FPÖ – Fürst „Österreichisches Steuergeld darf nicht in den korrupten Kanälen der Ukraine versickern!“

Sofort-Stopp für finanzielle Unterstützung und EU-Beitrittsprozess – Aufklärung durch das Außenministerium gefordert

Mit großer Besorgnis reagierte FPÖ-Außenpolitik- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst auf den jüngsten Korruptionsskandal im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, in den laut Berichten unter anderem der ehemalige Justizminister Haluschtschenko, Energieministerin Hryntschuk und ein langjähriger Vertrauter Selenskyjs verwickelt sein sollen.

„Dieser Skandal offenbart erneut, wie tief die systemische Korruption in der Ukraine verwurzelt ist – und das mitten in einem Krieg, in den Milliarden aus der EU und auch aus Österreich in dieses Land fließen. Es muss daher umgehend geklärt werden, ob und in welchem Ausmaß österreichische Steuergelder in diese korrupten Strukturen geflossen sind!“, so Fürst.

„Es ist völlig inakzeptabel, dass Österreich und die EU weiterhin Gelder in ein System pumpen, das offenbar in höchstem Maße von Vetternwirtschaft und persönlicher Bereicherung geprägt ist“, erklärte Fürst weiter. „Während bei uns Firmen wie am Fließband pleitegehen, die Menschen unter Rekordpreisen, Teuerung und sinkender Kaufkraft leiden, werden Milliarden an Hilfen ins Ausland geschickt – ohne jede Garantie, dass sie dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Es ist höchste Zeit, diese Mittel endlich im eigenen Land einzusetzen, für unsere Familien, Pensionisten und die österreichische Wirtschaft, statt sie in undurchsichtigen Kanälen der ukrainischen Bürokratie versickern zu lassen.“

Fürst forderte daher eine umfassende und transparente Aufklärung durch das Außenministerium (BMEIA), wie genau sichergestellt wird, dass keine österreichischen oder EU-Gelder in den nun aufgedeckten Korruptionssumpf geraten. Zudem müsse die Bundesregierung im Rahmen der EU darauf drängen, sämtliche Zahlungen und Unterstützungsprogramme an die Ukraine bis zur vollständigen Aufklärung auszusetzen.

„Wer jetzt noch an einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine glaubt, verschließt sich sehenden Auges der Realität. Ein Land, in dem höchste Regierungsvertreter unter Korruptionsverdacht und in dem unabhängige Behörden permanent unter Druck stehen, ist kein ernstzunehmender Beitrittskandidat!“, betonte Fürst.

„Solange diese Zustände herrschen, darf es keine weiteren Verhandlungen über einen EU-Beitritt geben. Der aktuelle Skandal zeigt klar: Die Ukraine ist nicht reformfähig, sondern ein Fass ohne Boden, das mit europäischen Steuergeldern gestopft wird. Österreich muss sich endlich klar positionieren und darf diesem unverantwortlichen Kurs der EU nicht länger folgen“, so Fürst abschließend.

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Wenn das Paket nie ankommt

AK Oberösterreich nimmt die Händler in die Pflicht

Immer wieder wenden sich Konsumenten an die Arbeiterkammer Oberösterreich, weil bestellte Pakete nie ankommen oder bei einer Rücksendung verloren gehen. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten waren es 875 Beschwerden. Wünschenswert wäre es, dass Paketdienste gesetzlich verpflichtet werden, Konsumenten direkt Auskunft über den Zustellstatus zu geben.

In vielen Fällen verweisen Online-Händler auf den beauftragten Paketdienst und sehen sich selbst nicht in der Verantwortung. Sie weigern sich, die Ware nochmals zuzusenden. Konsumenten stehen dann oft zwischen den Fronten: Sie wenden sich an den Zusteller, erhalten dort jedoch auch keine Auskunft. Gleichzeitig sehen sie sich mit Entgeltforderungen der Händler konfrontiert oder warten vergeblich auf die Rückzahlung des Kaufpreises.

Tatsächlich ist die österreichische Rechtslage – zumindest im Versandhandel – klarer, als viele annehmen: Das Risiko für Verlust oder Beschädigung der Ware trägt der Händler. Das gilt sowohl für die Zusendung der Ware an die Konsumenten als auch für die Rücksendung durch die Konsumenten. Bei Rücksendungen müssen die Konsumenten jedoch nachweisen, dass und welche Waren tatsächlich an den Transporteur übergeben wurden.

Ein Recht auf Auskunft vom Paketdienst haben die Konsumenten aber derzeit nicht. Für sie wäre es hilfreich, dass Paketdienste gesetzlich verpflichtet werden, Konsument:innen direkt Auskunft über den Zustellstatus ihrer Sendung zu geben.

AK-Tipps:

Konsumenten sollten bei Problemen mit der Zustellung immer zuerst den Händler kontaktieren. Dieser ist ihr Vertragspartner und ist rechtlich verantwortlich, dass die bestellte Ware ordnungsgemäß ankommt oder der Kaufpreis rückerstattet wird.

Beschädigte Pakete sollten nicht angenommen oder zumindest der Schaden fotografisch dokumentiert werden.

Werden Waren zurückgeschickt, sollten sie auch zuvor fotografisch dokumentiert werden. Ratsam ist auch, den Aufgabeschein bei der Rücksendung aufzubewahren, bis die Retoure bei der Firma eingelangt ist.

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Keine Verurteilung für Enzos Halter

Nur Bußgeld / Pfotenhilfe bleibt auf Kosten und Sorgen sitzen

Wer die schrecklichen Bilder von vor einem Jahr sieht, erinnert sich sofort an den furchtbaren Fall des Schäferhundes Enzo in Braunau. Er hatte kaum noch Fell, war abgemagert und hinkte wegen ständiger Schmerzen, weil sein Halter sich konsequent weigerte, die extrem juckenden Räudemilben und seine starke Arthrose behandeln zu lassen. Nachdem auch Behördenauflagen den Halter nicht zur Einsicht brachten, wurde Enzo vor rund einem Jahr vom Amtstierarzt beschlagnahmt und am Tierschutzhof Pfotenhilfe untergebracht, wo er umfassend behandelt und aufgepäppelt wurde.

Am heutigen Dienstag fand im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Ried im Innkreis eine öffentliche Verhandlung statt, weil die Pfotenhilfe Anzeige wegen Tierquälerei erstattete. Strafrahmen: zwei Jahre Gefängnis. Da sich der Halter – im Gegensatz zu bisher – vor Gericht schuldig bekannte und zusicherte, dass er sich keinen Hund mehr nehmen würde, wurde von einer Verurteilung abgesehen und das Verfahren gegen Zahlung von 2.200,- Geldbuße und Verfahrenskosten eingestellt.

„So eine geringe Strafe stimmt mich sehr traurig. Vor allem, weil ich Enzos erbarmungswürdigen Zustand, der so lange unnötig leiden musste, hautnah miterlebt habe“, so Pfotenhilfe-Sprecher Jürgen Stadler. “Wir fordern von Justizministerin Sporrer erneut, dass der Strafrahmen für Tierquälerei endlich auf fünf Jahre erhöht wird, damit abschreckende Strafen verhängt werden können. Denn Tiere fühlen und leiden wie wir! Die Staatsanwaltschaft hat der Pfotenhilfe die Parteienstellung in diesem Verfahren verweigert und damit die Chance auf Erstattung der Kosten für Pflege und Tierarzt genommen. Verlierer des Verfahrens ist daher die Pfotenhilfe, weil sie bis heute und weiterhin auf allen Kosten und Sorgen sitzenbleibt. Denn Enzo wartet immer noch auf ein neues Zuhause, diesmal aber mit liebevollen Menschen, die sich um ihn sorgen!”

Zur Vorgeschichte im Fall Enzo: https://pfotenhilfe.org/pfotenhilfe-beschlagnahmtem-enzo-geht-es-schon-viel-besser/

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Digitaler Nachlass

Krypto-Vermögen, Online-Profile und die Frage, was nach dem Ableben bleibt

Früher waren es Sparbücher, Schmuck oder Immobilien, heute hinterlässt fast jeder Mensch auch digitale Spuren. Dazu zählen E-Mail-Konten, Profile in sozialen Netzwerken, Daten in der Cloud und auf dem Smartphone und nicht zuletzt beträchtliche Kryptowerte. Gerade in Österreich verfügen bereits mehr als 300.000 Menschen über Kryptovermögenswerte wie Bitcoin oder Ethereum. Für Erben und Angehörige kann dies zu einer enormen Herausforderung werden, denn ohne rechtzeitige Vorsorge könnte der digitale Nachlass im schlimmsten Fall verloren gehen.

„Jeder Mensch hinterlässt digitale Spuren, aber die wenigsten machen sich Gedanken darüber, was damit nach ihrem Ableben geschieht“, betont Markus Gumilar, Notarsubstitut in Vorarlberg. Besonders bei Kryptowährungen ist Vorsorge entscheidend, denn ohne die entsprechenden Schlüssel ist ein Zugriff auf diese Werte in der Regel nicht mehr möglich. Während Schmuck, Bargeld oder Möbel sofort ins Auge fallen, bleibt der digitale Nachlass unsichtbar. Hinweise auf Krypto-Assets können sich auf versteckten Datenträgern, in Hardware-Wallets oder sogar in unscheinbaren Notizen verbergen. Wenn keine Vorkehrungen getroffen werden, können selbst beträchtliche Vermögenswerte de facto unwiederbringlich verloren gehen.

Auch Online-Profile bei Sozialen Netzwerken zählen rechtlich zum Nachlass. Doch die Praxis ist kompliziert: Anbieter wie Facebook oder Instagram sehen in ihren Nutzungsbedingungen unterschiedliche Regelungen für den Todesfall vor. Manche Konten werden automatisch in einen Gedenkzustand versetzt, andere können von Angehörigen gelöscht oder verwaltet werden – oft aber nur, wenn der Verstorbene bereits zu Lebzeiten entsprechende Einstellungen getroffen hat. Noch komplexer wird es bei E-Mail-Diensten oder Cloud-Speichern, wo Anbieter teils restriktive Zugangsregeln haben. Es ist daher entscheidend, hinsichtlich des digitalen Vermögens ebenso wie hinsichtlich des analogen Vermögens vorzusorgen. Es ist jedenfalls zu empfehlen, auch diesbezüglich Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

Während in Deutschland der Bundesgerichtshof bereits 2018 entschieden hat, dass ein Profil bei einem sozialen Netzwerk grundsätzlich vererbbar ist, fehlt es in Österreich bislang an einer höchstgerichtlichen Klärung. In der Praxis orientiert man sich hierzulande am deutschen Vorbild. Dennoch ist die Rechtslage in vielen Detailfragen uneinheitlich, insbesondere wenn internationale Plattformen oder Anbieter mit Sitz außerhalb der EU betroffen sind. Das führt nicht selten zu erheblichen Unsicherheiten für Angehörige.

