Ab Sonntag sind nur noch Autobahnvignetten für 2026 gültig

Mit 1. Februar beginnt das neue Vignettenjahr: Ein letztes Mal heißt es „picken oder klicken"

Mit Samstag, 31. Jänner 2026, endet das Vignettenjahr 2025 endgültig. Wer ab Sonntag mit dem Pkw, Motorrad oder leichtem Wohnmobil (bis 3,5 t) unterwegs ist, braucht daher eine gültige Vignette 2026, entweder digital oder ein letztes Mal analog. Der Tarif für die Jahresvignette beträgt 106,80 Ꞓ (Pkw) beziehungsweise 42,70 Ꞓ (Motorrad). Ebenfalls erhältlich sind die 2-Monatsvignette, die 10-Tagesvignette sowie die seit 2024 erhältliche Tagesvignette. Diese gibt es nur digital zu kaufen und sie kostet 2026 für Pkw 9,60 Ꞓ und für Motorräder 3,80 Ꞓ.

Wer den Kauf der digitalen Vignette vergessen hat und dennoch deren Vorteile nutzen will, fährt einfach ins nächste ARBÖ-Prüfzentrum und kann dort die sofort gültige Digitalvignette beziehen, denn die 18-tägige Wartefrist entfällt bei Kauf in einem der österreichweit 89 ARBÖ-Prüfzentrum. Die Öffnungszeiten der Prüfzentren sind unter www.arboe.at abrufbar. Bei der digitalen Vignette muss die Bestellbestätigung, auf der unter anderem das Kennzeichen angeführt ist, bis zum Ende des Verwendungszeitraums aufbewahrt werden, Mitführpflicht im Kraftfahrzeug besteht allerdings nicht.

Ebenso verhält es sich mit dem Kaufnachweis der Klebevignette: Der Nachweis sollte unbedingt aufbewahrt werden. Im Fall eines Totalschadens oder bei Bruch der Windschutzscheibe dient er als Beleg, mit dem eine Ersatzvignette beantragt werden kann. Aufgeklebt werden muss die Vignette am linken Windschutzscheibenrand oder hinter dem Rückspiegel. Der ARBÖ empfiehlt heimischen Lenkerinnen und Lenkern, nicht mehr als zwei Vignetten auf der Windschutzscheibe zu haben. Solange die Sicht nicht beeinträchtigt wird, gibt es jedoch keine gesetzliche Begrenzung der Anzahl.

Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, hat in Österreich eine Ersatzmautzahlung zu leisten. Für einspurige Fahrzeuge beträgt diese 100 Ꞓ, für mehrspurige 200 Ꞓ. Wird der Betrag weiterhin nicht beglichen kommt es zu einer Verwaltungsstrafe, die von 300 Ꞓ bis zu 3.000 Ꞓ reichen kann. Die neue Jahresvignette ist bis 31. Jänner 2027 gültig.

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FPÖ – Hafenecker: „Zu viele Zufälle und massive Druckausübung von Polizisten auf Gemeindeärztin im Pilnacek-U-Ausschuss!“

Zerstochene Reifen von Familienmitgliedern und Einschüchterungsversuche gegenüber der Gemeindeärztin werfen weitere Fragen auf

„Die heutigen Aussagen der Gemeindeärztin im Pilnacek-Untersuchungsausschuss sprengen alle Dimensionen des bisher Bekannten und zeigen, wie tief der schwarze Sumpf wirklich ist“, kommentierte der FPÖ-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss, Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, die heutige Befragung. Für ihn sei klar: „Wenn eine erfahrene Ärztin 15 Minuten lang von Polizisten bedrängt wird aufgrund ihrer Forderung nach einer Obduktion, ist das bereits besorgniserregend. Wenn dieselben Beamten dann aber im Nachhinein behaupten, es hätte nie Druck gegeben, dann wirft das nur noch mehr Fragen auf und bestärkt den Verdacht, dass hier etwas vertuscht werden soll.“

Weiters hielt der freiheitliche Fraktionsführer fest: „Wenn darüber hinaus im Umfeld einer kritischen Auskunftsperson plötzlich Reifen aufgeschlitzt, Scheiben eingeschlagen werden, und sogar ihre Homepage am Tag der Befragung offline geht, dann sind das zu viele Zufälle auf einmal.“

Für Hafenecker zeige sich die Widersprüchlichkeit des ÖVP-Systems auch an anderer Stelle: „Einerseits ist man nicht fähig, die Polizei mit einfachsten Mitteln wie Thermometern auszustatten, andererseits werden aber selektiv Polizisten und Feuerwehrmänner, die als Auskunftspersonen geladen sind, zu ‚Schulungen‘ vom ÖVP-geführten Innenministerium eingeladen. Die aufklärende Ärztin, die auch Feuerwehrärztin ist, wird jedoch nicht eingeladen. Hier sieht man, wie weit die Arme des schwarzen tiefen Staates reichen.“

Abschließend betonte der FPÖ-Generalsekretär: „Der heutige Tag hat erneut eindrucksvoll bewiesen, wie notwendig dieser Untersuchungsausschuss ist. Mit jeder Befragung tauchen neue Fragen und Widersprüche auf, die nach lückenloser Aufklärung verlangen!“

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Bitte nicht stören – Experten auf vier Pfoten

Blindenführhunde: Hochqualifiziert, gesetzlich geschützt, oft missverstanden

Anlässlich des Tags des Blindenführhundes am 29. Jänner 2026 richtet die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs einen Appell gegen falsch verstandene Hundeliebe. Blindenführhunde sind hochqualifizierte Hilfsmittel zur sicheren Orientierung und Mobilität. Wer sie ablenkt, kann einen Menschen gefährden.

Assistenzhunde zu streicheln, füttern oder gar zu hänseln verursacht ein hohes Risiko. Blindenführhunde tragen große Verantwortung. Sie müssen Hindernisse erkennen, sichere Wege finden, Gefahren einschätzen und im Ernstfall sogar Kommandos verweigern, um ihre Halter zu schützen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, durchlaufen sie eine kostspielige Ausbildung in der Höhe von knapp 40.000 Euro. Zudem müssen sie bestimmte Eigenschaften wie Konzentrationsvermögen, Wesensfestigkeit und Ruhe mitbringen. Sie sind Profis auf vier Pfoten.

Rechtlich ist die Stellung von Blindenführhunden klar geregelt: Gemäß § 39a Bundesbehindertengesetz (BBG) zählen Blindenführhunde zu den Assistenzhunden. Als solche sind sie anerkannte Hilfsmittel. Daraus ergibt sich auch ein umfassendes Zutrittsrecht: Blindenführhunde müssen nach Artikel 7 der Bundesverfassung überall dort Zutritt haben, wo auch ihre Halterinnen und Halter Zutritt haben – etwa zu Geschäften, Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln, Behörden oder medizinischen Einrichtungen.

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs begleitet blinde und sehschwache Menschen beim Thema Führhunde. Über die Beratung vorab hinaus, wurde beispielsweise jüngst ein Vortrag zum Thema „Erste-Hilfe beim Blindenführhund“ mit Mag. Karl Weissenbacher, Leiter der Prüf- und Koordinierungsstelle Assistenzhunde und Therapiebegleithunde vom Messerli Forschungsinstitut, durchgeführt. Denn Blindenführhunde sorgen für Sicherheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Und ja: für ganz viel Liebe.

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ERSTAUNLICH wirkt

Unser Beitrag rief Sicherheitsdienst auf den Plan

Unser gestriger Beitrag „Einbruch in Wien Favoriten dürfte scheinbar niemanden interessieren“ hat Wirkung gezeigt. Nachdem sich augenscheinlich keine Verantwortlichen für einen Bankomat-Einbruch in Wien-Favoriten am Reumannplatz interessierten, erschienen heute am frühen Vormittag gleich drei Mann des Sicherheitsdienstes der Wiener Linien und walteten ihres Amtes.

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Sind es politische Widersacher oder „nur“ Irre, die den FPÖ-Chef verleumden und diskriminieren?

Auf Facebook kann man gegen Bezahlung augenscheinlich alles posten

Irgendwer legt es darauf an, den FPÖ-Chef Herbert Kickl bewusst zu diskriminieren und zu verleumden.  Und zwar tat er das heute auf Facebook, obwohl diese Plattform immer wieder vorgibt hohe Gemeinschaftsstandards zu haben.  Aber Bezahlung – der Beitrag ist als Anzeige gekennzeichnet – senkt wohl jede Kontrolle der bezahlten Einschaltungen und auch die Gemeinschaftsstandards.  Im betreffenden Beitrag wird ein gefaktes ORF-Interview gebracht, nach dessen Ende – Kickl angeblich nicht bemerkt haben will – dass die Kameras noch eingeschaltet waren und er angeblich diverse Straftaten zum Besten gab.

Ob der besagte diskriminierende und verlogene Beitrag von politischen Widersachern oder „nur“ von Irren verfasst wurde, entzieht sich leider unserer Kenntnis.

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Einbruch in Wien Favoriten dürfte scheinbar niemanden interessieren

Bankomat beim Abgang U-Bahn U1 aufgebrochen

In Wien – besonders in Favoriten – scheinen Einbrüche zur Tagesordnung zu gehören. Dies dürfte bereits so weit fortgeschritten sein, dass diese nicht einmal mehr die Polizei oder sonstige Sicherheitsdienste hinter dem Ofen hervorlocken. So entdeckte heute Vormittag ein aufmerksamer ERSTAUNLICH-Leser beim Abgang U-Bahn U1 / Reumannplatz, einen aufgebrochenen Bankomaten. Polizei oder Bank-Sicherheitsdienst waren weit und breit nicht in Sicht.

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Refurbished statt neu

Drei von vier Österreichern würden generalüberholte Elektronik kaufen

Eine neue Studie im Auftrag von Back Market zeigt: Refurbished (generalüberholt) ist in Österreich kein Spartrend mehr – sondern Ausdruck eines veränderten Konsumverständnisses. Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis zählen mehr als der billigste Preis.

Professionell erneuerte Elektronikprodukte sind in Österreich im Mainstream angekommen. Laut einer aktuellen, repräsentativen Konsumentenumfrage vom österreichischen Meinungsforschungsinstitut Reppublika im Auftrag des Refurbished-Marktplatzes Back Market würden rund drei von vier Österreichern (72,5 %) generalüberholte Elektrogeräte kaufen oder ziehen einen Kauf in Betracht. 33,5 % haben bereits refurbished gekauft und würden dies wieder tun, weitere 39 % sind offen für einen Erstkauf. Die Motive für refurbished unterscheiden sich je nach Generation, Geschlecht und Region.

Generationenfrage statt Technikfrage

Junge Erwachsene treiben den Trend maßgeblich voran: Bereits rund 40 % der 18- bis 29-Jährigen haben schon generalüberholte Elektronik gekauft und würden dies wieder tun. Für sie ist Refurbished vor allem ein Weg, aktuelle Premium-Geräte zu einem leistbaren Preis zu nutzen. Nachhaltigkeit spielt zwar eine Rolle, ist für diese Altersgruppe aber nicht der zentrale Kaufgrund.

Ganz anders bei älteren Konsumenten. Ab 50 Jahren wird Refurbished deutlich stärker mit Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Verantwortung verbunden. Gleichzeitig steigen in dieser Altersgruppe die Erwartungen an Qualität, Garantie und Service. Refurbished wird akzeptiert, wenn es Sicherheit bietet.

Frauen denken nachhaltiger, Männer technischer

Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich klare Unterschiede. Mehr Männer (58 %) als Frauen (42 %) zählen zur Gruppe der Käufer bzw. den potenziellen Käufern von refurbished Elektronik. Männer haben häufiger bereits refurbished gekauft und nähern sich dem Thema stärker über Technik, Erfahrung und Performance. Frauen hingegen zeigen eine besonders hohe Offenheit für den Erstkauf und verbinden Refurbished deutlich stärker mit Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.

Fair statt billig: Was Konsumenten wirklich wollen

Entgegen gängiger Annahmen suchen Käufer von erneuerter Elektronik nicht den billigsten Preis, sondern ein überzeugendes Gesamtpaket. Die Studie zeigt:

° Preis-Leistungs-Verhältnis und Qualität sind die wichtigsten Kaufkriterien
° Mehr als die Hälfte der potenziellen Käufern plant für das nächste Smartphone zwischen 200 und 600 Euro ein
° Nur 5,3 % wären bereit, mehr als 1.000 Euro auszugeben

Diese Haltung passt zu den Ergebnissen einer zusätzlichen Preisbeobachtung mittels Web-Crawler: Back Market setzt in Österreich auf stabile, transparente Preise, ohne dynamische Preisschwankungen oder Unterschiede je nach Endgerät oder Browser. Statt kurzfristiger Lockangebote stehen Fairness und Vergleichbarkeit im Vordergrund.

Regionale Unterschiede: Stadt denkt anders als Land

Auch regional zeigen sich feine Unterschiede. In urbanen Räumen wie Wien ist die Offenheit für aktuelle Premium-Modelle besonders hoch, während in ländlicheren Regionen Langlebigkeit, Service und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis stärker im Fokus stehen. Die grundsätzliche Akzeptanz von refurbished Elektronik ist jedoch bundesweit hoch – der Unterschied liegt im „Warum“, nicht im „Ob“.

Back Market wächst im österreichischen Markt

Dass diese Haltung kein theoretisches Stimmungsbild ist, zeigt auch die Entwicklung von Back Market in Österreich: Von April bis Juni 2025 hat sich die Zahl der Kund:innen verdreifacht. Besonders gefragt sind generalüberholte Apple-Produkte. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden über 70 % mehr MacBooks verkauft als im Vorjahreszeitraum.

