Brand in Patienten-Zimmer in der Klinik Floridsdorf
Sauerstoffversorgung und angezündete Zigarette ging nicht gut
In einem Patienten-Zimmer in der Klinik Floridsdorf ist gestern kurz vor Mitternacht ein Feuer ausgebrochen. Der Brand wurde ausgelöst, nachdem sich ein durch Sauerstoff versorgter Patient eine Zigarette anzündete. Die sofort ausgelöste Sprinkleranlage löschte den Brand umgehend, das diensthabende Personal reagierte rasch. Der Patient erlitt Verbrennungen im Gesichts- und Halsbereich. Er wird derzeit in der Klinik Floridsdorf intensivmedizinisch versorgt, sein Gesundheitszustand ist stabil.
Zwei diensthabende Security Mitarbeiter und vier Mitarbeiter(innen) aus dem klinischen Bereich wurden auf eine mögliche Rauchgasinhalation hin untersucht und behandelt. Alle 30 Patient(innen) der betroffenen Station konnten klinikintern auf andere Stationen verlegt werden. Im Laufe des heutigen Tages erfolgte eine umfassende Schadensbegutachtung sowie die Planung der Wiederinstandsetzung des betroffenen Patienten-Zimmers.
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- Beitrag veröffentlicht:8. Februar 2025
Die Tagespresse verliert beim OGH gegen die FPÖ
Wer zuletzt lacht, lacht am besten - OGH gibt FPÖ NÖ in allen Punkten recht
Während das Satire-Magazin „Die Tagespresse“ sich noch am 13.09.2024 über ihren vorläufigen Sieg – die FPÖ hatte in der Causa „Gabalierlaberl“ und „Andreas-Hofer-Schnitzel“ geklagt – erfreute und sich über die FPÖ lustig machte und sogar prophezeite: „Die FPÖ kann nur noch eine außerordentliche Revision beim Obersten Gerichtshof erheben. Diese ist aber in Fällen wie diesem zumeist aussichtslos“, gab es nun Katerstimmung bei den Spaßvögeln. Denn der OGH hielt sich partout nicht an die Voraussage der „Tagespresse“ und verurteilte diese nun. Ihr skurriler Humor wird sich nun (lt. eigenen Angaben) mit 103.124,83 Euro zu Buche schlagen.
Bei der FPÖ meint man nun, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Natürlich ließ man es sich bei den Blauen auch nicht nehmen, eine dementsprechende Presseaussendung zu verfassen, welche wir unserer Leserschaft nicht vorenthalten wollen.
„Es ist ein Sieg für die Glaubwürdigkeit in der politischen Auseinandersetzung. Auch ein Satiremedium kann nicht einfach unter dem Deckmantel der Satire Unwahrheiten verbreiten und wie in diesem Fall Gastwirte täuschen“, sagt FPÖ Niederösterreich Landesparteisekretär Alexander Murlasits nach dem klaren Urteil des OGH (Oberster Gerichtshof), der die Klage der FPÖ Niederösterreich gegen „Die Tagespresse“ vollinhaltlich bestätigt.
Die Verbreitung der gefälschten Wirtebriefe ist somit rechtswidrig. Die Tagespresse hat es weiters zu unterlassen, falsche Schriften im Namen der FPÖ Niederösterreich durch Verwendung des Parteilogos zu verfassen, zu verbreiten und/oder zu veröffentlichen. Die „Tagespresse“ und ihr Geschäftsführer haben es künftig zu unterlassen, falsche Schriften im Namen der FPÖ NÖ zu verbreiten. Außerdem haben sie die Kosten für die Veröffentlichung des rechtskräftigen Urteils in den Printausgaben der „Niederösterreichischen Nachrichten“ und der „Bezirksblätter Niederösterreich“ zu tragen sowie die Prozesskosten der FPÖ NÖ zu ersetzen. „Ein teurer Spaß“, meinen Landesparteisekretär Alexander Murlasits und Landesgeschäftsführer Andreas Arthur Spanring augenzwinkernd.
Nachdem das Handelsgericht Wien die Klage der FPÖ und das Oberlandesgericht Wien die Berufung abgewiesen hatten, zogen die Freiheitlichen vor den Obersten Gerichtshof und bekamen jetzt in allen Punkten recht. Das Gericht stellte fest, dass „Die Tagespresse“ durch die bewusste Täuschung und Verwendung des FPÖ-Logos und Namensrechts eine irreführende und rechtswidrige Veröffentlichung begangen hat.
„Wir werden auch in Zukunft gegen Fake News, Fake-Briefe und diverse Falschmeldungen vorgehen, um sicherzustellen, dass politische Debatten auf ehrlicher Grundlage geführt werden“, schließt Murlasits.
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- Beitrag veröffentlicht:7. Februar 2025
Wiener Töchtertag: Mädchen-Anmeldung startet am 10. Februar
Am 24. April 2025 erhalten Schülerinnen praktische Einblicke in die Vielfalt der Berufswelt
Unter dem Motto „I can do it!“ beginnt am 10. Februar die Mädchen-Anmeldung für den Wiener Töchtertag 2025. Ziel des Aktionstages ist es, Schülerinnen zu ermutigen, ihren Fähigkeiten und Interessen nachzugehen, um die eigene Zukunft zu gestalten – unabhängig von veralteten Rollenbildern.
„In Wien steht Mädchen die Welt offen. Als Stadt der Möglichkeiten dürfen beruflichen Träumen keine Vorurteile im Weg stehen. Der Töchtertag gibt die großartige Möglichkeit, neue Wege zu entdecken, Interessen zu vertiefen und sich von Role Models inspirieren zu lassen“, so Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál.
Um die Mädchen auf diesem Weg zu begleiten, erhalten auch heuer Schülerinnen ab der 1. Klasse Mittelschule oder Gymnasium bis zur Matura die Möglichkeit, für einen Tag in verschiedene Berufsfelder einzutauchen. Im Fokus stehen die Bereiche Technik, Naturwissenschaften, Digitalisierung und Handwerk.
Ob bei Einblicken in IT-Unternehmen, Handwerksbetriebe oder Werkstätten – beim Töchtertag steht das praktische Erleben im Mittelpunkt. Im letzten Jahr nahmen rund 5.000 Mädchen und 290 Unternehmen teil.
Online-Anmeldung startet am 10. Februar um 9.00 Uhr
Alle Schülerinnen ab der 1. Klasse Mittelschule oder Gymnasium bis zur Matura können am Wiener Töchtertag teilnehmen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Die Teilnehmerinnen verbringen den Töchtertag in einem Unternehmen – entweder in einem Betrieb, in dem ein Elternteil arbeitet, oder in einem Unternehmen ihrer Wahl, das sie auf der Töchtertag-Website finden. Da es sich um eine schulbezogene Veranstaltung handelt, haben die Schülerinnen an diesem Tag schulfrei. Die Online-Anmeldung für den 24. Wiener Töchtertag ist ab 10. Februar, 9.00 Uhr auf www.toechtertag.at möglich.
„Schon in jungen Jahren erfahren Mädchen gesellschaftliche Prägung und werden mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Deshalb ist es wichtig, ihnen so früh wie möglich zu zeigen, dass sie alles machen können, was sie möchten – unabhängig von überholten Rollenbildern“, ergänzt Kathrin Gaál.
Das Programm für ganz junge Teilnehmerinnen ist daher seit 2022 ein wichtiger Bestandteil der Initiative. Beim Töchtertag KIDS für Schülerinnen der 3. und 4. Volksschulstufe und beim Töchtertag MINI für Mädchen im letzten und vorletzten Kindergartenjahr werden die Kinder spielerisch an das Thema Berufswahl herangeführt. In Begleitung von Lehrer bzw. Pädagogen verbringen sie rund zwei Stunden in einer Institution oder einem Betrieb, um in die Rollen von Handwerkerinnen, Programmiererinnen oder Forscherinnen zu schlüpfen. Interessierte Kindergärten und Volksschulen können sich direkt beim Töchtertag-Büro unter office@toechtertag.at anmelden.
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- Beitrag veröffentlicht:7. Februar 2025
FPÖ – Hafenecker: „Küniglberger Luxuspensionisten sorgen sich nicht um ORF-Unabhängigkeit, sondern um den Privilegienstadl!“
Nach ORF-Redaktionsrat und seinen bundesdeutschen „Zwangsgebühren-Kollegen“ verbreiten jetzt ORF-Pensionisten „Horrormärchen“ über notwendiges Ende der ORF-„Zwangssteuer“
„Nach dem ORF-Redaktionsrat und seinen bundesdeutschen ‚Zwangsgebühren-Kollegen‘ lässt man vom Küniglberg jetzt altlinke ORF-Luxuspensionisten ausrücken, um den dort herbeifantasierten Horrormärchen noch einmal einen schalen Aufguss zu geben“, so reagierte heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA auf einen öffentlichen Appell ehemaliger „ORF-Granden“, die sich angesichts einer möglichen FPÖ-Regierungsbeteiligung angeblich um die „Unabhängigkeit des ORF“ sorgen, und hielt diesen entgegen: „Das Einstehen für Presse- und Meinungsfreiheit sowie für eine pluralistische Medienlandschaft ist seit jeher, seit 1848, wesentlicher Bestandteil der freiheitlichen DNA. Im Gegensatz dazu kann man das wohl von der trotzkistischen ‚Gruppe Revolutionäre Marxisten‘ nicht behaupten, wo der nun ‚besorgte‘ Ex-ORF-Mitarbeiter Löw einst engagiert hat, der sich nun seine ORF-Pension mit einer Kommentator-Tätigkeit beim linksjournalistischen Zentralorgan ‚Falter‘ offenbar aufbessert.“
Für Hafenecker gelte die Sorge der ORF-Luxuspensionisten in Wahrheit „dem Erhalt des Privilegienstadls am Küniglberg auch für kommende links-woke Staatsfunkgenerationen“: „Wir Freiheitliche stehen aber für eine Reform des ORF und ein Aus für die Haushaltsabgabe, was legitim ist und auch von einem Großteil der Bevölkerung befürwortet wird. Zur Zerstreuung ihrer angeblichen Sorge um die ‚Unabhängigkeit‘ des ORF im Falle einer Abschaffung der ‚Zwangssteuer‘ empfehle ich den ehemaligen ORF-Mitarbeitern, unter denen sich ja auch einstige Auslandskorrespondenten befinden, einen Blick in andere Länder, etwa nach Frankreich, Dänemark, Spanien, Belgien oder in die Niederlande, wo der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht über Rundfunkgebühren finanziert wird und trotzdem nicht die ‚Diktaturhölle‘ ausgebrochen ist! Geheuchelte Sorgen linker Besitzstandsbewahrer sind das eine, die Realität ist das andere.“
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- Beitrag veröffentlicht:6. Februar 2025
Wiener Stadtwerke suchen Lehrlinge
Offene Lehrstellen in elf von 20 Berufen – Neuer Lehrberuf Fernwärmetechnik – Besonders gute Chancen für technikaffine Mädchen
Im Herbst starten 235 Lehrlinge in 20 Lehrberufen ihre Karriere bei den Wiener Stadtwerken. In elf Lehrberufen werden noch die besten Köpfe und geschicktesten Hände für Wiener Linien, Wien Energie, Wiener Netze und Co. gesucht, vom neu eingeführten Lehrberuf Fernwärmetechnik bis zur Lehre Elektrotechnik oder Mechatronik. Top-Chancen gibt’s auch heuer wieder für technikaffine Mädchen, die vom Unternehmen besonders nachgefragt und gefördert werden. Alle Infos zur Lehrlingsausbildung und die offenen Ausbildungsplätze der Wiener Stadtwerke sind unter www.wienerstadtwerke.at/lehre zu finden.
