Europa-Ambulance

Dieser Rettungsdienst hilft, wenn andere ausfallen

Wenn in den hektischsten Phasen des Alltags – an Feiertagen, bei Personalmangel oder mitten in der Urlaubssaison – die etablierten Rettungsdienste an ihre Grenzen stoßen, bleibt ein Akteur durchgehend einsatzbereit: Europa-Ambulance. Der gemeinnützige Rettungsdienst hat sich als verlässliche Anlaufstelle für Krankentransporte, Sanitätsdienste und Rückholdienste etabliert.

Flexibilität und Verantwortung prägen den Krankentransport bei Europa-Ambulance

Gerade in Zeiten, in denen sich viele Anbieter im Rettungsdienst auf eingefahrene Abläufe und große Budgets stützen, überzeugt Europa-Ambulance durch Flexibilität und punktgenaue Einsatzlogistik. Das Spektrum reicht vom medizinisch begleiteten Krankentransport bis hin zu schnellen Ambulanzdiensten bei regionalen Großveranstaltungen. Die Organisation agiert transparent und lösungsorientiert und gilt bei Veranstaltern, Versicherern und Pflegeeinrichtungen als planbarer, diskreter Partner.

Empathie und Zusammenhalt als Basis

Anders als große Monopolstrukturen setzt der gemeinnützige Rettungsdienst Europa-Ambulance auf Sinn und Sinnhaftigkeit im Ehrenamt. Das Team besteht aus Fachkräften und freiwillig Engagierten, die nicht nur Routine, sondern auch Mut, Zusammenhalt und Empathie mitbringen. Damit positioniert sich die Organisation als attraktives Umfeld für jüngere Generationen, die Wert auf Gemeinschaft, Flexibilität und direkte gesellschaftliche Wirkung legen. In einer Branche, in der der Mensch leicht zur Zahl werden kann, bleibt Europa-Ambulance nah am Individuum – nicht zuletzt durch ein offenes Ohr für die psychische Belastung im Notfallalltag und eine Kultur der Wertschätzung.

Schnelle Hilfe und klare Kommunikation

Ob ein Katastropheneinsatz wie beim Hochwasser in Bosnien oder kurzfristige Anforderungen an das Team – die Fähigkeit zur strukturierten und dennoch flexiblen Reaktion ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Europa-Ambulance. Das Einsatzteam überzeugt mit klaren Kommunikationswegen und schneller Verfügbarkeit, selbst bei erhöhtem Organisationsdruck. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen greifen besonders in Engpassphasen gern auf das Angebot zurück, weil Verlässlichkeit und Kommunikation jederzeit gewährleistet sind.

Qualität und Offenheit statt Größe als Maßstab im Rettungswesen

Europa-Ambulance setzt Offenheit, Vergleichbarkeit und Transparenz bewusst in den Mittelpunkt. Die Organisation plädiert für faire Wettbewerbsbedingungen, damit Qualität statt Größe das entscheidende Kriterium bleibt. Kunden schätzen vor allem die garantierte Pünktlichkeit, das flexible Eingehen auf spezifische Anforderungen und den diskreten, menschenzentrierten Umgang – Eigenschaften, die in der Branche längst nicht selbstverständlich sind.

Effiziente und menschliche Rückholdienste als Teil moderner Versorgung

Gerade im Sommer, wenn viele Menschen ins Ausland reisen, nimmt der Rückholdienst an Bedeutung zu. Europa-Ambulance bringt Patientinnen und Patienten bei Krankheit oder Unfall sicher zurück nach Hause und kümmert sich um die komplette medizinische Betreuung sowie die Koordination internationaler Transporte. Mit einer klaren Mission, dem Einsatz für den Menschen, unabhängig von Herkunft oder Wohnort, bleibt Europa-Ambulance auch in Zukunft eine wichtige Säule der medizinischen Versorgung abseits großer Rettungsstrukturen.

