Rot-Grüne Abzocke


Rot-Grün redet Verteuerungen schön und

verteilt wieder einmal Inseratenmillionen!

Eine heutige  Presseaussendung der FPÖ-Wien  passt sehr gut zu unserem heutigen
Beitrag „Grüne Mutanten“.    Der FPÖ-Klubobmann und freiheitliche Bundesparteiob-
mann-Stv.  Johann Gudenus, prangert in seiner Aussendung die Geldverschwendung
der rot-grünen  Wiener Stadtregierung,  sowie deren  Beschönigungsvergleiche bei
den Gebührenerhöhungen an. Aus dem Beitrag wird auch ersichtlich, warum diverse
Zeitungen der  rot-grünen Koalition so schön nach  dem Mund reden,  egal welchen
Bockmist diese verursachen.

 

Inserat in den Sonntagszeitungen ist ein Schlag

ins Gesicht für jeden Wiener Steuerzahler!

Zahlreichen  Wienerinnen und  Wienern wurde heute gleich am frühen  Morgen der
Tag verdorben. Sündteure Werbeeinschaltungen in diversen Zeitungen, die allesamt
dazu gedacht sind die Teuerungen in Wien als „großen Wurf“ zu verkaufen,  sind an
Zynismus und  Präpotenz nicht mehr zu überbieten,  so heute der  FPÖ-Klubobmann
und  freiheitliche  Bundesparteiobmann-Stv.   Johann Gudenus mit  Hinweis auf die
Einschaltungen der Stadt Wien in diversen Sonntags-Zeitungen.

 

Mit  Beschönigungsvergleichen  versucht  jetzt die  linksextreme Verliererkoalition in
Wien die horrenden Teuerungen bei Wasser-,  Strom-,  Gas- und  Parkgebühren zu
verharmlosen. Treffen wird es so gut wie jeden Steuerzahler – hauptsächlich jedoch
die sozial Schwachen,  die von der rot-grünen  Regierungsbande in Wien  schamlos
ausgebeutet werden.

 

Ab  September  drohen weitere böse  Überraschungen,  die wir jedoch  ebenfalls
schonungslos thematisieren werden“, kündigt Gudenus an.

 

Aus freiheitlicher Sicht sei die aktuelle  Inseratenkampagne jedenfalls  blanker Hohn
und ein  Schlag ins Gesicht  für jeden  Steuerzahler.   Vielleicht sollte man künftig
neben dem  Impressum auch den Hinweis drucken,  daß die Inserate  mit Steuer-
geldern bezahlt werden.

 

Das auf den Sujets diesmal kein grinsendes Konterfei eines Stadtrats der rot-grünen
Abzockerbande zu finden sei, wundert Gudenus indes nicht: „Wenn es um die Ver-
breitung schlechter Nachrichten geht, traut sich keiner der Dauerlächler zu werben.
Für die Verteuerungen verantwortlich sind sie jedoch allesamt!

 

Rot-Grün entwickelt sich in Wien mehr und mehr zur schamlosen  Abzockerpartie
und agiert bereits jetzt weit schlimmer, als die schwarz-orange Selbstbedienungs-
regierung unter Wolfgang Schüssel, so Gudenus abschließend.

 

*****

2011-08-21
 

Herr Lux macht´s möglich


Ein Zauberkunststück

Der interessanteste Teil einer Zeitung ist jener, in der die Inserate stehen. Sich diesen
aufmerksam  durchzulesen bringt es wirklich.   Beispielsweise in der heutigen  Kronen

Zeitung. Da steht unter  der Rubrik „Immobilien“ zu lesen, dass es  Herr Prok. P. Lux

und sein Team  möglich machen (Was auch immer damit gemeint ist).   Immerhin sind
diese seit 28 Jahren im Geschäft.

 

Screen: Kronen Zeitung (Print v. 14.08.11)

 

Da würde selbst  David Copperfield vor Neid erblassen,  wenn er sehen könnte welches

Kunststück Herr Lux zustande bringt.  Immerhin schafft er es eine  Wohnung des Bau-
jahrs 1964, in eine Neubau-Eigentumswohnung zu verwandeln.  Und ob der Preis von
sage und schreibe 78.000 Euro für eine 38 m2 kleine Altbau-Garconniere  „Preis und
Wert“ ist, lassen wir den geneigten Leser(innen) selbst beurteilen.

 

*****

2011-08-14
 

Wird naturfranzösisch effizienter?


Kronen Zeitung organisiert Anzeigenverkauf neu

In einer heutigen Presseaussendung teilt die Kronen-Zeitung mit, dass sie ihr umfang-
reiches  Produktportfolio  künftig  noch  effizienter  zu  vermarkten beabsichtigt.  Daher
stellt  die  stellt  die Nr. 1 am österreichischen Tageszeitungsmarkt ihren Anzeigenver-
kauf neu auf.

War dieser bisher nach Verlagsprodukten organisiert, orientiert sich das Salesmanage-

ment  der  Kronen Zeitung  verstärkt  nach  den  Erfordernissen  und  Ansprüchen  der
unterschiedlichen  Wirtschaftsbranchen.  Ab  sofort  wird  die Betreuung nationaler An-
zeigenkunden nach Branchen ausgerichtet.

Dazu wurden die 4 Branchengruppen „Handel, Marke & Lifestyle“, „Dienstleistungen

& Bauen,  Wohnen,  Leben“,  „Tourismus & Motor“  sowie  „Öffentliche  Institutionen“
gebildet.

Keine Sexinserate mehr?

Auf  den  ersten  Blick  könnte  man  glauben,  dass sich die beliebte Familienzeitung
ihrer  moralischen  Verantwortung bewusst wurde und die Hardcore-Sexinserate den
dafür bestimmten Schmuddelblätter überlässt. Allerdings glauben wir das nicht.


Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe)

Wer wird wo eingeordnet werden?

Unter  welcher  der  vier  Branchengruppen  wird  wohl  zukünftig  fremdsprachlicher
Unterricht in „Naturfranzösisch“ und „Traumgriechisch“ angeboten werden? Wird
die ärztlich verordnete Therapie der „Prostatamassage am Praxisstuhl“  unter die
Gruppe „Leben“ fallen? Unter der Rubrik Tourismus könnten wir uns die „strengen
Kammerspiele“  vorstellen.  Das  dafür  geeignete  Blasinstrument sollte jeder Gast
selbst mitbringen.

Aber Spaß beiseite, wir sind uns absolut sicher dass die Anzeigenprofis der Kronen

Zeitung für die sprachtalentierten  „Blasmäuschen“  die ihr „naturfranzösisch mit
Mundvollendung“  perfekt  beherrschen,  ein Plätzchen  im  beliebten Familienblatt
finden werden.  Möglicherweise  muß  das Inserat in Zukunft etwas anders fomuliert
werden  und  könnte  beispielsweise  so  aussehen:  „„Französischexpertin bietet
Konversation in fließendem französisch, mit anschließendem Dinner“.

Die behaarten Omis mit Hängebrüsten, die es laut Krone-Inserate ihrem geneigten

Klientel  besorgen,  werden vielleicht in der Rubrik  „Lifestyle“  ihre  neue  Heimat
finden.  Fazit  des  Ganzen  ist,  dass  die  Kronen-Zeitung  ihrer  Doppelmoral  treu
bleiben wird.

*****

2011-08-03
 

Die Kartenleger und die Kronen-Zeitung


Die Ombudsfrau kämpft

Nachfolgender Beitrag ist in der heutigen Kronen-Zeitung (Printausgabe) auf Seite 32
zu finden. Dort kämpft die Ombudsfrau, der auflagenstärksten Tageszeitung Österreichs,
Barbara Stöckl für das Recht der Krone-Leser(innen).
(Quelle: Kronen Zeitung (Print) vom 13.10.10)
Da griff eine junge Wienerin aus Liebeskummer zum Telefonhörer, um ausgerechnet die
von diversen TV-Kanälen bekannten Kartenleger um Rat zu fragen. Wie nicht anders zu
erwarten, waren außer Spesen nichts gewesen.
Jedenfalls erhielt die unglückliche Dame zwei Telefonrechnungen in schwindelnder Höhe.
Ombudsfrau   Barbara Stöckl intervenierte beim Telefonanbieter UPC und erreichte eine
zinsenfreie Stundung und Ratenzahlung der offenen Rechnung.

Aus Karten lesen ist Scharlatanerie

Aus dem oben abgebildeten Krone-Artikel geht auch einwandfrei hervor, dass keiner der
Kartenleser(innen)  der jungen Frau einen Rat erteilen  konnte.  Jeder normaldenkende
Mensch, der sich nicht gerade in einer Stresssituation  befindet weiß, dass niemand aus
Karten lesen kann.
Die einzige Ausnahme wäre das Lesen einer Straßenkarte um den richtigen Weg zu finden,
wobei sich diese Kunst seit der Erfindung des Navigation-Systems größtenteils von selbst
erledigt hat.

Konkurrenzdenken?

Was wir bei dem Krone-Beitrag so erstaunlich finden ist der Satz:  „Um ausgerechnet die
von diversen TV-Kanälen bekannten Kartenleger um Rat zu fragen.“ Wir haben uns
gefragt, warum sich die Krone nur  auf Kartenleger von diversen TV-Kanälen einschießt.
Die Antwort erhielten  wir in der selben  Krone-Ausgabe auf Seite 55. Im Anzeigeteil unter
den seriösen Rubriken „Beratung“ und „Information“, entdeckten wir folgende Inserate.
(Quelle: Kronen Zeitung (Print) vom 13.10.10)
Gibt es die wahren Kartenleger nur bei Krone-Inserenten?

Arbeitsplatzerhalt?

Aus dieser Gegebenheit stellen sich nun für uns zwei Fragen. Glaubt man bei der Kronen
Zeitung tatsächlich, dass nur Kartenleger aus diversen TV-Kanälen keinen Rat aus Karten
erteilen können  und diese  Gabe nur  Krone-Inserenten haben?  Oder dienen derartige
Einschaltungen zum Arbeitsplatzerhalt der Frau Barbara Stöckl?
*****

2010-10-13
 

Migranten-Kaufkraft mit Steuergeld


Erstaunliche Studie

Um die von Außenminister Spindelegger beabsichtigte Massenzuwanderung von 100.000
Migranten ein wenig schmackhaft zu machen, wurde in der mit Zwangsinseraten künstlich
am Leben gehaltenen „Wiener Zeitung“ das Ergebnis einer Studie von Regio Data Research
veröffentlicht.
Diese Studie soll den Österreicher(innen) glaubhaft machen, dass die bei uns lebenden
Migranten, die immerhin einen Anteil von 18 Prozent der Bevölkerung stellen, über eine
Kaufkraft von 13,5 Prozent verfügen. Angebliche Experten raten dem Einzelhandel, sich
über dieses Marktpotential bewusst zu werden.

Worauf stützt sich das Ergebnis?

Worauf sich das Ergebnis dieser Studie stützt, geht allerdings aus dem Beitrag in der „Wiener
Zeitung“ nicht hervor.  Es fehlen sämtliche  Angaben über  Steuer- und Sozialabgaben, aus
denen die Einkünfte der  Migranten korrekt errechenbar wären.   Nur so könnte die tatsäch-
liche Kaufkraft bestimmt werden.