„Bei den Österreichern kommt refurbished extrem gut an. Sie erkennen die vielen Vorteile von professionell erneuerten Geräten – neben dem Nachhaltigkeitsgedanken vor allem das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Menschen in Österreich Back Market als Alternative zum Neukauf entdecken“, so Thibaud Hug de Larauze,  Mitgründer von Back Market.

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FPÖ fordert Rücktritt von Meinl-Reisinger

Fürst: „Orden aus Kiew – Meinl-Reisinger ist als Außenministerin untragbar und muss sofort zurücktreten!“

„Die Verleihung eines ukrainischen Verdienstordens an NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger durch Präsident Selenskyj ist ein politischer Skandal ersten Ranges und macht endgültig klar, dass diese Ministerin nicht mehr die Interessen Österreichs vertritt, sondern als Handlangerin ausländischer Interessen agiert“, so kommentierte heute FPÖ-Außenpolitik-, Neutralitäts- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst entsprechende Informationen der österreichischen Botschaft in Kiew.

„Wer sich von einem kriegsführenden Staat für die ‚Unterstützung der Souveränität und territorialen Integrität‘ auszeichnen lässt, stellt sich offen auf eine Seite – und verlässt damit endgültig den Boden der immerwährenden Neutralität, die Meinl-Reisinger ohnehin seit Amtsantritt mit Füßen tritt. Ständige Angriffe auf die Neutralität, verfassungswidrige Fantasien von einer EU-Armee, Träumereien von den ‚Vereinigten Staaten von Europa‘ und nun auch noch eine Ordensverleihung durch Präsident Selenskyj, das alles zeigt ein klares Muster. Diese Außenministerin versteht ihr Amt nicht als Verpflichtung gegenüber der österreichischen Bevölkerung, sondern als Karrieresprungbrett in den Diensten fremder Machtinteressen“, so Fürst, die volle Aufklärung durch die Bundesregierung in dieser Causa verlangt. Besonders brisant ist für Fürst, dass die Ordensverleihung nicht öffentlich kommuniziert, sondern erst im Nachhinein bekannt wurde. Das werfe eine Reihe drängender Fragen auf.

„Eine Außenministerin, die sich derart auszeichnen lässt, während Milliarden an Steuergeldern Richtung Ukraine fließen, ist politisch nicht mehr tragbar. Auch die Heuchelei der NEOS ist dabei kaum mehr zu überbieten. Während sie sich seit Jahren hysterisch über eine angebliche ‚Russlandnähe‘ der FPÖ echauffieren, haben sie sich selbst längst zur politischen Zweigstelle der Ukraine, ihres Präsidenten und seiner Netzwerke gemacht“, so Fürst. Bezeichnend sei auch, dass Karl Habsburg am selben Tag und durch dasselbe Dekret ebenfalls einen ukrainischen Orden erhalten hat. Hier zeigt sich deutlich, welche Netzwerke aktiv sind und welche Seilschaften voneinander profitieren und das fernab demokratischer Kontrolle und ohne jede Rücksicht auf österreichische Interessen.

„Angesichts dieser Vorgänge muss Bundeskanzler Christian Stocker unverzüglich die Reißleine ziehen. Meinl-Reisinger ist als Außenministerin unhaltbar und muss sofort zurücktreten. Darüber hinaus braucht es einen sofortigen Stopp aller österreichischen Geldflüsse in die Ukraine, eine vollständige Offenlegung bisheriger Zahlungen und eine Rückkehr zu einer Politik der Neutralität, Rechtsstaatlichkeit und Transparenz. Österreich ist kein Selbstbedienungsladen für internationale Netzwerke – und das Außenministerium kein Außenposten fremder Interessen.“, betont Fürst abschließend.

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ASFINAG-Mitarbeiter stoppten Sonntagfrüh Geisterfahrer im Bosrucktunnel auf A 9 Pyhrnautobahn

Deutscher Staatsbürger drehte bei Mautstelle einfach um und fuhr Richtung Oberösterreich zurück

Aufmerksamkeit und einer beherzten Reaktion der beiden ASFINAG-Mitarbeiter Herta Turdo und Stefan Neudorfer ist es zu verdanken, dass es heute früh im Bosrucktunnel auf der A 9 Pyhrnautobahn nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist. Die beiden Mautaufsichtsorgane fuhren um 5 Uhr von Ardning in Richtung Bosrucktunnel, als ihnen auf der Gegenfahrbahn ein Pkw auffiel, der mit eingeschalteter Warnblinkanlage in die falsche Richtung zum Tunnel fuhr. Sofort verständigten sie die Operatoren in der Verkehrsmanagementzentrale Ardning, die den Tunnel auf Rot schalteten und somit für alle weiteren Fahrzeuge sperrten. Neudorfer und Turdo hingegen fuhren rasch durch den Tunnel und gelangten über die Betriebsumkehr beim Nordportal in die zweite Tunnelröhre.

„Da haben wir das Licht des Geisterfahrers schon gesehen, wir sind am rechten Fahrbahnrand stehengeblieben, hatten Blaulicht und Folgetonhorn eingeschalten und zusätzlich den Lenker mit der Lichthupe gewarnt“, erzählt Neudorfer. Der Geisterfahrer fuhr an den ASFINAG-Mitarbeitern noch vorbei, hielt aber gleich danach doch noch an. Neudorfer und Turdo nahmen dem Mann, einem 57-jährigen deutschen Staatsbürger, daraufhin den Autoschlüssel ab, fuhren seinen Pkw mit seinem Einverständnis aus dem Tunnel und warteten dort auf die bereits alarmierte Autobahnpolizei aus Klaus.

Neudorfer: „Wir hatten natürlich ein mulmiges Gefühl dabei, aber wir werden auf solche Situationen ja auch gut vorbereitet und dann funktioniert man eben einfach und tut das Richtige.“

Als Grund für seine Geisterfahrt gab der Mann übrigens an, dass er mit seiner Bankomatkarte bei der Mautstation hätte zahlen wollen, diese aber nicht funktionierte und er daher zurückfahren wollte.

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Ungarn übernimmt Verantwortung für ganz Europa

FPÖ-Delegation besichtigte ungarische Grenzsicherungsanlage

Eine hochrangige Delegation der Freiheitlichen Partei Österreichs hat im ungarischen Grenzkomitat Bács-Kiskun das dortige Grenzsicherungssystem besichtigt. Der FPÖ-Delegation gehörten FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Gernot Darmann, FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm, der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Bundesrat Andreas Spanring sowie der Sicherheitssprecher der FPÖ Wien Stadtrat Stefan Berger an. Eingeladen wurde die Delegation von der Ungarischen Stiftung für Grundrechte unter Leitung von Miklós Szántó.

Am Donnerstag stand auch ein Besuch beim Zentrum für Grundrechte in Budapest auf dem Programm, bei dem es zu einem intensiven und sachlichen Gedankenaustausch mit dem Generaldirektor des Zentrums für Grundrechte, Miklós Szánthó, kam. Im Mittelpunkt standen dabei die aktuelle politische Situation in Österreich und Ungarn sowie grundlegende Entwicklungen in Europa, insbesondere in den Bereichen Migration, der Ukraine-Krieg und geplante Vorhaben auf EU-Ebene in Brüssel.

Am Freitag folgte ein Besuch an der EU-Außengrenze zu Serbien In einer nahegelegenen Polizeistation wurde zunächst ein aktuelles Lagebild zum betreffenden Grenzabschnitt präsentiert.

Im Rahmen des Besuchs wurde deutlich, dass Ungarn beim Schutz der EU-Außengrenze eine Verantwortung übernimmt, die viele andere Mitgliedsstaaten bewusst verweigern. Das ungarische Grenzsicherungssystem basiert auf einem integrierten, mehrschichtigen Ansatz aus physischer Grenzsicherung, moderner Überwachungstechnik, permanenter Polizeipräsenz und klaren staatlichen Zuständigkeiten. Grenzschutz ist in Ungarn keine kurzfristige Maßnahme, sondern dauerhafte sicherheitspolitische Staatsaufgabe.

Besonders aufschlussreich ist die langfristige statistische Entwicklung: Nach dem massiven Migrationsdruck im Jahr 2015 führten die entschlossenen Maßnahmen der ungarischen Regierung zu einem drastischen und nachhaltigen Rückgang illegaler Grenzübertritte. Seither blieben die Zahlen stabil auf niedrigem Niveau. Damit wird eindrucksvoll belegt, dass konsequenter Grenzschutz wirkt – nicht nur national, sondern im gesamteuropäischen Interesse.

Die präsentierten Lagebilder zeigen zudem, dass illegale Migration hochgradig organisiert, international vernetzt und strategisch gesteuert ist. Ungarn reagiert darauf nicht mit politischen Ausreden oder ideologischer Verharmlosung, sondern mit klarer staatlicher Autorität. Während andere EU-Staaten die Folgen unkontrollierter Migration weiterverteilen oder ignorieren, schützt Ungarn aktiv die Außengrenze Europas – und damit auch die innere Sicherheit der Mitgliedsstaaten im Schengen-Raum.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker betonte nach dem Besuch, dass insbesondere Viktor Orbán und seine Regierung seit Jahren jene Verantwortung wahrnehmen, die eigentlich eine gemeinsame europäische Aufgabe wäre. „Ungarn sichert nicht nur seine nationale Grenze, sondern handelt im Interesse ganz Europas. Wer heute illegale Migration eindämmen will, kommt an diesem Modell nicht vorbei“, so Hafenecker und weiter: „Durch den konsequenten Ausbau der Grenzanlagen konnte die Zahl der illegalen Grenzübertritte von über 30.000 pro Jahr auf unter 200 reduziert werden. Ungarn hat die Sicherungsmaßnahmen entlang der rund 170 Kilometer langen Grenze in den vergangenen Jahren äußerst effektiv verstärkt. Anstatt diese Leistung anzuerkennen, wird Ungarn politisch attackiert, und Brüssel verhängt sogar Strafzahlungen, obwohl das Land seiner Verpflichtung zum Schutz der EU-Außengrenzen nachkommt. Selbstverständlich ist der – ohnehin noch unzureichende – Rückgang der illegalen Migration in Österreich auch darauf zurückzuführen, dass Ungarn seine Grenzen konsequent gesichert hat. Mit irgendwelchen Maßnahmen von ÖVP-Innenminister Karner hat diese Entwicklung jedoch nichts zu tun, weshalb er aufhören sollte, sich mit fremden Federn zu schmücken.“

Die FPÖ sieht sich durch den Besuch einmal mehr bestätigt: Illegale Migration ist kein Naturereignis, sondern eine Folge politischer Entscheidungen. Ungarn beweist, dass staatliche Kontrolle, Ordnung und Sicherheit an den EU-Außengrenzen möglich sind, wenn der politische Wille vorhanden ist. Österreich und die Europäische Union wären gut beraten, diesen Weg endlich konsequent mitzugehen, statt weiterhin Verantwortung abzuschieben.

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Asbest-Gefahr im Burgenland?

Land Burgenland richtet "Taskforce Vorsorgeabklärung Luftqualität" ein

Nachdem Greenpeace im Burgenland massive Asbest-Belastungen aufgedeckt haben will – die Klinik Oberwart, der Skatepark in Rechnitz und Einfamilienhäuser in Neumarkt im Tauchental sollen betroffen sein – gibt es eine heftige Diskussion.

Nach der Veröffentlichung der eigenen Asbest-Untersuchungen in Gesteinsmaterialien von Greenpeace betont das Land Burgenland: Auf Basis der bisherigen fachlichen und medizinischen Einschätzungen besteht keine akute Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Für die Beurteilung ist ausschließlich eine mögliche Belastung der Luft relevant, nicht der Nachweis von Asbest im Material.

Greenpeace hat eigene Untersuchungsergebnisse zum Asbestgehalt von Gesteinsmaterialien in ausgewählten burgenländischen Standorten veröffentlicht. Das Land Burgenland fordert Greenpeace auf, diese Ergebnisse vollständig zur Verfügung zu stellen, um eine fachliche Prüfung und Einordnung nach behördlichen Standards zu ermöglichen.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont, dass mögliche Gesundheitsfragen mit höchster Verantwortung behandelt und wissenschaftlich geprüft werden: „Wir nehmen jede Information, die eine potenzielle Gesundheitsgefährdung betreffen könnte, sehr ernst. Gleichzeitig ist es wichtig, sachlich zu bleiben: Relevant für die Gesundheit ist die Belastung in der Luft. Genau dort setzen wir jetzt an.“ Das Land wird daher vorsorglich Luftmessungen an ausgewählten, sensiblen Standorten durchführen lassen. Parallel dazu wird eine interdisziplinäre Taskforce eingerichtet, die die Vorgangsweise fachlich begleitet und weitere Schritte vorbereitet.

