Flüchtlingslager mitten in Wien beschlossen


Gesetz zur Enteignung der Nachbarrechte gegen die Stimmen der

Oppositionsparteien von Rot-Grün im Ausschuss durchgewinkt

Im heutigen Wohnbauausschuss des Wiener Gemeinderates wurde die geplante Notstands-
regelung des Baurechts alleine mit den Stimmen der rot-grünen Regierungsmehrheit durch-
gewinkt.

Demnach dürfen in Zukunft Containerdörfer und Barackenlager ohne behördliche Bewilligung
und im gesamten Stadtgebiet errichtet werden.  Einsprüche von Nachbarn,  den Bezirksparla-
menten  oder von Bürgerinitiativen sind dann grundsätzlich unzulässig.   Im Extremfall stehen
diese Barackenlager laut dem Gesetzesentwurf bis zu 15 Jahre.
Typisch  für  Rot-Grün  ist  jedoch,  dass solche Holzbuden ab einer gewissen Bestandsdauer
barrierefrei  gebaut  sein  müssen.   Hier  ist  die Sozial- und Integrationspolitik der Stadt klar
gescheitert.   Solche geplanten Zuwanderungsbauten aus Holz oder Metall gibt es normaler-
weise nur in Kriegsgebieten, nach Katastrophen oder in der Dritten Welt.
„Dass  der  Gesetzesantrag  überhaupt  erst zwei Werktage vor dem Ausschuss eingebracht
wurde , nicht  einmal  drei  Seiten  umfasste,  und von keiner anderen  Behörde begutachtet
werden  durfte,  zeigt  ebenfalls  klar  das  Scheitern  der  rot-grünen-Landesregierung in der
Bewältigung  des  Zuwanderungs-Chaos auf.   Offenbar war die Angst vor Widerspruch groß,
da  im  Ausschuss auf einige  Fragen auch keine  Antwort gegeben werden konnte“,  so der
Wiener FPÖ-Bautensprecher LAbg. Mag.(FH) Alexander Pawkowicz.
Daher  beantragte  die FPÖ im heutigen Wohnbauausschuss die Absetzung von der Tages-
ordnung  sowie die Vertagung des Aktenstückes,  um sich eingehend mit dieser Beschneid-
ung  der  Grundrechte auseinander zu setzen.   Allen freiheitlichen Bemühungen zum Trotz
wurde  dieses  Gesetz zur Enteignung der Nachbarrechte gegen die Stimmen aller Opposi-
tionsparteien von Rot-Grün im Ausschuss durchgewinkt. (Quelle: APA/OTS)
*****
2016-02-29