Bei derartigen Mails sofort die Löschtaste betätigen
Hochkonjunktur haben zurzeit wieder Spam- und Betrugsmails. Sie kommen in Form von
Mahnungen, Zahlungsaufforderungen oder Buchungsmitteilung von Banken. Diesen Mails
sind meist Dateien beigefügt, die sogenannte Trojaner enthalten. Das sind Programme, die
Daten und Passwörter am jeweiligen Computer ausspionieren, weitere schädliche Program-
me aus dem Internet laden und auch sonst sehr viel Schaden anrichten können.
Zudem sind die versendeten Betrugsmails heutzutage sehr professionell gemacht. Im Prinzip
sollte man derartige Mails nicht öffnen sondern sofort löschen. Bei Mails, die angeblich von
Banken kommen (Screenshot), sollte man sofort die Löschtaste betätigen. Banken versenden
keine Mails an ihre Kunden, sondern bedienen sich des guten alten Postweges.
Screen: © erstaunlich.at
Etwas schwieriger wird es im nachfolgenden Fall (Screenshot), denn Handyrechnungen
werden von Mobilfunkanbietern sehr wohl per Mail versendet.
Screen: © erstaunlich.at
Uns fiel das Betrugsmail aus dem Grund sofort auf, weil wir keinen Vertrag mit der
„TELEKOM Deutschland“ haben. Aber es wird vermutlich nur eine Frage der Zeit sein,
bis die Betrüger auch Mails einheimischer Handyanbieter fälschen. Hier sollte im Zweifels-
fall die Regel gelten, das Mail nicht zu öffnen, sondern beim Mobilfunkanbieter telefonisch
rückzufragen.
Pikantes Detail am Rande ist der Hinweis im Betrugsmail: „Die Inhalte dieser Mail sind ver-
traulich und nur für den konkret genannten Adressaten der Anlage bestimmt. Falls Sie nicht
der richtige Empfänger dieser E-Mail sind, senden Sie uns bitte eine Information an info@
telekom.de und löschen Sie diese E-Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte
Weitergabe dieser E-Mail und der darin enthaltenen Informationen sind nicht gestattet.“
Tja, da wollen wir doch hoffen, dass uns die Betrüger nun klagen. Denn immerhin haben
wir das Mail, zwecks Warnung für unsere Leserschaft, kopiert und die darin enthaltenen
Informationen in diesem Beitrag veröffentlicht und damit weitergegeben.
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2014-05-22
Absicht, Zufall oder technisches Gebrechen?
Seit über 24 Stunden stehen auf www.politikblogs.at, in welchen vermutlich Österreichs
interessanteste Blogs und Webseiten vertreten sind, nur mehr Blogeinträge der Webseite
des Dritten Nationalratspräsidenten Dr. Martin Graf.

Der Inhaber und Betreiber von www.politikblogs.at, die Vi Knallgrau GmbH, ist sicherlich
kein Werbeträger der FPÖ, es sei denn die Geschäftspolitik wurde seit gestern geändert.
Also kann es sich nur um Absicht, Zufall oder ein technisches Gebrechen handeln, dass
ausschliesslich das Konterfei des Dr. Martin Graf von dieser Seite lächelt.
Laut letzter Meldung eines Verantwortlichen der Vi Knallgrau GmbH, arbeiten die Techniker
fieberhaft daran, diesem Spuk ein Ende zu setzen. Bis jetzt um 15:30 Uhr ist es auf jeden
Fall noch nicht gelungen.
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2010-07-09