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Finanzministerium warnt Unternehmer vor betrügerischen E-Mail-Nachrichten

Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten E-Mail-Nachrichten an Daten von Unternehmerinnen und Unternehmern zu kommen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor einer steigenden Anzahl gefälschter E-Mail-Nachrichten. Diese werden im Namen des BMF an Unternehmerinnen und Unternehmer versendet.

In den betrügerischen Nachrichten steht, dass die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten überprüft und aktualisiert werden müssen. Dazu werden Betroffene aufgefordert, ein verlinktes Formular aufzurufen. Der enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite. Diese ist im Stil von FinanzOnline gestaltet. Auf der Seite werden Nutzerinnen und Nutzer zur Eingabe persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aufgefordert.

Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, die über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.

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DER BETRÜGERISCHE ORIGINALTEXT:

Sehr geehrte Unternehmer,

mit 1. Jänner 2026 tritt für alle in FinanzOnline registrierten Unternehmerinnen und Unternehmer auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Bundesabgabenordnung (BAO), die Verpflichtung in Kraft, die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten jährlich zu überprüfen und erforderlichenfalls zu aktualisieren. Diese Daten dienen als Grundlage für die Durchführung steuerlicher und verwaltungsrechtlicher Verfahren.

Sie sind daher verpflichtet, Ihre Unternehmensdaten fristgerecht über das gesicherte Formular zu aktualisieren, das über den nachstehenden Link erreichbar ist:

<Link zu gefälschter Website>

Eine nicht erfolgte, verspätete oder unvollständige Aktualisierung der Unternehmensdaten kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der BAO zu verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, wie Verwaltungsstrafverfahren, führen und die ordnungsgemäße Durchführung steuerlicher Verfahren beeinträchtigen oder verzögern. Zudem können aus dem Nichterfüllen der gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten zusätzliche rechtliche Schritte folgen.

Das Formular ist ausschließlich über diese persönliche und gesicherte Umgebung zugänglich.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Finanzen

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Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

° Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!

° Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!

° Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

° Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen!

Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern und ihre Methoden werden zunehmend professioneller. Sie täuschen dabei vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie z.B. dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

° anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

° offene Forderungen und drohende Pfändungen

° verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline

° erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

° notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie im Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

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Nestlé ruft weltweit Säuglingsnahrung zurück – Auch Österreich betroffen

Bisher keine Krankheitsfälle – Ministerium rät, Produkte zurückzugeben - Kaufpreis wird erstattet

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat weltweit mehrere Chargen der Säuglingsnahrung BEBA zurückgerufen. Auch in Österreich wurden im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) in zwei Produktchargen geringe Mengen des Toxins Cereulid festgestellt. Ursache ist ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen.

Laut Gesundheitsministerium sind in Österreich keine Krankheitsfälle bekannt, die mit dem Konsum der betroffenen Produkte in Verbindung stehen. Eltern, deren Kinder Symptome wie Erbrechen oder Durchfall zeigen, wird empfohlen, wie üblich ärztlichen Rat einzuholen. Betroffene Produkte können problemlos zurückgegeben werden – auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird vollständig ersetzt.

Was ist passiert?

Im Dezember 2025 wurde bei einer Sicherheitsüberprüfung ein technischer Defekt in einem Zulieferbetrieb von Nestlé festgestellt, wodurch es zu einer Verunreinigung eines Inhaltsstoffes mit dem Bakterium Bacillus cereus gekommen ist. Dieses Bakterium kann das hitzestabile Toxin Cereulid bilden, das bei Verzehr Übelkeit und Erbrechen verursachen kann. Sehr selten und in hohen Konzentrationen kann es zu schwereren Krankheitsverläufen kommen (Inzidenz <1:100.000). Wichtig: Das Toxin vermehrt sich im Produkt nicht weiter, und das Bakterium selbst wird im Herstellungsprozess abgetötet.

In Österreich wurden im Zuge behördlicher Probenziehungen zwei Produktchargen positiv auf Cereulid getestet. Diese wurden umgehend aus dem Verkehr gezogen. Die nachgewiesenen Konzentrationen des Toxins waren so gering, dass eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann.
Zur Sicherheit hat die AGES auch Produkte anderer Hersteller stichprobenartig untersucht – alle Proben waren unauffällig.