Die Erfahrung zeigt, dass es ohne klare Vorsorgeregelungen zu Streit, Unsicherheit und oftmals auch zum Verlust digitaler Werte kommen kann. Eine geordnete Dokumentation von Zugangsdaten, die Einbindung des digitalen Nachlasses in ein Testament sowie die Errichtung einer Vorsorgevollmacht für den Fall des Verlusts der Entscheidungsfähigkeit können hier entscheidende Klarheit schaffen. Wichtig ist dabei, dass sensible Daten wie Passwörter nicht im Testament selbst aufscheinen, da dieses für mehrere Parteien im Zuge des Verlassenschaftsverfahrens einsehbar ist. Empfehlenswert sind stattdessen separate, sicher verwahrte Listen oder digitale Lösungen, die bei einer Vertrauensperson oder einem Notariat hinterlegt werden.

Das österreichische Notariat berät bei allen Fragen rund um den digitalen Nachlass. Es geht dabei nicht nur um die rechtliche Absicherung von Kryptowährungen, sondern ebenso um den Zugang zu Online-Profilen, Cloud-Speichern oder digitalen Vertragsverhältnissen.  „Ohne Vorsorge kann digitales Vermögen verloren sein – mit rechtzeitiger Planung lassen sich jedoch Streitigkeiten vermeiden und Werte für die nächste Generation sichern“, so Markus Gumilar.

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Finanzpolizei kontrollierte Almhütten in Tirol und Vorarlberg

Hochpreisiger Pkw eines Hüttenwirtes mit ausländischem Kennzeichen stach ins Auge

Im Rahmen einer gezielten Schwerpunktaktion nahm die Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung Almhüttenbetriebe in Tirol und Vorarlberg unter die Lupe. Im Fokus der Kontrollen standen insbesondere die ordnungsgemäße Anmeldung von Dienstnehmern zur Sozialversicherung, die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften sowie steuerliche Pflichten. In insgesamt 32 Betrieben wurden 128 Beschäftigte kontrolliert.

Die Höhe der zu erwartenden Strafen beläuft sich insgesamt auf rund 100.000 Euro. In 41 Fällen wurden Übertretungen festgestellt, die nun bei den zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden angezeigt werden. Besonders gravierend war die hohe Zahl an nicht korrekt zur Sozialversicherung angemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In 25 Fällen entsprach die Meldung nicht den gesetzlichen Vorgaben. Damit war rund jeder fünfte kontrollierte Dienstnehmer nicht ordnungsgemäß registriert. Zusätzlich fehlten in 14 Betrieben die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeitaufzeichnungen. Nahezu jedes zweite Unternehmen konnte hier keine korrekten Nachweise vorlegen.

Neben diesen Verstößen gegen sozial- und arbeitsrechtliche Bestimmungen wurden auch jeweils eine Anzeige nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz sowie wegen unbefugter Gewerbeausübung erstattet. Auch aus steuerlicher Sicht wurden Missstände festgestellt: Drei Almhütten stellten keine Belege aus. In einem Fall war überhaupt keine Registrierkasse vorhanden, hier folgt eine entsprechende Mitteilung an das Finanzamt zur weiteren Prüfung.

Zudem erregte ein hochpreisiger Pkw eines Hüttenwirtes mit ausländischem Kennzeichen die Aufmerksamkeit der Finanzpolizei. Die Folge: Vorschreibungen zur Normverbrauchsabgabe (NoVA) und zur Kraftfahrzeugsteuer.

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Produktrückruf – Knorr Kaiser Teller Waldpilz-Suppe, Chargennummer 528219C93

Produkt: Knorr Kaiser Teller Waldpilz-Suppe
Chargennummer: 528219C93
EAN-Konsumenteneinheit: 8720182230058
Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027

Aufgrund eines Produktionsfehlers in einem  Werk ist nicht auszuschließen, dass einzelne Stücke des Produktes Knorr Kaiser Teller Waldpilz-Suppe mit der Chargennummer 528219C93 kleine Metall- und Gummiteile enthalten können, womit eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Die betroffene Ware ist daher nicht mehr für den Verzehr geeignet.

Dieser Rückruf betrifft ausschließlich das oben genannte Produkt mit der erwähnten Chargennummer 528219C93, Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2027. Die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum finden Sie auf der Rückseite des Produkts zuunterst. Die Ursache des Problems wurde identifiziert. Alle anderen Produkte der Marke Knorr sind uneingeschränkt sicher und können weiterhin konsumiert werden. Die betroffenen Lebensmitteleinzelhändler wurden bereits informiert.

Falls Sie im Besitz einer oder mehrerer Packungen von Knorr Kaiser Teller Waldpilz-Suppe sind, verzehren Sie diese bitte nicht.

Bitte machen Sie ein Foto der Vor- und Rückseite der Verpackung und senden Sie es per E-Mail an: unilever.oesterreich@unilever.com. Selbstverständlich erhalten Sie eine Entschädigung.

Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich ebenfalls bitte an den Verbraucherservice von Unilever Austria GmbH unter: 0800 207 808 (gebührenfrei, erreichbar Mo-Fr von 9-17 Uhr) oder unilever.oesterreich@unilever.com. Das Unternehmen entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

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130 Jahre Röntgenstrahlen

Eine Revolution, die bis heute Leben rettet

Zum Jubiläum erinnert die Bundesfachgruppe Radiologie (BURA) der ÖÄK an die enorme Bedeutung dieser Entdeckung und wie die Radiologie seitdem unzählige Leben gerettet hat.  Am 08.11.1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen die nach ihm benannten Strahlen und legte damit den Grundstein für eine der bedeutendsten Revolutionen in der Medizingeschichte. Die Entdeckung der Röntgenstrahlen ermöglichte erstmals einen schmerzfreien Blick in das Innere des menschlichen Körpers. Knochenbrüche, die früher nur durch Tasten diagnostiziert werden konnten, wurden plötzlich sichtbar und Fremdkörper ließen sich lokalisieren, ohne den Patienten aufschneiden zu müssen. Was damals revolutionär war, bildet heute die Basis für lebensrettende Diagnosen.

BURA-Obmann Klaus Wicke betont: „Röntgens Entdeckung der X-Strahlen war eine technische und wissenschaftliche Sensation, die den Grundstein für die Entwicklung der Radiologie legte. Röntgenstrahlen revolutionierten seither viele Bereiche der Forschung. Die medizinische Bildgebung ist aus der medizinischen Diagnostik nicht mehr wegzudenken und spielt zunehmend auch in der Therapie verschiedenster Erkrankungen eine entscheidende Rolle.“

Nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen entwickelte sich rasch ein breites Spektrum an medizinischen Anwendungen. Dies führte zur Etablierung der Radiologie als eigenständige medizinische Fachrichtung. Die technologische Entwicklung schritt seither kontinuierlich voran: Moderne Computertomografen (CT) erstellen heute ultradünne Körperschichten in unter einer Sekunde und ermöglichen detaillierte 3D-Rekonstruktionen. Das Leistungsspektrum der Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie umfasst neben der Röntgendiagnostik auch Ultraschall und Magnetresonanztomografie (MRT) – bildgebende Verfahren, die vollständig ohne Strahlenbelastung auskommen.

Die Expertise von Radiologinnen und Radiologen ist dabei längst nicht mehr nur auf die Diagnostik beschränkt. In der interventionellen Radiologie übernehmen sie auch therapeutische Aufgaben: Sie eröffnen verschlossene Gefäße minimalinvasiv, stillen innere Blutungen und spielen eine zentrale Rolle in der Schmerz- und Tumortherapie.

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FPÖ – Schnedlitz: „WKO-Bonzen stopfen sich trotz desaströser Wirtschaftslage die Taschen voll!“

Schluss mit der Zwangsmitgliedschaft – Länderpräsidenten und andere Großverdiener müssen Gehaltserhöhungen rückgängig machen

Harald Mahrer wollte sich als Wirtschaftskammerpräsident medial positiv inszenieren, indem er ein Machtwort spricht und auf diese Weise in der Öffentlichkeit Punkte sammeln. Seit den jüngsten Veröffentlichungen in den Medien zu den Gagenparadiesen in der Bundeswirtschaftskammer und manchen Länderkammern ist für FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz jedoch klar: „Harald Mahrer ist der größte Gagenkaiser der WKO. Seit Juli 2025 verdient er Medienberichten zufolge um 2.600 Euro mehr (!). Aber nicht nur er, auch die Landesdirektoren haben sich ihre eigenen Bezüge um bis zu 55 Prozent erhöht. In manchen Bundesländern und sparten wurden Gehältern beinahe verdoppelt. Hier erleben wir einmal mehr die klassische ÖVP-Politik: Den Menschen, die wenig haben, das Geld auch noch wegnehmen, aber sich selbst die Taschen vollstopfen.“ Schnedlitz forderte die Rückabwicklung dieser teilweise exorbitanten Gehaltssprünge.

Was beim WKO-Präsident Mahrer noch erschwerend hinzukomme, sei der Umstand, dass er auch als Präsident der Österreichischen Nationalbank ordentlich verdient. Schnedlitz: „Mahrer ist reif für den Rücktritt. Aber nicht nur das: Angesichts der katastrophalen Lage der heimischen Wirtschaft ist es auch höchst an der Zeit, endlich die Zwangsmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer zu beenden. Eine Standesvertretung, die sich mehr um die Gehälter ihrer Top-Funktionäre als um die Unterstützung ihrer Mitglieder kümmert, muss von Grund auf reformiert werden. Die FPÖ wird jedenfalls nicht lockerlassen und in Sachen Ende der Zwangsmitgliedschaft weiter Druck machen.“

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Schwerer Trickbetrug durch falsche Polizisten

Schaden im unteren sechsstelligen Eurobereich

Eine 75-jährige Frau wurde von einem bislang unbekannten Mann angerufen, der sich als „Mag. Gruber“ von der Landespolizeidirektion Wien ausgab und vorgab, Oberinspektor zu sein. Der Anrufer behauptete, eine Bankangestellte ihrer Filiale habe versucht, Geld von ihrem Konto abzuheben. Um angeblich Fingerabdrücke von Bargeld und Wertgegenständen sichern zu können, solle sie ihr Vermögen der Polizei übergeben.

Der falsche Polizist wies die Frau telefonisch an, Bargeld aus ihrer Wohnung einem vermeintlichen Kollegen zu übergeben. Anschließend bestellte er ihr ein Taxi, mit dem sie zu ihrer Bankfiliale fuhr. Dort übergab sie auch den Inhalt ihres Banksafes – Golddukaten und Schmuck. Zuvor wurde sie angewiesen, mit niemandem in der Bank zu sprechen.  Der entstandene Schaden bewegt sich im unteren sechsstelligen Eurobereich. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.

