ÖAMTC-Untersuchung 15 von 25 Warnwesten reflektierten nicht

Vorsicht beim Onlinekauf - Produkte aus Einzelhandel haben bestanden

Der ÖAMTC und seine Partnerorganisationen haben im Vorjahr erstmals 14 Warnwesten in Hinblick auf ihre Reflexionsstärke untersucht. Damals erfüllten erschreckende 30 Prozent der Modelle ihren Zweck nicht. Heuer wurde die Untersuchung auf 25 Modelle ausgedehnt – und dabei, soweit möglich, auch jene aus 2024 nachgetestet. Das Ergebnis fiel noch schlechter aus, wie ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl berichtet: „Von 25 Warnwesten haben nur zehn bestanden, 15 haben unzureichend bis gar nicht reflektiert. Das ist völlig inakzeptabel – eine Warnweste dient der eigenen Sicherheit, um speziell im Dunkeln rechtzeitig gesehen zu werden. Wenn sie das nicht gewährleistet und man wiegt sich in Sicherheit, können die Konsequenzen im Straßenverkehr tödlich sein.“ Das gilt für Kfz-Lenker, die z. B. im Falle einer Panne aussteigen, aber auch für Fußgänger, Radfahrer und Kinder, die eine Weste anlegen, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

Testablauf und Unterschiede zwischen Online- und Einzelhandel

Geprüft wurden 25 Warnwesten für Kinder und Erwachsene. 20 Modelle wurden bei verschiedenen großen Online-Portalen bestellt, fünf Produkte inkognito im Einzelhandel, beispielsweise bei Discountern, erworben. Nach einem Schnelltest anhand einer Referenzkarte wurde in einem unabhängigen Testlabor überprüft, ob die Produkte die Anforderungen der geltenden Normen erfüllen. „Interessanterweise hat sich hier gezeigt, dass alle im Einzelhandel gekauften Warnwesten den Normen entsprechend reflektiert haben, während das bei 75 Prozent der online bestellen Westen nicht der Fall war“, erklärt Kerbl. Der Techniker rät, beim Onlinekauf darauf zu achten, ob die Normen „EN ISO 20471“ bei Westen für Erwachsene bzw. „EN 17353“ bei Kinderwesten angeführt sind. Bei den Exemplaren aus dem Einzelhandel war ein entsprechendes Label eingenäht.

Kann man die Reflexionsfähigkeit selbst prüfen?

Der ÖAMTC-Techniker erklärt: „Ob im Geschäft oder zu Hause: man kann ganz gut selbst testen, ob eine Warnweste ordentlich reflektiert: Leuchtet man mit einer Taschenlampe oder dem Smartphone-Licht in Augenhöhe direkt auf die Weste, sollte sie bei einem Abstand von etwa drei Metern strahlend weiß reflektieren. Die Tests im Labor haben im Grunde bestätigt, was wir schon vorab mit einfachen Mitteln beobachten konnten: Es gab wenige Grenzfälle – entweder reflektierten die Produkte ordentlich oder so gut wie gar nicht.“ Für die Sichtbarkeit im Dunkeln ist die Wirkung des Reflexionsstreifens entscheidend – ob die Weste ansonsten leuchtend gelb, orange oder rot ist, spielt keine Rolle, solange dabei die Normen erfüllt werden. Die Leuchtfarben dienen der Sichtbarkeit bei Tag.

„Eine ordentlich reflektierende Warnweste ist bei Dunkelheit im Abblendlicht aus über 100 Metern erkennbar. Mit einer unzureichend reflektierenden Weste verhält es sich wie ohne – die Sichtbarkeit reduziert sich auf wenige Meter. Der eigenen Gesundheit zuliebe sollte man beim Kauf also gut achtgeben. Man kann sich hier übrigens auch nichts sparen, denn viele der durchgefallenen Warnwesten waren nicht einmal günstiger“, stellt Kerbl abschließend klar.

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Messerattacke auf Mitarbeiterin einer Anwaltskanzlei

Öffentlichkeitsfahndung der Polizei

In den heutigen Nachtmittagsstunden, gegen 15:15 Uhr, kam es in einer Anwaltskanzlei in Wien Landstraße zu einem körperlichen Übergriff auf eine Mitarbeiterin.  Die 56-jährige Kanzleikraft wurde im Zuge eines Gespräches mit einem 53-jährigen Klienten, von diesem mit einem Messer attackiert. Nach dem Angriff ergriff der Mann mit der Tatwaffe zu Fuß die Flucht. Die Wiener Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Diese verlief bislang negativ.

Die Wiener Polizei veröffentlicht über Anordnung der Staatsanwaltschaft die Bilder des Tatverdächtigen.  Zeugen, denen der mutmaßliche Täter vor, während oder nach seiner Flucht aufgefallen ist, werden gebeten den Mann keinesfalls anzusprechen bzw. anzuhalten, sondern sich direkt mit der Polizei unter 133 in Verbindung zu setzen . Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien, unter der Telefonnummer 01-31310-33800 erbeten.

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UPDATE: 04.02.2025

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Heuer bereits drei tödliche Unfälle von Fußgängern nach Notfällen auf Autobahnen

Richtiges Verhalten in einer Notsituation oder bei einer Panne auf der Autobahn

Das heurige Jahr ist gerade mal 34 Tage alt und es gab auf Autobahnen bereits drei tote Fußgänger. Drei Vorfälle, die glimpflich hätten enden müssen, haben heuer bereits dazu geführt, dass die jeweiligen Lenker dabei tragischerweise leider ums Leben kamen. In allen drei Fällen kam es zu einer Notsituation auf der Autobahn, nach denen die Männer aus ihren Autos stiegen. Dabei wurden sie jeweils von nachkommenden Fahrzeugen erfasst und tödlich verletzt.

Mitte Jänner kollidierte ein Lenker auf der A 3 Südostautobahn im Gemeindegebiet von Müllendorf mit einem Reh. Der Mann hielt sein Fahrzeug auf dem ersten Fahrstreifen und ging in Richtung Reh, wobei ein nachkommendes Sattelkraftfahrzeug gegen den Pkw stieß und diesen auf den 72-Jährigen schleuderte. Auf der A 1 Westautobahn war eine Panne Auslöser für den tödlichen Unfall. Der Lenker hatte auf dem Pannenstreifen gehalten, beim Verladen des Pkw auf das Abschleppfahrzeug eines alarmierten Verwandten, wurde der 45-Jährtige ebenfalls von einem Lkw erfasst. Und am Freitag, den 31. Jänner, hatte ein 26-Jähriger seinen Pkw auf der A 22 Donauufer Autobahn auf dem schmalen Pannenstreifen abgestellt, weil ein Warnsignal aufgeleuchtet hatte. Als er ausstieg, wurde er von einem Pkw erfasst.

Gerade in aufregenden und angespannten Situationen ist es aber besonders wichtig, Ruhe zu bewahren, appelliert die ASFINAG angesichts dieser besonders tragischen Vorfälle.

So verhält man sich bei Pannen und in anderen Notsituationen auf einer Autobahn richtig:

Warnblinkanlage einschalten, den nachfolgenden Verkehr auf sich aufmerksam machen.

Sichtbarkeit auch abseits des Fahrzeuges gewährleisten, Warnweste anziehen, Pannendreieck aufstellen (etwa 200 Meter entfernt).

Das Fahrzeug so weit wie möglich an den Fahrbahnrand stellen.

Richtig aussteigen! Am Pannenstreifen am besten auf der Beifahrerseite. Andernfalls mehrmals davon überzeugen, dass sich kein anderes Fahrzeug nähert.

Wenn möglich am besten über die Notrufsäule Hilfe holen, weil die ASFINAG dann den genauen Standort kennt und zielgerichtet Hilfe schicken kann (alle zwei Kilometer auf beiden Richtungsfahrbahnen), oder per Mobiltelefon über den Notruf 112.

In Sicherheit bringen, hinter der Leitschiene und etwas entfernt vom abgestellten Fahrzeug auf Hilfe warten.

Mehr Informationen über das richtige Verhalten gibt es auch im ASFINAG-Blog: https://blog.asfinag.at/auf-der-autobahn/notfall-auf-der-autobahn/

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Lena Schilling verklagt Bohrn Mena

Bohrn-Mena ersucht seine Fans um finanzielle Unterstützung

Vermutlich können sich viele unserer Leser(innen) noch an den Skandal um Lena Schilling erinnern. Die junge Dame, die nun EU-Abgeordnete mit einem fürstlichen Monatsgehalt ist, sorgte mit diversen Aussagen für Erstaunen und Verwunderung. Mit dem Ehepaar Bohrn-Mena kam es sogar zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, welche schlussendlich mit einem Vergleich endete. Nun dachten wir, dass die Causa „Lena Schilling“ beendet sei.

Dass dem nicht so ist, beweist ein gestriges Posting von Sebastian Bohrn-Mena auf seinem Facebook-Account. In diesem teilt er mit, dass er von Schilling verklagt wurde.

„Man muss sich das einmal vorstellen: Sie hat eine Klage gegen mich eingebracht, in der sie sich gegen Äußerungen von mir verwehrt, von denen sie selbst nicht einmal behauptet, dass sie unwahr sind. Worum geht’s hier also? Es geht scheinbar darum, dass ich mundtot gemacht werden soll. Ich lasse mich von Lena Schilling aber nicht mundtot machen. Und einschüchtern lasse ich mich von ihr auch nicht“, so Bohrn-Mena.

Als Grund für die Klage gibt er an, dass Schilling scheinbar die Geschichte umschreiben und ihn mit einer Klage zum Schweigen bringen wolle. Diese Klage dürfte ihn finanziell an die Nieren gehen, denn er resümiert, dass er kein EU-Abgeordneter sei, der keine 10.000 Euro pro Monat an Steuergeld verdiene. Er habe auch keine Spesenpauschale des EU-Parlaments zur Verfügung, sondern müsse das alleine stemmen und die Causa erreiche langsam ein finanzielles Ausmaß, das nicht mehr alleine bewältigbar sei. Aus diesem Grund ersucht er seine Fans um finanzielle Unterstützung, auf einem dazu eigens eingerichteten Spendenkonto.

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Schussattentate auf Passanten in Wien

Unbekannter schießt im 21. und 22. Bezirk auf junge Frauen

Am gestrigen Abend, gegen 21:15 Uhr, schoss ein bislang unbekannter Täter in der Gitlbauergasse vermutlich mit einer Gas- oder einer Druckluftwaffe auf eine 16-jährigen Passantin, wobei diese unter anderem im Kopfbereich leicht verletzt wurde. Sie musste von einem Rettungsdienst behandelt werden.

Wenig später wurde der Polizeinotruf erneut verständigt, nachdem ein 14-jähriges Mädchen angab, dass im Bereich des Rennbahnweges auf sie geschossen worden sein soll. Dabei dürfte der mutmaßliche Täter das Mädchen verfehlt und den Glaskasten einer Reklametafel beschädigt haben.

Die Ermittlungen sind in vollem Gange. Laut ersten Erkenntnissen dürfte es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen geben. In beiden Fällen soll es sich um eine dunkel gekleidete männliche Person im Alter zwischen 17 – 25 Jahren handeln. Sie soll sich in Begleitung einer Gruppe von jüngeren Personen befunden haben.

Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden über den Notruf 133 oder in jeder Polizeiinspektion entgegen genommen.

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Weltkrebstag 4. Februar 2025

Nuklearmedizin und Theranostik: Meilensteine zur personalisierten Krebsbehandlung

Seit mehr als 80 Jahren bietet die Nuklearmedizin personalisierte Medizin in der Diagnostik und Therapie (=Theranostik) von verschiedenen Tumorerkrankungen an. In der Diagnostik werden kleine Mengen radioaktiver Medikamente (sogenannte Radiopharmaka) in eine Armvene injiziert. Die Verteilung im Körper wird dann mit speziellen bildgebenden Geräten wie PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und SPECT (Single-Photonen-Emissions-Computer-Tomographie) dargestellt.

Die Nuklearmedizin kann dabei helfen, den genauen Ort und das Ausmaß (=Befall) von Tumorerkrankungen zu bestimmen und so eine genauere Diagnose zu ermöglichen. Bei einzelnen personalisierten Anwendungen kommt eine Auswahl spezifischer Radiotracer in Abhängigkeit von der Tumorerkrankung zum Einsatz. Für die Therapie werden zielgerichtete Medikamente eingesetzt, die chemisch mit einem Radionuklid (früher sagte man Radioisotop) verbunden sind, dass eine Strahlenwirkung auf den Tumor ausübt.

Schilddrüsenkrebs

Nach der Schilddrüsenoperation sichert die Radiojodtherapie mit 131Jod bei hochdifferenzierten Schilddrüsenkarzinomen die exzellente Überlebenschance nach 5 Jahren Nachbeobachtung von über 95%! Neben der Therapie mit 131Jod kann man dieses Isotop wie auch andere Jodisotope wie 123Jod und 124Jod zur nuklearmedizinischen Bildgebung einsetzen. Die nuklearmedizinische Bildgebung bietet generell den großen Vorteil, dass man Ganzkörperuntersuchungen mit kurzer Aufnahmezeit durchführen kann. Darüber hinaus verwendet sie keine Kontrastmittel und kann daher bei eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt werden. Es besteht auch nur ein vernachlässigbares Risiko für allergische Reaktionen auf die radioaktiven Medikamente.

Neuroendokrine Tumore

Bei neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltraktes und des Pankreas konnte gezeigt werden, dass die Mehrzahl dieser seltenen Tumore Somatostatin-Rezeptoren an Ihrer Zelloberfläche exprimieren. Diese Rezeptoren sind mit > 95% Wahrscheinlichkeit bei hochdifferenzierten neuroendokrinen Tumoren am Primum und seinen Metastasen vorhanden und können mit der Somatostatin-Rezeptorszintigraphie sichtbar gemacht werden. Zur palliativen Therapie stehen seit Jahrzehnten Somatostatin-Analoga wie Octreotide (Sandostatin®) und Lanreotide (Autogel®) zu Verfügung, welche nach dem „Schlüssel-Schloss“-Mechanismus an diese Rezeptoren der Tumorzellen andocken. Diese Somatostatinanaloga können einerseits mit Radionukliden ohne nennenswerte Strahlenbelastung für die Diagnostik, andererseits für die Therapie mit ß-Strahlern wie 177Lutetium radioaktiv markiert werden und zur zielgerichteten Therapie eingesetzt werden. Aus diesem Modell leitet sich das Kofferwort „Theranostik“ ab. In Phase 3 Studien (NETTER 1 und NETTER 2) konnte das weitere Tumorwachstum durch den Einsatz von Theranostik um bis zu 79% gesenkt werden.

Prostatakarzinom

Patienten mit Prostatakarzinom exprimieren in mehr als 95% das sogenannte Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA) an Ihrer Tumorzelloberfläche. In den letzten Jahren konnte mittels PSMA-PET/CT gezeigt werden, dass vor allem bei einem biochemischen Rezidiv, also einem Anstieg des Tumormarkers PSA im Blut ohne dass man noch weiß, wo es herkommt,-im Vergleich zu CT und Skelettszintigraphie früher und genauer der Ort des Tumorrezidivs sichtbar gemacht werden kann. Das bedeutet eine Behandlungsänderung in bis zu 60% der Patienten. Die 177Lu-PSMA-617 Radioligandentherapie (PluvictoTM) konnte in einer Phase 3 Studie bei fortgeschrittenen metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom (Vision Trial) zeigen, dass die radiographisch nachweisbare Progression in 60% gesenkt und bei einem Einsatz im hormonempfindlichen Stadium eine komplette bildgebende Remission in 21% der Patienten erreicht werden konnte (PSMAfore Trial).

Zielgerichtete Behandlung von Skelettmetastasen

Rückenschmerzen und Hüftgelenksschmerzen sind häufige Vorboten von Knochenbeteiligungen im Rahmen eines Prostatakarzinoms. Ca. 80% der Männer mit metastasiertem Prostatakarzinom weisen auch Knochenmetastasen auf, die schnell und einfach in einer Skelettszintigraphie oder PSMA PET/CT Untersuchung sichtbar gemacht werden können. Um eine weitgehende Schmerzfreiheit des Patienten zu erreichen sind neben der gezielten Krebstherapie (Antihormone, Chemotherapie, Strahlentherapie) klassische Schmerzmittel (NSAR-Analgetika) und bei weiter anhaltenden Schmerzsymptomen eine Opiateinnahme notwendig. Die medikamentöse Schmerztherapie ist aber mit Nebenwirkungen wie Blutbildveränderungen, Leber- und Nierenfunktionstörungen, Magen- und Dünndarmgeschwüren, Verstopfung, etc. verbunden. Im Vision Trial konnte gezeigt werden, dass die Behandlung mit 177Lu-PSMA eine weitere Intensivierung der Schmerzsymptome für mehr als 14,3 Monate im Vergleich zu 2,9 Monaten in der Kontrollgruppe stoppen konnte. Auch bei der Behandlung mit 223Radium-Dichlorid (XofigoTM)konnte im ALSYMPCA Trial gezeigt werden, dass der Bedarf an Opioiden in der Behandlungsgruppe mit 36% im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 50% deutlich gesenkt werden konnte.

Nuklearmedizinische Behandlung des weißen Hautkrebses

Eine in Österreich seit 2014 sich etablierende nicht invasive nuklearmedizinische Therapie stellt die Behandlung des weißen Hautkrebses besonders an kosmetisch heiklen Lokalisationen mit 188Rhenium-SCT® dar. Dabei wird zielgenau die radioaktive Paste über den zu behandelnden Tumor auf eine zuvor aufgetragene Folie für einen Zeitraum von durchschnittlich 2 Stunden aufgetragen. Die Therapie ist schmerzfrei und führt in bis zu > 90% der Fälle zur nahezu narbenfreien Heilung des Hauttumors.

Der große Vorteil der nuklearmedizinischen Therapien ist, dass bis auf die Behandlung des Schilddrüsenkrebses alle anderen Anwendungen teilweise auch ambulant an den Nuklearmedizinischen Abteilungen und Instituten in Österreich angeboten werden können.

Zukünftige Therapieansätze

Industrie und Wissenschaft beschäftigen sich sehr intensiv mit der Weiterentwicklung der therapeutischen Konzepte und es gibt oft maßgeschneiderte Lösungen der Nuklearmedizin für einzelne Anwendungen, die von den oben genannten Konzepten abweichen. Man sollte daher nicht zögern, in individuellen Situationen nach den vielfältigen Methoden aus dem Bereich der nuklearmedizinischen Theranostik zu fragen!

Prim. Univ.-Prof. Dr. Mag. Michael Gabriel, Präsident der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Leiter des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie, Kepler Universitätsklinikum Linz

Prim. Univ.-Prof. Dr. Siroos Mirzaei, MBA, Präsident elect der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Leiter der Abteilungen für Nuklearmedizin Klinik Ottakring und Klinik Hietzing, Wien

Prim. Univ.-Doz. Dr. Alexander Becherer, Bundesfachgruppenobmann Nuklearmedizin, Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin, Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin, Akademisches Lehrkrankenhaus Feldkirch

Univ. Prof. Mag. Pharm. Dr. Markus Mitterhauser, Sprecher der naturwissenschaftlichen Fächer der OGNT, Leiter Radiopharmazeutische Wissenschaften, Klinische Abteilung für Nuklearmedizin, AKH Wien

a.o. Univ.-Prof. Dr. Rainer W. Lipp, FACNM, Leiter der AG Öffentlichkeitsarbeit der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung für Onkologie; ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Diagnostikum Nuklearmedizin Graz

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Staus wegen Instandsetzung Stadionbrücke

Überlastung Schlachthausgasse - Durchfahrt Stadionallee bald nicht mehr möglich

Die Sanierung der Stadionbrücke ab 4. Februar wird vor allem auf der Schlachthausgasse und in der Stadionallee für teils erhebliche Verzögerungen sorgen, befürchtet Harald Lasser vom ÖAMTC. Während der Arbeiten werden Richtung Prater nur ein, Richtung Landstraße nur zwei Fahrstreifen befahrbar sein. Die einstreifige Verkehrsführung Richtung Stadion/Prater bzw. auf die Schüttelstraße Richtung Zentrum (Linksabbieger) wird vor allem zu den Verkehrsspitzen zu erheblichen Staus auf der ohnehin überlasteten Schlachthausgasse führen. Aber auch in der Erdbergstraße und in der Nebenfahrbahn der Erdberger Lände werden die Kolonnen zeitweise stillstehen. Die Arbeiten sollen bis Mitte Juni 2026 andauern.

Ausweichen bei Tangentenstau sinnlos

Einen Stau auf der Südost Tangente (A23) über die Ausfahrten Gürtel oder St. Marx und weiter über Schlachthausgasse – Stadionbrücke – Stadionallee – Handelskai zu umfahren, wird laut ÖAMTC nichts mehr bringen.

Durchfahrt Stadionallee zukünftig nicht mehr möglich

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Durchfahrt durch die Stadionallee nicht mehr erlaubt sein. Ein Zufahren vom 3. Bezirk bis zur Lusthausstraße bzw. vom 2. Bezirk bis zum Stadionparkplatz wird weiterhin möglich sein. Grund ist die Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 durch den Prater bis zum Handelskai. Aus Clubsicht ist die Straßenbahnverlängerung positiv zu sehen, allerdings wird ohne Rücksicht auf alle Verkehrsarten – wie es der ÖAMTC propagiert – geplant. Vom Club wurden entsprechende Alternativvorschläge, die ein sinnvolles Miteinander ermöglicht hätten, ausgearbeitet und der Stadt Wien vorgelegt. Leider wurden diese aus unterschiedlichen Gründen nicht berücksichtigt. Aus Sicht des Mobilitätsclubs wurde damit die Chance verpasst, die Interessen aller Verkehrsteilnehmenden in sinnvollen Einklang zu bringen.

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Produktrückruf durch Action!

Wichtige Sicherheitsinformationen zu folgendem Produkt: Fütterungsset für Babypuppe – 5-teilig

Action Artikelnummer 3202901
EAN-Code 8714627015003
Toi-Toys Artikelnummer 38387
Chargennummern 23002041, 23002042, 23002043

Bei einer Sicherheitsuntersuchung des Fütterungssets für Babypuppe wurde festgestellt, dass die Gabel brechen und kleine Teile ablösen kann. Diese kleinen Teile können eine Erstickungsgefahr darstellen, wenn sie von kleinen Kindern verschluckt werden. Daher wurde ein öffentlicher Produktrückruf eingeleitet.

