Tierhändlerin zum 4. Mal vor Gericht
Ein Jahr bedingte Freiheitsstrafe für schweren Betrug
Zum vierten Mal stand heute, nach Anzeigen der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe, eine illegale Tierhändlerin aus dem Bezirk Braunau vor Gericht, seit vor fast drei Jahren ihre Hunde und Katzen behördlich beschlagnahmt und größtenteils (55 Tiere) am Tierschutzhof Pfotenhilfe untergebracht worden waren. Diese wurden inzwischen größtenteils adoptiert.
Nach Verurteilungen zu einem Tierhaltungsverbot sowie wegen Tierquälerei und Abgabenhinterziehung im großen Stil, ging es heute im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Ried im Innkreis um das Verbrechen des schweren Betrugs (Strafrahmen: sechs Monate bis fünf Jahre). Der Vorwurf: Über Jahre seien zahlreiche Mischlingshunde mit gefälschten Ahnentafeln zu überhöhten Preisen als reinrassig verkauft worden. Laut Tierarztbefunden waren diese zudem oft krank. Unter anderem wurden Giardien (hartnäckige Darmparasiten, die Durchfall, Erbrechen und Gewichtsverlust verursachen) oder gar Parvovirose (eine tödliche Viruserkrankung) diagnostiziert. Laut Zeugen im Akt wurden sie teils illegal, unter anderem aus Ungarn, importiert.
„Alleine schon die nachweisbare Höhe der Abgabenhinterziehung von 241.000 Euro, für die die 53-jährige im Juli zu 100.000 Euro Strafe (davon 70.000 unbedingt) rechtskräftig verurteilt wurde, lässt erahnen, in welch unglaublicher Dimension sich dieser Welpenhandel abgespielt haben muss“, so Pfotenhilfe-Sprecher Jürgen Stadler. “Im aktuellen Strafantrag befindet sich jedoch mit einem guten Dutzend Fällen nur ein Bruchteil davon!”
1 Jahr bedingte Freiheitsstrafe, zusätzlich zu bereits 6 Monaten bedingt für Tierquälerei
Mit dem heutigen rechtskräftigen Urteil von zusätzlich einem Jahr bedingter Freiheitsstrafe ist auch amtlich, was für die Geschädigten, zu denen auch die Pfotenhilfe mit ihren Kosten zählt, immer klar war. Durch Rassegentests der Pfotenhilfe konnte nachgewiesen werden, dass bis zu zehn verschiedene Rassen in den „reinrassigen“ Hunden stecken. Die Pfotenhilfe war mit Jürgen Stadler heute allerdings nur als Zuhörer vertreten, da das Gericht deren Kostenforderung nicht anerkannt hatte. Auch die anderen Geschädigten wurden vom Gericht auf den Zivilrechtsweg verwiesen.
„Unfassbar, dass das Gericht uns, die den größten Kostenanteil tragen mussten, im Regen stehen lässt. Wir wären allerdings sowieso auf einem Großteil der Kosten sitzengeblieben, weil die Beschuldigte offiziell zahlungsunfähig ist.“
Offen sind jetzt noch Gerichtsverfahren gegen den Gatten und einen Nachbarn – letzterer hatte 27 Katzen bei strengen Minusgraden ohne Wasser und Futter auf seinem Dachboden versteckt – wegen Tierquälerei, die bisher wegen Krankheit verschoben werden mussten sowie ebenfalls ein Betrugsermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Obmann des Zuchtvereins, dem die Fälschung der Ahnentafeln der – laut Zeugen teils von ihm aus dem Ausland herbeigeschafften – Welpen angelastet wird. Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung.
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- Beitrag veröffentlicht:22. Dezember 2025





Aufruhr in der idyllischen Ortschaft Wetzlarn!
Hühnermastfabrik würde Ortsbild zerstören
Die Tier(quäl)fabrik ist für vorerst 32.000 Küken geplant, die bis zur ihrer Schlachtreife im
Alter von fünf Wochen, ihr erbärmliches Leben auf Gitterrost und ohne Tageslicht fristen
müssen. Den Gestank der durch diese große Anzahl Federvieh (welches auf engsten Raum
gehalten wird) verursacht wird, kann sich jedermann(frau) vorstellen.
Zudem ist es überhaupt noch nicht abgeklärt, was mit dem giftigen und ammoniakreichen
Hühnerkot passieren soll. Und von diesem gibt es jede Menge, der bei der Haltung von
32.000 Hühnern entsteht.
Wir waren mit Herrn DDr. Balluch während der „Besetzung“ zeitweise telefonisch verbunden
und konnten sich akustisch ein Bild über die Geschehnisse vor Ort machen. Ein Mann, ver-
mutlich ein Mitarbeiter des Betriebes, attackierte einen Tierschützer und riss ihm ein
Transparent aus der Hand.
Auch wurde versucht, die
Weites Betätigungsfeld für Herrn Vock, in heimischen Gefilden 
Würde das ein Elefant in der Wildnis auch machen ? ? ?
Unendliche Weiten sehen anders aus
Man sieht es auch am Verhalten der Tiere, wenn z.b. Elefanten mit völlig stumpfen Blick,
Orientierung am schlechten Beispiel