Prävention: Nur durch intensive Aufklärungsarbeit und Prävention kann es gelingen, gemeinsam gegen die Betrüger vorzugehen. Schützen Sie Ihre Eltern, Großeltern sowie Urgroßeltern und warnen Sie immer wieder vor den unterschiedlichsten Betrugsmaschen der „falschen Polizisten“. Die Wiener Polizei warnt eindringlich:
• Die Polizei verlangt niemals Geld von Ihnen als Lockmittel oder zur Beweissicherung.
• Beenden Sie verdächtige Telefonate und wählen Sie 133.
• Nennen Sie keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen.

Weitere Informationen und Präventionstipps erhalten Sie auch von der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 0800-216-346 oder per Mail unter lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@poli-zei.gv.at

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Staatsschutz stellt Waffen im terroristischen Zusammenhang in Wien sicher

FPÖ - Nepp: "Durch rot-pinke Willkommenskultur wurde Wien zum Waffenlager für islamistische Terroristen!"

Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) führte seit mehreren Wochen umfangreiche, auch international koordinierte Ermittlungen gegen eine weltweit agierende terroristische Organisation mit Nähe zur Hamas durch. Im Zuge der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass eine Gruppierung Waffen nach Österreich verbracht hat, um diese für mögliche Terroranschläge in Europa bereitzuhalten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sollten dabei insbesondere israelische oder jüdische Einrichtungen in Europa Ziel von Anschlägen werden.

DSN-Beamtinnen und -Beamte konnten nach systematischen Strukturermittlungen ein Waffenversteck in einem angemieteten Lagerraum in Wien ausheben. In einem Koffer fanden sich fünf Faustfeuerwaffen und zehn zugehörige Magazine, die umgehend sichergestellt wurden. Das Waffenlager wird auslandsoperativen Strukturen der terroristischen Vereinigung Hamas zugerechnet.

Im Rahmen der internationalen Ermittlungskooperation konnte ein 39-jähriger britischer Staatsbürger als Tatverdächtiger identifiziert werden. Er steht im Verdacht, in engem Zusammenhang mit dem Waffenversteck sowie mit der europaweit agierenden Gruppierung zu stehen. Der 39-Jährige wurde am 3. November 2025 in London festgenommen.

Innenminister Gerhard Karner dazu: „Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr: Die Direktion Staatsschutz Nachrichtendienst ist international exzellent vernetzt und geht konsequent gegen jede Form von Extremismus vor. Der Auftrag ist klar: Null Toleranz gegenüber Terroristen.“

Staatssekretär Jörg Leichtfried meint ergänzend: „Das engagierte Handeln und die sorgfältige Ermittlungsarbeit der DSN haben entscheidend zu diesem erfolgreichen Waffenfund beigetragen – ein starkes Zeichen für ihre Professionalität und ihren Einsatz für die Sicherheit von unseren Mitmenschen.“

Kritischer sieht das FPÖ-Wien-Chef Stadtrat Dominik Nepp. Er meint zum Fund des HAMAS-Waffenlagers: „Die rot-pinke Willkommenskultur hat Wien endgültig zu einem Sicherheitsrisiko für ganz Europa gemacht. Während sich die SPÖ und ihre pinken Steigbügelhalter in Multikulti-Träumereien verlieren, lagern mitten in unserer Stadt Pistolen, Magazine und Sturmgewehre für mögliche Anschläge. Die von SPÖ, NEOS und Grünen vielgepriesene Integration der vergangenen Jahre ist offensichtlich krachend gescheitert. Die Realität sind Parallelgesellschaften, in denen sich der politische Islam ungehindert verbreiten kann.“

Nepp fordert daher eine radikale Abkehr von der gescheiterten Integrationsromantik und eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Islamisten und deren Unterstützer: „Jeder, der auch nur im Verdacht steht, islamistischen Terror zu unterstützen, gehört sofort abgeschoben. Zugleich muss es endlich einen radikalen Schnitt in Sachen Sozialleistungen geben. Der Pull-Faktor Mindestsicherung für Nicht-Österreicher muss umgehend abgeschafft werden!“

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Auch in Wien schlägt die ANTIFA zu und kündigt weitere Straftaten an

Schwere Sachbeschädigung durch Farb-Attacke am Innenstadt-Lokal VINO

Die Weinbar Vino, ein beliebtes Politiker-Lokal, nahe dem Wiener Rathaus wurde in der Nacht auf Mittwoch das Ziel einer Farb-Attacke. Mitglieder der kriminellen Vereinigung ANTIFA beschmierten dort mit Lackfarben Tische, Stühle, Fenster und sogar die Hausfassade. Auf ihrer Webseite brüsten sie sich mit der Tat und kündigen weitere Attacken an. Nachfolgend der ANTIFA-Beitrag im Originalwortlaut:

Die weinbar vino hat am 4 november reichlich farbe abbekommen.

nicht nur der weinladen gehört einem fascho sondern auch die centimeterkette und die geschlossene stieglambulanz sind teil des hch restaurantbetriebs. schon lange treffen sich neonazis in diesen lokalen zur vernetzung, zum saufen und sonstigen scheiss!

Für den 6 november promoten die identitären unter dem namen Aktion451 ein offenes treffen um neue leute anzuwerben. wir sagen kein nazitreff bleibt unbeantwortet – neonazis und ihre treffpunkte angreifen!

kommt am 6 november zum gegenprotest und versaut den faschos ihre feier!

Mittlerweile sollte auch der Justizministerin Sporrer (SPÖ) diese kriminelle Vereinigung bekannt sein. Zwar begnügen sich die kriminellen Antifanten in Österreich noch mit Farb-Attacken und veranstalten noch keine Brandanschläge wie ihre Genossen in Deutschland. Andererseits bedeutet dies aber, dass für kriminellen Aktivitäten noch viel Luft nach oben besteht.

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ANTIFA verübt Brandanschlag und ruft zur Gewalt auf

Wann wird diese kriminelle Vereinigung endlich verboten?

Wie bereits in diversen Medien berichtet, wurde in der Nacht auf den 3. November, auf das Auto eines hochrangigen AfD-Politikers, dessen Adresse laut einem Medienbericht erst vor wenigen Wochen auf einer Antifa-Website geleakt worden war, ein Brandanschlag verübt. An dem Fahrzeug, welches komplett ausbrannte, entstand Totalschaden. Der Tat rühmt sich die ANTIFA. Das ist jene kriminelle Vereinigung, welche die österreichische Justizministerin angeblich nicht kennt bzw. nicht kennen will. In den USA wurde die ANTIFA mittlerweile zur Terrororganisation erklärt.

Aber zurück zum Brandanschlag. In einem Schreiben auf der Webseite Indymedia, bekennt sich die ANTIFA zur Tat. Zudem rufen sie mit den Worten: „Bildet ein, zwei, drei, viele Hammerbanden! Alerta antifascista, egal ob mit Hammer oder Brandsatz!“ und „All you damn’ MAGAfreaks, you will follow Kirk to hell!“ unverblümt zur Gewalt auf. Wir wollen unserer Leserschaft das Bekennerschreibens der kriminellen Organisation nicht vorenthalten und bringen dieses nachfolgend im Originaltext:

Feurige Grüße an die angeklagten, eingeknasteten und untergetauchten Antifas!

In der Nacht auf den 3.11.25 haben wir im Trenknerweg 111 in Hamburg-Othmarschen den BMW von Bernd Baumann, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, mit einem Brandsatz zerstört.

In wenigen Wochen starten zwei große Prozesse gegen Antifas in Dresden und Düsseldorf. Angeklagt sind 13 Gefährt_innen, denen mehrere Angriffe auf Nazis und deren Strukturen in Deutschland und Ungarn vorgeworfen werden. Die hohen Urteile im ersten sogenannten Antifa-Ost-Verfahren und gegen Hanna im September signalisieren einen starken Verurteilungswillen der Repression. Bisher tat sich die Justiz oft schwer, Urteile wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung gegen militante Linke zu fällen, die nicht in der Guerilla organisiert waren. Jetzt versuchen die Herrschenden neue Maßstäbe zu setzen. In Ungarn, in den Niederlanden und in den USA ist die „Antifa“ auf die Liste der „terroristischen“ Gegner gesetzt worden.

In Zeiten, in denen die alltägliche, mörderische, rassistische Praxis von Nazis, Normalos und Bullen immer weiter zunimmt, in denen die militärische Abschottung Europas, Deutschlands oder der USA gegen Geflüchtete intensiviert wird und der us-amerikanische Präsident davon schwafelt, dass er den Geruch der Deportationen am Morgen liebe und Militär gegen antirassistischen Protest und Widerstand einsetzt, in diesen Zeiten ist es dringend notwendig, sich militant antifaschistisch zu organisieren. Also genau das zu tun, was den angeklagten Antifas jetzt vorgeworfen wird.

Bildet ein, zwei, drei, viele Hammerbanden!

Alerta antifascista, egal ob mit Hammer oder Brandsatz!

Wir wollen keine Sexisten, Rassistinnen und Faschos im Stadtbild sehen!

All you damn’ MAGAfreaks, you will follow Kirk to hell!

Clara, Emmi, Luca, Nele, Moritz, Paula, Henry, Johann, Julian, Melissa, Nanuk, Paul und Tobias: viel Kraft, der Kampf geht weiter!

Freiheit für Maja, keine Auslieferung von Zaid nach Ungarn!

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Wende im Fall angeblicher Scheinehe im Großraum Graz

Landeshauptmann Kunasek ordnet nach Zeitungsbericht vollständige Aufklärung des Vorfalles an

Eine Wende gibt es im Fall einer vermeintlichen Familienzusammenführung in der Steiermark. Die Gratis-Zeitung “HEUTE“ hatte darüber berichtet. Erste Meldungen lauteten, dass ein Flüchtling aus dem Großraum Graz für seine Frau einen Aufenthaltstitel bekommen hatte, obwohl die Grazer Fremdenpolizei vor einer „Scheinehe“ gewarnt hatte. Der Mann soll die Frau vor der Hochzeit nur einmal in einem Video-Telefonat gesehen haben.

Der steirische FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptmann Mario Kunasek hatte nach Bekanntwerden des Falles eine sofortige Prüfung der Causa veranlasst. Wie sich jetzt herausstellte, ist der Mann aus Afghanistan lediglich subsidiär Schutzberechtigter und nicht Asylberechtigter. Somit besteht kein Anspruch auf eine Familienzusammenführung. Das Land Steiermark leitete umgehend die Information an die zuständige Botschaft in Islamabad weiter, dass für die Frau – ebenfalls aus Afghanistan – kein österreichisches Visum auszustellen ist, da eben kein Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung besteht.

„Ich erwarte mir, dass dieser Fall vollständig aufgeklärt wird. Es sind die Umstände zu klären, wie es zu diesem Missstand kommen konnte. Asylmissbrauch muss mit allen zu Gebote stehenden Mitteln abgewehrt werden. Die Behörden sind aufgefordert, genauestens hinzusehen und strenge Maßstäbe anzulegen“, sagt Landeshauptmann Mario Kunasek.

Darüber hinaus wird geprüft werden, ob es weitere solcher Fälle gibt.