Nestlé hat in Abstimmung mit internationalen und österreichischen Behörden bereits über die Weihnachtsfeiertage einen stillen Rückruf durchgeführt und die betroffenen Produkte aus den Regalen entfernt.
Mit 5. Jänner 2026 folgt nun ein öffentlicher Rückruf – als zweiter Schritt eines üblichen, abgestuften Verfahrens.

Insgesamt betrifft der Rückruf über 800 Produkte aus mehr als zehn Nestlé-Werken – es ist die größte Rückrufaktion in der Unternehmensgeschichte.

Was sollten Konsument(innen) in Österreich tun?

Die betroffenen Produkte –

° BEBA expert HA PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 12/2026)

° BEBA supreme PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027, EAN: 7 61287 226631)
– wurden bereits am 24. Dezember 2025 durch REWE (BILLA, BIPA, Sutterlüty u. a.) aus den Regalen genommen.

° Wer ein solches Produkt zu Hause hat, sollte es nicht mehr verwenden, sondern zurückbringen. Die Rückgabe ist auch ohne Kassabon möglich, der Kaufpreis wird vollständig rückerstattet.

° Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.

Kontakt für Konsument(innen)

Für Fragen zu Produkten und Rückgabe steht das Nestlé-Verbraucherservice-Team zur Verfügung:
Telefon: 0800 23 44 944 (werktags von 9:00–17:00 Uhr)
E-Mail: konsumenten.service@at.nestle.com

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AGES (www.ages.at)

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Auch Finanzbetrüger sind innovativ – Deepfakes, WhatsApp-Gruppen und KI-Bots waren die Trends des Jahres 2025

Bei der Finanzmarktaufsicht gemeldete Betrugsfälle sind mit Ꞓ19,6 Mio. auf Rekordniveau – Social-Media-Plattformen sind wachsendes Medium für Anlagebetrug

Der Finanzbetrug geht schon immer mit der Zeit und gehört traditionell zu den frühen Nutzern technischer Innovationen. Deepfake-Videos mit Prominenten, WhatsApp-Gruppen mit betrügerischen „Anlagetipps“ und mit Künstlicher Intelligenz betriebene Chatbots sind die neuen Trends beim Anlagebetrug. Das zeigen die Statistiken der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu den Verbrauchereingaben und Investorenwarnungen im abgelaufenen Jahr.

2025 wurden 843 Betrugsfälle mit einer Rekordsumme von Ꞓ19,6 Millionen bei der FMA gemeldet. Anlagebetrüger werden nicht nur innovativer, sondern auch besser, sie ergaunern immer höhere Beträge. Der höchste Verlust betrug rund Ꞓ830.000. (Vorjahr: 853 Eingaben mit insgesamt Ꞓ15,5 Millionen Schadenssumme). Die FMA gab 97 Warnmeldungen vor unerlaubt tätigen Anbietern aus, die zumeist Handelsplattformen betrafen.

Trend WhatsApp-Gruppen

Die Novität des Jahres 2025 waren Betrugsfälle mit WhatsApp-Gruppen. Anleger werden in solche geschlossenen Chatgruppen zum Beispiel über Werbung auf Onlineplattformen oder Deepfake-Videos mit gefälschten Aussagen Prominenter gelockt oder mit unerbetenen Einladungen direkt kontaktiert. In den Gruppen werden vermeintliche „Trading-Tipps“ und „exklusive Investmentchancen“ diskutiert, um Vertrauen zu schaffen. In diesen Gruppen täuschen nach Analysen der FMA häufig KI-betriebene Chatbots eine aktive „Community“ vor. In parallelen privaten Chats werden die Opfer dann gezielt zu Investitionen auf betrügerischen Plattformen oder Apps gedrängt. Die Gelder fließen dann meist auf ausländische Konten oder Wallets.

