VKI-Test Küchenrolle: Bisphenole gefunden

Von Recyclingtüchern wird abgeraten

Saugstark und reißfest soll sie sein, um beim Kochen oder bei kleinen Missgeschicken im Alltag entsprechend auszuhelfen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 15 Küchenrollen getestet. 6 schneiden gut, 7 durchschnittlich, 2 wenig zufriedenstellend ab. Die besten 4 Produkte gehören zu den teuersten. Küchenrolle aus Altpapier ist der große Verlierer des Tests: Es wurden Bisphenole gefunden. Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab heute in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und auf www.vki.at/kuechenrolle-2026.

Den ersten Platz teilen sich mit je 73 von 100 möglichen Punkten zwei Markenprodukte. Es sind die Einzigen, die nur aus zwei Lagen bestehen. Alle anderen Produkte im Test sind dreilagig. Entscheidend für Nassfestigkeit und Saugkraft ist nicht die Lagenanzahl, sondern das Zusammenspiel aus Materialqualität, Struktur und Verarbeitung. Zwei Küchenrollen qualifizierten sich für das Prädikat gut&günstig: Je 60 Punkte und ein gutes Ergebnis teilen sich Happy End von Penny und S-Budget von Spar.

Recyclingpapier mit dringendem Verbesserungsbedarf

Küchenrolle aus Altpapier zeigt sich als Verlierer auf ganzer Linie. Bei der Saugfähigkeit schneiden die vier Produkte aus reinem Altpapier, SoftStar, Saugstark&Sicher, Danke, Wepa Mach m!t, am schwächsten ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass optische Aufheller vorhanden sind, war bei Produkten aus Altpapier viel größer als bei Küchenrolle aus frischem Zellstoff. Saugstark&Sicher Küchentücher haben diese chemischen Stoffe bei Lebensmittelkontakt sogar abgegeben. Auffällig war auch, dass Produkte aus Recyclingfasern häufiger höhere Keimwerte aufwiesen – wenn auch keine krankmachenden, hält der VKI fest.

Alle 15 getesteten Küchenrollen wurden auch auf Bisphenole untersucht. In Küchenpapier aus 100 Prozent frischem Zellstoff wurden keine Bisphenole gefunden – sehr wohl aber in Produkten aus Recyclingpapier. Bisphenole gelten als gesundheitlich bedenklich. Bisphenol A ist als fortpflanzungsschädigend eingestuft und kann den Hormonhaushalt beeinträchtigen. Auch Ersatzstoffen wie Bisphenol S werden ähnliche Eigenschaften zugeschrieben. Ein beispielhafter Test hat gezeigt, dass Bisphenole bei Fett unter Hitze auf Lebensmittel übergehen können. Nach Kontakt eines Recyclingpapiers mit Speck wurden im Lebensmittel deutliche BPA-Rückstände gefunden. Daher sollte Küchenpapier aus Recyclingmaterial nicht oder nur sehr kurz mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, besonders mit warmen oder fetthaltigen Speisen. Problematisch ist es laut dem VKI zudem, wenn solche Produkte trotz nachgewiesener Bisphenole mit dem Glas-Gabel-Symbol als lebensmitteltauglich gekennzeichnet sind – wie bei der Küchenrolle Floralys von Lidl.

*****

Produktrückruf bei Lidl

Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg

Der Erzeuger Metzgerei Senninger ruft aktuell das Produkt „Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.05.2026 öffentlich zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das oben genannte Produkt mit Listeria monocytogenes verunreinigt ist. Aufgrund eines möglichen Gesundheitsrisikos sollten Kund:innen den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.

Das betroffene Produkt wurde bei Lidl in Österreich verkauft und kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg” des Erzeugers Metzgerei Senninger mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.05.2026 betroffen. Andere bei Lidl in Österreich verkaufte Produkte des Erzeugers Metzgerei Senninger sowie weitere Produkte der Marke „Wiesentaler“ sind von dem Rückruf nicht betroffen. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie die Information an diese weiterzugeben. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl Österreich verursacht worden ist.  Der Erzeuger Metzgerei Senninger entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Kundenservice
Bei Fragen zum Thema steht der Lidl-Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

*****

Damenhygieneprodukte Steuer weg – Preise runter? Nicht überall!