Falls Sie diesen Artikel mit den Chargennummern 23002041, 23002042 und 23002043 besitzen, stellen Sie die Verwendung sofort ein und geben Sie ihn in einem Action-Geschäft zurück. Sie erhalten eine vollständige Rückerstattung, auch wenn Sie keinen Kaufnachweis mehr haben.

Diese Warnung besagt nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger, Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht worden ist.

Toi-Toys und Action entschuldigen sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für die Kooperation. Bei weiteren Fragen mögen sich Kunden bitte telefonisch an Toi-Toys unter +31 40 254 36 10 wenden oder für weitere Informationen die Webseite: www.toi-toys.com besuchen.

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Buchvorstellung: „Der Fall Leon“

Florian Apler äußert sich erstmals seit seinem Freispruch öffentlich, nachdem er 522 Tage unschuldig hinter Gittern saß

Der Fall hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Am 28. August 2022 wird Florian Apler gegen fünf Uhr morgens bewusstlos an der Uferpromenade der Kitzbüheler Ache in St. Johann aufgefunden. Sein damals sechsjähriger Sohn Leon wird tot aus dem Wasser geborgen. Nach einem halben Jahr ergebnisloser Ermittlungen wird Florian Apler verhaftet und wegen Mordes angeklagt. Er sitzt 17 Monate lang in Untersuchungshaft. Am 1. August 2024 wird er einstimmig freigesprochen.

Mit dem 256 Seiten starken Buch, das er gemeinsam mit dem Rechtsanwalt und Schriftsteller Volker Schütz verfasst hat, meldet sich Apler erstmals seit seinem Freispruch zu Wort. Detailliert schildert er darin seine Erlebnisse, vom Familienleben mit Leon über den Gefängnisaufenthalt bis hin zu den aufwühlenden Prozesstagen – und übt Kritik am Verlauf der Ermittlungen. Vor den Journalistinnen und Journalisten nannte Apler Beispiele, die den skandalösen Verlauf der Ermittlungen dokumentieren, die ihn „522 Tage hinter Gitter, auf die Anklagebank und fast ins Grab“ brachten. Die Videoclips, die Leon als aktiven, mobilen und fröhlich interagierenden Jungen zeigten, überraschten – wurde doch im Prozess seitens der Anklage das Bild eines schwerstbehinderten Kindes gezeichnet.

Zu seiner Motivation, dieses Buch zu schreiben, sagte Florian Apler:
„Mein Tagebuch war mein treuer Begleiter und mentaler Anker in der Zelle. Es hat mich wie ein Zeitzeuge begleitet und wird es meiner Tochter nun in Form dieses Buches irgendwann ermöglichen, die Dinge aus meiner Sicht zu lesen.“

Florian Apler fasste seine drei Hauptbotschaften zusammen, die er durch sein Buch verbreiten will:
„Mein Schnuffi war ein unglaublich toller kleiner Junge. Wie er und auch mein Verhältnis zu ihm im Zuge meines Prozesses und auch von den Medien dargestellt wurde, hat mit der Realität nichts zu tun. Dieses Bild möchte ich mit meinem Buch wieder geraderücken. Zweitens: Die Tätersuche muss weitergehen. Wir werden allen Hinweisen nachgehen und nicht aufhören, nach dem Menschen zu suchen, der uns das alles angetan hat. Und drittens: Hoffentlich gelingt es, aus meinen Erfahrungen Lehren zu ziehen. Ich hoffe, dass niemandem wieder so eine Ungerechtigkeit widerfährt.“

Matthias Opis, Geschäftsführer des Molden Verlags, schloss an:
„Es gibt vielfältige fragwürdige Vorkommnisse und Einschätzungen im Fall Leon: in den kriminalistischen Ermittlungen, in der juristischen Bewertung, im Gerichtsverfahren und auch in der medialen Begleitung. Es war uns wichtig und ein Anliegen, der zentralen Person in diesem Fall, Florian Apler, die Gelegenheit zu geben, sich ohne Einschränkung und in aller Ausführlichkeit zu alldem zu äußern.“

Co-Autor des Buches Volker Schütz:
„Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Das ist auch innerhalb der Justiz so. Wichtig ist, dass diese Fehler anschließend korrigiert werden. In Florians Fall wurden Falschinformationen von der Staatsanwaltschaft über das Landesgericht bis hinauf zum Obersten Gerichtshof ohne Hinterfragen weitergetragen. Das ist ein Skandal, der jetzt aufgearbeitet werden muss.“

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Warnung vor gefälschten Arzneimitteln

Großangelegte Polizeiaktion legt Ausmaß der Bedrohung durch illegale Medikamenten-Präparate offen

Gefälschte Arzneimittel im Wert von über 11 Millionen Euro wurden von der von Europol koordinierten Operation Shield V zwischen April und November 2024 in rund 30 Ländern beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden 418 Personen verhaftet, vier illegale Labore entdeckt und 52 kriminelle Netzwerke aufgedeckt.

Angesichts der gravierenden Gefahren, die von gefälschten Arzneimitteln ausgehen, appelliert PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog an die Eigenverantwortung beim Medikamentenkauf:

„Die Ergebnisse der Operation zeigen erschreckend deutlich, dass der Handel mit gefälschten Arzneimitteln ein massives Problem ist, das wir mit aller Entschlossenheit bekämpfen müssen. Die Händler sind skrupellos und setzen wissentlich die Gesundheit und das Leben von Patientinnen und Patienten aufs Spiel. Gefälschte Arzneimittel unterliegen keiner Qualitätskontrolle, werden mitunter unter katastrophalen hygienischen Bedingungen hergestellt und enthalten oft lebensgefährliche oder gar keine Wirkstoffe.“

Wie aus der Europol-Aussendung hervorgeht, wurden bei der Schwerpunktaktion illegale Arzneimittel im Wert von über 11,1 Millionen Euro beschlagnahmt, darunter 426.016 Packungen, über 4 Tonnen Pulver und Rohmaterial, 108 Liter an Wirkstoffen, 174.968 Fläschchen und Ampullen sowie 4.683.426 Tabletten. Dabei handelt es sich laut einer heute veröffentlichten APA-Meldung um Schmerzmittel, Krebspräparate, Dopingsubstanzen, Hormone und Psychopharmaka.

Anstatt auf dubiosen Webseiten Medikamente zu bestellen, sollten derartig sensible Produkte ausnahmslos auf legalem Wege bezogen werden. Der einfachste Weg, um Fälschern das Handwerk zu legen ist, auf Arzneimittel aus unsicheren Quellen gänzlich zu verzichten. Wer seine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen will, sollte Arzneimittel ausschließlich in Apotheken oder bei zertifizierten Online-Apotheken beziehen.

Einen Überblick über diese zertifizierten und damit sicheren Versandapotheken bietet die Website des BASG unter https://www.basg.gv.at/konsumentinnen/arzneimittel-im-internet/versandapotheken.

Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand Jänner 2025), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.

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Bedarf an moderner Suchtbehandlung nach wie vor groß

Anlaufstelle Anton Proksch Institut

Der aktuelle Drogenbericht 2024 hält fest, dass Österreich Hochkonsumland für Alkohol und Nikotin bleibt. Die Todesfälle nach Überdosierung haben einen neuen Höchststand erreicht. Das Anton Proksch Institut ist die renommierteste Anlaufstelle für von Sucht betroffene Menschen. Patient*innen steht stationär wie ambulant ein breites Spektrum an Behandlungsangeboten zur Verfügung.

Heute, Mittwoch, wurde der von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) erarbeitete Drogenbericht 2024 vorgestellt. Dieser enthält einen umfassenden und detaillierten Überblick über den Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen in Österreich. Es zeigt sich, dass Alkohol jene psychoaktive Substanz ist, mit der die meisten Menschen Erfahrungen machen. Was das Rauchen betrifft, ist bemerkenswert, dass bei Jugendlichen die Popularität neuer Nikotinprodukte wie Nikotinbeutel oder E-Zigaretten rasant zunimmt, während der tägliche Zigarettenkonsum sinkt. Die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Österreich ist Cannabis, der Kokainkonsum ist im Steigen begriffen.

„Alarmierend an den Erkenntnissen des Berichts ist, dass der Konsum von Alkohol und Nikotin – die beiden am weitest verbreiteten Süchte – im internationalen Vergleich nach wie vor auf hohem Niveau bleibt“, sagt Prim. Dr. Roland Mader, der Ärztliche Leiter des Anton Proksch Instituts, Österreichs führender Suchtklinik. „256 Menschen sind im Jahr 2023 nach einer Überdosierung von illegalen Substanzen verstorben – damit muss erneut eine Zunahme von Todesfällen festgestellt werden“ so Mader weiter.

Sucht ist eine gut zu behandelnde Krankheit

Der Bedarf an moderner Suchtbehandlung bleibt somit weiterhin groß. Das Anton Proksch Institut (API) bietet Therapie für alle gängigen Formen der Sucht an: Dazu gehören Alkoholsucht, Nikotinsucht, Abhängigkeit von illegalen Substanzen und Medikamenten ebenso dazu wie nicht stoffgebundene Abhängigkeitser­krankungen, etwa pathologisches Glücksspiel, Online-, Kauf- und Arbeitssucht. Ziel der Behandlung ist es, den Patienten die Rückkehr in einen selbstbestimmten und freudvoll erlebten Alltag zu ermöglichen. Das Anton Proksch Institut kann dabei auf Erfahrungen aus über 50 Jahren der Behandlung Drogenabhängiger zurückgreifen. An dieser Stelle gilt es zudem ausdrücklich festzuhalten, dass Sucht eine gut zu behandelnde Erkrankung ist.

Die im Herbst 2024 eröffnete neue Klinik des API in Wien Liesing entspricht höchsten Qualitätsstan­dards und verfügt über alle nötigen Voraussetzungen für gelingende Suchtbehand­lung. 266 Betten für stationäre Therapie­angebote und 50 Plätze für ein tagesklinisches Angebot in Form einer ganztägig ambulanten Therapie stehen Patienten hier zur Verfügung. Das API verfügt außerdem über mehrere ambulante Einrichtungen und Ambulanzen: in Neunkirchen (NÖ), sowie in Wien die API – Treffpunkte 1050, 1230 und 1030. An allen Standorten arbeiten im Sinne eines ganzheitlichen Menschenbildes multiprofessionelle Teams (Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern etc.) gemeinsam für eine erfolgreiche Therapie. Das ist auch deshalb so wichtig, da praktisch bei jeder Sucht Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen auftreten.

Individuell, integrativ, innovativ

„Im Anton Proksch Institut behandeln wir Sucht als Krankheit mit vielen Ursachen. Dazu gehört, dass wir uns bemühen, so weit wie möglich auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten einzugehen. Wir haben daher eine Reihe von Behandlungsschwerpunkten eingerichtet, zum Beispiel für ältere Suchtkranke, Medikamentenabhängige und Patienten mit Schmerzstörungen. Auch ein frauenspezifisches Angebot hat das API aufgesetzt. Mit dem Programm STEPS bieten wir außerdem eine maßgeschneiderte Therapie für Jugendliche und junge Erwach­sene zwischen 16 und 25 Jahren an“, erläutert Roland Mader die vielfältigen Therapieansätze des Anton Proksch Instituts, die den unterschiedlichen Ansprüchen der Patienten Rechnung tragen.

Über das Anton Proksch Institut

Der erste Klinikbetrieb des Anton Proksch Instituts in Wien-Liesing wurde 1961 eröffnet. Heute stehen im topmodernen Klinikum 266 Betten, 50 Plätze für ein tagesklinisches Angebot in Form einer ganztägig ambulanten Therapie sowie ambulante Betreuungsplätze zur Verfügung. Behandelt werden alle gängigen Formen der Sucht: Alkoholsucht, Abhängigkeit von illegalen Substanzen und Medikamenten, pathologisches Glücksspiel sowie Online-, Kauf- und Arbeitssucht. Eigentümer der gemeinnützigen Sonderkrankenanstalt sind die VAMED und die Stiftung Anton Proksch-Institut Wien. Zusätzlich zum Hauptstandort in Liesing gibt es Ambulanzen und ambulante Suchtberatungsstellen in Wien-Wieden, Baden, Mödling, Wr. Neustadt und Neunkirchen sowie eine stationäre Sozialhilfe-/Rehabilitationseinrichtung in Mödling-Hinterbrühl.

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395 Euro wegen angeblicher Besitzstörung: Beschwerden werden immer häufiger

Arbeiterkammer unterstützt betroffene Mitglieder

Täglich melden sich Menschen bei der AK Oberösterreich, weil sie Post von der Rechtsanwaltskanzlei LUESGENS aus Wien erhalten haben. Deren Inhalt: Angebliche Besitzstörung und eine Forderung über 395 Euro, um eine Klage zu vermeiden. Die AK rät den Betroffenen, einen gerichtlichen Unterlassungsvergleich und die Übernahme der angemessenen Kosten anzubieten.

Herr K. aus Wels brachte im September 2024 seinen Sohn zum Fußballtraining nach Linz. Auf einem der angrenzenden Parkplätze drehte er um und fuhr wieder weg. Einige Wochen später bekam er Post von der Rechtsanwaltskanzlei LUESGENS aus Wien. In zwei Schreiben verlangte die Kanzlei zweimal den Pauschalbetrag von je 395 Euro, da der Parkplatz angeblich zum Wenden befahren und für ein einminütiges Abstellen genutzt wurde. Werde der geforderte Betrag nicht innerhalb weniger Tage bezahlt, würde Klage eingebracht werden.

Herr K. wandte sich an die Arbeiterkammer Oberösterreich. Auf deren Anraten hat Herr K. der Rechtsanwaltskanzlei ein Schreiben mit einer Unterlassungserklärung übermittelt und 20 Euro für die Halterabfrage bezahlt. Im Schreiben wurde dem Rechtsanwalt außerdem die Vereinbarung eines gerichtlichen Vergleichstermins zur Erlangung eines vollstreckbaren Exekutionstitels und die Bezahlung angemessener Kosten angeboten, wenn diese aufgeschlüsselt werden. Damit fällt laut Ansicht der AK die Wiederholungsgefahr einer künftigen Störung weg, sodass eine Klage auf Besitzstörung erfolglos wäre.

In einer weiteren Mail und zwei Einschreibebriefen beharrte der Rechtsanwalt aber auf der Bezahlung der insgesamt 790 Euro und überwies auch die 20 Euro mit dem Vermerk „Klagseinbringung erfolgt“ zurück. Seither sind drei Monate vergangen, ohne dass Familie K. eine Klage zugestellt worden wäre.

Familie K. ist bei weitem kein Einzelfall. Täglich melden sich Betroffene bei der AK. Diese rät, sich unter 050/6906-2, konsumentenschutz@akooe.at oder über das Anfrage-Formular auf der Website an die AK zu wenden, und fordert gesetzliche Maßnahmen, um dem Geschäftsmodell Einhalt zu gebieten.

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Rekordzahl bei Tieraufnahmen: Drei von vier Tieren ausgesetzt

Das größte Tierheim Österreichs in Zahlen - Noch nie so viele Tiere betreut

Mit insgesamt 3.201 Wildtieren und 7.000 Schwalben, die im größten Tierheim Österreichs aufgenommen wurden, stellt diese Tiergruppe die mit Abstand größte Herausforderung dar. Die meisten dieser Tiere wurden uns in Not gemeldet, was die Dringlichkeit eines besseren Schutzes von Wildtieren in urbanen und ländlichen Gebieten unterstreicht.

Kleintiere ebenfalls stark vertreten

Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen machen mit 1.139 Tieren einen großen Teil der Aufnahmen aus. Insbesondere Abgaben durch Eigentümer, die sich nicht länger um ihre Tiere kümmern konnten (946 Tiere), fallen hier ins Gewicht. Dies wirft Fragen nach besserer Aufklärung über die Verantwortung bei der Anschaffung von Haustieren auf.

Hohe Zahl ausgesetzter Tiere

Ein auffälliges Detail der Statistik zeigt, dass 26 Prozent der Tiere, die im größten Tierheim Österreichs aufgenommen wurden, den Weg wieder zu ihren Eigentümern finden. Das Chippen und Registrieren von Haustieren sind im Alltag wichtig. Das bedeutet, dass drei von vier Tieren ausgesetzt wurden. Diese hohe Zahl wirft Fragen zur Tierhaltung in der Gesellschaft auf. Die Anzahl ausgesetzter kranker Tiere nimmt zu.

Erfolgreiche Vermittlungen

Erfreulicherweise konnte das Tierheim 2.307 Tiere an neue Besitzer vermitteln, wobei Hunde und Katzen die meisten Adoptanten fanden. Über 70 Prozent der Haustiere können erfolgreich vermittelt werden und erhalten so ein neues, liebevolles zu Hause.

Belastung durch Fundtiere

Aufgefundene Tiere machen mit 3.883 Fällen fast zwei Drittel aller Aufnahmen aus. Die Zahlen zeigen, dass eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung, Behörden und Tierschutzorganisationen nötig ist.

Einsatz bei Hochwasserkatastrophe – Team Tierschutz

Zusätzlich wurden im vergangenen Jahr 7.000 Schwalben während der Hochwasserkatastrophe versorgt. Rund 1.500 Freiwillige des Team Tierschutz haben in dieser Zeit unzählige Leben gerettet und gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement im Tierschutz ist. Das Team Tierschutz hat seine Arbeit auch nach der Hochwasserkatastrophe fortgesetzt. Emotionaler Höhepunkt der Rettungsaktionen des Team Tierschutz war sicher das Fischotterbaby Lilly.

Steigende Kosten und finanzielle Herausforderungen

Neben der Rekordzahl an aufgenommenen Tieren stellt die finanzielle Belastung das größte Tierheim Österreichs vor enorme Herausforderungen. Die Kosten für Futtermittel sind um bis zu 40 Prozent gestiegen, während auch Energie- und Materialkosten stark zugenommen haben. Langfristig steht zudem ein notwendiger Neubau bevor, da das aktuelle Gebäude nicht mehr sanierungsfähig ist. Der Untergrund ist aufgrund der früheren Nutzung zur Treibstoffraffinierung instabil. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Temperaturen über 35 Grad steigen, tritt Altöl aus dem Erdreich aus, was die Situation zusätzlich verschärft. Tierschutz Austria bittet daher dringend um Spenden. Aktuell stellt uns die vermehrte Aufnahme von Exoten – wie Affen und Schlangen – vor Herausforderungen.

Tierschutz Austria, der Wiener Tierschutzverein, wurde 1846 gegründet und ist Österreichs ältester Tierschutzverein. Unter dem Namen „Tierschutz Austria“ setzt sich der Verein landesweit für den Schutz und das Wohl von Tieren ein. Im Tierschutzhaus wurden 2024 rund 10.000 Tiere betreut. Darüber hinaus engagiert sich Tierschutz Austria für eine Gesellschaft, die das Lebensrecht aller Tiere und den Schutz ihrer Lebensräume respektiert. So können Sie helfen: Spenden – Tierschutz Austria – Die Stimme der Tiere.

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862 Jugendliche auf Lehrstellensuche in Oberösterreich

Arbeiterkammer fordert mehr Engagement in der Lehrausbildung

Besorgniserregende Zahlen am Arbeitsmarkt: 862 Jugendliche suchen derzeit eine Lehrstelle in Oberösterreich. Dabei geht die Zahl der Lehrstellen zurück. Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein wesentlicher Faktor, um dem Arbeitsmarkt der Zukunft entsprechend zu begegnen. Darum fordert die AK mehr Engagement bei der Lehrlingsausbildung ein. Dabei braucht es gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft.

„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um auch morgen noch Fachkräfte zu haben“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.

Im Dezember 2024 waren in Oberösterreich 862 Jugendliche auf Lehrstellensuche. Drei Jahre zuvor, im Dezember 2021, waren es noch 456 Jugendliche. Berücksichtigt man die jugendlichen Arbeitslosen und Teilnehmenden an AMS-Schulungen mit Pflichtschulabschluss als höchster abgeschlossener Ausbildung, so waren im Dezember insgesamt 3.179 junge Menschen unter 19 Jahren in Oberösterreich ohne Lehrstelle. Die Zahl der verfügbaren Lehrstellen ist mit 1.618 nur etwa halb so hoch und im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent gesunken.

Starker Anstieg an Lehrstellensuchenden in Grieskirchen und Braunau

Im Bundesländervergleich verzeichnet Oberösterreich mit 210 Jugendlichen den zweithöchsten Anstieg an Lehrstellensuchenden. Das sind um 406 mehr Lehrstellensuchende als im Dezember 2021. Besorgniserregend sind insbesondere die regional stark gestiegenen Zahlen der Lehrstellensuchenden im Bezirk Grieskirchen (187,5 Prozent) oder Braunau (100 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

AK fordert effizientere Lehrstellenförderung und mehr AMS-Budget

Um die Situation zu verbessern, fordert die AK, die betriebliche Lehrstellenförderung effizienter zu gestalten. Um allen Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, braucht es Anreize für Ausbildungsbetriebe. Dabei sollen Fördermittel gerechter verteilt werden und die Ausbildungsqualität soll verbessert werden. Zusätzlich muss das Angebot an überbetrieblichen Lehrausbildungsplätzen rasch und bedarfsgerecht aufgestockt werden. Dafür braucht das AMS mehr Budget.

„Das AMS hat die Aufgabe, zur Beseitigung von Arbeitslosigkeit in Österreich beizutragen. Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, braucht es mehr Budget. Nur so kann es gelingen, die Menschen zu unterstützen“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.

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FPÖ – Hafenecker: DÖW erklärt alles für rechtsextrem, was nicht dezidiert links ist

"BMI und BMJ müssen sich umgehend von demokratiegefährdender Pauschalverunglimpfung distanzieren und Zusammenarbeit stoppen"

„Der gestern veröffentlichte Rechtsextremismusbericht aus der Feder des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands beweist, was die FPÖ bereits bei der Bekanntgabe der Beauftragung dieser zweifelhaften Organisation durch das Innen- und Justizministerium gesagt hat: Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. Ein ideologisch tief im linken Lager verorteter Verein darf niemals im staatlichen Auftrag über die politische Gesinnung anderer Vereine oder Personen urteilen“, reagierte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker.