Statistik Austria spricht Tacheles

Dafür wurden tatsächlich bekannte Fakten verschwiegen. Laut Statistik Austria  waren im
Jahr 2009,  von in Österreich geborenen  Männer 4,2% und  Frauen 4,0% arbeitslos und
erhielten die staatliche Arbeitslosenunterstützung.
Bei den Migranten zeichnet sich ein völlig anderes Bild ab. Von denen im  Ausland gebor-
enen Männer waren stolze 11,1 Prozent und Frauen 9,4 Prozent arbeitslos und erhielten
ebenfalls die Arbeitslosenunterstützung.

Auch bei der Frauenerwerbsquote schaut es traurig aus

Weiters wurde von der  Statistik Austria die Frauenerwerbsquote untersucht und kamen
zu folgendem Ergebnis. In Österreich geborene Frauen im Alter zwischen 25 und 54 Jahr-
en gehen zu 80 Prozent einer Beschäftigung nach.
Bei den Türkinnen sind lediglich  knapp über 40 Prozent erwerbstätig.  Etwa 65 Prozent
der Frauen aus Ex-Jugoslawien,  zirka 70 Prozent der EU-Bürgerinnen und rund  58 Pro-
zent sonstig im Ausland geborene Frauen gehen einer Beschäftigung nach.

Migranten-Kaufkraft durch den Steuerzahler

Das heißt im Klartext, dass die von Regio Data Research angepriesene Kaufkraft von Mig-
ranten, sich zu einem nicht unerheblichen Teil aus Steuergeld rekrutiert. Denn Sozialleist-
ungen wie Arbeitslosenunterstützung, staatlichen Familienbeihilfe, Kindergeld, Sozialhilfe
oder sonstige staatliche Zuwendungen, werden von der arbeitenden Bevölkerung finan-
ziert.

Von der linken in die rechte Hosentasche

Das wäre in etwa genauso, als wenn ein Geschäftsmann in seinem eigenen Lokal, von sei-
nem eigenen  Geld täglich viel einkauft und sich  dann über gute Umsätze freut.  Das sein
Vermögen dadurch schwindet weil er Ware nachkaufen muss, verheimlicht er wohlweislich.
Wer auch immer diese Studie in Auftrag gegeben hat muss glauben, dass die heimische
Bevölkerung aus lauter Vollidioten besteht und das Ergebnis freudig zur Kenntnis nimmt.
*****

2010-07-29
 

Rotlicht-Alarm


Wer ist Norbert Walter

Immer wenn sich Wahlen nähern werden auch solche Politiker fleißig, von deren Existenz
die wenigsten Menschen wissen. Da gibt es zum Beispiel den Wiener ÖVP-Gemeinderat
Norbert Walter.
Dieser übt die Tätigkeit eines „nichtamtsführenden“ Wiener Stadtrats aus. Quasi ein ar-
beitsloser Politiker. Walter emigrierte 1989, aus dem heiligen Land Tirol in die Bundeshaupt-
stadt.
Der Law and Order-Mann aus dem heiligen Land

Mein Gott Walter

Obwohl ihn in Wien kaum jemand kennt, ist er in Galtür eine lokale Größe. Er ist nämlich
der Erfinder der  „Almkäseolympiade“.  Seit dem Jahr 2006 keltert Norbert Walter in
Wien auch seinen eigenen Wein, den er unter dem Namen „Weingut Walter Wien“
vertreibt.
Nachdem man aber weder durch Almkäseolympiaden, noch durch  Weinverkauf in Wien
zu politischen Ehren gelangen kann, musste sich Walter etwas einfallen lassen um auf sich
aufmerksam zu machen.

Moralapostel Walter

Der ÖVP-Politiker wohnt im 2. Wiener Gemeindebezirk, in der Nähe des Augartens. Was
lag also näher, als im Heimatbezirk für Anstand und Moral sorgen zu wollen. Nachfolgen-
den Zeitungsartikel haben wir in der Bezirkszeitung für die Leopoldstadt gefunden.
Da staunen wir aber dass Norbert Walter feststellt, dass es in der Nordwestbahnstrasse eine
Peepshow gibt.  Der Gemeinderat ist zwar  Brillenträger, dass er aber 14 Jahre lang dieses
Lokal nicht gesehen hat, obwohl er in unmittelbarer Nähe wohnt, ist schon erstaunlich.

Fotoquelle: http://www.peep69.at
Das Objekt der Begierde

Korrekt geführter Betrieb

Seit dem Jahr 1996 betreibt Wiens einzige Peepshowkette, die Peep69, diese Filiale. Die
Betreiber erfüllen alle behördlichen Auflagen und haben in 14 Jahren noch keine Probleme
mit der Polizei oder sonstigen Behörden gehabt. Die im Zeitungsartikel genannten „klei-
nen Zimmer für Prostituierte“, gehören nicht zu dem Peepshow-Unternehmen.

Walter leidet unter Info-Mangel

Erstaunlicherweise hat Norbert Walter seinen Beitrag in der falschen Zeitung veröffent-
lichen lassen. Der ÖVP-Gemeinderat macht sich zwar Sorgen wegen der Kinder, hat es
aber verabsäumt, in der Bezirkzeitung einige Seiten vorzublättern.
Da glühen die Handys
Na sieh einer an was sich dort findet. Da bläst die behaarte Omi und unter Anleitung der
Sexlehrerin darf gewichst werden. Da steht doch wortwörtlich: „Hol ihn raus, ich machs
Dir sofort“.

