Vorsicht vor fliegenden Eisplatten

Schnee und Eis müssen vor Fahrtantritt entfernt werden

Mit den winterlichen Temperaturen steigt auf Österreichs Straßen erneut die Gefahr durch herabfallende Eis- und Schneemassen von Fahrzeugdächern. Vor allem in den vergangenen Tagen haben sich nicht nur auf Gehsteigen und Fahrbahnen, sondern auch auf Pkw, Lkw und Anhängern gefährliche Eisplatten gebildet. Jetzt, wo die Temperaturen wieder etwas milder werden, besteht die Gefahr, dass sich die Eisplatten während der Fahrt lösen und zu einer ernsthaften Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Der ARBÖ erinnert daher eindringlich daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt vollständig von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Besonders auf Lkw-Planen oder Dächern von leichten Nutzfahrzeugen können sich bei Minusgraden massive Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf die Straße oder auf nachfolgende Verkehrsteilnehmer krachen können. Zwar sind Lkw-Fahrer ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer, verpflichtet, ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eis, Schnee und Schmutz zu befreien, doch kommen nicht alle Lenker dieser Pflicht nach. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker zudem verpflichtet, darauf zu achten, dass die Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker, Rücklichter sowie Scheinwerfer in funktionstüchtigem Zustand befinden. Andernfalls drohen Strafen, der Strafrahmen beträgt bis zu 10.000 Euro.

Gefahren werden darf außerdem nicht mit Schneehaufen auf dem Fahrzeugdach. Dazu erklärt Mag. Johann Kopinits, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung: „Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich generell die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Eine Schneehaube bzw. eine Eisplatte kann den nachfolgenden Verkehr gefährden, weshalb die Fahrt damit nicht erlaubt ist.“

Außerdem zu berücksichtigen ist, dass das beliebte Warmlaufenlassen des Motors im Stand, also noch vor Antritt der Fahrt, verboten ist und ebenfalls bestraft werden kann.

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Eierknappheit in Österreich

Vogelgrippe und rege Nachfrage: Bis Ostern kaum Entspannung am Eiermarkt

Leere Eierregale im österreichischen Lebensmittelhandel rund um Weihnachten sorgten vielerorts für Verwunderung. Gleichzeitig machten sie deutlich: Eine verlässliche Vollversorgung mit hochwertigen, heimischen Eiern ist keine Selbstverständlichkeit. Dabei gilt der österreichische Eiermarkt seit dem Ausstieg aus der Käfighaltung im Jahr 2009 europaweit als Vorzeigemodell.

Die Nachfrage nach heimischen Eiern steigt seit Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend dafür sind der im EU-Vergleich einzigartige hohe Tierhaltungs- und Umweltstandard in der österreichischen Legehennenhaltung sowie das klare Bekenntnis des Lebensmitteleinzelhandels zu Qualität und Herkunft. So bietet der heimische Lebensmitteleinzelhandel ausschließlich österreichische Frischeier mit dem AMA-Gütesiegel an.

Die heimische Produktion ist entsprechend darauf ausgerichtet, den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel auch zu Spitzenzeiten zuverlässig mit heimischen Eiern zu versorgen – was im Regelfall auch gelingt. Doch externe Faktoren können das fein austarierte System rasch aus dem Gleichgewicht bringen. Die in anderen europäischen Ländern grassierende Vogelgrippe verursacht regelmäßig Angebotsengpässe, die Österreich zwar nicht direkt treffen, sich aber indirekt auf den Markt auswirken. Gastronomiegroßhändler erhalten ausländische Eier dann nur zu stark erhöhten Preisen. In der Folge deckt sich die heimische Gastronomie vermehrt im Lebensmitteleinzelhandel mit Eiern ein. Dieser zusätzliche, für die Geflügelwirtschaft kaum kalkulierbare Mehrbedarf legt strukturelle Schwachstellen im Gesamtsystem offen.

Was vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bekannt ist: Bevor ein Ei im Regal liegt, durchläuft es einen langen, exakt geplanten Prozess. Dieser beginnt in der Brüterei, führt über die Junghennenaufzucht zur eigentlichen Legehennenhaltung und Eiererzeugung. Anschließend erfolgen die gesetzlich streng kontrollierte Sortierung und Qualitätsprüfung in der Eierpackstelle sowie eine hoch zeitsensible Logistik, die frische Eier innerhalb kürzester Zeit in den Handel bringt. Alle diese Stufen sind eng miteinander verzahnt. Verzögerungen oder Ausfälle lassen sich kaum kurzfristig kompensieren.

„Produktionssteigerungen sind mittelfristig nur möglich, wenn langfristige Partnerschaften zwischen Produzenten, Vermarktern und Abnehmern bestehen. Hohe Investitionen in tier- und umweltfreundliche Legehennenhaltung werden nur dann getätigt, wenn der Absatz nachhaltig abgesichert ist. Kurzfristig – bis Ostern – ist daher kaum mit einer Entspannung am Eiermarkt zu rechnen. Nach Ostern wird sich die Situation allerdings wieder normalisieren.

Mit knapp 7,5 Millionen registrierten Legehennen und rund 1,5 Millionen Legehennen in der Kleinsthaltung können wir rechnerisch für jede Österreicherin und jeden Österreicher eine Legehenne halten. Wir produzieren jährlich rund 2,3 Milliarden Eier und decken damit etwa 90 Prozent des heimischen Bedarfs. Dass Österreich heute weitgehend mit Eiern aus eigener Produktion versorgt werden kann, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und bewusster Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so GWÖ-Obmann-Stellvertreter DI Heinz Schlögl.

Eine vollständige Selbstversorgung ist unter den derzeitigen Rahmenbedingungen jedoch nicht realistisch. Ein zentraler Grund dafür ist die fehlende Transparenz hinsichtlich Herkunft und Haltungsform von Eiern in der Gastronomie sowie in der Lebensmittelindustrie. In diesen Bereichen bleiben Konsumentinnen und Konsumenten über Qualität und Herkunft der verwendeten Eier weitgehend im Unklaren. Entsprechend werden dort häufig günstige Importware aus deutlich niedrigeren Haltungsstandards – unter anderem aus Käfighaltung – eingesetzt.

Kommt es infolge der Vogelgrippe zu Engpässen am europäischen Markt und steigenden Preisen, wird kurzfristig wieder verstärkt auf heimische Eier zurückgegriffen. Nachhaltige und planbare Partnerschaften lassen sich auf diese Weise für die Geflügelwirtschaft kaum realisieren.

„Die heimischen Eierproduzenten und Vermarkter stehen für Qualität, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – gegenüber unseren Kundinnen und Kunden ebenso wie gegenüber Tieren und Umwelt. Wir wünschen uns langfristige, planbare Partnerschaften. Wir bieten nicht den billigsten Preis, sondern höchste Standards und Versorgungssicherheit im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher“, betont der Obmann der EZG-Frischei, Günther Wenninger.

Um Versorgungsengpässe künftig besser abfedern zu können, braucht es daher klare politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt insbesondere eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung von Eiern und Eiprodukten in der Gastronomie sowie in der Lebensmittelverarbeitung. Transparenz schafft Vertrauen, stärkt bewusste Kaufentscheidungen und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine stabile, nachhaltige Entwicklung der heimischen Eierversorgung.

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Aufklärung lässt sich nicht abdrehen

FPÖ – Hafenecker: Hangers Ausritt ist ein durchschaubarer Einschüchterungsversuch

Die gestrige Aussendung von ÖVP-Abgeordnetem Hanger ist ein weiterer plumper Versuch, den Pilnacek-Untersuchungsausschuss politisch zu diskreditieren, weil der Vorsitz durch Nationalratspräsident Walter Rosenkranz offenbar nicht nach dem Geschmack der ÖVP ist“, stellte der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Untersuchungsausschuss und FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, fest.

„Rosenkranz führt den Ausschuss sachlich, korrekt und streng nach der Geschäftsordnung. Genau das ist der ÖVP ein Dorn im Auge – denn erstmals funktioniert ein Untersuchungsausschuss nicht als politisches Schutzschild für das System, sondern als echtes Kontrollinstrument.“ Hangers Vorwürfe seien daher nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver: „Statt sich den offenen Fragen rund um den Pilnacek-Komplex zu stellen, versucht die ÖVP, den Ausschussvorsitzenden anzupatzen.“

In diesem Zusammenhang erinnerte Hafenecker an das „zufällig“ wenige Tage vor Beginn der U-Ausschuss-Befragungen bekanntgemachte staatsanwaltschaftliche Vorgehen gegen René Schimanek. „Eigenartig ist, dass es sich dabei um genau jene Staatsanwaltschaft handelt, die im Verdacht steh, von der ÖVP beeinflusst worden zu sein und genau deshalb durch die Staatsanwaltschaft Eisenstadt überprüft wird. Hier wird nach altbekannter schwarzer Manier eine Nebelgranate gezündet, welche die eigenen Machenschaften verdecken soll“, so Hafenecker.

Für den freiheitlichen Generalsekretär zeigt sich hier ein strukturelles Problem: „Wenn Ermittlungen, öffentliche Vorverurteilungen und politische Kampagnen zeitlich und inhaltlich Hand in Hand gehen, drängt sich der Eindruck auf, dass Teile der Staatsanwaltschaft längst nicht mehr unabhängig agieren, sondern politisch instrumentalisiert werden.“

„Wenn ÖVP-Abgeordneter Hanger seiner eigenen, etwas verworrenen, Logik folgen würde, müsste Ex-Präsident Sobotka seine Vorsitze im Ibiza- und ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss rückwirkend zurücklegen, da gegen zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Parteikollegen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gelaufen sind, die selbst auch im Ausschuss untersucht wurden“, so Hafenecker.

„Das tatsächliche Problem ist eine ÖVP, die Aufklärung nur dann akzeptiert, wenn sie ihr selbst nützt. Nachdem eine solche Konstellation in dieser vom tiefen schwarzen Staat kontrollierten Republik schlicht nicht mehr vorstellbar ist, wird von Hanger und Co. zur Wahrheit erklärt, was den eigenen Bedürfnissen dient, und sonst nichts. Einschüchterungsversuche und mediale Kampagnen werden aber nichts daran ändern: Wir Freiheitliche werden mit unserer parlamentarischen Arbeit den schwarzen Sumpf trockenlegen!“, stellte Hafenecker klar.

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Fremdenpolizeiliche Kontrollen in Wien Döbling

Auch Nobelbezirke bleiben von kriminellen Illegalen nicht verschont

Wie die Landespolizeidirektion Wien heute mitteilte, führten Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling in der Nacht vom 08.01.26 auf den 09.01.26 einen Schwerpunkt gemeinsam mit einem rechtskundigen Beamten des Bundesamtes für Fremden und Asylwesen durch. Hauptaugenmerk lag hier auf Amtshandlungen betreffend des Fremdenpolizeigesetz und weiterer fremdenrechtlichen Gesetzesmaterien.

Im Zuge einer Kontrolle eines Lokals, konnten die Beamten vor Ort mehrere Personen antreffen, welche keine aufrechte Meldung im Bundesgebiet besitzen und somit ein illegaler Aufenthalt festgestellt wurde. Drei chinesische Staatsangehörige, ein 56-Jähriger, ein 38-Jährige und eine 60-Jährige wurden vor Ort vorläufig festgenommen.