„Wir sind richtiggehend froh, dass es diesen Bericht gibt. Er ist ein Offenbarungseid des linksgetriebenen DÖW. Man sieht, wie hier gearbeitet wird. Das DÖW missbraucht den staatlichen ‚Ritterschlag‘ für einen ideologisch motivierten Rundumschlag gegen alles und jeden, der linke politische Positionen kritisiert und sich beispielsweise gegen Massenzuwanderung oder gegen eine aggressive LGBTIQ-Politik ausspricht. Sogar ÖVP-Politiker wie August Wöginger, Karl Mahrer oder Gudrun Kugler kommen dabei zum Handkuss. Berücksichtigt man die Wähler der hier an den Pranger gestellten Parteien, so ist laut DÖW mehr als die Hälfte der Österreicher rechtsextrem“, so Hafenecker.

„Der Bericht beschreibt zu 99 Prozent Personen und Positionen, die eindeutig nicht unter die vom österreichischen Staatschutz DSN offiziell vertretene und veröffentlichte Rechtsextremismus-Definition fallen. Diese setzt nämlich voraus, dass nur wer den Verfassungsstaat ‚mit Mitteln bzw. Gutheißung oder Inkaufnahme von Gewalt bekämpfen‘ will, rechtsextrem ist. Insofern ist der Bericht eine staatlich alimentierte Themenverfehlung. Innenminister Karner und Justizministerin Zadic sind aufgerufen, sich von diesem Werk zu distanzieren und die Zusammenarbeit mit dem DÖW sofort zu beenden. Ich hoffe im Vertrauen auf das Bekenntnis aller Parlamentsparteien und ihrer Repräsentanten zu einer pluralistischen Demokratie, dass dieser Schritt noch vor der Angelobung einer neuen Regierung gesetzt wird“, sagte der FPÖ-Generalsekretär, der die Abwesenheit von Vertretern der beiden Ministerien bei der heutigen Präsentation als erstes Zeichen in diese Richtung wertete.

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SPAR ruft „INTERSPAR Bäckerei Rehrücken 400g“ in Salzburg und Tirol zurück

Produktrückruf wegen Feststellung eines nicht gekennzeichneten Allergens

SPAR kontrolliert laufend die Produkte der SPAR-Marken, um höchste Qualität sicherzustellen. Beim „INTERSPAR Bäckerei Rehrücken 400g“ wurde ein nicht gekennzeichnetes Allergen (NÜSSE) festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR dieses Produkt zurück. Dieser Rückruf betrifft ausschließlich die Bundesländer Salzburg und Tirol. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.

Nuss-Allergiker werden aufgefordert den Kuchen „INTERSPAR Bäckerei Rehrücken 400g“ nicht zu konsumieren. Alle anderen Produkte der INTERSPAR Bäckereien beziehungsweise Rehrücken-Kuchen in anderen Bundesländern sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

Alle Kunden, die besagtes Produkt in Salzburg und Tirol gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- oder INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.

Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.

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Preisverfall bei E-Autos

Gebrauchte E-Autos im Vorjahr um bis zu 11.400 Euro günstiger

Der beliebteste Gebrauchtwagen der Österreicher war 2024 einmal mehr der Volkswagen Golf. Während der Durchschnittspreis für den VW Golf 2023 noch bei 17.376 Euro lag, sank er 2024 auf 16.976 Euro. Das begehrte Auto kostete damit im Jahresvergleich durchschnittlich um 400 Euro weniger. Auch bei den bevorzugten Audi-Modellen gab es Preisanpassungen. Der Audi A4 wurde 2024 im Durchschnitt für 20.896 Euro verkauft, während er 2023 noch 23.349 Euro kostete, also um 2.452 Euro mehr. Das sind Ergebnisse des Europa Reports 2024 von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt. Der Europa Report gilt als Branchenbarometer für den europäischen Gebrauchtwagenhandel und wird jährlich von AutoScout24 veröffentlicht.

„Viele Autokäufer haben von der Entspannung am Gebrauchtwagenmarkt profitiert. Sinkende Preise und mehr Angebot haben das Jahr 2024 geprägt. Am stärksten war die Preisreduktion jedoch bei Elektroautos,“ so Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.

Unter die Top 3 hat es auch der Audi 6 wieder geschafft, der Durchschnittspreis ist von 31.437 Euro auf 28.414 Euro gesunken. Ein ähnlicher Trend zeigt sich beim Audi A3, dessen Preis von 22.538 Euro im Jahr 2023 auf 20.684 Euro im Jahr 2024 zurückging. In der Beliebtheit ist der A3 um einen Platz nach hinten gerutscht. Platz 4 konnte 2024 der Skoda Octavia mit einem Preis von 22.474 Euro einnehmen und ist damit neu in die Liste der beliebtesten Modelle aufgestiegen.

Der Markt für Elektroautos hat in Österreich im vergangenen Jahr eine deutlich ausgeprägtere Preisreduktion erlebt. Im Jahr 2023 dominierte Tesla den Markt mit drei seiner Modelle unter den Top 5. Das Tesla Model 3 war mit einem Durchschnittspreis von 42.609 Euro das beliebteste Elektrofahrzeug, gefolgt vom Model S mit 51.251 Euro. Auch das Model Y wurde mit einem Preis von 55.700 Euro stark nachgefragt. Andere Hersteller wie BMW mit dem i3 (26.967 Euro) und Renault mit dem ZOE (19.501 Euro) belegten ebenfalls prominente Plätze.

Während Tesla auch 2024 weiterhin stark vertreten ist, rückt Audi mit dem e-tron (46.698 Euro) in die Top 3 vor und lässt den bisherigen Drittplatzierten BMW hinter sich. Gleichzeitig sind die Preise für das Tesla Model 3 (33.437 Euro) und Model S (39.863 Euro) im Jahresvergleich um bis zu 11.390 Euro gesunken. Auch das Model Y ist mit 45.984 Euro um rund 9.700 Euro günstiger als noch im Jahr 2023. Renaults ZOE wird 2024 zu einem Durchschnittspreis von 15.739 Euro angeboten, damit mussten Interessenten rund 3.760 Euro weniger bezahlen.

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Neuer kombinierter Immuntherapie-Ansatz bei Melanom und Brustkrebs

Ergebnisse könnten die Behandlung von oberflächlich zugänglichen Tumoren wie Haut- und Brustkrebs verbessern

Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien unter Leitung von Maria Sibilia hat in einer Studie eine neue Kombinationstherapie gegen Krebs untersucht. Dabei wurde das Gewebehormon Interferon-I systemisch angewendet und der Wirkstoff Imiquimod lokal aufgetragen. Diese Kombination zeigte bei Experimenten mit Haut- und Brustkrebs-Modellen vielversprechende Ergebnisse: Die Therapie führte zum Absterben von Tumorzellen an den behandelten Stellen und aktivierte gleichzeitig das Immunsystem, um auch entfernte Metastasen zu bekämpfen. Die Ergebnisse könnten die Behandlung von oberflächlich zugänglichen Tumoren wie Haut- und Brustkrebs verbessern. Die Studie wurde im Top-Journal Nature Cancer veröffentlicht.

In den vergangenen Jahren verzeichneten Immuntherapien bei der Behandlung einer großen Bandbreite von Krebserkrankungen bedeutenden Erfolge. Bei manchen Betroffenen zeigen diese Wirkstoffe jedoch nach wie vor keine ausreichende Wirksamkeit. Im Rahmen einer präklinischen Studie untersuchte daher Maria Sibilia, Leiterin des Zentrums für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien, die Auswirkungen einer Kombinations-Immuntherapie, bestehend aus einer systemischen Gabe des Gewebehormons Interferon (IFN)-I und einer lokalen Imiquimod-Therapie. Imiquimod ist ein Wirkstoff, der die angeborenen Rezeptoren TLR7 und 8 aktiviert und zur Behandlung des Basalioms eingesetzt wird. Die neue Kombinationstherapie wurde an verschiedenen präklinischen Maus Tumor Modellen zu Melanomen und Brustkrebs erfolgreich angewandt. Beiden Tumoren gemeinsam ist, dass sie für eine lokale Therapie zugänglich sind und häufig Fernmetastasen bilden.

Wirksam bei lokalen Tumoren und Fernmetastasen

Immuntherapien nutzen das körpereigene Immunsystem dazu, Krebszellen zu bekämpfen. Eine wichtige Rolle spielen dabei plasmazytoide dendritische Zellen, die durch spezielle Rezeptoren (TLR7/8) aktiviert werden. In der Studie zeigte sich, dass oral eingenommenes Imiquimod diese Zellen dazu anregt, das Gewebehormon IFN-I zu produzieren. Dies verstärkte die Wirkung von Imiquimod und machte andere dendritische Zellen und Makrophagen in der Tumorumgebung empfindlicher für die Therapie. Dadurch konnte die Neubildung von Blutgefäßen im Tumor gehemmt und das Absterben von Tumorzellen ausgelöst werden.

Die Kombinations-Immuntherapie wirkte nicht nur auf die behandelten Tumoren, sondern auch auf entfernte Metastasen. Sie reduzierte die Bildung neuer Metastasen und Rückfälle und erhöhte die Empfindlichkeit von Melanomen für Checkpoint-Inhibitoren.

„Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass die Kombination einer systemischen Behandlung mit Imiquimod bzw. IFN-I und einer lokalen Therapie mit Imiquimod das Potenzial hat, bei lokal zugänglichen Tumoren wie Melanomen oder Brustkrebs die Behandlungsoptionen zu erweitern und Therapieergebnisse zu verbessern“, betont Maria Sibilia.

„Die topische/oberflächliche Behandlung des Primärtumors mit Imiquimod ist essentiell, damit diese Kombinationstherapie mit systemischem IFN-I überhaupt wirkt und auch die entfernten Metastasen zum Schrumpfen bringt“, fügt Philipp Novoszel, MedUni Wien, einer der Erstautoren der Studie, hinzu.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Therapie-Strategie das Potenzial hat, die Behandlungsergebnisse bei oberflächlichen und damit lokal zugänglichen Tumoren wie Melanome und Brustkrebs zu verbessern – einerseits durch ein Therapie-assoziiertes Absterben der Krebszellen an den lokal behandelten Tumoren, andererseits aber auch durch die Induktion einer durch T-Zellen induzierte Anti-Tumor Immunantwort an entfernten Metastasen, die durch Checkpoint-Inhibitoren verstärkt wird.

„Unser Ziel ist es, Immuntherapie-Strategien weiter zu erforschen und weiterzuentwickeln, um die Perspektive für Patient(innen), die derzeit noch kein gutes Ansprechen auf diese Wirkstoffe zeigen, langfristig zu verbessern“, so Maria Sibilia, die auch stellvertretende Leiterin des Comprehensive Cancer Centers von MedUni Wien und AKH Wien ist. „Da systemisches Interferon eine bekannte Krebstherapie ist und dendritische Zellen auf ähnliche Weise wie in unseren präklinischen Modellen aktiviert werden, glauben wir, dass die neue Kombinationstherapie bei Patienten eine Wirkung zeigen kann.“ ergänzt Martina Sanlorenzo, Dermato-Onkologin an der MedUni Wien und Ko-Erstautorin der Studie.

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Gruppe Sofortmaßnahmen deckt illegale Fleischerei in Wien Favoriten auf

Hunderte Kilo Fleisch werden nun vernichtet

Verdreckte Maschine in den Räumen der illegalen Fleischerei. Fleischsaft ist auf dem Fliesenboden zu erkennen.

Aufgrund eines Hinweises an die Gruppe Sofortmaßnahmen wurde heute, Donnerstag, eine Kontrolle in Wien Favoriten durchgeführt, bei der eine illegale Fleischerei in einer ehemaligen Tischlerei aufgedeckt wurde. Zudem wurden drei Schwarzarbeiter aufgefunden und gravierende Verstöße gegen Hygienevorschriften sowie Lebensmittelsicherheit festgestellt. Die Kontrolle wurde seitens der Gruppe Sofortmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei, der MA 59 (Marktamt) sowie dem zuständigen Magistratischen Bezirksamt durchgeführt.

Die Überprüfung ergab mehrere schwerwiegende Mängel: Die Räumlichkeiten befanden sich in einem skandalösen Zustand. Kühlmöglichkeiten wurden nicht genutzt und Hygienemaßnahmen wurden vollständig missachtet. Fleisch wurde bei unzulässigen 19 Grad gelagert, teilweise direkt auf dem Boden. Gefrorenes Fleisch wurde sogar unter Verwendung einer Heizkanone aufgetaut.

Insgesamt werden nun mehrere Hundert Kilogramm Fleisch vernichtet. Um das genaue Ausmaß des Zustands des Fleisches festzustellen, wurden Lebensmittelproben entnommen. Aufgrund der festgestellten Verstöße werden weitere Schritte durch das Magistratische Bezirksamt eingeleitet.

Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, fasst es folgend zusammen: „Die Zustände in dieser illegalen Fleischerei sind ein Skandal. Hygienestandards wurden wortwörtlich mit Füßen getreten. Fleisch wurde bei unzulässig hohen Temperaturen auf dem Boden gelagert und mit Heizkanonen auftauen – das ist eine unverantwortliche massive Gefährdung der Gesundheit. Dieses Fleisch wird nun vernichtet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.“

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Die MFG bleibt konsequent: Keine Gehaltserhöhung für Politiker

Neiddebatte im Oö. Landtag: Wenn die Politiker ihre Taschen füllen und die Bürger leer ausgehen

Während sich die Vertreter von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen erneut höhere Bezüge genehmigen und die Menschen in Oberösterreich gleichzeitig mit steigenden Kosten und stagnierenden Löhnen kämpfen, bleibt die MFG ihrer Linie treu. Sie fordert eine konsequente Nulllohnrunde als klares Zeichen der Solidarität. Eine von der Realität abgehobene „Neiddebatte“ im Landtag zeigt, wie weit die politische Klasse inzwischen von der Lebenswelt der Menschen entfernt ist. Für die MFG ist klar, gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten wäre es ein wichtiges Signal, auf Gehaltserhöhungen zu verzichten.

Eine Gehaltserhöhung für Politiker in einer Zeit, in der viele Menschen damit kämpfen, mit ihrem Einkommen die Kosten des täglichen Lebens zu bestreiten, sendet ein völlig falsches Signal. Es verstärkt den Eindruck, dass die politische Klasse sich selbst bevorzugt und keine Sensibilität für die Herausforderungen der Bevölkerung zeigt. Politiker dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass sie sich an erster Stelle bedienen. Vielmehr müssen sie mit gutem Beispiel vorangehen und Vertrauen schaffen. Maßvolle Entscheidungen heute sichern Politkern die Handlungsfähigkeit für morgen und zeigen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen.

„Wenn sich die etablierten Parteien bei jeder Gelegenheit als volksnah präsentieren wollen, warum setzen sie dann nicht einmal ein echtes Zeichen und verzichten auf die eigene Gehaltserhöhung? Wie können wir von den Menschen Sparsamkeit verlangen, wenn wir selbst nicht bereit sind, auf etwas zu verzichten? Jeder Euro, den wir uns selbst sparen, kommt direkt den Menschen zugute. Wir Abgeordnete von der MFG werden daher einen Spendentopf einrichten, in den unsere Gehaltserhöhungen fließen. Über die Verwendung dieser Mittel wird basisdemokratisch entschieden: Die aktiven MFG-Mitglieder stimmen in Einzelfällen darüber ab, ob und an wen das Geld gespendet wird“, so der LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann.

„Die ÖVP verteidigte die Erhöhungen mit der absurden Behauptung, in ´keiner anderen Berufsgruppe werde über Gehaltserhöhungen diskutiert´ und man wolle ´bei der Selbstentwertung des Politikerberufes nicht mitmachen´ – daher solle das auch für Politiker gelten. SPÖ und Grüne äußerten sich ´zufrieden“ mit dem „Kompromiss´. Und die FPÖ, die sich auf Bundesebene für eine Nulllohnrunde ausspricht, stimmt in Oberösterreich mit ab und zeigt einmal mehr ihr wahres Gesicht: Während Herbert Kickl in Wien große Reden von Verzicht schwingt, lässt sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner – genau wie Marlene Svazek in Salzburg – die Gehaltserhöhungen wohlwollend durchwinken. Diese Doppelmoral zeigt, dass die FPÖ bereit ist, ihre Prinzipien zu opfern, sobald es um das eigene Einkommen geht“, so Krautgartner weiter.

„Während sich die Altparteien gegenseitig Deckung geben, bleibt die MFG konsequent“, ergänzt Krautgartner. „Wir sagen klar: Es braucht eine Nulllohnrunde – als Zeichen der Solidarität und der Ehrlichkeit gegenüber den Menschen, die tagtäglich die Lasten des Systems tragen.“

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„Laut dem Beschluss, der am 16.01.25 in der Ausschussrunde des Oö. Landtags durchgewunken wurde und in der kommenden Landtagssitzung am 30.01.2025 final zur Abstimmung stehen wird, werden die Politikerbezüge in Oberösterreich trotz Inflationskrise um 3,5 % erhöht, wobei einige Spitzenverdiener sogar bis zu 437,80 Euro brutto monatlich mehr erhalten. Die Behauptung der ÖVP, dass es in anderen Berufsgruppen keine Diskussion über Gehaltserhöhungen gebe, ist nichts anderes als eine dreiste Ausrede. Gerade in einer Zeit, in der die Bevölkerung immer mehr unter steigenden Preisen leidet, ist es die Aufgabe der Politik, Zurückhaltung zu zeigen. Eine Nulllohnrunde wäre nicht nur ein klares Signal der Solidarität, sondern auch ein Beitrag zur finanziellen Entlastung des Landesbudgets“, kritisiert LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann.

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„Für die MFG ist die jährliche Debatte um Politikergehälter ein Symbol für die Abgehobenheit des politischen Establishments. Während Familien jeden Cent zweimal umdrehen müssen, zeigt diese Selbstbedienungsmentalität, wie weit ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grüne von der Lebensrealität entfernt sind. Es braucht ehrliche Politik und echte Volksnähe – dafür steht die MFG“, schließt sich LAbg. Dagmar Häusler, BSc MFG-Österreich Bundesparteiobmann-Stv., der Kritik an.

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Wiederholte Aufforderung zum Produktrückruf Weichkäse „Kleiner Stinker“ und „Großer Stinker“!

Wiederholter Aufruf zum Produktrückruf: Wegen gesundheitsschädlichen Listerien nicht zum Verzehr geeignet

Weichkäse Kleiner Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 24.02.2025

Weichkäse Großer Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 10.02.2025

ist wegen gesundheitsschädlichen Listerien für die Verbraucher(innen) nicht zum Verzehr geeignet!

Beim Kleinen Stinker und Großen Stinker der Käserei Wilder Käser wurden bei Analysen im Rahmen der internen Qualitätssicherung eine Verunreinigung mit Listerien festgestellt.

Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten in sämtlichen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.

Der Wilder Käser bedauert den Vorfall, kommt ihrer Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf der Produkte veranlasst.

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Burgenland-Wahl 2025

SPÖ bleibt stimmstärkste Partei, FPÖ landet auf 2.Platz

Die SPÖ hat bei der Landtagswahl im Burgenland vom Sonntag laut einer aktualisierten APA/ORF/Foresight-Hochrechnung 46,4 Prozent (-3,5) der Stimmen errungen. Damit hat die Sozialdemokratie die absolute Mandatsmehrheit verloren, womit künftig eine Mehrheit gegen die SPÖ möglich ist. Die FPÖ legt um 13,3 Prozentpunkte zu und kommt auf 23,1 Prozent. Die ÖVP verliert 8,3 Punkte und landet bei 22,2 Prozent. Die Grünen schaffen mit 5,5 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag.

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Bundesheer Entminungsdienst hat 2024 mehr als 34 Tonnen Kriegsmaterial beseitigt

Tanner: „Die Zahlen zeigen, dass ein Ende von Funden bei Kriegsrelikten noch lange nicht in Sicht ist.“

Im vergangenen Jahr stand der Entminungsdienst (EMD) des Bundesheeres 995 Mal im Einsatz, um Kriegsrelikte in Österreich zu bergen, abzutransportieren und zu vernichten. Dabei handelte es sich um insgesamt 34.687,30 Kilogramm Kriegsmaterial verschiedenster Art; mit dieser Sprengstoffmenge könnte man bis zu 100 Hochhäuser mit 20 Stockwerken kontrolliert sprengen. Die Spezialisten des Entminungsdienstes vernichteten beispielsweise 65 Streubomben, 31 Anti-Personen Minen und 44 Bombenblindgänger ab einem Gewicht von 50 Kilogramm und machten diese unschädlich.

„Der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres trägt täglich zur Sicherheit in Österreich bei. Die Zahlen zeigen, dass das Ende von Funden bei Kriegsrelikten noch lange nicht in Sicht ist. Ich möchte den Entminungsexperten meinen Dank für ihren Einsatz aussprechen “, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Herausfordernde Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete des Entminungsdienstes sind vielfältig: Wasser, alpines Gelände, Wald sowie urbanes Gelände zählen dazu. Die Tauchgruppe des Entminungsdienstes barg 571,5 Kilogramm Kriegsmaterialien aus Gewässern; im hochalpinen Gelände wurden 146 Kilogramm Munition und Kriegsmaterial geborgen und vernichtet. Um diese Gebiete zu erreichen, legte der Entminungsdienst 280.585 Kilometer zurück – dies entspricht ungefähr sieben Erdumrunden.

Vernichtung und Entsorgung von Kriegsmaterial

Der EMD vernichtete auf Sprengplätzen des Bundesheeres 14,91 Tonnen des geborgenen Kriegsmaterials mittels Sprengung. Etwa 4,8 Tonnen Infanteriemunition wurden in einem speziellen Brennofen ausgeglüht und der entstandene Munitionsschrott einer Wiederverwertung zugeführt. Etwa 6,57 Tonnen Kriegsschrott wurden direkt zur Endentsorgung gebracht.

Besonders herausfordernd für die Spezialisten war, dass sie 47-mal auf nicht handhabungssichere Munition stießen. Diese war nicht transportfähig und musste vor Ort, also außerhalb von Sprengplätzen des Bundesheeres, durch Sprengen vernichten werden. Dabei wurden 422,90 Kilogramm Kriegsmaterial unschädlich gemacht. Sämtliche Sprengungen erfolgten ohne Sach- und Personenschäden.

Die Einsatzgebiete

Die Einsatzdichte war im Jahr 2024 in Niederösterreich am höchsten. Dort wurden 14,03 Tonnen Kriegsmaterial bei 462 Einsätzen beseitigt. Dahinter steht die Steiermark mit 9,39 Tonnen in 129 Einsätzen, gefolgt von Wien mit 5,81 Tonnen in 56 Einsätzen. In Oberösterreich wurden 2,23 Tonnen in 107 Einsätzen, in Kärnten 1.553,37 Kilogramm in 84 Einsätzen und im Burgenland wurden 914,17 Kilogramm in 81 Einsätzen unschädlich gemacht. Tirol mit 621,20 Kilogramm in 43 Einsätzen, Salzburg mit etwa 70 Kilogramm in 19 Einsätzen und Vorarlberg mit 13 Einsätzen und 80,43 Kilogramm geborgenem und vernichteten Kriegsmaterial bilden das Schlusslicht.

Was tun bei einem verdächtigen Gegenstand?

Ein Hantieren mit Munition und Sprengmitteln ist für Unbefugte äußerst gefährlich. Wird ein Objekt gefunden, dessen Herkunft und Beschaffenheit verdächtig erscheint, sollte man Abstand halten, verhindern, dass Personen oder Tiere dem Fund zu nahekommen und unverzüglich die nächste Polizeidienststelle kontaktieren. Danach werden die Mitarbeiter des Entminungsdienstes des Bundesheeres angefordert, die das Kriegsrelikt entschärfen und sicher abtransportieren.

Der Entminungsdienst

Die Mitarbeiter des Entminungsdienstes sind Experten für alle Arten von Munition, die aus der Zeit vor 1955 stammt und auf österreichischem Bundesgebiet aufgefunden wird. Der EMD wurde als selbstständige Dienststelle am 1. Jänner 2013 vom Bundesministerium für Inneres zum Bundesministerium für Landesverteidigung transferiert. Aufgrund der Dienststellen in Wien, Graz und Linz-Hörsching sowie einer 24-Stunden-Rufbereitschaft können die Entminungsspezialisten innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein, um verdächtige Gegenstände zu untersuchen und Gefahren aus vergangenen Kriegen zu beseitigen.

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Frischer Wind in Niederösterreichs Gemeinden

Starke FPÖ-Auftritte in Niederösterreich bei den kommenden Gemeinderatswahlen

In den niederösterreichischen Gemeinden weht zurzeit ein frischer Wind. Die auf dem Erfolgskurs segelnde FPÖ kandidiert in fast allen Gemeinden des flächenmäßig größten österreichischen Bundeslandes, für die am 26.01.2025 stattfindenden Gemeinderatswahlen. So auch in der Marktgemeinde Rohrau, mit den angeschlossenen Katastralgemeinden Gerhaus, Hollern und Pachfurth.

In der Gemeinde Pachfurth kämpft der sympathische 32-jährige Zollbeamte, Benjamin Birte, mit einigen Mitstreitern, um Sitze im Gemeinderat. Birte ist dem Herausgeber dieses Online-Magazins schon als kleiner Bub bekannt. Also was lag näher, den Jungpolitiker in spe nach seinen Zielen zu befragen.

ERSTAUNLICH: „Warum kandidierst Du?“

BIRTE: „Ich interessiere mich, die letzten 4 Jahre besonders, für die Politik. Ich möchte zugunsten der Menschen aktiv daran teilnehmen.“

ERSTAUNLICH: „Welche Chancen rechnest Du Dir aus?“

BIRTE: „Chancen müssen mir die Bürgerinnen und Bürger geben. Wenn ich diese bekomme, ist es mein Ziel zu gestalten.“

ERSTAUNLICH: „Glaubst Du etwas verändern zu können?“

BIRTE: „Ja, aber man muss zuerst gewählt werden, um etwas verändern zu können.“

ERSTAUNLICH: „Werden Deine Veränderungen spürbar sein?“

BIRTE: „Ja, denn speziell auf Gemeindeebene ist man direkt an der Bevölkerung und da sind Veränderungen spürbar. Ich möchte zum Beispiel das Projekt „Leistbares Wohnen“ ins Leben rufen. Dies bedeutet, dass die Gemeinde Wohnungen bauen und jungen Menschen zur Verfügung stellen soll, um die Abwanderungen zu stoppen.“

ERSTAUNLICH: „Wir danken für das Gespräch und wünschen Dir viel Glück!“

Im nachfolgenden Video erzählt Benjamin Birte aus seinem Leben und über seine Pläne. Werte Leserschaft, nehmen Sie sich die 5 Minuten Zeit und sehen Sie sich das Video an.

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Wiener Freiheitliche sehen sich für vorgezogene Wahl vorbereitet

Wien hat mit der Wahl die Chance, sich von einem unfairen System zu befreien

Der Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, hat heute, Freitag, in einer Pressekonferenz die Entscheidung über eine Vorverlegung der Wahlen zu Gemeinderat, Landtag und Bezirksvertretung kommentiert. Nepp warf dem amtierenden Bürgermeister Michael Ludwig dabei vor, entgegen früherer Beteuerungen die Bevölkerung bezüglich des Wahltermins belogen zu haben. Noch am Vortag habe die Stadtregierung behauptet, gut zusammenzuarbeiten und bis zum Ende der Legislaturperiode weiterarbeiten zu wollen. Doch Ludwig habe nun „die Arbeit eingestellt“ und „fliehe vor der Verantwortung“, behauptete Nepp. Offensichtlich regiere „angesichts von Rekordschulden und Rekordarbeitslosigkeit die Angst“ in der SPÖ, sagte der FPÖ-Politiker. „Bürgermeister Ludwig schätzt die Stimmung in der Bevölkerung völlig falsch ein“, ergänzte er.

Der nicht amtsführende Stadtrat sieht seine Partei für den Wahlkampf „bestens vorbereitet“. Wien habe bei der Wahl, die Chance, „sich von einem unfairen System zu befreien“. Die FPÖ stehe laut Nepp für Fairness gegenüber denjenigen, die die Gesellschaft tragen, sowie für spürbare Entlastungen und mehr Sicherheit. Nepp versprach, gegen Kriminalität, ein marodes Gesundheitssystem und Bildungsmängel vorgehen zu wollen. Gleichzeitig kritisierte er die Förderung von linken Projekten und forderte eine Politik im Sinne der Wiener Bevölkerung. Mit Blick auf die bevorstehenden 100 Tage bis zur Wahl sagte Nepp, dass er sich darauf freue. Auch könne er sich eine Zusammenarbeit mit jedem vorstellen, der die freiheitlichen Angebote mittrage. „Unser Ziel ist es aber, so stark zu werden, dass niemand mehr an der FPÖ vorbei kommt“, so Nepp abschließend.

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SPÖ-Funktionär fordert Ausländer kürzen

Eine erstaunliche Forderung des Dr. Baumgärtel

Heute haben wir wieder einmal den Facebook-Account des stv. SPÖ-Parteichef von Langenzersdorf, Christoph Baumgärtel, besucht. Dort sind wir auf ein erstaunliches Posting gestoßen. Entgegen der SPÖ-Parteilinie will er Asylanten abschieben. Aber das wäre ja im Grunde ja nicht erstaunlich, sondern jener Umstand, dass er statt Pensionen endlich Ausländer kürzen will bzw. dies fordert. Wie sollen Ausländer denn gekürzt werden? Soll an diesen Menschen Beinamputationen durchgeführt werden? Tja, Dr. med. Baumgärtel ist immer wieder für eine Überraschung gut.

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FPÖ – Hafenecker präsentierte freiheitliches Medienhaus

Hochprofessionell, multimedial und alles unter einem Dach

„Modern, hochprofessionell, österreichweit und europaweit einzigartig“, so präsentierte FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, in einer Pressekonferenz das neue FPÖ-Medienhaus, in dem alle Kanäle der Freiheitlichen nun vereint sind: „2012 startete FPÖ-TV mit einem Beitrag wöchentlich, heute folgen im Schnitt 154.000 Menschen unseren Social-Media-Aktivitäten. Damit sind wir als Partei federführend in Österreich und europaweit. Alle unsere Kanäle zusammengenommen erreichen mehr als 2,4 Millionen Bürger mit unseren Inhalten. Das ist einmalig in der Parteienlandschaft und sollte auch den Mainstream-Medien zu denken geben. Jetzt vereinen wir alle unsere Kanäle und Medien unter einem Dach des FPÖ-Medienhauses. Von Animationsvideos und der Übertragung der Parlamentsreden der freiheitlichen Abgeordneten über Reportagen und Studiotalks, Podcasts und Interviews, bis hin zu Live-Übertragungen von Großveranstaltungen: Unter dem Motto ‚Content, Content, Content‘ bespielen wir unsere Kanäle täglich – hochprofessionell, multimedial.“ Darüber hinaus ist mit dem heutigen Tag die neue Homepage der FPÖ am Start, ein österreichweiter Radioauftritt der FPÖ wird der nächste Schritt sein, wie Hafenecker ankündigte.

Das Medienhaus der FPÖ bestehe mittlerweile aus 15 engagierten und hochprofessionellen Mitarbeitern. Das Moderationsteam wurde nun vergrößert: Neben Lisa Gubik werden Denise Aichelburg und Althea Diamante rasch dafür sorgen, in Echtzeit und höchst professionell auf die aktuellen politischen Entwicklungen zu reagieren und zu informieren. Nicht nur personell, sondern auch die Infrastruktur wurde ausgebaut: „Das neue FPÖ-TV-Studio ist hochmodern und absolut auf dem Niveau ‚linearer Sender‘“, so der FPÖ-Mediensprecher. Mit dem Launch der neuen Website sind wir auch hier absolut auf der Höhe der Zeit und es ist, wenn man so will, auch ein ‚Gegenzensur-Projekt‘. Denn wir sehen natürlich die Tendenzen, soziale Medien einzuschränken – siehe zum Beispiel Digital Services Act. Aber auch darauf sind wir vorbereitet. Mit einem neuen ‚Triebwerk‘ wird es auf der Homepage darüber hinaus schnellere, aber auch barrierefreie Inhalte geben, Stichwort ‚Nachrichten in einfacher Sprache‘.“

Das Flaggschiff des FPÖ-Medienhauses ist der YouTube -Kanal FPÖ-TV mit aktuell 227.000 Abonnenten und 170 Millionen Aufrufen seit der Gründung des Kanals und mehr als 83 Millionen Videoaufrufen in den letzten drei Jahren. Über alle Facebook-Accounts hinweg verzeichnet die FPÖ 1,5 Millionen Abonnenten, auf Instagram sind es rund 300.000, auf TikTok mehr als 80.000 Follower, auf X 30.000, auf Telegram 70.000 Follower, auf WhatsApp 23.000 Follower und der Podcast, eines der jüngeren Projekte, verzeichne auf Spotify inzwischen 30.000 Abrufe pro Monat – Tendenz stark steigend. Mit ihrem Newsletter erreichen die Freiheitlichen jeweils rund 200.000 Österreicher. „Und wir sind die einzige Partei, die noch eine eigene Zeitung hat. Das heißt, wir sind wirklich auf allen Kanälen präsent, um die Bevölkerung ungefiltert und aktuell zu informieren“, zeigte sich Hafenecker über die enormen Reichweiten der freiheitlichen Medien erfreut.

Die FPÖ ist jedenfalls die Partei in Österreich mit den stärksten Social-Media-Auftritten aller Parteien, mit einer enormen Präsenz auf allen Kanälen. Sieben der acht größten Facebook -Kanäle sind den Freiheitlichen zuzuordnen, 14 der 15 stärksten Facebook-Seiten nach Interaktionen – im Schnitt fast 6.000 pro Beitrag. Herausragend ist natürlich der Facebook-Auftritt unseres Bundesparteiobmannes und Klubobmannes Herbert Kickl mit alleine 300.000 Followern und 31 Millionen Interaktionen nur in den vergangenen drei Jahren. „Aber wir bleiben natürlich nicht auf dem Status quo stehen, sondern wir bauen aus, wir erweitern auch unser Portfolio. Wir haben auch in Zukunft viel vor“, so der freiheitliche Mediensprecher.

„Das FPÖ -Medienhaus wird weiterwachsen, wird immer mehr Menschen in Österreich erreichen und das wesentlich professioneller als die angeblich professionelle Konkurrenz. Auf welch hohem multimedialen Qualitätsniveau wir arbeiten, davon werden sich die Österreicher bereits diesen Samstag beim Neujahrstreffen, bei dem wir wieder eine großartige Rede unseres Bundesparteiobmannes Herbert Kickl erwarten dürfen, überzeugen können“, erklärte Hafenecker.

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Die Arbeiterkammer warnt vor Abzockern aus dem Internet

Was machen, wenn man sich ausgesperrt hat?

In der AK häufen sich Beschwerden zu Schlüssel-Notdiensten. Fragwürdige Anbieter nutzen die Notsituation ausgesperrter Menschen unverfroren aus und erweisen sich als unseriöse Briefkastenfirmen. Die AK Oberösterreich warnt davor, unbekannte Unternehmen aus dem Internet zu beauftragen und hohe Forderungen bar zu zahlen.

Wie viel das Öffnen einer Tür bei einem seriösen heimischen Unternehmen kostet, hängt von mehreren Faktoren ab:

* Ist die Tür bloß zugefallen oder auch versperrt?
* Erfolgt die Öffnung in den Betriebszeiten oder außerhalb, in der Nacht oder an Feiertagen?
* Muss das Schloss ausgetauscht werden?
* Was kostet die Anfahrt des Technikers?

Laut aktuellem AK-Preisvergleich kostet die Türöffnung zwischen 60 und 352 Euro, je nach Aufwand und Zeitpunkt. Mehraufwand und Materialkosten, zum Beispiel für den Austausch eines Schlosses, erhöhen den Preis. Positiv und vertrauenserweckend ist es, wenn Firmen die Preise transparent auf ihren Webseite veröffentlichen.

Beauftragen Sie ein Unternehmen in Ihrer Nähe
Speichern Sie sich die Telefonnummer eines Unternehmens in Ihrer Nähe in Ihrem Handy ein und/oder hängen Sie diese auf das schwarze Brett in Ihrem Wohnhaus. So vermeiden Sie es, an einen dubiosen Schlüsseldienst zu geraten. Mit einer Firma aus der Umgebung halten Sie den Anfahrtsweg und die Kosten dafür gering.

Günstige Alternative: Ersatzschlüssel bei Vertrauensperson
Am einfachsten ist es, einen Ersatzschlüssel in der Nachbarschaft zu hinterlegen. So kommen Sie schnell und ohne Kosten wieder in Ihre Wohnung.

App: meinaufperrdienst.at
Mit der App meinaufsperrdienst.at finden Sie Schlüsseldienste in Ihrer Umgebung, die mit einem Gütesiegel zertifiziert sind.

Abzocker-Notdienste aus dem Internet
Wer sich aus der Wohnung aussperrt und einen Schlüsseldienst im Internet sucht, läuft Gefahr, einen dubiosen Dienst zu überhöhten Preisen anzuheuern. Scheinbar lokale Schlüsseldienste entpuppen sich als Unternehmen mit deutschen Postfächern. Betroffene Konsumenten schildern, dass nach längerer Wartezeit Mitarbeiter des angerufenen Schlüsseldienstes mit ausländischem Kennzeichen vorfahren. Für das Öffnen der Tür werden überzogene Forderungen in Rechnung gestellt. In vielen Fällen stellt sich im Nachhinein heraus, dass ein Aufbohren des Schlosses gar nicht notwendig gewesen wäre.

Tipps für den Umgang mit überhöhten Forderungen

* Wenn Sie sich stark unter Druck gesetzt fühlen, holen Sie die Polizei.
* Die sicherste Variante ist ein Zahlschein.
* Wenn Sie zu einer Barzahlung gedrängt werden, zahlen Sie keinesfalls den Gesamtbetrag, da das Geld ansonsten verloren ist.

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Einkaufstest deckt Mängel bei Gütesiegeln und Tierwohlstandards auf

Tierwohl-Ranking bei Hofer, Lidl und Penny – Hofer vorne, Penny fällt durch

Tierschutz Austria hat verarbeitetes Fleisch der Discounter Hofer, Lidl und Penny einem Einkaufstest unterzogen. Der Fokus liegt auf Bio-Produkten und tierwohlverbesserten Gütesiegeln, da diese de facto höhere Standards in der Tierhaltung bedeuten. Die Ergebnisse zeigen: Hofer führt im Ranking und Penny bleibt deutlich zurück.

Das Ranking im Detail:

Hofer: Klare Stärken bei tierwohlverbesserten Standards
Hofer überzeugt durch den höchsten Anteil an Bio-Produkten (circa 12 Prozent) und einer vergleichsweise breiten Auswahl an tierwohlverbesserten Gütesiegeln (circa 10 Prozent). Jedoch tragen circa 60 Prozent der Produkte kein Gütesiegel.

Lidl: Transparenz, aber geringe Förderung von Tierwohl-Standards
Lidl hat den geringsten Anteil an Produkten ohne Gütesiegel (circa 24 Prozent) und den höchsten Anteil an AMA-Gütesiegel-Produkten ( circa 65 Prozent), welche nur minimal über den nationalen Mindeststandards liegen und mehr über die österreichische Herkunft aussagen. Allerdings sind Bio-Produkte (weniger als 6 Prozent) und tierwohlverbesserte Siegel (weniger als 4 Prozent) deutlich unterrepräsentiert.

Penny: Klare Defizite
Penny fällt mit einem sehr hohen Anteil an Produkten ohne Gütesiegel (über 90 Prozent) und dem völligen Fehlen von Bio-Produkten und tierwohlverbesserten Siegeln zurück.

Ergebnisse der Untersuchung: Ein Blick auf die Branche
Neben dem Ranking deckt der Einkaufstest auch grundlegende Probleme in der Branche auf:

1. Mangel an Gütesiegeln: Drei von fünf Fleischprodukten in österreichischen Discountern tragen überhaupt kein Gütesiegel.
2. Irreführende Herkunftsangaben: In zwei von drei Discountern befinden sich Pseudolabels, die eine österreichische Herkunft suggerieren, tatsächlich jedoch keine tierwohlverbesserten Standards garantieren.
3. Importiertes Billigfleisch: Zwei von drei Discounter bieten ausländisches Fleisch an, was Preisdumping fördert und die Kontrollmöglichkeiten erschwert.

„In Österreichs Discountern haben verarbeitete Fleischprodukte kaum etwas mit Tierwohl zu tun“, kritisiert Esther Kronthaler, Expertin für Tierschutzpolitik.

Folgen für Tiere, Umwelt und Wirtschaft:

Die Untersuchung verdeutlicht, dass die Bedingungen in der Massentierhaltung nach wie vor katastrophal sind. Vollspaltenböden, überfüllte Ställe und Qualzuchten prägen weiterhin die Realität hinter vielen Fleischprodukten. Zudem belastet die intensive Fleischproduktion Böden, Wasserressourcen und das Klima erheblich. Heimische Landwirte geraten durch Importkonkurrenz unter Druck, was Fortschritte hin zu höheren Standards erschwert.

„Heutzutage gibt es genug qualitativ hochwertige und heimische, pflanzliche Alternativen. Ein klarer Fokus auf eine pflanzenbasierte Landwirtschaft und Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Diese Ergebnisse zeigen eindringlich: Der Weg zu einer nachhaltigen und tierfreundlichen Landwirtschaft ist noch weit. Verbraucher, Handel und Politik müssen gemeinsam aktiv werden, um diesen Wandel voranzutreiben“, so Kronthaler.

Tierschutz Austria: Die Stimme der Tiere seit 1846

Tierschutz Austria, der Wiener Tierschutzverein, wurde 1846 gegründet und ist Österreichs ältester Tierschutzverein. Unter dem Namen „Tierschutz Austria“ setzt sich der Verein landesweit für den Schutz und das Wohl von Tieren ein. Im Tierschutzhaus wurden 2024 rund 10.000 Tiere betreut. Darüber hinaus engagiert sich Tierschutz Austria für eine Gesellschaft, die das Lebensrecht aller Tiere und den Schutz ihrer Lebensräume respektiert. Mehr Infos: https://tierschutz-austria.at (Quelle: APA/OTS)

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Fulminanter Start der Dominik Nepp „Fairness-Tour“ in Favoriten

Wien fair machen – für alle, die Wien am Laufen halten

Die „Fairness-Tour“ der Wiener FPÖ begann gestern Abend in Favoriten mit großem Zulauf. Mehr als 300 Wienerinnen und Wiener versammelten sich bei der U1-Station Alaudagasse, um die Auftaktveranstaltung mit dem Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp, Klubobmann Maximilian Krauss und Bezirksparteiobmann LAbg. Stefan Berger zu verfolgen.

In seiner Rede erklärte Dominik Nepp das Jahr 2025 zum „Jahr der Fairness in Wien“, das Ziel der FPÖ ist es, Wien wieder fair zu machen – für jene, die jeden Tag hart arbeiten und unsere Gesellschaft tragen. Diese dürfen nicht länger über Gebühr belastet werden, während andere profitieren.

Nepp betonte weiter, dass auch jene Wienerinnen und Wiener, die aufgrund der wirtschaftlichen Lage unschuldig in Not geraten sind, sowie Pensionisten, die ein Leben lang hart gearbeitet haben, mehr Unterstützung benötigen.

„Alle, die willig sind und Wien am Laufen halten, verdienen es, entlastet und gefördert zu werden. Wir setzen uns dafür ein, dass genau für diese Menschen die Belastungen und die Lebenshaltungskosten gesenkt werden und sie gut und sicher in dieser Stadt leben können“, so Nepp.

Die Fairness-Tour wird in den kommenden Wochen in allen Wiener Bezirken Halt machen, um die zentralen Anliegen der Wiener Bevölkerung aufzunehmen und die freiheitlichen Lösungen für die Probleme der Stadt direkt vor Ort vorzustellen.

„Mit dieser Tour legen wir den Grundstein für ein gerechtes und sicheres Wien nach der Wien-Wahl 2025“, versprach Nepp.

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