Sterile Fassade vs. obszöne Inserat-Angebote

Bedenkt man dass an der gesamten Auslage der Peepshow kein einziger obszöner Hinweis
angebracht ist, kann man das von diesen Inseraten wohl nicht behaupten. Während Walter
bei der völlig sterilen Fassade eine Gefahr für Kinder ortet, verliert er über die geilen Sex-
omis in der BZ kein einiges Wort.
Noch dazu wird diese Zeitung gratis und frei Haus in jeden Haushalt geliefert. Da brauchen
die Kinder nicht einmal in die Nähe der Peepshow kommen, sondern können gemütlich
von zu Hause aus, sexuelle Telefongespräche führen oder sich Termine ausmachen.

Unter dem Dach der Kirche?

Erwähnenswert ist auch, dass die Bezirkszeitung vom „Styria Verlag“ vertrieben wird. An-
geblich soll bei diesem Unternehmen die Kirche beteiligt sein. Das würde auch erklären,
warum dieser Verlag unter anderem auf  religiöse Bücher spezialisiert ist. 
Wenn das der Erzbischof  Egon Kapellari von der Diözese Graz-Seckau wüsste, die seine
vom Styria-Verlag vertriebenen Bücher fleißig promotet. Aber möglicherweise hat man in
dieser „Diözese“ ohnehin ein eigenes Verhältnis zu Kinder.
*****

2010-06-16
  

Gefährlicher Waffenhandel im Plattenbau

 

Alle Hunde zum Führerschein

Nachdem sich die Wiener und Wienerinnen für die Einführung eines „Hundeführerscheins“
für bestimmte Hunderassen ausgesprochen haben, fühlt sich die Klubobfrau der Grünen Wien,
Maria Vassilakou bemüßigt eine Nachjustierung zu fordern. Sie will alle Hunde, respektive deren
Besitzer in einen Kurs schicken.
Im falschen Kurs gewesen?
Sie meint das Rasselisten weder wissenschaftlich noch von den Beißstatistiken her begründ-
bar sind. Da müssen wir Frau Vassilakou Recht geben aber ihr gleichfalls entgegnen, dass
der „Hundeführerschein“ allgemein unter die Rubrik unnötiger Schwachsinn zu verweisen
ist.

Die Ursache liegt beim Handel

Keine Schulung dieser Welt kann nur einen einzigen Beißunfall mit einem Hund verhindern.
Die Hauptursache dieser Unfälle ist darin zu finden, dass der private Handel mit Hunden
boomt und beim Verkauf die Fachberatung fehlt. So gelangen Hunde zu Besitzer, die für
deren Haltung meist gar nicht geeignet sind.
Solange in Plattenbau- und Schrebergartensiedlungen unkontrollierte Hundezucht betrieben
wird und die Welpen dann meist noch zu früh an irgendwelche zahlungsbereiten Interes-
senten verkauft werden, solange wird es „Problemhunde“ geben, die dann meist für Beiß-
unfälle verantwortlich sind.
Sollte Frau Vassilakou unseren Ausführungen keinen Glauben schenken, können wir Ihr einen
Blick in die „Krone“ oder den „Bazar“  empfehlen, um sich selbst von den einschlägigen In-
seraten zu informieren.

Pitbulls von Ötzkür im Beserl-Park

Auch könnte die Grüne Klubobfrau einen Lokalaugenschein in einem X-beliebigen Park des
zehnten Wiener Gemeindebezirks absolvieren. Sie wird erstaunt sein, wie viele 6-Wochen
alte Pitbulls sie von Ötzkür oder Erkan für 400,- Euro erwerben kann.
Unserer Meinung nach liegt dort die Problematik. Es würde sofort unterbunden werden, wenn
Privatpersonen einen schwunghaften Handel mit gefährlichen Waffen aufziehen würden. Bei
aller Tierliebe muss jedoch gesagt werden, dass ein Hund ab einer gewissen Größe ebenfalls
als gefährliche Waffe eingesetzt werden kann.

Zucht und Handel gehört in professionelle Hände

Es wäre zwar keine hundertprozentige Garantie zur Vermeidung von Beißunfällen, wenn der
Hundehandel nur von  befugten Züchtern betrieben werden könnte, aber wenigstens eine
Chance  derartige Unfälle einzudämmen.
Ein verantwortungsvoller Züchter wird einen Hund nicht an eine Person weitergeben, von der
er überzeugt ist, dass diese nicht für die Haltung dieses Hundes geeignet ist. Dadurch wären
weniger verhaltensgestörte Hunde auf den Strassen, was folglich auch zur Eindämmung von
Beißunfällen führen sollte.
Die Einführung des sogenannten Hundeführerscheins ist für uns nur eine Alibihandlung zur
Abzocke der Kursgebühr und wird keinen einzigen Beißunfall verhindern.
*****
2010-02-19
  

Ist Hellsehen ein Betrug?


Hellseherische Fähigkeiten

Das kein Mensch die Zukunft voraussagen kann, wird wohl jedem einleuchten. Personen
die von sich behaupten, aus einer Glaskugel, Kaffeesud, Hühnerknochen, Spielkarten odgl.
mehr unsinnigen Gegenstände kommende Ereignisse vorauszusehen, sind schlicht und
einfach Betrüger.

Laut Krone ist entgeltliches Hellsehen ein Betrug

Wir finden, dass Hellsehen gegen Bezahlung ganz einfach gesagt ein Betrug ist. Egal ob man
als Gegenleistung irgendwelche Fluchaufhebungen, Weissagungen oder Wurzelhölzer erhält.
Wir finden auch, dass es bei der Bezahlung nicht auf die Höhe des Betrages ankommt.
Zu dieser Ansicht dürfte auch Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, die Krone gekom-
men sein. In ihrer Samstagausgabe veröffentlich sie sogar ein Fahndungsfoto einer Dame,
die sich als Hellseherin bezeichnet und mit Zukunftsversprechungen bei einer Frau Geld
Geld kassierte.