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FPÖ – Kickl „Gedenken an Terroropfer ist zugleich Erinnerung an Systemversagen!“

Statt Gängelung der Bürger braucht es eine Politik, die nicht vor radikalem Islamismus und Gewalt kapituliert

Anlässlich des fünften Jahrestages des islamistischen Terroranschlags in der Wiener Innenstadt erinnerte heute FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl an die Opfer und ihre Angehörigen, verband das Gedenken aber auch mit einer Kritik am Versagen der damaligen und heutigen Regierungspolitik. „Wir gedenken heute in Trauer jener Menschen, die vor fünf Jahren auf so tragische und brutale Weise aus dem Leben gerissen wurden. Dieses Gedenken muss aber auch eine Mahnung sein. Eine Mahnung daran, dass dieser schreckliche Anschlag kein unabwendbares Schicksal war, sondern die furchtbare Konsequenz eines beispiellosen Politik- und Behördenversagens, für das bis heute niemand die volle Verantwortung übernommen hat“, erklärte Kickl.

Im Zentrum der freiheitlichen Kritik stehe der damalige ÖVP-Innenminister und spätere Kanzler Nehammer, unter dessen Führung alle Warnsignale ignoriert worden seien. „Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass die Behörden im Vorfeld Hinweise auf die massive Gefährdung durch den späteren Attentäter hatten. Sein Treffen mit internationalen Islamisten, sein Versuch, in der Slowakei Munition zu beschaffen – all das lag auf dem Tisch. Doch der damalige ÖVP-Innenminister hat es verabsäumt, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die Bevölkerung zu schützen. Stattdessen wurde zugesehen, wie sich die Katastrophe anbahnt“, so Kickl. Die damals eingerichtete Untersuchungskommission attestierte in ihrem Abschlussbericht, dass innerhalb des Behördenapparats „erhebliche Mängel“ in der Bekämpfung terroristischer Straftaten bestehen.

Die Sicherheitsarchitektur unter der ÖVP habe sich seither kaum verbessert. Jüngste Gewalttaten wie in Villach oder Graz würden beweisen, dass die grundlegenden Probleme ungelöst seien. Kickl kritisierte die von der Verlierer-Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS kürzlich präsentierten Maßnahmen als reinen Aktionismus auf Kosten der Bürger. „Die Antwort der Regierung auf Terror und Gewalt ist nicht, die Täter und ihr ideologisches Umfeld ins Visier zu nehmen, sondern die rechtschaffene Bevölkerung zu gängeln. Messengerüberwachung, Waffenverbote oder absurde Altersbeschränkungen für soziale Medien treffen nicht die Mörder und Terroristen, sondern den unbescholtenen Bürger, der unter Generalverdacht gestellt wird. Das ist eine Politik der Scheinsicherheit, die von der eigenen Inkompetenz ablenken soll.“

Für den FPÖ-Bundesparteiobmann sei klar, dass Kriminelle und Terroristen sich von solchen „Alibi-Gesetzen“ nicht abschrecken ließen. „Wer einen Anschlag plant, den hält kein strengeres Waffengesetz auf, und wer sich radikalisiert, tut das nicht, weil er zu viel Zeit auf TikTok verbringt. Die ausufernde Gewalt in unseren Städten und die steigende Ausländerkriminalität sind das Ergebnis einer verfehlten Migrations- und Sicherheitspolitik, nicht eines Mangels an Überwachung der eigenen Bevölkerung“, betonte Kickl.

Abschließend forderte Kickl: „Der heutige Tag der Trauer muss ein Auftrag sein, endlich Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die Sicherheit, aber auch für die Freiheit in unserem Land. Wir brauchen keine weiteren freiheitseinschränkenden Gesetze, die auf falschen Vorwänden beruhen. Wir brauchen eine ‚Festung Österreich‘ mit konsequentem Grenzschutz, Null-Toleranz gegenüber dem politischen Islam und einer Justiz, die nicht wegschaut. Die Regierung muss endlich die Österreicher schützen, anstatt sie zu bevormunden und ihre Grundrechte zu schleifen!“

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Betagtes Ehepaar in ihrer Wohnung ausgeraubt

Täter gaben sich über die Gegensprechanlage als Halloween feiernde Kinder aus

Das Landeskriminalamt Wien ermittelt derzeit gegen zwei bislang unbekannte männliche Täter, die im Verdacht stehen, am Freitagabend, dem 31.10.2025, ein betagtes Ehepaar – einen 69-jährigen Mann und eine 79-jährige Frau – in deren Wohnung im 13. Wiener Gemeindebezirk beraubt zu haben.

Die Täter sollen an der Gegensprechanlage einen für Halloween typischen Spruch gesagt haben, woraufhin ihnen das Haustor geöffnet wurde. An der Wohnungstür bedrohten sie die Bewohner mit Faustfeuerwaffen und drängten sie in die Wohnung. Dort fesselten sie beide Opfer und durchsuchten die Wohnung nach Wertgegenständen. Anschließend flüchteten sie mit Bargeld, Schmuck und den Mobiltelefonen der Geschädigten. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich.

Die 79-jährige Frau konnte sich schließlich von ihren Fesseln befreien und suchte bei einer Nachbarin Hilfe, die den Polizeinotruf verständigte. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Die mutmaßlichen Täter werden wie folgt beschrieben:

Unbekannter Täter 1:

• männlich, ca. 180–185 cm groß
• sehr schlanke Statur
• schwarze Vollmaskierung (vermutlich schwarzer Schal und Haube mit weißem, vertikal von Stirn bis Genick verlaufendem Streifen)
• hellblaue Augen
• schwarze Kleidung (Jeans, Daunenjacke mit Kapuze, Schuhe, Handschuhe)
• sprach Deutsch mit slawischem Akzent

Unbekannter Täter 2:

• männlich, ca. 175–180 cm groß
• sehr schlanke Statur
• schwarze Vollmaskierung (vermutlich Haube und Schal)
• schwarze Kleidung (Hose, Jacke, Schuhe, Handschuhe)
• sprach Deutsch mit slawischem Akzent

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Opfer wurden körperlich nicht verletzt.  Sachdienliche Hinweise – auch anonym – werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01 31310 33800 (Journaldienst) erbeten.

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Banken müssen Kreditbearbeitungsgebühren zurückzahlen

Prozessfinanzierer Jufina erwirkt wegweisendes Urteil und erwartet „Klageflut in Milliardenhöhe“

Jahrzehntelang haben viele österreichische Banken in Kreditverträgen sogenannte „Kreditbearbeitungsgebühren“ verrechnet, etwa für Liegenschaftsbesichtigungen oder Grundbuchsüberprüfungen – obwohl zusätzlich Pauschalbeträge als „Bearbeitungsentgelt“ zu zahlen waren. Stefan Schleicher, Vorstand des Prozessfinanzierers Jufina, vermutete hier Doppelverrechnungen. Er übernahm einige Fälle zusammen mit dem Anwalt Florian Knaipp. Nach zwei Jahren bekamen sie nun Recht: Laut Oberstem Gerichtshof (OGH) sind diese Kreditbearbeitungsgebühren unzulässig und zurückzuzahlen.

Damit hat die höchste Instanz zum ersten Mal über die Klage eines Verbrauchers zu Kreditbearbeitungsgebühren entschieden. Bisher kam es lediglich zu außergerichtlichen Vergleichen, bei denen einzelne Banken sich zu einer Rückzahlung bereiterklärten. Jetzt ist klar: Alle Gebühren dieser Art sind rückzahlungspflichtig. Beklagte Partei war in diesem Fall die BAWAG P.S.K., sie muss 12.150 Euro rückerstatten. Laut Schleicher dürfte ein Großteil der Hypothekarkredite der meisten österreichischen Banken aus den letzten 30 Jahren betroffen sein.

„Wir rechnen mit einer Klageflut in Milliardenhöhe. Uns erreichen monatlich hunderte Anfragen zu solchen Fällen, mit diesem Urteil werden es wohl nochmal deutlich mehr werden. Darauf sind wir vorbereitet. Nach einem langen Instanzenzug konnten wir endlich klarstellen, dass diese Doppelgebühren nie zulässig waren. Jetzt geht es darum, all den Betroffenen zu ihrem Recht zu verhelfen“, so Schleicher.

Gebühren auch nach Jahren einforderbar

Der OGH begründete sein Urteil mit der Intransparenz dieser Kreditbearbeitungsgebühren. Im vorliegenden Fall wurde ein Pauschalbetrag von 12.150 Euro als „Bearbeitungsentgelt“ verrechnet, doch dazu kamen noch Bearbeitungsgebühren für Einzelschritte von gerichtlicher Eingabe bis zu Grundbuchgesuchen.

Damit ist im Umkehrschluss unklar, wofür der Pauschalbetrag gezahlt wurde. Aufgrund dieser Intransparenz verurteilte der OGH die Bank zur Rückzahlung des Pauschalbetrags. Laut Schleicher gehen die meisten Banken ähnlich vor, besonders bei Hypothekarkrediten gehe es oft um hohe Summen.

Seit einigen Jahren laufen dazu Sammelklagen. Diese scheitern aber oft, weil sich gerade Kreditbearbeitungsgebühren schlecht für dieses juristische Instrument eignen. Denn die gesammelten Fälle müssen laut EU-Recht nahezu deckungsgleich sein, damit sie zusammengefasst werden können.

Doch die Kreditverträge der vielen österreichischen Banken sind unterschiedlich formuliert, die Gebühren tragen verschiedene Namen. Darum werden solche Sammelklagen meist erstinstanzlich abgewiesen. Einige sind in Berufung, sie könnten bis zum Europäischen Gerichtshof hinaufgehen.

„Wir haben daher bewusst den Weg individueller Klagen gewählt, und waren damit erfolgreich. Nun ist auch der Weg frei für die vielen weiteren Fälle, die wir derzeit bearbeiten, und natürlich für all jene, die vielleicht erst jetzt ihre Kreditverträge nach solchen Gebühren durchsuchen. Dazu möchte ich auch dringend raten. Das Urteil gilt rückwirkend, und die Ansprüche verjähren erst nach 30 Jahren“, stellt Anwalt Florian Knaipp klar.

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5-Euro-Scheine statt Entlastung – Regierung ist rücktrittsreif

Während Verlierer-Koalition die Österreicher mit Teuerungswelle überrollt, wird Steuergeld für absurde Umfrage verpulvert

„Die schwarz-rot-pinke Verlierer-Koalition hat offenbar jeglichen Bezug zur Lebensrealität der Menschen verloren. Während Familien und Pensionisten nicht mehr wissen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen, dreht die Regierung, allen voran die SPÖ, weiter an der Preisschraube. Die faktische Verdoppelung der E-Card-Gebühr ist eine unsoziale Strafgebühr für den Krankheitsfall, die massive Teuerung bei den Wiener Linien ein Anschlag auf die Geldbörsen der Pendler und die steigenden Energiegebühren ein weiterer Sargnagel für den Wirtschaftsstandort. Das ist keine Politik für die Menschen, das ist organisierte Abzocke!“, erklärte heute FPÖ-Sozialsprecherin und Klubobmann-Stellvertreterin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch.