„Die Stadt Wien hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu sein. Um das zu erreichen, brauchen wir jeden klugen Kopf. Gerade junge Menschen bilden hier ein großes Potenzial. Die Wiener Stadtwerke bieten als Klimaschutzkonzern eine breite Vielfalt unterschiedlicher Ausbildungsangebote. Von den Wiener Linien bis zu den Wiener Netzen gibt es Top-Jobs in zukunftssicheren Lehrberufen. Ich lade alle junge Menschen ein, sich das Angebot anzusehen“, so der Stadtrat für Finanzen Peter Hanke.
In Summe werden in der Wiener Stadtwerke-Gruppe bereits 680 Lehrlinge ausgebildet, mehr als je zuvor. Im September 2025 starten erneut fünf Prozent mehr Lehrlinge als im Jahr davor. Frauen sind in technischen Berufen immer noch unterrepräsentiert – in Österreich liegt ihr Anteil bei etwa 15 Prozent. Bei den Wiener Stadtwerken will man das ändern:
„Wir kämpfen seit Jahren darum, mehr weibliche Lehrlinge in die technischen und handwerklichen Berufe zu bringen, und haben da schon sehr viel erreicht. 2017 waren es sieben Prozent, heute stehen wir bei 30 Prozent, und mein ganzes klares Ziel sind 50 Prozent weibliche Lehrlinge““, so Generaldirektor Peter Weinelt.
Zu den vielen Vorteilen einer Lehre bei den Wiener Stadtwerken gehört neben der soliden Bezahlung die durchgängige Möglichkeit, neben der Ausbildung die Matura zu machen. Lehrabsolventen gelingt der Einstieg ins Erwerbsleben schneller als Absolventen einer BHS, BMS oder AHS. Die Übernahmequote für Lehrabsolventen der Wiener Stadtwerke liegt konstant bei beachtlichen 80 Prozent. Bei den Wiener Stadtwerken bewerben sich im Jahr rund 6.000 junge Menschen um eine Lehrstelle.
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- Beitrag veröffentlicht:5. Februar 2025
Vorsicht bei Produkten, die Pilzgifte enthalten
Bei Verzehr besteht Gefahr für die Gesundheit
Erneut mussten Menschen im Krankenhaus behandelt werden, weil sie Produkte konsumiert hatten, die psychoaktive Pilzgifte wie Psilocybin oder Muscimol enthalten – ein gefährlicher Trend, der zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Verbraucher sollten daher zum Schutz der eigenen Gesundheit derartige Produkte keinesfalls verzehren.
Diese Produkte können über Online-Shops, vereinzelt aber auch an Verkaufsautomaten erworben werden. Verkauft werden sie oft als Non-Food-Waren, z. B. als Souvenirs oder Sammlerstücke. Manchmal sind sie auch gekennzeichnet mit Vermerken wie „Nicht zum Verzehr“. Da sie aber aussehen wie Fruchtgummis oder Schokolade, können sie besonders für kleine Kinder sehr gefährlich werden. Europaweit sind Fälle bekannt, bei denen Jugendliche und Erwachsene nach dem Konsum derartiger Produkte im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) warnt daher eindringlich vom Konsum derartiger Produkte. Die Produkte enthalten bestimmte Mengen an Pilzgiften, die Vergiftungserscheinungen auslösen können. Dazu zählen Halluzinationen wie farbige Scheinbilder, ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Euphorie. Vergiftungen können zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle sowie Schwindel und vermehrten Speichelfluss führen. Psychosen sind beschrieben, ebenso Kreislaufversagen. Bei einer größeren Menge kommt es zu Muskelzuckungen, Verwirrtheit, Bauchschmerzen und Erregungszuständen, die bis zur Bewusstlosigkeit oder Koma führen können.
Unternehmen, die derartige Produkte in den Verkehr bringen, müssen mit gerichtlichen Strafen rechnen, da die Produkte in der Regel als gesundheitsschädlich beurteilt werden.
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- Beitrag veröffentlicht:5. Februar 2025
ÖAMTC-Untersuchung 15 von 25 Warnwesten reflektierten nicht
Vorsicht beim Onlinekauf - Produkte aus Einzelhandel haben bestanden
Der ÖAMTC und seine Partnerorganisationen haben im Vorjahr erstmals 14 Warnwesten in Hinblick auf ihre Reflexionsstärke untersucht. Damals erfüllten erschreckende 30 Prozent der Modelle ihren Zweck nicht. Heuer wurde die Untersuchung auf 25 Modelle ausgedehnt – und dabei, soweit möglich, auch jene aus 2024 nachgetestet. Das Ergebnis fiel noch schlechter aus, wie ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl berichtet: „Von 25 Warnwesten haben nur zehn bestanden, 15 haben unzureichend bis gar nicht reflektiert. Das ist völlig inakzeptabel – eine Warnweste dient der eigenen Sicherheit, um speziell im Dunkeln rechtzeitig gesehen zu werden. Wenn sie das nicht gewährleistet und man wiegt sich in Sicherheit, können die Konsequenzen im Straßenverkehr tödlich sein.“ Das gilt für Kfz-Lenker, die z. B. im Falle einer Panne aussteigen, aber auch für Fußgänger, Radfahrer und Kinder, die eine Weste anlegen, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Testablauf und Unterschiede zwischen Online- und Einzelhandel
Geprüft wurden 25 Warnwesten für Kinder und Erwachsene. 20 Modelle wurden bei verschiedenen großen Online-Portalen bestellt, fünf Produkte inkognito im Einzelhandel, beispielsweise bei Discountern, erworben. Nach einem Schnelltest anhand einer Referenzkarte wurde in einem unabhängigen Testlabor überprüft, ob die Produkte die Anforderungen der geltenden Normen erfüllen. „Interessanterweise hat sich hier gezeigt, dass alle im Einzelhandel gekauften Warnwesten den Normen entsprechend reflektiert haben, während das bei 75 Prozent der online bestellen Westen nicht der Fall war“, erklärt Kerbl. Der Techniker rät, beim Onlinekauf darauf zu achten, ob die Normen „EN ISO 20471“ bei Westen für Erwachsene bzw. „EN 17353“ bei Kinderwesten angeführt sind. Bei den Exemplaren aus dem Einzelhandel war ein entsprechendes Label eingenäht.
Kann man die Reflexionsfähigkeit selbst prüfen?
Der ÖAMTC-Techniker erklärt: „Ob im Geschäft oder zu Hause: man kann ganz gut selbst testen, ob eine Warnweste ordentlich reflektiert: Leuchtet man mit einer Taschenlampe oder dem Smartphone-Licht in Augenhöhe direkt auf die Weste, sollte sie bei einem Abstand von etwa drei Metern strahlend weiß reflektieren. Die Tests im Labor haben im Grunde bestätigt, was wir schon vorab mit einfachen Mitteln beobachten konnten: Es gab wenige Grenzfälle – entweder reflektierten die Produkte ordentlich oder so gut wie gar nicht.“ Für die Sichtbarkeit im Dunkeln ist die Wirkung des Reflexionsstreifens entscheidend – ob die Weste ansonsten leuchtend gelb, orange oder rot ist, spielt keine Rolle, solange dabei die Normen erfüllt werden. Die Leuchtfarben dienen der Sichtbarkeit bei Tag.
„Eine ordentlich reflektierende Warnweste ist bei Dunkelheit im Abblendlicht aus über 100 Metern erkennbar. Mit einer unzureichend reflektierenden Weste verhält es sich wie ohne – die Sichtbarkeit reduziert sich auf wenige Meter. Der eigenen Gesundheit zuliebe sollte man beim Kauf also gut achtgeben. Man kann sich hier übrigens auch nichts sparen, denn viele der durchgefallenen Warnwesten waren nicht einmal günstiger“, stellt Kerbl abschließend klar.
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- Beitrag veröffentlicht:4. Februar 2025
Messerattacke auf Mitarbeiterin einer Anwaltskanzlei
Öffentlichkeitsfahndung der Polizei
In den heutigen Nachtmittagsstunden, gegen 15:15 Uhr, kam es in einer Anwaltskanzlei in Wien Landstraße zu einem körperlichen Übergriff auf eine Mitarbeiterin. Die 56-jährige Kanzleikraft wurde im Zuge eines Gespräches mit einem 53-jährigen Klienten, von diesem mit einem Messer attackiert. Nach dem Angriff ergriff der Mann mit der Tatwaffe zu Fuß die Flucht. Die Wiener Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Diese verlief bislang negativ.
Die Wiener Polizei veröffentlicht über Anordnung der Staatsanwaltschaft die Bilder des Tatverdächtigen. Zeugen, denen der mutmaßliche Täter vor, während oder nach seiner Flucht aufgefallen ist, werden gebeten den Mann keinesfalls anzusprechen bzw. anzuhalten, sondern sich direkt mit der Polizei unter 133 in Verbindung zu setzen . Hinweise (auch anonym) werden an das Landeskriminalamt Wien, unter der Telefonnummer 01-31310-33800 erbeten.
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UPDATE: 04.02.2025
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- Beitrag veröffentlicht:3. Februar 2025
Heuer bereits drei tödliche Unfälle von Fußgängern nach Notfällen auf Autobahnen
Richtiges Verhalten in einer Notsituation oder bei einer Panne auf der Autobahn
Das heurige Jahr ist gerade mal 34 Tage alt und es gab auf Autobahnen bereits drei tote Fußgänger. Drei Vorfälle, die glimpflich hätten enden müssen, haben heuer bereits dazu geführt, dass die jeweiligen Lenker dabei tragischerweise leider ums Leben kamen. In allen drei Fällen kam es zu einer Notsituation auf der Autobahn, nach denen die Männer aus ihren Autos stiegen. Dabei wurden sie jeweils von nachkommenden Fahrzeugen erfasst und tödlich verletzt.
