Schwunghafter Handel mit Führerschein-Fälschungen
Verstößt das Anbieten von gefälschten Führerscheinen
nicht gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook?
„Ob Sie aus dem Norden oder aus dem Süden kommen, aus dem Osten oder aus dem Westen; Ob Sie Europäer, Asiat, Amerikaner oder Afrikaner sind, kaufen Sie einen Führerschein von Deutschland auf dieser Website mit Vertrauen.“ So und in ähnlicher Form bieten die Betreiber der Webseite „bestführerschein.com“ ihre Dienste an.
Dabei wird versichert (und das obwohl ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass weder eine theoretische noch eine praktische Fahrprüfung Voraussetzung ist), dass der gekaufte Führerschein volle Gültigkeit hat und auch legalisiert wird. Laut Ankündigung auf besagter Webseite bedient man sich diverser Fahrschulen, über welche diese Aktion läuft. Für 1.200,- Euro erhält man nach einer sechstägigen Wartezeit die begehrten Fahrerlaubnis.
Nun ist es ja kein Geheimnis, dass Kriminelle im Internet ihr Unwesen treiben. Erstaunlich finden wir jedoch, dass sich diese Zeitgenossen ungeniert des sozialen Netzwerkes Facebook bedienen und dort ungeniert Werbung betreiben können. Denn das der Verkauf von offensichtlich gefälschten Führerscheinen nicht legal sein kann, ist wohl einleuchtend. Wobei die aufgezeigte Tätigkeit kein Einzelfall ist.

Nun hält man bei Facebook die sogenannten Gemeinschaftsstandards sehr hoch. Die Administratoren – also die Verantwortlichen des sozialen Netzwerkes – löschen laufend Beiträge oder sogar ganze Accounts und sperren deren User, wenn diese mit ihrer politischen Linie nicht übereinstimmen. Begründet wird dies stets mit einem Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards.
Nun stellt sich die Frage, ob man bei Facebook entgeltliche Werbeeinschaltung nicht überprüft bzw. ob das Anbieten von – bzw. der Handel – mit gefälschten Führerscheinen nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt?
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2020-01-26
Kindermesser bei „XXL Sports & Outdoor“
Erstaunliches beim Mindestalter
Messer sind in Österreich in letzter Zeit sehr gefragt. Da die Nachfrage das Angebot regelt, dürfte die Firma „XXL Sports & Outdoor“ dies in ihrem Warenangebot berücksichtigt haben. So wurde gestern, in einem – in der Kronen Zeitung beigelegten – Flugblatt, ein Kindermesser (Fahrtenmesser) beworben.

Allerdings werden wir aus einer Einschränkung nicht schlau. Nämlich jener des Mindestalter von 18 Jahren. Ein Kindermesser ist schon der Bezeichnung nach für Kinder gedacht. Da dürfte den Werbestrategen bei „XXL Sports & Outdoor“ ein erstaunlicher Fehler unterlaufen sein. Denn in Österreich ist dem Gesetz nach ein Mensch bis zum vollendeten 14. Lebensjahr (Ausnahme Salzburg – bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ) ein Kind. Danach gilt man bis zum vollendeten 18. Lebensjahr als Jugendlicher. Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr gilt man als Erwachsener!
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2019-01-25
Mimikama in Geldnöten
Werbeerträge sinken rapide
Eigentlich ist Mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch – eine recht gute Internetplattform, die es nicht notwendig gehabt hätte, einen politisch linken Schwenk durchzuführen. Dieser wurde zwar recht geschickt kaschiert, jedoch für den geübten Leser zweifelsfrei erkennbar. Nun jammert man bei Mimikama über rapid sinkende Werbeerträge und bettelt um Spenden.

Wie konnte es soweit kommen, dass die Werbeerträge bei Mimikama rapide sinken? An einer schlechten Wirtschaftslage kann es nicht liegen, denn die Wirtschaft boomt zurzeit. Nun ja, Werbestrategen bei Firmen sind geübte Leser und diesen blieb das politisch linke Abdriften von Mimikama nicht verborgen. Fast alle Unternehmen sind auf Gewinn orientiert und haben weder Lust noch Laune in politisch links orientierten Medien ihre Werbeeinschaltungen zu platzieren.