Konkret sei laut Experten für die gesundheitliche Bewertung nicht der bloße Nachweis von Asbest im Material ausschlaggebend, sondern, ob Asbestfasern in die Atemluft gelangen. „Vom bloßen Vorhandensein von asbesthaltigem Gestein oder Split geht keine Gesundheitsgefährdung aus. Gesundheitsrelevant ist ausschließlich, ob Asbestfasern in die Luft freigesetzt und eingeatmet werden. Maßgeblich sind daher Messungen der Luftbelastung, nicht der Asbestanteil im Material“, stellt Umweltmediziner Assoz. Prof. DI Dr. Hans-Peter Hutter, MedUni Wien, fest. „Auch auf die Größe und Art der Fasern kommt es an. Nicht zuletzt gibt es aus Verwitterung natürlicher und künstlicher asbesthaltiger Quellen immer eine gewisse Hintergrundbelastung.“

Der burgenländische Amtsarzt und Vertreter der burgenländischen Landessanitätsdirektion, Dr. Markus Schreier, verweist darauf, dass die vorliegenden medizinischen Daten keine Auffälligkeiten erkennen lassen: „Den Gesundheitsämtern im Burgenland sind aktuell keine Hinweise auf erhöhte regionale Erkrankungsraten bezüglich asbestassoziierten Erkrankungen bekannt.“

Ungeachtet dessen setzt das Land Burgenland weitere Schritte im Sinne der Vorsorge. „Wir klären sachlich, transparent und auf Basis wissenschaftlicher Kriterien den Gehalt von Asbest-Fasern in der Luft ab“, betont Landeshauptmann Doskozil abschließend. Eine der ersten Aufgaben der “Taskforce Vorsorgeabklärung Luftqualität” wird es sein, jene Standorte, die von Greenpeace untersucht wurden, fachlich sauber und nach behördlichen Standards auf eine mögliche Asbestbelastung der Luft zu überprüfen.

Details zur Zusammensetzung der Taskforce sowie zum weiteren Vorgehen werden in der nächsten Woche im Rahmen einer Pressekonferenz mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner sowie Gesundheits- und Umweltexperten bekanntgegeben.

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Tageseltern unter Druck

Eine neue Studie im Auftrag der AK offenbart Belastungen, mit denen Tageseltern konfrontiert sind

Tageseltern sind ein wichtiger Faktor, wenn es um Kinderbetreuung geht: Rund 2.000 Kinder werden in der Steiermark von Tageseltern betreut. Doch die beruflichen Rahmenbedingungen sind schwierig, die Zahl der Tageseltern geht stetig zurück. Eine neue Studie im Auftrag der AK beleuchtet Belastungen und Herausforderungen, mit denen Tageseltern konfrontiert sind.

Für die Studie, die vom Grazer Forschungsinstitut “Interdisziplinäre Gesellschaft für Sozialtechnologie und Forschung – IGSF” durchgeführt wurde, wurden 422 Tageseltern kontaktiert, 300 davon nahmen an der Befragung teil. Die größte Belastung stellt für die Befragten die finanzielle Unsicherheit dar: Ihr Einkommen ist direkt an die Zahl der betreuten Kinder gekoppelt, es gibt kein fixes Gehalt und viele notwendige Ausgaben – von Verpflegung über Bastelmaterialien bis hin zu Sicherheitsattesten – müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Fast 60 Prozent der Tageseltern geben an, dass die Verpflegungspauschale nicht ausreicht, mehr als 85 Prozent erhalten keine vollständige Erstattung für Bastel- und Spielmaterialien. Auch die Überbrückungshilfe wird kritisiert, da sie zu gering, zu kurz und nicht für alle zugänglich ist. Zudem fehlt es an sozialer Absicherung: Mehr als 90 Prozent der Tageseltern erhalten keine Bezahlung, wenn Kinder zu spät abgeholt werden, es gibt keine garantierte Fortzahlung im Krankheitsfall oder während des Urlaubs. Vertretungsregelungen sind unzureichend, wodurch viele Tageseltern bei Ausfällen finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. In Summe leisten Tageseltern jährlich unbezahlte Mehrarbeit im Wert von 638.000 Euro.

Bürokratie

Gleichzeitig nimmt die bürokratische Belastung stetig zu: 60 Prozent der Tageseltern empfinden die Anforderungen der Fachaufsicht heute als strenger als noch vor fünf Jahren. Auch die Belastung im Berufsalltag hat zugenommen: 57 Prozent der Befragten sagen, dass der Beruf heute schwerer ist als vor fünf Jahren, und beinahe die Hälfte kann sich nicht vorstellen, diesen Beruf bis zur Pension auszuüben. Viele Tageseltern fühlen sich in ihrer Arbeit von der Gesellschaft nicht ausreichend wertgeschätzt und haben das Gefühl, dass ihr Beitrag zur Kinderbetreuung unterschätzt wird.

Appell

“Tageseltern spielen eine enorm wichtige Rolle in der Kinderbetreuung und leisten wertvolle Arbeit”, sagt AK-Präsident Josef Pesserl.

Gemeinsam mit AK-Vorstandsmitglied Beatrix Eiletz, AK-Sozialbereichsleiterin Bernadette Pöcheim und Karin Fechter (Betriebsratsvorsitzende Tagesmütter Graz-Steiermark) appelliert Pesserl an die Politik, für eine bessere finanzielle Absicherung und bessere Arbeitsbedingungen für Tageseltern zu sorgen.

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Kassenpatienten warten bis zu 13-mal länger auf Facharzttermin als Privatpatienten

Analyse von 3.182 Terminrückmeldungen zeigt Unterschied: Während im Kassensektor oft Monatsfristen gelten, liegt die Wartezeit privat in allen 14 Fachrichtungen unter zwei Wochen

Nachdem eine Analyse von krankenversichern.at im September bereits die langen Wartezeiten im öffentlichen Gesundheitsbereich aufzeigte, liegt nun das datenbasierte Gegenstück für den privaten Sektor vor.

Die neue österreichweite Studie vervollständigt das Bild mit 1.591 neu evaluierten Wahlarzt-Terminen und offenbart eine massive Kluft zwischen den Systemen. Basis der Ergebnisse ist eine umfassende Erhebung zwischen Ende November 2025 und Mitte Jänner 2026.

Kassenarzt: bis zu 13-mal längere Wartezeit

Die Analyse der Terminverfügbarkeit zeigt signifikante Unterschiede zwischen den beiden Systemen:

° Augenheilkunde: Die größte Differenz weist die Augenheilkunde auf. Hier stehen 52 Tage Wartezeit im Kassensystem einer Verfügbarkeit von 4 Tagen beim Wahlarzt gegenüber (13x mal schneller als beim Kassenarzt).

° Orthopädie und Schmerzbehandlung: Ein deutlicher Kontrast zeigt sich in der Orthopädie. Während Patienten im Kassensystem im Median rund 24 Tage auf einen Termin warten, liegt die Wartezeit bei Wahlärzten bei lediglich 2 Tagen.

° Bildgebende Diagnostik: In der Radiologie (z.B. für MRT/CT-Termine) reduziert sich die Wartezeit von 14 Tagen im öffentlichen Bereich auf 3 Tage im privaten Sektor.

° Fachübergreifende Verfügbarkeit: Selbst in stark frequentierten Fachbereichen wie der Gynäkologie oder Urologie, die im Kassenbereich Wartezeiten von knapp 7 Wochen aufweisen (46 bzw. 48 Tage), liegt der Median im Wahlarztbereich stabil unter der 2-Wochen-Marke (13 Tage).

Sebastian Arthofer, COO von krankenversichern.at, fasst die Entwicklung zusammen:
„Die Daten zeigen eine klare Zweiteilung der Geschwindigkeit. Das bewegt die Menschen: Für 7 von 10 ist die Vermeidung von Wartezeiten heute das Hauptmotiv für eine private Krankenversicherung.“

Fazit zur Versorgungslage

Mit dieser Erhebung schließt sich die Datenlücke zur Analyse vom September. Das Gesamtbild bestätigt nun quantitativ, was viele Versicherten im Alltag erleben: Der Zugang zu medizinischer Versorgung erfolgt in Österreich in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

„Unsere Analyse schafft volle Transparenz: Während das öffentliche System mit Kapazitätsgrenzen kämpft, fungiert der Wahlarztsektor als Alternative für Patienten“, resümiert Sebastian Arthofer, COO von krankenversichern.at.

Methodik der Studie

Die Ergebnisse basieren auf 1.591 standardisierten Mystery-Anfragen bei Wahlärzten in ganz Österreich (Erhebungszeitraum: 25.11.2025 – 16.01.2026, bereinigt um Urlaube). Abgefragt wurde stets der nächstmögliche Routine-Termin in 14 Fachrichtungen, gewichtet nach der Bevölkerungszahl der Bundesländer. Die statistische Auswertung erfolgte auf Basis des Medians, um Verzerrungen durch Ausreißer auszuschließen.

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Kalter Jänner bringt auch Vögel an ihre Grenzen

Sachgerechte Winterfütterung kann für viele heimische Arten überlebenswichtig sein

Anhaltender Frost, Schneedecken und kurze Tage machen den Winter für viele heimische Vogelarten zu einer echten Bewährungsprobe. Meisen, Amseln, Rotkehlchen oder Sperlinge bleiben auch in Österreich über den Winter und geraten bei Kälteperioden rasch an ihre körperlichen Grenzen. Eine sachgerechte Winterfütterung in dieser Zeit kann einen wichtigen Beitrag zum Tier- und Artenschutz leisten kann – sofern sie richtig umgesetzt wird.

„Wenn natürliche Nahrungsquellen durch Frost und Schnee kaum mehr verfügbar sind, kann Fütterung über Leben und Tod entscheiden“, heißt es von Tierschutz Austria. Entscheidend seien dabei Verlässlichkeit, Hygiene und artgerechtes Futter. Wer mit dem Füttern beginnt, übernimmt Verantwortung: „Gerade während längerer Frostperioden darf das Futterangebot nicht plötzlich ausbleiben, da sich die Tiere darauf einstellen und alternative Nahrungsquellen oft fehlen“, so Leona Fux, Biologin und Artenschutzexpertin von Tierschutz Austria.

Verlässlichkeit zählt: kontinuierlich füttern

Nicht ein einzelner Schneetag ist ausschlaggebend, sondern die Kontinuität. Ein früher Start im Herbst ermöglicht es Vögeln, Futterstellen rechtzeitig zu entdecken und in ihre tägliche Nahrungssuche einzubeziehen. Mit dem Wiederauftreten natürlicher Nahrung im Frühjahr kann die Fütterung schrittweise reduziert werden. Ein abruptes Ende kann für geschwächte Tiere fatale Folgen haben, wenn es erneut zu Kälteeinbrüchen kommt.

Hygiene ist ein Muss

Unsachgemäße Fütterung kann mehr schaden als helfen. Offene Futterplätze, auf denen Vögel im Futter sitzen, begünstigen die Übertragung von Krankheiten. Empfehlenswert sind daher geschlossene Futterspender wie Silohäuschen oder Futtersäulen, die das Futter trocken und sauber halten. Auch bodennahe Futterstellen für Arten wie Amseln oder Rotkehlchen sind möglich – sie müssen jedoch regelmäßig gereinigt werden. Feuchtes oder verschimmeltes Futter ist hochgefährlich und konsequent zu entsorgen.

Was auf den Speiseplan gehört – und was nicht

Artgerechte Winterfütterung orientiert sich an den natürlichen Bedürfnissen der Vögel. Geeignet sind unter anderem:

° hochwertige Samen (z. B. Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse)
° Fettblöcke und ungesalzene Nüsse
° kleine Mengen Äpfel oder Rosinen

Nicht geeignet sind Brot, Essensreste oder stark verarbeitete Lebensmittel. Sie können Verdauungsprobleme verursachen, Mangelernährung fördern und langfristig schweren Schaden anrichten – auch wenn sie scheinbar gerne gefressen werden. Ebenso wichtig ist frisches, eisfreies Wasser: Trink- und Badegelegenheiten sollten täglich kontrolliert werden, da natürliche Wasserquellen im Winter oft zufrieren.

Langfristiger Schutz braucht Lebensräume

Winterfütterung kann helfen – sie ersetzt jedoch keinen nachhaltigen Vogelschutz. Langfristig brauchen Vögel naturnahe Gärten, heimische Sträucher, Wildpflanzen und Rückzugsräume, um das ganze Jahr über ausreichend Nahrung zu finden. Strukturreiche Lebensräume sind die Grundlage dafür, dass Populationen stabil bleiben.

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FPÖ – Hauser „Amtlich angeordnete Fälschung der COVID-19-Sterbestatistik in Südtirol“

Fragen betreffend Covid-Todesfälle-Statistik betreffen die ganze EU

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser zeigt sich über ein Schreiben des Südtiroler Sanitätsbetriebs vom 22.03.2020 fassungslos, das ihm vom Südtiroler Landtagsabgeordneten Jürgen Wirth Anderlan übermittelt wurde. Darin wurden Hausärzte in Südtirol von Amts wegen angewiesen, Todesfälle zu Hause während der COVID-19-Pandemie aufgrund von Grippe- und Bronchialerkrankungen automatisch als COVID-19-Infektionstodesfälle einzustufen.

„Damit liegt erstmals in der EU ein amtliches Dokument vor, das belegt, dass die COVID-19-Sterbestatistik bewusst nach oben manipuliert wurde“, so Hauser. Das Schreiben sei auch an die Spitze der Sanitätseinheit sowie an die Landesnotrufzentrale in Südtirol ergangen. Der Freiheitliche betont, dass Ärzte damit faktisch angewiesen worden seien, medizinische Diagnosen zu verfälschen. „Die Statistik der COVID-19-Toten in Südtirol – und damit in Italien und der EU – wurde auf amtliche Anweisung von Anfang an verfälscht. Das ist ein unerhörter Vorgang.“

Auch aus anderen Ländern seien ähnliche Berichte bekannt, bisher jedoch ohne schriftliche Belege. „Dieses Dokument ändert alles“, erklärt Hauser. Es sei bereits Gegenstand von Anfragen im Südtiroler Landtag und in der Corona-Untersuchungskommission. Nun werde er den Fall auch in der EU-Kommission thematisieren.