Im Zuge einer weiteren Amtshandlung wurden zwei slowakische Staatsangehörige, ein 30-Jähriger und eine 38-jährige vorläufig festgenommen. Die beiden wurden bereits wenige Tage zuvor festgenommen, da über sie ein Aufenthaltsverbot für das Bundesgebiet verhängt wurde.

Weiters wurden die Beamten im Zuge der Schwerpunktstreife auf einen starken Cannabisgeruch aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug aufmerksam. Im Zuge der Lenker und Fahrzeugkontrolle konnte bei dem 32-jährigen Lenker Suchmittel vorgefunden werden. Zudem machte der Mann auf die Beamten einen beeinträchtigten Eindruck. Ihm wurde nach der amtsärztlichen Untersuchung der Führerschein vorläufig abgenommen.


Jedenfalls konnte durch das äußerst engagierte Einschreiten der Beamten ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit geleistet werden.

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Schneechaos auf den Straßen von Wien

Rechtzeitige Schneeräumung wieder einmal verschlafen

Jedes Jahr das gleiche Trauerspiel. Kaum schneit es in Wien bricht das Chaos aus. Die Verantwortlichen der Straßenräumung der Stadt Wien, waren heute offenbar wieder einmal vom „überraschenden“ Wintereinbruch überrascht. Tja, wer konnte denn auch mit Schneefall rechnen, wo uns doch die Klimasektierer unentwegt einreden, dass eine Klimaerwärmung stattfindet und wir alle verglühen werden. Nachfolgendes Foto wurde heute Vormittag im 10. Wiener Gemeindebezirk geschossen.

Durch die nicht geräumten Straßen waren besonders die Öffis betroffen. Etliche Autobusse der Wiener Linien schlingerten hilflos durch die Gegend oder waren sogar an Verkehrsunfällen beteiligt. Von Räumfahrzeugen war bis in die späten Vormittagsstunden weit und breit nichts zu sehen. Tja, wie könnte man auch nur zur Annahme kommen, dass es im Jänner zu schneien beginnt. Aber der nächste Frühling kommt bestimmt und damit wird die weiße Pracht mit absoluter Sicherheit wieder verschwinden. Dann wird es seitens der Klimasektierer wieder heißen: „Die Klimaerwärmung schlägt wieder zu!“

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Europa-Ambulance

Dieser Rettungsdienst hilft, wenn andere ausfallen

Wenn in den hektischsten Phasen des Alltags – an Feiertagen, bei Personalmangel oder mitten in der Urlaubssaison – die etablierten Rettungsdienste an ihre Grenzen stoßen, bleibt ein Akteur durchgehend einsatzbereit: Europa-Ambulance. Der gemeinnützige Rettungsdienst hat sich als verlässliche Anlaufstelle für Krankentransporte, Sanitätsdienste und Rückholdienste etabliert.

Flexibilität und Verantwortung prägen den Krankentransport bei Europa-Ambulance

Gerade in Zeiten, in denen sich viele Anbieter im Rettungsdienst auf eingefahrene Abläufe und große Budgets stützen, überzeugt Europa-Ambulance durch Flexibilität und punktgenaue Einsatzlogistik. Das Spektrum reicht vom medizinisch begleiteten Krankentransport bis hin zu schnellen Ambulanzdiensten bei regionalen Großveranstaltungen. Die Organisation agiert transparent und lösungsorientiert und gilt bei Veranstaltern, Versicherern und Pflegeeinrichtungen als planbarer, diskreter Partner.

Empathie und Zusammenhalt als Basis

Anders als große Monopolstrukturen setzt der gemeinnützige Rettungsdienst Europa-Ambulance auf Sinn und Sinnhaftigkeit im Ehrenamt. Das Team besteht aus Fachkräften und freiwillig Engagierten, die nicht nur Routine, sondern auch Mut, Zusammenhalt und Empathie mitbringen. Damit positioniert sich die Organisation als attraktives Umfeld für jüngere Generationen, die Wert auf Gemeinschaft, Flexibilität und direkte gesellschaftliche Wirkung legen. In einer Branche, in der der Mensch leicht zur Zahl werden kann, bleibt Europa-Ambulance nah am Individuum – nicht zuletzt durch ein offenes Ohr für die psychische Belastung im Notfallalltag und eine Kultur der Wertschätzung.

Schnelle Hilfe und klare Kommunikation

Ob ein Katastropheneinsatz wie beim Hochwasser in Bosnien oder kurzfristige Anforderungen an das Team – die Fähigkeit zur strukturierten und dennoch flexiblen Reaktion ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Europa-Ambulance. Das Einsatzteam überzeugt mit klaren Kommunikationswegen und schneller Verfügbarkeit, selbst bei erhöhtem Organisationsdruck. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen greifen besonders in Engpassphasen gern auf das Angebot zurück, weil Verlässlichkeit und Kommunikation jederzeit gewährleistet sind.

Qualität und Offenheit statt Größe als Maßstab im Rettungswesen

Europa-Ambulance setzt Offenheit, Vergleichbarkeit und Transparenz bewusst in den Mittelpunkt. Die Organisation plädiert für faire Wettbewerbsbedingungen, damit Qualität statt Größe das entscheidende Kriterium bleibt. Kunden schätzen vor allem die garantierte Pünktlichkeit, das flexible Eingehen auf spezifische Anforderungen und den diskreten, menschenzentrierten Umgang – Eigenschaften, die in der Branche längst nicht selbstverständlich sind.

Effiziente und menschliche Rückholdienste als Teil moderner Versorgung

Gerade im Sommer, wenn viele Menschen ins Ausland reisen, nimmt der Rückholdienst an Bedeutung zu. Europa-Ambulance bringt Patientinnen und Patienten bei Krankheit oder Unfall sicher zurück nach Hause und kümmert sich um die komplette medizinische Betreuung sowie die Koordination internationaler Transporte. Mit einer klaren Mission, dem Einsatz für den Menschen, unabhängig von Herkunft oder Wohnort, bleibt Europa-Ambulance auch in Zukunft eine wichtige Säule der medizinischen Versorgung abseits großer Rettungsstrukturen.

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Finanzministerium warnt Unternehmer vor betrügerischen E-Mail-Nachrichten

Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten E-Mail-Nachrichten an Daten von Unternehmerinnen und Unternehmern zu kommen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor einer steigenden Anzahl gefälschter E-Mail-Nachrichten. Diese werden im Namen des BMF an Unternehmerinnen und Unternehmer versendet.

In den betrügerischen Nachrichten steht, dass die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten überprüft und aktualisiert werden müssen. Dazu werden Betroffene aufgefordert, ein verlinktes Formular aufzurufen. Der enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite. Diese ist im Stil von FinanzOnline gestaltet. Auf der Seite werden Nutzerinnen und Nutzer zur Eingabe persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aufgefordert.

Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, die über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.

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DER BETRÜGERISCHE ORIGINALTEXT:

Sehr geehrte Unternehmer,

mit 1. Jänner 2026 tritt für alle in FinanzOnline registrierten Unternehmerinnen und Unternehmer auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Bundesabgabenordnung (BAO), die Verpflichtung in Kraft, die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten jährlich zu überprüfen und erforderlichenfalls zu aktualisieren. Diese Daten dienen als Grundlage für die Durchführung steuerlicher und verwaltungsrechtlicher Verfahren.

Sie sind daher verpflichtet, Ihre Unternehmensdaten fristgerecht über das gesicherte Formular zu aktualisieren, das über den nachstehenden Link erreichbar ist:

<Link zu gefälschter Website>

Eine nicht erfolgte, verspätete oder unvollständige Aktualisierung der Unternehmensdaten kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der BAO zu verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, wie Verwaltungsstrafverfahren, führen und die ordnungsgemäße Durchführung steuerlicher Verfahren beeinträchtigen oder verzögern. Zudem können aus dem Nichterfüllen der gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten zusätzliche rechtliche Schritte folgen.

Das Formular ist ausschließlich über diese persönliche und gesicherte Umgebung zugänglich.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Finanzen

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Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

° Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!

° Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!

° Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

° Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen!

Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern und ihre Methoden werden zunehmend professioneller. Sie täuschen dabei vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie z.B. dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

° anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

° offene Forderungen und drohende Pfändungen

° verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline

° erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

° notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie im Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

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Nestlé ruft weltweit Säuglingsnahrung zurück – Auch Österreich betroffen

Bisher keine Krankheitsfälle – Ministerium rät, Produkte zurückzugeben - Kaufpreis wird erstattet

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat weltweit mehrere Chargen der Säuglingsnahrung BEBA zurückgerufen. Auch in Österreich wurden im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) in zwei Produktchargen geringe Mengen des Toxins Cereulid festgestellt. Ursache ist ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen.

Laut Gesundheitsministerium sind in Österreich keine Krankheitsfälle bekannt, die mit dem Konsum der betroffenen Produkte in Verbindung stehen. Eltern, deren Kinder Symptome wie Erbrechen oder Durchfall zeigen, wird empfohlen, wie üblich ärztlichen Rat einzuholen. Betroffene Produkte können problemlos zurückgegeben werden – auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird vollständig ersetzt.

Was ist passiert?

Im Dezember 2025 wurde bei einer Sicherheitsüberprüfung ein technischer Defekt in einem Zulieferbetrieb von Nestlé festgestellt, wodurch es zu einer Verunreinigung eines Inhaltsstoffes mit dem Bakterium Bacillus cereus gekommen ist. Dieses Bakterium kann das hitzestabile Toxin Cereulid bilden, das bei Verzehr Übelkeit und Erbrechen verursachen kann. Sehr selten und in hohen Konzentrationen kann es zu schwereren Krankheitsverläufen kommen (Inzidenz <1:100.000). Wichtig: Das Toxin vermehrt sich im Produkt nicht weiter, und das Bakterium selbst wird im Herstellungsprozess abgetötet.

In Österreich wurden im Zuge behördlicher Probenziehungen zwei Produktchargen positiv auf Cereulid getestet. Diese wurden umgehend aus dem Verkehr gezogen. Die nachgewiesenen Konzentrationen des Toxins waren so gering, dass eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann.
Zur Sicherheit hat die AGES auch Produkte anderer Hersteller stichprobenartig untersucht – alle Proben waren unauffällig.

Nestlé hat in Abstimmung mit internationalen und österreichischen Behörden bereits über die Weihnachtsfeiertage einen stillen Rückruf durchgeführt und die betroffenen Produkte aus den Regalen entfernt.
Mit 5. Jänner 2026 folgt nun ein öffentlicher Rückruf – als zweiter Schritt eines üblichen, abgestuften Verfahrens.

Insgesamt betrifft der Rückruf über 800 Produkte aus mehr als zehn Nestlé-Werken – es ist die größte Rückrufaktion in der Unternehmensgeschichte.

Was sollten Konsument(innen) in Österreich tun?

Die betroffenen Produkte –

° BEBA expert HA PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 12/2026)

° BEBA supreme PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027, EAN: 7 61287 226631)
– wurden bereits am 24. Dezember 2025 durch REWE (BILLA, BIPA, Sutterlüty u. a.) aus den Regalen genommen.

° Wer ein solches Produkt zu Hause hat, sollte es nicht mehr verwenden, sondern zurückbringen. Die Rückgabe ist auch ohne Kassabon möglich, der Kaufpreis wird vollständig rückerstattet.

° Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.

Kontakt für Konsument(innen)

Für Fragen zu Produkten und Rückgabe steht das Nestlé-Verbraucherservice-Team zur Verfügung:
Telefon: 0800 23 44 944 (werktags von 9:00–17:00 Uhr)
E-Mail: konsumenten.service@at.nestle.com

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AGES (www.ages.at)

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Auch Finanzbetrüger sind innovativ – Deepfakes, WhatsApp-Gruppen und KI-Bots waren die Trends des Jahres 2025

Bei der Finanzmarktaufsicht gemeldete Betrugsfälle sind mit Ꞓ19,6 Mio. auf Rekordniveau – Social-Media-Plattformen sind wachsendes Medium für Anlagebetrug

Der Finanzbetrug geht schon immer mit der Zeit und gehört traditionell zu den frühen Nutzern technischer Innovationen. Deepfake-Videos mit Prominenten, WhatsApp-Gruppen mit betrügerischen „Anlagetipps“ und mit Künstlicher Intelligenz betriebene Chatbots sind die neuen Trends beim Anlagebetrug. Das zeigen die Statistiken der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu den Verbrauchereingaben und Investorenwarnungen im abgelaufenen Jahr.

2025 wurden 843 Betrugsfälle mit einer Rekordsumme von Ꞓ19,6 Millionen bei der FMA gemeldet. Anlagebetrüger werden nicht nur innovativer, sondern auch besser, sie ergaunern immer höhere Beträge. Der höchste Verlust betrug rund Ꞓ830.000. (Vorjahr: 853 Eingaben mit insgesamt Ꞓ15,5 Millionen Schadenssumme). Die FMA gab 97 Warnmeldungen vor unerlaubt tätigen Anbietern aus, die zumeist Handelsplattformen betrafen.

Trend WhatsApp-Gruppen

Die Novität des Jahres 2025 waren Betrugsfälle mit WhatsApp-Gruppen. Anleger werden in solche geschlossenen Chatgruppen zum Beispiel über Werbung auf Onlineplattformen oder Deepfake-Videos mit gefälschten Aussagen Prominenter gelockt oder mit unerbetenen Einladungen direkt kontaktiert. In den Gruppen werden vermeintliche „Trading-Tipps“ und „exklusive Investmentchancen“ diskutiert, um Vertrauen zu schaffen. In diesen Gruppen täuschen nach Analysen der FMA häufig KI-betriebene Chatbots eine aktive „Community“ vor. In parallelen privaten Chats werden die Opfer dann gezielt zu Investitionen auf betrügerischen Plattformen oder Apps gedrängt. Die Gelder fließen dann meist auf ausländische Konten oder Wallets.

Herausforderungen für die Aufsicht

Die Täter agieren anonym und flexibel: Gruppennamen wechseln häufig, Unternehmensnamen oder URLs fehlen. Dadurch wird die Zurechnung einer Tätigkeit zu einem konkreten Anbieter erschwert. Während früher öffentliche Webseiten Hinweise lieferten, verlagert sich der unerlaubte Geschäftsbetrieb zunehmend in private Social-Media-Kanäle. Dies macht Ermittlungen komplexer und kann Veröffentlichung von Warnmeldungen verzögern oder verhindern. Die Meldung von mutmaßlich betrügerischen Werbungen und gefälschten Profilen ist auf Social-Media-Plattformen zwar möglich, aber wegen umständlicher und wenig transparenter Verfahren unzuverlässig und langwierig. Dieses Themas wird sich die FMA im neuen Jahr annehmen.

Prävention und Warnungen

.. Gruppeneinladungen prüfen: Achten Sie auf Tippfehler oder leicht veränderte Schreibweisen, aber auch perfekt wirkende Einladungen sind keine Garantie – am besten gar nicht annehmen.
.. Warnsignale erkennen: Hohe Gewinne bei geringem Risiko, Zeitdruck und Aufforderungen zu Überweisungen auf ausländische Konten sind klare Betrugsindikatoren.
..Verdächtige Profile melden: Nutzen Sie die Meldefunktion der Plattformen (Scam/Betrugsversuch).
.. Watchlist Internet informieren: Verdächtige Profile und Kontaktaufnahmen zusätzlich dort melden. Die Plattform warnt öffentlich vor aktuellen Betrugsmaschen.
.. FMA-Verbraucherinformation einschalten: Verdachtsfälle melden, damit Investorenwarnungen veröffentlicht und Hintergründe ermittelt werden können.

FMA klärt auf

Aufklärung über das Thema Anlagebetrug ist ein Schwerpunkt für die Kommunikation der FMA mit Verbrauchern. Hierzu dient vor allem das Informationsformat „Reden wir über Geld“, welches auch die Basis für didaktische Materialien für den Schulunterricht liefert, die vom Zentrum für Finanzbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien erarbeitet werden. Um sich veränderten Mediengewohnheiten anzupassen, hat die FMA das Format im Jahr 2025 auch auf Social Media ausgerollt und dem Instagram-Kanal @redenwiruebergeld, eine Podcast-Reihe unter demselben Titel gestartet. Mit Kurzvideos unter dem Titel „1 Minute – 1 Begriff“ werden zudem für Verbraucher relevante Konzepte aus der Finanzwelt von Experten der FMA erklärt. Diese Angebote werden 2026 weiter fortgesetzt.

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ORF-Reform ist mehr als überfällig

Vermutlich versteht kein Österreicher die Gagenexzesse am Küniglberg

Mit den Traumgagen und Privilegien im ORF haben wir uns seit Entstehung dieses Online-Magazins immer wieder  beschäftigt.  Im Archiv findet der/die geneigte Leser(in) etliche Beiträge darüber. Vermutlich aber hat bis dato noch immer kein einziger Österreicher Verständnis für die zwangsabgabenfinanzierten Luxusgagen am Küniglberg. Eine Reform des ORF zu einem verschlankten und sich selbst erhaltenden Rundfunk ist mehr als überfällig. Die mit der Haushaltsabgabe finanzierten Jahres-Durchschnittsgehälter im ORF – die laut Rechnungshof – 2024 bereits 99.200 Euro brutto und damit 7.140 Euro brutto monatlich betragen haben, sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden hart arbeitenden Menschen in Österreich.

Den Ausschlag für diesen Lohnexzess machen sicher nicht die Gehälter von Kameraleuten, Tontechnikern, Beleuchtern oder sonstigen kleinen Angestellten und Arbeitern aus, sondern die Gagen der Chefetage am Küniglberg.  251.300 Euro Jahresgehalt bekamen 2024 die vierzehn ORF-Direktoren, unfassbare 427.000 Euro ORF-Generaldirektor Weißmann.  Laut Transparenzliste vom Vorjahr gibt es im ORF 74 Personen, die mit mehr als 170.000 Euro im Jahr entlohnt werden. Was würden diese Leute wohl bei einem Privatsender verdienen?

Dass sich diverse ORF-Gagenkaiser im November eine Aussetzung der Inflationsanpassung für 2026 und 2027 verordnet hätten, klingt daher wie blanker Hohn. Dass die Verlierer-Ampel diesem Privilegienstadl weiterhin die Stange hält und die teuerungsgeplagten Bürger mit der ORF-Zwangsabgabe dafür zahlen lässt, ist angesichts von Programm und Berichterstattung leider kein Wunder. Denn die Systemparteien hegen und pflegen ihre Systempropagandaanstalt und sichern sich durch diverse Propagandasendungen und systemgerechte Berichterstattung ihren Machterhalt.

Die derartig hohen Gehälter, die im Schnitt um 89 Prozent über dem Branchendurchschnitt liegen, sind in Kombination mit der Zwangsabgabe nicht nur einen Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung darstellen, sondern auch wettbewerbsverzerrend gegenüber anderen, privaten Medien.

Mit Bezug auf aktuelle Aussagen des Reporter-ohne-Grenzen-Präsidenten gegenüber der APA führte der FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker aus: „Darüber sollte sich ein selbsternannter Medienexperte, der bekanntlich 2024 am SPÖ-Wahlprogramm mitgearbeitet hat, eher Gedanken machen, anstatt sich aus vermeintlich objektiver Perspektive schützend vor den ORF-Privilegienstadl zu stellen und sich vorgeblich um die Medienvielfalt zu sorgen.“

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Des Kaisers neue 6-Geschlechter-Kleider

Auch das Rote Kreuz ist schon auf den Zug aufgesprungen

Ein Stammleser von ERSTAUNLICH hat uns heute eine nette Geschichte erzählt. Er habe sich gestern, nachdem er sich online einen Timeslot ausgemacht hatte, zum Blutspenden in die Mittelschule Göllersdorf begeben. Beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogen sei ihm fast die Lust dazu vergangen. Denn im besagten Bogen konnte er unter sechs (6) Geschlechter auswählen. Er sei nur geblieben und habe Blut gespendet, weil es im Dienste einer guten Sache war.

Vermutlich ist vielen Leser(innen) das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Christian Andersen bekannt. Wenn nicht, hier eine Kurzform:

Ein eitler Kaiser, der nur an prächtige Kleidung denkt und sein ganzes Geld dafür ausgibt, wird von zwei betrügerischen Webern getäuscht. Diese behaupten, einen wunderbaren Stoff zu weben, der nur für kluge und amtstaugliche Menschen sichtbar sei – für Dumme oder Unwürdige bleibe er unsichtbar. Der Kaiser lässt sich neue Kleider daraus anfertigen, doch in Wahrheit weben die Betrüger gar nichts. Aus Angst, als dumm oder unfähig zu gelten, loben der Kaiser, seine Minister und das Hofgesinde die nicht existierenden Kleider überschwänglich. Bei einer großen Prozession marschiert der Kaiser nackt durch die Stadt, und das Volk bewundert die „prächtigen“ Gewänder – bis ein kleines Kind ruft: „Aber er hat ja nichts an!“ Daraufhin erkennt das ganze Volk die Wahrheit, doch der Kaiser setzt die Prozession stolz fort.

Das Märchen aus dem Jahr 1837 kritisiert Eitelkeit, Selbsttäuschung und die Angst vor dem Verlust von Ansehen. Nicht ganz so, aber so ähnlich kommt uns der Irrsinn mit den sechs (6) Geschlechtern vor. Nun geht es hier zwar nicht darum, dass angeblich Kleider genäht werden, die nur für kluge und amtstaugliche Menschen sichtbar sind, sondern um Geschlechter von Menschen, die es gar nicht gibt. Wer nicht akzeptiert, dass „Divers“, „Inter“, „Offen“ und „Keine Angabe“ als Geschlecht zählt, wird zwar nicht als Dummer oder Unwürdiger bezeichnet, sondern gilt halt als intoleranter Mensch oder als Schwurbler. Im extremstem Fall sogar als Rechtradikaler.

Sogar die viel gelobte KI bestätigt, dass es bei Menschen nur zwei (2) Geschlechter gibt.

Obwohl sich bereits unzählige Menschen nicht mehr erklären lassen wollen, dass es sechs (6) Geschlechter gibt, setzt der „Kaiser“ trotzdem „nackt“ und augenscheinlich auch noch stolz, die 6-Geschlechter-Prozession fort.