Herausforderungen für die Aufsicht

Die Täter agieren anonym und flexibel: Gruppennamen wechseln häufig, Unternehmensnamen oder URLs fehlen. Dadurch wird die Zurechnung einer Tätigkeit zu einem konkreten Anbieter erschwert. Während früher öffentliche Webseiten Hinweise lieferten, verlagert sich der unerlaubte Geschäftsbetrieb zunehmend in private Social-Media-Kanäle. Dies macht Ermittlungen komplexer und kann Veröffentlichung von Warnmeldungen verzögern oder verhindern. Die Meldung von mutmaßlich betrügerischen Werbungen und gefälschten Profilen ist auf Social-Media-Plattformen zwar möglich, aber wegen umständlicher und wenig transparenter Verfahren unzuverlässig und langwierig. Dieses Themas wird sich die FMA im neuen Jahr annehmen.

Prävention und Warnungen

.. Gruppeneinladungen prüfen: Achten Sie auf Tippfehler oder leicht veränderte Schreibweisen, aber auch perfekt wirkende Einladungen sind keine Garantie – am besten gar nicht annehmen.
.. Warnsignale erkennen: Hohe Gewinne bei geringem Risiko, Zeitdruck und Aufforderungen zu Überweisungen auf ausländische Konten sind klare Betrugsindikatoren.
..Verdächtige Profile melden: Nutzen Sie die Meldefunktion der Plattformen (Scam/Betrugsversuch).
.. Watchlist Internet informieren: Verdächtige Profile und Kontaktaufnahmen zusätzlich dort melden. Die Plattform warnt öffentlich vor aktuellen Betrugsmaschen.
.. FMA-Verbraucherinformation einschalten: Verdachtsfälle melden, damit Investorenwarnungen veröffentlicht und Hintergründe ermittelt werden können.

FMA klärt auf

Aufklärung über das Thema Anlagebetrug ist ein Schwerpunkt für die Kommunikation der FMA mit Verbrauchern. Hierzu dient vor allem das Informationsformat „Reden wir über Geld“, welches auch die Basis für didaktische Materialien für den Schulunterricht liefert, die vom Zentrum für Finanzbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien erarbeitet werden. Um sich veränderten Mediengewohnheiten anzupassen, hat die FMA das Format im Jahr 2025 auch auf Social Media ausgerollt und dem Instagram-Kanal @redenwiruebergeld, eine Podcast-Reihe unter demselben Titel gestartet. Mit Kurzvideos unter dem Titel „1 Minute – 1 Begriff“ werden zudem für Verbraucher relevante Konzepte aus der Finanzwelt von Experten der FMA erklärt. Diese Angebote werden 2026 weiter fortgesetzt.

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ORF-Reform ist mehr als überfällig

Vermutlich versteht kein Österreicher die Gagenexzesse am Küniglberg

Mit den Traumgagen und Privilegien im ORF haben wir uns seit Entstehung dieses Online-Magazins immer wieder  beschäftigt.  Im Archiv findet der/die geneigte Leser(in) etliche Beiträge darüber. Vermutlich aber hat bis dato noch immer kein einziger Österreicher Verständnis für die zwangsabgabenfinanzierten Luxusgagen am Küniglberg. Eine Reform des ORF zu einem verschlankten und sich selbst erhaltenden Rundfunk ist mehr als überfällig. Die mit der Haushaltsabgabe finanzierten Jahres-Durchschnittsgehälter im ORF – die laut Rechnungshof – 2024 bereits 99.200 Euro brutto und damit 7.140 Euro brutto monatlich betragen haben, sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden hart arbeitenden Menschen in Österreich.

Den Ausschlag für diesen Lohnexzess machen sicher nicht die Gehälter von Kameraleuten, Tontechnikern, Beleuchtern oder sonstigen kleinen Angestellten und Arbeitern aus, sondern die Gagen der Chefetage am Küniglberg.  251.300 Euro Jahresgehalt bekamen 2024 die vierzehn ORF-Direktoren, unfassbare 427.000 Euro ORF-Generaldirektor Weißmann.  Laut Transparenzliste vom Vorjahr gibt es im ORF 74 Personen, die mit mehr als 170.000 Euro im Jahr entlohnt werden. Was würden diese Leute wohl bei einem Privatsender verdienen?