Besonders brisant sei laut Hauser der Zusammenhang mit dem European Health Data Space (EHDS): „Gesundheitsdaten und -statistiken sind wertlos, wenn sie politisch manipuliert werden können. Dieser Skandal zeigt, dass während der COVID-19-Pandemie mit falschen Daten, Panikmache und massivem Druck auf Ärzte eine faktenwidrige Politik betrieben wurde.“

Hauser fordert die EU-Kommission auf, mögliche EU-weite Anweisungen offenzulegen und die Manipulation der COVID-19-Sterbestatistik umfassend zu untersuchen, zu ahnden und künftig zu verhindern.

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Zollamt Österreich griff Elfenbein, Papageienfedern und eine Schildkröte im Kampf gegen Wildtierkriminalität auf

Weltweite Aktion von Interpol und Weltzollorganisation: 30.000 lebende Tiere sichergestellt

Im Rahmen der internationalen Operation „Thunder 2025“ beteiligte sich das Zollamt Österreich (ZAÖ) an koordinierten Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit artengeschützten Tieren, Pflanzen und daraus hergestellten Waren. Die von Interpol mit Unterstützung der Weltzollorganisation organisierte Kooperation fand in den letzten Wochen des Jahres 2025 zum neunten Mal statt.

In Österreich wurden im Rahmen der Operation sechs Elfenbeinfiguren festgestellt, die über eine Onlineplattform zum Verkauf angeboten wurden, sowie 55 Ohrringe mit Papageienfedern aus Peru, die auf einem Flohmarkt in Wien angeboten waren. Im Reiseverkehr wurde eine griechische Landschildkröte aufgegriffen, die von Reisenden aus Bosnien und Herzegowina über Wien in die USA verbracht werden sollte.

Darüber hinaus entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner im Postverteilzentrum Wien 540 Kapseln eines Nahrungsergänzungsmittels mit dem Inhaltsstoff Rosenholz sowie 230 Gramm Beluga-Kaviar in Postsendungen. Ein weiterer Aufgriff betraf ein Armband aus Alligatorenleder, das im Zuge einer Zollabfertigung in einer Kuriersendung aus der Türkei festgestellt wurde.

In allen Fällen wurden Anzeigen gegen insgesamt 7 Personen an die jeweils zuständigen Finanzstrafbehörden des Zollamtes Österreich erstattet. Diese haben die weiteren finanzstrafrechtlichen Ermittlungen übernommen.

30.000 lebende Tiere weltweit sichergestellt

Auf internationaler Ebene führte die Operation weltweit zu 4.640 Sicherstellungen und zur Identifizierung von rund 1.100 Tatverdächtigen. Insgesamt wurden nahezu 30.000 lebende Tiere beschlagnahmt, dazu kamen zehntausende geschützte Tier- und Pflanzenprodukte und illegal geschlagenes Holz. Schätzungen gehen von einem jährlichen Umsatz der Wildtierkriminalität von rund 20 Milliarden US-Dollar aus. Aufgrund der Illegalität und der damit verbundenen Dunkelziffer dürfte der tatsächliche Umfang jedoch deutlich höher sein. Inhaltlich zeigte die Operation deutliche Verschiebungen in den Deliktsmustern, berichtet Interpol. Besonders stark nahm der Handel mit lebenden Tieren für den Markt exotischer Haustiere zu.

Global wurden 5,8 Tonnen an Buschfleisch sichergestellt, vor allem bei Transporten aus Afrika nach Europa. Auch der illegale Handel mit Meeresarten erreichte ein neues Ausmaß, mit 245 Tonnen beschlagnahmter geschützter Meeresarten, darunter 4.000 Haiflossen. Zunehmend betroffen waren zudem kleinere, häufig artengeschützte Tierarten wie Insekten und Spinnentiere, von denen rund 10.500 weltweit aufgegriffen wurden. Ein Rekordhoch erreichten auch die Aufgriffe von über 10 Tonnen lebender Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, deren Nachfrage von Sammler- und Gartenmärkten hochgetrieben wird.

Die teilnehmenden Staaten meldeten die Sicherstellung von über 32.000 Kubikmetern Holz sowie rund 14.000 einzelnen Holzprodukten. Illegaler Holzeinschlag verursacht erhebliche wirtschaftliche, soziale und ökologische Schäden und dürfte Schätzungen zufolge zwischen 15 und 30 Prozent des weltweiten Holzhandels ausmachen.

Die Operation stützte sich maßgeblich auf eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Finanzplattformen, um illegale Geldströme nachzuvollziehen – ein Aspekt, der angesichts der zunehmenden Nutzung von Kryptowährungen durch kriminelle Netzwerke immer wichtiger wird. Die geringe Transparenz digitaler Vermögenswerte macht dabei einen kontinuierlichen Austausch von Informationen erforderlich. Über die unmittelbaren Ermittlungserfolge hinaus liefern die gewonnenen Erkenntnisse wichtige Einblicke in internationale kriminelle Strukturen und ermöglichen es Behörden weltweit, ihre Strategien anzupassen, neue Vorgehensweisen frühzeitig zu erkennen und illegale Lieferketten nachhaltig zu unterbrechen.

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Freiheitliches Neujahrstreffen in Klagenfurt

Kickl: „2026 wird unser Jahr, weil wir den Systemwechsel und die Volkskanzlerschaft für die Bevölkerung durchziehen!“

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Messehalle in Klagenfurt startete heute die FPÖ mit ihrem traditionellen Neujahrstreffen ins politische Jahr 2026. Gleich eingangs seiner Rede zeigte sich FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl davon überzeugt: „Dieses Jahr 2026 wird unser Jahr werden! Weil wir ziehen unsere Sache durch – den Systemwechsel und die Volkskanzlerschaft. Das erwarten sich die Menschen und das können nur wir Freiheitliche erfüllen!“ Es gebe viel zu tun in diesem Jahr, aber auch einiges zu feiern, sprach Kickl den 70. „Geburtstag“ der FPÖ heuer an: „Das werden wir gemeinsam ordentlich feiern, aber nicht im Elfenbeinturm oder hinter verschlossenen Türen, sondern Seite an Seite mit unserer Bevölkerung, die uns so stark gemacht hat! Es wird ein großes Volksfest werden.“

Zum 40. Mal jährt sich heuer auch der FPÖ-Bundesparteitag von 1986, bei dem Jörg Haider zum freiheitlichen Bundesparteiobmann gewählt wurde und den Kickl als „Initialzündung“ bezeichnete, mit dem aus einer „kleinen Partei eine große Freiheitsbewegung und ein Gegengewicht zum System“ geworden sei. „Jetzt geht es darum, die nächste Stufe zu zünden und aus der Position des Gegenpols zum System herauszutreten, um es zu überwinden und das ist die Volkskanzlerschaft im Schulterschuss mit der Bevölkerung!“, so Kickl weiter. Ganz in diesem Sinne wolle die FPÖ der Verlierer-Ampel, die von Anfang an eine „unglaubliche Fehlkonstruktion“ gewesen sei, „die Lichter ausgehen“ lassen.

Kickl zeigte sich auch stolz auf seine Kärntner Wurzeln, die er nie aufgegeben habe, und kündigte an, die Kärntner Freiheitlichen mit voller Kraft zu unterstützen, sei es bei Gemeinderatswahlen oder den Landtagswahlen. Dem Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten, Erwin Angerer, komme die „große, ehrenvolle Aufgabe zu, das schöne Land Kärnten wieder in freiheitliche Hände zu legen und die rote Zwischenphase wieder zu beenden“. Der freiheitliche Bundesparteiobmann würdigte auch den Landeshauptmann der Steiermark, Mario Kunasek, mit dem es dort bereits einen „Volks-Landeshauptmann“ gebe. „Und ich bin stolz auf unsere gesamte freiheitliche Familie, auf jeden und jede, egal wo sie ihren Beitrag leisten“, führte der FPÖ-Bundesparteiobmann weiter aus.

Das heutige Neujahrstreffen sei eine „riesige freiheitliche Machtdemonstration unserer Stärke, Zuversicht und unserer Liebe zur Heimat“, betonte Kickl: „Und ich habe kein Problem, dieses Wort ‚Machtdemonstration‘ auszusprechen. Denn die Macht, die wir haben, ist die Macht des Volkes und mit ihr veranstalten wir dieses patriotische Leuchtfeuer! Unsere einzige Aufgabe ist es, die Macht dem Volk wieder zurückzugeben, damit es den Österreichern wieder besser geht. Nur wenn wir es so machen, machen wir es richtig. Gemeinsam schaffen wir wieder ein Land der Freiheit, der Chancen, des Wohlstands, der Gerechtigkeit, der Sicherheit, der Geborgenheit und ein Land des Friedens!“

Gerade die Sorge um den Frieden, betonte Kickl, treibe ihn besonders an. Denn das große Bedürfnis der Menschen nach Frieden werde von den Regierenden in Wahrheit nicht nur ignoriert, sondern verhöhnt. „Es schreien diejenigen am lautesten nach Krieg und nach Aufrüstung, die selbst nicht hingehen müssen, die ‚fette‘ Geschäfte und Profite machen. Es schreien jene am lautesten nach Kriegstüchtigkeit, die alles verbockt haben und jetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen wollen, um dann den Retter zu spielen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer!“, brachte es der freiheitliche Bundesparteiobmann auf den Punkt.

Für den Frieden einzutreten, heiße nicht, dass man sich alles gefallen lassen müsse. Die FPÖ sei immer für ein starkes Bundesheer gewesen. „Aber wir dürfen uns nicht in Kriege hineinziehen lassen, die nicht die unseren sind. ‚Unsere Söhne und Töchter geben wir nicht!‘“, so Kickl weiter, der die freiheitliche Friedenspolitik als Neutralitätspolitik definierte. Österreichs Aufgabe seien die Diplomatie und Verhandlungen, und nicht als „Beitragstäter bei der Eskalationsspirale“ dabei zu sein, wie es NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger mache: „Diese Außenministerin ist brandgefährlich, ihr werden wir genauso wie der gesamten Verlierer-Ampel das Handwerk legen!“

Kickl verglich die Regierung insgesamt mit einem „dicken Nebel“, der sich vor einem Jahr über das Land gelegt und „alles niedergedrückt“ habe. „Dieses sauteure Regierungsmonstrum, diese dreifarbige Hydra mit 21 Köpfen haben wir jetzt seit einem Jahr. Wenn wir uns die dicke Nebelwand anschauen, dann ist sie ein einziges Belastungspaket, das auf die Bevölkerung, auf die Pensionisten, auf die Familien und auf alle Leistungsträger drückt – nicht aber auf Asylanten!“, rechnete der FPÖ-Bundesparteiobmann mit der Bundesregierung ab. Obwohl der Staat so viel einnehme wie nie zuvor, würden die Schulden weiter steigen. Es gebe keinen Sparkurs, sondern es komme eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit auf das Land zu, wodurch noch höhere Zinsen für die Schulden bezahlt werden müssten.

„Durch den Kurs dieser Truppe in Wien werden wir bald sieben Milliarden Euro pro Jahr für Zinsen bezahlen müssen. Deswegen wird es auch neue Steuern geben, das nächste ,Gift‘ für Österreich. Und bei alledem gelingt ihnen keine einzige echte Entlastungsmaßnahme, weil sie dafür keine Spielräume geschaffen haben“, führte Kickl weiter aus. Nach vier Jahren sei die Regierung draufgekommen, dass die Industrie billigen Strom brauche, lasse sie aber noch ein Jahr warten. Ähnlich verhalte es sich bei der Mehrwertsteuer, die „ein paar mickrige Cent“ Entlastung bringe und bei der die Regierung ebenso keine Ahnung habe, wie sie dies finanzieren soll: „Dann reden sie auch noch vom Aufschwung. In ÖVP-Kanzler Stockers ‚2-1-0‘-Formel steht der Einser ja für ein Prozent Wirtschaftswachstum. Bei einem Prozent reden wir aber von keiner Trendwende, keinem Aufschwung oder gar einem Raketenstart – das ist Schneckentempo!“ Mit einem Prozent Wirtschaftswachstum würde Österreich in Rankings auch nur auf Platz 185 von 191 Ländern liegen. Die Firmenpleiten und die Arbeitslosigkeit würden aufgrund der leeren Ankündigungen der Regierung immer weiter ansteigen. „Da nutzt uns auch der ganze Freihandel nichts, die Geschäfte werden andere machen und unsere Bauern um ihre Existenz gebracht. Das ist der Wahnsinn mit Mercosur, den sie uns einbrocken!“, so der FPÖ-Bundesparteiobmann.

