Bei der Raiffeisenlandesbank Burgenland, ist ein Gold-Philharmoniker nicht gleich ein Gold-Philharmoniker

Für uns nicht nachvollziehbar und die Bank gibt auch keine Stellungnahme dazu ab

Gold ist nach wie vor das Lieblingsmetall der Österreicher. Kein Wunder auch, denn die Weichwährung EURO veranlasst unzählige Menschen – zwecks Wertanlage – in das Edelmetall zu flüchten. Fährt man bei der Münze Österreich am Heumarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk vorbei, kann man lange Warteschlangen sehen.

Die Lieblingswertanlage der Österreicher sind die goldenen Wiener Philharmoniker-Münzen. Diese gibt es seit 1989 und erfreuen sich ununterbrochener Beliebtheit. Diese Münzen wurden ursprünglich nur in zwei Größen: zu einer Unze (ca. 31,1 g) sowie zu einer viertel Unze angeboten. Mittlerweile wurde das Sortiment erhöht.

Der Gold-Philharmoniker hat einen Feingehalt von 999,9⁄1000 (pures Gold) und sein Verkaufspreis orientiert sich am tagesaktuellen Goldpreis zuzüglich eines geringen Aufgeldes. Die Preise für Ein – oder Verkauf können zwischen den einzelnen Goldhändlern (Banken, Ögussa etc.) leicht schwanken.

Und hier beginnt es interessant zu werden. Die Raiffeisenlandesbank Burgenland ist die einzige Bank (wir konnten trotz intensiver Recherche keinen anderen Goldhändler finden), welche für ein und die selbe Münze verschiedene Preise hat. Bei unserer Recherche über Goldmünzen ist uns nämlich aufgefallen, dass diese bei den Philharmoniker-Goldmünzen preislich zwischen Schilling – und Europrägung im Verkauf einen deutlichen Unterschied macht und das beim selben Goldgehalt. Ein Gold-Philharmoniker mit Schilling-Prägung ist weniger wert als einer mit Euro-Prägung. (Siehe Screenshot).

Da dies für uns keinen Sinn ergab und auch nicht nachvollziehbar ist, baten wir die Raiffeisenlandesbank um eine Stellungnahme. Eine Antwort bekamen wir von dieser Bank nicht. Und so wird es wohl deren gut gehütetes Geheimnis bleiben, warum sie mit den Gold-Philharmonikern so verfährt.

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