Krone veröffentlicht Fahndungsfoto

Im Krone-Artikel wird sogar um Mithilfe der Bevölkerung gebeten und die Telefonnummer
der zuständigen Polizeibehörde veröffentlicht. Immerhin hatte die Hellseherin einer gut-
gläubigen Frau, 3.000,- Euro für mehr oder weniger „Nichts“ abgeknöpft.
Allerdings waren wir erstaunt, dass in der gleichen Ausgabe einige Seiten weiter, diese ent-
geltlichen Werbeeinschaltungen zu lesen waren.
Nun vielleicht war es aus technischen Gründen nicht mehr möglich, die besagten Inserate
aus dem Anzeigenteil zu entfernen.  Jedenfalls erschien in der heutigen Montagausgabe
nachfolgender fast ganzseitiger Beitrag.

Krone-Foto führte zum Erfolg

In diesem Beitrag klopft sich die Krone stolz auf die Brust, da das Fahndungsfoto vom
Samstag zur Verhaftung der Betrügerin geführt hatte. Bravo sagen wir, wieder einmal
einen Rechtsbrecher mit Hilfe der beliebten Familienzeitung dingfest gemacht.
Allerdings verstehen wir die Welt jetzt nicht mehr. Denn einige Seiten nach dem oben
angeführten Krone-Artikel, bekamen wir in der selben Ausgabe das zu lesen.
Seit mindestens Samstag bezeichnet die Krone eine Hellseherin zu Recht als Betrügerin. Da
fragen wir uns aber schon, warum im Inseratenteil dieser Zeitung  Hellsehern eine Plattform
geboten wird?

Immer wieder Doppelmoral bei der Krone

Zum wiederholten Male haben wir bei der Kronen Zeitung Doppelmoral festgestellt. Klar
bezahlen diese Betrüger die sich Hellseher nennen eine Menge Geld, um in Zeitungen ihre
betrügerischen Dienste anbieten zu können.
Wenn aus einem Inserat die betrügerische Absicht nicht erkennbar ist, so kann die Zeitung
nichts dafür. Wenn allerdings, so wie in diesem Fall die Krone zur Feststellung gekommen
ist, dass Hellsehen gegen Entgelt ein Betrug ist, finden wir die Veröffentlichung derartiger
Inserate mehr als erstaunlich.
*****

2010-01-18
  

Die Sängerknaben und das Rotlicht


Kultureller Exportschlager

Wie immer speziell zur Vorweihnachtszeit ist der Wiener Kultur-Exportschlager, „die
Wiener Sängerknaben“ sehr gefragt. Da geht es von Veranstaltung zu Veranstaltung.
Diesmal ging die Reise nach Hannover, wo die Knaben im Matrosengewand mit ihren
hellen Stimmen, im Theater am Aegi unsere deutschen Nachbarn akustisch erfreuten.
(Fotoquelle: wienweb.at)

Hotel in der Rotlichtmeile

Die Unterkunft der Wiener Sängerknaben dürfte nicht so standesgemäß, bzw. jugend-
frei gewesen sein. Denn ihr Hotel lag inmitten der Hannover Rotlichtmeile. An und für
sich wäre dieser Fauxpas nicht besonders erwähnenswert, wenn nicht der Reporter Mark
Perry  von der Kronenzeitung,  in seinem Beitrag folgendes Kommentar dazu geschrieben
hätte.
(Fotoquelle: spiegel.de)
Wir zitieren wortwörtlich aus der Krone, bzw. deren Webseite:
Doch nach der umjubelten Vorstellung im Theater am Aegi erlitten die Buben und ihre
Begleiter wohl einen echten Kulturschock, denn ihre Unterkunft, das „Hotel Modern“,
liegt mitten in Hannovers erotischer Meile. Angesichts der sündig rot blinkenden Werbe
-tafeln und der vielen Sexklubs ergriffen die großen und kleinen Sänger die Flucht vor
der Sünde.
Kleiner Auszug aus den täglichen Inserate in der Krone als Kostprobe

Kroneleser sind abgehärtet

Wer die Krone täglich liest und dabei auf die Seiten zwischen den Kfz-Inseraten und den
Sportteil gelangt, wird ärgeres gewöhnt sein, als eine Nacht in einem Hotel in einer Rot-
lichtmeile zu übernachten.
Da hatten die Burschen wenigstens gleich praktischen Anschauungsunterricht , was in
der Krone tagtäglich bis ins kleinste Detail beschrieben steht.  Also werter Herr Mark
Perry von der Krone. Nix ist mit Kulturschock, denn Kroneleser sind echt abgehärtet.

Kroneverbot bei den Sängerknaben?

Es sei denn, dass im Internat der Wiener Sängerknaben ein Leseverbot für die beliebte Fami-
lienzeitung besteht. Dann liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Burschen
wirklich einen „Kulturschock“ erlitten haben und vor der „Sünde“ geflüchtet sind.

*****

2009-12-09
  

Arbeitsunwillig

 

Heutiger Beitrag in der Kronen Zeitung

Krone bestätigt unsere Beiträge

Wir sind mit der Kronen Zeitung oft nicht einer Meinung und nehmen uns diesbezüglich auch
kein Blatt vor den Mund. Was uns bei dieser Zeitung manchmal stört, ist eine gewisse Doppel-
moral die des öfteren an den Tag gelegt wird.
Diesmal müssen wir aber der auflagestärksten Zeitung Österreichs voll beipflichten und sind
aber auch positiv erstaunt, das von deren Seite ein derartiges Thema aufgegriffen wird.
In dem o.a. Beitrag der Kronen Zeitung wird bestätigt, was wir bereits in mehreren Beiträgen
geschrieben haben.
Beim AMS Personal anzufordern ist vergebene Liebesmüh und schade um die Zeit.