Die Skandale rund um Harald Mahrer und „die schwarzen Bonzen“ sowie das „Personalvermittlungsbüro Wöginger“ seien ein schwerer Schlag für die Gerechtigkeit im Land: „Das alles bedrückt die Menschen, die wirtschaftliche Stimmung lähmt unser Land und verbreitet ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Wenn sie allesamt nur einen Funken des Anstandes hätten, dann müssten sie sofort zurücktreten, doch sogar dafür reicht es nicht!“ Der Ansatz der FPÖ sei ein anderer: „Wir wollen heraus aus der drückenden Regierungsnebelsuppe. Hinauf in neue Höhen. Die Österreicher sehnen sich nach einem blauen Himmel und strahlender Sonne, die ihnen diese Regierung nicht geben kann!“ Den politischen Gegnern der FPÖ richtete Kickl aus, dass die Zeit der FPÖ jetzt gekommen sei. „Unsere Zeit ist jetzt! Die Zeit einer Regierung, in der endlich die Österreicher anschaffen steht kurz bevor – eine neue Ära des Aufschwungs, ein Sonnenaufgang für Österreich!“

Die Neujahrsrede des Bundespräsidenten habe Kickl schwer irritiert: „Ich habe mir erstmals die Neujahrsrede des Bundespräsidenten angehört, aus Neugierde. Diese Neugierde hat sich schnell in Schock umgewandelt. Der Präsident, das Sprachrohr des Systems, hat unser Land in seiner Ansprache zum Beiwagerl der EU degradiert. Ich frage mich, wie man überhaupt auf die Idee kommt, einen ‚Europapatriotismus‘ zu beschwören. Wie soll man patriotische Gefühle für eine bürokratische, friedensfeindliche und kriegstreibende Union entwickeln, die uns erst in diese katastrophale Lage, in der wir uns jetzt befinden, gebracht hat?“ Von der Masseneinwanderung, dem Corona-Regime über die Eingriffe in die Nationalstaaten, bis hin zu den Russlandsanktionen, der Kriegstreiberei und der Zensur und Überwachung gebe nichts Anlass dazu, patriotische Gefühle zu entwickeln. „Da entwickelt sich mein österreichischer Beschützerinstinkt!“, so Kickl.

Vielmehr sei es der österreichische Patriotismus, den man aufleben lassen solle: „Das ist der Patriotismus, den wir nicht neu erfinden müssen, den tragen wir bereits im Herzen! Das ist nicht böse oder rechtsextrem, sondern das Normalste auf der ganzen Welt, dass man sein Volk und seine Heimat liebt! Und genau das sollte das oberste Gebot für einen österreichischen Politiker sein!“, erklärte Kickl.

Der politische Kompromiss, der vom Bundespräsidenten gelobt wurde, sei das Grundübel des Landes: „Dieser schwarz-rote Proporz, dieser faule Kompromiss zum Machterhalt, schadet dem Land und der Bevölkerung. Das ist ein politischer Kuhhandel, ein Tauschbasar, ein schmutziger Deal. Hinter diesen Deals steht nämliche nur ein Ziel: Der Machterhalt für die Dealer der Systemparteien. Das ist genau dieses falsche Betriebssystem des Staates, mit dem sofort schlussgemacht werden muss!“

Dem System gehe es nur mehr darum, die FPÖ und damit große Veränderungen und den Wählerwillen zu verhindern. „Wenn wir das Land nach vorne bringen wollen, dann brauchen wir keine Kompromisse, sondern klare Verhältnisse und mutige Entscheidungen!“, so Kickl. Der faule Kompromiss zeige sich in allen Politikbereichen: „Wie geht sich ein Kompromiss zwischen Neutralität und Kriegstreiberei aus? Die Neutralität ist der Garant für unsere Sicherheit, das dürfen wir um keinen Preis aufgeben!“, sagte Kickl. Auch Kompromisse zwischen Souveränität und Fremdbestimmung seien nicht gangbar: „Wir dürfen nicht noch mehr unserer Entscheidungsfähigkeit nach Brüssel abgeben. Deshalb sage ich ganz klar: Zurück mit den Kompetenzen, die wir an internationale Organisationen und die EU abgegeben haben. Das Recht geht vom Volk aus und nicht von Brüssel oder sonst wo!“

Kickl unterstrich auch die freiheitlichen Forderungen nach einem Verbotsgesetz gegen den politischen Islam und einen Asylstopp: „Wir müssen verhindern, dass Gewalttäter und Terroristen in unser Land kommen, denn wer erst gar nicht bei uns ist, der kann auch nicht gewalttätig werden! Unsere oberste Verantwortung ist die eigene Bevölkerung und sollten wir noch Kapazitäten haben, unsere Nachbarn. Nicht aber müssen wir uns um Menschen aus aller Herren Länder kümmern. Wir brauchen eine ‚Festung Österreich‘ und Remigration, um endlich die Sicherheit in unserem Land wiederherzustellen“ Auch in der Staatsstruktur müsse man einen radikalen Verschlankungskurs einschlagen: „Wir können es uns gar nicht leisten, die Steuern nicht zu senken und keine neuen Anreize für Leistung zu schaffen. Wir brauchen Motivation und Aufschwung im Land, denn die Menschen sollen von ihrer Arbeit gut leben können und nicht einen aufgeblähten Verwaltungsapparat am Leben erhalten. Dafür braucht es einen eisernen Besen und nicht einen archäologischen Pinsel, wie ihn Schellhorn ausgepackt hat!“

„Wir müssen auch leistbare und sichere Energie sicherstellen. Dafür braucht es auch fossile Energieträger – wer etwas anderes sagt, der hat keine Ahnung! Weg mit diesem Klimakommunismus und den CO2-Steuern. Damit packen wir die Teuerung bei der Wurzel!“ Auch gesellschaftspolitisch müsse man sich wieder der Vernunft zuwenden: „Wir brauchen keine 27 Geschlechter, sondern genau zwei: Mann und Frau. Alles andere zersetzt unsere Gesellschaft!“ „Man muss den Mut haben, Entscheidungen zu treffen, denn in Gefahr und Not ist der Mittelweg der Tod! Und wenn Österreich jetzt nicht in Not ist, dann weiß ich auch nicht“, sagte Kickl. Deshalb brauche es eine starke FPÖ im Land, denn „es muss aussortiert und entschieden werden, unabhängig davon, was sich jemand im Ausland wünscht oder erwartet. Verantwortung bedeutet Entscheidungen zu treffen, einen Kurs einzuschlagen und diesen durchzuziehen und nicht, einen Ministersessel zu wärmen!“

Die ÖVP habe ihre Werte verraten: „Das sind Globalisten in Lederhosen und Globalisten sind auch immer Kommunisten. Deshalb machen sie gemeinsame Sache mit den Sozialisten – ohne sie hätte es einen Babler oder einen Kogler nie in einer Regierungsverantwortung gegeben!“ Die Machtgier der ÖVP führe das Land in den Untergang, deshalb müsse die FPÖ jeden sammeln, dem die Heimat am Herzen liege. Bei der ÖVP und der SPÖ bekomme man nämlich immer etwas anderes geliefert, als man bestellt habe: „Man bekommt faule Ausreden und ein Paket voller Enttäuschung!“, so Kickl. Die FPÖ müsse deshalb alle Kräfte des Hausverstands bündeln.

„Wir brauchen klare Verhältnisse, eine FPÖ als große Österreich-Bewegung, die ein Motto hat: Alles für Österreich. Das ist möglich und wir sind knapp davor! Es fehlt noch die eine entscheidende Wahl, dann kann unser Österreich wie ein Phönix in neue Höhen aufsteigen!“, sagte Kickl. Ein moderner Staat sei kein Museum, sondern ein dynamischer Prozess. „Das bedeutet man muss den Menschen das sichern, was sie brauchen: Ein leistbares Leben, Sicherheit, Frieden, Eigentum, die Möglichkeit eine Familie zu gründen und Gerechtigkeit.“ Früher sei Österreich ein Zufluchtsort für die Fleißigen aus dem Ausland gewesen, die sich diesen Traum erfüllen wollten. Heute sei Österreich ein Ort, an dem sich nicht einmal mehr die Österreicher diesen Traum erfüllen können.

„Es ist das erste Mal nach dem Krieg, dass es der kommenden Generation schlechter gehen wird als der vorangegangenen. Das ist eine traurige Entwicklung“, so Kickl, der abschließend festhielt: „Wir kämpfen aber für eine Perspektive für diese Menschen, für die Erreichbarkeit des kleinen Glücks! Und ich verspreche: Wir werden gemeinsam erfolgreich sein. Österreich braucht keine aufgewärmten Altkanzler, sondern etwas Neues, Frisches: Einen Volkskanzler, der die Seele des Landes versteht!“ Der Weg, den die FPÖ gemeinsam mit der Bevölkerung beschreiten will, sei kein leichter, aber „all die schwierigen Phasen, die auch kommen mögen, tragen etwas ganz Entscheidendes in sich: Einen Sinn! Denn am Ende dieses Weges steht ein Haus für die Familie Österreich. Unser Phönix-Plan wird uns zu diesem Haus führen und ab dem ersten Tag, an dem die FPÖ die Regierung führt, werden wir mit Vollgas diesen Weg verfolgen!“

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Immun-Schmäh gestoppt: Mautner Markhof akzeptiert Unterlassungsaufforderung von Foodwatch

Nach Abmahnung wegen irreführender Gesundheitswerbung verpflichtet sich der Hersteller, den Produktnamen „Sirup+ Immunbooster“ künftig nicht zu nutzen

Erfolg für den Konsumentenschutz: Der Lebensmittelhersteller Mautner Markhof hat die Unterlassungsaufforderung von foodwatch akzeptiert und sich verpflichtet, die irreführende Bezeichnung „Sirup+ Immunbooster“ künftig nicht mehr zu verwenden.


foodwatch hatte Mautner Markhof wegen eines Verstoßes gegen die europäische Health-Claims-Verordnung (HCVO) abgemahnt. Die Bezeichnung „Immunbooster“ erweckt den Eindruck, das Produkt als Ganzes habe eine positive Wirkung auf das Immunsystem – ein unspezifisches Gesundheitsversprechen, das nach EU-Recht nicht zulässig ist.

Der Produktname wird geändert, nachdem das Produkt im Dezember zudem von tausenden Konsumenten zum „Werbeschmäh des Jahres 2025“ gewählt worden war.

Mit der Annahme der Unterlassungsaufforderung verpflichtet sich Mautner Markhof konkret dazu, den Sirup nicht mehr in der aktuellen Produktaufmachung zu bewerben. Das Unternehmen hat mitgeteilt, dass der Produktname geändert wird. Nach dem Abverkauf der bereits etikettierten Flaschen wird der Immun-Schmäh in dieser Form aus den Supermarktregalen in Österreich und Deutschland verschwinden.

„Das ist ein wichtiger Erfolg für Konsumenten. Bezeichnungen wie Immunbooster sind kein harmloser Marketing-Gag, sondern klare Irreführung“, sagt Indra Kley-Schöneich von foodwatch. „Lebensmittelhersteller dürfen keine Wirkungen versprechen, die sie nicht belegen können – und schon gar nicht mit Fantasienamen den Eindruck erwecken, ein zuckerreicher Sirup stärke das Immunsystem.“

„Werbeschmäh des Jahres” zeigt Wirkung

Der Fall belegt, dass der Negativpreis „Werbeschmäh des Jahres“ mehr ist als eine symbolische Abstimmung. foodwatch nutzt das klare Votum der Konsumenten, um Unternehmen mit den Fakten zu konfrontieren, öffentlichen Druck aufzubauen und – wenn nötig – auch juristisch gegen irreführendes Marketing vorzugehen.

„Die Wahl zum ‚Werbeschmäh des Jahres‘ ist kein Selbstzweck. Der Negativpreis macht Täuschungen und dreiste Marketingtricks sichtbar – und setzt Hersteller unter Druck, diese auch tatsächlich zu korrigieren. Dieser Erfolg ist ein klares Signal an die gesamte Branche: Irreführende Werbung ist kein Kavaliersdelikt – und wir schauen ganz genau hin“, betont Kley-Schöneich.

Über die Website dasregtmichauf.at können Konsumenten jederzeit verdächtige Produkte an foodwatch melden.

Irreführende Gesundheitsversprechen bleiben Branchenproblem

foodwatch geht seit Jahren gegen täuschende „Immun“-Werbung vor. Mehrere Gerichtsurteile zeigen: Namen wie „Immun Smoothie“ oder „Immun Water“ wurden als irreführend eingestuft, weil sie eine umfassende Wirkung suggerieren, obwohl gesundheitsbezogene Aussagen nur für einzelne Inhaltsstoffe wie etwa Vitamin C erlaubt sind und die beschriebenen Wirkungen nach der HCVO nicht zugelassen sind. foodwatch fordert eine konsequentere Durchsetzung bestehender Gesetze und ein Ende unzulässiger Gesundheitswerbung, besonders auf unausgewogenen Produkten.

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ÖAMTC-Pannenhilfe war 2025 mehr als 700.000-mal österreichweit im Einsatz

Durchschnittlich 1.920 Einsätze täglich, Dezember war Spitzenmonat

Die „Gelben Engel“ des ÖAMTC waren auch im Jahr 2025 fast ununterbrochen im Einsatz: Insgesamt rückten die Pannenhelfer des Mobilitätsclubs in ganz Österreich 700.881-mal aus, um den Mitgliedern schnell und zuverlässig zu helfen. Das entspricht durchschnittlich 1.920 Einsätzen pro Tag, was eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Der Dezember 2025 erwies sich als besonders herausfordernd für die ÖAMTC-Pannenhilfe: Insgesamt 65.040 Einsätze machten ihn zum einsatzstärksten Monat des Jahres, dicht gefolgt vom Jänner mit 63.200 und August mit 63.098 Einsätzen. Oliver Danninger, Leiter des Bereichs Technik beim Mobilitätsclub, fasst zusammen: “Das Jahr 2025 endete mit einem besonders einsatzreichen Dezember – und das neue Jahr hat aufgrund der Kälte ebenso intensiv begonnen. Die Kombination aus frostiger Kälte und erhöhter Anfälligkeit von Autobatterien sorgte dafür, dass unsere Pannenhelfer alle Hände voll zu tun haben.”