AK erhob nach Umsatzsteuer-Aus Preise für 362 Damenhygieneprodukte und Kondome – Laufende Kontrollen durch Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) nötig

Seit Jänner 2026 sind Tampons, Slipeinlagen, Binden und Kondome steuerfrei. Ein aktueller AK Preismonitor untersuchte 362 Produkte in zehn Online- und Filialgeschäften zwischen November 2025 und Jänner/Februar 2026: Der Preisrutsch blieb bei manchen Geschäften aus. Während einige Händler die Steuersenkung weitergaben, kassierten andere weiter ab. Negativ-Spitzenreiter: Müller – dort wurden die Preise großteils nicht gesenkt. Laufende Kontrollen durch die BWB sind nötig, damit die Umsatzsteuersenkungen tatsächlich bei den Kund(innen) ankommen.

Die Bilanz zum Umsatzsteuer-Aus für Damenhygieneartikel und Kondome fällt gemischt aus – nicht alle Händler geben die Ersparnis an die Kund(innen) weiter. Der AK Preismonitor zeigt konkret:

Vorbildlich: Lidl, Penny, Hofer, Spar, Interspar und Bipa – abgesehen von minimalen Rundungsdifferenzen – gaben die Preisersparnis bei Tampons, Binden, Slipeinlagen und Kondomen vollständig an die Kund(innen) weiter.

Überwiegend korrekt: Auch DM hat bei allen erhobenen Tampons, Slipeinlagen und Binden die Preissenkung korrekt umgesetzt. Bei DM blieb nur ein einziges Kondom von 38 (Ritex Pro Nature Intensiv, 8 Stück) preislich unverändert – und liegt somit 20 Prozent über dem regulären Sollpreis.

Billa Plus strich die Steuer bei allen Slipeinlagen, Binden und Kondomen, Billa zumindest bei allen Slipeinlagen. Allerdings gibt es Preisausreißer: Bei Billa Plus lag bei sieben von 21 untersuchten Tampons der reguläre Ist-Preis zwischen 3,5 und 8,3 Prozent über dem Peis, der nach dem Steuer-Aus gerechtfertigt wäre. Billa gab bei einer Tampon-, einer Binden-und einer Kondom-Marke die Steuerersparnis nicht ganz weiter – sie waren zwischen fünf und 8,3 Prozent zu teuer.

Best of Böse: Bei Müller kam bei allen 49 erhobenen Slipeinlagen der Wegfall der Umsatzsteuer überhaupt nicht bei den Kund(innen) an. Auch bei Tampons, Binden und Kondomen fehlten häufig die Steuer-Preissenkungen. Besonders krass: Einzelne Produkte – etwa Ritex Kondome Ideal Extra Feucht, 20 Stück – sind bis zu 56 Prozent teurer, als sie sein dürften – wegen Umsatzsteuer-Aus und Preiserhöhungen seit November 2025.

Schlampig: Bei Müller- und DM-Online waren zum Zeitpunkt der Erhebung – also nach der Steuersenkung – weiterhin die Preise „inklusive Mehrwertsteuer“ angeschrieben. Das ist vor allem bei DM skurril, weil dort der Preisvorteil nahezu vollständig an die Konsument(innen) weitergegeben wurde.

Zum Preismonitor: Die AK Wien erhob und verglich die regulären Preise – ohne Rabatte und Aktionen – für Tampons, Slipeinlagen, Binden (zehn Prozent Umsatzsteuer) und Kondome (20 Prozent Umsatzsteuer) vor und nach dem Wegfall der Umsatzsteuer: 17. bis 27. 11.2025 (vor Steuerbefreiung) und 22. 01. bis 03.02.2026 (nach Steuerbefreiung). Geprüft wurde in den Onlineshops von Bipa, DM, Müller, Billa, Interspar und Spar sowie in jeweils drei Filialen von Hofer, Lidl, Penny und Billa Plus – zwischen zehn und 152 Produkte.

*****

Zum 10. Mal: Lidl Österreich ist „Bester Händler des Jahres“

Erneuter Gesamtsieg und bester Diskonter in Österreich

Österreich hat gewählt: Lidl ist bereits zum zehnten Mal „Bester Händler des Jahres“ und weiterhin die Nummer 1 im Diskont! „Lidl lohnt sich“ – das gilt jedenfalls für alle Kunden, die Lidl Österreich bei der diesjährigen Verbraucherwahl zum „Besten Händler des Jahres“ gewählt haben. Denn auch in diesem Jahr schaffte Lidl den Gesamtsieg und ist damit auch Sieger in der Kategorie „Bester Diskonter“.

„Der Erfolg ist immer eine Teamleistung, die uns richtig stolz macht und unsere tägliche Mission bestätigt. Und diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, dass wir uns als Marke in Österreich etabliert haben. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Kundinnen und Kunden für das Vertrauen und dass sie uns wiederholt zu ihrer ersten Wahl gemacht haben“, so Michael Kunz, CEO von Lidl Österreich.

Bereits Anfang des Jahres wurde Lidl Österreich bei der unabhängigen Studie „Branchenmonitor 2025“ der „Gesellschaft für Verbraucherstudien“ (ÖGVS) als Nummer 1 bei „Preis-Leistung“ ausgezeichnet und bestätigt mit dem neuerlichen Gewinn einmal mehr seine Preisführerschaft in Österreich.

„Bester Händler des Jahres“ – so wurde gewählt

Die Umfrage zum „Besten Händler des Jahres“ zählt als eine der größten Verbraucherbefragungen in Europa. Die Verbraucher bewerten Handelsketten und Online-Shops in verschiedenen Aspekten wie z.B. Preis, Service oder Sortiment mit Punkten auf einer zehnstufigen Skala von 0-10. Der Händler mit dem besten durchschnittlichen Bewertungsergebnis in allen Aspekten ist der Gewinner in der jeweiligen Kategorie. Die Auszeichnung wird sowohl von den Händlern als auch von den Verbraucher als verlässliches Siegel anerkannt.

*****

700 Preisreduktionen bei Lidl Österreich

Rund 10 % günstiger als Supermärkte: Geschäftsmodell ermöglicht Kostenvorteile

Seit Anfang des Jahres hat Lidl Österreich die Preise bei über 700 Einzelartikeln gesenkt – und zwar quer durch das Sortiment! Mit spürbarer Entlastung für die Konsumenten, denn laut AK Preismonitor kostete der Einkaufskorb im Juni 2025 in den Supermärkten um durchschnittlich 10,2 Prozent mehr als bei den Diskontern.

Nach Preissenkungen bei z.B. Butter, Ölen und Kaffee bleibt Lidl Österreich seinem Weg treu und unterstreicht einmal mehr die Preisführerschaft im heimischen Lebensmittelhandel. Seit Anfang des Jahres hat der heimische Diskonter bereits bei über 700 Produkten die Preise gesenkt.

Auch in Zukunft wird Lidl Österreich sinkende Rohstoffpreise und betriebliche Kostenvorteile an die Kunden weitergeben. Möglich macht das das Geschäftsmodell: Ein durchdachtes Sortiment, effiziente Betriebsprozesse, schlanke Strukturen und Synergien im Einkauf sorgen für ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis.

Darum ist Lidl Österreich laut der österreichischen Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) weiterhin die Nummer 1 bei „Preis-Leistung“ im Bereich Lebensmittel-Diskont.

*****

Antisemiten rufen zu „Kauft nicht bei Juden“ auf

Ist es im Jahr 2025 wieder soweit?

„Kauft keine israelischen Datteln. Achten Sie beim Kauf von Datteln immer auf das Etikett. Kaufen Sie keine Datteln, die in Israel oder seinen Siedlungen produziert oder verpackt wurden.“  Diese und ähnliche antisemitische Aufrufe, samt einem Video, sind jüngst auf der SM-Plattform „X“ aufgetaucht.  Account-Betreiber ist eine Truppe, die sich „BDS Austria“ nennt und natürlich anonym agiert.  Man ist dort scheinbar zu feig, um Gesicht zu zeigen.