Die absolute Krönung dieser Realitätsverweigerung sei aber das Vorgehen von SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann im Zusammenhang mit einer aktuellen, vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Aktion, wobei 5-Euro-Scheine zur Teilnahme an einer Umfrage per Post versendet werden. „In einer Zeit, in der unser Gesundheitssystem an allen Ecken und Enden kracht und die Menschen unter der Rekordteuerung leiden, verpulvert die Ministerin eine Viertelmillion Euro Steuergeld, um 5.000 Menschen 5-Euro-Scheine per Post zu schicken. Das ist nicht nur eine unfassbare Geldverschwendung, sondern eine pure Verhöhnung jedes Bürgers, der tagtäglich ums Überleben kämpft. Anstatt die Menschen endlich wirksam zu entlasten, verteilt man Almosen, um sich die Teilnahme an einer fragwürdigen Umfrage zu erkaufen. Absurder geht es nicht mehr!“, kritisierte Belakowitsch.

Diese Regierung sei ein einziger Chaos-Haufen, der die Probleme nicht löse, sondern verschärfe. „Während Staatssekretär Schellhorn öffentlich um Ideen zur Entbürokratisierung bettelt, werden die Bürger mit immer neuen Gängelungen überzogen. Ob es um die Pensionskürzungen, die Trinkgeldsteuer oder das völlige Versagen in der Gesundheitspolitik geht – diese Regierung schafft nur neue Probleme, anstatt die alten zu lösen“, erklärte die Sozialsprecherin.

Abschließend forderte Belakowitsch: „Anstatt die Österreicher mit immer neuen Gebühren, Steuern und Gängelungen zu belasten und ihr sauer verdientes Geld für unsinnige Projekte aus dem Fenster zu werfen, braucht es endlich eine Politik der Vernunft. Wir fordern eine sofortige Gebührenbremse, echte Entlastungen für Familien und Pensionisten und einen Stopp dieser sinnlosen Steuergeldverschwendung. Diese Regierung ist am Ende und muss umgehend zurücktreten, bevor sie noch mehr Schaden anrichtet!“

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Classic Expo Salzburg begeistert mit Rekordinteresse

Ford GT ’67 Heritage Edition als Star der Auktion

Die diesjährige Classic Expo in Salzburg hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Faszination für automobile Klassiker ungebrochen ist. Die von Hermann Schwarz organisierte Messe, in deren Rahmen jährlich die Versteigerung von Wolfgang Humer und Reinhard Granner vom Auktionshaus Humer&Granner stattfindet, hat sich längst als eine der bedeutendsten Oldtimerveranstaltungen Europas etabliert und zog am vergangenen Wochenende tausende Enthusiasten, Sammler und Neugierige aus dem In- und Ausland in die Messehallen der Mozartstadt.

Besonderes Highlight war erneut die große Auktion, bei der insgesamt 173 klassische Fahrzeuge mit außergewöhnlichem Sammlerwert unter den Hammer kamen. Die Bandbreite reichte von seltenen Vorkriegsmodellen über ikonische Sportwagen bis hin zu modernen Sammlerstücken mit hohem Investmentpotenzial und erzielte ein Auktionsgesamtvolumen von insgesamt 8,5 Millionen EUR.

Im Zentrum des Interesses standen dabei mehrere herausragende Fahrzeuge, etwa ein Bugatti Type 40, der 70 Jahre bei seinem letzten Besitzer in Wien war, das aller letzte Auto von Dirigent Herbert von Karajan, ein Lancia Delta Integrale HF, und auch ein Ford GT ’67 Heritage Edition von 2018, einer der begehrtesten Supersportwagen der letzten Jahre. Das streng limitierte Modell, von dem weltweit lediglich 1.350 Exemplare produziert wurden, wurde in Salzburg in nahezu neuwertigem Zustand versteigert. Von dieser exklusiven Sonderedition, die an den legendären Le-Mans-Sieg von 1967 erinnert, wurde nur ein einziges Fahrzeug im gesamten DACH-Raum ausgeliefert. Dieses Exemplar wechselte für 918.000 EUR in den Besitz eines Wiener Fahrzeughändlers.

„Solche Fahrzeuge sind weit mehr als nur Autos – sie sind rollende Zeitdokumente mit Seltenheitswert und erheblichem Wertsteigerungspotenzial“, erklärte der Veranstalter Wolfgang Humer vor Ort. Gerade auch jüngere Sammler entdecken zunehmend moderne Klassiker wie den Ford GT für sich – ein klares Zeichen dafür, dass automobile Leidenschaft längst generationsübergreifend geworden ist.

Mit dem enormen Besucherandrang von 25.000 und dem großen internationalen Interesse hat die Classic Expo Salzburg einmal mehr Maßstäbe gesetzt – und eindrucksvoll bewiesen, dass historische Fahrzeuge und ihre Geschichten nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben.

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PATIO startet Awareness-Kampagne für Prostatakrebs-Betroffene

Petition fordert zudem EuroKey-Zugang für Männer mit Harninkontinenz

Mit der neuen Awareness-Kampagne „Mann sein. Stark sein. Gesund sein.“ ruft die Prostatakrebs-Initiative PATIO gemeinsam mit John Harris Fitness-Studios alle Männer dazu auf, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen – durch Bewegung, Prävention und den offenen Umgang mit der Diagnose Prostatakrebs. Ziel ist es, das Bewusstsein für die häufigste Krebserkrankung des Mannes zu schärfen, Tabus zu brechen und Betroffene in ihrem Alltag zu stärken.

Im Oktober wurde zudem eine Petition gestartet, die eine wichtige Lücke in der gesundheitlichen Versorgung und Alltagsunterstützung von Prostatakrebs-Betroffenen schließen soll: Menschen mit Harninkontinenz infolge einer Prostatakrebsbehandlung sollen künftig Anspruch auf den EuroKey erhalten.

Die Petition fordert gleiche Rechte und faire Bedingungen für Männer mit Inkontinenz nach Prostatakrebs beim Zugang zum EuroKey. Der EuroKey ist ein europaweit einheitlicher Schlüssel, der Zugang zu barrierefreien Toiletten und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen ermöglicht. Er wird vom österreichischen Behindertenrat ausgegeben. Derzeit gilt Harninkontinenz – wie sie nach Prostatakrebs häufig auftritt – nicht als ausreichender Nachweis für den Anspruch auf einen EuroKey.

Die Petition fordert, dass ein ärztlicher Nachweis über Prostatakrebs oder eine entfernte Prostata mit daraus resultierender Inkontinenz künftig ausreichen soll, um den EuroKey zu erhalten. Aktuell wird Betroffenen der Zugang mit der Begründung verwehrt, dass sie „normale Toiletten“ nutzen könnten und barrierefreie WCs vor allem für Menschen mit Stuhlinkontinenz oder schweren Bewegungseinschränkungen reserviert bleiben sollten.
„Diese Unterscheidung ist unfair und lebensfremd“, so Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Mitterhauser, Gründer und Leiter von PATIO. Auch Männer mit Harninkontinenz stehen oft plötzlich unter Zeitdruck und benötigen Raum und Privatsphäre – etwa zum Wechseln von Einlagen oder Kathetern.“

Die Forderung geht auf die Initiative von Co-Forscher und Mitgliedern der Selbsthilfegruppen zurück, die ihre Erfahrungen aus dem Alltag direkt in die PATIO-Initiative einbringen.

Bewegung als Medizin

„Sport kann genauso wichtig sein wie ein Medikament“, betont Markus Mitterhauser. Aktuelle klinische Studien belegen, dass regelmäßige körperliche Aktivität Nebenwirkungen einer Chemo- oder antihormonellen Therapie reduzieren, das Wohlbefinden steigern und präventiv gegen Krebs wirken kann. Bewegung spielt in der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention eine zentrale Rolle – ebenso wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

Männergesundheitsmonat November: Fokus auf Prävention und Aufklärung

Im Männergesundheitsmonat November starten PATIO und John Harris Fitness erneut ihre gemeinsame Informationskampagne. In allen John Harris Fitness-Studios informieren Videos und Flyer über die Bedeutung von Bewegung, Vorsorge und offener Kommunikation bei Prostatakrebs.
Nach einer Prostatakrebsdiagnose stehen viele Männer vor körperlichen und emotionalen Herausforderungen. Oft werden Sexualberatung oder Physiotherapie zu wenig genutzt. Die Kooperation will Bewusstsein schaffen und zeigen: Bewegung, Information und Austausch können entscheidend zu einer besseren Lebensqualität beitragen.

Digital Health für den Alltag – die PATIOSpots App

Die App PATIOSpots ist ein wichtiger Schritt in Richtung personalisierte Medizin. Sie bietet alltagstaugliche Unterstützung – von einem Toilettenfinder über Informationen zu Anlaufstellen, rechtliche und finanzielle Hilfen bis hin zu Gesundheits- und Rehabilitationsangeboten.

Ergänzt wird sie durch die Website und das Forum „PATIOLounge“, wo Betroffene Fragen wie
„Wie sage ich es meinen Angehörigen?“,
„Wie bereite ich mich auf eine OP vor?“ oder
„Wie gehe ich mit meiner Rückkehr in den Beruf um?“
offen besprechen können.

„Ein wichtiger Teil der Aufklärungsarbeit ist es, Mythen zu entkräften und eine starke Community aufzubauen“, so Mitterhauser.

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SVS will Prothese für Salzburger Trafikantin nicht bezahlen

Unternehmerin braucht Zweitprothese, um ihren Beruf auszuüben

Nach einer schweren Durchblutungsstörung musste Sonja A. der linke Unterschenkel abgenommen werden. Seitdem ist sie auf Prothesen angewiesen – was aber nicht bedeutet, dass Sonja A. in Berufsunfähigkeitspension gehen will: Im Gegenteil, sie hat sich selbständig gemacht und eine Trafik in Salzburg übernommen. Das bedeutet, dass sie viel stehen und gehen muss. Um Schmerzen durch Druckstellen zu vermeiden, wechselt sie mehrmals täglich zwischen zwei Prothesen. Eine davon muss sie jetzt nach einigen Jahren im Einsatz austauschen – aber die dafür zuständige Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) weigert sich, die Kosten zu übernehmen. Eine Prothese müsse genügen, und wenn die in Reparatur ist, solle Sonja S. eben einen Rollstuhl benutzen oder einen Stehhocker.

