Wie kann man eine echte Pandemie von einer inszenierten unterscheiden?
Netzfund!

24.12.2020
Einladung zum Familienfest
Kinderschutzorganisation „Väter ohne Rechte“ engagiert sich seit 10 Jahren
„Väter ohne Rechte“ engagiert sich seit 10 Jahren für Kinderrechte – besonders der, der Trennungskinder. Eine knapp 50%ige Scheidungsquote und noch höhere Trennungsquote schaffen eine Hunderttausendschaft von Trennungskindern. Damit sind Trennungskinder, die am häufigsten von Verstößen gegen Kinderrechte betroffene Gruppe – noch vor von Gewalt betroffenen Kindern.
Es ist immer wieder erstaunlich wie man quantitativ andere ebenso wichtige Kinderrechte thematisiert, die am größten betroffene Gruppe aber links liegen lässt. „Kinder haben das Recht auf beide Elternteile“ befindet die UN-Kinderrechtscharta und die österreichische Verfassung.
Nach 10 Jahre im Auftrag von Kindern ist es Zeit zu feiern. „Väter ohne Rechte“ lädt Politik, Betroffene, Justiz, Journalisten, Hilfsorganisationen und Freunde ein, gemeinsam mit ihnen einige schöne Stunden bei einem Familienfest zu verbringen. Ort der Veranstaltung: 1100 Wien, Columbusplatz – Datum: 2.6.2017 in der Zeit: 10:00 – 17:00 Uhr. „Väter ohne Rechte“ bietet dazu einiges auf: Künstler aus Österreich und Deutschland, eine Luftburg, Kinderschminken, Gutscheine, Kulinarik usw. Bei der Kinderschutzorganisation freut man sich auf zahlreichen Besuch.
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2017-05-15
Erstaunliche Wahlwerbung für die Bundespräsidenten-Wahl
Vertreter des politischen Islams wirbt für Van der Bellen
Es sind nicht der türkische Friseur, der syrische Schneider odgl., die permanent für Zündstoff in der Islamdebatte sorgen. Nein, es ist der politische Islam der dafür verantwortlich ist, dass muslimische Mitbürger(innen) in eine Ecke gedrängt werden mit der sie eigentlich nichts zu tun haben. In Österreich herrscht Religionsfreiheit und daher muss es egal sein, welcher Konfession ein Mensch angehört. Bedenklich wird es allerdings, wenn Vertreter von Religionsgemeinschaften politisch in Erscheinung treten, wie dies der politische Islam permanent tut.
Dass Politik in der Religion nichts zu suchen hat, sollte eigentlich auch der unabhängigste aller unabhängigen Kandidaten zur Bundespräsidenten-Wahl, Alexander Van der Bellen, wissen. Ihm scheint es aber nicht unangenehm zu sein, dass just ein Vertreter des politischen Islams – nämlich Tarafa Baghajati, der diesem zuzuordnen ist – für ihn Wahlwerbung macht.
{youtube}MFe9pqBfd7I{/youtube}
Googelt man den Namen Tarafa Baghajati, so wird einem schnell klar, in welcher Position sich der Mann befindet und welche Ziele er verfolgt. Hier nur einige Links, die nachvollziehbar darauf schließen lassen, dass Tarafa Baghajati – seines Zeichens Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen (IMÖ) – ein Vertreter des politischen Islams ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tarafa_Baghajati
http://www.atheisten-info.at/infos/info2134.html
http://diekolumnisten.de/2016/08/18/spoe-abgeordneter-al-rawi-auf-abwegen/
http://www.islaminitiative.at/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1
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2016-11-01
Nazis in der Politik, beim Bundesheer und bei der Polizei
Wird diese Behauptung für Uwe Sailer Konsequenzen haben?
Der sattsam bekannte Kriminalbeamte und selbsternannte Datenforensiker, Uwe Sailer, stellte in einem gestrigen Facebook- Kommentar fest, dass Österreich keine Aufarbeit- ung hinsichtlich des Nationalsozialismus vorgenommen hat. Sailer behauptet weiters:.. „Ganz im Gegenteil, heute sitzen diese wieder in Politik, Bundesheer und Polizei und diktieren wieder, ….“ Im Anschluss nennt er noch einige Namen und merkt an: „….um nur in Oberösterreich zu bleiben.“
Wir sind der Meinung, dass ihn sein Dienstgeber – das Innenministerium – unverzüglich
zum Rapport befehlen und die Genannten eine Klage gegen Sailer einreichen sollten.
Wir werden im Innenministerium anfragen, wie dieses zur aufgestellten Behauptung
ihres Dienstnehmers (Kriminalbeamter) steht.***** 2016-06-29
UPDATE am 29.06.2016 um 21:50 Uhr
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Richter außerhalb des Gesetzes
Kindeswohl als leere Worthülse in Politik und Justiz
Richter am BG Hernals verweist Vertrauensperson trotz Hinweises auf § 19 (5) AußerStrG des Raumes. Der Verfahrenshelfer genügt. Jugendamt freut sich über „geheime“ Verhand- lung, da die Kinder so lange wie möglich unter schwerer Medikation in der Wohngemein- schaft verbleiben sollen.. –. Zweiter Entschließungsantrag gegen parental alienation syndrome, also elterliche Entfremdung, im Parlament eingebracht. Seit 2011 ignoriert. – Bürgerinitiative Kinderrechte nicht zur Enquete „25 Jahre Kinderrechtskonvention“ von SPÖ und ÖVP eingeladen, da diese Initiative kritisch ist, was Kinderrechte betrifft. „Ob die Kindeseltern aktuell eventuell unter Drogeneinfluss stehen ist unerheblich.“ Wozu gibt es Gesetze in Österreich? Kindeswohl als leere Worthülse? Wie geht es den Kindern, deren Wohl unbeachtet bleibt im Staate Österreich? Dies alles und viel mehr in Wiens erstem Speakers` Corner jeden ersten Freitag im Monat 14:00 bis 16:00 am Schottentor.Speakers‘ Corner
Jeder, der von Behördenwillkür betroffen war oder ist, bekommt beim Speakers` Corner Gelegenheit, öffentlich seine Geschichte zu erzählen. Für eine Filmaufnahme muss eine Unterschrift vorliegen. Der Text soll verständlich für Passanten sein und von den Betrof- fenen selbst vorgetragen werden. Die Redezeit beträgt höchstens 15 Minuten. Jeder der Redner ist für seine Äußerungen selbst verantwortlich, die BIK übernimmt hierfür keine Haftung. Jeder der Vortragenden beachtet die geltenden Gesetze und wählt selbst, ob er gefilmt werden möchte oder nicht. Auch eine anonyme Veröffentlichung ist wählbar, Namen von Richtern oder anderen Personen sollten nicht genannt werden. In Anbetracht des § 301 StGB ist dies anzuraten. Anmeldung unter bi.kinderrechte@ gmail.com (Quelle: APA/OTS) ***** 2014-09-22Neue Regelung schafft neue Luxuspensionen
Privilegienrittern von Rot und Schwarz kassieren
das neun- bis 12-fache von Normalsterblichen
„Was uns die Regierung als Reform und als Beitrag zur Abschaffung von Pensionsprivilegien verkaufen will, ist eine Verhöhnung aller ASVG-Pensionisten. SPÖ und ÖVP – mit den Grünen als willfährige Mehrheitsbeschaffer – sorgen mit dem Gesetz dafür, dass Privilegien für eine bevorzugte Kaste weiter fortgeschrieben werden und neue Luxuspensionen produziert werden“, so heute FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der morgigen Sitzung des Nationalrats, bei der die Luxuspensionen auf der Tagesordnung stehen. Im Zuge der Verhandlungen sei es der FPÖ zwar gelungen, dem Gesetz den einen oder anderen Zahn einzusetzen, ein „ganzes Gebiss“ sei es allerdings noch lange nicht. Vier Punkte kritisiere die FPÖ nach wie vor. Privilegienritter in Politik, Verwaltung und staatsnahen Betrieben würden weiterhin eine Luxuspension von 9.060 Euro kassieren können – zusätzlich zu einer eventuellen ASVG- oder GSVG-Höchstpension. Rechne man diese Bezüge auf etwa 20 Jahre, den durchschnittlichen Pensionsbezug – hoch, rede man von rund 3,4 Millionen Euro Pensions- zahlungen, wohlgemerkt aus öffentlichen Geldern. „Unser Ansicht nach muss die ASVG- Höchstpension genügen“, so Kickl. Zusätzlich habe die Regierung mit der Koppelung an die doppelte Höchstbeitragsgrundlage für eine laufende Valorisierung der Luxus-Pensionen gesorgt. Zum zweiten habe man auch in Altverträge nicht entsprechend eingegriffen, die Einschnitte seien halbherzig und bescheiden. Für einen AK-Pensionisten, der nach alter Regelung netto 4.055 Euro Pension erhalte bedeute die „Reform“ ein monatliches Minus von nicht einmal 80 Euro, so Kickl. Für SPÖ-Günstlinge, wie etwa den AK-Direktor Werner Muhm, der neben seinem Supergehalt in der Arbeiterkammer auch auf zahlreichen hochdotierten Aufsichtsrats- posten sitze, werde es daher auch in Zukunft fürstliche Pensionen geben. „Auch hier hätte man wesentlich mehr herausholen können. Es hätte grundsätzlich auch kein Grund zur Eile bestanden. Wäre es nach uns gegangen, man hätte noch deutlich länger ver- handeln können. Das Gesetz muss erst 2015 in Kraft treten. Aber die Grünen, die der Regier- ung den Steigbügelhalter machen, haben dieses Zeitfenster geschlossen“, so Kickl. Drittens habe es die Regierung verabsäumt, Länder und Gemeinden zu einer Reform zu ver- pflichten. „Das heißt, dort können weiterhin unbegrenzte Höchstpensionen aus Steuergeldern ausbezahlt werden“, so Kickl. Auch bereits bestehende Privilegien bei Pensionskassenregel- ungen seien nicht angetastet worden. Während ein Großteil der österreichischen Pensionsbezieher durchschnittlich nur etwas mehr als 1.000 Euro – Frauen sogar deutlich weniger – beziehen, möchte man den staatsnahen Privilegienrittern von Rot und Schwarz das neun- bis 12-fache monatlich auszahlen. Selbst entlarvend sei die Haltung der grünen Parlamentsfraktion, die ohne wenn und aber für die rot-schwarze Luxuspensionsregelung stimmen will. „Tatsache ist: Die Regierung will uns das Einzementieren von Privilegien als „Gipfelsieg“ verkaufen, ist aber mit den Grünen maximal im Basislager angekommen. Gegen diese Verschleuderung von Steuergelder wird die FPÖ in der morgigen Nationalratssitzung und in weiter Zukunft Widerstand leisten“, so Kickl. (Quelle: APA/OTS) ***** 2014-06-11Gewaltfreie Demos sind langweilig
Gewalt ist eine Domäne der Linken
Olja Alvir ist geboren 1989 in Bugojno, Bosnien-Herzegowina. 1992 Flucht nach Österreich vor dem Jugoslawienkrieg, seitdem wohnhaft in Wien. Kann sich für Politik, Kultur und Technik gleichermaßen begeistern. Tätig als freie Journalistin für verschiedene Medien. So steht es auf der Webseite der politisch links orientierten Jungjournalistin.
Scheinbar ist die Erziehung ihrer Eltern, mit denen sie vermutlich vor dem Jugoslawienkrieg geflüchtet ist, an Olja spurlos vorbeigegangen. Denn wir können uns kaum vorstellen, dass diese ihrem Sprössling Gewalt gepredigt haben, denn sonst hätten sie ja nicht vor dem Krieg fliehen müssen.

Screen: twitter.com (Account: Olja Alvir) Bei den Angaben auf ihrer Webseite hätte Olja Alvir der Vollständigkeit halber noch angeben können, dass sie sich auch für Gewalt begeistert. Jedenfalls stellt sie mit ihrem Tweet unter Beweis, dass Gewalt eine Domäne der Linken ist, wie dies bereits bei zahlreichen Demos in der jüngsten Vergangenheit einwandfrei erkennbar war. ***** 2014-06-07
Michael Häupl als Sportminister?
Eine hoffnungsvolle Polit-Karriere ging zu Ende
Heute gab die Bundesgeschäftsführerin und Bildungssprecherin der SPÖ, Laura Rudas, bekannt, dass sie sich aus der Politik zurückziehen wird, um ein Studium in den USA zu absolvieren. Offenbar hat die nun 32-Jährige von der Politik die Nase voll. Dabei begann ihre Karriere so vielversprechend. Sie war in der SPÖ seinerzeit ein hoffnungs- voller Jungstar, der die Welt der SPÖ offen stand. Rudas war mit 22 Jahren Bezirksrätin, mit 23 Jahren Gemeinderätin, mit 26 Jahren Abgeordnete im Parlament und mit 27 Jahren Bundesgeschäftsführerin in der Wiener Löwelstraße. Ob Rudas ihre steile Karriere ihrer geistigen Qualifikation oder dem Umstand verdankt, dass sie die Tochter des 2010 verstorbenen SPÖ-nahen Psychiaters Dr. Stephan Rudas und die Nichte des ehemaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführers Andreas Rudas ist, überlassen wir der Fantasie unserer Leserschaft. Mit 32 Lenzen wurde ihr sogar die Ehre zuteil, Bildungssprecherin der SPÖ zu werden. Das war allerdings der Anfang vom Ende. Erst vorige Woche schlug sie ernsthaft vor, die Matura abzuschaffen. Das dürfte sogar dem „Leider doch nicht“-Doktor und ihrem Mentor, Werner Faymann, zu viel gewesen sein. Eigentlich schade, dass sich Fräulein Rudas aus der Politik verabschiedet. Mein Gott, was haben wir uns amüsiert, wenn sie am Rednerpult des Parlaments stand und unter größter Anstrengung versuchte, den Text auf einem vor ihr liegenden Blatt Papier fehlerfrei abzu- lesen. Eigentlich konnte sie einem schon leid tun.Quelle: facebook.com {mp4-flv img=“videos/rudasrede.jpg“ showstop=“true“}rudasrede{/mp4-flv} Laura Rudas wird uns abgehen, denn sie war immer wieder einen Beitrag auf ERSTAUNLICH wert. Wir vermuten, dass ihr schlecht gesinnte Personen daran beteiligt waren, sie in die Position der SPÖ-Bildungssprecherin zu hieven. Die selben Genossen würden wahrscheinlich auch alles daran setzen, dass der Wiener Bürgermeister, Michael Häupl, Sportminister wird. ***** 2014-02-25
Wir sind selber schuld…
Politik ist auch eine Holschuld der Bürger – aber fast
keiner wagt es mehr, den Bürgern das auch zu sagen
Eine inhaltlich sehr gut verfasste Aussendung kam heute von der „STIMME DER MITTE“. Wir geben diese nachfolgend im Originaltext wieder und hoffen, dass diese zum Nachdenken anregt. Natürlich bekommen wir die Politiker – und die Politik, die wir verdienen. Die Unzufriedenheit der Europäer, mehr noch der Österreicher, nimmt ständig zu. Doch ist der Ruf der Politiker ein- mal ruiniert, lebt es sich (für diese) gänzlich ungeniert: Es ist dann „auch schon egal“… Das heißt, dass wir der Politik durch unsere Unzufriedenheit geradezu einen Freibrief geben, weiter zu machen wie bisher. Weil es ja scheinbar ohnehin kaum schlechter werden kann. (Doch das ist leider falsch: es kann noch viel schlechter werden!) Die Unzufriedenheit ist eine starke Energie. Wenn wir sie nützen, kann sie viel bewirken. Doch sie müsste gebündelt – und auf vernünftige, sinnvolle Ziele gerichtet werden. Auf Ziele, die man auch wirklich erreichen kann. Schimpfen, Meckern und Jammern hilft sicher nicht. Die Bürger müssten sich besser informieren, mehr mit den Politikern kommunizieren und stärker direkt am Geschehen partizipieren. Damit die Politik merkt, dass es den Bürgen nicht mehr egal ist, was „die da oben“ tun! Bürger sollten außerdem zumindest prinzipiell dazu bereit sein, auch selbst für Ämter zu kandidieren. Nur so kann die Politik wieder einen besseren Ruf bekommen. Vor allem die Parteien haben ja einen sehr schlechten Ruf – nicht zu Unrecht – aber man braucht Parteien, um Politik zu machen. (Sie sollten allerdings nicht so reich und mächtig sein, wie das derzeit in Österreich der Fall ist. Stattdessen könnten die einzelnen Mandatare aufgewertet werden: Vor allem dadurch, dass man jeden einzelnen von ihnen direkt und persönlich wählt! Denn dadurch würden letztlich auch die Wähler aufgewertet. Weil Politiker dann eher Stellvertreter und Anwälte ihrer Wähler wären – statt, wie derzeit, Parteienvertreter.) Es liegt also ganz wesentlich an uns: Wollen wir weiter nur unzufrieden sein – uns letztlich aber dem Status Quo unterwerfen? Oder lieber selbst aktiv werden? Und sogar wenn man der Mein- ung ist, dass die Politiker eigentlich eine Bringschuld hätten, gegenüber ihren Wählern: Was hilft es, wenn sie sie dann doch nicht einlösen? Statt zu schmollen, wäre es sicher besser, sich zu informieren, zu artikulieren – und notfalls selbst die Initiative zu ergreifen. (Statt sich durch schöne Reden benebeln, durch Wahlzuckerln bestechen oder gar durch Drohungen beeindrucken zu lassen…) ***** 2014-01-09Wiener Islamisten veröffentlichen Morddrohungen
Offene Facebook-Diskussion über mögliche Art der Ermordung
Eine Webseite die zur Verbreitung des Wissens und dem Entwickeln eines islamischen Bewusst- seins dient?!
Screen: facebook.com

Screen: facebook.com „Den Kuffār zu ihren Zeremonien, die nur ihnen zugeordnet werden, zu gratulieren, ist ḥarām gemäß dem Konsens, wie das Gratulieren zu ihren Festivitäten und Fastentagen, indem man sagt „Ein frohes Fest“ oder „Fröhliche Feiertage“ u. Ä. Wenn derjenige, der dies sagt, vor dem Kufr errettet wurde, so ist es dennoch verboten. Es ist so, als ob man jemandem gratulieren würde, der sich vor dem Kreuz niederwirft oder der etwas noch Schlimmeres tut. Es ist eine ebenso eine große Sünde, als wenn man jemandem gratuliert, der Wein trinkt oder jemanden umbringt oder der unerlaubten sexuellen Verkehr hat usw. Viele derjenigen, die keinen Respekt vor ihrem Deen haben, verfallen in diesen Fehler; sie erkennen nicht die Anstößigkeit ihrer Handlungen. Wer auch immer einem anderen zu dessen Ungehorsam, Bidʿa oder Kufr beglückwünscht, setzt sich selbst dem Zorn Allahs aus.“ (Originaltext auf dem Facebook-Account „La hawla wa la quwwata illa billah – original“.) So sehen Islamisten, die angeben dem „La Hawla Kulturverein“ in Wien anzugehören, das tradi- tionelle Weihnachtsfest. Abgesehen davon, dass diese Islam-Fundamentalisten Weihnachten mit verbotenem Sex oder Schlimmeres vergleichen, werden auf der o.a. Facebook-Seite ganz unver- blümt Morddrohungen getätigt. Nachfolgend einige von zahlreichen Postings (Screenshots facebook.com), in denen der Betreiber und User ganz offen ihre Vorhaben gegen Andersgläubige, Ex-Muslime bzw. Kritiker aussprechen.
Politik und Justiz sind aufgefordert endlich einzuschreiten und die ernst zu nehmende Mord-
drohungen nicht unkommentiert im Raum stehen zu lassen. Derart unverblümt seine Vorhaben
über die Tötung Andersdenkender zu veröffentlichen, darf in einem Rechtsstaat nicht geduldet
werden.
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2013-12-24
Landwirtschaftsminister will Radetzky-Denkmal entfernen lassen
Hat Andrä Rupprechter keine anderen Sorgen?
Herbe Kritik hagelte es von der Initiative gegen Kirchenprivilegien. Grund für diese ist, dass es der neue Landwirtschaftsminister, Andrä Rupprechter, bei seiner Angelobung gewagt hatte, der Angelobungsformel „Ich gelobe“, die Worte „So wahr mir Gott helfe und vor dem Heil- igen Herzen Jesu Christi“ hinzuzufügen. Für die Initiative gegen Kirchenprivilegien ist dies ein klarer Bezug auf ein fundamentalistisches katholisches Tiroler Verehrungsritual. „Minister, die Politik und Religion nicht trennen wollen, sind in einer Demokratie untragbar“, so deren Sprecher Christian Fiala. Diese Kritik könne wir nicht teilen, denn Rupprechter bewies mit seinen Worten zumindest Heimatverbundenheit und Bezug zu den traditionellen Werten Österreichs. Allerdings kaum einen Tag im Amt schienen diese Tugenden verschwunden, denn da drehte sich der neue Landwirtschaftsminister um 180 Grad. Bereits in seiner Antrittsrede beschwerte sich Rupprechter darüber, dass „vor seinem Minister- ium eine kriegerische Statue“ stehe. Gemeint ist damit das Radetzky-Denkmal am Stubenring 1 im 1. Wiener Gemeindebezirk. Er hätte viel lieber ein Symbol des Friedens und eine Mutter Erde-Skulptur stehen. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfuhren, beabsichtigt er das Denkmal entfernen zu lassen. Es ist schon erstaunlich, dass anhand der zahlreichen Baustellen, die sein Vorgänger Berlakovich hinterlassen hat, allen voran die nicht vorhandene Antiatom-Politik, die völlig verfehlte Klima- politik, das unglückliche Händchen bei der „Bienen-Thematik“, die größte Sorge des Nachfolgers scheinbar das Radetzky-Denkmal und die Entfernung von diesem ist. Angeblich soll der Agrar-Minister bereits die Grünen um Unterstützung für sein Vorhaben ersucht haben. Es würde uns nicht wundern, wenn diese seinem Ansinnen liebend gerne folgen. Denn wenn es um Denkmal-Stürmerei oder Geschichtsverschleierung in Form von sinnlosen Umbe- nennungen oder auch Entfernung von geschichtsträchtigen Denkmälern in ganz Österreich geht, stehen diese meist in vorderster Reihe. Für uns stellt sich jedoch die Frage, wie ernst so ein Minister zu nehmen ist, der offenbar keine anderen Sorgen hat als ein Denkmal entfernen zu lassen, welches zu einem großen Teil der Geschichte Österreichs gewidmet ist. ***** 2013-12-19SOS-Mitmensch stellt sich schützend vor mutmaßliche Schlepper
Wurde der SOS-Mitmensch-Sprecher in die Ermittlungen involviert?
„Kolportierte Vorwürfe gegen Flüchtlinge brechen großteils in sich zusammen. Ein Großteil der medial kolportierten Vorwürfe ist damit binnen kürzester Zeit wie ein Kartenhaus in sich zu- sammengebrochen.“ Das behauptet heute Alexander Pollak von „SOS-Mitmensch und schreibt von Rufvernichtung und einer Reihe von offenen Fragen. Weiters übt A. Pollak scharfe Kritik daran, dass Teile von Politik, Behörden und Medien mit falschen Vorwürfen, fehlenden Klarstellungen und vorschnellen Verurteilungen Stimmung gegen Asylsuchende und insbesondere die Flüchtlingsprotestbewegung rund um das Serviten- kloster machen würden. Hat man nun den SOS-Mitmensch-Sprecher in die Ermittlungen involviert und sind die Fest- genommenen (es gilt die Unschuldsvermutung) allesamt Unschuldslämmer? Um das zu klären wurde heute zwischen der Redaktion „ERSTAUNLICH“ und Herrn Pollak ein Telefon- gespräch geführt. Pollak wurde natürlich nicht in die Ermittlungen gegen die Schlepper miteinbezogen. Seine Weisheit und die daraus folgenden Behauptungen bezieht er aus einem Zitat der Sprecherin der Wiener Staatsanwaltschaft, Nina Bussek, in einem Kurier-Artikel vom 31.07.2013
Screen: kurier.at „Die sechs sind nicht die Köpfe der Gruppe. Sie haben keine Millionen kassiert, wie kolportiert wird.“ Aus diesem Satz zieht Pollak offenbar den Schluss, dass die Festgenommenen keine Schlepper sind. Leider überlas er die vorigen 5 Worte: „Es geht um wiederholte Schlepperei“. Also sind die Festgenommenen möglicherweise doch keine Unschuldslämmer, wie sich das Pollak wünscht. Vielleicht haben sie nur im Auftrag der ganz großen Bosse Schlepper-Inkasso betrieben und die Drecksarbeit gemacht? (Es gilt die Unschuldsvermutung). Auch wäre es nicht außergewöhnlich, wenn die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen ab- sichtlich Fehlinformationen verbreiten würde. Diese Umstände scheinen dem SOS-Mitmensch- Sprecher offenbar noch nicht in den Sinn gekommen zu sein. Aber wir verstehen die Motivation von Alexander Pollak. Er ist aus Selbsterhaltungstrieb dazu verleitet, sich stets schützend vor Flüchtlinge zu stellen. Denn gäbe es dieses Klientel nicht, dann gäbe es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch „SOS-Mitmensch“ nicht. Und damit würde Herr Pollak keinen gut dotierten Job in diesem Gutmenschen-Verein haben. ***** 2013-08-02
Kein gutes Haar an Stronach gelassen
Kommentare der politischen Konkurrenz zum heutigen
Auftritt von Frank Stronach in der ORF-Pressestunde
Darabos zur ORF-Pressestunde: Auftritt entlarvt Stronachs Ahnungslosigkeit Als „entlarvenden Auftritt“ bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die ORF- Pressestunde mit dem Team Stronach-Obmann und erklärte: „Frank Stronachs Ahnungslosig- keit in politisch wichtigen Themenbereichen wie zum Beispiel bei Bildung wurde heute wieder einmal mehr als augenscheinlich und zeugt von der Inhaltsleere seiner Partei.“ Darabos führte weiter aus: „Auch die Österreicherinnen und Österreich haben das längst er- kannt, wie die jüngsten Umfragewerte zeigen.“ Stronach habe wohl seine Verdienste in der Wirtschaft aber in der Politik können die Menschen gerne auf das Team Stronach verzichten. „Die österreichische Bevölkerung braucht keine Milliardäre, die im Ausland steuergünstig leben und ab und zu in Österreich vorbeischauen, um politisch zu experimentieren“, so Darabos.
Rauch ad Stronach: Mann mit Gold sucht Programm mit Inhalt Nach Fußball und Politik: Stronach soll sich neues Hobby suchen „Mann mit Gold sucht Programm mit Inhalt und charakterfeste Mitstreiter für neues Hobby. Billiger Populismus, inhaltsleere Floskeln und völlige Konzeptlosigkeit – so lässt sich dieser neuerlich skurrile Stronach-Auftritt i m ORF festhalten“, betont ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch nach der „Pressestunde“. Die wirtschaftlichen Leistungen von Stronach in allen Ehren: In seinen Hobbys Fußball und Politik bleiben die Erfolge aus, beim Kochen im Privat-TV war jedenfalls Strache besser. „Stronach soll sich ein neues Hobby suchen, wenn er bisher nur „einigermaßen“ charakter- feste Mitstreiter und politische Ansagen ohne Mehrwert gefunden hat“, so der ÖVP-Manager.
Vilimsky fordert Aufklärung über finanzielle Schattenwelt von Frank Stronach Wo Stronach mitbestimmt, werden Schulden rasant höher „Die Steuersituation von Frank Stronach wurde von „transparent“ auf „Verschlusssache“ umge- ändert, die Mittel, die in seine Partei fließen, werden plötzlich nicht mehr dem Rechnungshof gemeldet, sondern als intransparentes Darlehen weitergereicht und Fragen nach finanziellen Flüssen aus seinen Unternehmenskonstrukten werden nicht beantwortet. Stronach lebt offen- bar in einer finanziellen Schattenwelt, die dringend der Transparenz und Aufklärung bedürfe“, so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky. Konkrete politische Inhalte vertrete Stronach auch keine, denn „man müsse sich alles einmal anschauen und durchrechnen“. Mit einer derartigen politischen Nebelsuppe bei einer National- ratswahl anzutreten, sei jedenfalls kühn. Stronach solle endlich konkretisieren, was er wolle und wofür er stehe, denn in jedem Bundesland andere Werte zu vertreten, gehe schon ins Kuriose über. In den Ländern dürfe man den Schuldenstand kräftig erhöhen, im Bund jedoch nicht. Die Werte des Herrn Stronach dürften Allerweltswerte sein, die von Ort zu Ort und von Tag zu Tag anders ausschauen, so Vilimsky, denn auch mit Stronach-Verantwortung werden die Schulden rasant höher. Das „Team Stronach“ mute immer mehr wie eine politische Sekte an, bei der jede Menge Glücksritter anstehen, um an die „wahren Werte“, nämlich das Geld des Herrn Stronach ran- zukommen und vielleicht auch noch ein politisches Mandat zu ergattern. „Schon morgen soll Stronach ja wieder für mehr als ein Monat in Kanada sein und schert sich weiter nichts um unser Land und seine Probleme. Politisch ernst zu nehmen ist das alles nicht mehr“, so Vilimsky.
Kogler zu Stronach: Vor der Wahl ist nach der Wahl, oder umgekehrt … „Das Einzige, was wir konkret von der Pressestunde mit Frank Stronach mitbekommen haben, ist: Vor der Wahl ist nach der Wahl, oder umgekehrt, oder besser … noch einmal umgekehrt“, stellte Werner Kogler, stv. Klubobmann der Grünen, fest.
Widmann: Wirres Stronach Gestammel in der Pressestunde „Als „wirres Gestammel eines älteren Herren, der nicht mehr ernst zu nehmen ist“, bezeichnete BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann den heutigen Auftritt von Frank Stronach in der ORF- Pressestunde. Mehr gebe es dazu nicht zu sagen, denn „Stronachs One-Man-Showpartei befindet sich sowieso in der biologischen Abbauphase durch den Wähler“. ***** 2013-06-30
Bankensteuer ist in Wahrheit eine Bankkundensteuer
SPÖ gebärdet sich weiter als Schutzpatron der Banken
„In Wahrheit ist die Bankensteuer nichts anderes als eine Bankkundensteuer, die die Banken über steigende Gebühren 1:1 an die Kunden abwälzen. Faymann will offenbar weiter die Österreicher für die ungebrochene Zockermentalität der Banken zur Kasse bitten“, stellte der Abgeordnete zum Nationalrat Widmann (BZÖ) in einer Reaktion auf die Ankündigung einer zeitlich unbefristeten Bankenabgabe durch Bundeskanzler Faymann fest. Denn Fakt ist, dass die Großbanken nach wie vor ungehemmt weiter spekulieren, die Manager üppige Boni kassieren und die Steuerzahler am Ende dafür zahlen müssen. Wo bleibt denn die seit Jahren geforderte Trennung zwischen Geschäfts- und Investment- banken? Hier ist seit 2008 nichts geschehen. Die Banken- und Steuererhöhungspartei SPÖ macht offenbar weiterhin Politik ganz im Sinne der Banken, nicht im Sinne der Menschen. Die Österreicher haben längst „genug gezahlt“ für Banken und Spekulanten!“, so Rainer Widmann, der neben der Forderung nach einer Einführung eines strikten Trennbanken- systems auch an die BZÖ-Forderung nach einem Insolvenzrecht für Banken und neuen, bankenunabhängigen Finanzierungsformen wie das BZÖ-Crowdfunding-Modell erinnerte. ***** 2013-05-26Franks Scherbenhaufen
Mittlerweile dürfte nicht einmal Stronach selbst wissen,
wer denn jetzt noch zu seiner Partei gehört – und wer nicht
Zwei Wochen nach der Wahl ist das Team Stronach zertrümmert. Und das Ansehen des Partei- chefs nachhaltig beschädigt. Frank Stronach könnte einem fast leidtun. Da geht ein alter Mann, der in seinem Leben viel erreicht hat, her und setzt seine Reputation und viel Geld ein, um plötzlich in der Politik mitzumischen. Aus durchaus hehren Motiven heraus übrigens, weil in der heimischen Bundespolitik tatsächlich vieles im Argen liegt. Zumindest bis hierher ist nach- vollziehbar, dass Stronach eingreifen und einen Wechsel herbeiführen wollte. Nicht mehr verständlich ist, wie er seine Idee umsetzte. Dass er mit viel Geld winkte, sich einen Parlamentsklub zusammenkaufte und Anhänger um sich scharte. Dass er tatsächlich glaubte und noch immer glaubt, er könne seine so genannte Partei wie ein Unternehmen führen: Frank schafft an, und alle tun, was er will. Dass er davon überzeugt ist, mit den drei Wort- hülsen Wahrheit, Transparenz und Fairness das ersetzen zu können, was andere ein Programm oder zumindest Inhalte nennen. Und dass er allen Ernstes glaubt, sein Name allein sei Garant für Erfolg. In Tirol ist die Strategie des Teams Stronach völlig in die Hose gegangen. Mittlerweile dürfte nicht einmal er noch genau wissen, wer denn jetzt zu seiner Partei gehört, wer zwischenzeitlich bereits ausgeschlossen oder wieder aufgenommen wurde. Angesichts des langsam in die Gänge kommenden Nationalratswahlkampfs stehen Politikbeobachter vor der Wahl, ob sie sich ob des erbärmlichen Zustands dieser Truppe amüsieren oder angeödet abwenden sollen. Wie sich die Neo-Partei in jenen Bundesländern hält, in denen sie den Einzug in den Landtag schaffte, wird sich weisen. In Tirol jedenfalls steht Frank Stronach vor einem Scherbenhaufen, für den er selber verantwortlich ist, den er selber mitverursacht hat. Leidtun muss er uns deshalb nicht. Er hat es ja selbst so gewollt. (Quelle: APA/OTS – Presseaussendung der Tiroler Tageszeitung) ***** 2013-05-12Jugendamtskundgebung in Erdberg
GASTAUTOREN – BEITRAG
Gestern, am Freitagmorgen versammelte sich zunächst eine „Handvoll“ Leute zur Demo gegen die Jugendamtswillkür, die leider all gegenwärtig ist! Ehemalige Heimkinder z.B. von der Hohen Warte, machten ihren Unmut ebenso Luft wie auch aktuell betroffene Eltern. Da vom Jugendamt (MA 11) niemand bereit war sich der Diskussion zu stellen, griff man zum Mikrofon und brachte so öffentlich den Forderungskatalog vor.
Viele ehemalige Heimkinder warten trotz Beschlüsse auf ihre Entschädigung, andere werden
nicht anerkannt, obwohl sie nachweislich in Heimen der Wiener Jugendwohlfahrt waren und
dort der Willkür ja sogar Misshandlungen und Schlimmeren ausgesetzt waren.
Die MA 11 verweigert die Herausgabe bzw. Einsicht in alte sowie insbes. neue Akten und das
trotz nicht selten vorliegenden Gerichtsbeschlusses!? Sodass nur eingeschränkt Einsicht ge-
nommen werden kann wann und warum jemand in „Obhut“ des Jugendamtes war oder ist!
Dies ist nicht nur menschlich bedenklich, nein es ist darüber hinaus auch gesetzwidrig.
Doch die MA 11 und auch die anderen Jugendämter Österreichs verstecken sich hinter dem
Datenschutz und vertuscht so ihre Untaten, sowohl von damals als auch jetzt. Die Politik
schaut zu, ebenso wie die Justiz und so können die Jugendämter mit dem verfassungswid-
rigen Jugendwohlfahrtsgesetz tun was sie wollen. Selbst wenn dieses Tun des öfteren
kriminell ist, ja sogar im Sinne des § 278 StGB als Kriminelle Vereinigung bzw. zumindest als
Betrieb und Finanzierung einer verbotenen Organisation einzustufen ausgelegt werden
könnte!?
Stattdessen wird dieses Tun großteils aus Angst und auch Unwissenheit von Justiz und Politik
gedeckt. Es wird Zeit, dass ein öffentliches und vor allem politisches Umdenken stattfindet
und sowohl aktuelle als auch ehemalige Heimkinder zu ihrem Recht kommen.
Dies proklamierten auch die Kundgebungsteilnehmer vor der Zentrale der Wiener Jugendwohl-
fahrt in der Rüdengasse in Wien Landstraße, doch die MA 11 will davon nichts wissen. So
warten ehemalige Heimkinder seit teilweise mehr als 50 Jahren auf Entschädigung oder zu-
mindest eine Entschuldigung seitens der Stadt Wien.
Erich Weber
2013-04-13
Klassische Medien befinden sich in schwerer Krise
Mediensterben schafft Platz für neue Meinungsvielfalt
Weltweit sind klassische Medien in der Krise. In den USA zog sich das renommierte Magazin
Newsweek vom Print-Markt zurück und ist nur noch online verfügbar. In Deutschland schlit-
terte die linksextreme Frankfurter Rundschau in die Pleite und wird nun von der konservativen
FAZ übernommen. In Österreich ist der Personalabbau in fast allen Zeitungsverlagen ein Gebot
der Stunde. Händeringend werden „Synergien“ gesucht – zwischen verschiedenen Blättern
eines Verlags oder zwischen Print- und Online-Redaktionen. Geradezu verzweifelt bettelt der
Verband österreichischer Zeitungsherausgeber (VÖZ) um einer Erhöhung der Presseförderung
– aber nicht etwa um eine „Inflationsanpassung“, sondern gleich um eine Verfünffachung auf
rund 50 Millionen Euro jährlich. Für die Regierungspolitiker eine günstige Gelegenheit, sich
Wohlwollen zu erkaufen, die sie wohl nicht ungenützt vorüber ziehen lassen.
Frank kauft sich Zeitungen
Den Boulevard sackt inzwischen Frank Stronach mit seinen Werbemillionen ein. Die weniger
von Lesern als von Inserenten gekaufte Tageszeitung Österreich mutiert immer mehr zur
Hauspostille des Milliardärs. Herausgeber Wolfgang Fellner – die wohl groteskeste und
zugleich gewissenloseste Figur der heimischen Medienlandschaft – bezeichnet Stronach
liebevoll als „skurril-kultig“ – genauso will ihn die Marketing-Abteilung des Teams der aus-
rangierten Politiker positioniert wissen. Damit einher geht ein auf Erfindungen und Verleumd-
ungen basierendes Dirty Campaigning gegen die Freiheitlichen. Die Konkurrenz aus dem
Hause Dichand schaut parallel dazu darauf, dass auch die SPÖ genügend gute Presse
bekommt. Liebschaften zwischen Krone bzw. Heute und den Öffentlichkeitsarbeiterinnen im
Kanzleramt sind dafür Symbol, millionenschwere Inseratenaufträge aus der roten Regier-
ungshälfte und der Stadt Wien Garant.
Genauso unverschämt wie der Versuch der Zeitungen, mit willfähriger Berichterstattung die
Geldschleusen offen zu halten, ist der Versuch des ORF, auch jene Menschen abzukassieren,
die gar keinen Fernseher besitzen. Die Haushaltsabgabe sorgt derzeit in Deutschland für
einen Sturm der Entrüstung und die Chancen stehen gut, dass die gegen diese verdeckte
Steuer aufbegehrenden Wutbürger sich juristisch durchsetzen werden. In Deutschland
haben die öffentlich-rechtlichen Kanäle von ARD und ZDF nur noch einen Marktanteil von
9 Prozent, auch in Österreich sind die ORF-Quoten im Sinkflug. Warum sollen immer mehr
Menschen das bezahlen, was immer weniger Leute sehen wollen?
Die Systeme kämpfen ums Überleben
Hier kämpfen zwei miteinander verwobene, ja geradezu verfilzte Systeme um ihr nacktes
Überleben: Politik und Medien. Die wechselseitige Abhängigkeit ist enorm. ORF und Zeit-
ungen stützen die Regierungspolitik und gehen auf die Opposition los. Die herrschenden
Parteien revanchieren sich mit Geld, um die nicht marktfähigen Zeitungen und Fernsehstat-
ionen am Leben zu erhalten und das Aufkommen alternativer Medien zu verhindern.
Das von vielen vorhergesagte Zeitungssterben wäre in Wahrheit ein Segen für die Demo- kratie. Weg mit Medien, die am Geschmack und allzu oft auch an den gesellschaftlichen Werten und politischen Einstellungen der Bürger vorbei produzieren! Der Kahlschlag ist nötig, um endlich Platz zu schaffen für neue, marktgerechte Angebote. Die Meinungsviel- falt wäre dadurch keine Sekunde in Gefahr. Sie ist in den staatlich geförderten Medien ohnehin längst abgeschafft, kann nur durch einen grundlegenden Wandel neu entstehen. (Quelle: unzensuriert.at) *****
2013-03-16
Politisches Laufhaus
Frank Stronach wieder auf Einkaufstour
Um den Klubstatus seines Teams im Parlament – nach dem Abgang von Elisabeth Kauf-
mann-Bruckberger in den niederösterreichischen Landtag – nicht zu gefährden, begab sich
der Austro-Kanadier Frank Stronach wieder auf Shopping-Tour. Heutiges Sonderangebot
im politischen Supermarkt war offenbar die nunmehrige Ex- Bündnisobfrau des BZÖ und
NAbg. Martina Schenk.
Schenk dementierte noch am 8. März 2013 einen kolportierten Wechsel ihrer Person.
Gegenüber der APA hielt sie fest, dass sie nicht zum Team Stronach überlaufen wird.
„Ich wechsle nicht“, so die nunmehrige Ex-BZÖ Politikerin. Zusätzlich zeigte sie sich über
wiederholte Spekulationen verärgert.
Interessant ist, dass etliche Volksvertreter(innen), die sich nun im Team Stronach befinden,
Überlaufgerüchte vehement dementierten. So viel zu den Werten Wahrheit, Transpa-
renz, Fairness im Politteam des Austro-Kanadiers. In diesem Fall sind die Wähler(innen)
aufgerufen, hier eine besondere Sensibilität bei ihren Stimmabgaben bei den kommenden
Wahlen an den Tag zu legen.
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky kommentierte den heutigen Wechsel von
Martina Schenk mit folgenden treffenden Worten: „Der politische Winterschlussverkauf
eines austro-kanadischen Milliardärs im österreichischen Nationalrat offenbart eine be-
sonders widerliche Fratze der Politik, welche dem Parlamentarismus massiven Schaden
zufügt und das Hohe Haus in Richtung eines politischen Laufhauses entwickelt.“
Im Nationalrat hat sich offenbar die neue Sportart des „Fraktions-Hopping“ entwickelt.
Fast wie beim Fußball, werden Spieler nach Belieben eingekauft. Es bleibt nur zu hoffen,
dass sowohl Personen als auch Gruppierungen, welche ihre politische Gesinnung beim
Betreten des Parlamentes an der Garderobe abgeben und damit ihre Käuflichkeit öffent-
lich darstellen, bald der Vergangenheit angehören.
***** 2013-03-15
Wort des Herausgebers zum Jahr 2012
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und dieses Online-Magazin ist nun knapp über vier Jahre alt. Erfreulich ist, dass auch 2012 ein stetiger Leser(innen)-Zuwachs zu verzeichnen war. Bei ERSTAUNLICH war man bemüht diesem Umstand Rechnung zu tragen und dies mit einer dementsprechenden Berichterstattung zu quittieren. Egal ob es sich um mediale Hilfestellungen für sozialschwache Menschen, fragwürdige Geschäfte großer Konzerne oder um Aufdeckung politischer Skandale handelte. Aber auch selbsternannte Tierschutz- und erstaunliche Gutmenschen-Organisationen, deren vorrrangiges Ziel aus dem eigene finanz- iellen Vorteil besteht, waren im Brennpunkt unserer Beitragserstattung.Die Berichterstattungen auf ERSTAUNLICH hatten auch ihre Auswirkungen. Ob nun einer hilfesuchenden Vierzehnjährigen zu medialem Gehör verholfen wurde oder Artikeln parla- mentarische Anfragen auslösten, hinterließen ERSTAUNLICH-Beiträge in sehr vielen Fällen nachhaltige Wirkung. Den Erfolg eines investigativen Webmagazins kann man daran ablesen, ob und wie oft einzelne Artikel von den herkömmlichen Medien (Print+TV) übernommen werden. Dies geschah im heurigen Jahr sehr häufig. Egal ob es sich dabei um schwarze Schafe bei der Polizei handelte, die eine Sheriff-Südstaaten-Mentalität an den Tag legten oder die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grünen) beim Wasser predigen aber Wein trinken ertappt wurde. Apropos Vassilakou. In der Causa „Wie verstecke ich mein Auto“ drohte sie mit einer Klage sowie Anzeige. Allerdings hat die Grünpolitikerin bis heute nicht Wort gehalten. Warum nur? Auch sicherheitspolitisch konnte dieses Online-Magazin einiges bewegen. Durch die Bericht- erstattung auf ERSTAUNLICH bzgl. des Sicherheitsdefizites entlang des Grenzflusses March, konnte in Zusammenarbeit mit der Politik und der Exekutive ein slowakischer Einbrecher- Bandenboss dingfest gemacht werden. Im Alleingang hätte ich das wohl alles nicht geschafft und so möchte ich mich bei meinem Team, bei den Gastautoren und bei jenen Personen bedanken, die für dieses Online- Magazin wertvolle Recherchearbeit geleistet oder sich in sonstiger Weise eingebracht haben. Ich wünsche allen Leserinnen und Leser von ERSTAUNLICH einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2013. Bitte bleiben Sie dem erstaunlichen Online-Magazin auch im neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter. Erich Reder
2012-12-31 {jcomments off} Kommentarfunktion geschlossen ========================
Schwarz, Rot und Grün befürworten Politikergagen-Erhöhung
Feingefühl und Moral fehlen bei Schwarz, Rot und Grün
Traute „Dreisamkeit“ herrscht in Niederösterreich zwischen Schwarz, Rot und Grün. Wie bereits in zahlreichen Medien kolportiert wird, werden sich ÖVP, SPÖ und Grüne für die Erhöhung von Politikerbezügen aussprechen. Vermutlich wird es dann nur mehr eine Frage ganz kurzer Zeit sein, wann der Bund die Erhöhung beschließt und diese dann auch von den Landesvertretern übernommen wird. Wir wollen hier keine Neiddebatte vom Zaun brechen. Allerdings finden wir es aber im höchsten Maße erstaunlich, wie wenig Feingefühl hier von Politiker(innen) an den Tag gelegt wird. Wir zweifeln auch nicht an, dass es sich Politiker(innen) nicht verdient hätten, für ihre Arbeit dementsprechend entlohnt zu werden. Aber wir finden auch, dass in der derzeitigen Krisenzeit, wo alle den Gürtel enger schnallen müssen, es Volksvertreter(innen) gibt, die derart unsensibel agieren und dem ohnehin schon angeschlagenen Ansehen der Politik zusätzlich erheblich schaden. Dazu kommt noch der moralische Aspekt. Aber die Moral, die in diesem Fall völlig fehlt, ist in der Politik ohnehin ein zweischneidiges Schwert.Gespart wird nur beim Volk
Etliche Pendler überlegen schon den Schritt in die Arbeitslosigkeit. Auf Grund der hohen
Spritpreise können sich diese den Treibstoff zu ihren Arbeitsplätzen nicht mehr leisten.
Beispielsweise wird Familien die Schulstarthilfe gestrichen, Bauern werden die Steuern
erhöht und Pensionisten werden mit einem Plus von 1,8 Prozent abgespeist. Die Einspar-
ungs- und Belastungsliste ließe sich noch endlos fortsetzen.
Eine Erhöhung von Politikerbezügen würde in der Bevölkerung verständlicherweise nur auf
Unverständnis stoßen und gerechtfertigten Unmut hervorrufen. Abgesehen davon wurden
die Bezüge für Bürgermeister erst vor kurzer Zeit erhöht.
Interessant ist auch die Tatsache, dass Schwarz, Rot und Grün auf sachlicher Ebene
meilenweit voneinander entfernt sind, aber sich bei der Erhöhung von Politikerbezügen
sofort einig sind. Würde ein derartiger Einklang auch bei politischen Themen herrschen,
die zum Vorteil der Bevölkerung dienen, dann hätten wir uns diesen Beitrag erspart.
***** 2012-11-13
Nicht alle Grünen agieren wie Glawischnig
LESERBRIEF
Screenshot: facebook.com
Ich kann Herrn Plass nur zustimmen. wenn wir „Wirtschaft“ und „Wachstum“ nur mit der Steigerung von Produktionsstückzahlen (immer mehr) definieren und diese Erhöhung der Produktion mit ENDLICHEN Ressourcen (Ausbeutung von Grund, Boden und Flächen, alle Edelmetalle und Rohstoffe sind endlich in ihrer Verfügbarkeit) definieren, dann wer- den wir alle gegen die Wand fahren.
Bis zur „mittleren Entscheidungs- und Funktionärsebene“ sind die Grünen zu meist noch vernünftig, aber weiter oben sind die Meisten kaum von den anderen Parteien zu unter- scheiden. Daher verstehe ich auch die Kritik an der Zustimmung zum ESM durch Frau Glawischnig. Ich möchte nochmals sagen, dass ich kein Grüner bin, ich bin bei keiner Partei. Ich kann mich als „Wechselwähler“ bezeichnen, habe aber bei fast allen Parteien Bekannte/Freunde. Mir liegt meine Heimatregion (Mostviertel) am Herzen und eine offene und gerechte Politik und Gesellschaft, bei der nicht „die Parteizugehörigkeit“ das entscheidende ist, sondern sinnvolle und das wohl der Bevölkerung fördernde Entscheidungen. Ich komme aus dem Mostviertel und habe vielleicht noch einen geerdeten Zugang zur Welt. Dass die „Finanzsysteme“ Geld drucken und verleihen, welches in der Realwirtschaft gar nicht vorhanden ist, dient einfach nur einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich an den Menschen bereichern, die wirklich arbeiten und Werte schaffen (Tischler, Kindergärtnerin- nen, usw). Mein Vater hat seit 1964 eine Firma und ist selbstständig und daher weiß ich auch, dass man auf längere Frist nicht mehr ausgeben kann, als man einnimmt. dies gilt jedoch nicht für das Finanzsystem, den Staat oder das Wirtschaftssystem.
Mit freundlichen Grüßen Alexander S.
2012-07-05
Rot-Grüne „Viererbande“ macht auf Kulturrevolution
Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings
in Universitätsring ist ein barbarischer Akt
Als „barbarischen Akt“, bezeichnete die freiheitliche Kultursprecherin Nationalr.-Abg. Mag. Heidemarie Unterreiner die heute beschlossene Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings in Universitätsring. „Die Vorgehensweise der rot-grünen ‚Viererbande‘ (Maria Vassilakou, Andreas Mailath-Pokorny, Klaus Werner-Lobo, David Ellensohn) erinnert ideologisch stark an die maoistische Kulturrevolution“, so Unterreiner, die natürlich einräumte, dass die brutalen und verbrecherischen Auswüchse der tatsächlichen Kulturrevolution in keinem Vergleich stünden. So sei das Motiv für die Bewegung der chinesischen Roten Garden anfänglich primär in der „Zerstörung der vier Relikte“ (die sogenannten alten Gedanken, alte Kultur, alte Gebräuche und alte Gewohnheiten) gelegen, so Unterreiner, die bei Betrachtung der heutigen rot-grünen Machthaber in Wien ein gewisses Déjà-vu-Erlebnis hat. „Lueger war zwar sicherlich kein Engel, aber er hat die Stadt Wien bedeutend geprägt und war ein verdienter Bürgermeister“, so Unterreiner. „Dass nun durch die rot-grüne Kulturrevolution sein Andenken ausgelöscht werden soll, ist beschämend und zeugt von einem sehr kruden Geschichtsverständnis“, betonte Unterreiner, die darauf verwies, dass die gleiche rot-grüne „Viererbande“ keinerlei Probleme mit einem Che Guevara-Denkmal und einer Stalin-Büste in Wien hat. Auch hier weht der Wind der maoistischen Kulturrevolution. War doch bei Personen, wel- chen vorgeworfen wurde, auf dem falschen Weg zu gehen, alles falsch, während bei Per- sonen, die „auf dem richtigen Weg waren“, war alles richtig war, so Unterreiner die sich hier stark an den „demokratischen“ Zugang der rot-grünen Gutmenschen erinnert fühlt. „Vom inhaltlichen Denkansatz gleichen sich die maoistische und die rot-grüne Kultur- revolution verblüffend. Konzentrieren sich doch beide auf Politik, Kultur, öffentliche Mein- ung, Schule und Universitäten“, warnte Unterreiner. „Bürgermeister Lueger war ein wesentlicher Teil der Geschichte unserer Stadt, den man nicht einfach ausradieren darf, auch wenn er nicht in das Geschichtsbild der kultur- revolutionären rot-grünen ‚Viererbande‘ passt“, warnte Unterreiner vor totalitären Ten- denzen durch die grüne Regierungsbeteiligung in Wien. *****
2012-06-05
FUFU
Die Wähler(innen) präsentierten die Rechnung
Korruptionsskandale, massive Gebührenerhöhungen, ein verordnetes Sparpaket für
die Bevölkerung bei gleichzeitiger Anschaffung von Luxusdienstautos für Regierungs-
mitglieder – um nur einige Beispiele zu nennen – lassen die Politikverdrossenheit der
Bürger(innen) immer mehr um sich greifen.
Denn anders ist es nicht zu erklären, dass bei der heutigen Gemeinderats in Waidhofen
an der Ybbs, der selbstständige Zeichner Martin Dowalil mit seiner Liste „FUFU“ von Null
auf 5,7 Prozent katapultierte. Einen recht interessanten Beitrag über Dowalil finden Sie
unter diesem LINK.
Screens: fufu.at
In Waidhofen ist Dowalil bekannt wie ein bunter Hund. Sein Markenzeichen sind Uniformen,
in denen er in der Stadt regelmäßig in Erscheinung trat. „Die Uniformen hatten aber ledig-
lich den Zweck für Aufmerksamkeit zu sorgen und sind keine Identifizierung mit deren Her-
kunft oder deren Träger“, so Dowalil.
Aber zurück zum Thema der Politikverdrossenheit und deren Auswirkung auf die Waidhofner
Gemeinderatswahl. Die parteiunabhängige Liste UWG, verbesserte ihr Ergebnis aus dem Jahr
2007, von 10,7 auf 15,4 Prozent. Offenbar scheinen Bürgerlisten immer mehr Zulauf zu be-
kommenWahlergebnisse in Prozenten: WVP 47,4 Prozent (2007: 50,6) minus 3,2 SPÖ 23,4 Prozent (2007: 30,0) minus 6,6
UWG 15,4 Prozent (2007: 10,7) plus 4,7
GAL 4,2 Prozent (2007: 5,5) minus 1,3
FPÖ 3,9 Prozent (2007: 3,2) plus 0,7
FUFU 5,7 Prozent (2007: n.k.) Erstkandidatur Wahlergebnis in Mandaten: WVP 20 (2007:21) minus 1
SPÖ 10 (12) minus 2
UWG 6 (4) plus 2
GAL 1 (2) minus 1
FPÖ 1 (1) +/- 0
FUFU 2 (n.k.) Erstkandidatur
Erstaunliche Ausreden
Die FPÖ konnte zwar 0,7 Prozent zulegen, verfehlte aber ihr Wahlziel – eine Verdreifach-
ung – klar. Verlierer der Wahl waren die ÖVP (die ihre Absolute verlor), die SPÖ und die
Grünen. Das Wahlergebnis in Waidhofen a.d. Ybbs war und ist ein deutlicher Fingerzeig
dafür, was die Bevölkerung von den „alteingesessenen“ Parteien hält.
Im schwarzen Niederösterreich eine Wahlschlappe für die ÖVP einzufahren ist schon ein
Kunststück. Das bringt jedoch den Waidhofner Bürgermeister, Wolfgang Mair, nicht aus
der Ruhe. Er will weiterhin Bürgermeister bleiben, obwohl seine Ankündigung vor der
Wahl doch etwas anders zu deuten wäre.
Screen: vpnoe.at
Mair sieht im Verlust der absoluten Mehrheit nicht einmal eine Niederlage, denn diesen
Verlust sieht er darin, dass sechs Parteien zur Wahl angetreten waren. Auf die Tatsache,
dass die Niederlage auf das Versagen seiner Politik zurückzuführen sein könnte, ist Mair
nicht gekommen.
Die erstaunlichste Ausrede kommt allerdings von den Grünen. GAL-Spitzenkandidat Erich
Abfalter ist doch tatsächlich der Meinung, dass das Antreten der Liste FUFU einen Erfolg
der Grünen verhinderte. Da staunen wir und fragen uns, welches Programm die Grünen
wohl aufzuwarten hatten. *****
2012-03-25
Wort des Herausgebers für das Jahr 2011
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und dieses Online-Magazin ist nun knapp über drei
Jahre alt. Erfreulich ist, dass auch 2011 ein stetiger Leser(innen)-Zuwachs zu verzeichnen
war. Bei ERSTAUNLICH war man bemüht diesem Umstand Rechnung zu tragen und dies mit einer dementsprechenden Berichterstattung zu quittieren. Egal ob es sich um mediale
Hilfestellungen für sozialschwache Menschen, fragwürdige Geschäfte großer Konzerne oder
um Aufdeckung politischer Skandale handelte.
Die Berichterstattungen auf ERSTAUNLICH hatten auch ihre Auswirkungen. Ob nun einer
alleinerziehenden vierfachen Mutter zu einer Gemeindewohnung verholfen wurde oder ein
Artikel eine parlamentarische Anfrage auslöste, hinterließen ERSTAUNLICH-Beiträge in
sehr vielen Fällen nachhaltige Wirkung.
Im Alleingang hätte ich das wohl alles nicht geschafft und so möchte ich mich bei meinem
Team, bei den Gastautoren und bei jenen Personen bedanken, die für dieses Online-Maga- zinwertvolle Recherchearbeit geleistet haben. Das ERSTAUNLICH-Team hat heuer auch Zu-
wachs bekommen. Der Künstler, Hartwig Koechlin, schloss sich uns an und wird mit seinen
Karikaturen, Portraits udgl., den textlichen Inhalt so mancher zukünftiger Beiträge zeich-
nerisch verstärken.
Im Großen und Ganzen bin ich mit der Entwicklung von ERSTAUNLICH recht zufrieden, aber wo Sonne ist gibt es auch Schatten. Wie Sie sicher bemerkt haben, gibt es seit heuer
die Rubrik „Gewerbliche Inserate“ auf ERSTAUNLICH, die jedoch verwaist blieb. Das hat auch seinen guten Grund.
ERSTAUNLICH hat mittlerweile eine starke Webpräsenz und wird immer wieder von den
„großen Medien“ als Quelle herangezogen. Dies dürfte einer namhaften Werbeagentur im
Medienbereich aufgefallen sein. Jedenfalls trat ein Vertreter dieser Agentur an mich heran
und schlug mir vor, ERSTAUNLICH kommerziell zu vermarkten.
Also wurde eine dementsprechende Möglichkeit für gewerbliche Inserate geschaffen. Aller-
dings ließ jener Agentur-Vertreter ganz zum Schluss die Katze aus dem Sack. Nachdem
alle finanziellen Aspekte geklärt waren meinte dieser, dass man sich auf ERSTAUNLICH
in der Berichterstattung etwas zurücknehmen müsse, um potentielle Kunden nicht zu ver- grämen.
Dieses unmoralische Angebot ging mir gegen den Strich und so verzichtete ich auf eine
Vermarktung dieses Online-Magazins. Denn ich habe nicht die Absicht mein Recht auf
freie Meinungsäußerung zu verkaufen. Dazu habe ich ERSTAUNLICH nicht ins Leben ge- rufen.
Daher werden auf ERSTAUNLICH weiterhin gut recherchierte Erstaunlichkeiten unver- blümt veröffentlicht und dies ohne Rücksicht auf politische oder kommerzielle Interessen. Ich beabsichtige auch zukünftig nicht, irgendjemanden nach dem Mund zu schreiben nur weil er/sie ein Inserat schaltet. Eine solche Gangart überlasse ich lieber den einschlägig bekannten Medien.
Ich wünsche allen Leserinnen und Leser von ERSTAUNLICH einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2012. Bitte bleiben Sie dem erstaunlichen Online-Magazin auch im
neuen Jahr treu und empfehlen Sie es weiter.
Erich Reder
2011-12-31 Kommentar schreiben JComments OFF
{jcomments off} ==============================================================
Korruptionsversuch bei Gebi Mair?
Jeder Mensch ist käuflich
Wir vertreten die Meinung, dass jeder Mensch käuflich ist. Es kommt nur auf die Höhe
des angebotenen Betrages an. Und damit sind wir auch schon beim Thema, der Korrup-
tion in der Politik. Wie kann man den ökonomischen – nicht moralischen – Wert eines
Politikers messen?
Ganz einfach, wagen wir zu behaupten. Je wichtiger ein(e) Politiker(in) ist, desto mehr
Geld wird anzubieten sein, um diese Person korrumpieren zu können. Ein kleiner
Wiener Bezirksrat wird wesentlich günstiger „einzukaufen“ sein, als beispielsweise ein
Nationalratsabgeordneter.
Daraus ergibt sich für uns, dass ein jeder Politiker seine Wichtigkeit selbst feststellen
kann, falls ihm schon einmal ein Bestechungsangebot gemacht wurde, auch wenn er
von diesem Angebot keinen Gebrauch machte.
Ist Gebi nur 50 Euro wert?
Screen: gebimair.blogspot.com
Interessant ist der von uns rot markierte Satz: „Mit einer Spende kann man sich, wie hier
beschrieben, bei mir natürlich keine politischen Positionen erkaufen.“ Wenn der Tiroler
Grünpolitiker diese 50 Euro-Spende tatsächlich als Bestechungsversuch wertet, so sollte
er sich ernsthafte Gedanken über seinen ökonomischen – nicht moralischen – Wert
und über die Wichtigkeit seiner Person machen. Denn für diesen Betrag kann man sich
nicht einmal die Gunst eines Amtsdieners erkaufen.
Interessant ist auch der Verwendungszweck den Mair angibt, welchen er mit den 50
Euro beabsichtigt. Er will diese nämlich für die anwaltliche Unterstützung bei Aufklär-
ungssarbeit verwenden. Für 50 Euro öffnet ihm ein Rechtsanwalt nicht einmal die
Kanzleitüre. Also dürfte dieses Vorhaben als gescheitert zu betrachten sein.
Aber um nochmals auf die anonyme Spende zurückzukommen. Vielleicht wird Werner
Königshofer von später Reue gepeinigt, hatte er doch den Grünpolitiker seinerzeit als
Landtagsschwuchtel bezeichnet. Möglicherweise sind diese 50 Euro eine Art Wieder-
gutmachung für Gebi Mair, sodass sich dieser bei der nächsten Veranstaltung der
tanzenden schwulen Mädchen im „LAND OF OZ“ seine Eintrittskarte kaufen kann.
*****
2011-11-29