Dass sich diverse ORF-Gagenkaiser im November eine Aussetzung der Inflationsanpassung für 2026 und 2027 verordnet hätten, klingt daher wie blanker Hohn. Dass die Verlierer-Ampel diesem Privilegienstadl weiterhin die Stange hält und die teuerungsgeplagten Bürger mit der ORF-Zwangsabgabe dafür zahlen lässt, ist angesichts von Programm und Berichterstattung leider kein Wunder. Denn die Systemparteien hegen und pflegen ihre Systempropagandaanstalt und sichern sich durch diverse Propagandasendungen und systemgerechte Berichterstattung ihren Machterhalt.

Die derartig hohen Gehälter, die im Schnitt um 89 Prozent über dem Branchendurchschnitt liegen, sind in Kombination mit der Zwangsabgabe nicht nur einen Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung darstellen, sondern auch wettbewerbsverzerrend gegenüber anderen, privaten Medien.

Mit Bezug auf aktuelle Aussagen des Reporter-ohne-Grenzen-Präsidenten gegenüber der APA führte der FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker aus: „Darüber sollte sich ein selbsternannter Medienexperte, der bekanntlich 2024 am SPÖ-Wahlprogramm mitgearbeitet hat, eher Gedanken machen, anstatt sich aus vermeintlich objektiver Perspektive schützend vor den ORF-Privilegienstadl zu stellen und sich vorgeblich um die Medienvielfalt zu sorgen.“

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Des Kaisers neue 6-Geschlechter-Kleider

Auch das Rote Kreuz ist schon auf den Zug aufgesprungen

Ein Stammleser von ERSTAUNLICH hat uns heute eine nette Geschichte erzählt. Er habe sich gestern, nachdem er sich online einen Timeslot ausgemacht hatte, zum Blutspenden in die Mittelschule Göllersdorf begeben. Beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogen sei ihm fast die Lust dazu vergangen. Denn im besagten Bogen konnte er unter sechs (6) Geschlechter auswählen. Er sei nur geblieben und habe Blut gespendet, weil es im Dienste einer guten Sache war.

Vermutlich ist vielen Leser(innen) das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Christian Andersen bekannt. Wenn nicht, hier eine Kurzform:

Ein eitler Kaiser, der nur an prächtige Kleidung denkt und sein ganzes Geld dafür ausgibt, wird von zwei betrügerischen Webern getäuscht. Diese behaupten, einen wunderbaren Stoff zu weben, der nur für kluge und amtstaugliche Menschen sichtbar sei – für Dumme oder Unwürdige bleibe er unsichtbar. Der Kaiser lässt sich neue Kleider daraus anfertigen, doch in Wahrheit weben die Betrüger gar nichts. Aus Angst, als dumm oder unfähig zu gelten, loben der Kaiser, seine Minister und das Hofgesinde die nicht existierenden Kleider überschwänglich. Bei einer großen Prozession marschiert der Kaiser nackt durch die Stadt, und das Volk bewundert die „prächtigen“ Gewänder – bis ein kleines Kind ruft: „Aber er hat ja nichts an!“ Daraufhin erkennt das ganze Volk die Wahrheit, doch der Kaiser setzt die Prozession stolz fort.

Das Märchen aus dem Jahr 1837 kritisiert Eitelkeit, Selbsttäuschung und die Angst vor dem Verlust von Ansehen. Nicht ganz so, aber so ähnlich kommt uns der Irrsinn mit den sechs (6) Geschlechtern vor. Nun geht es hier zwar nicht darum, dass angeblich Kleider genäht werden, die nur für kluge und amtstaugliche Menschen sichtbar sind, sondern um Geschlechter von Menschen, die es gar nicht gibt. Wer nicht akzeptiert, dass „Divers“, „Inter“, „Offen“ und „Keine Angabe“ als Geschlecht zählt, wird zwar nicht als Dummer oder Unwürdiger bezeichnet, sondern gilt halt als intoleranter Mensch oder als Schwurbler. Im extremstem Fall sogar als Rechtradikaler.