SVS setzt Unternehmerin Hürden in den Weg

Aus Sicht von Volksanwalt Bernhard Achitz muss die SVS zahlen: „Das Gesetz sagt, dass Hilfsmittel im erforderlichen Ausmaß zur Verfügung zu stellen sind. Auch in den Richtlinien der SVS steht, dass in bestimmten Fällen eine Zweitprothese finanziert wird. Ich kann nicht verstehen, warum die SVS einer Unternehmerin, die bis zum Pensionsalter arbeiten will, solche Hürden in den Weg legt. Sie braucht die Zweitprothese aufgrund ihrer medizinischen und beruflichen Situation.“ An ihren Prothesen sind regelmäßig Anpassungen erforderlich, was jedes Mal zwei bis drei Wochen dauert. Ein Rollstuhl ist für sie keine Option, damit kann sie sich in der Trafik nicht bewegen. Auch ein Stehhocker kommt nicht in Frage, da sie nicht lang sitzen soll.

„So sehr ich sie hasse, so sehr liebe ich sie“, sagte Sonja S. in der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ am 25. Oktober: „Die Prothese ist für mich ein Hilfsmittel, aber eigentlich ist es für mich Lebensqualität. Weil damit bin ich mobil, kann mich wieder frei bewegen, kann alleine in die Arbeit, brauche nicht immer Hilfe. Und ja, wie gesagt, ich bin mit Leidenschaft Trafikantin und das kann ich aber nur wirklich ausleben, wenn ich meine Prothesen habe.“

SVS sagt erneute Prüfung zu

Ihre bisherige Zweitprothese hat sie noch aus ihrer Zeit als Angestellte – die damals zuständigen Versicherungen ÖGK und PVA hatten ihr nämlich anstandslos zwei Prothesen bewilligt. Volksanwalt Achitz: „Es freut mich zu hören, dass die SVS den Fall jetzt erneut prüft. Ich hoffe, sie kommt dabei zu einem guten Ergebnis für Sonja S. und bezahlt ihr die Zweitprothese.“

SERVICE: Die Volksanwaltschaft ist unter post@volksanwaltschaft.gv.at sowie unter der kostenlosen Servicenummer 0800 223 223 erreichbar.

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Totkranker Welpe in Müllsack ausgesetzt

Das Veterinäramt bittet Bürger(innen) um Mithilfe

Das Veterinäramt teilt in einer heutigen Presseaussendung mit, dass am 12. Oktober gegen 22:00 Uhr in einem Gebüsch neben einem Müllcontainer in der Wolgemuthgasse im 22. Bezirk ein Welpe in kritischem Zustand in einem Müllsack gefunden wurde. Das Tier musste in der Folge eingeschläfert werden. Das Veterinäramt bittet Bürger(innen) um Mithilfe bei der Ausforschung des Täters oder der Täterin.

Von einem aufmerksamen Bürger wurde via Hotline des Veterinäramts der Fund eines 3 bis 4 Monate alten Spitzwelpen gemeldet, der winselnd in einem Plastiksack neben einem Müllcontainer lag. Das Tier wurde von der Tierrettung sofort abgeholt und in die Tierklinik zur weiteren Versorgung gebracht. Bei der Erstuntersuchung zeigte der Welpe eine Verformung des Schädels, einhergehend mit Flüssigkeitsansammlungen am Kopf und derart starke neurologische Symptome, dass er letztendlich eingeschläfert werden musste.

“Es ist nicht auszuschließen, dass dieses Tier eine angeborene Veränderung des Schädelknochens hatte. Die Symptomatik lässt jedoch den Verdacht zu, dass das Tier zusätzlich ein Schädel-Hirn Trauma erlitt.” erklärt Ruth Jily, Leiterin des Veterinäramts und ergänzt: “Ganz unabhängig von der Todesursache ist alleine das Aussetzen eines hilflosen Welpens in einem Müllsack eine Straftat. Es drohen Strafen bis zu Ꞓ7.500,-”

Das Veterinäramt bittet daher Bürger(innen) um Mithilfe. Sollten Sie Hinweise haben, wem das Tier gehört hat, oder das Tier wiedererkennen, dann melden Sie dies bitte an der Hotline des Veterinäramts unter 01 4000 8060.

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Jugendlicher durch Messerangriff lebensgefährlich verletzt

FPÖ-Steger: "Brutaler Messerangriff in Wien-Meidling offenbart sicherheitspolitisches Totalversagen der rot-pinken Stadtregierung!"

Tief betroffen und erschüttert zeigt sich die EU-Abgeordnete und Obfrau der FPÖ-Meidling, Petra Steger, angesichts des lebensbedrohlichen Messerangriffs auf einen Jugendlichen am Schedifkaplatz: „Dieser entsetzliche Vorfall unterstreicht einmal mehr die dringende Notwendigkeit, unsere Stadt endlich entschlossen vor den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen zu schützen und konsequente Maßnahmen gegen Straffällige zu ergreifen. Es darf nicht länger hingenommen werden, dass die rot-pinke Stadtregierung vor der eskalierenden Gewalt kapituliert und tatenlos zusieht, wie Wien Schritt für Schritt an Sicherheit verliert. Besonders im Bereich des Meidlinger Bahnhofs sind Messerattacken längst keine Ausnahme mehr und auch die wiederholten Übergriffe im Steinbauerpark durch Banden zeigen, dass sich die Situation dramatisch zugespitzt hat.“

Steger verweist in diesem Zusammenhang auf die besorgniserregende Entwicklung der letzten Jahre: „Seit Beginn der illegalen Massenzuwanderung im Jahr 2015 hat sich die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert. In zahlreichen Fällen sind ausländische Staatsbürger – insbesondere Asylwerber – als Täter oder Verdächtige involviert. Diese Realität darf nicht länger verharmlost, relativiert oder verschwiegen werden.“

Die freiheitliche Europaabgeordnete warnt eindringlich vor einer weiteren Eskalation: „Die Entwicklungen in Frankreich und Großbritannien zeigen deutlich, wohin auch bei uns die Reise gehen wird, wenn der zunehmenden Gewalt nicht endlich mit massivem Polizeieinsatz, konsequenter Strafverfolgung und den härtesten Strafen Einhalt geboten wird. Wien darf nicht dieselben Fehler begehen wie andere europäische Metropolen, in denen Parallelgesellschaften und importierte Gewalt bereits zum Alltag gehören.“

Abschließend fordert Steger ein entschiedenes sicherheitspolitisches Umdenken: „Es braucht endlich strikteste Kontrollen, klare gesetzliche Grenzen und eine konsequente Nullzuwanderung, um die Sicherheit der Wiener Bevölkerung nachhaltig zu gewährleisten. Der Schutz unserer Bürger muss wieder oberste Priorität haben – ohne jede politische Rücksichtnahme und ohne Kompromisse. Nur mit Entschlossenheit, Ordnung und klaren Regeln kann Wien wieder zu einer sicheren Stadt werden.“

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Jetzt eröffnet: Österreichs erstes Restaurant, das ab sofort nur noch von Lehrlingen betrieben wird

Einzigartig in Österreich: Im steirischen Almenland hat mit der „Huab’n“ Österreichs erstes Restaurant eröffnet, das ausschließlich von Lehrlingen betrieben wird

Dieses Restaurant wird ab sofort nur noch von Lehrlingen betrieben: In dem mehr als 300 Jahre alten Bauernhaus, das zum Naturhotel Bauernhofer zählt und als „Huab’n“ bekannt ist, übernehmen ab sofort 28 junge Talente das Kommando. Das Besondere: Die Lehrlinge arbeiten völlig selbständig. Der Start erfolgt in den Bereichen Küche und Service. Schritt für Schritt kommen weitere Aufgaben wie Warenwirtschaft, Einkauf, Dienstplan, Marketing und Controlling dazu. „„Es geht darum, dass die Lehrlinge ihre eigenen Ideen einbringen, Dinge ausprobieren und dabei auch einmal scheitern dürfen – denn gerade Fehler bringen einen weiter““, ist Simon Bauernhofer, Initiator und Hotelchef, überzeugt.

Immer samstags von 11 bis 22 Uhr heißen die Lehrlinge Gäste in ihrem Restaurant im steirischen Almenland willkommen. Wenn es gut läuft, sind weitere Öffnungstage geplant. Die Speisekarte macht Appetit: Regionale Klassiker werden neu interpretiert – vom Gemüsetatar und getrüffelter Maronischaumsuppe über Omas Blunzengröstl bis hin zum Almochsensteak „Steirisch-Asiatisch“ oder dem offenen Apfelstrudel. Platz bietet das À-la-carte-Restaurant für 70 Gäste. Willkommen ist jeder: ob Wanderer auf Zwischenstopp oder Gäste, die ein entspanntes Abendessen im steirischen Naturpark Almenland suchen. Eine Reservierung ist nicht erforderlich, aber gerne möglich unter 03179/8202 oder direkt online.

Die Idee für dieses einzigartige Projekt stammt von der Hoteliersfamilie Bauernhofer, die damit einen ganz neuen Weg der Talenteförderung einschlägt. 28 Lehrlinge sind derzeit im Naturhotel Bauernhofer beschäftigt – das sind mehr als ein Drittel aller Mitarbeiter. „Die Jugendlichen sind unsere Zukunft. Sie können mehr, als man ihnen zutraut – man muss ihnen nur Chancen geben, das auch zu zeigen“, betont Gastgeber Simon Bauernhofer, der selbst bereits mit nur 21 Jahren das familiengeführte Hotel übernommen hat. Als Prüfer bei Lehrabschlussprüfungen weiß er, wie wichtig es ist, dass Lehrlinge nicht nur fachlich top ausgebildet werden, sondern auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen. Daraus entstand die Vision eines eigenen Lehrlingsrestaurants, in dem genau das erlernt werden soll. Verwirklicht wurde das Projekt nur mithilfe der Fachkräfte sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels: In zahlreichen internen Workshops hat das Team gemeinsam mit den Lehrlingen Ideen gesammelt, weiterentwickelt und Schritt für Schritt in die Praxis umgesetzt. Die Hauptausbildung der Jugendlichen findet im À-la-carte-Restaurant des Naturhotels Bauernhofer statt. In der „Huab’n“ können sie das Erlernte ab sofort eigenständig anwenden und Verantwortung übernehmen. „Ein großes Ziel ist es, nicht nur Fachkräfte auszubilden, sondern auch zukünftige Führungskräfte“, betont Simon Bauernhofer. „Gerade Führungskompetenz ist schwer zu erlernen – deshalb möchte ich in diesem Bereich ein Mentor für unsere Lehrlinge sein.“

Kulinarisch setzt das Lehrlingsrestaurant auf regionale Klassiker kombiniert mit weltoffenen Ideen der jungen Köchinnen und Köche. Eigene Reiseerinnerungen aus unterschiedlichen Ländern oder neue Rezeptideen sollen bewusst einfließen. „Wir sind jung, wir wollen ausprobieren und sind sehr dankbar, dass wir die Chance und das Vertrauen dazu bekommen“, sagt Katharina Landauer, die derzeit eine Lehre als Köchin im Naturhotel Bauernhofer absolviert. Im Dienst sind im Restaurant „Huabn“ immer zwischen fünf und sieben Lehrlinge. Bei Erfolg sollen Öffnungszeiten und Angebot erweitert werden.