Verwaltung statt Vermittlung

Beim Arbeitsmarkt-Service  verwaltet man offensichtlich lieber die Arbeitsunwilligen, auch
Arbeitslose genannt, anstatt sie in den Kreislauf der Arbeitswelt zurückzuschicken.
Vom ökonomischen Standpunkt aus gesehen ist es ohnehin klüger „arbeitslos“ zu bleiben,
als für 1.100,- Euro monatlich arbeiten zu gehen.
Die Differenz zum Arbeitslosenentgelt beträgt vielleicht 300,- bis 400,- Euro monatlich.
Dieses Geld kann man sich leicht im Pfusch dazuverdienen, ohne täglich früh aufzustehen  und
den Weg zur und von der Arbeit in Kauf nehmen zu müssen.

Allgemeines Problem

Der im Krone-Beitrag angeführte Gastronom ist mit seinem Problem nicht allein. Wöchentlich
inserieren hunderte  Gewerbetreibende für tausende Euros in verschiedenen Tageszeitungen
und bieten freie Stellen an. Das Portfolio ist breit gestreut, von der WC-Wartefrau bis zum
Diplomingenieur.
Um uns nicht den Stempel der „Hartherzigkeit“ aufdrücken zu lassen, halten wir nochmals fest.
Die Gesellschaft hat die Pflicht jene Personen zu erhalten, die körperlich oder geistig nicht in der
Lage sind eine Tätigkeit auszuüben und für deren Existenz Sorge zu tragen.

Sozialschmarotzer unter uns

Die Gesellschaft ist aber nicht verpflichtet, vorsätzlich arbeitslose Sozialschmarotzer zu erhalten,
nur weil diese zu faul sind einer Tätigkeit nachzugehen.
Es ist nicht einzusehen, dass es Personen gibt die jahrelang vom Sozialstaat (also Gesellschaft)
leben und dabei unzählige Stellenangebote aus nicht definierbaren Gründen abgelehnt haben.
Einem solchen Klientel steht eine Unterstützung nicht zu.

Aufwachen

Aus unserer Sicht stellt sich folgender Blickwinkel dar. Entweder ist man beim AMS gar nicht
sonderlich interessiert Arbeitslose zu vermitteln um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern, oder
man ist extrem blauäugig.
Wenn ersteres zutrifft liegt es an der Politik hier raschest eine Veränderung herbeizuführen
und trifft Punkt zwei zu, ist es beim AMS höchste Zeit aufzuwachen.
Stauni
  
2009-05-20
   

Die Familienzeitung

 

Die Familienzeitung mit Prostitutionswerbung

Wir haben am 15.04.2009 den Beitrag „Naturfranzösisch .. TEIL 2“ verfasst. Ausschlag-
gebend für diesen, war ein Artikel in der „Kronen Zeitung“ am selbigen Tag.
Wir wollten die Sache damit gut sein lassen, aber die Aussage des Krone-Journalisten hat uns
veranlasst, noch einmal nachzustoßen. 

Ein Mitarbeiter von uns rief Herrn Lauber an, weil wir wissen wollten ob er es in Ordnung fände,
einerseits in einer Zeitung gegen ein Bordell zu schreiben, die anderseits  zwei volle Seiten
Inserate von Prostituierten beinhaltet.

Der Journalist hatte kein Problem damit und auf die Frage bezüglich der zum Teil obszönen
Texte der Einschaltungen, antwortete er wortwörtlich: „Es obliegt der Verantwortung
der Eltern dafür zu sorgen, dass Kinder diesen Teil der „Kronen Zeitung“ nicht lesen“.

Für Jugendliche nicht alles lesbar

Da waren wir sehr erstaunt, gibt sich doch diese Zeitung als Familienzeitung aus und unter
einer solchen verstehen wir, dass sie von allen Mitgliedern einer Familie, ohne Einschränkungen
gelesen werden kann.

Wir sind der Angelegenheit nun etwas tiefer auf den Grund gegangen und haben uns mit den
besagten Texten etwas genauer auseinander gesetzt. Um sich selbst ein Bild machen zu können,
haben wir einige dieser Inserate für Sie nachfolgend eingescannt .
 

Inserate aus der Kronen Zeitung



Das es bei „Naturfranzösisch“  und „Traumgriechisch“ um keinen Nachhilfeunterricht in
Fremdsprachen geht, wird wohl jedem klar sein.
  
Auch bei der „Prostatamassage am Praxisstuhl“, wird es sich um keine ärztlich verordnete
Therapie handeln.
    
Die „Kammerspiele“ werden auch sehr wenig mit klassischer Musik zu tun haben und
„Vollendung mit Schlucken“, wollen wir nicht näher kommentieren.
  

Suche nach der Begriffsbestimmung   

Wir sind der Meinung, dass diese Texte „jugendgefährdend“ sind, weil sie obszöne und
pornografische Passagen beinhalten.
Wir haben einige Zeit dafür aufgewendet, eine Begriffsbestimmung für das Wort „jugend-
gefährdend“ zu finden und sind im Internet fündig geworden.

ju·gend·ge·fähr·dend
Adj. ju·gend·ge·fähr·dend
so, dass etwas für Kinder und Jugendliche einen sehr schlechten Einfluss hat, weil es z.B.
obszön oder pornografisch ist Bücher und Zeitschriften mit jugendgefährdenden Inhalten
TheFreeDictionary.com Deutsches Wörterbuch. © 2009 Farlex, Inc. and partners.

Fremdwort Jugendgefährdung ?

Bei der Kronen Zeitung scheint man dieses Wort offensichtlich nicht zu kennen oder zu
ignorieren und veröffentlicht o.a. Inserate täglich am laufenden Band.
   
