänzlich ausgeliefert und ihre eigene Währung behalten. Nichts fürchtet
man in der EU derart, als dass ein Land aus der EU austritt. Ein Dominoeffekt wäre
ziemlich sicher die Folge. Denn es gab und gibt auch ein Leben ohne EU.
Wie unfähig die maßgebenden EU-Politiker sind, haben diese wieder einmal mit der
„Flüchtlingskrise“ bewiesen. Anstatt Europa vor einer Invasion von Personen aus dem
islamischen Raum zu schützen, wurden Tür und Tor geöffnet. Denn die meisten der
angeblichen Kriegsflüchtlinge sind in Wirklichkeit Glücksritter. Darunter befinden sich
auch unzählige kriminelle Subjekte.
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2016-02-19
Zusammenarbeit mit der Türkei und Saudi-Arabien
Rückschritt in Richtung Salafismus und Scharia
Die Vereinbarung der strategischen Zusammenarbeit von Saudi-Arabien und Türkei belegt, dass sich die Türkei immer weiter von Europa wegbewegt. „Ein derartiges Vorgehen dieser beiden Länder ist ein „qualitativer Rückschritt“ in Richtung Salafismus und Scharia und zeigt einmal mehr auf, dass die Türkei definitiv nichts in der Europäischen Union ver- loren hat“, so der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Wiener Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus zu den jüngsten Veröffentlichungen. Wenn die deutsche Kanzlerin Merkel und Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann tatsächlich glauben, dass mit der Türkei als EU Mitglied die EU-Außengrenzen vor illegaler Zuwanderung und Masseninvasion geschützt werden, dann wäre das für sämtliche Europäer eine historische Katastrophe. Eine Mitgliedschaft in der EU nütze nur derTürkei, der sich die EU mit Haut und Haar ausliefere, ist Gudenus überzeugt. Wenn Türken-Präsident Recep Tayyip Erdogan gegen seine eigenen Landsleute mit Bomben und Granaten vorgeht, ist das weder fortschrittlich noch EU-tauglich. „Das Vorgehen der Türkei gegen die Kurden ist schändlich und höchst verwerflich. Wieder einmal zeigt sich deutlich, dass die Türkei niemals Mitglied in der EU werden darf“, so Gudenus abschließend. (Quelle: APA/OTS) ***** 2015-12-30Die EU will die Bürger entwaffnen
EU bestraft Opfer, anstatt sich um Terroristen zu kümmern
700 Euro kostet es, ein Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow aus dem ehemaligen
Jugoslawien in die EU zu schmuggeln. Für nur 150 Euro bekommt man illegal eine
Pistole geliefert. Gegen den florierenden Waffenschmuggel scheinen die Autoritäten
der Europäischen Union machtlos, dafür stürzen sie sich – nach den Terroranschlägen
von Paris besonders medienwirksam – auf die legalen Waffenbesitzer.
{youtube}uTi902hiuDg{/youtube}
In zahlreichen EU-Ländern habe sich bereits Widerstand gegen die EU-Pläne einer
verschärften Feuerwaffen-Richtlinie formiert, erklärt FPÖ-Generalsekretär H. Vilimsky,
der gemeinsam mit der „Initiative Liberales Waffenrecht in Österreich“ gegen die
Entwaffnung der Bürger ankämpft. IWÖ-Generalsekretär Georg Zakrajsek kritisiert
das Vorhaben scharf:. „Die EU hat die Politik entwickelt, die Opfer zu bekämpfen
und zu entwaffnen und sich um die Terroristen nicht zu kümmern.“ Jede Verschärf-
ung des Waffengesetzes führt zu steigender Kriminalität, „weil der Täter davon
ausgehen kann, dass ihn keine Gegenwehr erwartet“, so Zakrajsek. Dies sei insbe-
sondere dramatisch, weil auch die Polizei zunehmend entwaffnet werde und das
sogenannte Gewaltmonopol nicht mehr vorhanden ist.
Terroristen seien, so Zakrajsek im Unzensuriert-TV-Interview, nicht auf legale Waffen
angewiesen. Es gebe einen institutionalisierten Fluss aus Balkan- oder Nahost-Kanälen.
„Diese Waffen werden nicht einmal gekauft, die Terroristen bekommen sie umsonst
geliefert.“
Massive Bedenken äußern in der aktuellen Sendung auch Vertreter der Waffen-
produktion und der Sportschützen, die einerseits eine überbordende Bürokratie,
andererseits die Abschaffung mehrerer Schießdisziplinen befürchten.
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2015-12-16