Kurz noch nicht in der Realität angekommen


„Null Toleranz“ gegenüber radikal-islamischen

Strömungen und Einrichtungen in Österreich

„Der  radikale  Islamismus  in  Österreich ist kein plötzlich auftretendes Phänomen.  Wenn
Kurz  das  glaubt,  ist  er  noch  immer  nicht  in  der  Realität  angekommen“,  betont FPÖ-
Bundesparteiobmann HC Strache in Zusammenhang mit den Aussagen von ÖVP-Außen-
und  Integrationsminister  Sebastian  Kurz  in der heutigen Ö1-Radioreihe  „Im Journal zu
Gast“.   „Dass  der  radikale  Islam in Österreich Fuß fassen konnte,  ist die Folge der jahr-
zehntelangen  Versäumnisse  von  Rot  und  Schwarz  in  der  Asyl-,  Zuwanderungs- und
Integrationspolitik. Mit diesem ‚Erbe‘ scheint Kurz schlicht überfordert“, so Strache.
Um  radikalen  Gruppierungen wie der IS in Österreich den Boden zu entziehen,  werde
es mit einheitlichen Koran-Übersetzungen nicht getan sein.  „‚Null Toleranz‘ gegenüber
radikal-islamischen  Strömungen  und Einrichtungen in Österreich,  das muss die klare
Botschaft des Gesetzgebers sein“, betont Strache.
Die FPÖ warne seit vielen Jahren vor den Konsequenzen der verfehlten Zuwanderungs-
politik.  Das hätten SPÖ und ÖVP immer als „Panikmache“ abgetan.  „Jetzt ist es an der
Zeit,  endlich  die  freiheitlichen  Forderungen  konsequent  umzusetzen – bevor weitere
verlorene  Jahre  ins  Land  ziehen.   Wer  jetzt dem radikalen Islamismus in Österreich
nicht  konsequent  entgegentritt,  bringt  unser  gesamtes   Rechts-  und  Gesellschafts-
system in Gefahr“, so Strache.
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2014-09-20