Betrifft bestimmte Produktionschargen von Aptamil und Milumil
Im Rahmen schwerpunktmäßiger Lebensmittelkontrollen hat das Marktamt Wien heute das Verbot des Inverkehrbringens von großen Mengen an Kindernährmitteln ausgesprochen. In den letzten Tagen wurden wieder positiv auf Bacillus Cereus-Toxin getestete Produkte gefunden, die eine umgehende behördliche Maßnahme erforderlich machten.
Das Marktamt hat daher einen Rückruf mehrerer betroffener Produkte veranlasst, die betreffenden Waren dürfen bis auf Weiteres nicht mehr verkauft oder verteilt werden. Die Hersteller wurden aufgefordert, einen vollständigen Nachweis der Unbedenklichkeit zu erbringen, bevor eine erneute Freigabe erfolgen kann.
Wiens Vizebürgermeisterin und Konsumentenschutzstadträtin Bettina Emmerling unterstreicht die Verantwortung der Behörden: „Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass Kindernahrung höchsten Sicherheitsstandards entspricht. Das Marktamt der Stadt Wien setzt hier auf strenge Kontrollen und klare Maßnahmen zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.“
Auch Marktamtsdirektor Andreas Kutheil betont die Bedeutung rascher Vorsorgemaßnahmen: „Der Schutz der Gesundheit, insbesondere von Kindern, hat oberste Priorität. Sobald es auch nur den geringsten Zweifel an der Lebensmittelsicherheit gibt, handeln wir konsequent und unverzüglich.“
Der Rückruf betrifft nicht nur Österreich: Auch in Deutschland, der Schweiz und Frankreich wurden Rückrufaktionen bezüglich verschiedener Kindernahrungsmittel eingeleitet. Das Marktamt empfiehlt Konsumentinnen und Konsumenten, die betroffenen Produkte keinesfalls weiter zu verwenden.
Weitere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.
Dazu die Firma DANONE
In Abstimmung mit der Lebensmittelaufsichtsbehörde ruft Danone bestimmte Produktionschargen von Aptamil und Milumil in Österreich zurück – vor dem Hintergrund der aktualisierten Empfehlungen zum Cereulid-Schwellenwert.
Von dem in Österreich durchgeführten Rückruf sind die im Anhang genannten Produkte mit den jeweils aufgeführten Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten betroffen. Aufgrund eines möglichen grenzüberschreitenden Handels von Deutschland nach Österreich rufen wir auch in Deutschland verkaufte Produktionschargen zurück.
Über einem bestimmten Gehalt kann Cereulid Symptome wie Erbrechen und Durchfall verursachen. Die Symptome treten in der Regel zwischen 30 Minuten und sechs Stunden nach dem Verzehr auf. Sollten Eltern sich Sorgen um die Gesundheit ihres Kindes machen, empfehlen wir ihnen, sich an ihre Kinderärztin oder ihren Kinderarzt zu wenden.
Produkte der betroffenen Produktionschargen sollen nicht weiter gefüttert und dort zurückzugeben werden, wo diese gekauft wurden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Auf den jeweiligen Markenwebsites aptaclub.at und milupa.at haben Eltern die Möglichkeit zu überprüfen, ob ihr Mindesthaltbarkeitsdatum betroffen ist.
Darüber hinaus kann man sich jederzeit an den Verbraucherservice wenden:
– Aptamil: Telefon: 0800 311 512 | www.aptaclub.at
– Milumil: Telefon: 0800 311 756 | www.milupa.at
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