Mitte Jänner kollidierte ein Lenker auf der A 3 Südostautobahn im Gemeindegebiet von Müllendorf mit einem Reh. Der Mann hielt sein Fahrzeug auf dem ersten Fahrstreifen und ging in Richtung Reh, wobei ein nachkommendes Sattelkraftfahrzeug gegen den Pkw stieß und diesen auf den 72-Jährigen schleuderte. Auf der A 1 Westautobahn war eine Panne Auslöser für den tödlichen Unfall. Der Lenker hatte auf dem Pannenstreifen gehalten, beim Verladen des Pkw auf das Abschleppfahrzeug eines alarmierten Verwandten, wurde der 45-Jährtige ebenfalls von einem Lkw erfasst. Und am Freitag, den 31. Jänner, hatte ein 26-Jähriger seinen Pkw auf der A 22 Donauufer Autobahn auf dem schmalen Pannenstreifen abgestellt, weil ein Warnsignal aufgeleuchtet hatte. Als er ausstieg, wurde er von einem Pkw erfasst.
Gerade in aufregenden und angespannten Situationen ist es aber besonders wichtig, Ruhe zu bewahren, appelliert die ASFINAG angesichts dieser besonders tragischen Vorfälle.
So verhält man sich bei Pannen und in anderen Notsituationen auf einer Autobahn richtig:
Warnblinkanlage einschalten, den nachfolgenden Verkehr auf sich aufmerksam machen.
Sichtbarkeit auch abseits des Fahrzeuges gewährleisten, Warnweste anziehen, Pannendreieck aufstellen (etwa 200 Meter entfernt).
Das Fahrzeug so weit wie möglich an den Fahrbahnrand stellen.
Richtig aussteigen! Am Pannenstreifen am besten auf der Beifahrerseite. Andernfalls mehrmals davon überzeugen, dass sich kein anderes Fahrzeug nähert.
Wenn möglich am besten über die Notrufsäule Hilfe holen, weil die ASFINAG dann den genauen Standort kennt und zielgerichtet Hilfe schicken kann (alle zwei Kilometer auf beiden Richtungsfahrbahnen), oder per Mobiltelefon über den Notruf 112.
In Sicherheit bringen, hinter der Leitschiene und etwas entfernt vom abgestellten Fahrzeug auf Hilfe warten.
Mehr Informationen über das richtige Verhalten gibt es auch im ASFINAG-Blog: https://blog.asfinag.at/auf-der-autobahn/notfall-auf-der-autobahn/
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- Beitrag veröffentlicht:3. Februar 2025
Lena Schilling verklagt Bohrn Mena
Bohrn-Mena ersucht seine Fans um finanzielle Unterstützung
Vermutlich können sich viele unserer Leser(innen) noch an den Skandal um Lena Schilling erinnern. Die junge Dame, die nun EU-Abgeordnete mit einem fürstlichen Monatsgehalt ist, sorgte mit diversen Aussagen für Erstaunen und Verwunderung. Mit dem Ehepaar Bohrn-Mena kam es sogar zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, welche schlussendlich mit einem Vergleich endete. Nun dachten wir, dass die Causa „Lena Schilling“ beendet sei.
Dass dem nicht so ist, beweist ein gestriges Posting von Sebastian Bohrn-Mena auf seinem Facebook-Account. In diesem teilt er mit, dass er von Schilling verklagt wurde.
„Man muss sich das einmal vorstellen: Sie hat eine Klage gegen mich eingebracht, in der sie sich gegen Äußerungen von mir verwehrt, von denen sie selbst nicht einmal behauptet, dass sie unwahr sind. Worum geht’s hier also? Es geht scheinbar darum, dass ich mundtot gemacht werden soll. Ich lasse mich von Lena Schilling aber nicht mundtot machen. Und einschüchtern lasse ich mich von ihr auch nicht“, so Bohrn-Mena.
Als Grund für die Klage gibt er an, dass Schilling scheinbar die Geschichte umschreiben und ihn mit einer Klage zum Schweigen bringen wolle. Diese Klage dürfte ihn finanziell an die Nieren gehen, denn er resümiert, dass er kein EU-Abgeordneter sei, der keine 10.000 Euro pro Monat an Steuergeld verdiene. Er habe auch keine Spesenpauschale des EU-Parlaments zur Verfügung, sondern müsse das alleine stemmen und die Causa erreiche langsam ein finanzielles Ausmaß, das nicht mehr alleine bewältigbar sei. Aus diesem Grund ersucht er seine Fans um finanzielle Unterstützung, auf einem dazu eigens eingerichteten Spendenkonto.
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- Beitrag veröffentlicht:3. Februar 2025
Schussattentate auf Passanten in Wien
Unbekannter schießt im 21. und 22. Bezirk auf junge Frauen
Am gestrigen Abend, gegen 21:15 Uhr, schoss ein bislang unbekannter Täter in der Gitlbauergasse vermutlich mit einer Gas- oder einer Druckluftwaffe auf eine 16-jährigen Passantin, wobei diese unter anderem im Kopfbereich leicht verletzt wurde. Sie musste von einem Rettungsdienst behandelt werden.
Wenig später wurde der Polizeinotruf erneut verständigt, nachdem ein 14-jähriges Mädchen angab, dass im Bereich des Rennbahnweges auf sie geschossen worden sein soll. Dabei dürfte der mutmaßliche Täter das Mädchen verfehlt und den Glaskasten einer Reklametafel beschädigt haben.
Die Ermittlungen sind in vollem Gange. Laut ersten Erkenntnissen dürfte es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen geben. In beiden Fällen soll es sich um eine dunkel gekleidete männliche Person im Alter zwischen 17 – 25 Jahren handeln. Sie soll sich in Begleitung einer Gruppe von jüngeren Personen befunden haben.
Sachdienliche Hinweise (auch anonym) werden über den Notruf 133 oder in jeder Polizeiinspektion entgegen genommen.
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- Beitrag veröffentlicht:2. Februar 2025
Weltkrebstag 4. Februar 2025
Nuklearmedizin und Theranostik: Meilensteine zur personalisierten Krebsbehandlung
Seit mehr als 80 Jahren bietet die Nuklearmedizin personalisierte Medizin in der Diagnostik und Therapie (=Theranostik) von verschiedenen Tumorerkrankungen an. In der Diagnostik werden kleine Mengen radioaktiver Medikamente (sogenannte Radiopharmaka) in eine Armvene injiziert. Die Verteilung im Körper wird dann mit speziellen bildgebenden Geräten wie PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und SPECT (Single-Photonen-Emissions-Computer-Tomographie) dargestellt.
Die Nuklearmedizin kann dabei helfen, den genauen Ort und das Ausmaß (=Befall) von Tumorerkrankungen zu bestimmen und so eine genauere Diagnose zu ermöglichen. Bei einzelnen personalisierten Anwendungen kommt eine Auswahl spezifischer Radiotracer in Abhängigkeit von der Tumorerkrankung zum Einsatz. Für die Therapie werden zielgerichtete Medikamente eingesetzt, die chemisch mit einem Radionuklid (früher sagte man Radioisotop) verbunden sind, dass eine Strahlenwirkung auf den Tumor ausübt.
Schilddrüsenkrebs
Nach der Schilddrüsenoperation sichert die Radiojodtherapie mit 131Jod bei hochdifferenzierten Schilddrüsenkarzinomen die exzellente Überlebenschance nach 5 Jahren Nachbeobachtung von über 95%! Neben der Therapie mit 131Jod kann man dieses Isotop wie auch andere Jodisotope wie 123Jod und 124Jod zur nuklearmedizinischen Bildgebung einsetzen. Die nuklearmedizinische Bildgebung bietet generell den großen Vorteil, dass man Ganzkörperuntersuchungen mit kurzer Aufnahmezeit durchführen kann. Darüber hinaus verwendet sie keine Kontrastmittel und kann daher bei eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt werden. Es besteht auch nur ein vernachlässigbares Risiko für allergische Reaktionen auf die radioaktiven Medikamente.
Neuroendokrine Tumore
Bei neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltraktes und des Pankreas konnte gezeigt werden, dass die Mehrzahl dieser seltenen Tumore Somatostatin-Rezeptoren an Ihrer Zelloberfläche exprimieren. Diese Rezeptoren sind mit > 95% Wahrscheinlichkeit bei hochdifferenzierten neuroendokrinen Tumoren am Primum und seinen Metastasen vorhanden und können mit der Somatostatin-Rezeptorszintigraphie sichtbar gemacht werden. Zur palliativen Therapie stehen seit Jahrzehnten Somatostatin-Analoga wie Octreotide (Sandostatin®) und Lanreotide (Autogel®) zu Verfügung, welche nach dem „Schlüssel-Schloss“-Mechanismus an diese Rezeptoren der Tumorzellen andocken. Diese Somatostatinanaloga können einerseits mit Radionukliden ohne nennenswerte Strahlenbelastung für die Diagnostik, andererseits für die Therapie mit ß-Strahlern wie 177Lutetium radioaktiv markiert werden und zur zielgerichteten Therapie eingesetzt werden. Aus diesem Modell leitet sich das Kofferwort „Theranostik“ ab. In Phase 3 Studien (NETTER 1 und NETTER 2) konnte das weitere Tumorwachstum durch den Einsatz von Theranostik um bis zu 79% gesenkt werden.
Prostatakarzinom
Patienten mit Prostatakarzinom exprimieren in mehr als 95% das sogenannte Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA) an Ihrer Tumorzelloberfläche. In den letzten Jahren konnte mittels PSMA-PET/CT gezeigt werden, dass vor allem bei einem biochemischen Rezidiv, also einem Anstieg des Tumormarkers PSA im Blut ohne dass man noch weiß, wo es herkommt,-im Vergleich zu CT und Skelettszintigraphie früher und genauer der Ort des Tumorrezidivs sichtbar gemacht werden kann. Das bedeutet eine Behandlungsänderung in bis zu 60% der Patienten. Die 177Lu-PSMA-617 Radioligandentherapie (PluvictoTM) konnte in einer Phase 3 Studie bei fortgeschrittenen metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom (Vision Trial) zeigen, dass die radiographisch nachweisbare Progression in 60% gesenkt und bei einem Einsatz im hormonempfindlichen Stadium eine komplette bildgebende Remission in 21% der Patienten erreicht werden konnte (PSMAfore Trial).
Zielgerichtete Behandlung von Skelettmetastasen
Rückenschmerzen und Hüftgelenksschmerzen sind häufige Vorboten von Knochenbeteiligungen im Rahmen eines Prostatakarzinoms. Ca. 80% der Männer mit metastasiertem Prostatakarzinom weisen auch Knochenmetastasen auf, die schnell und einfach in einer Skelettszintigraphie oder PSMA PET/CT Untersuchung sichtbar gemacht werden können. Um eine weitgehende Schmerzfreiheit des Patienten zu erreichen sind neben der gezielten Krebstherapie (Antihormone, Chemotherapie, Strahlentherapie) klassische Schmerzmittel (NSAR-Analgetika) und bei weiter anhaltenden Schmerzsymptomen eine Opiateinnahme notwendig. Die medikamentöse Schmerztherapie ist aber mit Nebenwirkungen wie Blutbildveränderungen, Leber- und Nierenfunktionstörungen, Magen- und Dünndarmgeschwüren, Verstopfung, etc. verbunden. Im Vision Trial konnte gezeigt werden, dass die Behandlung mit 177Lu-PSMA eine weitere Intensivierung der Schmerzsymptome für mehr als 14,3 Monate im Vergleich zu 2,9 Monaten in der Kontrollgruppe stoppen konnte. Auch bei der Behandlung mit 223Radium-Dichlorid (XofigoTM)konnte im ALSYMPCA Trial gezeigt werden, dass der Bedarf an Opioiden in der Behandlungsgruppe mit 36% im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 50% deutlich gesenkt werden konnte.
Nuklearmedizinische Behandlung des weißen Hautkrebses
Eine in Österreich seit 2014 sich etablierende nicht invasive nuklearmedizinische Therapie stellt die Behandlung des weißen Hautkrebses besonders an kosmetisch heiklen Lokalisationen mit 188Rhenium-SCT® dar. Dabei wird zielgenau die radioaktive Paste über den zu behandelnden Tumor auf eine zuvor aufgetragene Folie für einen Zeitraum von durchschnittlich 2 Stunden aufgetragen. Die Therapie ist schmerzfrei und führt in bis zu > 90% der Fälle zur nahezu narbenfreien Heilung des Hauttumors.
Der große Vorteil der nuklearmedizinischen Therapien ist, dass bis auf die Behandlung des Schilddrüsenkrebses alle anderen Anwendungen teilweise auch ambulant an den Nuklearmedizinischen Abteilungen und Instituten in Österreich angeboten werden können.
Zukünftige Therapieansätze
Industrie und Wissenschaft beschäftigen sich sehr intensiv mit der Weiterentwicklung der therapeutischen Konzepte und es gibt oft maßgeschneiderte Lösungen der Nuklearmedizin für einzelne Anwendungen, die von den oben genannten Konzepten abweichen. Man sollte daher nicht zögern, in individuellen Situationen nach den vielfältigen Methoden aus dem Bereich der nuklearmedizinischen Theranostik zu fragen!
Prim. Univ.-Prof. Dr. Mag. Michael Gabriel, Präsident der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Leiter des Instituts für Nuklearmedizin und Endokrinologie, Kepler Universitätsklinikum Linz
Prim. Univ.-Prof. Dr. Siroos Mirzaei, MBA, Präsident elect der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin, Leiter der Abteilungen für Nuklearmedizin Klinik Ottakring und Klinik Hietzing, Wien
Prim. Univ.-Doz. Dr. Alexander Becherer, Bundesfachgruppenobmann Nuklearmedizin, Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin, Leiter der Abteilung für Nuklearmedizin, Akademisches Lehrkrankenhaus Feldkirch
Univ. Prof. Mag. Pharm. Dr. Markus Mitterhauser, Sprecher der naturwissenschaftlichen Fächer der OGNT, Leiter Radiopharmazeutische Wissenschaften, Klinische Abteilung für Nuklearmedizin, AKH Wien
a.o. Univ.-Prof. Dr. Rainer W. Lipp, FACNM, Leiter der AG Öffentlichkeitsarbeit der OGNT, Facharzt für Nuklearmedizin und Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung für Onkologie; ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Diagnostikum Nuklearmedizin Graz
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- Beitrag veröffentlicht:2. Februar 2025
Staus wegen Instandsetzung Stadionbrücke
Überlastung Schlachthausgasse - Durchfahrt Stadionallee bald nicht mehr möglich
Die Sanierung der Stadionbrücke ab 4. Februar wird vor allem auf der Schlachthausgasse und in der Stadionallee für teils erhebliche Verzögerungen sorgen, befürchtet Harald Lasser vom ÖAMTC. Während der Arbeiten werden Richtung Prater nur ein, Richtung Landstraße nur zwei Fahrstreifen befahrbar sein. Die einstreifige Verkehrsführung Richtung Stadion/Prater bzw. auf die Schüttelstraße Richtung Zentrum (Linksabbieger) wird vor allem zu den Verkehrsspitzen zu erheblichen Staus auf der ohnehin überlasteten Schlachthausgasse führen. Aber auch in der Erdbergstraße und in der Nebenfahrbahn der Erdberger Lände werden die Kolonnen zeitweise stillstehen. Die Arbeiten sollen bis Mitte Juni 2026 andauern.
Ausweichen bei Tangentenstau sinnlos
Einen Stau auf der Südost Tangente (A23) über die Ausfahrten Gürtel oder St. Marx und weiter über Schlachthausgasse – Stadionbrücke – Stadionallee – Handelskai zu umfahren, wird laut ÖAMTC nichts mehr bringen.
Durchfahrt Stadionallee zukünftig nicht mehr möglich
Nach Abschluss der Arbeiten wird die Durchfahrt durch die Stadionallee nicht mehr erlaubt sein. Ein Zufahren vom 3. Bezirk bis zur Lusthausstraße bzw. vom 2. Bezirk bis zum Stadionparkplatz wird weiterhin möglich sein. Grund ist die Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 durch den Prater bis zum Handelskai. Aus Clubsicht ist die Straßenbahnverlängerung positiv zu sehen, allerdings wird ohne Rücksicht auf alle Verkehrsarten – wie es der ÖAMTC propagiert – geplant. Vom Club wurden entsprechende Alternativvorschläge, die ein sinnvolles Miteinander ermöglicht hätten, ausgearbeitet und der Stadt Wien vorgelegt. Leider wurden diese aus unterschiedlichen Gründen nicht berücksichtigt. Aus Sicht des Mobilitätsclubs wurde damit die Chance verpasst, die Interessen aller Verkehrsteilnehmenden in sinnvollen Einklang zu bringen.
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- Beitrag veröffentlicht:1. Februar 2025
Produktrückruf durch Action!
Wichtige Sicherheitsinformationen zu folgendem Produkt: Fütterungsset für Babypuppe – 5-teilig
Action Artikelnummer 3202901
EAN-Code 8714627015003
Toi-Toys Artikelnummer 38387
Chargennummern 23002041, 23002042, 23002043
Bei einer Sicherheitsuntersuchung des Fütterungssets für Babypuppe wurde festgestellt, dass die Gabel brechen und kleine Teile ablösen kann. Diese kleinen Teile können eine Erstickungsgefahr darstellen, wenn sie von kleinen Kindern verschluckt werden. Daher wurde ein öffentlicher Produktrückruf eingeleitet.
Falls Sie diesen Artikel mit den Chargennummern 23002041, 23002042 und 23002043 besitzen, stellen Sie die Verwendung sofort ein und geben Sie ihn in einem Action-Geschäft zurück. Sie erhalten eine vollständige Rückerstattung, auch wenn Sie keinen Kaufnachweis mehr haben.
Diese Warnung besagt nicht, dass die Gesundheitsschädlichkeit der Ware vom Erzeuger, Hersteller, Importeur oder Vertreiber verursacht worden ist.
Toi-Toys und Action entschuldigen sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für die Kooperation. Bei weiteren Fragen mögen sich Kunden bitte telefonisch an Toi-Toys unter +31 40 254 36 10 wenden oder für weitere Informationen die Webseite: www.toi-toys.com besuchen.
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- Beitrag veröffentlicht:1. Februar 2025
Buchvorstellung: „Der Fall Leon“
Florian Apler äußert sich erstmals seit seinem Freispruch öffentlich, nachdem er 522 Tage unschuldig hinter Gittern saß
Der Fall hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Am 28. August 2022 wird Florian Apler gegen fünf Uhr morgens bewusstlos an der Uferpromenade der Kitzbüheler Ache in St. Johann aufgefunden. Sein damals sechsjähriger Sohn Leon wird tot aus dem Wasser geborgen. Nach einem halben Jahr ergebnisloser Ermittlungen wird Florian Apler verhaftet und wegen Mordes angeklagt. Er sitzt 17 Monate lang in Untersuchungshaft. Am 1. August 2024 wird er einstimmig freigesprochen.
Mit dem 256 Seiten starken Buch, das er gemeinsam mit dem Rechtsanwalt und Schriftsteller Volker Schütz verfasst hat, meldet sich Apler erstmals seit seinem Freispruch zu Wort. Detailliert schildert er darin seine Erlebnisse, vom Familienleben mit Leon über den Gefängnisaufenthalt bis hin zu den aufwühlenden Prozesstagen – und übt Kritik am Verlauf der Ermittlungen. Vor den Journalistinnen und Journalisten nannte Apler Beispiele, die den skandalösen Verlauf der Ermittlungen dokumentieren, die ihn „522 Tage hinter Gitter, auf die Anklagebank und fast ins Grab“ brachten. Die Videoclips, die Leon als aktiven, mobilen und fröhlich interagierenden Jungen zeigten, überraschten – wurde doch im Prozess seitens der Anklage das Bild eines schwerstbehinderten Kindes gezeichnet.
