Wir haben uns auf Fehler-Suche begeben
Die promovierte Historikerin Barbara Tóth, ihres Zeichens Buchautorin und Journalistin beim Wiener Stadtblatt „Falter“, stellt in einem heutigen X-Tweet die Frage nach dem Fehler, weil Männer ihre Samen an Samenbanken verkaufen – aber Frauen ihren Uterus nicht vermieten dürfen. Sie kritisiert hier ganz augenscheinlich, das in zivilisierten europäischen Ländern bestehende Verbot der Leihmutterschaft.
Die Frage von Barbara Tóth erstaunt uns deshalb, weil sie eine Verfechterin der Frauenrechte ist. Mit Schaudern erinnern wir uns beispielsweise an die Skandale in Sachen Leihmutterschaft in der Ukraine, dem korruptesten Staat (System) Europas. Wer darüber mehr wissen will, sollte einfach Google bedienen.
Aber zurück zum Thema und zur Fehlersuche der Falter-Journalistin und Feministin. Mit einer Samenspende stellen Männer nicht ihren Körper neun Monate lang, mit medizinische Risiken und mögliche Langzeitfolgen, zur Verfügung. Da reichen einige Minuten unter zur Hilfenahme eines Erwachsenenfilmes und einem Plastikbecher. Auch ist zu bezweifeln, dass Männer zu ihrem Ejakulat eine emotionale Bindung aufbauen, wie eine Schwangere zu ihrem Baby während der neunmonatigen Schwangerschaft.
Und dann gibt es noch den kriminellen Aspekt, unter denen meist junge und sozial schwache Frauen ausgebeutet werden. Mafiöse Vereinigungen legen es darauf an solche Frauen in ihre Fänge zu bekommen und zwingen sie zur Leihmutterschaft. Während die Mütter ein Bettel für ihre Babys bekommen, verkaufen die Verbrecher diese an zahlungskräftige Kunden. Und dies geschieht etwa nicht nur in der dritten Welt, sondern auch in Europa, wie es die Beispiele in der Ukraine unter Beweis stellten.
Wir haben nicht nur einen, sondern gleich mehrere Fehler gefunden. Dabei sind wir uns sicher, dass das bestimmt nicht alle Fehler sind. Wir hoffen aber, dass Frau Tóth damit erkennt, wo der Fehler liegt.
*****