Die Ausbildung und Förderung junger Menschen hat im Naturhotel Bauernhofer bereits lange Tradition. Trotz der abgeschiedenen Lage gilt das Hotel als Magnet für junge Talente. Bereits 1978 wurde der erste Lehrling eingestellt – seither haben über 150 Jugendliche ihre Ausbildung im Betrieb abgeschlossen. Angeboten werden im Naturhotel Bauernhofer drei Lehrberufe: Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau sowie Restaurantfachmann/-frau mit Rezeption. „Es ist einfach wichtig, den Jugendlichen das Vertrauen zu geben und zu zeigen, wie schön und erfüllend die Arbeit in der Gastronomie und Hotellerie ist“, so Simon Bauernhofer. Dass die Arbeit der Lehrlinge in diesem Betrieb besonders geschätzt wird, zeigt sich auch an diversen Benefits: So gibt es neben einer Lehrlingsprämie auch Lehrlingsausflüge, die ein echtes Highlight sind und sehr beliebt bei den Jugendlichen. Möglich macht die erfolgreiche Lehrlingsarbeit und die dadurch entstandene Eröffnung des Restaurants jedoch nur das starke Team im Hintergrund, betont Bauernhofer: „Ohne unsere Fachkräfte, Ausbildnerinnen und Mitarbeiterinnen wäre das nicht denkbar. Für dieses gute Miteinander sind wir unglaublich dankbar!“

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Aufhebung des Verbots von Social Egg Freezing in Österreich

Für Tiny Feet, Niederösterreichs größte Kinderwunschkliniken, stellt diese Entscheidung einen Meilenstein für Frauen dar, um ihre Familienplanung selbst zu bestimmen

Der Verfassungsgerichtshof hat am Dienstag, 21. Oktober entschieden, dass das Verbot von Social Egg Freezing verfassungswidrig ist und daher ab dem 1. April 2027 auch in Österreich erlaubt sein wird. Somit wird das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen auch ohne medizinischen Grund möglich. Tiny Feet begrüßt diese Entscheidung für mehr Selbstbestimmtheit beim Kinderwunsch sehr.

Die Experten von Tiny Feet sprachen sich in der Vergangenheit klar für eine Legalisierung von Social Egg Freezing in Österreich aus, um Frauen in ihrer Entscheidungsfreiheit und Autonomie zu fördern und Diskriminierung zu vermeiden. Umso mehr sind die niederösterreichischen Kinderwunschkliniken über das aktuelle Urteil des Verfassungsgerichthofes erfreut.

„Mit Social Egg Freezing wird Frauen nun auch in Österreich ermöglicht, ihren Kinderwunsch selbstbestimmt zu planen – damit wird die vollkommene Entscheidungsfreiheit bei der Fortpflanzung endlich Realität“, bringt Dr. Rudolf Rathmanner, Gründer der Tiny Feet Kinderwunschkliniken, das positive Urteil auf den Punkt. „Ebenso würden wir es sehr begrüßen, wenn künftig auch Single-Frauen die Möglichkeit einer IVF-Behandlung erhalten – ein weiterer bedeutender Schritt für mehr Gleichberechtigung und individuelle Lebensentscheidungen.“

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Kulinarik-Magazin KALK&KEGEL legt sich mit Nestlè & Co. an

KALK&KEGEL bringt zu Halloween eine Masken-Serie heraus mit den CEOs von umstrittenen Lebensmittelkonzernen

Es ist eine mutige Aktion, mit der sich das aufstrebende Kulinarik- und Weinmagazin KALK&KEGEL jetzt die großen Konzerne vorknöpft. Es geht um bekannte Kritikpunkte gegen Großkonzerne wie Nestlè, Mondelēz (u.a. Milka, Oreo, Toblerone) oder Bayer, die von möglicher Kinderarbeit bis hin zu dreisten Werbelügen reichen. KALK&KEGEL nimmt das zum Anlass und bringt rechtzeitig vor Halloween nun eine Masken-Serie heraus mit den Gesichtern der CEOs dieser drei Konzerne – Philipp Navratil (CEO Nestlé), Dirk Van de Out (CEO Mondelēz International) und William N. Anderson (CEO Bayer AG).

Auf den Rückseiten der Masken werden jene Geschichten erzählt, warum diese drei Konzerne 2025 besonders stark kritisiert wurden: Nestlè wegen gravierender Vorwürfe im Zusammenhang mit Wasserbewirtschaftung, Mondelēz wegen möglicher Kinderarbeit und dreisten Werbelügen und Bayer mit dem Pflanzengift Glyphosat, das über Trinkwasser und Lebensmittel auch in unsere Körper gelangen kann.

KALK&KEGEL-Herausgeber Michael Pöcheim-Pech: „„Es geht darum, die Kritik an diesen Mega-Lebensmittelkonzernen laut nach außen zu schreien. Satire war dafür schon immer gut geeignet. Und genau so sehen wir diese Aktion.““ Verkauft wird die Maskenserie um 10 Euro über den Shop auf KALK&KEGEL (www.kalkundkegel.com/shop). Der Reinerlös wird an die UNICEF Trinkwasser-Projekte für Kinder gespendet.

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FPÖ – Hafenecker „Fall Sagmeister zeigt einmal mehr, wie der ORF zur Regierungspropagandaanstalt verkommen ist!

„Zwangssteuer“ als Kitt für „Symbiose zum Machterhalt“ zwischen Einheitsparteien und ORF muss abgeschafft werden

„Wer nicht willfährig in der zwangssteuerfinanzierten Regierungspropagandaanstalt mitspielt, ist seinen Job los. Das sind untragbare Zustände, wie man sie sonst nur aus autoritären Regimen kennt“, zeigte sich FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA über die Schilderungen von Sonja Sagmeister gegenüber der deutschen Zeitung „Welt“ zu den Gründen ihrer Kündigung durch den ORF entsetzt. Besonders der Umstand, dass sie nach eigenen Aussagen zuerst „kaltgestellt“ und anschließend „strafversetzt“ worden sei, weil sie sich bei einem Interview mit dem damaligen ÖVP-Wirtschaftsminister Kocher nicht an den vorgegebenen Fragenkatalog gehalten habe, lasse „abgrundtief in das Medienverständnis der ÖVP und das tatsächliche Selbstverständnis des ORF“ blicken.

„Die Chefetage am Küniglberg mitsamt ihrem linksgedrallten Redakteursrat inszeniert sich selbst permanent als Fels in der Brandung von ‚Fake News‘, ‚Desinformation und Propaganda, versteht sich als Gralshüter des ‚Qualitätsjournalismus‘ und als Wächter der einzig wirklichen Wahrheit. Ein Blick durchs Schlüsselloch in den Maschinenraum des ORF, wie ihn der Fall Sagmeister ermöglicht, bestätigt aber genau das, was die Bevölkerung nicht erst seit Corona längst erkannt hat: Nämlich, dass der ORF selbst die größte Systemorgel und der übelste Regierungslautsprecher ist“, so Hafenecker, für den sich die Frage aufdrängt, in wie vielen Fällen noch Interviews mit Regierungsmitgliedern vorgegeben waren: „Dass es sich hier um einen Einzelfall handelt, ist vollkommen lebensfremd. Die gekündigte ORF-Journalistin meint selbst, dass ihr Fall symptomatisch für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Systems sei!“

Deshalb würden sowohl die „Verlierer-Ampel-Parteien“ als auch der ORF so auf der „Zwangssteuer“ beharren, weil diese der „Kitt für ihre Symbiose zum Machterhalt“ sei. „Die einen regieren gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung, die anderen spielen dazu die mediale Begleitmusik und dürfen sich dafür über einen von den Bürgern zwangsfinanzierten Luxus- und Privilegienstadl freuen. Daher ist eine Totalreform des ORF samt Abschaffung der ‚Zwangssteuer‘ dringender denn je!“, so der freiheitliche Mediensprecher.

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Rund neun Kilogramm Kokain in Ferienwohnung entdeckt

Putzfrau machte brisanten Fund

Eine Putzfrau entdeckte im Zuge der Reinigung einer Ferienwohnung in der Engerthstraße, im 20. Wiener Gemeindebezirk, rund neun Kilogramm Kokain, das in einem Sofa versteckt war, und verständigte umgehend die Polizei.

Polizisten der Polizeiinspektion Leopoldsgasse trafen vor Ort auf den Mieter der Ferienwohnung, einen 34-jährigen serbischen Staatsangehörigen. Dieser gab an, er warte darauf, wieder Zutritt zur Wohnung zu erhalten, da diese von der Reinigungskraft versperrt worden sei.

Gemeinsam mit dem Mann betraten die Polizisten die Wohnung, stellten das Suchtmittel sicher und nahmen den 34-Jährigen fest. Der Tatverdächtige machte zum Besitz des Kokains keine Angaben.

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Woche der Wiederbelebung: 41 Defibrillatoren können Leben im Gemeindebau retten

Kostenlose Reanimationstrainings für Bewohnerinnen und Bewohner im Oktober

Vom 13. bis 19. Oktober steht ganz Österreich im Zeichen der Wiederbelebung. Der Höhepunkt ist der Internationale Tag der Wiederbelebung am 16. Oktober. Gemeinsam erinnern Wiener Wohnen und der Verein PULS daran, wie wichtig rasches Handeln im Notfall ist – mit Herzdruckmassage und dem Einsatz eines Defibrillators kann Leben gerettet werden.

Lebensrettende Fakten

In Österreich sterben jährlich über 12.000 Menschen am plötzlichen Herztod. 80 Prozent der Fälle passieren in den eigenen vier Wänden. Jede Minute ohne Hilfe reduziert die Überlebenschance deutlich. Wer schnell handelt und einen Laien-Defibrillator einsetzt, kann die Überlebensrate von 20 auf bis zu 70 Prozent erhöhen.

Wiener Gemeindebauten als Sicherheitsnetz

In 26 Wohnhausanlagen von Wiener Wohnen stehen bereits 41 öffentlich zugängliche Defibrillatoren rund um die Uhr zur Verfügung. Sie können im Notfall Leben retten, indem sie die Zeit bis zur Ersthilfe entscheidend verkürzen. Die Geräte erreichen direkt 80.000 Bewohner und stehen auch allen Menschen in Wien offen, die sich in der Umgebung befinden. Die Defis sind in allen Stiegenhäusern deutlich gekennzeichnet. Anschaffung und laufender Betrieb werden von Wiener Wohnen übernommen, für die Mieter entstehen keine zusätzlichen Kosten.

„Wenn Sekunden zählen, zählt auch der Zusammenhalt, deshalb bringen wir lebensrettende Hilfe dorthin, wo die Menschen wohnen“, erklärt Katharina Klement, Vizedirektorin von Wiener Wohnen. „Leicht bedienbare Defibrillatoren und gut erreichbare Trainings senken Hürden und erhöhen Chancen für alle Generationen und alle Haushalte im Gemeindebau“.

