Seit Jänner 2026 sind Tampons, Slipeinlagen, Binden und Kondome steuerfrei. Ein aktueller AK Preismonitor untersuchte 362 Produkte in zehn Online- und Filialgeschäften zwischen November 2025 und Jänner/Februar 2026: Der Preisrutsch blieb bei manchen Geschäften aus. Während einige Händler die Steuersenkung weitergaben, kassierten andere weiter ab. Negativ-Spitzenreiter: Müller – dort wurden die Preise großteils nicht gesenkt. Laufende Kontrollen durch die BWB sind nötig, damit die Umsatzsteuersenkungen tatsächlich bei den Kund(innen) ankommen.
Die Bilanz zum Umsatzsteuer-Aus für Damenhygieneartikel und Kondome fällt gemischt aus – nicht alle Händler geben die Ersparnis an die Kund(innen) weiter. Der AK Preismonitor zeigt konkret:
Vorbildlich: Lidl, Penny, Hofer, Spar, Interspar und Bipa – abgesehen von minimalen Rundungsdifferenzen – gaben die Preisersparnis bei Tampons, Binden, Slipeinlagen und Kondomen vollständig an die Kund(innen) weiter.
Überwiegend korrekt: Auch DM hat bei allen erhobenen Tampons, Slipeinlagen und Binden die Preissenkung korrekt umgesetzt. Bei DM blieb nur ein einziges Kondom von 38 (Ritex Pro Nature Intensiv, 8 Stück) preislich unverändert – und liegt somit 20 Prozent über dem regulären Sollpreis.
Billa Plus strich die Steuer bei allen Slipeinlagen, Binden und Kondomen, Billa zumindest bei allen Slipeinlagen. Allerdings gibt es Preisausreißer: Bei Billa Plus lag bei sieben von 21 untersuchten Tampons der reguläre Ist-Preis zwischen 3,5 und 8,3 Prozent über dem Peis, der nach dem Steuer-Aus gerechtfertigt wäre. Billa gab bei einer Tampon-, einer Binden-und einer Kondom-Marke die Steuerersparnis nicht ganz weiter – sie waren zwischen fünf und 8,3 Prozent zu teuer.
Best of Böse: Bei Müller kam bei allen 49 erhobenen Slipeinlagen der Wegfall der Umsatzsteuer überhaupt nicht bei den Kund(innen) an. Auch bei Tampons, Binden und Kondomen fehlten häufig die Steuer-Preissenkungen. Besonders krass: Einzelne Produkte – etwa Ritex Kondome Ideal Extra Feucht, 20 Stück – sind bis zu 56 Prozent teurer, als sie sein dürften – wegen Umsatzsteuer-Aus und Preiserhöhungen seit November 2025.
Schlampig: Bei Müller- und DM-Online waren zum Zeitpunkt der Erhebung – also nach der Steuersenkung – weiterhin die Preise „inklusive Mehrwertsteuer“ angeschrieben. Das ist vor allem bei DM skurril, weil dort der Preisvorteil nahezu vollständig an die Konsument(innen) weitergegeben wurde.
Zum Preismonitor: Die AK Wien erhob und verglich die regulären Preise – ohne Rabatte und Aktionen – für Tampons, Slipeinlagen, Binden (zehn Prozent Umsatzsteuer) und Kondome (20 Prozent Umsatzsteuer) vor und nach dem Wegfall der Umsatzsteuer: 17. bis 27. 11.2025 (vor Steuerbefreiung) und 22. 01. bis 03.02.2026 (nach Steuerbefreiung). Geprüft wurde in den Onlineshops von Bipa, DM, Müller, Billa, Interspar und Spar sowie in jeweils drei Filialen von Hofer, Lidl, Penny und Billa Plus – zwischen zehn und 152 Produkte.
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Bei SPAR unterscheidet man zwischen Herkunftsland und Ursprungsland
Nachfolgendes Foto wurde gestern in einer SPAR-Filiale im niederösterreichischen Ebenfurth aufgenommen.

Scheinbar ist bei SPAR nicht bekannt, dass die Worte Herkunftsland und Ursprungsland die gleiche Bedeutung haben. Wie es aussieht, trägt die jahrelange sozialistische Bildungspolitik Früchte.

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2017-10-21
….. weil Genuss keine Grenzen kennt
Obwohl sich bereits SPAR dem Druck der Konsument(innen) gebeugt hat und vom
Verkauf von Halal-Fleisch Abstand nimmt, fährt MERKUR unbeirrt seinen Kurs weiter.
Ob die Gründe tatsächlich unbegründet waren, wie SPAR anmerkt, sei dahingestellt.
Auf der Facebook-Seite von MERKUR sprechen sich zahlreiche User(innen) gegen den
Verkauf von Halal-Fleisch aus. Interessant sind die teilweise erstaunlichen Rechtfertig-
ungsversuche. Nebst hilflos anmutenden Beschwichtigungsversuche bzgl. Tierschutz
(man könnte schon fast glauben, dass die Tiere die Schlachtung als Wohltat empfinden),
meint man bei MERKUR unter anderem:. „Wir bei MERKUR wollen unseren Kunden auch
in Zukunft ein vielfältiges Sortiment bieten. Daher bleiben die Halal-Produkte auch
weiterhin in unserem Sortiment.“
Um unserer Leserschaft die Vorbereitung des grenzenlosen Genusses von Halal-Fleisch
ein wenig näher zu bringen, präsentieren wir nachfolgendes Video.
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2015-12-03
SPAR ruft Tee zurück
Bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle wurde bei den Produkten SPAR Ceylon Tee
(40 Beutel, Mindesthaltbarkeitsdatum 04.03.2015) und S-BUDGET Schwarzer Tee (40
Beutel, Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2016) eine Verunreinigung durch Pflanzenschutz-
mittel festgestellt.
SPAR hat die betroffenen Chargen sofort aus dem Sortiment genommen und für den Ver-
kauf gesperrt. Andere bei SPAR verkaufte Tees sind vom Rückruf nicht betroffen. Die
Kunden werden aufgefordert, die beiden betroffenen Teebeutel-Produkte nicht zu
verwenden. Alle Kunden, die die Produkte bereits gekauft haben, können diese selbstver-
ständlich im nächstgelegenen SPAR-, SPAR-Gourmet-, EUROSPAR- oder INTERSPAR-
Markt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kauf-
beleg rückerstattet. (Quelle: APA/OTS vom 06.05.2014)
Belasteter Tee ein Indiz mehr für ungenügende Kontrollen
Auf die gestrig angekündigte Rückholaktion von SPAR, gab es heute eine politische
Reaktion von der freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-
Jenewein.
„Wieder einmal gibt es eine Rückholaktion einer Supermarktkette, die breite Aufmerk-
samkeit erregen sollte. Diesmal sind diverse Teesorten betroffen. Der Grund für die
Rückholung sind aber nicht, wie schon gewohnt, Bakterien oder andere biologische
Verunreinigungen, sondern Pflanzenschutzmittel“, so Belakowitsch-Jenewein, die eine
entsprechende Anfrage an den SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger ankündigte, in
der sie eine genaue Aufschlüsselung der Zahl und Art der chemischen Stoffe einfordert,
die ausschlaggebend für die Beanstandungen waren.
„Es wird zu beachten sein“, so Belakowitsch-Jenewein, „ob auch Rückstände von in der
EU nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln vorhanden sind und wie massiv geltende
Grenzwerte bei etwaig zugelassenen Agrospritzmitteln überschritten wurden. Danach
wird zu bewerten sein, wie dringlich Verbote toxischer Agrochemikalien zu fordern sind
und wie umfangreich Kontrollen zu erweitern sind, um die viel propagierte Lebensmittel-
sicherheit auch in der Realität ankommen zu lassen.“
Während die Interessensverbände der Industrie immer wieder beteuern wie ungefährlich
ihre Produkte seien, zeigen einschlägige Untersuchungen allzu oft, dass gegenüber solchen
rhetorischen Beruhigungspillen größte Skepsis geboten ist. Bislang habe sich die EU aber
lediglich zu einem vorübergehenden Verbot bestimmter bienengefährlicher Neonikotinoide
durchringen können.
Das wird langfristig zu wenig sein, um den Erwartungen der Europäer gerecht zu werden.
Brüssel wäre gut beraten, wenn man, statt ein unsere Standards weiter aufweichendes
Freihandelsabkommen mit den USA zum Primärziel zu erklären, endlich dafür Sorge trägt,
die vorhandenen und offenbar ungenügenden Kontrollmechanismen den Notwendigkeiten
anzupassen.
Denn auch im Bereich verunreinigter bis gesundheitsgefährdender Nahrungsmittel deutet
vieles auf eine hohe Dunkelziffer hin. Gesundheitsminister Stöger muss sich auf europä-
ischer Ebene entsprechend einbringen, bevor man uns – wieder einmal – vor vollendete
Tatsachen stellt.
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2014-05-07
Verunreinigung durch Schädlingsbefall
Bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle wurde beim Produkt S-BUDGET Datteln
(Klasse 1, 500 g, Chargennummer 272BI/12, Mindesthaltbarkeitsdatum 30.04.2014)
eine Verunreinigung durch Schädlingsbefall festgestellt.
SPAR hat das Produkt vorsorglich sofort aus dem Sortiment genommen und für den
Verkauf gesperrt. Die Kunden werden aufgefordert, das Produkt nicht zu verzehren.
Alle Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können dieses selbstverständlich
im nächstgelegenen SPAR-, SPAR-Gourmet-, EUROSPAR- oder INTERSPAR-Markt
zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kaufbeleg
rückerstattet.
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2013-12-23