Bringt ja auch eine schöne Stange Geld herein, wenn man bedenkt, dass ein Wort 
7,50 Euro (Fettdruck das Doppelte) exklusive Mehrwertsteuer kostet. Wer gerne mit
Zahlen spielt, kann sich nun ausrechnen, wie viel so eine Doppelseite an Geld bringt.
Gegen Geldverdienen ist auch nichts einzuwenden, aber es sollte immer am richtigen
Platz geschehen, sowie nachfolgendes Inserat beweist.
Dieses Inserat wurde in einer einschlägigen Zeitschrift geschaltet, die für Jugendliche
unter 18 Jahre legal nicht erhältlich ist.
In den Texten unterscheidet sich das in der Sexzeitschrift geschaltete Inserat, nicht
von denen der „Kronen Zeitung“.

Doppelmoral

Wir werfen der „Kronen Zeitung“ Doppelmoral vor, den einerseits gibt sie sich als Familien-
zeitung und poltert gegen die Prostitution, während man anderseits täglich zwei Seiten
Prostitutionswerbung, teils mit sehr herben Texten, gegen Bezahlung betreibt.
Mag sein das sich dieser Bereich noch in einer rechtlichen Grauzone befindet und die
„Kronen Zeitung“ dies zu ihrem Vorteil nützt und daher gegen kein Gesetz verstoßt.
Allerdings finden wir es erstaunlich, dass sich von den  politischen Verantwortlichen für
Kinder- und Jugendschutz noch niemand gefunden hat, der hier klare Verhältnisse schafft.
Stauni
 
2009-04-17
  

Naturfranzösisch …….. TEIL 2


Verärgerung in St.Veit/Gölsen

Wie in der heutigen niederösterreichischen Ausgabe der Kronen Zeitung auf Seite 17
zu lesen ist, sind die Anrainer des bereits geschlossenen Nachtclubs „Venusbar“
entsetzt, dass das Bordell seinen Betrieb wieder aufgenommen hat.

Da sich das Etablissement nur 100 meter von der örtlichen Volksschule Rainfeld
befindet, sind Eltern um ihre Sprößlinge besorgt. Mit einer Unterschriftenaktion
wollen sie verhindern, dass ihre Kinder von klein auf mit der Prostitution konfron-
tiert werden.

Die Moralistenzeitung

Der Krone-Journalist Thomas H. Lauber unterstützt in seinem Artikel, die Ängste der
besorgten Bevölkerung immerhin eine Viertel Seite lang.
Wir vermuten, dass dies auch mit Genehmigung des Chefredakteurs geschah.

Allerdings dürfte Herr Lauber in der Zeitung seines Arbeitsgebers nie weiter als bis
zum Kfz-Anzeigenteil gelesen haben, sonst hätte er feststellen müssen, das sein Arti-
kel in der Kronen Zeitung am falschen Platz ist.

2 (!) volle Seiten Prostitutionsangebote

In der selben Ausgabe befinden sich nämlich von Seite 56 bis 57, zahlreiche Inserate
teils mit Fotos, wo Damen und auch Herren des leichten Gewerbes ihre Dienste anbieten.
Von der normalen „Missionarsstellung“, über „Transensex“ bishin zum „Ohne-Service“
und „Mundvollendung“ mit schlucken, wird hier alles offeriert was Männerherzen höher
schlagen lässt.

Leseverbot für Kinder ?

Liebe Eltern von Rainfeld, wenn Ihr verhindern wollt dass Eure Kinder von klein auf
nicht mit der Prostitution konfrontiert werden, dann tragt Sorge dafür, dass sich die
Kronen Zeitung nicht am Frühstückstisch befindet.
Den zwischen den Kfz-Anzeigen und dem Sportteil, sind Eure Sprösslinge bereits vor
dem Frühstück mit der Prostitution in Reinkultur konfrontiert.

Es gibt ein altes Sprichwort das besagt: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit
Steinen werfen“. Diese Weisheit sollte man sich bei der Kronen Zeitung vielleicht zu
Herzen nehmen.
 
Trotz intensivster Suche im besagten Inseratenteil der Seiten 56 und 57, mussten wir
erstaunlicher Weise feststellen, dass die „Venusbar“ aus St.Veit/Gölsen nicht zu den

Inserenten der Kronen Zeitung gehört.

Stauni

2009-04-15 
   

Berufsarbeitslose

 

Studien der Arbeiterkammer

Laut einer Einkommensanalyse der Arbeiterkammer liegt das Bruttomedianeinkommen in
Österreich bei Euro 1.713,- brutto, das entspricht netto Euro 1.219,- wobei es in den
verschiedenen Bundesländern Unterschiede gibt.
                          
Was ist das Medianeinkommen?
Das „Medianeinkommen“ oder „mittlere Einkommen“ entspricht jenem Wert, der in der Mitte
der Verteilung liegt (50 Prozent haben mehr, 50 Prozent weniger) – ist also nicht gleich-
bedeutend mit dem „Durchschnittseinkommen“. Eingerechnet werden Erwerbseinkommen,
Pensionen,Sozialleistungen und Unterhaltszahlungen -Steuern und Abgaben werden abgezogen.
  
Nach dem Verlust des Arbeitsplatzes hat man zwischen 20 und 52 Wochen Anspruch auf Arbeits
-losengeld, das derzeit bei knapp 55 Prozent des letzten Einkommens liegt. Im Durchschnitt
beträgt das Arbeitslosengeld zurzeit Euro 772,- pro Monat. Auch dies geht aus einer Studie
der Arbeiterkammer hervor.