Sogar die viel gelobte KI bestätigt, dass es bei Menschen nur zwei (2) Geschlechter gibt.

Obwohl sich bereits unzählige Menschen nicht mehr erklären lassen wollen, dass es sechs (6) Geschlechter gibt, setzt der „Kaiser“ trotzdem „nackt“ und augenscheinlich auch noch stolz, die 6-Geschlechter-Prozession fort.

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FPÖ – Belakowitsch zu Arbeitslosigkeit: „435.000 Menschen ohne Job sind in Zahlen gegossenes Politikversagen der Verlierer-Ampel!“

Systemparteien haben unser Land mit völlig falscher Politik auf wirtschaftliche Talfahrt geschickt

Als „in Zahlen gegossenes schwarz-rot-pinkes Politikversagen in Reinkultur“ kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch den weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 auf fast 435.000 Personen: „Extrem hohe Inflation, teure Energiepreise, ein sinnloses, selbstschädigendes Sanktionsregime, klimakommunistische Schikanen und bürokratische Belastungen sind der giftige Cocktail, mit dem die Verlierer-Ampel unser Land wirtschaftlich auf Talfahrt geschickt, eine Insolvenzwelle bei den Unternehmen losgetreten und einen Arbeitsplatzvernichtungskurs in Gang gesetzt hat. Ein Ende dieser Negativspirale auf dem Rücken der Österreicher ist mit dieser Regierung nicht in Sicht, weil sie völlig unfähig ist und politisch weiter in die falsche Richtung galoppiert!“

Belakowitsch erinnerte daran, dass die Arbeitslosigkeit seit April 2023 – also seit nunmehr 32 Monaten – kontinuierlich ansteige. „Das ist eine katastrophale Entwicklung, vor der Stocker, Babler, Meinl-Reisinger und Co. den Kopf in den Sand stecken. Wenn nun SPÖ-Sozialministerin Schumann allen Ernstes hofft, dass die Arbeitslosenzahlen im zweiten Halbjahr 2026 ‚etwas sinken‘ werden, dann ist das ein Schlag ins Gesicht eines jeden Menschen, der seinen Job verloren hat oder um ihn bangen muss. Denn eine Regierungspolitikerin hat zu handeln und nicht auf das ‚Prinzip Hoffnung‘ zu setzen!“, so die freiheitliche Sozialsprecherin weiter. Dringenden Handlungsbedarf sieht sie auch bei der seit Jahren ansteigenden Arbeitslosigkeit von Ausländern, die den Sozialstaat massiv belaste: „Unser Sozialsystem hat für jene da zu sein, die Leistung erbringen wollen, aber nicht können, und nicht für Menschen, die in unser Land gekommen sind und, ohne auch nur irgendeinen Beitrag geleistet zu haben, es sich in der von den Österreichern finanzierten sozialen Hängematte gemütlich machen. Mit dieser falschen Asyl- und Migrationspolitik muss Schluss sein!“

Um die hohe Arbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren, betonte Belakowitsch, brauche es eine umfassende politische Trendwende, die unter anderem auf Entlastung der Unternehmen, wirtschaftlichen Aufschwung und Schutz von Arbeitsplätzen setze: „Ein Problem kann man nur dann lösen, wenn man es an der Wurzel packt – und die Wurzel der steigenden Arbeitslosigkeit ist eine völlig fehlgeleitete Regierungspolitik, die nur von uns Freiheitlichen mit einem Volkskanzler Herbert Kickl wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden kann. Dann geht’s auch wieder bergauf mit der Wirtschaft und dem Wohlstand der Menschen.“

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Inhalts-Ende

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