Zu seiner Motivation, dieses Buch zu schreiben, sagte Florian Apler:
„Mein Tagebuch war mein treuer Begleiter und mentaler Anker in der Zelle. Es hat mich wie ein Zeitzeuge begleitet und wird es meiner Tochter nun in Form dieses Buches irgendwann ermöglichen, die Dinge aus meiner Sicht zu lesen.“Florian Apler fasste seine drei Hauptbotschaften zusammen, die er durch sein Buch verbreiten will:
„Mein Schnuffi war ein unglaublich toller kleiner Junge. Wie er und auch mein Verhältnis zu ihm im Zuge meines Prozesses und auch von den Medien dargestellt wurde, hat mit der Realität nichts zu tun. Dieses Bild möchte ich mit meinem Buch wieder geraderücken. Zweitens: Die Tätersuche muss weitergehen. Wir werden allen Hinweisen nachgehen und nicht aufhören, nach dem Menschen zu suchen, der uns das alles angetan hat. Und drittens: Hoffentlich gelingt es, aus meinen Erfahrungen Lehren zu ziehen. Ich hoffe, dass niemandem wieder so eine Ungerechtigkeit widerfährt.“Matthias Opis, Geschäftsführer des Molden Verlags, schloss an:
„Es gibt vielfältige fragwürdige Vorkommnisse und Einschätzungen im Fall Leon: in den kriminalistischen Ermittlungen, in der juristischen Bewertung, im Gerichtsverfahren und auch in der medialen Begleitung. Es war uns wichtig und ein Anliegen, der zentralen Person in diesem Fall, Florian Apler, die Gelegenheit zu geben, sich ohne Einschränkung und in aller Ausführlichkeit zu alldem zu äußern.“Co-Autor des Buches Volker Schütz:
„Wo gearbeitet wird, passieren Fehler. Das ist auch innerhalb der Justiz so. Wichtig ist, dass diese Fehler anschließend korrigiert werden. In Florians Fall wurden Falschinformationen von der Staatsanwaltschaft über das Landesgericht bis hinauf zum Obersten Gerichtshof ohne Hinterfragen weitergetragen. Das ist ein Skandal, der jetzt aufgearbeitet werden muss.“
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- Beitrag veröffentlicht:31. Januar 2025
Warnung vor gefälschten Arzneimitteln
Großangelegte Polizeiaktion legt Ausmaß der Bedrohung durch illegale Medikamenten-Präparate offen
Gefälschte Arzneimittel im Wert von über 11 Millionen Euro wurden von der von Europol koordinierten Operation Shield V zwischen April und November 2024 in rund 30 Ländern beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden 418 Personen verhaftet, vier illegale Labore entdeckt und 52 kriminelle Netzwerke aufgedeckt.
Angesichts der gravierenden Gefahren, die von gefälschten Arzneimitteln ausgehen, appelliert PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog an die Eigenverantwortung beim Medikamentenkauf:
„Die Ergebnisse der Operation zeigen erschreckend deutlich, dass der Handel mit gefälschten Arzneimitteln ein massives Problem ist, das wir mit aller Entschlossenheit bekämpfen müssen. Die Händler sind skrupellos und setzen wissentlich die Gesundheit und das Leben von Patientinnen und Patienten aufs Spiel. Gefälschte Arzneimittel unterliegen keiner Qualitätskontrolle, werden mitunter unter katastrophalen hygienischen Bedingungen hergestellt und enthalten oft lebensgefährliche oder gar keine Wirkstoffe.“
Wie aus der Europol-Aussendung hervorgeht, wurden bei der Schwerpunktaktion illegale Arzneimittel im Wert von über 11,1 Millionen Euro beschlagnahmt, darunter 426.016 Packungen, über 4 Tonnen Pulver und Rohmaterial, 108 Liter an Wirkstoffen, 174.968 Fläschchen und Ampullen sowie 4.683.426 Tabletten. Dabei handelt es sich laut einer heute veröffentlichten APA-Meldung um Schmerzmittel, Krebspräparate, Dopingsubstanzen, Hormone und Psychopharmaka.
Anstatt auf dubiosen Webseiten Medikamente zu bestellen, sollten derartig sensible Produkte ausnahmslos auf legalem Wege bezogen werden. Der einfachste Weg, um Fälschern das Handwerk zu legen ist, auf Arzneimittel aus unsicheren Quellen gänzlich zu verzichten. Wer seine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen will, sollte Arzneimittel ausschließlich in Apotheken oder bei zertifizierten Online-Apotheken beziehen.
Einen Überblick über diese zertifizierten und damit sicheren Versandapotheken bietet die Website des BASG unter https://www.basg.gv.at/konsumentinnen/arzneimittel-im-internet/versandapotheken.
Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand Jänner 2025), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.
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- Beitrag veröffentlicht:30. Januar 2025
Bedarf an moderner Suchtbehandlung nach wie vor groß
Anlaufstelle Anton Proksch Institut
Der aktuelle Drogenbericht 2024 hält fest, dass Österreich Hochkonsumland für Alkohol und Nikotin bleibt. Die Todesfälle nach Überdosierung haben einen neuen Höchststand erreicht. Das Anton Proksch Institut ist die renommierteste Anlaufstelle für von Sucht betroffene Menschen. Patient*innen steht stationär wie ambulant ein breites Spektrum an Behandlungsangeboten zur Verfügung.
Heute, Mittwoch, wurde der von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) erarbeitete Drogenbericht 2024 vorgestellt. Dieser enthält einen umfassenden und detaillierten Überblick über den Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen in Österreich. Es zeigt sich, dass Alkohol jene psychoaktive Substanz ist, mit der die meisten Menschen Erfahrungen machen. Was das Rauchen betrifft, ist bemerkenswert, dass bei Jugendlichen die Popularität neuer Nikotinprodukte wie Nikotinbeutel oder E-Zigaretten rasant zunimmt, während der tägliche Zigarettenkonsum sinkt. Die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Österreich ist Cannabis, der Kokainkonsum ist im Steigen begriffen.
„Alarmierend an den Erkenntnissen des Berichts ist, dass der Konsum von Alkohol und Nikotin – die beiden am weitest verbreiteten Süchte – im internationalen Vergleich nach wie vor auf hohem Niveau bleibt“, sagt Prim. Dr. Roland Mader, der Ärztliche Leiter des Anton Proksch Instituts, Österreichs führender Suchtklinik. „256 Menschen sind im Jahr 2023 nach einer Überdosierung von illegalen Substanzen verstorben – damit muss erneut eine Zunahme von Todesfällen festgestellt werden“ so Mader weiter.
Sucht ist eine gut zu behandelnde Krankheit
Der Bedarf an moderner Suchtbehandlung bleibt somit weiterhin groß. Das Anton Proksch Institut (API) bietet Therapie für alle gängigen Formen der Sucht an: Dazu gehören Alkoholsucht, Nikotinsucht, Abhängigkeit von illegalen Substanzen und Medikamenten ebenso dazu wie nicht stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen, etwa pathologisches Glücksspiel, Online-, Kauf- und Arbeitssucht. Ziel der Behandlung ist es, den Patienten die Rückkehr in einen selbstbestimmten und freudvoll erlebten Alltag zu ermöglichen. Das Anton Proksch Institut kann dabei auf Erfahrungen aus über 50 Jahren der Behandlung Drogenabhängiger zurückgreifen. An dieser Stelle gilt es zudem ausdrücklich festzuhalten, dass Sucht eine gut zu behandelnde Erkrankung ist.
Die im Herbst 2024 eröffnete neue Klinik des API in Wien Liesing entspricht höchsten Qualitätsstandards und verfügt über alle nötigen Voraussetzungen für gelingende Suchtbehandlung. 266 Betten für stationäre Therapieangebote und 50 Plätze für ein tagesklinisches Angebot in Form einer ganztägig ambulanten Therapie stehen Patienten hier zur Verfügung. Das API verfügt außerdem über mehrere ambulante Einrichtungen und Ambulanzen: in Neunkirchen (NÖ), sowie in Wien die API – Treffpunkte 1050, 1230 und 1030. An allen Standorten arbeiten im Sinne eines ganzheitlichen Menschenbildes multiprofessionelle Teams (Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern etc.) gemeinsam für eine erfolgreiche Therapie. Das ist auch deshalb so wichtig, da praktisch bei jeder Sucht Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen auftreten.
Individuell, integrativ, innovativ
„Im Anton Proksch Institut behandeln wir Sucht als Krankheit mit vielen Ursachen. Dazu gehört, dass wir uns bemühen, so weit wie möglich auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten einzugehen. Wir haben daher eine Reihe von Behandlungsschwerpunkten eingerichtet, zum Beispiel für ältere Suchtkranke, Medikamentenabhängige und Patienten mit Schmerzstörungen. Auch ein frauenspezifisches Angebot hat das API aufgesetzt. Mit dem Programm STEPS bieten wir außerdem eine maßgeschneiderte Therapie für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren an“, erläutert Roland Mader die vielfältigen Therapieansätze des Anton Proksch Instituts, die den unterschiedlichen Ansprüchen der Patienten Rechnung tragen.
Über das Anton Proksch Institut
Der erste Klinikbetrieb des Anton Proksch Instituts in Wien-Liesing wurde 1961 eröffnet. Heute stehen im topmodernen Klinikum 266 Betten, 50 Plätze für ein tagesklinisches Angebot in Form einer ganztägig ambulanten Therapie sowie ambulante Betreuungsplätze zur Verfügung. Behandelt werden alle gängigen Formen der Sucht: Alkoholsucht, Abhängigkeit von illegalen Substanzen und Medikamenten, pathologisches Glücksspiel sowie Online-, Kauf- und Arbeitssucht. Eigentümer der gemeinnützigen Sonderkrankenanstalt sind die VAMED und die Stiftung Anton Proksch-Institut Wien. Zusätzlich zum Hauptstandort in Liesing gibt es Ambulanzen und ambulante Suchtberatungsstellen in Wien-Wieden, Baden, Mödling, Wr. Neustadt und Neunkirchen sowie eine stationäre Sozialhilfe-/Rehabilitationseinrichtung in Mödling-Hinterbrühl.
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- Beitrag veröffentlicht:29. Januar 2025
395 Euro wegen angeblicher Besitzstörung: Beschwerden werden immer häufiger
Arbeiterkammer unterstützt betroffene Mitglieder
Täglich melden sich Menschen bei der AK Oberösterreich, weil sie Post von der Rechtsanwaltskanzlei LUESGENS aus Wien erhalten haben. Deren Inhalt: Angebliche Besitzstörung und eine Forderung über 395 Euro, um eine Klage zu vermeiden. Die AK rät den Betroffenen, einen gerichtlichen Unterlassungsvergleich und die Übernahme der angemessenen Kosten anzubieten.
Herr K. aus Wels brachte im September 2024 seinen Sohn zum Fußballtraining nach Linz. Auf einem der angrenzenden Parkplätze drehte er um und fuhr wieder weg. Einige Wochen später bekam er Post von der Rechtsanwaltskanzlei LUESGENS aus Wien. In zwei Schreiben verlangte die Kanzlei zweimal den Pauschalbetrag von je 395 Euro, da der Parkplatz angeblich zum Wenden befahren und für ein einminütiges Abstellen genutzt wurde. Werde der geforderte Betrag nicht innerhalb weniger Tage bezahlt, würde Klage eingebracht werden.
Herr K. wandte sich an die Arbeiterkammer Oberösterreich. Auf deren Anraten hat Herr K. der Rechtsanwaltskanzlei ein Schreiben mit einer Unterlassungserklärung übermittelt und 20 Euro für die Halterabfrage bezahlt. Im Schreiben wurde dem Rechtsanwalt außerdem die Vereinbarung eines gerichtlichen Vergleichstermins zur Erlangung eines vollstreckbaren Exekutionstitels und die Bezahlung angemessener Kosten angeboten, wenn diese aufgeschlüsselt werden. Damit fällt laut Ansicht der AK die Wiederholungsgefahr einer künftigen Störung weg, sodass eine Klage auf Besitzstörung erfolglos wäre.
In einer weiteren Mail und zwei Einschreibebriefen beharrte der Rechtsanwalt aber auf der Bezahlung der insgesamt 790 Euro und überwies auch die 20 Euro mit dem Vermerk „Klagseinbringung erfolgt“ zurück. Seither sind drei Monate vergangen, ohne dass Familie K. eine Klage zugestellt worden wäre.
Familie K. ist bei weitem kein Einzelfall. Täglich melden sich Betroffene bei der AK. Diese rät, sich unter 050/6906-2, konsumentenschutz@akooe.at oder über das Anfrage-Formular auf der Website an die AK zu wenden, und fordert gesetzliche Maßnahmen, um dem Geschäftsmodell Einhalt zu gebieten.
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- Beitrag veröffentlicht:28. Januar 2025
Rekordzahl bei Tieraufnahmen: Drei von vier Tieren ausgesetzt
Das größte Tierheim Österreichs in Zahlen - Noch nie so viele Tiere betreut
Mit insgesamt 3.201 Wildtieren und 7.000 Schwalben, die im größten Tierheim Österreichs aufgenommen wurden, stellt diese Tiergruppe die mit Abstand größte Herausforderung dar. Die meisten dieser Tiere wurden uns in Not gemeldet, was die Dringlichkeit eines besseren Schutzes von Wildtieren in urbanen und ländlichen Gebieten unterstreicht.
Kleintiere ebenfalls stark vertreten
Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen machen mit 1.139 Tieren einen großen Teil der Aufnahmen aus. Insbesondere Abgaben durch Eigentümer, die sich nicht länger um ihre Tiere kümmern konnten (946 Tiere), fallen hier ins Gewicht. Dies wirft Fragen nach besserer Aufklärung über die Verantwortung bei der Anschaffung von Haustieren auf.
Hohe Zahl ausgesetzter Tiere
Ein auffälliges Detail der Statistik zeigt, dass 26 Prozent der Tiere, die im größten Tierheim Österreichs aufgenommen wurden, den Weg wieder zu ihren Eigentümern finden. Das Chippen und Registrieren von Haustieren sind im Alltag wichtig. Das bedeutet, dass drei von vier Tieren ausgesetzt wurden. Diese hohe Zahl wirft Fragen zur Tierhaltung in der Gesellschaft auf. Die Anzahl ausgesetzter kranker Tiere nimmt zu.
Erfolgreiche Vermittlungen
Erfreulicherweise konnte das Tierheim 2.307 Tiere an neue Besitzer vermitteln, wobei Hunde und Katzen die meisten Adoptanten fanden. Über 70 Prozent der Haustiere können erfolgreich vermittelt werden und erhalten so ein neues, liebevolles zu Hause.
Belastung durch Fundtiere
Aufgefundene Tiere machen mit 3.883 Fällen fast zwei Drittel aller Aufnahmen aus. Die Zahlen zeigen, dass eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung, Behörden und Tierschutzorganisationen nötig ist.
Einsatz bei Hochwasserkatastrophe – Team Tierschutz
Zusätzlich wurden im vergangenen Jahr 7.000 Schwalben während der Hochwasserkatastrophe versorgt. Rund 1.500 Freiwillige des Team Tierschutz haben in dieser Zeit unzählige Leben gerettet und gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement im Tierschutz ist. Das Team Tierschutz hat seine Arbeit auch nach der Hochwasserkatastrophe fortgesetzt. Emotionaler Höhepunkt der Rettungsaktionen des Team Tierschutz war sicher das Fischotterbaby Lilly.
Steigende Kosten und finanzielle Herausforderungen
Neben der Rekordzahl an aufgenommenen Tieren stellt die finanzielle Belastung das größte Tierheim Österreichs vor enorme Herausforderungen. Die Kosten für Futtermittel sind um bis zu 40 Prozent gestiegen, während auch Energie- und Materialkosten stark zugenommen haben. Langfristig steht zudem ein notwendiger Neubau bevor, da das aktuelle Gebäude nicht mehr sanierungsfähig ist. Der Untergrund ist aufgrund der früheren Nutzung zur Treibstoffraffinierung instabil. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Temperaturen über 35 Grad steigen, tritt Altöl aus dem Erdreich aus, was die Situation zusätzlich verschärft. Tierschutz Austria bittet daher dringend um Spenden. Aktuell stellt uns die vermehrte Aufnahme von Exoten – wie Affen und Schlangen – vor Herausforderungen.
Tierschutz Austria, der Wiener Tierschutzverein, wurde 1846 gegründet und ist Österreichs ältester Tierschutzverein. Unter dem Namen „Tierschutz Austria“ setzt sich der Verein landesweit für den Schutz und das Wohl von Tieren ein. Im Tierschutzhaus wurden 2024 rund 10.000 Tiere betreut. Darüber hinaus engagiert sich Tierschutz Austria für eine Gesellschaft, die das Lebensrecht aller Tiere und den Schutz ihrer Lebensräume respektiert. So können Sie helfen: Spenden – Tierschutz Austria – Die Stimme der Tiere.
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- Beitrag veröffentlicht:28. Januar 2025
Ergebnis der Gemeinderatswahl 2025 in Niederösterreich
FPÖ fuhr ein Plus ein - ÖVP, SPÖ und Grüne wurden von den Wählern mit einem Minus abgestraft
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- Beitrag veröffentlicht:27. Januar 2025
862 Jugendliche auf Lehrstellensuche in Oberösterreich
Arbeiterkammer fordert mehr Engagement in der Lehrausbildung
Besorgniserregende Zahlen am Arbeitsmarkt: 862 Jugendliche suchen derzeit eine Lehrstelle in Oberösterreich. Dabei geht die Zahl der Lehrstellen zurück. Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein wesentlicher Faktor, um dem Arbeitsmarkt der Zukunft entsprechend zu begegnen. Darum fordert die AK mehr Engagement bei der Lehrlingsausbildung ein. Dabei braucht es gemeinsame Anstrengungen von Politik und Wirtschaft.
„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um auch morgen noch Fachkräfte zu haben“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.
Im Dezember 2024 waren in Oberösterreich 862 Jugendliche auf Lehrstellensuche. Drei Jahre zuvor, im Dezember 2021, waren es noch 456 Jugendliche. Berücksichtigt man die jugendlichen Arbeitslosen und Teilnehmenden an AMS-Schulungen mit Pflichtschulabschluss als höchster abgeschlossener Ausbildung, so waren im Dezember insgesamt 3.179 junge Menschen unter 19 Jahren in Oberösterreich ohne Lehrstelle. Die Zahl der verfügbaren Lehrstellen ist mit 1.618 nur etwa halb so hoch und im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent gesunken.
Starker Anstieg an Lehrstellensuchenden in Grieskirchen und Braunau
Im Bundesländervergleich verzeichnet Oberösterreich mit 210 Jugendlichen den zweithöchsten Anstieg an Lehrstellensuchenden. Das sind um 406 mehr Lehrstellensuchende als im Dezember 2021. Besorgniserregend sind insbesondere die regional stark gestiegenen Zahlen der Lehrstellensuchenden im Bezirk Grieskirchen (187,5 Prozent) oder Braunau (100 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.
AK fordert effizientere Lehrstellenförderung und mehr AMS-Budget
Um die Situation zu verbessern, fordert die AK, die betriebliche Lehrstellenförderung effizienter zu gestalten. Um allen Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, braucht es Anreize für Ausbildungsbetriebe. Dabei sollen Fördermittel gerechter verteilt werden und die Ausbildungsqualität soll verbessert werden. Zusätzlich muss das Angebot an überbetrieblichen Lehrausbildungsplätzen rasch und bedarfsgerecht aufgestockt werden. Dafür braucht das AMS mehr Budget.
„Das AMS hat die Aufgabe, zur Beseitigung von Arbeitslosigkeit in Österreich beizutragen. Um dieser Aufgabe nachkommen zu können, braucht es mehr Budget. Nur so kann es gelingen, die Menschen zu unterstützen“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.
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- Beitrag veröffentlicht:25. Januar 2025
FPÖ – Hafenecker: DÖW erklärt alles für rechtsextrem, was nicht dezidiert links ist
"BMI und BMJ müssen sich umgehend von demokratiegefährdender Pauschalverunglimpfung distanzieren und Zusammenarbeit stoppen"
„Der gestern veröffentlichte Rechtsextremismusbericht aus der Feder des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands beweist, was die FPÖ bereits bei der Bekanntgabe der Beauftragung dieser zweifelhaften Organisation durch das Innen- und Justizministerium gesagt hat: Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. Ein ideologisch tief im linken Lager verorteter Verein darf niemals im staatlichen Auftrag über die politische Gesinnung anderer Vereine oder Personen urteilen“, reagierte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker.
„Wir sind richtiggehend froh, dass es diesen Bericht gibt. Er ist ein Offenbarungseid des linksgetriebenen DÖW. Man sieht, wie hier gearbeitet wird. Das DÖW missbraucht den staatlichen ‚Ritterschlag‘ für einen ideologisch motivierten Rundumschlag gegen alles und jeden, der linke politische Positionen kritisiert und sich beispielsweise gegen Massenzuwanderung oder gegen eine aggressive LGBTIQ-Politik ausspricht. Sogar ÖVP-Politiker wie August Wöginger, Karl Mahrer oder Gudrun Kugler kommen dabei zum Handkuss. Berücksichtigt man die Wähler der hier an den Pranger gestellten Parteien, so ist laut DÖW mehr als die Hälfte der Österreicher rechtsextrem“, so Hafenecker.
„Der Bericht beschreibt zu 99 Prozent Personen und Positionen, die eindeutig nicht unter die vom österreichischen Staatschutz DSN offiziell vertretene und veröffentlichte Rechtsextremismus-Definition fallen. Diese setzt nämlich voraus, dass nur wer den Verfassungsstaat ‚mit Mitteln bzw. Gutheißung oder Inkaufnahme von Gewalt bekämpfen‘ will, rechtsextrem ist. Insofern ist der Bericht eine staatlich alimentierte Themenverfehlung. Innenminister Karner und Justizministerin Zadic sind aufgerufen, sich von diesem Werk zu distanzieren und die Zusammenarbeit mit dem DÖW sofort zu beenden. Ich hoffe im Vertrauen auf das Bekenntnis aller Parlamentsparteien und ihrer Repräsentanten zu einer pluralistischen Demokratie, dass dieser Schritt noch vor der Angelobung einer neuen Regierung gesetzt wird“, sagte der FPÖ-Generalsekretär, der die Abwesenheit von Vertretern der beiden Ministerien bei der heutigen Präsentation als erstes Zeichen in diese Richtung wertete.
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- Beitrag veröffentlicht:25. Januar 2025
SPAR ruft „INTERSPAR Bäckerei Rehrücken 400g“ in Salzburg und Tirol zurück
Produktrückruf wegen Feststellung eines nicht gekennzeichneten Allergens
SPAR kontrolliert laufend die Produkte der SPAR-Marken, um höchste Qualität sicherzustellen. Beim „INTERSPAR Bäckerei Rehrücken 400g“ wurde ein nicht gekennzeichnetes Allergen (NÜSSE) festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR dieses Produkt zurück. Dieser Rückruf betrifft ausschließlich die Bundesländer Salzburg und Tirol. Die betroffene Ware wurde bereits aus dem Verkehr genommen.
Nuss-Allergiker werden aufgefordert den Kuchen „INTERSPAR Bäckerei Rehrücken 400g“ nicht zu konsumieren. Alle anderen Produkte der INTERSPAR Bäckereien beziehungsweise Rehrücken-Kuchen in anderen Bundesländern sind von diesem Rückruf nicht betroffen.
Alle Kunden, die besagtes Produkt in Salzburg und Tirol gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- oder INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.
Kunden, die dazu eine Frage haben, können sich gerne beim Kundenservice unter office@spar.at oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 22 11 20 informieren.
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- Beitrag veröffentlicht:24. Januar 2025
Preisverfall bei E-Autos
Gebrauchte E-Autos im Vorjahr um bis zu 11.400 Euro günstiger
Der beliebteste Gebrauchtwagen der Österreicher war 2024 einmal mehr der Volkswagen Golf. Während der Durchschnittspreis für den VW Golf 2023 noch bei 17.376 Euro lag, sank er 2024 auf 16.976 Euro. Das begehrte Auto kostete damit im Jahresvergleich durchschnittlich um 400 Euro weniger. Auch bei den bevorzugten Audi-Modellen gab es Preisanpassungen. Der Audi A4 wurde 2024 im Durchschnitt für 20.896 Euro verkauft, während er 2023 noch 23.349 Euro kostete, also um 2.452 Euro mehr. Das sind Ergebnisse des Europa Reports 2024 von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt. Der Europa Report gilt als Branchenbarometer für den europäischen Gebrauchtwagenhandel und wird jährlich von AutoScout24 veröffentlicht.
„Viele Autokäufer haben von der Entspannung am Gebrauchtwagenmarkt profitiert. Sinkende Preise und mehr Angebot haben das Jahr 2024 geprägt. Am stärksten war die Preisreduktion jedoch bei Elektroautos,“ so Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.
Unter die Top 3 hat es auch der Audi 6 wieder geschafft, der Durchschnittspreis ist von 31.437 Euro auf 28.414 Euro gesunken. Ein ähnlicher Trend zeigt sich beim Audi A3, dessen Preis von 22.538 Euro im Jahr 2023 auf 20.684 Euro im Jahr 2024 zurückging. In der Beliebtheit ist der A3 um einen Platz nach hinten gerutscht. Platz 4 konnte 2024 der Skoda Octavia mit einem Preis von 22.474 Euro einnehmen und ist damit neu in die Liste der beliebtesten Modelle aufgestiegen.
Der Markt für Elektroautos hat in Österreich im vergangenen Jahr eine deutlich ausgeprägtere Preisreduktion erlebt. Im Jahr 2023 dominierte Tesla den Markt mit drei seiner Modelle unter den Top 5. Das Tesla Model 3 war mit einem Durchschnittspreis von 42.609 Euro das beliebteste Elektrofahrzeug, gefolgt vom Model S mit 51.251 Euro. Auch das Model Y wurde mit einem Preis von 55.700 Euro stark nachgefragt. Andere Hersteller wie BMW mit dem i3 (26.967 Euro) und Renault mit dem ZOE (19.501 Euro) belegten ebenfalls prominente Plätze.
Während Tesla auch 2024 weiterhin stark vertreten ist, rückt Audi mit dem e-tron (46.698 Euro) in die Top 3 vor und lässt den bisherigen Drittplatzierten BMW hinter sich. Gleichzeitig sind die Preise für das Tesla Model 3 (33.437 Euro) und Model S (39.863 Euro) im Jahresvergleich um bis zu 11.390 Euro gesunken. Auch das Model Y ist mit 45.984 Euro um rund 9.700 Euro günstiger als noch im Jahr 2023. Renaults ZOE wird 2024 zu einem Durchschnittspreis von 15.739 Euro angeboten, damit mussten Interessenten rund 3.760 Euro weniger bezahlen.
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- Beitrag veröffentlicht:24. Januar 2025
Neuer kombinierter Immuntherapie-Ansatz bei Melanom und Brustkrebs
Ergebnisse könnten die Behandlung von oberflächlich zugänglichen Tumoren wie Haut- und Brustkrebs verbessern
Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien unter Leitung von Maria Sibilia hat in einer Studie eine neue Kombinationstherapie gegen Krebs untersucht. Dabei wurde das Gewebehormon Interferon-I systemisch angewendet und der Wirkstoff Imiquimod lokal aufgetragen. Diese Kombination zeigte bei Experimenten mit Haut- und Brustkrebs-Modellen vielversprechende Ergebnisse: Die Therapie führte zum Absterben von Tumorzellen an den behandelten Stellen und aktivierte gleichzeitig das Immunsystem, um auch entfernte Metastasen zu bekämpfen. Die Ergebnisse könnten die Behandlung von oberflächlich zugänglichen Tumoren wie Haut- und Brustkrebs verbessern. Die Studie wurde im Top-Journal Nature Cancer veröffentlicht.
In den vergangenen Jahren verzeichneten Immuntherapien bei der Behandlung einer großen Bandbreite von Krebserkrankungen bedeutenden Erfolge. Bei manchen Betroffenen zeigen diese Wirkstoffe jedoch nach wie vor keine ausreichende Wirksamkeit. Im Rahmen einer präklinischen Studie untersuchte daher Maria Sibilia, Leiterin des Zentrums für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien, die Auswirkungen einer Kombinations-Immuntherapie, bestehend aus einer systemischen Gabe des Gewebehormons Interferon (IFN)-I und einer lokalen Imiquimod-Therapie. Imiquimod ist ein Wirkstoff, der die angeborenen Rezeptoren TLR7 und 8 aktiviert und zur Behandlung des Basalioms eingesetzt wird. Die neue Kombinationstherapie wurde an verschiedenen präklinischen Maus Tumor Modellen zu Melanomen und Brustkrebs erfolgreich angewandt. Beiden Tumoren gemeinsam ist, dass sie für eine lokale Therapie zugänglich sind und häufig Fernmetastasen bilden.
Wirksam bei lokalen Tumoren und Fernmetastasen
Immuntherapien nutzen das körpereigene Immunsystem dazu, Krebszellen zu bekämpfen. Eine wichtige Rolle spielen dabei plasmazytoide dendritische Zellen, die durch spezielle Rezeptoren (TLR7/8) aktiviert werden. In der Studie zeigte sich, dass oral eingenommenes Imiquimod diese Zellen dazu anregt, das Gewebehormon IFN-I zu produzieren. Dies verstärkte die Wirkung von Imiquimod und machte andere dendritische Zellen und Makrophagen in der Tumorumgebung empfindlicher für die Therapie. Dadurch konnte die Neubildung von Blutgefäßen im Tumor gehemmt und das Absterben von Tumorzellen ausgelöst werden.
Die Kombinations-Immuntherapie wirkte nicht nur auf die behandelten Tumoren, sondern auch auf entfernte Metastasen. Sie reduzierte die Bildung neuer Metastasen und Rückfälle und erhöhte die Empfindlichkeit von Melanomen für Checkpoint-Inhibitoren.
„Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass die Kombination einer systemischen Behandlung mit Imiquimod bzw. IFN-I und einer lokalen Therapie mit Imiquimod das Potenzial hat, bei lokal zugänglichen Tumoren wie Melanomen oder Brustkrebs die Behandlungsoptionen zu erweitern und Therapieergebnisse zu verbessern“, betont Maria Sibilia.
„Die topische/oberflächliche Behandlung des Primärtumors mit Imiquimod ist essentiell, damit diese Kombinationstherapie mit systemischem IFN-I überhaupt wirkt und auch die entfernten Metastasen zum Schrumpfen bringt“, fügt Philipp Novoszel, MedUni Wien, einer der Erstautoren der Studie, hinzu.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Therapie-Strategie das Potenzial hat, die Behandlungsergebnisse bei oberflächlichen und damit lokal zugänglichen Tumoren wie Melanome und Brustkrebs zu verbessern – einerseits durch ein Therapie-assoziiertes Absterben der Krebszellen an den lokal behandelten Tumoren, andererseits aber auch durch die Induktion einer durch T-Zellen induzierte Anti-Tumor Immunantwort an entfernten Metastasen, die durch Checkpoint-Inhibitoren verstärkt wird.
„Unser Ziel ist es, Immuntherapie-Strategien weiter zu erforschen und weiterzuentwickeln, um die Perspektive für Patient(innen), die derzeit noch kein gutes Ansprechen auf diese Wirkstoffe zeigen, langfristig zu verbessern“, so Maria Sibilia, die auch stellvertretende Leiterin des Comprehensive Cancer Centers von MedUni Wien und AKH Wien ist. „Da systemisches Interferon eine bekannte Krebstherapie ist und dendritische Zellen auf ähnliche Weise wie in unseren präklinischen Modellen aktiviert werden, glauben wir, dass die neue Kombinationstherapie bei Patienten eine Wirkung zeigen kann.“ ergänzt Martina Sanlorenzo, Dermato-Onkologin an der MedUni Wien und Ko-Erstautorin der Studie.
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- Beitrag veröffentlicht:23. Januar 2025
Gruppe Sofortmaßnahmen deckt illegale Fleischerei in Wien Favoriten auf
Hunderte Kilo Fleisch werden nun vernichtet
Verdreckte Maschine in den Räumen der illegalen Fleischerei. Fleischsaft ist auf dem Fliesenboden zu erkennen.
Aufgrund eines Hinweises an die Gruppe Sofortmaßnahmen wurde heute, Donnerstag, eine Kontrolle in Wien Favoriten durchgeführt, bei der eine illegale Fleischerei in einer ehemaligen Tischlerei aufgedeckt wurde. Zudem wurden drei Schwarzarbeiter aufgefunden und gravierende Verstöße gegen Hygienevorschriften sowie Lebensmittelsicherheit festgestellt. Die Kontrolle wurde seitens der Gruppe Sofortmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei, der MA 59 (Marktamt) sowie dem zuständigen Magistratischen Bezirksamt durchgeführt.
Die Überprüfung ergab mehrere schwerwiegende Mängel: Die Räumlichkeiten befanden sich in einem skandalösen Zustand. Kühlmöglichkeiten wurden nicht genutzt und Hygienemaßnahmen wurden vollständig missachtet. Fleisch wurde bei unzulässigen 19 Grad gelagert, teilweise direkt auf dem Boden. Gefrorenes Fleisch wurde sogar unter Verwendung einer Heizkanone aufgetaut.
Insgesamt werden nun mehrere Hundert Kilogramm Fleisch vernichtet. Um das genaue Ausmaß des Zustands des Fleisches festzustellen, wurden Lebensmittelproben entnommen. Aufgrund der festgestellten Verstöße werden weitere Schritte durch das Magistratische Bezirksamt eingeleitet.
Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, fasst es folgend zusammen: „Die Zustände in dieser illegalen Fleischerei sind ein Skandal. Hygienestandards wurden wortwörtlich mit Füßen getreten. Fleisch wurde bei unzulässig hohen Temperaturen auf dem Boden gelagert und mit Heizkanonen auftauen – das ist eine unverantwortliche massive Gefährdung der Gesundheit. Dieses Fleisch wird nun vernichtet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.“
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- Beitrag veröffentlicht:23. Januar 2025
Die MFG bleibt konsequent: Keine Gehaltserhöhung für Politiker
Neiddebatte im Oö. Landtag: Wenn die Politiker ihre Taschen füllen und die Bürger leer ausgehen
Während sich die Vertreter von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen erneut höhere Bezüge genehmigen und die Menschen in Oberösterreich gleichzeitig mit steigenden Kosten und stagnierenden Löhnen kämpfen, bleibt die MFG ihrer Linie treu. Sie fordert eine konsequente Nulllohnrunde als klares Zeichen der Solidarität. Eine von der Realität abgehobene „Neiddebatte“ im Landtag zeigt, wie weit die politische Klasse inzwischen von der Lebenswelt der Menschen entfernt ist. Für die MFG ist klar, gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten wäre es ein wichtiges Signal, auf Gehaltserhöhungen zu verzichten.
Eine Gehaltserhöhung für Politiker in einer Zeit, in der viele Menschen damit kämpfen, mit ihrem Einkommen die Kosten des täglichen Lebens zu bestreiten, sendet ein völlig falsches Signal. Es verstärkt den Eindruck, dass die politische Klasse sich selbst bevorzugt und keine Sensibilität für die Herausforderungen der Bevölkerung zeigt. Politiker dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass sie sich an erster Stelle bedienen. Vielmehr müssen sie mit gutem Beispiel vorangehen und Vertrauen schaffen. Maßvolle Entscheidungen heute sichern Politkern die Handlungsfähigkeit für morgen und zeigen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen.
„Wenn sich die etablierten Parteien bei jeder Gelegenheit als volksnah präsentieren wollen, warum setzen sie dann nicht einmal ein echtes Zeichen und verzichten auf die eigene Gehaltserhöhung? Wie können wir von den Menschen Sparsamkeit verlangen, wenn wir selbst nicht bereit sind, auf etwas zu verzichten? Jeder Euro, den wir uns selbst sparen, kommt direkt den Menschen zugute. Wir Abgeordnete von der MFG werden daher einen Spendentopf einrichten, in den unsere Gehaltserhöhungen fließen. Über die Verwendung dieser Mittel wird basisdemokratisch entschieden: Die aktiven MFG-Mitglieder stimmen in Einzelfällen darüber ab, ob und an wen das Geld gespendet wird“, so der LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann.
„Die ÖVP verteidigte die Erhöhungen mit der absurden Behauptung, in ´keiner anderen Berufsgruppe werde über Gehaltserhöhungen diskutiert´ und man wolle ´bei der Selbstentwertung des Politikerberufes nicht mitmachen´ – daher solle das auch für Politiker gelten. SPÖ und Grüne äußerten sich ´zufrieden“ mit dem „Kompromiss´. Und die FPÖ, die sich auf Bundesebene für eine Nulllohnrunde ausspricht, stimmt in Oberösterreich mit ab und zeigt einmal mehr ihr wahres Gesicht: Während Herbert Kickl in Wien große Reden von Verzicht schwingt, lässt sein Stellvertreter Manfred Haimbuchner – genau wie Marlene Svazek in Salzburg – die Gehaltserhöhungen wohlwollend durchwinken. Diese Doppelmoral zeigt, dass die FPÖ bereit ist, ihre Prinzipien zu opfern, sobald es um das eigene Einkommen geht“, so Krautgartner weiter.
„Während sich die Altparteien gegenseitig Deckung geben, bleibt die MFG konsequent“, ergänzt Krautgartner. „Wir sagen klar: Es braucht eine Nulllohnrunde – als Zeichen der Solidarität und der Ehrlichkeit gegenüber den Menschen, die tagtäglich die Lasten des Systems tragen.“
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„Laut dem Beschluss, der am 16.01.25 in der Ausschussrunde des Oö. Landtags durchgewunken wurde und in der kommenden Landtagssitzung am 30.01.2025 final zur Abstimmung stehen wird, werden die Politikerbezüge in Oberösterreich trotz Inflationskrise um 3,5 % erhöht, wobei einige Spitzenverdiener sogar bis zu 437,80 Euro brutto monatlich mehr erhalten. Die Behauptung der ÖVP, dass es in anderen Berufsgruppen keine Diskussion über Gehaltserhöhungen gebe, ist nichts anderes als eine dreiste Ausrede. Gerade in einer Zeit, in der die Bevölkerung immer mehr unter steigenden Preisen leidet, ist es die Aufgabe der Politik, Zurückhaltung zu zeigen. Eine Nulllohnrunde wäre nicht nur ein klares Signal der Solidarität, sondern auch ein Beitrag zur finanziellen Entlastung des Landesbudgets“, kritisiert LAbg. Joachim Aigner, MFG-Österreich Bundesparteiobmann.
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„Für die MFG ist die jährliche Debatte um Politikergehälter ein Symbol für die Abgehobenheit des politischen Establishments. Während Familien jeden Cent zweimal umdrehen müssen, zeigt diese Selbstbedienungsmentalität, wie weit ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grüne von der Lebensrealität entfernt sind. Es braucht ehrliche Politik und echte Volksnähe – dafür steht die MFG“, schließt sich LAbg. Dagmar Häusler, BSc MFG-Österreich Bundesparteiobmann-Stv., der Kritik an.
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- Beitrag veröffentlicht:22. Januar 2025
Wiederholte Aufforderung zum Produktrückruf Weichkäse „Kleiner Stinker“ und „Großer Stinker“!
Wiederholter Aufruf zum Produktrückruf: Wegen gesundheitsschädlichen Listerien nicht zum Verzehr geeignet
Weichkäse Kleiner Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 24.02.2025
Weichkäse Großer Stinker, thermisiert, mindestens 50% F.i.T.
sämtliche Chargen bis Mindesthaltbarkeitsdatum 10.02.2025
ist wegen gesundheitsschädlichen Listerien für die Verbraucher(innen) nicht zum Verzehr geeignet!
Beim Kleinen Stinker und Großen Stinker der Käserei Wilder Käser wurden bei Analysen im Rahmen der internen Qualitätssicherung eine Verunreinigung mit Listerien festgestellt.
Das Produkt ist nicht zum Verzehr geeignet und kann von den Konsumenten in sämtlichen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet.
Der Wilder Käser bedauert den Vorfall, kommt ihrer Eigenverantwortung gemäß den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen nach und hat daher einen Rückruf der Produkte veranlasst.
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- Beitrag veröffentlicht:21. Januar 2025
SPÖ-Politiker und Arzt stellt fest, dass es nur 2 Geschlechter gibt
Es gibt sie doch noch, die Realisten in der SPÖ
Der stv. SPÖ-Parteichef von Langenzersdorf und promovierte Mediziner, Dr. Christoph Baumgärtel, stellt in einem heutigen Facebook-Posting fest, dass es genau 2 (zwei) Geschlechter gibt. Neben den obig gezeigten Facebook-Screenshots, veröffentlichte er noch folgenden Text (O-Ton) zu diesem Thema:
„Es gibt keine 3, 4, 5,….oder 50 Geschlechter. Es gibt genau 2 (!)
Alles andere ist linke woke Polit-Agitation, Gender-Terror und völliger Dumpfbacken-Scheiss.
Alles was neben den 2 Geschlechtern steht ist pathologisch und somit als Krankheit definiert.
Und für alle die das noch immer nicht kapieren: Findet euch damit ab! Glücklicherweise werden die USA den kranken, linken und sich bereits selbstzerstörenden woken Gesellschaften und Ländern jetzt vormachen, wie das geht: Verpflichtende Zuweisung von M/F für alle im Pass und Personalausweis, keine Ausnahmen oder Extrawürschteln mehr für behandlungsbedürftige Unentschlossene oder Personen mit sonstigen psychischen Auffälligkeiten oder Adaptierungsproblemen.
Wir brauchen keine „Regenbogenaktivisten“ mehr, die unser Land und unsere Kultur und Familienstrukturen zerstören. Schluss damit!
Konservativ und Stolz darauf! Rechts und stolz darauf! 👍
Willkommen in der Realität.“
Es kommt zwar selten vor, dass wir einem SPÖ-Politiker recht geben, aber bzgl. der Anzahl der Geschlechter müssen wir ihm beipflichten. Zudem muss es Dr. Baumgärtel ja wissen, denn er ist Arzt.
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- Beitrag veröffentlicht:21. Januar 2025
Burgenland-Wahl 2025
SPÖ bleibt stimmstärkste Partei, FPÖ landet auf 2.Platz
Die SPÖ hat bei der Landtagswahl im Burgenland vom Sonntag laut einer aktualisierten APA/ORF/Foresight-Hochrechnung 46,4 Prozent (-3,5) der Stimmen errungen. Damit hat die Sozialdemokratie die absolute Mandatsmehrheit verloren, womit künftig eine Mehrheit gegen die SPÖ möglich ist. Die FPÖ legt um 13,3 Prozentpunkte zu und kommt auf 23,1 Prozent. Die ÖVP verliert 8,3 Punkte und landet bei 22,2 Prozent. Die Grünen schaffen mit 5,5 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag.
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- Beitrag veröffentlicht:20. Januar 2025
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