Nachweislich wirksam und leicht zu bedienen

Seit 2019 arbeiten Wiener Wohnen und der Verein PULS eng zusammen, um Bewusstsein und Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen auszubauen. Die Erfolge dieser Partnerschaft sprechen für sich: Die Defis haben bereits 49-mal Menschen das Leben gerettet. Laien-Defibrillatoren sind einfach zu bedienen, geben Schritt-für-Schritt-Anweisungen und können im Notfall von jedem verwendet werden.

„Öffentlich zugängliche Defis sind einfach enorm wichtig, das sehen wir in unserem Arbeitsalltag immer wieder. Denn bei einem Herzstillstand sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um zehn Prozent, denn ohne Blutzirkulation treten im Gehirn nicht wiedergutzumachende Schäden auf“, betont Priv.-Doz. DDr. Sebastian Schnaubelt, 2. geschäftsführender Präsident von PULS. „Aktuell liegt die Überlebensrate in Wien bei jenen Fällen mit günstigen Voraussetzungen bei rund 30 Prozent – und jede Maßnahme hilft, ein Leben zu retten. Dank des mittlerweile gut ausgebauten Wiener-Definetzwerks können Laien-Helfer jederzeit auf einen der mittlerweile zahlreichen öffentliche Defibrillatoren zugreifen, um noch schneller und gezielter helfen zu können.“

Reanimationstrainings direkt im Gemeindebau

Der Verein PULS bietet regelmäßig Trainings direkt vor Ort, in den Gemeindebauten an. Allein heuer erlernen damit bis zu 25.000 Bewohner*innen praktische Erste-Hilfe-Kenntnisse.

Heuer bietet der Verein noch zwei Termine im Oktober an – kostenlos, ohne Anmeldung oder Vorkenntnisse, jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr:

Donnerstag, 23.10., 1170 Wien, Zeilergasse 7-11 (Eingangstor zum Wiedenhoferhof)

Mittwoch, 29.10., 1030 Wien, Rabenhof (Aufgang zum Rabenhoftheater)

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Polizei nimmt Serienwohnungseinbrecher fest

Gesamtschaden über 600.000 Euro

Nach intensiven Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle West, und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, ist es nun gelungen, einen rumänischen Staatsangehörigen festzunehmen, der im dringenden Verdacht steht, zahlreiche Wohnungseinbruchsdiebstähle in Wien begangen zu haben. Der bislang bekannte Gesamtschaden beläuft sich auf über 600.000 Euro.

Der bereits einschlägig vorbestrafte 49-Jährige, der über keinen aufrechten Wohnsitz im Bundesgebiet verfügt, soll seit dem Jahr 2019 vorwiegend ältere Personen in Wien-Hietzing beim Verlassen ihrer Wohnhäuser oder vor Geschäftslokalen in Gespräche verwickelt und ihnen dabei unbemerkt ihre Schlüssel entwendet haben. In weiterer Folge soll er in die Wohnungen der Opfer eingedrungen sein und Bargeld, Schmuck und Goldmünzen gestohlen haben. In zumindest zwei Fällen kam es zu Konfrontationen und körperlichen Auseinandersetzungen mit den Opfern, als diese den Täter in ihren Wohnungen überraschten, wobei jedoch niemand verletzt wurde.

Nun wurde der Beschuldigte im 15. Bezirk von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) erkannt, als er gemeinsam mit einem weiteren Mann ein Fahrzeug bestieg. Der Gesuchte konnte angehalten und festgenommen werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt überstellt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

Es ist davon auszugehen, dass der Tatverdächtige noch weitere gleichartige Taten begangen haben könnte. Sollten jemand Opfer oder Zeuge dieser der Polizei noch nicht bekannten Vorfälle geworden sein, wird um Kontaktaufnahme mit der Wiener Polizei gebeten.

Empfehlung der Kriminalprävention:

– Legen Sie Eigentums- bzw. Inventarverzeichnisse an.
– Fotografieren Sie Schmuck- und Kunstgegenstände und notieren Sie Gerätenummern.
– Verwahren Sie Wertsachen in einem Tresor (idealerweise mit Zahlenschloss).
– Bewahren Sie Mobiltelefone, Geldbörsen und Schlüssel möglichst in verschlossenen Innentaschen auf (Achtung bei Handtaschen mit Magnetverschluss!).

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FPÖ – Schnedlitz „Jetzt, wo die Sozialdemokraten dabei sind, werden die Pensionisten verraten!“

Verlierer-Koalition greift Pensionisten in die Tasche, anstatt bei sinnlosen Förderungen, NGOs und im Asyl- und Sozialsystem zu sparen

Mit einer scharfen Abrechnung mit der Budgetpolitik der schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition meldete sich heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz in der Debatte im Nationalrat zu Wort. Er warf der Regierung vor, bei den Pensionisten den Sparstift anzusetzen, während an anderer Stelle Steuergeld mit vollen Händen für systemfremde Ausgaben verschleudert werde. Die FPÖ habe in Regierungsverantwortung bewiesen, dass ein anderer und gerechterer Weg möglich sei.

Schnedlitz erinnerte an die Erfolge der freiheitlichen Regierungsbeteiligung der Vergangenheit und zog einen klaren Vergleich zur heutigen Situation: „2018 unter Herbert Kickl wurden die Pensionisten nicht verraten, sondern die ÖVP-FPÖ-Regierung hat die Pensionen in der Inflationshöhe und für die niedrigen Pensionen sogar über der Inflationsrate angepasst.“ Die Verantwortung für die aktuellen Kürzungen wies er klar der SPÖ zu: „Jetzt, wo die Sozialdemokraten dabei sind, genau jetzt werden die Pensionisten verraten.“ Auch die budgetäre Disziplin unter freiheitlicher Beteiligung sei vorbildlich gewesen. „2019 hat diese Bundesregierung einen Budgetüberschuss von 0,5 Prozent übergeben. Überschuss, das ist etwas Gutes, wenn man mehr wirtschaftet, als man ausgibt. So hat die Freiheitliche Partei gearbeitet, das sind Fakten, daran können sich die Menschen auch noch erinnern“, erklärte der FPÖ-Generalsekretär.

Die aktuelle Sparlogik der Regierung sei für Schnedlitz völlig verfehlt und unsozial. Er illustrierte dies mit einem einfachen Vergleich einer Familie, die in finanziellen Nöten steckt: „Man könnte natürlich hergehen und sagen, kürzen wir bei der Oma und beim Opa das Geld für das Essen. Das ist das, was Sie jetzt machen mit den Pensionskürzungen, anstatt dass Sie hier wirklich in der Substanz und im System kürzen wollen.“ Das Einsparungspotenzial liege woanders, etwa bei Millionen an Förderungen im Sozialressort. „Sie bezahlen für Dinge, die in Österreich kein Mensch braucht. So einfach ist die Rechnung und so einfach sind die Fakten“, so Schnedlitz.

Abschließend stellte der FPÖ-Generalsekretär klar, wo der fundamentale Unterschied zwischen der FPÖ und der „Einheitspartei“ aus ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen liege. Es sei zutiefst ungerecht, bei den Pensionisten zu sparen, während gleichzeitig Geld für NGOs, Vereine und fragwürdige Sozialleistungen vorhanden sei. „Das ist nicht gerecht und genau damit haben die Pensionisten auch ein Problem, die dieses Land aufgebaut haben. Das ist der Unterschied zwischen uns Freiheitlichen und der Einheitspartei!“

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Ab 2026: Heiratsantrag im Weltall bei einem exklusiven Dinner möglich

Antrag in 35 Kilometern Höhe - schwerelos und zeitlos

Ab 2026 wird es möglich sein, im Weltall bei einem romantischen Dinner zu zweit um die Hand seiner Liebsten anzuhalten. In einer von einem Stratosphärenballon getragenen Raumkapsel genießen die Verliebten ein außergewöhnliches Menü – kreiert von einem französischen Sternekoch und serviert von einem KI-Roboter.

Die Pariser Agentur ApoteoSurprise, spezialisiert auf spektakuläre Heiratsanträge, schreibt Geschichte: Ab 2026 bietet sie ein einmaliges Erlebnis – einen Antrag bei einem Dinner im Weltall, 35 Kilometer über der Erde.

Am Raumfahrtzentrum empfängt ein erfahrener Pilot das Paar und begleitet es in eine hochmoderne, kugelförmige Raumkapsel. Diese ist nach höchsten Sicherheitsstandards gebaut und mit modernster Technik ausgestattet. Die Kapsel bietet höchsten Komfort sowie eine atemberaubende 360°-Panoramasicht auf unseren Planeten. In der Mitte des Innenraums ist ein elegant gedeckter Tisch – inspiriert von den besten Pariser Gourmetrestaurants.

Empfangen werden die Gäste von StellarEmbrace, einem eigens entwickelten Roboter mit künstlicher Intelligenz, der in Kooperation mit einem britischen Start-up entstanden ist. StellarEmbrace erkennt die Gefühle der Partner, spricht die Dame mit ihrem Vornamen an, überreicht ihr einen Rosenstrauß und kündigt das exklusive Dinner unter den Sternen an.

Die Druckkabine, getragen von einem Helium-Stratosphärenballon, steigt rund zwei Stunden sanft empor. In 35 Kilometern Höhe, oberhalb von 99 % der Erdatmosphäre, eröffnen sich einzigartige Blicke auf die Erdkrümmung, den blauen Schimmer der Atmosphäre und die tiefe Schwärze des Weltraums. Ein Moment, der das Bewusstsein verändert: der legendäre Overview Effect, den bisher nur wenige hundert Astronauten erleben durften.

Während das Paar schwebt, serviert StellarEmbrace ein exklusives Fünf-Gänge-Gourmetmenü mit Wein- und Champagnerbegleitung – kreiert von einem französischen Chefkoch mit zwei Michelin-Sternen. Begleitet wird das Erlebnis von einer sorgfältig ausgewählten Playlist mit Klassikern wie „Space Oddity“ (David Bowie), „Across the Universe“ (The Beatles) oder „Walking on the Moon“ (The Police).

Kurz vor dem Dessert unterbricht der Roboter charmant das Dinner: Der Bräutigam habe etwas Wichtiges vergessen. Eine geheimnisvoll leuchtende Truhe wird gebracht. Nur ein geheimer Code kann sie öffnen. Als dem Mann der Code wieder einfällt, öffnet sich die Truhe – und darin liegt ein luxuriöses Ringetui. Der große Moment ist gekommen: Ein Heiratsantrag – schwerelos und zeitlos, mitten im Weltall.

Nach dem emotionalen Höhepunkt beginnt der sanfte Rückflug. Zwei Stunden später landet die Kapsel sicher auf der Erde. Dort wartet die letzte Überraschung: Der Roboter hat jede Sekunde des Abenteuers aufgenommen – von der Ankunft bis zum Antrag.

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