VKI-Test Küchenrolle: Bisphenole gefunden
Von Recyclingtüchern wird abgeraten
Saugstark und reißfest soll sie sein, um beim Kochen oder bei kleinen Missgeschicken im Alltag entsprechend auszuhelfen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 15 Küchenrollen getestet. 6 schneiden gut, 7 durchschnittlich, 2 wenig zufriedenstellend ab. Die besten 4 Produkte gehören zu den teuersten. Küchenrolle aus Altpapier ist der große Verlierer des Tests: Es wurden Bisphenole gefunden. Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab heute in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.vki.at/kuechenrolle-2026.
Den ersten Platz teilen sich mit je 73 von 100 möglichen Punkten zwei Markenprodukte. Es sind die Einzigen, die nur aus zwei Lagen bestehen. Alle anderen Produkte im Test sind dreilagig. Entscheidend für Nassfestigkeit und Saugkraft ist nicht die Lagenanzahl, sondern das Zusammenspiel aus Materialqualität, Struktur und Verarbeitung. Zwei Küchenrollen qualifizierten sich für das Prädikat gut&günstig: Je 60 Punkte und ein gutes Ergebnis teilen sich Happy End von Penny und S-Budget von Spar.
Recyclingpapier mit dringendem Verbesserungsbedarf
Küchenrolle aus Altpapier zeigt sich als Verlierer auf ganzer Linie. Bei der Saugfähigkeit schneiden die vier Produkte aus reinem Altpapier, SoftStar, Saugstark&Sicher, Danke, Wepa Mach m!t, am schwächsten ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass optische Aufheller vorhanden sind, war bei Produkten aus Altpapier viel größer als bei Küchenrolle aus frischem Zellstoff. Saugstark&Sicher Küchentücher haben diese chemischen Stoffe bei Lebensmittelkontakt sogar abgegeben. Auffällig war auch, dass Produkte aus Recyclingfasern häufiger höhere Keimwerte aufwiesen – wenn auch keine krankmachenden, hält der VKI fest.
Alle 15 getesteten Küchenrollen wurden auch auf Bisphenole untersucht. In Küchenpapier aus 100 Prozent frischem Zellstoff wurden keine Bisphenole gefunden – sehr wohl aber in Produkten aus Recyclingpapier. Bisphenole gelten als gesundheitlich bedenklich. Bisphenol A ist als fortpflanzungsschädigend eingestuft und kann den Hormonhaushalt beeinträchtigen. Auch Ersatzstoffen wie Bisphenol S werden ähnliche Eigenschaften zugeschrieben. Ein beispielhafter Test hat gezeigt, dass Bisphenole bei Fett unter Hitze auf Lebensmittel übergehen können. Nach Kontakt eines Recyclingpapiers mit Speck wurden im Lebensmittel deutliche BPA-Rückstände gefunden. Daher sollte Küchenpapier aus Recyclingmaterial nicht oder nur sehr kurz mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, besonders mit warmen oder fetthaltigen Speisen. Problematisch ist es laut dem VKI zudem, wenn solche Produkte trotz nachgewiesener Bisphenole mit dem Glas-Gabel-Symbol als lebensmitteltauglich gekennzeichnet sind – wie bei der Küchenrolle Floralys von Lidl.
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- Beitrag veröffentlicht:30. April 2026





Foto: © erstaunlich.at
Ein Polizist stieg aus dem Funkwagen aus und begab sich in die Filiale des Fastfood – Lokals.
Allerdings nicht zum Zwecke einer Amtshandlung, sondern um eine umfangreichere Bestellung
aufzugeben.
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Da das Zubereiten der Speisen etwas Zeit in Anspruch nahm, vertrieb sich der Polizeibeamte
die Wartezeit (zirka 10-15 Minuten) mit dem Lesen der dort aufliegenden Gratis-Zeitung.
Besser wäre es gewesen, er hätte zwischenzeitlich die StVO studiert.
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Nachdem der Polizist die erhaltenen Lebensmittel im Funkwagen verstaut hatte, fuhr er
wieder über die Fußgängerzone (Richtung Reumannplatz) davon. Auf Grund der größeren
Menge der eingekauften McDonalds – Produkte nehmen wir an,
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Offenbar hatte dieser „Polizeieinsatz“ das Ziel, hungrige Polizist(innen) mit Burgers odgl.
zu versorgen. An und für sich auch kein Problem oder Vergehen meinen wir. Die Proble-
matik sehen wir darin, dass der Funkstreifenwagen vorschriftsmäßig auf der Gudrunstraße
/Keplerplatz abgestellt hätte werden können.
Aber offenbar waren dem Polizeibeamten zirka 5 Meter Fußweg zuviel. Daher wurde die
Straßenverkehrsordnung ganz einfach ignoriert, obwohl diese auch für
So endet Überproduktion, im Müll !
verfolgt eigene Marktstrategie