Interessant ist auch der Inhalt des Videos, welches den antisemitischen Sprüchen beigefügt ist. In diesem Video sieht man wie (nicht erkennbare) Personen sich in die Supermärkte Billa, Hofer, Lidl und Spar begeben und dort auf den Verpackungen, die Datteln aus Israel beinhalten, rote „Boycott“-Pickerln aufkleben.  Übrigens, zwischen dem Aufruf zum Boykott israelischer Produkte und der Nazi-Parole „Kauf nicht bei Juden“,  ist inhaltlich kein Unterschied.

Das Posting dieser antisemitischen Truppe hatte jedenfalls einen kräftigen Shitstorm zur Folge. Man kann nur hoffen, dass sich die Strafverfolgungsbehörde dieser Truppe annimmt und diese zur rechtlichen Verantwortung gezogen wird.

*****

Einkaufstest deckt Mängel bei Gütesiegeln und Tierwohlstandards auf

Tierwohl-Ranking bei Hofer, Lidl und Penny – Hofer vorne, Penny fällt durch

Tierschutz Austria hat verarbeitetes Fleisch der Discounter Hofer, Lidl und Penny einem Einkaufstest unterzogen. Der Fokus liegt auf Bio-Produkten und tierwohlverbesserten Gütesiegeln, da diese de facto höhere Standards in der Tierhaltung bedeuten. Die Ergebnisse zeigen: Hofer führt im Ranking und Penny bleibt deutlich zurück.

Das Ranking im Detail:

Hofer: Klare Stärken bei tierwohlverbesserten Standards
Hofer überzeugt durch den höchsten Anteil an Bio-Produkten (circa 12 Prozent) und einer vergleichsweise breiten Auswahl an tierwohlverbesserten Gütesiegeln (circa 10 Prozent). Jedoch tragen circa 60 Prozent der Produkte kein Gütesiegel.

Lidl: Transparenz, aber geringe Förderung von Tierwohl-Standards
Lidl hat den geringsten Anteil an Produkten ohne Gütesiegel (circa 24 Prozent) und den höchsten Anteil an AMA-Gütesiegel-Produkten ( circa 65 Prozent), welche nur minimal über den nationalen Mindeststandards liegen und mehr über die österreichische Herkunft aussagen. Allerdings sind Bio-Produkte (weniger als 6 Prozent) und tierwohlverbesserte Siegel (weniger als 4 Prozent) deutlich unterrepräsentiert.

Penny: Klare Defizite
Penny fällt mit einem sehr hohen Anteil an Produkten ohne Gütesiegel (über 90 Prozent) und dem völligen Fehlen von Bio-Produkten und tierwohlverbesserten Siegeln zurück.

Ergebnisse der Untersuchung: Ein Blick auf die Branche
Neben dem Ranking deckt der Einkaufstest auch grundlegende Probleme in der Branche auf:

1. Mangel an Gütesiegeln: Drei von fünf Fleischprodukten in österreichischen Discountern tragen überhaupt kein Gütesiegel.
2. Irreführende Herkunftsangaben: In zwei von drei Discountern befinden sich Pseudolabels, die eine österreichische Herkunft suggerieren, tatsächlich jedoch keine tierwohlverbesserten Standards garantieren.
3. Importiertes Billigfleisch: Zwei von drei Discounter bieten ausländisches Fleisch an, was Preisdumping fördert und die Kontrollmöglichkeiten erschwert.

„In Österreichs Discountern haben verarbeitete Fleischprodukte kaum etwas mit Tierwohl zu tun“, kritisiert Esther Kronthaler, Expertin für Tierschutzpolitik.

Folgen für Tiere, Umwelt und Wirtschaft:

Die Untersuchung verdeutlicht, dass die Bedingungen in der Massentierhaltung nach wie vor katastrophal sind. Vollspaltenböden, überfüllte Ställe und Qualzuchten prägen weiterhin die Realität hinter vielen Fleischprodukten. Zudem belastet die intensive Fleischproduktion Böden, Wasserressourcen und das Klima erheblich. Heimische Landwirte geraten durch Importkonkurrenz unter Druck, was Fortschritte hin zu höheren Standards erschwert.

„Heutzutage gibt es genug qualitativ hochwertige und heimische, pflanzliche Alternativen. Ein klarer Fokus auf eine pflanzenbasierte Landwirtschaft und Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Diese Ergebnisse zeigen eindringlich: Der Weg zu einer nachhaltigen und tierfreundlichen Landwirtschaft ist noch weit. Verbraucher, Handel und Politik müssen gemeinsam aktiv werden, um diesen Wandel voranzutreiben“, so Kronthaler.

Tierschutz Austria: Die Stimme der Tiere seit 1846

Tierschutz Austria, der Wiener Tierschutzverein, wurde 1846 gegründet und ist Österreichs ältester Tierschutzverein. Unter dem Namen „Tierschutz Austria“ setzt sich der Verein landesweit für den Schutz und das Wohl von Tieren ein. Im Tierschutzhaus wurden 2024 rund 10.000 Tiere betreut. Darüber hinaus engagiert sich Tierschutz Austria für eine Gesellschaft, die das Lebensrecht aller Tiere und den Schutz ihrer Lebensräume respektiert. Mehr Infos: https://tierschutz-austria.at (Quelle: APA/OTS)

*****

Produktrückruf: „Rauchwarnmelder“


Die Firma Uni-Elektra GmbH informiert über den Rückruf

des Artikels „Rauchwarnmelder JB-S02“mit der IAN 113099

 

Die Firma Uni-Elektra GmbH führt im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes aktuell einen Warenrückruf des Artikels „Rauchwarnmelder JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach Abnahme des Batteriefachdeckels) durch. Im Rahmen von Untersuchungen wurde festgestellt, dass einzelne Geräte zu spät oder zu leise auslösen.

 

Die Firma Uni-Elektra GmbH bittet daher alle Kunden, den Rückruf dringend zu beachten und den betroffenen Artikel nicht weiter zu verwenden. Der Rauchwarnmelder wurde unter anderem bei Lidl Österreich seit 29.02.2016 verkauft und ist bereits nicht mehr im Verkauf. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl Österreich verursacht worden ist.

 

Der Artikel kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden.  Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

 

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich der Artikel „Rauchwarnmelder JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach Abnahme des Batteriefachdeckels) betroffen. Andere Rauchwarnmelder, insbesondere weitere Produkte der Firma Uni-Elektra GmbH, sind von dem Rückruf nicht betroffen.

 

Kundeninformation:

Der Lidl-Österreich-Kundenservice steht unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 8:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls zur Verfügung.

 

Die Firma Uni-Elektra GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

 

*****

2017-10-13


Bild der Woche 11/2015


LIDL lohnt sich wirklich

Nicht nur in  Hollabrunn lohnt es sich beim  Lebensmittel-Discounter LIDL einzukaufen.
Auch im 20. Wiener Gemeindebezirk gibt es ein Angebot,  das man nicht ausschlagen
kann.
Wer möchte denn nicht eine Packung Cocktailrispentomaten um 2,95 Euro erwerben,
die normalerweise um 430,56 Euro verkauft wird?  Tja, LIDL lohnt sich eben.
*****
2015-03-15

Lidl lohnt sich


Leserzuschrift

Nachfolgendes  Foto  wurde  heute,  Samstag dem 14.März 2015, in Hollabrunn auf-
genommen.   Nun  soll  nochmals  wer sagen,  dass  im Weinviertel die Zeit nicht still
steht.
*****
2015-03-14

ROMATOMATEN


Geht Alexander Pollak nicht zu LIDL einkaufen?

Da  wird  der  Chef des  Gutmenschenvereins  SOS-Mitmensch und  selbsternannte
Sprachpolizist,  Alexander Pollak,  aber tomatengroße Augen machen,  wenn er zu
LIDL einkaufen gehen sollte.
Da  führt  Pollak  einen  verzweifelten Kampf gegen Negerküsse,  Mohr im Hemd usw. –
und dann erscheinen Romatomaten in den Regalen des Lebensmittel-Discounter LIDL.
Da sich der  selbsternannte Sprachpolizist aber bis dato nicht über dieses  „rassistische
Gemüse“  aufgeregt  hat  bezweifeln  wir,  dass  er  überhaupt  zu  LIDL  einkaufen geht.
Hat er bei seiner Gage vermutlich auch nicht notwendig.
*****
2015-02-01

Flüssige Eierspeise


LESERINNEN-BRIEF

Heute habe ich das neue Flugblatt von Lidl, gültig ab Donnerstag, 8. 5. 2014, erhalten.
Der Artikel „Flüssige Eierspeise“ ist mir prompt aufgefallen.
Flüssige  Eierspeise mag wohl kein Mensch essen und Eierspeise besteht nun mal nur aus
verquirlten  Eiern.   Werden  demnächst  weitere  solcher  Dummheits-Produkte  am  Markt
erscheinen wie  z. B. das zeugungsfähige Kondom (mit Loch) oder Flüssigseifenschmieröl
(damit man vortäuschen kann, schwer gearbeitet zu haben).
Beste Grüße
Andrea
2014-05-06

Sucht Armin Wolf vielleicht bei Lidl Beluga-Kaviar?


Ein ORF-Nachrichtensprecher in Nöten

Niemand käme auf die Idee, in den Regalen der Lebensmitteldiscounter Hofer oder Lidl nach
Beluga-Kaviar  zu suchen.   Mit  einer  Ausnahme  vielleicht  – und zwar der ZIB2-Nachrichten-
sprecher Armin Wolf.
Screen: twitter.com (Account: Armin Wolf)
Armin  Wolf  erwartet  sich doch tatsächlich, dass ihm – auf der Billigschiene von A1 – bei BOB,
zwischen den Weihnachtsfeiertagen das Service der Hotline zuteil wird und wundert sich, dass
dem  nicht  so  ist.  Warum  er  sich  bei  seinem adäquaten Gehalt überhaupt eines derartigen
Billigsdorfer-Angebots bedient,  ist uns ohnehin ein Rätsel.
Auch  einem  welt- und wortgewandten  ORF-Moderator  sollte  bewusst sein,  wer billig kauft
zahlt  am  Ende meist drauf.   Aber vielleicht erleben wir es auch noch,  dass sich Wolf eines
Tages darüber beschwert, weil er bei Hofer oder Lidl keinen Beluga-Kaviar gefunden hat.
*****
2013-12-27

Verkaufen oder vergiften

 

Immer mehr Sozialmärkte

 

Auf der Internetseite „Blaulicht und Graulicht“ haben wir einen interessanten Artikel
über die Inanspruchnahme von Sozialmärkten gelesen. Offensichtlich haben es bei uns
immer mehr Leute notwendig, diese Einrichtungen zu nutzen. Das hat bei uns Bedenken
ausgelöst, warum in einem der reichsten Länder der Welt, immer mehr Leute aus finanz-
iellen Gründen nicht mehr in einem „normalen“ Supermarkt ihre Lebenmittel einkaufen
können.
Bei unserer Recherche sind wir auf ein erstaunliches Paradoxum gestossen. Während sich
die Einen kaum Lebensmittel leisten können, werden auf der anderen Seite diese tonnen-
weise vernichtet.

  So endet Überproduktion, im Müll !

Tonnenweise Vernichtung von Lebensmittel

Laut einer Studie der Universität für Bodenkultur, vernichtet jeder Supermarkt in
Österreich jährlich 13,5 Tonnen an Lebensmittel. Dieser Umstand rekrutiert aus
Überproduktion und schlechtem Management. Würde hier ein Umdenkprozess statt-
finden, könnten man Lebensmittel in „normalen“ Supermärkten zu Preisen verkaufen
die sich jeder leisten könnte.
Das dies aber offensichtlich nicht beabsichtigt ist, zeigt ein Beispiel der Lebenmittel-
kette „LIDL“ in Schweden.

verfolgt eigene Marktstrategie

 

Vergiften statt verschenken

Um Obdachlose daran zu hindern, sich aus dem weggeschmissenen Lebensmittel-
sortiment in Müllcontainern einer Lidl-Filiale im Stockholmer Stadtteil Solna zu
bedienen, hatten Angestellte des Supermarktes die Waren bewusst mit Reinigungsmittel
vergiftet, bevor sie in die Tonnen gelangten. Dazu öffneten Angestellte systematisch
Vakuumverpackungen, abgepacktes Fleisch und andere Esswaren, um den Inhalt dann
in einem Bottich mit ätzendem Reinigungsmittel zu verunreinigen.
Soviel zur sozialen Einstellung eines multinationalen Konzernes. Man kann nur hoffen,
daß dieses Beispiel keine Schule macht.
Stauni
 

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten