Produktrückruf von heißgeräucherten Regenbogen Forellenfilets

Bei Routinekontrolle wurden bei einer Probe Bakterien der Art Listeria monocytogenes nachgewiesen

Die Laschinger Seafood GmbH ruft aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes folgende Produkte zurück:

.. Regenbogen Forellenfilets heißgeräuchert Natur 125 g
.. Regenbogen Forellenfilets heißgeräuchert Pfeffer 125 g

beide mit dem Verbrauchsdatum 30.11.2025 und Losnummer 4254431.

Inverkehrbringer: Laschinger Seafood GmbH, Ziegeleiweg 12, 31177 Harsum

Bei einer Routinekontrolle des Produktes wurden in einer Probe Bakterien der Art Listeria monocytogenes nachgewiesen.

Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.

Auch wenn bei keiner weiteren Untersuchung Listerien nachgewiesen wurden, wird aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes empfohlen, Produkte des Herstellers mit der gleichen Losnummer nicht zu konsumieren.

Es handelt sich um folgende Produkte:

. . K-Classic Regenbogenforellenfilets 125g, Natur (EAN 4010871040209) & Pfeffer (EAN 4010871402007) Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch Kaufland Deutschland
.. Almare Seafood Regenbogenforellenfilets 125g, Natur (EAN 4061458016599) & Pfeffer (EAN 4061458156615) Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch ALDI SÜD Deutschland
.. Almare Seafood Regenbogenforellenfilets 125g, Natur (EAN 4061458016599) & Pfeffer (EAN 4061458156615) Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch ALDI NORD Deutschland
.. Golden Seafood Gerookte Regenboogforelfilets 125g Natur (EAN 4065019148927) (keine Sorte Pfeffer) Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch ALDI Niederlande
.. Golden Seafood Filets de truite / Forelfilets / Forellenfilets 125g Natur (EAN 4065019163326) (keine Sorte Pfeffer) Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch ALDI Belgien
.. Almare Seafood Regenbogenforellenfilets 125g, Natur (EAN 4099200041469) & Pfeffer (EAN 4099200041445), Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch HOFER Österreich
.. Almare Seafood Regenbogenforellenfilets 125g, Natur (EAN 4099200041469) & Pfeffer (EAN 4099200041445), Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch ALDI Schweiz
.. Almare Seafood Regenbogenforellenfilets 125g, Natur (EAN 4099200041469) & Pfeffer (EAN 4099200041445), Verbrauchsdatum 30.11.2025 / Charge LOT 4254431, verkauft durch ALDI Ungarn

Die Laschinger Seafood GmbH und die betroffenen Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und die entsprechende Ware sofort aus dem Verkauf genommen. Andere Artikel und weitere Verbrauchsdaten und Losnummern sind nicht betroffen.

Verbraucher(innen), die das Produkt mit dem Verbrauchsdatum 30.11.2025 / LOT 4254431 gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

Für Verbraucheranfragen steht unter der Nummer +49 151 11654747 eine kostenlose Hotline zur Verfügung.

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Wiederholte Aufforderung zum Produktrückruf Weichkäse „Kleiner Stinker“ und „Großer Stinker“!

Wiederholter Aufruf zum Produktrückruf: Wegen gesundheitsschädlichen Listerien nicht zum Verzehr geeignet

Weichkäse Kleiner Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 24.02.2025

Weichkäse Großer Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 10.02.2025

ist wegen gesundheitsschädlichen Listerien für die Verbraucher(innen) nicht zum Verzehr geeignet!

Beim Kleinen Stinker und Großen Stinker der Käserei Wilder Käser wurden bei Analysen im Rahmen der internen Qualitätssicherung eine Verunreinigung mit Listerien festgestellt.

Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten in sämtlichen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

Der Wilder Käser bedauert den Vorfall, kommt ihrer Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf der Produkte veranlasst.

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Produktrückruf Weichkäse „Kleiner Stinker“ und „Großer Stinker“

Wegen gesundheitsschädlichen Listerien nicht zum Verzehr geeignet

Weichkäse Kleiner Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 24.02.2025

Weichkäse Großer Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 10.02.2025

ist wegen gesundheitsschädlichen Listerien für die Verbraucher(innen) nicht zum Verzehr geeignet!

Beim Kleinen Stinker und Großen Stinker der Käserei Wilder Käser wurden bei Analysen im Rahmen der internen Qualitätssicherung eine Verunreinigung mit Listerien festgestellt.

Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten in sämtlichen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

Der Wilder Käser bedauert den Vorfall, kommt ihrer Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf der Produkte veranlasst.

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Produktrückruf: GOOD Choice Wrap Thai Couscous, 170 g


HOFER und sein Lieferant Wojnar´s Wiener Leckerb. GmbH rufen den

Artikel „GOOD Choice Wrap Thai Couscous“ mit MHD 04.11.2020 zurück


Der Artikel GOOD Choice Wrap Thai Couscous von Wojnar‘s Wiener Leckerb. GmbH, mit Mindesthaltbarkeitsdatum 04.11.2020 wird aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes durch Wojnar‘s Wiener Leckerb. GmbH und die HOFER KG zurückgerufen.


In einer Probe des genannten Artikels wurden Listerien nachgewiesen. Listerien können Magen/Darmerkrankungen und grippeähnliche Symptome auslösen. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten.


Das Produkt war in Österreich in allen Filialen der HOFER KG erhältlich. Der Verkauf des Produktes wurde sofort gestoppt. Das Produkt darf nicht verzehrt werden und kann in allen HOFER Filialen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung vom Erzeuger, Hersteller oder Vertreiber verursacht worden ist.


Für Rückfragen ist das HOFER Kundenservicecenter telefonisch unter (+43) 5 70 30 355 00 erreichbar (Mo-Fr 07:15-20:00 Uhr und Sa 07:15-18:00 Uhr).


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02.11.2020


Produktrückruf bei Hofer


In Mozzarella wurden Listeria monocytogenes

(Listerien) nachgewiesen

Screen: APA/OTS
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2014-07-17

Schläft man im Gesundheitsministerium?


Produktwarnung „La Dolce Crema – Löffelgorgonzola“

 
Screen: APA/OTS
Weiterlesen unter diesem LINK
 
Diese  Produktwarnung  wurde heute von der  AGES  im Auftrag des Bundesministeriums für
Gesundheit, via Presse-Aussendung, exakt um 08:12 Uhr ausgesendet. Nach bereits einschläg-
igen  Erfahrungen  mit  Listerien  und mehreren zu spät oder gar nicht erfolgten Produktwarn-
ungen (über die wir schon ausführlich berichteten)  sollte man glauben, dass der Gesundheits-
minister die Bevölkerung vor diesem gefährlichen Bakterium zeitgerecht warnen lässt.
 
Dem  ist  leider  wieder nicht so,  denn eine Charge des verseuchten Käses weist ein Ablauf-
datum  – oder  vornehm  als Mindesthaltbarkeitsdatum ausgedrückt –  mit  07. Juni 2012 auf
und heute ist bereits der 07. Juni 2012.  Da stellt sich die berechtigte Frage,  wie lange liegt
dieser  Giftkäse bereits in den Regalen der Supermärkte und vor allem wie viele Konsument-
(innen) haben diesen bereits erworben und verspeist?
 
Erschwerend kommt noch dazu,  dass heute ein Feiertag ist und diese Woche mit einem ver-
längerten Wochenende ausläuft.  Auch glauben wir kaum, dass sich Otto Normalverbraucher
via  Presse-Aussendungen  über  mögliche Produktwarnungen informiert.  Bis die obig ange-
führte  Warnung  vor  dem  mit  Listerien  verseuchten Käse den Weg in die konventionellen
Printmedien findet, vergeht mindestens noch ein Tag.
 
Offenbar  hat  der  Gesundheitsminister,  Alois Stöger,  oder die im Ministerium dafür verant-
wortlichen Beamt(innen)  ein gespaltenes Verhältnis zum käseverseuchenden Bakterium und
sind  möglicherweise  Weise  der  fälschlichen  Meinung,  dass  es  sich bei diesem um eine
Gewürzzutat handelt.
 
Denn anders können wir es uns nicht erklären,  dass man die Bevölkerung erst am Tag des
Ablaufdatums  via  Presse-Aussendung  warnen lässt.  Möglicherweise wurde aber wie bei
den letzten Vorfällen, die ganze Angelegenheit wiederum einfach verschlafen.
 
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2012-06-07
 

Sex via Ministerium E-Mail-Account – TEIL2


Doch kein Fake

Am  31.10.2011  haben  wir  den  Beitrag  „Sex via Ministerium E-Mail-Account“  gebracht.

Es ging darum, dass ein Beamter des Gesundheitsministeriums via amtlicher E-Mailadresse

sexuelle Kontakte suchte.

 

Ehrlich  gesagt haben wir die Sexinserate für Fakes gehalten, da wir nicht annahmen,  dass

jemand  so bescheuert sein kann einen E-Mail-Account eines Ministeriums für die Aufnahme

sexueller Kontakte zu benützen.   Aus diesem Grund haben wir auch seinerzeit,  die E-Mail-

Adresse geschwärzt.

 

Aber wir wären nicht  ERSTAUNLICH,  wenn wir  der Sache nicht  auf den Grund gegangen
wären.   Wir haben einen virtuellen Lockvogel eingesetzt und an die besagte E-Mail-Adresse

– in den nachfolgende Sexkontakt-Inseraten –  geschrieben. Und man möge es nicht für mög-
lich halten, erhielten wir von exakt von dieser Adresse ausführliche Antwort samt Fotos. Den
Inhalt der Mails beabsichtigen wir nicht zu veröffentlichen.

 

 

 

 

Zeit für Sexkontakte, aber Skandale werden verschlafen

Erstaunlich ist, dass ausgerechnet ein Beamter des immer wieder von Skandalen geschüttelten

Gesundheitsministeriums sich die Zeit nimmt,  seine sexuellen Bedürfnisse über seinen Arbeits-

platz,  sprich offizielle  E-Mail-Adresse  des Ministeriums abzuwickeln.   Wäre es nicht besser,

wenn sich dieser Mann voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren würde?   Vielleicht könnte

er so verhindern, dass der nächste Listerien-Skandal verschlafen wird.

 

Wir haben dann noch ein wenig über den Beamten, Christian Poyer, im Internet recherchiert
und sind unter anderem auf folgendes gestoßen.

 

Screen: badoo.com vom 18.11.11, 13:00 Uhr

 

Also liebe Frauen zwischen 18 und 45 Jahren. Wenn ihr rauflustig,  ausgeflippt, kindisch, ener-

gisch, kräftig und brutal seid,  dann meldet Euch doch bei Christian. Vielleicht steht Euch noch

ein schöner Abend und eine vielversprechende Karriere im Bundesministerium für Gesundheit

bevor?

 

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2011-11-18
 

Guten Morgen, Herr Gesundheitsminister


Produktwarnung „Gorgonzola D.O.P.“

 

…..wurde.  Die Höhe der Kontamination liegt mit  41.000 KbE/g  weit über dem für verzehrs-

fertige Produkte festgelegten  Grenzwert (100 KBE/g am Ende der Haltbarkeitsdauer).   Das

Produkt wurde somit als gesundheitsschädlich beurteilt.    Weiterlesen…  (PDF-Download)

 

Diese Produktwarnung wurde heute von der  AGES  im Auftrag des Bundesministeriums

für Gesundheit, via APA-Aussendung, exakt um 18:29 Uhr ausgesendet. Nach dem letzten

Listerien-Skandal sollte man glauben,  dass der Gesundheitsminister die Bevölkerung vor
diesem gefährlichen Bakterium zeitgerecht warnen lässt.

 

Dem ist leider nicht so, denn der verseuchte Käse weist ein Ablaufdatum   – oder vornehm

als Mindesthaltbarkeitsdatum ausgedrückt-  per 07. Oktober 2011 auf und heute ist bereits

der 13. Oktober 2011.  Da stellt sich die berechtigte Frage,  wie lange hat dieser Giftkäse

bereits in den Regalen der Supermärkte gelegen?

 

    

 

Offenbar hat Alois Stöger ein gespaltenes Verhältnis zum käseverseuchenden Bakterium
und ist möglicherweise Weise der fälschlichen Meinung,  dass es sich bei diesem um eine
Gewürzzutat handelt.

 

Denn anders können wir es uns nicht erklären, dass der Gesundheitsminister die Bevölker-
ung erst nach  dem Ablaufdatum warnen lässt.  Möglicherweise hat er aber wie beim
letzten Mal, die ganze Angelegenheit wiederum einfach verschlafen.

 

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2011-10-13
 

Das Kurzzeitgedächtnis des Gesundheitsministers


Blieb Österreich vom Atomgau in Fukushima verschont?

„Alle Lebensmittel aus Japan, die derzeit in Österreich erhältlich sind, sind nicht radioaktiv
belastet und können problemlos konsumiert werden. Hier können wir ganz beruhigt sein“,
dies ließ  Gesundheitsminister Alois Stöger,  durch seine Gesundheitssprecherin,  Sabine
Oberhauser, am 24. März 2011 verlautbaren.

Offenbar sah  dies die EU-Kommision nicht so und erhöhte exakt einen Tag später, also
am  25.März 2011,  still und leise  die Grenzwerte  für japanische Lebensmittel,  bis zum
dreifachen Wert.
 
Diese erstaunliche  Vorgehensweise war auf der gesetzlichen Basis des EURATOM-Ver-

trages, der eine massive Erhöhung der Grenzwerte vorsieht, möglich. Der Grund für diese
massive Grenzwerterhöhung lag klar auf der Hand,  denn die japanischen Importe sollten
ja an den Mann bzw. Frau gebracht werden.

Stöger klopft sich auf die Brust

Zwischenzeitlich hatte die EU-Kommision die Grenzwerte wieder gesenkt.  Und jetzt kommt
die Frage aller Fragen.  Wenn am  24.März 2011 die Welt für  Alois Stöger noch in Ordnung
war, fragen wir uns warum er gestern folgendes zum Besten gab: „Ich freue mich sehr, dass
die Kommission  auf meinen Druck die Grenzwerte für den Import von japanischen Lebens-
mitteln gesenkt hat“. Die EU-Kommision hatte wie eingangs erwähnt, genau einen Tag nach
Stögers Statement der heilen Welt in Österreich, die Grenzwerte erhöht.

Abgesehen davon dass wir bezweifeln, dass  Alois Stöger überhaupt Druck auf die EU-Kom-

mision ausüben konnte, war es doch nicht notwendig die Grenzwerte für japanische Lebens-
mittel zu senken. Denn am 24. März 2011 waren diese in Österreich nicht radioaktiv belastet
und  konnten  problemlos  konsumiert  werden,  wenn man  Stögers Ausführungen  Glauben
schenken darf.

Werter Herr Gesundheitsminister,  Listerien sind  keine speziellen  Gewürzzutaten im  Käse

und verstrahlte Lebensmittel dienen auch nicht dazu,  im Dunklen besser gefunden zu wer-
den. Eine traurige Tatsache ist immer wieder das schlechte Kurzzeitgedächtnis so mancher
Politiker.

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2011-04-09
 

Dioxin-Eier


Deutsche Nachrichtensender reden Tacheles

Wie heute einige deutsche Nachrichtensender berichteten, ist es nicht mehr nachvollzieh-
bar,  wie lange schon  dioxinverseuchtes  Tierfutter in  Deutschland  verfüttert wird.  Da er-
scheint es doch recht erstaunlich,  dass die weisungsgebundene  AGES  (Österreichische
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) keinen besonderen Anlass zur
Warnung sieht.

Bedenkt man,  dass Österreich pro Jahr  nachweislich über  450.000 lebende Schweine,

Tonnen von Tierfutter und eine ungezählte Anzahl von Geflügel aus Deutschland impor-
tiert, erscheint der Optimusmus der AGES bereits mehr als erstaunlich.

Fahrlässigkeit oder Vorsatz?

Anstatt bundesweit  Stichproben von  möglichem verseuchtem Schweinefleisch, Geflügel,
Eiern und  Tierfutterprodukten durchzuführen,  ist auf der  Webseite der  AGES folgendes
zu lesen.

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liefert das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und
Futtermittel (RASFF) keinen Hinweis darauf, dass Produkte aus den betroffenen deutschen
Betrieben  auf den österreichischen Markt gelangt sein könnten.  Die amtlichen Lebensmit-
telbehörden  (AGES, Bundesministerium für Gesundheit,  Lebensmittelaufsicht der Länder)
überwachen und setzen gegebenenfalls weitere Maßnahmen.“

Das wäre ungefähr vergleichbar, wenn es die Polizei unterließe Alko-Tests an Autofahrern
zu unterlassen, weil die Heurigenwirte gemeldet haben, keinen Alkohol verkauft zu haben.
Auch der Satz auf der AGES-Webseite:  „Die für die Futtermittelproduktion benötigten Roh-
stoffe  (Futterfett bzw. Mischfett inkl. Fettsäuren)  werden  in Österreich  hauptsächlich über

eine inländische Firma gedeckt“  ist recht interessant. Denn von wo der Rest der Futtermit-
tel bezogen wurde, darüber schweigt man sich wohlwollend aus.

Zuständige Politiker haben keine Zeit

Aber auch die zuständigen Herren Politiker Alois Stöger, Rudolf Hundstorfer und  Nikolaus
Berlakovich üben sich in vornehmer Zurückhaltung,  anstatt die  AGES anzuweisen endlich
umfangreiche Stichproben durchzuführen. Denn Frühwarnsysteme haben einen gravieren-
den Fehler. Man merkt es erst zu spät, wenn es zu spät ist.

Der Gesundheitsminister  Stöger dürfte  seit dem  Listerienskandal,  den er verschlafen hatte,

ein zwiespältiges Verhältnis zu  Lebensmittel haben.  Anderseits kann man dem  Mann nicht
böse sein, fehlen ihm doch für seinen Job jegliche Qualifikationen. Als gelernter Maschinen-
schlosser und  anschliessender Berufsgewerkschafter,  hat man eben von Gesundheit nicht
wirklich viel Ahnung.

Aber  auch der  Ex-Gewerkschafts-Boss  Hundstorfer,  seines  Zeichens  Bundesminister  für
Soziales und Konsumentenschutz,  scheint für die  Anliegen und der  drohenden Gefahr von
Konsumenten  keine Zeit  zu haben.  Diese  erschöpft sich  offenbar im  Herumscharwenzeln
um die werte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der Durchsetzung von Gender-
wahn.

Da bliebe noch der Landwirtschafts- Umwelt- und (Über)lebensminister Berlakovich, in des-

sen Ressorts eine derartige Angelegenheit ebenfalls fällt. Aber auch dieser ist schwerstens
damit  beschäftigt  Spenden nach  Pakistan  weiterzuleiten  oder Flugzeugen  nachzujagen,
nachdem sie ihm vor der Nase davongeflogen sind. Die wenige Zeit die ihm dann noch ver-
bleibt, nutzt er zur Ausmistung von Sauställen. Zuletzt hatte er einen in Paris entdeckt.

Dioxin-Tierfutter aus reiner Profitgier verkauft

Aber kommen wir wieder zum eigentlichen Thema zurück. In diversen deutsche Nachricht-
ensendern  (Privatsendern) wird ganz offen darüber berichtet, dass das verseuchte Tierfut-
ter seit nicht mehr nachvollziehbarer Zeit, aus reiner Profitgier verkauft wurde.

Nun kann sich jeder  halbwegs normal  denkende Mensch ausrechnen, was die Prognosen

des  Europäische Schnellwarnsystem  für Lebens- und Futtermittel  (RASFF)  in Wirklichkeit
wert sind. Aber wer daran glauben will dem sei dieses gegönnt. Nach der Verspeisung des
ersten Dioxin verseuchten  Frühstücksei,  wird dieser eines Besseren belehrt sein. Dann ist
es allerdings zu spät.

*****

2011-01-07
 

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben


APA-OTS Aussendung der SPNÖ

Nachfolgende Aussendung der SPÖ Niederösterreich (SPNÖ-Landtagsklub) erschien heute,
am 4.Dezember 2010,  auf APA-OTS.  Der NÖ-LHStv. Dr. Sepp Leitner möchte damit die Be-
völkerung vor gesundheitlichen Schäden warnen.


Screen: APA-OTS

Die SPÖ und ihre Erfahrung mit Listerien

Ein lobenswertes  Vorhaben des NÖ-LHStv.  Dr. Sepp Leitner möchte man meinen,   der die
Bevölkerung vor dem Genuss des mit Listerien verseuchten Wildlaches warnen will. Mit die-
sen  Bakterien  hat  nämlich  auch  schon  der  Gesundheitsminister  Alois Stöger (SPÖ) ein-
schlägige Erfahrung gemacht.  Der allseits bekannte Käse-Skandal hatte sogar etliche Tote
zur Folge.

Aber zurück zu Dr. Leitner und seiner Besorgnis um die  Gesundheit der Bevölkerung.  Die
ganze Aktion  hat nämlich einen  gravierenden  Schönheitsfehler.  Die Produkte vor denen
gewarnt wird, sind nämlich schon am 30. November 2010 abgelaufen und heute ist bereits
der 4. Dezember 2010.

Entweder wurden die Listerien-Lachse bereits verzehrt oder sind ohnehin schon im Müll-
eimer gelandet, da das Ablaufdatum überschritten war. Daher kommt diese Warnung um

einige Zeit zu spät.

SPÖ ist ihrer Zeit hinten nach

Und das ist das  Dilemma der  SPÖ in den letzten Jahren.  Sie kommt regelmäßig zu spät
und ist ihrer Zeit hinten nach. Was uns aber erstaunt ist die Tatsache, dass die Genossen
dies noch nicht bemerkt haben oder nicht bemerken wollen. Dabei sprechen die Wahler-
gebnisse der SPÖ in den vergangenen Jahren, eine ganz eindeutige Sprache.

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2010-12-04
 

FPÖ in der Regierung


Alkoholkonsum und Schwangerschaft

Nachfolgende APA-OTS Pressausendung erschien heute von der FPÖ. Darin wird der SPÖ-
Gesundheitsminister Alois Stöger, wegen seiner Aussage zum Alkoholkonsum während der
Schwangerschaft kritisiert.
(Screen: APA-OTS)
Nun, bei Alois Stöger wundert uns eigentlich nichts mehr, betrachtet man im nachhinein
sein Verhalten zum Käse-Skandal  (Listerien-Quargel).  Auch seine Äußerung zum Nicht-
raucherschutz „Ich erwarte mir viele Anzeigen“ spricht eigentlich Bände.

Haben wir eine Regierungsumbildung verschlafen?

Was wir allerdings erstaunlich finden ist die Tatsache, dass die FPÖ irgendwie unbemerkt
zur Regierungspartei aufgestiegen sein muß. Denn anders ist es nicht erklärbar, dass die
FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, als FPÖ-Gesundheits-
ministerin geführt wird.
Irgendwie müssen wir die Ablösung von Alois Stöger als Gesundheitsminister, durch Frau
Dagmar Belakowitsch-Jenewein verschlafen haben. Aber wir geloben Besserung und ver-
sprechen in Zukunft besser aufzupassen.
*****

2010-09-15
 

Inhalts-Ende

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