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FPÖ – Belakowitsch zu Arbeitslosigkeit: „435.000 Menschen ohne Job sind in Zahlen gegossenes Politikversagen der Verlierer-Ampel!“

Systemparteien haben unser Land mit völlig falscher Politik auf wirtschaftliche Talfahrt geschickt

Als „in Zahlen gegossenes schwarz-rot-pinkes Politikversagen in Reinkultur“ kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch den weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 auf fast 435.000 Personen: „Extrem hohe Inflation, teure Energiepreise, ein sinnloses, selbstschädigendes Sanktionsregime, klimakommunistische Schikanen und bürokratische Belastungen sind der giftige Cocktail, mit dem die Verlierer-Ampel unser Land wirtschaftlich auf Talfahrt geschickt, eine Insolvenzwelle bei den Unternehmen losgetreten und einen Arbeitsplatzvernichtungskurs in Gang gesetzt hat. Ein Ende dieser Negativspirale auf dem Rücken der Österreicher ist mit dieser Regierung nicht in Sicht, weil sie völlig unfähig ist und politisch weiter in die falsche Richtung galoppiert!“

Belakowitsch erinnerte daran, dass die Arbeitslosigkeit seit April 2023 – also seit nunmehr 32 Monaten – kontinuierlich ansteige. „Das ist eine katastrophale Entwicklung, vor der Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. den Kopf in den Sand stecken. Wenn nun SPÖ-Sozialministerin Schumann allen Ernstes hofft, dass die Arbeitslosenzahlen im zweiten Halbjahr 2026 ‚etwas sinken‘ werden, dann ist das ein Schlag ins Gesicht eines jeden Menschen, der seinen Job verloren hat oder um ihn bangen muss. Denn eine Regierungspolitikerin hat zu handeln und nicht auf das ‚Prinzip Hoffnung‘ zu setzen!“, so die freiheitliche Sozialsprecherin weiter. Dringenden Handlungsbedarf sieht sie auch bei der seit Jahren ansteigenden Arbeitslosigkeit von Ausländern, die den Sozialstaat massiv belaste: „Unser Sozialsystem hat für jene da zu sein, die Leistung erbringen wollen, aber nicht können, und nicht für Menschen, die in unser Land gekommen sind und, ohne auch nur irgendeinen Beitrag geleistet zu haben, es sich in der von den Österreichern finanzierten sozialen Hängematte gemütlich machen. Mit dieser falschen Asyl- und Migrationspolitik muss Schluss sein!“

Um die hohe Arbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren, betonte Belakowitsch, brauche es eine umfassende politische Trendwende, die unter anderem auf Entlastung der Unternehmen, wirtschaftlichen Aufschwung und Schutz von Arbeitsplätzen setze: „Ein Problem kann man nur dann lösen, wenn man es an der Wurzel packt – und die Wurzel der steigenden Arbeitslosigkeit ist eine völlig fehlgeleitete Regierungspolitik, die nur von uns Freiheitlichen mit einem Volkskanzler Herbert Kickl wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden kann. Dann geht’s auch wieder bergauf mit der Wirtschaft und dem Wohlstand der Menschen.“

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FPÖ – Resch zu Fernwärme in Wien: „Abkassieren statt aufklären!“

Rot-pinke Stadtregierung lässt Wiener bei teurer und intransparenter Fernwärme im Stich

Die Fernwärme in Wien wird für immer mehr Haushalte zur unleistbaren Belastung. Trotz sparsamen Heizens sehen sich viele Wienerinnen und Wiener mit extrem hohen Monatskosten und saftigen Nachzahlungen konfrontiert, während die Preisgestaltung völlig intransparent bleibt. Für die Betroffenen ist nicht nachvollziehbar, wie diese Kosten zustande kommen und warum Wien im Bundesländervergleich zu den teuersten Fernwärme-Standorten zählt.

FPÖ-Wien Stadtwerke- und Energie-Sprecher LAbg. Klemens Resch kritisiert scharf: „Die rot-pinke Stadtregierung kassiert über Wien Energie gnadenlos ab, liefert aber keine verständlichen Erklärungen. Die Wiener zahlen Spitzenpreise, ohne zu wissen, wofür genau. Diese Intransparenz ist nicht akzeptabel.“

Hinzu kommt: In Wien werden die Fernwärmepreise nicht einfach vom Markt bestimmt, sondern über einen behördlichen Preisbescheid geregelt. Zuständig dafür ist der Landeshauptmann von Wien – also Bürgermeister Ludwig. „Damit trägt Ludwig die volle Verantwortung: Er kann einen niedrigeren Höchstpreis per Bescheid veranlassen, statt die Wiener weiter abzuzocken. Wir verlangen daher sofort eine Senkung der Fernwärmepreise“, betont Resch.

Ein Ende der Abzocke und volle Kostentransparenz seien jetzt dringend notwendig: „Es braucht endlich faire, nachvollziehbare Fernwärmepreise. Die Stadtregierung ist in der Verantwortung, leistbare Energie sicherzustellen, statt die eigenen Bürger finanziell auszupressen.“

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Umstrittenes Flaschenpfand treibt erstaunliche Blüten

Kunde bekam weniger Pfand als er bezahlt hatte retour

Das ohnehin nicht ganz unumstrittene Flaschenpfand treibt erstaunliche Blüten, wie wir in diesem Beitrag aufzeigen. Wobei es in diesem Fall nicht um die Summe, sondern ums Prinzip geht. Ein Mann aus Waidendorf/March kaufte am 22.12.25, in der nächstgelegenen Ortschaft Stillfried/March, beim Verkaufsautomaten am Bahnhof einige Getränke. Darunter befanden sich auch drei Pfandflaschen (Storchenbräu). Die Pfandgebühr betrug je Flasche 40 Cent.

Um die Flaschen retourgeben zu können, musste der Mann ins 15 Kilometer entfernte Gänserndorf fahren, da sich die in der Nähe befindlichen Supermärkte in Angern/March weigerten, die Flaschen zurückzunehmen. So weit, so nicht gut. Auch in Gänserndorf wollte die Flaschen kein Supermarkt zurücknehmen. Einzig und allein die Firma Interspar erbarmte sich des Kunden und nahm die Flaschen zurück. Allerdings gab es keine 40 Cent Pfandgebühr, sondern nur 36 Cent pro Flasche zurück.

Wie gesagt, es geht in diesem Fall nicht um die Summe von verlorenen 12 Cent. Wenn dies aber tausendfach oder noch mehr geschieht, kommt da schon ein ganz schönes Sümmchen zusammen.

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Gebrauchtwagenpreise europaweit seit 2019 um 34 Prozent gestiegen

Der Durchschnittspreis in Österreich liegt 2025 bei 29.505 Euro und damit 46 Prozent über dem Wert von 2019

Der europäische Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich zum Jahresende weitgehend stabil, allerdings auf einem historisch hohen Preisniveau. Ein Vergleich von fünf europäischen Ländern verdeutlicht: Während die Preise zuletzt nur geringfügig schwankten, liegen sie weiterhin deutlich über dem Niveau von 2019. Österreich nimmt dabei eine Spitzenposition ein. Das geht aus dem AutoScout24 Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) für das Gesamtjahr 2025 hervor. Europaweit liegt der durchschnittliche Gebrauchtwagenpreis 2025 bei 25.500 Euro. Im Vergleich zu 2024 (25.698 Euro) entspricht das einem Rückgang von -0,8 Prozent. Seit 2019 (19.025 Euro) ergibt sich jedoch europaweit ein Preisanstieg von 34 Prozent.

„Nach Jahren massiver Ausschläge durch Pandemie, Lieferengpässe, steigende Produktionskosten sowie geopolitische Krisen hat sich der Gebrauchtwagenmarkt wieder sichtbar beruhigt, aber auf sehr hohem Niveau. Der Gebrauchtwagenmarkt ist von den in allen Lebensbereichen hohen Preissteigerungen der vergangenen Jahre nicht verschont geblieben. Ein Grund für das vergleichsweise hohe Preisniveau bei Gebrauchtwagen in Österreich ist die anhaltend hohe Inflationsrate, die doppelt so hoch ist wie in der Eurozone. Die allgemeine Teuerung wirkt sich auch auf Mobilitätskosten und Fahrzeugpreise aus“, erläutert Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.

Österreich an der Spitze des Ländervergleichs

In Österreich kostet ein Gebrauchtwagen im Jahr 2025 durchschnittlich 29.505 Euro. Gegenüber 2024 (29.543 Euro) entspricht das einem minimalen Rückgang von -0,1 Prozent und signalisiert eine weitgehende Stagnation. Im Langzeitvergleich zeigt sich jedoch die starke Preisentwicklung: Gegenüber 2019 (20.156 Euro) liegen die Durchschnittspreise um 46,4 Prozent höher. Damit zählt Österreich zu den teuersten Gebrauchtwagenmärkten im Vergleich, aber auch Belgien und die Niederlande verzeichnen ähnlich hohe Preissteigerungen von mehr als 40 Prozent.

Seitwärtsbewegung in den Benelux-Märkten

Belgien verzeichnet 2025 einen durchschnittlichen Gebrauchtwagenwert von 25.016 Euro. Im Vergleich zu 2024 (24.623 Euro) bedeutet das einen Anstieg um 1,6 Prozent. Seit 2019 (17.464 Euro) haben sich die Werte um 43,2 Prozent erhöht. In den Niederlanden zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Österreich. Der Durchschnitt liegt 2025 bei 24.334 Euro, nach 24.361 Euro im Jahr 2024 (-0,1 Prozent). Gegenüber 2019 (16.624 Euro) ergibt sich ebenfalls ein kräftiger Zuwachs von 46,4 Prozent.

Konstantes Niveau in Deutschland

Deutschland bleibt 2025 nahezu unverändert. Der durchschnittliche Gebrauchtwagenwert liegt bei 27.787 Euro und damit praktisch auf dem Niveau von 2024 (27.786 Euro). Im Vergleich zu 2019 (20.607 Euro) ergibt sich ein Plus von 34,8 Prozent, womit Deutschland im Langzeitvergleich unter dem Niveau von Österreich, Belgien und den Niederlanden bleibt.

Rückläufige Tendenz in Italien

Italien bildet eine Ausnahme im Ländervergleich. Der Durchschnitt sinkt 2025 auf 21.273 Euro, nach 22.031 Euro im Jahr 2024. Das entspricht einem deutlichen Minus von -3,4 Prozent. Dennoch liegen die Werte klar über dem Vorkrisenniveau. Gegenüber 2019 (15.213 Euro) ergibt sich ein Anstieg von 39,8 Prozent.

Angebot & Nachfrage 2025: stabile Marktverhältnisse in allen Ländern

Angebot und Nachfrage zeigten 2025 in allen untersuchten Ländern ein konstant solides Niveau. Auf AutoScout24 blieb das Fahrzeugangebot in Deutschland und Österreich unverändert, während Belgien ein leichtes Minus von 3 Prozent verzeichnete. In Italien stieg das Angebot leicht um 1 Prozent, die Niederlande legten mit einem Plus von 10 Prozent besonders deutlich zu, eine Entwicklung, die unter anderem auf eine stärkere Präsenz professioneller Händler auf AutoScout24 zurückzuführen ist. Parallel dazu blieb auch die Nachfrage stabil: Gemessen an den Besitzumschreibungen registrierte Österreich von Januar bis November laut Statistik Austria 765.632 Halterwechsel – ein leichtes Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Belgien (+0,2 Prozent) und Deutschland (-0,1 Prozent) entwickelten sich ähnlich moderat, während Italien (+2,1 Prozent) und die Niederlande (+2,2 Prozent) dynamischer zulegten. Die Kombination aus stabilem Angebot und verlässlicher Nachfrage zeigt, dass der Gebrauchtwagenmarkt auch 2025 eine robuste Säule der individuellen Mobilität blieb.

