Umstrittenes Flaschenpfand treibt erstaunliche Blüten

Kunde bekam weniger Pfand als er bezahlt hatte retour

Das ohnehin nicht ganz unumstrittene Flaschenpfand treibt erstaunliche Blüten, wie wir in diesem Beitrag aufzeigen. Wobei es in diesem Fall nicht um die Summe, sondern ums Prinzip geht. Ein Mann aus Waidendorf/March kaufte am 22.12.25, in der nächstgelegenen Ortschaft Stillfried/March, beim Verkaufsautomaten am Bahnhof einige Getränke. Darunter befanden sich auch drei Pfandflaschen (Storchenbräu). Die Pfandgebühr betrug je Flasche 40 Cent.

Um die Flaschen retourgeben zu können, musste der Mann ins 15 Kilometer entfernte Gänserndorf fahren, da sich die in der Nähe befindlichen Supermärkte in Angern/March weigerten, die Flaschen zurückzunehmen. So weit, so nicht gut. Auch in Gänserndorf wollte die Flaschen kein Supermarkt zurücknehmen. Einzig und allein die Firma Interspar erbarmte sich des Kunden und nahm die Flaschen zurück. Allerdings gab es keine 40 Cent Pfandgebühr, sondern nur 36 Cent pro Flasche zurück.

Wie gesagt, es geht in diesem Fall nicht um die Summe von verlorenen 12 Cent. Wenn dies aber tausendfach oder noch mehr geschieht, kommt da schon ein ganz schönes Sümmchen zusammen.

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