Völlig unnötig halten wir den ebenfalls kaschierten Wink mit dem Zaunpfahl einer “Pay-Wall”. Denn würde diese die Lösung des Problems sein, hätte man eine solche schon aktiviert. Aber bei Mimikama ist man nicht dumm und weiß genau, dass eine “Pay-Wall” einen erheblichen Verlust von Leser(innen) zur Folge hätte.
Was kann Mimikama also tun, um ihre Werbeerträge wieder zu steigern? Sie sollten schnellstens das politische Bankett verlassen und sich wieder auf ihre Kernaufgabe, nämlich auf die Aufklärung über den Internetmissbrauch konzentrieren.
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2018-03-20
Schnelle Reaktion seitens der Polizei
Behördliche Ermittlungen laufen
Wir verlinken unsere Beiträge – zwecks Werbung – auf Facebook und Twitter. So auch den gestrigen Beitrag „Der Bock als Gärtner“. In diesem geht es unter anderem um Morddrohungen gegen einen Sicherheitsmann der Drogeriemarkt-Kette Müller. Bei den zahlreichen Hasspostern dürfte es sich – zumindest den Namen nach zu schließen – um muslimische Mitbürger handeln.
Ein Follower auf unserem Twitter-Account fragte an, ob auch die Polizei davon wisse und nichts tue. Die LPD Wien reagierte darauf recht schnell und teilte mit, dass ihnen der Vorfall bekannt sei und die Ermittlungen laufen. Die Reaktion der Polizei finden wir positiv, denn auch User auf selbsternannten „Gutmenschen-Seiten“ – und auch deren Beitreiber – sollten wissen, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

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2017-11-14
Zerstörung, eine Domäne der Linksextremen
Sogar zum selbstständigen Denken unfähig

Wir fragen uns immer wieder, ob Linksextreme außer Zerstörung von fremdem Eigentum, überhaupt etwas Zustande bringen? Denn offensichtlich bringt es dieses Klientel nicht einmal zustande selbstständig zu denken und zu entscheiden, welche Bedürfnisse es hat. Diese Leute lassen Werbung in ihre „Köpfe kriechen“, anstatt diese als Produktinformation zu nutzen. Zudem stellt sich die Frage was daran negativ sein soll, wenn das Wirtschaftswachstum erhalten bleibt? Gut, von Wirtschaft und Leistungsdenken haben Linksextreme wenig bis gar keine Ahnung. Hauptsache sie können ihrer sinnlosen Zerstörungswut freien Lauf lassen und das Eigentum anderer Personen zerstören.
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2017-07-13
ERSTAUNLICH-Beitrag fand wieder mediales Echo
HEUTE liest ERSTAUNLICH
Die mediale Reichweite dieses Online-Magazins wird uns immer dann bewusst, wenn große Medien unsere Beiträge übernehmen. Dies war bis dato schon öfters der Fall und das ist auch gut so, wie beispielsweise im Fall unseres Beitrags vom vergangenen Freitag: „SPÖ-Bürgermeister ließ Zirkus-Werbeplakate abhängen“.

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2017-05-22
Das Beste in Grün
Wir gehen davon aus, dass die Aussage für den Fruchtsaft gilt
Macht der Fruchtsafthersteller Rauch gar Werbung für Van der Bellen? Wir hoffen
nicht, denn wenn dieser. „Das Beste in Grün“ .wäre, möchten wir gar nicht wissen,
wie das „Schlechteste in Grün“ aussieht.
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2016-05-13
Islamisten werben auf Facebook
Informationen aus erster Quelle, vom salafistisch-
dschihadistischen Ideologen der Terrormiliz IS
Erst kürzlich haben wir über eine Facebook-Seite berichtet, die ganz unverblümt
für den IS Werbung betreibt. Und das obwohl der Seiten-Betreiber ausdrücklich
unterstreicht, keine Werbung für den Islamischen Staat zu betreiben.
Heute gibt es auf besagter Facebook-Seite einen heißen Tipp:. „Der offizielle Radio-
sender vom IS ist auch über eine Internetadresse abrufbar. Es gibt sogar eine APP.“
Und wem das zu wenig ist, kann mit Shaykh Abu Sufyan as Sulami kommunizieren.
Tja, wenn das keine Werbung für den IS ist, wie schaut dann Werbung aus?
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2016-04-11
Selbstdarstellung oder Werbung?
Eine für uns unschlüssige Presseaussendung
Der Sinn so mancher Presseaussendungen erschließt sich uns beim besten Willen nicht. Nachfolgende ist eine davon. Wir sind uns unschlüssig, ob diese Aussendung als Selbst- darstellung für den Scheich oder als Werbung für die Schulthess Klinik dienen soll.
Wer ist Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani von Katar? Er gehört zur weit verzweigten
Dynastie Al Thani, einem ursprünglich aus dem heutigen Saudi-Arabien stammenden
Beduinen-Clan, der seit dem 19. Jahrhundert den Herrscher von Katar stellt. Er selbst war
von 1995 bis 2013 das Staatsoberhaupt des Emirats Katar. Am 25. Juni 2013 dankte
Hamad bin Chalifa Al Thani zugunsten seines Sohnes Tamim bin Hamad Al Thani ab.
In Katar ist er Islam Staatsreligion und die Scharia ist die Hauptquelle der Gesetzgebung.
Dem Emirat wird auch vorgeworfen, einer der wichtigsten Finanziers der Terrormiliz
Islamischer Staat zu sein. Zudem weigert sich Katar insbesondere, die Beteiligung
eigener Staatsangehöriger an Kämpfen im Ausland sowie den Aufruf zur Teilnahme an
solchen Kämpfen unter Strafe zu stellen und damit der UNO-Resolution 2170 nachzu-
kommen.
Ach ja, da wären noch die Menschenrechte, die in dem Emirat so gut wie gar nicht
existieren. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International kritisieren laufend
die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen, die in Katar begangen wurden und werden.
Zudem steht die Benachteiligung von Frauen an der Tagesordnung. Und nicht zu verges-
sen wäre, dass es in Katar die Todesstrafe gibt. Aber sensible Gemüter brauchen sich
deswegen nicht zu erregen, denn „es wird nicht jeden Freitag geköpft – © Claudia Bandion-
Ortner“.
Nicht einmal bei einem sportlichen Projekt zeichnet sich Katar im positiven Sinne aus. Die
Arbeits- und Lebenssituation von Arbeitsmigranten, die am Bau der Stadien beschäftigt
sind, sind großteils menschenunwürdig. Bei vielen Einwanderern werden an ihren Arbeits-
plätzen die Menschenrechte verletzt, manche erhalten ihren Lohn nicht, oder ihnen wird
weniger gezahlt als vereinbart. Ein Aufforderung der Vereinten Nationen – die bereits im
November 2013 erfolgte -. die Lage der Arbeitsmigranten zu verbessern, verhallte bis dato
ungehört.
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2015-12-29
Lohnt es sich nicht den Grünen nachzueifern?
Heinisch-Hosek: „Es muss erkennbar sein, dass diese Bilder
keine Wirklichkeit abbilden und es sich deshalb auch nicht
lohnt, diesem falschen Ideal nachzueifern!“
Also wir sind uns noch immer nicht ganz sicher, wer die Dame in der weißen Bluse, auf dem Wahlwerbeplakat der Grünen ist. Es könnte sich um die viel jüngere Schwester der Grünen-Chefin Eva Glawischnig handeln, sofern diese überhaupt eine solche hat.
Sollte es sich bei der Dame in der weißen Bluse doch um Eva Glawischnig handeln,
hat entweder ein Schönheitschirurg oder ein Künstler mit einem Bildbearbeitungs-
programm volle Arbeit geleistet. Wir tippen eher auf Zweiteres, denn so sieht das
Gesicht der Grünen-Chefin in natura nicht aus. Keine Hautunreinheiten oder gar Falten
trüben ihr strahlendes Antlitz auf dem Plakat.Über das Vorhaben der SPÖ-Frauenministerin Heinisch-Hosek, wird Glawischnig wahr- scheinlich nicht erfreut sein. Denn dieser sind Frauenkörper, die mit einem Bildbearbeit- ungsprogramm bearbeitet wurden und daher verschönert von Plakaten prangen ein Dorn im Auge. Heinisch-Hosek kündigte erst in der Vorwoche medienwirksam an, eine Art Kennzeich- nungspflicht für diese Art von Werbung einzuführen. Diese soll dann verraten, wie sehr die abgebildeten Frauen bearbeitet und verschönert wurden. „Wir wollen, dass Frauen und Mädchen noch mehr bewusst wird, dass Bilder in der Werbung sehr stark bearbeitet sind. Es muss erkennbar sein, dass diese Bilder keine Wirklichkeit abbilden und es sich deshalb auch nicht lohnt, diesem falschen Ideal nachzueifern“, so die Frauenministerin. Tja, da haben die Grünen aber schlechte Karten würden wir meinen. Interessant ist auch der Slogan „Wir machen nicht blau!“, der auf dem Wahlwerbe- plakat der Grünen zu lesen ist. Da können wir diesen einen kleinen Tipp geben: Einfach die Finger von dem am Nebenplakat abgebildeten Getränk lassen. ***** 2015-07-14
Bilder der Woche 10/2015
Internationaler Frauentag am 8. März
Auch beim Sex-Saunaclub „Goldentime“ dürfte man sich Gedanken über den heutigen
Frauentag gemacht haben. Und so werden in Wien obige Werbeplakate der Bevölkerung
präsentiert.
Gut, eines muss man den Betreibern des Bordells lassen – ihre Werbung ist produktbezogen. Apropos Werbung. Wiens Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) tritt immer wieder gegen sexistische Werbung auf. Da verwundert es eigentlich, dass obige Plakate auf gemeindeeigenen Werbeflächen angebracht sind.
Scheinbar wird Frauenberger von den Genoss(innen) nicht ernst genommen und man gibt der altbewährten Redewendung „Pecunia non olet“ („Geld stinkt nicht“) eindeutig den Vorzug.
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2015-03-08
Bild der Woche 7/2015
Keine gute Werbung für den Arzt
Das Schild mit der Aufschrift. „Friedhof“ .ist wohl keine so gute Werbung für den Arzt?!
Leute die sich bei diesem Anblick möglicherweise überfordert fühlen, wissen zumindest
gleich wo sie sich behandeln lassen können. Das unterste Schild weist ihnen den Weg.
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2015-02-15
Geld verdienen mit Google AdSense
Es darf gestaunt und geschmunzelt werden
Werbung für.. Muslima.com ..auf „ANDREAS-UNTERBERGER.at“? Werbung für AfroIntroductions.com .auf „unzensuriert.at“? Da staunen wir nicht schlecht.
Screen: andreas-unterberger.at …………………………………Screen: unzensuriert.atTja, so was kann halt passieren, wenn man mit Google AdSense Geld verdienen will. ***** 2014-11-22
Ein Pferd vor das Auto spannen?
Eine neue Methode um Treibstoff zu sparen?
Ist das etwa die neue Fortbewegungsmethode wegen der hohen Treibstoffpreise? Nein, es
ist eine etwas außergewöhnliche Werbekampagne des Carsharing-Beitreibers „DriveNow“.
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2014-11-02
Stellt Uwe Sailer nun Ermittlungen an?
Werbung für dubiosen Spendenaufruf nun auch
auf dem Facebook-Account „Heimat ohne Hass“
Am vergangenen Sonntag haben wir über einen dubiosen Spendenaufruf im Namen der FPÖ berichtet. Seit gestern wird dieser auch auf dem gleichnamigen Facebook-Account, der linksextremen Webseite „Heimat ohne Hass“ beworben.

Screen: facebook.com (Account: Heimat ohne Hass) Wir finden, dass nun der „nur Domaininhaber“ der linksextremen Webseite „Heimat ohne Hass“, Uwe Sailer, aktiv werden könnte und zumindest hinterfragt, was da dahinter steckt. Immerhin ist er im Brotberuf Kriminalbeamter und da sollte ihm doch auffallen, dass es nicht normal ist, wenn auf einem linksextremen Facebook-Account Werbung für einen Spendenaufruf im Namen der FPÖ erfolgt. Vor allem deshalb, weil auf besagter Facebook- Seite kein gutes Haar an der FPÖ gelassen wird.
Aber vielleicht würde Uwe Sailer mit einer derartigen „Ermittlung“ seine Kompetenz überschreiten? Oder möglicherweise hat er keine Zeit dafür, weil er auf der Suche nach Nazis und Rechtsextremen ist. Eine solche Suche beansprucht natürlich viel Zeit, weil hinter jedem Strauch und hinter jedem Baum nachgesehen werden muss. ***** 2014-07-09
Life Ball-Subvention sinnvoller verwenden
Starthilfe für neue Veranstaltungen
„Die FPÖ hat heute gegen die Subvention für den Life Ball gestimmt, weil eine bestens funktionierende und sowieso schon intensiv geförderte Veranstaltung nicht noch 800.000 Euro zusätzlich überwiesen bekommen muss“, erklären FPÖ-Stadtrat David Lasar und FPÖ-Gemeinderat LAbg. Mag. Gerald Ebinger. Die Mittel sollen in ähnliche Initiativen fließen, die noch nicht über Rang und Namen des Life-Balls verfügen. Die Freiheitlichen haben gegen den Life Ball an sich selbstverständlich nichts einzuwen- den und sind auch über dessen Werbewert für Wien und Österreich im Klaren. Man darf darüber jedoch nicht vergessen, dass die Veranstaltung mit der kostenlosen Zurverfügung- stellung des Wiener Rathauses samt Wasser, Strom, Überstunden zahlreicher Bediensteter quasi über millionenschwere Sach- und Personenspenden verfügen kann, von den Blau- lichtorganisationen ganz zu schweigen. Zudem sollten SPÖ, ÖVP und Grüne die Leitlinien des Magistrats für die Gewährung von Subventionen auch in diesem Fall nicht aus den Augen verlieren. Darin heißt es unter anderem, dass eine Förderung nur dann erfolgen darf, wenn das Vorhaben ohne sie nicht oder nicht zur Gänze in Angriff genommen oder durchgeführt werden kann. „Da der Life Ball 2013 aber einen Reingewinn von über 2,4 Mio. Euro erzielt hat, kommt er auch ohne die zusätzlichen 800.000 Euro aus dem Wiener Steuertopf bestens zurecht“, betonen Lasar und Ebinger und fordern eine entsprechende Umschichtung der Mittel. ***** 2014-04-29Wer nageln will, muss freundlich sein
Hornbach-Werbung schockiert ÖVP-Frauen
„Ich bin sprachlos und das passiert mir selten“, so kommentierte heute die ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm, die aktuelle Werbung der Firma „Hornbach“ anlässlich des Valentins- tages.
Screen: hornbach.at
Die Werbung rät „echten Kerlen“ – „Wer nageln will, muss freundlich sein!“ – und zwar mit
Zimmerpflanzen, wie beispielsweise Orchideen, Hortensien, Flammende Käthchen, Brome-
lien, Rosen-Mix und Glockenblumen.
Im Namen der ÖVP-Frauen lehnt Schittenhelm diese Art der Werbung auf das Schärfste ab.
Sie fordert das Management der Firma „Hornbach“ dazu auf, sich öffentlich zu entschuldigen
und derartige Werbungen in Zukunft zu unterlassen.
Erstaunlicherweise haben die SPÖ-Frauen Gabriele Heinisch-Hosek und Sandra Frauenberger
zur Hornbach-Werbung bis dato keine Stellung genommen. Möglicherweise sind sie noch
nicht in Kenntnis dieses Werbeslogans.
Unser Resümee: Der Werbespruch des Baumarktriesen ist zwar zweideutig, aber es bedarf
schon eines Kopfkinos, diesen auch so zu deuten. Welcher Film möge da wohl vor dem
geistigen Auge der ÖVP-Frauenchefin Schittenhelm abgelaufen sein?
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2014-02-13
Therme wirbt für den 9.November mit „Kristallnacht“
Makabre und geschmacklose Werbung
Screen: Wikipedia
Heuer jährt sich dieses erschütternde Ereignis zum 75. mal. Anlässlich dieses traurigen
„Jubeläums“, finden wir nachfolgende Werbung des Kristall Sauna-Wellnessparks in
Bad Klosterlausnitz (Deutschland) mehr als makaber.
Screen: Kristallbad Bad Klosterlausnitz
Entweder hat der Werbeverantwortliche des Sauna-Wellnessparks in Bad Klosterlausnitz
ein massives Problem mit der Vergangenheitsbewältigung oder er hat sich bei der äußerst
geschmacklosen Werbung nichts gedacht. Wir finden, dass er in beiden Fällen fehl am
Platz ist.
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2013-11-04
Arbeit durch Innovation
Warum wirbt Novomatic im VORmagazin?
VORmagazin – der schnellste Fahrplan durch die Stadt! Hier erfahren Sie, was in und um Wien los ist. Präsent in allen Öffis in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland (195.000 Leser pro Ausgabe). Aufgelegt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln der Wiener Linien, der Badener Bahn, der Schnellbahn und in den Zügen des ÖBB-Nahverkehrs in Wien, in Niederösterreich und im Burgenland. So wird die bunte – SPÖ-nahe (um nicht zusagen parteieigene) – Postille von der eigenen Geschäftsführung vorgestellt und beworben. Als Zielgruppe werden die jährlich mehr als 800 Millionen Passagiere der öffentlichen Ver- kehrsmittel im Verkehrsverbund Ost Region angepeilt. Bedenkt man, dass das VORmagazin 12 x im Jahr erscheint, sind 195.000 Leser pro Ausgabe mehr als dürftig. Also dürfte sich auch der Werbeeffekt dieser Zeitschrift in sehr engen Grenzen halten. Wobei der Preis eines ganzseitigen Inserats mit Euro 4.900,– exkl. Steuern eher nicht zu den Schnäppchen zählt. Aber das hindert die Firma Novomatic – Erzeuger und Aufsteller von Glücksspielautomaten – nicht daran, im VORmagazin zu inserieren. Allerdings erschließt sich für uns der Sinn des Inserates nicht, denn die Werbung ist nicht produktbezogen.
Quelle: VORmagazin (Printausgabe)
Unter dem Slogan „Arbeit durch Innovation“ wird eine hübsche Dame mit einem Super-
women-Umhang präsentiert, die den Betrachter lasziv anlächelt. Was will Novomatic mit
dem Inserat eigentlich bezwecken und mit dem Werbespruch zum Ausdruck bringen?
Nun, wir wollen es auf den Punkt bringen: Novomatic kann nur Arbeitsplätze schaffen und
diese sichern, wenn es genug Dumme oder Spielsüchtige gibt, die in ihre Glücksspielauto-
maten Geld einwerfen, um ein paar bunte Lämpchen flimmern zu sehen. Das als „Innovation“
zu titulieren finden wir dreist, denn durch das Glücksspiel – und dazu zählen natürlich auch
Glücksspielautomaten – werden jährlich unzählige Existenzen vernichtet.
Aber bei Novomatic ist man nicht dumm, denn sonst hätte es der Firmengründer Johann
Graf sicher nicht zum Milliardär gebracht. Wir glauben nicht, dass man Novomatic an einen
Werbeeffekt dieses Inserates glaubt. Dazu hätte man das Produkt – also das Glücksspiel
bewerben müssen und das hätte sicher keinen schlanken Fuß gemacht.
Könnte es sein, dass das „Larifari-Inserat“ eine Art Spende ist. Denn so bestünde die Möglich-
keit, sich bei der nächsten Konzessionsvergabe für Glücksspielautomaten bei den Verantwort-
lichen in Erinnerung zu rufen und von diesen nicht übersehen zu werden.
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2013-09-12
Halt die Fresse Nazisau
Steht Baxant stellvertretend für das Niveau von SPÖ-Politiker(innen)?
Screen: http://www.pekobaxant.at/
Der Wiener SPÖ-Landtagsabgeordnete, Peko Baxant, gibt also auf seiner Homepage an, dass
er für Freiheit, Demokratie und einen neuen Sozialismus lebt. Laut seinen eigenen Angaben
engagiert er sich auch für Respekt, soziale Geborgenheit und ein weltoffenes Wien.
Mit diesen Tugenden dürfte es allerdings sehr schnell vorbei sein, wenn er sich Kritik ausgesetzt
sieht. Unser gestriger Beitrag dürfte dem Ex-Berufsjugendlichen und „leider doch nicht“ – SPÖ
Stadtrat, Peko Baxant, ein wenig auf den Magen geschlagen haben. Heute erhielten wir via
E-Mail folgende Antwort:
Screen: © erstaunlich.at
So setzt sich also ein SPÖ-Politiker mit kritischem Journalismus auseinander, obwohl er von
sich behauptet, dass er für Freiheit und Demokratie lebt und sich für Respekt und ein welt-
offenes Wien engagiert. In diesem Fall sind wir froh, dass Baxant in einer politischen Position
ist, in der er eigentlich nicht wirklich was zu melden hat.
Wir fragen uns allerdings wie dieser Mann reagieren würde, wenn er tatsächlich Machtbefug-
nisse hätte? Und noch eine Frage brennt uns auf der Zunge: Steht Peko Baxant stellvertretend
für das Niveau von SPÖ-Politiker(innen) oder ist er ein trauriger Einzelfall?
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2013-08-22
Ist Peko Baxant ins Comedy-Fach gewechselt?