Zu den Tagen mit den meisten Einsätzen im Jahr 2025 gehörten der 2. Jänner, der 24. November sowie der 29. Dezember, an denen der ÖAMTC jeweils rund 3.500 Einsätze verzeichnete. Der ÖAMTC-Experte erklärt: “Extreme Temperaturen, sei es die klirrende Kälte im Winter oder die große Hitze im Sommer, führen in Verbindung mit dem starken Urlaubsverkehr zu erhöhtem Pannenaufkommen.”

Auch der Abschleppdienst war im Jahr 2025 stark gefordert: Insgesamt 271.323-mal wurde er österreichweit gerufen, was eine Steigerung von 3.557 Einsätzen im Vergleich zu 2024 bedeutet. Wenn eine Panne nicht direkt vor Ort behoben werden kann, wird das Fahrzeug in die nächstgelegene Werkstatt abgeschleppt. Darüber hinaus leistet der Abschleppdienst auch bei geplanten Nothilfen Unterstützung, beispielsweise nach Falschbetankungen oder ähnlichen Schadensfällen.

Die häufigste Ursache für Pannen im Jahr 2025 war erneut die Starterbatterie. „Batterieprobleme sind ein ganzjähriges Thema und waren auch 2025 die häufigste Ursache für Pannen“, erklärt Oliver Danninger. Etwa ein Drittel aller Einsätze war auf schwache, leere oder defekte Batterien zurückzuführen. Besonders an sehr kalten Wintertagen zeigt sich deren Anfälligkeit. Danninger empfiehlt: “Vor längeren Fahrten, wie zum Beispiel in den Winterurlaub, ist ein Fahrzeug-Check besonders wichtig.”

Im Jahr 2025 zählten neben Batterieproblemen auch Schwierigkeiten mit dem Motor und Reifenschäden zu den häufigsten Pannenursachen. Motorprobleme führten zu 22 Prozent der Einsätze, während zehn Prozent der Pannen auf defekte Reifen zurückzuführen waren.

Die Einsatzzahlen der ÖAMTC-Pannenhilfe von 1. Jänner bis 31. Dezember 2025 im Bundesländervergleich

Bundesland             Anzahl Tagesschnitt (gerundet)
Wien                         162.649        446
Niederösterreich    140.249         384
Oberösterreich        109.242        299
Steiermark                  88.359        242
Tirol                             63.430        174
Kärnten                       50.495        138
Salzburg                      41.624       114
Vorarlberg                   23.265         64
Burgenland                 21.568         59
Österreich                 700.881   1.920

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LESERBRIEF!

Der "große Wurf" der Verlierer Ampel Koalition

Das fällt mir zu der Senkung um 5% MwSt. auf ausgewählte Lebensmittel ein? Gültig ab Juli 2026. Wenn man sieht was diese Verliererampel alles erhöht hat, zB. das Anmelden eines Kfz kostet jetzt mit Zulassungsschein im Scheckkartenformat 299,50€ statt vorher 180€.  Reisepass vorher 72,90€ jetzt 120€. Führerschein, usw. – also alle staatlichen Dienstleistungen sind extrem gestiegen. Inflation seit 2015, bis zu 12%. Mieten fast verdoppelt. Betriebskosten, Fernwärme, Müll und Wasser sind gestiegen.
Energiekosten mehr als verdoppelt. Gemeindeabgaben massiv erhöht. Kraftstoffe fast verdoppelt.

Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrscheine massiv erhöht. Sozialversicherungsbeiträge erhöht. E- Card Gebühr erhöht, bzw. für Pensionisten eingeführt. 25€ im Jahr.  Löhne und Pensionen immer unter der Inflation erhöht, also jedes Jahr ein realer Einkommensverlust.

Was ich auch toll finde, dass die Verliererkoalition die Strompreise für die Industrie auf 5 Cent senken. Im Jänner 2027. Bis dahin werden noch viele weitere Betriebe den Bach runter gehen. Die Senkung tut zwar der Industrie gut, davon wird aber die Wohnung einer Mindestpensionistin nicht warm.

Und die Bundesregierung erzählt der Staunenden Bevölkerung, dass jetzt auf ein paar Lebensmittel die Steuern von 10% auf 5% gesenkt werden. Das bedeutet zum Beispiel für ein Kilogramm Brot, dass sagen wir 2€ kostet, senkt sich der Preis um 10 Cent. Voraussetzung der Bäcker gibt die Senkung weiter.

Wenn ich jetzt die Gebührenerhöhung der Kfz Zulassung her nehme die von 180 auf fast 300€ gestiegen ist, muss ich 1.200 kg Brot kaufen um die Erhöhung mit der Senkung auszugleichen.😂😂😂

Bei der Einführung der E-Card Gebühr für Pensionisten (25€) muss ich 250kg Brot kaufen um mir die Einsparung zu holen. Dabei habe ich aber noch nichts gespart. Bei der Milch, oder sonstigen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs sind es noch weniger. Eier, Beispiel 0,30€, Ersparnis 1,5 Cent! Wobei ich gelesen habe, dass die Eierpreise um 23% steigen werden ( Vogelgrippe).

Verarschen kann ich mich selber, dazu brauche ich keine Überbezahlte Verliererregierung.
Mir fällt zu Eurer neuerlichen Verarschung nur noch eines ein, TRETEST ENDLICH ZURÜCK!

Gerhard Bauer

FPÖ – Kickl zu Steuersenkung: „Halbherzige Maßnahme wird keine spürbare Entlastung bringen – diese Regierung kann es einfach nicht!“

Mini-Entlastung bei Lebensmitteln zahlen sich Österreicher durch neue Strafsteuer bei Online-Käufen und Plastikabgabe selbst - Ursachen der Teuerung werden nicht angegriffen

Seit fast vier Jahren fordert die FPÖ die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel als Soforthilfe, bei gleichzeitiger Bekämpfung der Grundursachen der Teuerung. Heute gab die Bundesregierung bekannt, die Steuer auf diese Produkte halbieren zu wollen. FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl: „Nicht einmal abschreiben oder kopieren bringt diese Verliererampel richtig zusammen. Das ist ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit des Kabinetts Stocker, spürbare Entlastungen für die seit Jahren unter der Teuerung leidende Bevölkerung umzusetzen. In die Ukraine und für linke NGOs werden die Millionen ohne langes Nachdenken überwiesen – aber wenn es um rasche und wirksame Hilfe für die eigenen Leute geht, dann geht nichts. Diese Regierung kann es einfach nicht!“

Was von Stocker, Babler, Meinl-Reisinger & Co. gänzlich vergessen wurde, ist die Bekämpfung der Ursachen für die Teuerung: „Das ist aus unserer Sicht die notwendige zweite Seite der Medaille. Denn ohne diesen Schritt wird eine Soforthilfsmaßnahme nämlich zu einer ineffektiven Gießkanne, von der am Ende des Tages niemand profitieren wird. Das sollte eigentlich eine Lektion der Corona-Zeit sein.“

Die heute von der Verliererampel als großer Erfolg verkaufte Mehrwertsteuer-Senkung werde zudem womöglich als Bumerang zurückkommen, warnte der FPÖ-Klubobmann, denn zur Gegenfinanzierung sollen eine neue Plastik-Abgabe sowie eine neue Strafsteuer auf Online-Käufe eingeführt werden. Dieselben, die profitieren sollen, werden mit etwas Neuem belastet.

Die Gegenfinanzierung könnte wesentlich sinnvoller und vor allem für die Menschen ohne zusätzliche Belastungen erfolgen: „Im NGO-Sumpf versickern seit Jahren hunderte Millionen Euro in dubiosen linken Vereinen – ohne jeden Nutzen für die Allgemeinheit. Im Asylbereich, in der Mindestsicherung versickern Milliarden Euro – auch hier ist bei einem entsprechend harten Asylkurs ein riesiges Einsparungspotential vorhanden, das mit für die Entlastung der Österreicher eingesetzt werden kann“, erklärte Kickl. Besonders kostenintensiv sei auch die XXL-Bundesregierung mit ihren insgesamt 21 Mitgliedern plus entsprechendem „Hofstaat“. Kickl: „Hier kann man sofort einsparen. Diese Regierung dilettiert seit Monaten durch das Land, ohne dass die Lage im Land für die Menschen besser wird. Es wird Zeit, dass die Menschen mit ihrer Stimme bei Wahlen das Vertrauen und Misstrauen neu verteilen. Dann haben wir klare Verhältnisse, und dann gibt es die Chance auf eine freiheitlich geführte Regierung, die dann endlich die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt.“

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Vorsicht vor fliegenden Eisplatten

Schnee und Eis müssen vor Fahrtantritt entfernt werden

Mit den winterlichen Temperaturen steigt auf Österreichs Straßen erneut die Gefahr durch herabfallende Eis- und Schneemassen von Fahrzeugdächern. Vor allem in den vergangenen Tagen haben sich nicht nur auf Gehsteigen und Fahrbahnen, sondern auch auf Pkw, Lkw und Anhängern gefährliche Eisplatten gebildet. Jetzt, wo die Temperaturen wieder etwas milder werden, besteht die Gefahr, dass sich die Eisplatten während der Fahrt lösen und zu einer ernsthaften Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Der ARBÖ erinnert daher eindringlich daran, dass Fahrzeuge vor Fahrtantritt vollständig von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Besonders auf Lkw-Planen oder Dächern von leichten Nutzfahrzeugen können sich bei Minusgraden massive Eisplatten bilden, die sich während der Fahrt lösen und auf die Straße oder auf nachfolgende Verkehrsteilnehmer krachen können. Zwar sind Lkw-Fahrer ebenso wie alle anderen Verkehrsteilnehmer, verpflichtet, ihr Fahrzeug vor Fahrtantritt von Eis, Schnee und Schmutz zu befreien, doch kommen nicht alle Lenker dieser Pflicht nach. Nach dem Kraftfahrgesetz ist der Lenker zudem verpflichtet, darauf zu achten, dass die Nummerntafeln lesbar sind und sich Scheiben, Blinker, Rücklichter sowie Scheinwerfer in funktionstüchtigem Zustand befinden. Andernfalls drohen Strafen, der Strafrahmen beträgt bis zu 10.000 Euro.

Gefahren werden darf außerdem nicht mit Schneehaufen auf dem Fahrzeugdach. Dazu erklärt Mag. Johann Kopinits, Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung: „Wenn ich ein Fahrzeug in Betrieb nehme, habe ich generell die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass Dritte nicht zu Schaden kommen. Eine Schneehaube bzw. eine Eisplatte kann den nachfolgenden Verkehr gefährden, weshalb die Fahrt damit nicht erlaubt ist.“

Außerdem zu berücksichtigen ist, dass das beliebte Warmlaufenlassen des Motors im Stand, also noch vor Antritt der Fahrt, verboten ist und ebenfalls bestraft werden kann.

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Eierknappheit in Österreich

Vogelgrippe und rege Nachfrage: Bis Ostern kaum Entspannung am Eiermarkt

Leere Eierregale im österreichischen Lebensmittelhandel rund um Weihnachten sorgten vielerorts für Verwunderung. Gleichzeitig machten sie deutlich: Eine verlässliche Vollversorgung mit hochwertigen, heimischen Eiern ist keine Selbstverständlichkeit. Dabei gilt der österreichische Eiermarkt seit dem Ausstieg aus der Käfighaltung im Jahr 2009 europaweit als Vorzeigemodell.

Die Nachfrage nach heimischen Eiern steigt seit Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend dafür sind der im EU-Vergleich einzigartige hohe Tierhaltungs- und Umweltstandard in der österreichischen Legehennenhaltung sowie das klare Bekenntnis des Lebensmitteleinzelhandels zu Qualität und Herkunft. So bietet der heimische Lebensmitteleinzelhandel ausschließlich österreichische Frischeier mit dem AMA-Gütesiegel an.

Die heimische Produktion ist entsprechend darauf ausgerichtet, den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel auch zu Spitzenzeiten zuverlässig mit heimischen Eiern zu versorgen – was im Regelfall auch gelingt. Doch externe Faktoren können das fein austarierte System rasch aus dem Gleichgewicht bringen. Die in anderen europäischen Ländern grassierende Vogelgrippe verursacht regelmäßig Angebotsengpässe, die Österreich zwar nicht direkt treffen, sich aber indirekt auf den Markt auswirken. Gastronomiegroßhändler erhalten ausländische Eier dann nur zu stark erhöhten Preisen. In der Folge deckt sich die heimische Gastronomie vermehrt im Lebensmitteleinzelhandel mit Eiern ein. Dieser zusätzliche, für die Geflügelwirtschaft kaum kalkulierbare Mehrbedarf legt strukturelle Schwachstellen im Gesamtsystem offen.

Was vielen Konsumentinnen und Konsumenten nicht bekannt ist: Bevor ein Ei im Regal liegt, durchläuft es einen langen, exakt geplanten Prozess. Dieser beginnt in der Brüterei, führt über die Junghennenaufzucht zur eigentlichen Legehennenhaltung und Eiererzeugung. Anschließend erfolgen die gesetzlich streng kontrollierte Sortierung und Qualitätsprüfung in der Eierpackstelle sowie eine hoch zeitsensible Logistik, die frische Eier innerhalb kürzester Zeit in den Handel bringt. Alle diese Stufen sind eng miteinander verzahnt. Verzögerungen oder Ausfälle lassen sich kaum kurzfristig kompensieren.

„Produktionssteigerungen sind mittelfristig nur möglich, wenn langfristige Partnerschaften zwischen Produzenten, Vermarktern und Abnehmern bestehen. Hohe Investitionen in tier- und umweltfreundliche Legehennenhaltung werden nur dann getätigt, wenn der Absatz nachhaltig abgesichert ist. Kurzfristig – bis Ostern – ist daher kaum mit einer Entspannung am Eiermarkt zu rechnen. Nach Ostern wird sich die Situation allerdings wieder normalisieren.

Mit knapp 7,5 Millionen registrierten Legehennen und rund 1,5 Millionen Legehennen in der Kleinsthaltung können wir rechnerisch für jede Österreicherin und jeden Österreicher eine Legehenne halten. Wir produzieren jährlich rund 2,3 Milliarden Eier und decken damit etwa 90 Prozent des heimischen Bedarfs. Dass Österreich heute weitgehend mit Eiern aus eigener Produktion versorgt werden kann, ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und bewusster Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, so GWÖ-Obmann-Stellvertreter DI Heinz Schlögl.

Eine vollständige Selbstversorgung ist unter den derzeitigen Rahmenbedingungen jedoch nicht realistisch. Ein zentraler Grund dafür ist die fehlende Transparenz hinsichtlich Herkunft und Haltungsform von Eiern in der Gastronomie sowie in der Lebensmittelindustrie. In diesen Bereichen bleiben Konsumentinnen und Konsumenten über Qualität und Herkunft der verwendeten Eier weitgehend im Unklaren. Entsprechend werden dort häufig günstige Importware aus deutlich niedrigeren Haltungsstandards – unter anderem aus Käfighaltung – eingesetzt.

Kommt es infolge der Vogelgrippe zu Engpässen am europäischen Markt und steigenden Preisen, wird kurzfristig wieder verstärkt auf heimische Eier zurückgegriffen. Nachhaltige und planbare Partnerschaften lassen sich auf diese Weise für die Geflügelwirtschaft kaum realisieren.

„Die heimischen Eierproduzenten und Vermarkter stehen für Qualität, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – gegenüber unseren Kundinnen und Kunden ebenso wie gegenüber Tieren und Umwelt. Wir wünschen uns langfristige, planbare Partnerschaften. Wir bieten nicht den billigsten Preis, sondern höchste Standards und Versorgungssicherheit im Interesse der Österreicherinnen und Österreicher“, betont der Obmann der EZG-Frischei, Günther Wenninger.

Um Versorgungsengpässe künftig besser abfedern zu können, braucht es daher klare politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt insbesondere eine verpflichtende Herkunfts- und Haltungskennzeichnung von Eiern und Eiprodukten in der Gastronomie sowie in der Lebensmittelverarbeitung. Transparenz schafft Vertrauen, stärkt bewusste Kaufentscheidungen und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine stabile, nachhaltige Entwicklung der heimischen Eierversorgung.

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Aufklärung lässt sich nicht abdrehen

FPÖ – Hafenecker: Hangers Ausritt ist ein durchschaubarer Einschüchterungsversuch

Die gestrige Aussendung von ÖVP-Abgeordnetem Hanger ist ein weiterer plumper Versuch, den Pilnacek-Untersuchungsausschuss politisch zu diskreditieren, weil der Vorsitz durch Nationalratspräsident Walter Rosenkranz offenbar nicht nach dem Geschmack der ÖVP ist“, stellte der freiheitliche Fraktionsvorsitzende im Untersuchungsausschuss und FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, fest.

„Rosenkranz führt den Ausschuss sachlich, korrekt und streng nach der Geschäftsordnung. Genau das ist der ÖVP ein Dorn im Auge – denn erstmals funktioniert ein Untersuchungsausschuss nicht als politisches Schutzschild für das System, sondern als echtes Kontrollinstrument.“ Hangers Vorwürfe seien daher nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver: „Statt sich den offenen Fragen rund um den Pilnacek-Komplex zu stellen, versucht die ÖVP, den Ausschussvorsitzenden anzupatzen.“

In diesem Zusammenhang erinnerte Hafenecker an das „zufällig“ wenige Tage vor Beginn der U-Ausschuss-Befragungen bekanntgemachte staatsanwaltschaftliche Vorgehen gegen René Schimanek. „Eigenartig ist, dass es sich dabei um genau jene Staatsanwaltschaft handelt, die im Verdacht steh, von der ÖVP beeinflusst worden zu sein und genau deshalb durch die Staatsanwaltschaft Eisenstadt überprüft wird. Hier wird nach altbekannter schwarzer Manier eine Nebelgranate gezündet, welche die eigenen Machenschaften verdecken soll“, so Hafenecker.

Für den freiheitlichen Generalsekretär zeigt sich hier ein strukturelles Problem: „Wenn Ermittlungen, öffentliche Vorverurteilungen und politische Kampagnen zeitlich und inhaltlich Hand in Hand gehen, drängt sich der Eindruck auf, dass Teile der Staatsanwaltschaft längst nicht mehr unabhängig agieren, sondern politisch instrumentalisiert werden.“

„Wenn ÖVP-Abgeordneter Hanger seiner eigenen, etwas verworrenen, Logik folgen würde, müsste Ex-Präsident Sobotka seine Vorsitze im Ibiza- und ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss rückwirkend zurücklegen, da gegen zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Parteikollegen staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gelaufen sind, die selbst auch im Ausschuss untersucht wurden“, so Hafenecker.

„Das tatsächliche Problem ist eine ÖVP, die Aufklärung nur dann akzeptiert, wenn sie ihr selbst nützt. Nachdem eine solche Konstellation in dieser vom tiefen schwarzen Staat kontrollierten Republik schlicht nicht mehr vorstellbar ist, wird von Hanger und Co. zur Wahrheit erklärt, was den eigenen Bedürfnissen dient, und sonst nichts. Einschüchterungsversuche und mediale Kampagnen werden aber nichts daran ändern: Wir Freiheitliche werden mit unserer parlamentarischen Arbeit den schwarzen Sumpf trockenlegen!“, stellte Hafenecker klar.

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Fremdenpolizeiliche Kontrollen in Wien Döbling

Auch Nobelbezirke bleiben von kriminellen Illegalen nicht verschont

Wie die Landespolizeidirektion Wien heute mitteilte, führten Beamte des Stadtpolizeikommandos Döbling in der Nacht vom 08.01.26 auf den 09.01.26 einen Schwerpunkt gemeinsam mit einem rechtskundigen Beamten des Bundesamtes für Fremden und Asylwesen durch. Hauptaugenmerk lag hier auf Amtshandlungen betreffend des Fremdenpolizeigesetz und weiterer fremdenrechtlichen Gesetzesmaterien.

Im Zuge einer Kontrolle eines Lokals, konnten die Beamten vor Ort mehrere Personen antreffen, welche keine aufrechte Meldung im Bundesgebiet besitzen und somit ein illegaler Aufenthalt festgestellt wurde. Drei chinesische Staatsangehörige, ein 56-Jähriger, ein 38-Jährige und eine 60-Jährige wurden vor Ort vorläufig festgenommen.

Im Zuge einer weiteren Amtshandlung wurden zwei slowakische Staatsangehörige, ein 30-Jähriger und eine 38-jährige vorläufig festgenommen. Die beiden wurden bereits wenige Tage zuvor festgenommen, da über sie ein Aufenthaltsverbot für das Bundesgebiet verhängt wurde.

Weiters wurden die Beamten im Zuge der Schwerpunktstreife auf einen starken Cannabisgeruch aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug aufmerksam. Im Zuge der Lenker und Fahrzeugkontrolle konnte bei dem 32-jährigen Lenker Suchmittel vorgefunden werden. Zudem machte der Mann auf die Beamten einen beeinträchtigten Eindruck. Ihm wurde nach der amtsärztlichen Untersuchung der Führerschein vorläufig abgenommen.


Jedenfalls konnte durch das äußerst engagierte Einschreiten der Beamten ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Sicherheit geleistet werden.

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Schneechaos auf den Straßen von Wien

Rechtzeitige Schneeräumung wieder einmal verschlafen

Jedes Jahr das gleiche Trauerspiel. Kaum schneit es in Wien bricht das Chaos aus. Die Verantwortlichen der Straßenräumung der Stadt Wien, waren heute offenbar wieder einmal vom „überraschenden“ Wintereinbruch überrascht. Tja, wer konnte denn auch mit Schneefall rechnen, wo uns doch die Klimasektierer unentwegt einreden, dass eine Klimaerwärmung stattfindet und wir alle verglühen werden. Nachfolgendes Foto wurde heute Vormittag im 10. Wiener Gemeindebezirk geschossen.

Durch die nicht geräumten Straßen waren besonders die Öffis betroffen. Etliche Autobusse der Wiener Linien schlingerten hilflos durch die Gegend oder waren sogar an Verkehrsunfällen beteiligt. Von Räumfahrzeugen war bis in die späten Vormittagsstunden weit und breit nichts zu sehen. Tja, wie könnte man auch nur zur Annahme kommen, dass es im Jänner zu schneien beginnt. Aber der nächste Frühling kommt bestimmt und damit wird die weiße Pracht mit absoluter Sicherheit wieder verschwinden. Dann wird es seitens der Klimasektierer wieder heißen: „Die Klimaerwärmung schlägt wieder zu!“

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Europa-Ambulance

Dieser Rettungsdienst hilft, wenn andere ausfallen

Wenn in den hektischsten Phasen des Alltags – an Feiertagen, bei Personalmangel oder mitten in der Urlaubssaison – die etablierten Rettungsdienste an ihre Grenzen stoßen, bleibt ein Akteur durchgehend einsatzbereit: Europa-Ambulance. Der gemeinnützige Rettungsdienst hat sich als verlässliche Anlaufstelle für Krankentransporte, Sanitätsdienste und Rückholdienste etabliert.

Flexibilität und Verantwortung prägen den Krankentransport bei Europa-Ambulance

Gerade in Zeiten, in denen sich viele Anbieter im Rettungsdienst auf eingefahrene Abläufe und große Budgets stützen, überzeugt Europa-Ambulance durch Flexibilität und punktgenaue Einsatzlogistik. Das Spektrum reicht vom medizinisch begleiteten Krankentransport bis hin zu schnellen Ambulanzdiensten bei regionalen Großveranstaltungen. Die Organisation agiert transparent und lösungsorientiert und gilt bei Veranstaltern, Versicherern und Pflegeeinrichtungen als planbarer, diskreter Partner.

Empathie und Zusammenhalt als Basis

Anders als große Monopolstrukturen setzt der gemeinnützige Rettungsdienst Europa-Ambulance auf Sinn und Sinnhaftigkeit im Ehrenamt. Das Team besteht aus Fachkräften und freiwillig Engagierten, die nicht nur Routine, sondern auch Mut, Zusammenhalt und Empathie mitbringen. Damit positioniert sich die Organisation als attraktives Umfeld für jüngere Generationen, die Wert auf Gemeinschaft, Flexibilität und direkte gesellschaftliche Wirkung legen. In einer Branche, in der der Mensch leicht zur Zahl werden kann, bleibt Europa-Ambulance nah am Individuum – nicht zuletzt durch ein offenes Ohr für die psychische Belastung im Notfallalltag und eine Kultur der Wertschätzung.

Schnelle Hilfe und klare Kommunikation

Ob ein Katastropheneinsatz wie beim Hochwasser in Bosnien oder kurzfristige Anforderungen an das Team – die Fähigkeit zur strukturierten und dennoch flexiblen Reaktion ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Europa-Ambulance. Das Einsatzteam überzeugt mit klaren Kommunikationswegen und schneller Verfügbarkeit, selbst bei erhöhtem Organisationsdruck. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen greifen besonders in Engpassphasen gern auf das Angebot zurück, weil Verlässlichkeit und Kommunikation jederzeit gewährleistet sind.

Qualität und Offenheit statt Größe als Maßstab im Rettungswesen

Europa-Ambulance setzt Offenheit, Vergleichbarkeit und Transparenz bewusst in den Mittelpunkt. Die Organisation plädiert für faire Wettbewerbsbedingungen, damit Qualität statt Größe das entscheidende Kriterium bleibt. Kunden schätzen vor allem die garantierte Pünktlichkeit, das flexible Eingehen auf spezifische Anforderungen und den diskreten, menschenzentrierten Umgang – Eigenschaften, die in der Branche längst nicht selbstverständlich sind.

Effiziente und menschliche Rückholdienste als Teil moderner Versorgung

Gerade im Sommer, wenn viele Menschen ins Ausland reisen, nimmt der Rückholdienst an Bedeutung zu. Europa-Ambulance bringt Patientinnen und Patienten bei Krankheit oder Unfall sicher zurück nach Hause und kümmert sich um die komplette medizinische Betreuung sowie die Koordination internationaler Transporte. Mit einer klaren Mission, dem Einsatz für den Menschen, unabhängig von Herkunft oder Wohnort, bleibt Europa-Ambulance auch in Zukunft eine wichtige Säule der medizinischen Versorgung abseits großer Rettungsstrukturen.

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Finanzministerium warnt Unternehmer vor betrügerischen E-Mail-Nachrichten

Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten E-Mail-Nachrichten an Daten von Unternehmerinnen und Unternehmern zu kommen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt aktuell vor einer steigenden Anzahl gefälschter E-Mail-Nachrichten. Diese werden im Namen des BMF an Unternehmerinnen und Unternehmer versendet.

In den betrügerischen Nachrichten steht, dass die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten überprüft und aktualisiert werden müssen. Dazu werden Betroffene aufgefordert, ein verlinktes Formular aufzurufen. Der enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite. Diese ist im Stil von FinanzOnline gestaltet. Auf der Seite werden Nutzerinnen und Nutzer zur Eingabe persönlicher Daten und Zahlungsinformationen aufgefordert.

Das BMF warnt laufend vor solchen und ähnlichen Betrugsversuchen, die über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media sowie über gefälschte Webseiten erfolgen.

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DER BETRÜGERISCHE ORIGINALTEXT:

Sehr geehrte Unternehmer,

mit 1. Jänner 2026 tritt für alle in FinanzOnline registrierten Unternehmerinnen und Unternehmer auf Grundlage der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Bundesabgabenordnung (BAO), die Verpflichtung in Kraft, die in FinanzOnline gespeicherten Unternehmensdaten jährlich zu überprüfen und erforderlichenfalls zu aktualisieren. Diese Daten dienen als Grundlage für die Durchführung steuerlicher und verwaltungsrechtlicher Verfahren.

Sie sind daher verpflichtet, Ihre Unternehmensdaten fristgerecht über das gesicherte Formular zu aktualisieren, das über den nachstehenden Link erreichbar ist:

<Link zu gefälschter Website>

Eine nicht erfolgte, verspätete oder unvollständige Aktualisierung der Unternehmensdaten kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen der BAO zu verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, wie Verwaltungsstrafverfahren, führen und die ordnungsgemäße Durchführung steuerlicher Verfahren beeinträchtigen oder verzögern. Zudem können aus dem Nichterfüllen der gesetzlichen Auskunfts- und Mitwirkungspflichten zusätzliche rechtliche Schritte folgen.

Das Formular ist ausschließlich über diese persönliche und gesicherte Umgebung zugänglich.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesministerium für Finanzen

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Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handelt und die versendeten Nachrichten und verlinkten Webseiten Fälschungen darstellen.

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Daher gilt: Wenn Sie solche Nachrichten mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

° Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!

° Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!

° Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

° Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen!

Internetbetrüger bedienen sich immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern und ihre Methoden werden zunehmend professioneller. Sie täuschen dabei vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie z.B. dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

° anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen

° offene Forderungen und drohende Pfändungen

° verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline

° erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen

° notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie im Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

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Nestlé ruft weltweit Säuglingsnahrung zurück – Auch Österreich betroffen

Bisher keine Krankheitsfälle – Ministerium rät, Produkte zurückzugeben - Kaufpreis wird erstattet

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat weltweit mehrere Chargen der Säuglingsnahrung BEBA zurückgerufen. Auch in Österreich wurden im Rahmen einer Sicherheitsüberprüfung durch die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) in zwei Produktchargen geringe Mengen des Toxins Cereulid festgestellt. Ursache ist ein Reinigungsdefekt in einem Produktionswerk eines Nestlé-Zulieferbetriebs. Die betroffenen Produkte wurden bereits aus dem Handel genommen.

Laut Gesundheitsministerium sind in Österreich keine Krankheitsfälle bekannt, die mit dem Konsum der betroffenen Produkte in Verbindung stehen. Eltern, deren Kinder Symptome wie Erbrechen oder Durchfall zeigen, wird empfohlen, wie üblich ärztlichen Rat einzuholen. Betroffene Produkte können problemlos zurückgegeben werden – auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird vollständig ersetzt.

Was ist passiert?

Im Dezember 2025 wurde bei einer Sicherheitsüberprüfung ein technischer Defekt in einem Zulieferbetrieb von Nestlé festgestellt, wodurch es zu einer Verunreinigung eines Inhaltsstoffes mit dem Bakterium Bacillus cereus gekommen ist. Dieses Bakterium kann das hitzestabile Toxin Cereulid bilden, das bei Verzehr Übelkeit und Erbrechen verursachen kann. Sehr selten und in hohen Konzentrationen kann es zu schwereren Krankheitsverläufen kommen (Inzidenz <1:100.000). Wichtig: Das Toxin vermehrt sich im Produkt nicht weiter, und das Bakterium selbst wird im Herstellungsprozess abgetötet.

In Österreich wurden im Zuge behördlicher Probenziehungen zwei Produktchargen positiv auf Cereulid getestet. Diese wurden umgehend aus dem Verkehr gezogen. Die nachgewiesenen Konzentrationen des Toxins waren so gering, dass eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann.
Zur Sicherheit hat die AGES auch Produkte anderer Hersteller stichprobenartig untersucht – alle Proben waren unauffällig.

Nestlé hat in Abstimmung mit internationalen und österreichischen Behörden bereits über die Weihnachtsfeiertage einen stillen Rückruf durchgeführt und die betroffenen Produkte aus den Regalen entfernt.
Mit 5. Jänner 2026 folgt nun ein öffentlicher Rückruf – als zweiter Schritt eines üblichen, abgestuften Verfahrens.

Insgesamt betrifft der Rückruf über 800 Produkte aus mehr als zehn Nestlé-Werken – es ist die größte Rückrufaktion in der Unternehmensgeschichte.

Was sollten Konsument(innen) in Österreich tun?

Die betroffenen Produkte –

° BEBA expert HA PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 12/2026)

° BEBA supreme PRE (Mindesthaltbarkeitsdatum: 05/2027, EAN: 7 61287 226631)
– wurden bereits am 24. Dezember 2025 durch REWE (BILLA, BIPA, Sutterlüty u. a.) aus den Regalen genommen.

° Wer ein solches Produkt zu Hause hat, sollte es nicht mehr verwenden, sondern zurückbringen. Die Rückgabe ist auch ohne Kassabon möglich, der Kaufpreis wird vollständig rückerstattet.

° Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.

Kontakt für Konsument(innen)

Für Fragen zu Produkten und Rückgabe steht das Nestlé-Verbraucherservice-Team zur Verfügung:
Telefon: 0800 23 44 944 (werktags von 9:00–17:00 Uhr)
E-Mail: konsumenten.service@at.nestle.com

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AGES (www.ages.at)

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Auch Finanzbetrüger sind innovativ – Deepfakes, WhatsApp-Gruppen und KI-Bots waren die Trends des Jahres 2025

Bei der Finanzmarktaufsicht gemeldete Betrugsfälle sind mit Ꞓ19,6 Mio. auf Rekordniveau – Social-Media-Plattformen sind wachsendes Medium für Anlagebetrug

Der Finanzbetrug geht schon immer mit der Zeit und gehört traditionell zu den frühen Nutzern technischer Innovationen. Deepfake-Videos mit Prominenten, WhatsApp-Gruppen mit betrügerischen „Anlagetipps“ und mit Künstlicher Intelligenz betriebene Chatbots sind die neuen Trends beim Anlagebetrug. Das zeigen die Statistiken der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu den Verbrauchereingaben und Investorenwarnungen im abgelaufenen Jahr.

2025 wurden 843 Betrugsfälle mit einer Rekordsumme von Ꞓ19,6 Millionen bei der FMA gemeldet. Anlagebetrüger werden nicht nur innovativer, sondern auch besser, sie ergaunern immer höhere Beträge. Der höchste Verlust betrug rund Ꞓ830.000. (Vorjahr: 853 Eingaben mit insgesamt Ꞓ15,5 Millionen Schadenssumme). Die FMA gab 97 Warnmeldungen vor unerlaubt tätigen Anbietern aus, die zumeist Handelsplattformen betrafen.

Trend WhatsApp-Gruppen

Die Novität des Jahres 2025 waren Betrugsfälle mit WhatsApp-Gruppen. Anleger werden in solche geschlossenen Chatgruppen zum Beispiel über Werbung auf Onlineplattformen oder Deepfake-Videos mit gefälschten Aussagen Prominenter gelockt oder mit unerbetenen Einladungen direkt kontaktiert. In den Gruppen werden vermeintliche „Trading-Tipps“ und „exklusive Investmentchancen“ diskutiert, um Vertrauen zu schaffen. In diesen Gruppen täuschen nach Analysen der FMA häufig KI-betriebene Chatbots eine aktive „Community“ vor. In parallelen privaten Chats werden die Opfer dann gezielt zu Investitionen auf betrügerischen Plattformen oder Apps gedrängt. Die Gelder fließen dann meist auf ausländische Konten oder Wallets.

Herausforderungen für die Aufsicht

Die Täter agieren anonym und flexibel: Gruppennamen wechseln häufig, Unternehmensnamen oder URLs fehlen. Dadurch wird die Zurechnung einer Tätigkeit zu einem konkreten Anbieter erschwert. Während früher öffentliche Webseiten Hinweise lieferten, verlagert sich der unerlaubte Geschäftsbetrieb zunehmend in private Social-Media-Kanäle. Dies macht Ermittlungen komplexer und kann Veröffentlichung von Warnmeldungen verzögern oder verhindern. Die Meldung von mutmaßlich betrügerischen Werbungen und gefälschten Profilen ist auf Social-Media-Plattformen zwar möglich, aber wegen umständlicher und wenig transparenter Verfahren unzuverlässig und langwierig. Dieses Themas wird sich die FMA im neuen Jahr annehmen.

Prävention und Warnungen

.. Gruppeneinladungen prüfen: Achten Sie auf Tippfehler oder leicht veränderte Schreibweisen, aber auch perfekt wirkende Einladungen sind keine Garantie – am besten gar nicht annehmen.
.. Warnsignale erkennen: Hohe Gewinne bei geringem Risiko, Zeitdruck und Aufforderungen zu Überweisungen auf ausländische Konten sind klare Betrugsindikatoren.
..Verdächtige Profile melden: Nutzen Sie die Meldefunktion der Plattformen (Scam/Betrugsversuch).
.. Watchlist Internet informieren: Verdächtige Profile und Kontaktaufnahmen zusätzlich dort melden. Die Plattform warnt öffentlich vor aktuellen Betrugsmaschen.
.. FMA-Verbraucherinformation einschalten: Verdachtsfälle melden, damit Investorenwarnungen veröffentlicht und Hintergründe ermittelt werden können.

FMA klärt auf

Aufklärung über das Thema Anlagebetrug ist ein Schwerpunkt für die Kommunikation der FMA mit Verbrauchern. Hierzu dient vor allem das Informationsformat „Reden wir über Geld“, welches auch die Basis für didaktische Materialien für den Schulunterricht liefert, die vom Zentrum für Finanzbildung an der Wirtschaftsuniversität Wien erarbeitet werden. Um sich veränderten Mediengewohnheiten anzupassen, hat die FMA das Format im Jahr 2025 auch auf Social Media ausgerollt und dem Instagram-Kanal @redenwiruebergeld, eine Podcast-Reihe unter demselben Titel gestartet. Mit Kurzvideos unter dem Titel „1 Minute – 1 Begriff“ werden zudem für Verbraucher relevante Konzepte aus der Finanzwelt von Experten der FMA erklärt. Diese Angebote werden 2026 weiter fortgesetzt.

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ORF-Reform ist mehr als überfällig

Vermutlich versteht kein Österreicher die Gagenexzesse am Küniglberg

Mit den Traumgagen und Privilegien im ORF haben wir uns seit Entstehung dieses Online-Magazins immer wieder  beschäftigt.  Im Archiv findet der/die geneigte Leser(in) etliche Beiträge darüber. Vermutlich aber hat bis dato noch immer kein einziger Österreicher Verständnis für die zwangsabgabenfinanzierten Luxusgagen am Küniglberg. Eine Reform des ORF zu einem verschlankten und sich selbst erhaltenden Rundfunk ist mehr als überfällig. Die mit der Haushaltsabgabe finanzierten Jahres-Durchschnittsgehälter im ORF – die laut Rechnungshof – 2024 bereits 99.200 Euro brutto und damit 7.140 Euro brutto monatlich betragen haben, sind ein Schlag ins Gesicht eines jeden hart arbeitenden Menschen in Österreich.

Den Ausschlag für diesen Lohnexzess machen sicher nicht die Gehälter von Kameraleuten, Tontechnikern, Beleuchtern oder sonstigen kleinen Angestellten und Arbeitern aus, sondern die Gagen der Chefetage am Küniglberg.  251.300 Euro Jahresgehalt bekamen 2024 die vierzehn ORF-Direktoren, unfassbare 427.000 Euro ORF-Generaldirektor Weißmann.  Laut Transparenzliste vom Vorjahr gibt es im ORF 74 Personen, die mit mehr als 170.000 Euro im Jahr entlohnt werden. Was würden diese Leute wohl bei einem Privatsender verdienen?

Dass sich diverse ORF-Gagenkaiser im November eine Aussetzung der Inflationsanpassung für 2026 und 2027 verordnet hätten, klingt daher wie blanker Hohn. Dass die Verlierer-Ampel diesem Privilegienstadl weiterhin die Stange hält und die teuerungsgeplagten Bürger mit der ORF-Zwangsabgabe dafür zahlen lässt, ist angesichts von Programm und Berichterstattung leider kein Wunder. Denn die Systemparteien hegen und pflegen ihre Systempropagandaanstalt und sichern sich durch diverse Propagandasendungen und systemgerechte Berichterstattung ihren Machterhalt.

Die derartig hohen Gehälter, die im Schnitt um 89 Prozent über dem Branchendurchschnitt liegen, sind in Kombination mit der Zwangsabgabe nicht nur einen Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung darstellen, sondern auch wettbewerbsverzerrend gegenüber anderen, privaten Medien.

Mit Bezug auf aktuelle Aussagen des Reporter-ohne-Grenzen-Präsidenten gegenüber der APA führte der FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker aus: „Darüber sollte sich ein selbsternannter Medienexperte, der bekanntlich 2024 am SPÖ-Wahlprogramm mitgearbeitet hat, eher Gedanken machen, anstatt sich aus vermeintlich objektiver Perspektive schützend vor den ORF-Privilegienstadl zu stellen und sich vorgeblich um die Medienvielfalt zu sorgen.“

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Inhalts-Ende

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