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Verheerende Abschiebebilanz 2025

Keine Trendwende bei illegaler Migration

Eine aktuelle Anfragebeantwortung des ÖVP-Innenministers auf eine schriftliche Anfrage von FPÖ-Nationalratsabgeordneten Harald Schuh in dieser Woche, zeigt erneut das massive Missverhältnis zwischen Asylanträgen und tatsächlichen Abschiebungen. Demnach wurden von Jänner bis Oktober 2025 lediglich 128 afghanische Staatsangehörige abgeschoben, während im selben Zeitraum 4.603 Afghanen einen Asylantrag in Österreich stellten. Ein ähnlich ernüchterndes Bild zeigt sich bei syrischen Staatsangehörigen: 113 Abschiebungen stehen 3.638 Asylanträgen gegenüber. Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache. Die Abschiebepolitik der schwarz-rot-pinken Regierung ist weitgehend wirkungslos. Wer von einer konsequenten Migrationspolitik spricht, muss auch liefern und nicht bloß ankündigen.

Trotz wiederholter Ankündigungen und Beteuerungen von ÖVP-Innenminister Karner, die illegale Migration wirksam einzudämmen, ist von einer Trendwende weiterhin keine Spur. Insgesamt bedeuten diese Zahlen, dass allein heuer weiterhin durchschnittlich 187 Syrer und Afghanen pro Woche illegal nach Österreich kommen. Das ist kein Einzelfall und kein Ausrutscher, sondern ein strukturelles Versagen.

Schuh, der eine echte Kehrtwende in der Asyl- und Migrationspolitik samt echtem Asylstopp einfordert: „Ohne effektive Rückführungen verliert das Asylsystem seine Glaubwürdigkeit. Die Bevölkerung erwartet sich zu Recht klare Maßnahmen statt leerer Versprechen.“

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Fröhliche Weihnachten 2025

Werte Leserinnen, werte Leser!

Wir wünschen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest, angenehme Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir sind bemüht, auch während den Feiertagen so manche erstaunliche und informative Geschichte zu präsentieren.

Das Team von ERSTAUNLICH

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Österreichs Banken warnen!

Steigende Phishing-Gefahr zur Weihnachtszeit und Jahreswechsel

Österreichische Banken registrieren derzeit ein deutlich erhöhtes Aufkommen an Phishing-Angriffen. Betrüger geben sich als Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus und versuchen, Kundinnen und Kunden über Telefon, SMS oder E-Mail zur Preisgabe sensibler Daten oder zur Freigabe von Transaktionen zu bewegen.

Weihnachtszeit ist auch Phishing Zeit. Cyberkriminelle und Betrüger geben sich deshalb beispielsweise als Vorgesetzte, Polizisten oder Bankangestellte aus. Die vermeintliche Autorität vermittelt ein Sicherheitsgefühl und lässt das gesunde Misstrauen schwinden. Die Kriminellen versuchen ihre Opfer über Telefonanrufe, SMS oder E-Mails zur Preisgabe sensibler Daten oder zur Freigabe von Transaktionen zu bewegen.

Besonders verbreitet sind gefälschte Nachrichten, die auf angebliche Konto-Entsperrungen, Datenaktualisierungen oder verdächtige Buchungen hinweisen und zu betrügerischen Links führen. Auch von Betrügern professionell geführte Telefonanrufe, in denen vor vermeintlich verdächtigen Überweisungen gewarnt wird, gehören zu den gängigen Maschen. Ziel ist es, Zugangsdaten zu erlangen oder Transaktionen – teils auch mittels Instant Payments – freizugeben.

Die Banken analysieren die gemeldeten Betrugsfälle kontinuierlich und informieren ihre Kundinnen und Kunden aktiv über aktuelle Betrugsstrategien und Schutzmaßnahmen.

Der Österreichische Bankenverband betont, dass die Institute umfassende technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen implementiert haben. Gleichzeitig werden die Betrugsversuche immer raffinierter.

„Betrüger erzeugen gezielt künstliche Dringlichkeit und nutzen täuschend echte Kontaktaufnahmen. Deshalb ist es besonders wichtig, verdächtige Aufforderungen kritisch zu hinterfragen und keine unüberlegten Schritte zu setzen“,  so der Bankenverband.

Betrüger nutzen gezielt künstlich erzeugte Dringlichkeit und täuschend echte Kontaktaufnahmen, um menschliche Schwächen anzusprechen. Umso wichtiger ist es, verdächtige Aufforderungen kritisch zu hinterfragen und keine unüberlegten Schritte zu setzen.

Zentrale Sicherheitsregeln im Überblick:

  • Banken fordern niemals per Telefon, SMS oder E-Mail die Herausgabe sensibler Zugangsdaten.
  • Kundinnen und Kunden werden nicht telefonisch zur Freigabe von Überweisungen oder zur Freigabe von Stornierungen von Überweisungen aufgefordert.
  •  Banken und seriöse Unternehmen setzen ihre Kundinnen und Kunden niemals unter Druck. Sie verlangen keine sofortigen Handlungen außerhalb sicherer Kommunikationswege.

Wichtig ist daher sich Zeit zu nehmen, die Angaben in Ruhe zu prüfen oder sich über eine Hotline oder die Website direkt zu informieren.

Kundinnen und Kunden, die den Verdacht haben, Opfer eines Phishing-Angriffs geworden zu sein, sollten umgehend ihre Bank kontaktieren. Weitere Informationen finden sich auf den Websites der Banken und auf einschlägigen Informationsplattformen.

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Tierhändlerin zum 4. Mal vor Gericht

Ein Jahr bedingte Freiheitsstrafe für schweren Betrug

Zum vierten Mal stand heute, nach Anzeigen der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe, eine illegale Tierhändlerin aus dem Bezirk Braunau vor Gericht, seit vor fast drei Jahren ihre Hunde und Katzen behördlich beschlagnahmt und größtenteils (55 Tiere) am Tierschutzhof Pfotenhilfe untergebracht worden waren. Diese wurden inzwischen größtenteils adoptiert.

Nach Verurteilungen zu einem Tierhaltungsverbot sowie wegen Tierquälerei und Abgabenhinterziehung im großen Stil, ging es heute im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Ried im Innkreis um das Verbrechen des schweren Betrugs (Strafrahmen: sechs Monate bis fünf Jahre). Der Vorwurf: Über Jahre seien zahlreiche Mischlingshunde mit gefälschten Ahnentafeln zu überhöhten Preisen als reinrassig verkauft worden. Laut Tierarztbefunden waren diese zudem oft krank. Unter anderem wurden Giardien (hartnäckige Darmparasiten, die Durchfall, Erbrechen und Gewichtsverlust verursachen) oder gar Parvovirose (eine tödliche Viruserkrankung) diagnostiziert. Laut Zeugen im Akt wurden sie teils illegal, unter anderem aus Ungarn, importiert.

„Alleine schon die nachweisbare Höhe der Abgabenhinterziehung von 241.000 Euro, für die die 53-jährige im Juli zu 100.000 Euro Strafe (davon 70.000 unbedingt) rechtskräftig verurteilt wurde, lässt erahnen, in welch unglaublicher Dimension sich dieser Welpenhandel abgespielt haben muss“, so Pfotenhilfe-Sprecher Jürgen Stadler. “Im aktuellen Strafantrag befindet sich jedoch mit einem guten Dutzend Fällen nur ein Bruchteil davon!”

1 Jahr bedingte Freiheitsstrafe, zusätzlich zu bereits 6 Monaten bedingt für Tierquälerei

Mit dem heutigen rechtskräftigen Urteil von zusätzlich einem Jahr bedingter Freiheitsstrafe ist auch amtlich, was für die Geschädigten, zu denen auch die Pfotenhilfe mit ihren Kosten zählt, immer klar war. Durch Rassegentests der Pfotenhilfe konnte nachgewiesen werden, dass bis zu zehn verschiedene Rassen in den „reinrassigen“ Hunden stecken. Die Pfotenhilfe war mit Jürgen Stadler heute allerdings nur als Zuhörer vertreten, da das Gericht deren Kostenforderung nicht anerkannt hatte. Auch die anderen Geschädigten wurden vom Gericht auf den Zivilrechtsweg verwiesen.

„Unfassbar, dass das Gericht uns, die den größten Kostenanteil tragen mussten, im Regen stehen lässt. Wir wären allerdings sowieso auf einem Großteil der Kosten sitzengeblieben, weil die Beschuldigte offiziell zahlungsunfähig ist.“

Offen sind jetzt noch Gerichtsverfahren gegen den Gatten und einen Nachbarn – letzterer hatte 27 Katzen bei strengen Minusgraden ohne Wasser und Futter auf seinem Dachboden versteckt – wegen Tierquälerei, die bisher wegen Krankheit verschoben werden mussten sowie ebenfalls ein Betrugsermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Obmann des Zuchtvereins, dem die Fälschung der Ahnentafeln der – laut Zeugen teils von ihm aus dem Ausland herbeigeschafften – Welpen angelastet wird. Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung.

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Schumanns Orgasmus-Kampagne am vierten Adventsonntag mehr als skurril

Die Sorgen der Sozialministerin möchten wir haben

„Heute ist der vierte Adventsonntag, die Österreicher bereiten sich auf Weihnachten vor, aber SPÖ-Sozialministerin Schumann hat offenbar nichts Besseres zu tun, als den Welt-Orgasmus-Tag auf Facebook groß abzufeiern, inklusive Melanzani- und Pfirsich-Emojis. Von dieser Verlierer-Ampel ist man zwar schon einiges gewohnt, aber dass man sich drei Tage vor Weihnachten dem Thema Orgasmus widmet, ist besonders skurril. Eines kann jedenfalls mit Sicherheit gesagt werden: Befriedigend war auch die Performance von ÖVP, SPÖ und NEOS in diesem Jahr absolut nicht“, so heute FPÖ-Bundesparteisprecherin NAbg. Lisa Schuch-Gubik, die zudem eine parlamentarische Anfrage ankündigte, um zu erfahren, wie viel diese Kampagne die Steuerzahler tatsächlich kostet.

Gerade so kurz vor Weihnachten spüren viele Menschen die negativen Auswirkungen der völlig verfehlten Politik dieser Verlierer-Ampel massiv. Zahlreiche Österreicher wissen nicht, wie sie Geschenke kaufen oder sich das Weihnachtsessen leisten sollen und was kommt aus dem Sozialministerium? Eine Orgasmus-Kampagne. Die Sorgen der Sozialministerin möchten wir haben Wir würde der Ministerin dringend empfehlen, sich schleunigst um die echten Probleme der eigenen Bevölkerung zu kümmern, denn davon gibt es mehr als genug.

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Bei der Raiffeisenlandesbank Burgenland, ist ein Gold-Philharmoniker nicht gleich ein Gold-Philharmoniker

Für uns nicht nachvollziehbar und die Bank gibt auch keine Stellungnahme dazu ab

Gold ist nach wie vor das Lieblingsmetall der Österreicher. Kein Wunder auch, denn die Weichwährung EURO veranlasst unzählige Menschen – zwecks Wertanlage – in das Edelmetall zu flüchten. Fährt man bei der Münze Österreich am Heumarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk vorbei, kann man lange Warteschlangen sehen.

Die Lieblingswertanlage der Österreicher sind die goldenen Wiener Philharmoniker-Münzen. Diese gibt es seit 1989 und erfreuen sich ununterbrochener Beliebtheit. Diese Münzen wurden ursprünglich nur in zwei Größen: zu einer Unze (ca. 31,1 g) sowie zu einer viertel Unze angeboten. Mittlerweile wurde das Sortiment erhöht.

Der Gold-Philharmoniker hat einen Feingehalt von 999,9⁄1000 (pures Gold) und sein Verkaufspreis orientiert sich am tagesaktuellen Goldpreis zuzüglich eines geringen Aufgeldes. Die Preise für Ein – oder Verkauf können zwischen den einzelnen Goldhändlern (Banken, Ögussa etc.) leicht schwanken.

Und hier beginnt es interessant zu werden. Die Raiffeisenlandesbank Burgenland ist die einzige Bank (wir konnten trotz intensiver Recherche keinen anderen Goldhändler finden), welche für ein und die selbe Münze verschiedene Preise hat. Bei unserer Recherche über Goldmünzen ist uns nämlich aufgefallen, dass diese bei den Philharmoniker-Goldmünzen preislich zwischen Schilling – und Europrägung im Verkauf einen deutlichen Unterschied macht und das beim selben Goldgehalt. Ein Gold-Philharmoniker mit Schilling-Prägung ist weniger wert als einer mit Euro-Prägung. (Siehe Screenshot).

Da dies für uns keinen Sinn ergab und auch nicht nachvollziehbar ist, baten wir die Raiffeisenlandesbank um eine Stellungnahme. Eine Antwort bekamen wir von dieser Bank nicht. Und so wird es wohl deren gut gehütetes Geheimnis bleiben, warum sie mit den Gold-Philharmonikern so verfährt.

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8 Tipps, damit es zu Weihnachten friedlich bleibt

Die Experten von Rat auf Draht geben Tipps, damit die Stimmung unterm Weihnachtsbaum besinnlich bleibt

„Weihnachten: ein Fest für die Familie – die besinnlichste Zeit des Jahres – oft auch die stressigste und jene, mit dem höchsten Konfliktpotenzial. Nicht immer läuft alles wie gewünscht und nicht selten endet der Weihnachtsabend mit Stress, Diskussionen und Streit“, erklärt Birgit Satke, Leiterin des Beratungsteams bei Rat auf Draht.

In den Weihnachtsferien sind daher Streit mit Eltern, Geschwistern oder anderen Familienmitgliedern, Frust und Enttäuschung über ein nicht so gelungenes Weihnachtsfest, Einsamkeit, Überforderung, Erschöpfung, Unzufriedenheit mit den Weihnachtsgeschenken – und bei getrenntlebenden Elternteilen – oft der Wunsch wieder eine Familie zu sein, die häufigsten Anliegen rund um das frohe Fest, mit welchen sich Kinder und Jugendliche an die Notrufnummer 147 wenden.

Auch Eltern haben rund um Weihnachten und zum Jahresende Redebedarf. In der Weihnachtszeit sind viele Eltern überlastet. Sowohl beruflich wie privat ist der Terminkalender voll und der Mental Load steigt. Viele Eltern gehen über Ihre Belastungsgrenze. In den Beratungen auf elternseite.at, dem Beratungsangebot für Eltern und Bezugspersonen, geht es viel um Selbstfürsorge und die eigenen Grenzen.

Damit das Weihnachtsfest beschaulich abläuft, hier ein paar Tipps:

Planung ist die halbe Miete
Konflikte lassen sich bereits mit der richtigen Planung vermeiden. Häufig treffen unterschiedliche Vorstellungen über den Ablauf aufeinander. Besprechen Sie vorab, wie das Weihnachtsfest verlaufen soll. Jedes Familienmitglied sollte seine Vorstellungen offen äußern können. Meist lässt sich ein Kompromiss finden.

Teamwork
In vielen Familien bleibt die ganze Vorbereitung an einer Person hängen, meistens an der Mutter (Stichwort Mental Load). Verteilen Sie die Aufgaben innerhalb der Familie, kochen oder dekorieren Sie z.B. gemeinsam.

Das Hirn auslüften
Gönnen Sie sich frische Luft, um sich von dem Weihnachtsstress zu entspannen. Besonders Kinder profitieren von einem Spaziergang.

Perfektionismus ade
Weihnachten ist ein Familienfest. Schrauben Sie den eigenen Perfektionismus herunter und konzentrieren Sie sich auf das Machbare. Es muss nicht alles perfekt sein. Die Wohnung muss nicht blitzsauber sein und es geht auch ohne Fünf-Gänge-Menü. Viel wichtiger ist, gemeinsam Zeit zu verbringen.

Kein Dresscode unterm Weihnachtsbaum
Sehen Sie von Kleidervorschriften für den Weihnachtsabend ab. Jedes Familienmitglied sollte selbst bestimmen dürfen, was gemütlich-feierlich ist. Auch die Jogginghose für die Jüngsten sollte kein Problem sein.

Heikle Themen vermeiden
Themen, wo Konflikte innerhalb der Familien vorprogrammiert scheinen, sollten zu Weihnachten vermieden werden. Ohne Feiertagsstress lässt es sich entspannter reden. Sollte es dennoch zu Diskussionen kommen, üben Sie sich in Toleranz und lassen Sie dem/der anderen seine/ihre Sichtweise.

Mit Traditionen brechen
Warum nicht mit alten Traditionen brechen? Vielleicht muss der Baum heuer nicht riesig und in Gold gehüllt sein. Wie wäre es, einmal in der Familie zu Wichteln und sich nicht mit vielen Geschenken zu überhäufen? Alles ist erlaubt, wenn sich alle Familienmitglieder einig sind.

Stille Nacht – aber bei Rat auf Draht laufen die Telefone heiß
Wie jedes Jahr rechnet Rat auf Draht auch heuer wieder mit einem verstärkten Beratungsbedarf rund um Weihnachten. Sollte es zu Konflikten kommen: Die Notrufnummer 147 ist für Kinder und Jugendliche auch an den Feiertagen rund um die Uhr, kostenlos und anonym, erreichbar. Eltern und Bezugspersonen können auf der Elternseite bis zum 23. Dezember Online-Videoberatungstermine buchen, im neuen Jahr ist das Angebot wieder ab dem 5. Jänner 2026 Jänner verfügbar.

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Warum sollten parlamentarische Anfragen Einschüchterungsversuche und eine Gefahr für die Demokratie sein?

FPÖ hat 14 parlamentarische Anfragen gegen Stiftung COMÚN und Ehepaar Bohrn Mena eingebracht

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Michael Schnedlitz, brachte am 16.12.2025, 14 parlamentarische Anfragen bzgl. nachfolgender Institutionen bzw. Personen ein.

Common Affairs GmbH
COMÚN – Gemeinnützige Bundesstiftung
COMÚN Media Betriebsgesellschaft m.b.H.
Sebastian Bohrn-Mena
Veronika Bohrn-Mena

Laut den parlamentarischen Anfragen sind Sebastian und Veronika Bohrn Mena ein politisch gut vernetztes Ehepaar, welches zuletzt verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion geriet. Sebastian Bohrn Mena ist ein Aktivist und Publizist, der früher mehrfach politisch erfolglos aktiv war – zunächst von 2009 bis 2017 bei der SPÖ, später von 2017 bis 2018 bei der mittlerweile aufgelösten „Liste Peter Pilz (JETZT)“. usw., usw. ….

„Im Sinne der Transparenz und der öffentlichen Mittelverwendung ist nun eine volle
Aufklärung notwendig, ob es von Seiten der Bundesministerien auch in der XXVIII.
Gesetzgebungsperiode Förderungen gab und gibt“, so Schnedlitz in den parlamentarischen Anfragen.

Die angefragten Ministerien – 14 an der Zahl – müssen nun die Geldflüsse und Aufträge detailliert offenlegen. Die Beantwortung durch das jeweilige Ministerium muss binnen acht Wochen erfolgen. Vom Ergebnis werden wir selbstverständlich berichten.

Eine parlamentarische Anfrage ist eine Möglichkeit für einzelne Abgeordnete, in einer parlamentarischen Demokratie die Kontrollfunktion des Parlaments in einer einzelnen Sachfrage wahrzunehmen.

Mit einem Wort ist eine parlamentarischen Anfrage ein mustergültiges demokratisches Werkzeug in Sachen Transparents und Kontrolle. Da sind wir erstaunt, dass sich dass Ehepaar Bohrn-Mena wie folgt wörtlich äußert:

„Dieser Angriff gilt nicht nur uns als Privatpersonen oder unserer gemeinnützigen Stiftung, es ist auch ein Angriff auf die demokratische Zivilgesellschaft insgesamt. Es zeigt, wie extrem-rechte bis rechtsextreme Parteien über Landesgrenzen hinweg die gleichen Methoden einsetzen, um kritische Stimmen einzuschüchtern. Wir lassen uns aber nicht mundtot machen“, so Veronika & Sebastian Bohrn Mena.

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Jäger beschuldigen Tierschützer fälschlich

Heute Freispruch am Grazer Straflandesgericht

Das Verfahren war einigermaßen kurios: Zwei Tierschützer wollten am 25.10.2025 in Kalsdorf im Bezirk Graz-Umgebung eine potenziell illegale Jagd auf Enten in der Au beobachten. In der Steiermark ist ja das Aussetzen gezüchteter Enten zur Jagd nach einer Kampagne des VGT verboten worden. Die Jäger in diesem Gebiet füttern Enten massiv entlang von Bachläufen, um sie für den sinnlosen Abschuss anzulocken. Auch Fasane werden in großer Anzahl bei Spaß-Jagden jeden Herbst beschossen – wobei der Fasanbesatz unnatürlich hoch ist, was auf das Aussetzen von Zuchttieren hinweist. Im Anschluss an die Dokumentation der Jagd, waren die Tierschützer gerade dabei, die Au mit ihrem Auto zu verlassen, als sie von einer großen Anzahl von Jägern überrascht wurden, die ihnen den Weg versperrten. Die Jäger beschwerten sich lautstark wegen der aus ihrer Sicht begangenen Besitzstörung und der laufenden Kritik an der Jagd. Dann riefen sie die Polizei. Als diese ankam, erklärten sie dieser überraschend, die Tierschützer hätten gedroht, sie mit dem Auto anzufahren. Zwei Jäger sagten bei der Polizei aus, dass das Auto der Tierschützer nur durch Trommeln auf die Motorhaube zu stoppen gewesen wäre. Obwohl es sich ganz offensichtlich um einen erfundenen Vorwurf handelte, erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Nötigung. Doch am 2. Prozesstag heute am Straflandesgericht in Graz wurde der Lenker des Tierschutzautos freigesprochen.

Ohne, dass die Jäger das gewusst hätten, hatten die Tierschützer sämtliche Interaktionen mit ihnen mitgefilmt. Auf diesen Videos sieht man die erste Begegnung, man hört den Inhalt sämtlicher Gespräche und auch die Blockade des Tierschutzautos durch die Jäger ist dokumentiert. Dabei erwähnt kein Jäger mit auch nur einem Wort, dass er bedroht oder genötigt worden wäre. Auch die Aufnahme des Telefongesprächs mit der Polizei wurde heute vor Gericht vorgespielt. Der Jäger erwähnt da ebenfalls keine Nötigung, sondern sagt nur, dass sich die Tierschützer nicht ausweisen wollen, sich aber auf Privatgrund befänden. Klar wurde dadurch, dass die Jäger vor Gericht und gegenüber der Polizei falsch ausgesagt haben. Ein Freispruch war die Folge. Doch nun werden die Jäger wegen Falschaussage und Verleumdung angezeigt.

Tierschützer David Richter war der Angeklagte: „Für mich ist eindeutig klar, dass die Jäger gelogen haben, weil sie sich von mir durch meine Tierschutzarbeit belästigt fühlen. Sie haben aus meiner Sicht bewusst die Unwahrheit gesagt – und das noch dazu vor Gericht, weshalb ich die beiden wegen falscher Zeugenaussage und Verleumdung anzeigen werde.“

Für VGT-Obmann DDr. Martin Balluch war die Anklage politisch motiviert: „Ich denke, man muss hier auch den Staatsanwalt in die Pflicht nehmen, der diese absurd lächerliche Anzeige tatsächlich in einen Strafantrag münden ließ. Es ist doch selbstverständlich, dass die Jäger vor Ort die Tierschützer anschwärzen werden, und dass ihre Aussagen nicht ernst zu nehmen sind. Dagegen hat der Staatsanwalt die Aussagen der Tierschützer und ihre Videos ignoriert. Es wäre einmal schön, wenn die Staatsanwaltschaft Tierquälerei so vehement verfolgen würde, wie sie das bei Tierschützer tut. Wie oft hören wir, dass bei Tierquälerei Aussage gegen Aussage stünde und daher nichts zu machen sei. Aber wenn zwei Jäger einen Tierschützer ohne jede sonstige Evidenz belasten, und zwei Tierschützer eine ganz andere Geschichte erzählen, die noch dazu durch Videos bestätigt ist, dann wird offenbar im Bewusstsein angeklagt, dass ein solches Strafverfahren Stress und Kosten verursacht, die nicht kompensiert werden. Da will offensichtlich jemand Kritik an der Jagd sanktionieren!“

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Schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Einsatzfahrzeugen der Polizei

Unfallhergang ist nun Gegenstand von Ermittlungen

In den heutigen Morgenstunden ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall im 3. Bezirk, Kreuzung Vordere Zollamtsstraße – Marxergasse. Zwei sich auf der Zufahrt zu einem Einsatz befindliche Streifenkraftwägen der Polizei kollidierten auf der Kreuzung miteinander. Der 33-jährige Lenker einer der beiden Funkwägen und seine 30-jährige Kollegin mussten von der Berufsfeuerwehr Wien aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreit werden, bevor sie durch die Berufsrettung Wien not-fallmedizinisch erstversorgt und mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht werden konnten. Der 31-jährige Lenker des zweiten Streifenkraftwagens und seine beiden 21-jährigen Kolleginnen wurden aufgrund der von ihnen erlittenen Verletzungen ebenfalls durch die Berufsrettung Wien erstversorgt und in ein Spital gebracht, konnten jedoch bereits in häusliche Pflege entlassen werden. Bei dem Unfall wurden beide Funkwägen sowie eine Fußgängerampel und ein Verkehrszeichen schwer beschädigt. Die genaue Unfallursache sowie der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

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Gutscheine als beliebtestes Weihnachtsgeschenk der Wiener

Ein Drittel der Wiener schenkt Gutscheine um durchschnittlich 150 €

Gutscheine zählen auch heuer wieder zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken der Wienerinnen und Wiener. Laut einer aktuellen Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien verschenken 495.000 Personen Gutscheine im Gesamtwert von rund 74 Millionen Euro. Der durchschnittliche Wert eines Gutscheins liegt heuer bei rund 150 Euro – ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Gutscheine sind ein schöner Weg zu schenken und dabei die Wiener Unternehmen zu unterstützen. Sie sind eine sichere Wahl, weil sie individuellen Vorlieben gerecht werden. Gleichzeitig sind sie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für unsere lokalen Betriebe. Zusätzliche wirtschaftliche Impulse entstehen beim Einlösen selbst. Jeder Gutschein, der in Wien gekauft wird, stärkt die Vielfalt und Liquidität unserer Betriebe. Kundinnen und Kunden kaufen beim Einlösen häufig zusätzliche Produkte oder Dienstleistungen – das steigert die Umsätze weiter“, so Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien.

Rund ein Drittel der Wiener Bevölkerung (33 Prozent) legt heuer neben klassischen Päckchen auch Kuverts mit Gutscheinen unter den Baum. Ein Gutschein ist nicht nur ein Geschenk, sondern eine persönliche Botschaft: Ich möchte dir etwas schenken, das genau zu dir passt. Mit einer kleinen individuellen Beigabe wird ein Gutschein noch persönlicher. Besonders geschätzt wird die Flexibilität: Die Beschenkten entscheiden selbst, wo, wann und wofür sie ihren Gutschein einlösen – ob für den Einkauf im Fachhandel, eine Wellnessbehandlung oder eine Reise.

Verschenkte Gutscheine für Waren werden am häufigsten für Bekleidung und Textilien (42 Prozent) sowie Kosmetika und Parfümerie (27 Prozent) gekauft. Bei Gutscheinen für Dienstleistungen dominieren Thermen-, Wellness- und Spa-Besuche (64 Prozent), gefolgt von Unterhaltung wie Oper, Kino oder Theater (53 Prozent) und Restaurantgutscheinen (43 Prozent).

Während Gutscheine als Geschenk konstant beliebt bleiben, verändert sich das Einlöseverhalten. Laut Studie lösen nur 12 Prozent ihren Gutschein noch vor Jahresende ein, 35 Prozent in den Wochen danach, 14 Prozent bis Ende März und 38 Prozent erst im weiteren Jahresverlauf. Der spätere Einsatz zeigt, dass viele Beschenkte ihre Gutscheine gezielt und ohne Zeitdruck nutzen möchten – ein weiterer Vorteil dieses Geschenks.

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FPÖ – Hafenecker „Zwischenbericht der Volksanwaltschaft zum Fall Pilnacek zeichnet verheerendes Bild der Ermittlungen!“

Bei so vielen Ermittlungsfehlern kann man nicht von Pannen sprechen – „U-Ausschuss muss aufklären, was hier von wem in wessen Interesse vertuscht werden sollte!“

Für den FPÖ-Generalsekretär und Fraktionsvorsitzenden im Pilnacek-Untersuchungsausschuss, NAbg. Christian Hafenecker, MA, zeichnet der heute von Volksanwalt Dr. Christoph Luisser präsentierte Zwischenbericht des amtswegigen Prüfverfahrens ein „verheerendes Bild“ über die Ermittlungstätigkeiten nach dem Auffinden des Leichnams des Ex-Justiz-Sektionschefs: „Wir haben es jetzt schwarz auf weiß, dass zu früh von einem Suizid ausgegangen wurde, daher mögliche Zeugen und Beweise ignoriert wurden und auch die Verletzungen nicht zum Anlass genommen worden sind, um den Auffindungsort auf organische Spuren genauer zu untersuchen. Warum der Baggerfahrer, der den Leichnam entdeckte, nicht befragt wurde, ist ebenso nebulos – immerhin war dieser schon fast zwei Stunden vor Ort! Besonders skandalös ist dazu noch, dass offenbar polizeiliche Ermittler aktiv versucht haben, eine Obduktion zu verhindern, und das Smartphone als zentrales Beweismittel nicht sichergestellt wurde, die Smartwatch hingegen aber schon. Das führt zur ganz elementaren Frage, warum so gehandelt wurde und was hier von wem in wessen Interesse vertuscht werden sollte? Im Untersuchungsausschuss werden wir all diesen Fragen nachgehen!“

Bei so vielen Ermittlungsfehlern könne man nicht einfach von „Pannen oder Schlampereien“ ausgehen, vielmehr liege der Verdacht nahe, dass „der tiefe schwarze Staat mit seinen Netzwerken“ aktiv geworden sei. „Und genau darauf gilt es das Scheinwerferlicht zu rücken und mögliche politische Einflussnahmen auf die Ermittlungsarbeit aufzuklären. Justiz- und Innenministerium sind zwei wesentliche Säulen unseres Rechtsstaats, bei denen die Bürger davon ausgehen müssen können, dass sie immer unabhängig und objektiv arbeiten. Der Fall Pilnacek nährt aber genau daran massive Zweifel“, so Hafenecker weiter, der den Pilnacek-Untersuchungsausschuss daher auch als „Ultraschall-Untersuchung für die Funktionsfähigkeit unseres demokratischen Rechtsstaats“ bezeichnete: „Wenn so viele Fehler passieren, haben wir Handlungsbedarf und wenn politisch Einfluss genommen wurde, erst recht!“

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E-Scooter mit Kokain und auch einer größeren Menge Potenzmittel an Bord, mit über 50 km/h unterwegs

Wiener Polizei und Gruppe Sofortmaßnahmen führten Kontrollen im Weihnachtsverkehr durch

Die Wiener Polizei und die Gruppe Sofortmaßnahmen führten am vergangenen Samstag gemeinsam zwei Schwerpunktaktionen im Wiener Stadtgebiet durch. Ziel der Kontrollen war es, die Verkehrssicherheit im Weihnachtsverkehr zu erhöhen.

Im Rahmen einer E-Scooter-Aktion an 2 Standorten wurden E-Fahrzeuge, insbesondere Essenslieferanten, kontrolliert. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, dem Fahrverbot auf der Inneren Mariahilfer Straße sowie dem technischen Zustand der Fahrzeuge.

Dabei wurden etwa 13 „getunte“ Fahrzeuge angehalten, deren Höchstgeschwindigkeit bis zu 52 km/h betrug. Zudem standen 4 Lenker unter Drogeneinfluss, einer von ihnen führte zusätzlich neben Kokain auch eine größere Menge Potenzmittel mit sich.

Insgesamt wurden folgende Ergebnisse seitens der Stadt und der Wiener Polizei erzielt:

24 Anzeigen und 93 Organmandate

13 Anzeigen wegen „getunter“ E-Fahrzeuge (Höchstgeschwindigkeit 52 km/h)

4 Anzeigen gegen drogenbeeinträchtigte Lenker

3 Fälle unbefugter Gewerbeausübung

3 Ermittlungen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz

4 Anzeigen wegen Schwarzarbeit

8 Anzeigen wegen Lenken eines KFZ ohne gültige Lenkberechtigung

19 Schnellrichteranzeigen mit einem Gesamtbetrag von 11.980 Ꞓ

Neben der E-Scooter-Aktion wurden im Hinblick auf den erhöhten Weihnachtsverkehr gezielte Kontrollen von Lieferwagen und LKWs durchgeführt. Dabei kam es zu 3 Kennzeichenabnahmen. Zudem wurden 34 schwere technische Mängel festgestellt, darunter fehlende Beleuchtung, mangelhafte Bremsen sowie erhebliche Mängel an der Karosserie.

„Gerade im dichten Weihnachtsverkehr sind massive Geschwindigkeitsüberschreitungen und Lenken unter Drogeneinfluss absolut fahrlässig. Sie gefährden nicht nur die Lenker selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmern. Die Aktion am Samstag zeigt, dass regelmäßige Kontrollen der Stadt gemeinsam mit der Wiener Polizei unerlässlich sind“, so Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.

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Vorsicht, Marder!

Wenn kleine Räuber großen Schaden im Auto anrichten

Der Herbst/Winter und der Frühling sind in österreichischen Werkstätten traditionell „Marder-Hochsaison“. Die wehrhaften Tiere suchen in warmen Motorräumen Unterschlupf und hinterlassen dabei oft mehr als nur schmutzige Pfotenabdrücke. Für viele Fahrzeugbesitzer ist der Marderbiss ein jährlich wiederkehrendes Ärgernis, das von durchtrennten Kabeln über beschädigte Schläuche bis hin zu kostspieligen Folgeschäden reicht.

Warum beißen Marder überhaupt Kabel durch? Marder handeln aus Revierverhalten und Neugier sowie Schutzsuche. Der Motorraum riecht für sie nach anderen Tieren, das provoziert Bissattacken. Außerdem fühlen sich gummiartige Materialien wie zum Beispiel Zündkabel oder Kühlmittelschläuche für Marder besonders interessant an, denn sie sind sehr neugierige Tiere. Der warme Motorraum wirkt wie ein geschütztes Nest, ideal nach nächtlichen Streifzügen. Das Ergebnis ist aber für Autobesitzer alles andere als harmlos. Die häufigsten Schäden, die durch Marder verursacht werden, sind: Durchbissene Zündkabel, ABS-Leitungen oder Sensorstecker, beschädigte Kühlmittelschläuche und Unterdruckleitungen, kaputte Isoliermatten oder Schallschutzverkleidungen. Auch Elektrofahrzeuge sind betroffen. Zwar sind die Hochvoltkomponenten geschützt, doch Marder beißen gerne in Niedervoltleitungen, Kühlmittelschläuche, Sensorverkabelungen.

Viele Schäden sind nicht auf den ersten Blick sichtbar – aber können beim Fahren plötzlich kritisch werden. Warnsignale, die ernst genommen werden sollten sind zum Beispiel Motorstottern oder Leistungsverlust, Warnleuchten am Armaturenbrett (z. B. ABS, Motorsteuerung), Flüssigkeitsverlust, ungewöhnliche Gerüche, sichtbare kleine Bißspuren im Motorraum. Ein früh erkannter Schaden verhindert Folgeschäden, die schnell mehrere Hundert Euro kosten können.

Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik MMst. Roman Keglovits-Ackerer, BA „Eine regelmäßige Kontrolle durch die Fachwerkstatt und geeignete Schutzmaßnahmen sind der beste Weg, um teure Reparaturen zu vermeiden. Und: Je früher ein Schaden entdeckt wird, desto geringer ist das Risiko für Folgekosten.“ Marderschäden sind kein Bagatellthema und können rasch zur Gefahrenquelle werden – vom Ausfall lebenswichtiger Systeme bis hin zum Liegenbleiben auf der Straße. „Nach einem Marderbefall sollte eine fachgerechte Motorwäsche durchgeführt werden. Denn: Auf Duftspuren ihrer Artgenossen reagieren die Tiere meist sehr aggressiv und mit besonderer Beißwut“, informiert der Bundesinnungsmeister. Ein Besuch in der Fachwerkstatt sowie passende Schutzmaßnahmen lohnen sich wie zum Beispiel:

Motorraumwäsche + Geruchsneutralisierung: Entfernt Reviermarkierungen anderer Marder – ein wichtiger erster Schritt.

Abschottungen oder Schutzschläuche.

Mechanische Schutzmaßnahmen sind effektiv, besonders für empfindliche Leitungen.

Hochspannungs- oder Ultraschallgeräte: Ultraschallgeräte erzeugen unangenehme Töne (für Menschen unhörbar). Hochspannungsplatten geben einen ungefährlichen elektrischen Kurzimpuls ab – sehr wirksam, aber nur vom Fachbetrieb zu empfehlen.

Biologische Sprays oder Duftbarrieren. Kurzfristig gut, aber müssen regelmäßig erneuert werden.

Unterboden-Gitter oder Abwehrmatten.

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foodwatch mahnt Mautner Markhof ab: Irreführender „Immunbooster”-Sirup verstößt nach Auffassung der Organisation gegen EU-Recht

Konsumentenorganisation fordert Unterlassungserklärung von Wiener Hersteller

Die Konsumentenorganisation foodwatch hat den Hersteller Mautner Markhof abgemahnt. Grund ist eine nach Auffassung von foodwatch unzulässige Gesundheitswerbung wegen der irreführenden Bezeichnung des Produkts „Sirup+ Immunbooster“. Dieses war erst vor wenigen Tagen von tausenden Konsumenten zum „Werbeschmäh des Jahres 2025“ gewählt worden. Der Name vermittelt den Anschein, der Sirup habe eine gesundheitsfördernde Wirkung auf das Immunsystem. Nach der europäischen Health-Claims-Verordnung ist es unzulässig, einem Produkt diese gesundheitsfördernde Wirkung zuzuschreiben.

„Mit dem Begriff Immunbooster wird Konsumenten ein gesundheitlicher Nutzen versprochen, den das Produkt schlicht nicht erfüllt. Solche Fantasienamen sind kein Kavaliersdelikt – sie unterlaufen bewusst die strengen EU-Regeln, die genau solche irreführenden ‚Gesundheitsschmähs‘ verhindern sollen“, kritisiert Indra Kley-Schöneich von foodwatch.

Laut Health-Claims-Verordnung dürfen nur spezifische, wissenschaftlich geprüfte und von der EU zugelassene Aussagen zu einzelnen Nährstoffen oder Substanzen getroffen werden, die in einer Gemeinschaftsliste aufgenommen sind – nicht jedoch umfassende Versprechen über die angebliche Wirkung eines gesamten Produktes. Genau diese Masche ist allerdings ein bekanntes Problem der Branche: Nach Abmahnungen durch foodwatch mussten bereits mehrere Hersteller in Deutschland irreführende Werbung mit falschen Gesundheitsversprechen stoppen, wie etwa Barnhouse nach der Kritik an seinem „Immune Plus“-Müsli oder der Vitamindrink-Hersteller Hye.

Im Fall des „Sirup+ Immunbooster“ von Mautner Markhof ändert auch der Zusatz „mit Vitamin C + Zink” nichts daran, dass der Produktname den Eindruck erweckt, der gesamte Sirup habe eine besonders immunstärkende Wirkung. Im Voting zum „Werbeschmäh des Jahres“ zeigte sich: Konsumenten haben genug von solchen Gesundheitsversprechen. Viele waren überrascht, wie viel Zucker das Produkt enthält – und wie wenig der Name mit dem tatsächlichen Inhalt zu tun hat. foodwatch fordert Mautner Markhof daher auf, diese Bezeichnung in Zukunft nicht zu verwenden.

„Bezeichnungen wie Immunbooster sind kein Marketing-Gag. Hier wird einem Zucker-Sirup bewusst ein gesundheitlicher Mehrwert zugeschrieben, den er schlicht und einfach nicht hat – und der Hersteller profitiert von dem Wunsch der Menschen, sich vor Verkühlungen und Infekten zu schützen. Die Industrie muss endlich aufhören, Menschen mit falschen Gesundheitsversprechen zu manipulieren. Es kann nicht sein, dass Produkte mit Namen beworben werden, die gesetzlich nicht zulässig sind – schon gar nicht, wenn sie gleichzeitig so viel Zucker enthalten“, so Indra Kley-Schöneich.

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Christbäume im AK-Check

Preisunterschiede von bis zu 183 Prozent

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat in Linz, Linz-Land, Wels und Steyr bei insgesamt 68 Verkaufsständen die Preise für Nordmanntannen in Premium-Qualität – zugespitzt und im Netz – mit 1 Meter und 1,70 Meter Länge erhoben: Nordmanntannen mit 1 Meter gibt es zwischen 9,90 und 28 Euro. Bei Bäumen mit 1,70 Meter liegt der Preis zwischen 24,99 und 48 Euro. Die Preisunterschiede betragen bis zu 183 Prozent.

++ Im Durchschnitt kostet eine Nordmanntanne mit 1 Meter 23 Euro und mit 1,70 Meter 38 Euro.

++ Den günstigsten Baum mit 1 Meter gibt es bei Thalinger in Linz um 9,90 Euro, jenen mit 1,70 Meter um 24,99 Euro im Dehner Garten-Center. Wer einen Baum aus dem Inland bevorzugt, bekommt den günstigsten 1,70 Meter Christbaum bei Sommer um 25 Euro.

++ Im Vergleich zum Vorjahr haben 21 Prozent der Händler den Preis beibehalten, 59 Prozent haben ihn erhöht und 21 Prozent gesenkt.

Tipp: Bei einigen Anbietern gibt es 10 Prozent Rabatt für bestimmte Kundengruppen, z.B. für Besitzer der Familienkarte OÖ. Erkundigen Sie sich vorab.

Beliebt: Heimische Nordmanntannen

Fast drei Viertel aller österreichischen Haushalte haben einen Weihnachtsbaum. Davon stammen 90 Prozent aus heimischer Produktion. Sie kommen größtenteils aus Kulturen und nur der geringste Teil aus dem Wald. Am beliebtesten ist nach wie vor die Nordmanntanne, weil sie einen besonders gleichmäßigen Wuchs hat. Die weichen, nicht stechenden Nadeln glänzen schön dunkelgrün und halten sehr lange am Baum. Da Nordmanntannen sehr langsam wachsen, liegt ihr Preis im oberen Segment.

Wissenswert: Tipps fürs Kaufen und Aufstellen

++ Ob der Baum noch frisch ist, erkennen Sie, wenn Sie diesen leicht schütteln oder mit der Hand von innen nach außen über die Nadeln streichen: Bleiben sie am Ast, ist der Baum frisch. Ebenso sollte das Holz unter der Rinde noch feucht sein. Je heller die Schnittfläche, desto frischer der Baum.

++ Der Baum sollte bis vor dem Fest kühl und möglichst sonnen- und windgeschützt gelagert werden. Wichtig ist, dass er nicht austrocknet und keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt.

++ Das Transportnetz sollten Sie von unten nach oben aufschneiden.

++ Sägen Sie beim Aufstellen die Schnittstelle noch einmal nach und verwenden Sie einen wassergefüllten Christbaumständer, damit Sie lange Freude mit Ihrem Baum haben.

Kunstbäume: Die langlebige Alternative

Bau-, Gartenfachmärkte und Möbelhäuser bieten Bäume aus Plastik in verschiedenen Größen und Formen an. Diese Bäume können Jahr für Jahr wiederverwendet werden. Klimafreundlicher sind Kunstbäume kurzfristig nicht, da sie großteils aus China importiert werden.

Nachhaltig: Kurze Transportwege bei heimischen Bäumen

Die beste Bilanz haben heimische Christbäume – erkennbar an der Herkunftsschleife – aufgrund ihrer kurzen Transportwege. Bio-Christbäume wachsen zudem ganz ohne chemisch-synthetische Spritzmittel und Kunstdünger.

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