Dem Wiener Bürgermeister das Goderl kraulen
Nach seinen erfolglosen wahlkämpferischen Aktivitäten zur Wien-Wahl 2010, wurde der Ex-Berufsjugendliche und Wiener SPÖ-Gemeinderat, Peko Baxant, von seinem Posten als Jugendkoordinator der Wiener SPÖ (den er seit 2004 bekleidete) abgelöst. Seinen Job er- hielt der Sohn des Wiener Bürgermeisters, Bernhard Häupl. Tja, der Jugendwahlkampf war offenbar nicht so verlaufen, wie sich das der große Vorsitzende, Michael Häupl, vorgestellt hatte. Da aber auch weniger erfolgreiche Genoss(innen) von der Partei nicht fallen gelassen werden – sofern sie der Parteilinie treu bleiben – erhielt P. Baxant ein neues Aufgabengebiet. Er wurde Kampagnen-Manager beim Sozialdemokratischen Wirt- schaftsverband in der Wiener Wirtschaftskammer. Für uns ergibt diese Tätigkeit keinen Sinn, denn Kampagnen sind prinzipiell dazu da Werbung zu machen. Für die Wirtschaftskammer braucht aber niemand zu werben, denn ihre Mitglieder sind ohnehin zwangsverpflichtet. Sie müssen ihren Zwangsobolus entrichten, egal wie zuwider und unnötig ihnen diese Zwangsanstalt erscheint. Möglicherweise hat das auch P. Baxant geschnallt, denn wir haben schon lange Zeit von ihm nichts mehr gehört. Auch ist es nicht unwahrscheinlich, dass es dem Ex-Berufsjugendlichen im Out nicht gefällt. Keine Partei-Partys und auch keine Auftritte im Rampenlicht mehr. Also dürfte Baxant den Plan geschmiedet habem, dem großen Vorsitzenden ein wenig das Goderl zu graulen, um eventuell nach der Nationalratswahl 2013 einen anderen Job zu bekommen. Denn anders können wir uns seinen heutigen Tweet auf Twitter nicht erklären.
Screen: twitter.com
Sollte Baxant diese Worte ehrlich meinen hat er für uns unter Beweis gestellt, dass er offenbar
keine großen Ansprüche bezüglich „großer Denker und Redner dieser Republik“ hat. Jedenfalls
sorgte sein Tweet für große Heiterkeit in der ERSTAUNLICH-Redaktion. Dafür wollen wir uns
beim Genossen Baxant recht herzlichst bedanken!
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2013-08-21
Dein Werk geschehe
Ein Fall für den Verfassungsschutz?
Kürzlich erschien eine höchst erstaunliche Werbung des Baumarktes HORNBACH. Auf dem Sujet sind unter anderem ein Panzer, ein Hammer, ein Emblem und die Worte „DEIN WERK GESCHEHE“ zu sehen.
Screen: Hornbach
Was will uns der Baumarktriese damit sagen? Soll die Bevölkerung vielleicht Panzer für einen
Kampf instandsetzen? Interessant ist auch das Emblem (rot eingekreist) am rechten mittleren
Bildrand. Wir haben ein wenig recherchiert und haben dabei festgestellt, dass es ein ver-
blüffend ähnliches Abzeichen aus der Nazizeit gibt.
Screen: usmbooks.com
Stellt man dieses Emblem auf den Kopf, ist es vom Abzeichen welches auf der Hornbach-
Werbung zu sehen ist, kaum mehr zu unterscheiden.
Wäre das nicht ein Fall für die Wr. Neustädter Staatsanwaltschaft? Immerhin setzte diese
Himmel und Hölle in Bewegung, um gegen einen Kinderrecht-Aktivisten zu ermitteln. Natür-
lich mit Ermächtigung der Frauenministerin. (Hier der LINK zum betreffenden Beitrag).
Screen: erstaunlich.at
Der Mann steht unter Verdacht, sich gegenüber G. Heinisch-Hosek der „Üblen Nachrede“
schuldig gemacht zu haben. Ferner wird ihm angelastet, eine Sachbeschädigung (Schadens-
höhe 200,- Euro) begangen zu haben. Das berechtigte erstaunlicherweise, dass der Kinder-
recht-Aktivist zum DNA-Test vorgeladen wurde und auch das Landesamtes für den Verfass-
ungsschutz NÖ fleißig ermittelt.
In Anbetracht dessen, dass im Fall Heinisch-Hosek mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird,
stellen wir uns die Frage, wäre bei der Hornbach-Werbung nicht eher die Staatsanwaltschaft
und der Verfassungsschutz gefragt? In das Hornbach-Sujet könnte man nämlich spielend so
einiges hineininterpretieren.
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2013-07-21
Missbrauch von Kindern bei der Wahlwerbung
Ungeborenes Kind muss für SPÖ-Wahlwerbung herhalten
Für uns ist es immer wieder erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit wahlwerbende
Parteien, Kinder für ihren Wahlkampf missbrauchen. Auf der Facebook-Seite der SPÖ-
Umweltreferentin, Beate Prettner, prangt nachfolgendes Bild. Dieses führt die SPÖ-
Politikerin aus Kärnten unter folgendem Motto: „Maria Gail wird von Schneemännern/
frauen erobert!“
Screen: facebook.com (Account: Beate Prettner)
Wir nehmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an, dass die auf dem Foto
abgebildeten Kinder nicht wissen wofür sie vor der Kamera posierten. In diesem Alter ist
das auch selbstverständlich, denn da liegen die Interessen ganz woanders.
Laut einer APA/OTS-Pressaussendung musste in Kärnten, in ganzseitigen SPÖ- Inseraten
der letzten Tage, der Sohn des SPÖ-Landesgeschäftsführers und sogar das noch unge-
borene Kind des SPÖ-Pressesprechers für den roten Wahlkampf herhalten. Soviel zum
guten Geschmack der Genoss(innen).
Aber auch in Niederösterreich sieht es nicht anders aus. Der regierende Landesfürst
Erwin Pröll und sein Kontrahent Sepp Leitner suchen permanent die Nähe von Kindern,
wenn es darum geht sich auf Wahlwerbeplakate ablichten zu lassen.
Kinder mit Tieren gleichgesetzt
Den Vogel bezüglich erstaunlich geschmackloser Wahlwerbung schossen aber die Grünen
in Niederösterreich ab. Mit dem Slogan: „Sauber bleiben. Sauber wählen“ präsentieren
die Grünen-Niederösterreich nachfolgende Wahlwerbeplakate.
Fotos: © erstaunlich.at
Da beide Plakate unter demselben Motto laufen, setzen die Grünen Kinder mit Tieren
gleich. Abgesehen davon ist die Botschaft unverständlich. Soll man sich vor dem Betreten
der Wahlkabine die Hände waschen? Oder meinen die Grünen gar, jede andere Wahl,
außer das Kreuzchen bei ihnen sei unsauber?
Zudem ist die Werbung nicht produktbezogen. Das erstaunt uns natürlich, denn sind es
nicht immer gerade Vertreter(innen) der Grünen, die einen direkten Bezug zum Produkt
in der Werbung fordern? Und wieder einmal haben wir die selbst ernannte Öko-Partei
beim Wasser predigen, aber selbst Wein trinken erwischt.
***** 2013-02-17
Gästebeschimpfung
Gästeüberschuss?
Seit mehr als 30 Jahren ist das Lange an dieser Adresse, als Lokal für Studenten, Studierte, Künstler und Intellektuelle, Arbeiter, Angestellte und Arbeitslose, Klein- und Großunter- nehmer und -innen jeden Alters offen. – So ist steht es zumindest auf der Webseite des Lokals „Das, Lange“. Offensichtlich geht es dem/der Betreiber(in) des Lokals zu gut und wie schon das alte Sprich- wort sagt: „Wenn´s dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen.“ Dies dürfte hier augen- scheinlich zutreffen, denn anders können wir uns nachfolgendes Plakat nicht erklären.
Foto: © erstaunlich.at
Es könnte natürlich auch sein, dass die Gäste dieses Lokals eine masochistische Ader haben
und bei ihnen die Beschimpfungen eine gewisse Befriedigung auslösen. Sollte dem so sein,
ist das Plakat ein ausgeklügelter Werbeschachzug.
Es gibt ja immerhin auch Personen, die dafür bezahlen gedemütigt zu werden. Normalerweise
nimmt dieses Klientel aber die Dienste einer Domina in Anspruch. Da ist das Pub „Das, Lange“
sicherlich die kostengünstigere Variante, denn die peitschenschwingenden in Lack und Leder
gehüllten Ladys, lassen sich für ihren Job fürstlich entlohnen.
***** 2012-09-29