Ein ganzes Heer von Arbeitslosen

Laut Recherche im Internet unter www.magwien.gv.at/statistik/daten/pdf/arbeitslose-oe.pdf
die als Quelle das Arbeitsmarktservice Wien angeben, gab es in Österreich im November 2008
225.590 Arbeitslose. Dem gegenüber standen 27.273 offene Stellen zur Verfügung.
Da ergibt sich doch die Frage, warum bei einer derartigen Anzahl von Arbeitslosen überhaupt
eine einzige Stelle offen ist.
                                                                                                                                    
 So sieht Arbeitslosigkeit wirklich aus

Akuter Personalmangel

Wenn man in die gängigen Tageszeitungen wie Krone und Kurier schaut, wird man dort fest-
stellen, daß zahlreiche Unternehmen wöchentlich zigtausende Euros im Inseratenteil „STELLEN
-ANGEBOTE“  investieren. Dies tun die sicherlich nicht aus Jux und Tollerei, oder weil sie
mit ihrem Geld nichts besseres anzufangen wissen, sondern aus dem Grund weil sie Personal
brauchen. Dabei ist die Palette weit gestreut, von der Klofrau bis zum Diplomingenieur.
Vorallem in den Dienstleistungsbranchen wie Gastgewerbe, Lohnfuhrwerk, Frisöre, Hotelerie
und  auch im Einzelhandelsverkauf herrscht akute Personalnot. Diese Firmen können doch nicht
alle Ausbeuter und Leuteschinder sein, daß sie kein Personal bekommen.
  
Und hier ergibt sich wieder die Frage, warum ist es nicht möglich aus einem derartigen Heer
von Arbeitslosen die Personalnachfrage zu befriedigen.
Nun die Anwort ist relativ einfach, den sie ist im Bereich der Ökonomie zu suchen. Würden
Sie für Euro 447,- ein ganzes Monat arbeiten wollen. Täglich in der Früh zeitig aus dem Bett
aufstehen, im Stau oder den Öffis zur Arbeit fahren und am Abend nach Dienstschluß wieder das
ganze von vorne.
Nun die meisten Menschen in unserem Lande tun das, aber etliche Schlaue sehen dies anders.

Geh schickt´s ma die Arbeitslose nach, i hab momentan ka Zeit

Warum Euro 447,-

Das ist nämlich die Summe , die zwischen dem durchschnittlichen Nettoeinkommen und des
durchschnittlichen Arbeitslosenentgeld liegt.
Man soll nicht alle über einen Kamm scheren und es gibt sicherlich Menschen die aus gesund-
heitlichen oder Altersgründen keine Arbeit finden. Wir finden auch das die Gesellschaft die
Verpflichtung hat, jenen Menschen zu helfen die in Not geraten sind, dabei ist es egal ob
selbst oder unverschuldet.
Die Gesellschaft hat aber nicht die Pflicht, jene schlaue Rechner zu unterstützen die für
jenen Differenzbetrag einfach nicht arbeiten wollen. Und von diesen schlauen Rechnern gibt
es mehr als genug.
Auch der Differenzbetrag von durchschnittlich Euro 447,- läßt sich locker mit ein bischen
Pfusch hereinbringen, ohne die tägliche Qual des Aufstehens und zur Arbeit fahren, auf sich
nehmen zu müssen.

Berufsarbeitslose

Wir nennen solche Leute Berufsarbeitslose und das interessante daran ist, das diese in
allen Altersgruppen vorkommen und es schaffen über Jahre hinweg den arbeitenden Menschen
auf der Tasche zu liegen.
Die millionen brav arbeitenden Menschen sind nicht in der Lage diese Situation zu ändern,
wohl aber die verantwortlichen Politiker. Diese sollten vielleicht nicht über den Stimmen-
verlust von diesen Berufsarbeitlosen nachdenken, sondern dem Ganzen endlich einen Riegel
vorschieben.
  
Stauni
 

 

Naturfranzösisch

 

Stellen Sie sich vor, Ihr Filius dem gerade Lesen und Schreiben beigebracht wurde, kommt
eines Tages zu Ihnen und fragt Sie folgendes: „Was ist Ohneservice mit Mundvollendung,
Natursekt oder Mundvollendung mit schlucken ?“
Sie werden wahrscheinlich aus allen Wolken fallen und denken wo er das her hat. Nein, nein
aus der Schule hat er das nicht und es liegt auch kein Porno- oder Sexkontaktmagazin bei
Ihnen zu Hause herum. Er hat das aus der ganz normalen TAGESZEITUNG, die bei Ihnen
ganz harmlos auf dem Küchentisch liegt. Sie glauben das nicht ??? Dann schlagen Sie doch
zum Beispiel die Kronen Zeitung auf.

 

Zwei A4 Seiten Sexanzeigen täglich. Die nachfolgenden Inserate gelesen in der Krone.

 

Waren in früheren Zeiten derartige Inserate den Schmuddelblättern, die erst ab dem
18.Lebensjahr erhältlich waren vorbehalten, scheinen nun auch Tageszeitungen diese
Marktnische für sich entdeckt zu haben. Klar, Geschäft ist Geschäft, aber vielleicht sollten
die Verantwortlichen darüber nachdenken, ob nicht für derartige Inserate, Namen, Tele-
fonnummern oder Internetadressen reichen.
      
Tageszeitungen sind auch für einen Teil der sozialen und gesellschaftlichen Prägung
unserer Kinder verantwortlich. Wenn diese Prägung dann über derartige Seiten läuft
(siehe Inserate oben) dann wird nichts Gutes dabei rauskommen.
Es gäbe dann noch eine Alternative. Tageszeitungen die derartige Inserate schalten,
sollten ihr Blatt mit dem Aufdruck „Erst ab dem 18. Lebensjahr“ versehen.

 

Stauni

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten