Aus gehabten Schaden nichts gelernt
Im Beitrag „Völkeraustausch“ haben wir unsere Verwunderung ausgedrückt, dass die SPÖ
für die Wien-Wahl 2010 eine Gebrauchsanweisung in türkischer Sprache auflegte, um
Wähler(innen) welche der deutschen Sprache nicht mächtig waren zu erklären, dass er/sie
am 10.10.10 sein Kreuzchen im SPÖ-Kästchen hinzusetzen hat.

Dass eine derartige Gebrauchsanweisung in Türkisch, die Deutsch sprechende Wiener
Bevölkerung brüskierte, interessierte die SPÖ zum damaligen Zeitpunkt nicht. Der Katzen-
jammer kam dann erst beim Wahlergebnis, denn bekanntlicherweise ist der Wahltag zu-
gleich Zahltag. Die SPÖ verlor in Wien ihre Absolute mit Pauken und Trompeten und
mußten um um Futtertrog zu bleiben, eine Koalition mit den Grünen eingehen.
Aber die Wiener Rathaus-Roten dürften aus gehabten Schaden nicht klug geworden sein.
Jetzt fahren sie wieder einen erstaunlichen Gebrauchsanweisungs-Kurs, allerdings in um-
gekehrter Reihenfolge.
Fehlendes pragmatisches Denken
In den Wiener Linien wird seit geraumer Zeit mit Lautsprecherdurchsagen auf das be-
stehende Bettelverbot hingewiesen. An und für sich hätte das Sinn, wenn diese Durch-
sagen nicht in deutscher Sprache erfolgen würden. Denn 95 Prozent der bei uns
ansässigen Bettler(innen) sprechen nämlich kein Wort Deutsch.
Dieses Klientel kommt vorzugsweise aus Rumänien oder Bulgarien. Das einzig Deutsch-
sprachige was sie vorweisen können ist ein Plakat, welches ihnen von ihrem Bettelzu-
hälter vor „Arbeitsbeginn“ in die Hand gedrückt wird. Auf diesem, welches den vorbei-
gehenden Passanten vorgehalten wird, wird in deutscher Sprache um Geld geschnorrt.
Dass pragmatisches Denken bei Gemeindebetrieben nicht im Vordergrund steht ist kein
Geheimnis. Allerdings ist es dennoch erstaunlich, dass selbst die simpelsten Dinge
nicht erkannt werden. Ein Hinweis auf das geltende Bettelverbot wäre daher nur dann
zielführend, wenn die Durchsagen zusätzlich in rumänischer und bulgarischer Sprache
erfolgen würden.
Also sollten sich die Genossen und Genossinen im Rathaus dazu aufraffen, Rumänisch
und Bulgarisch zu erlernen. Möglicherweise könnten diese Sprachkenntnisse bei der
nächsten Wien-Wahl sehr nützlich sein, wenn zusätzlich Gebrauchsanweisungen für
die kommende Wahl in rumänischer und bulgarischer Sprache benötigt werden.
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2011-06-04
Gülsüm Namaldi
Folgendes Foto hat uns ein Leser zugesandt. Leider hat er uns die Quelle nicht genannt,
aber wir vermuten einmal, dass diese eine türkische Webseite sein dürfte. Allerdings irritiert
uns das SPÖ-Logo am oberen linken Rand des Bildes.
Das ist Frau Gülsüm Namaldi. Mehr über diese junge Dame mit türkischen Migrationshinter-
grund, erfahren Sie unter diesem Link. Namaldi ist SPÖ-Kandidatin zur Wiener Gemeinde-
ratswahl 2010. Wir gehen von der Annahme aus, dass es sich beim obigen Bild um ein
Wahl-Werbeplakat handelt.
Kandidiert Namaldi auch in Istanbul?
Da es jedoch in türkischer Sprache verfasst ist kommen wir zum Schluss, dass Gülsüm
Namaldi auch in Istanbul kandidiert. Auf Grund des bereits erwähnten SPÖ-Logos kom-
men wir zur Annahme, dass es in der Türkei auch eine SPÖ geben muss.
Aber bleiben wir in heimischen Gefilden. Wir haben uns die Webseite der Gülsüm Namaldi
ein wenig angesehen und dabei eine gar nicht so erstaunliche Entdeckung gemacht.
(Screen: http://www.namaldi.at/)
Verehrt Namaldi auch den Skandal-Rapper Nazar?
Auf ihrer Homepage hat Namaldi ihre Lieblings-Webseiten verlinkt. Eine davon ist uns sofort
ins Auge gestochen, nämlich die des Peko Baxant. Das ist jener SPÖ-Jungpolitiker, der den
Skandal-Rapper Nazar verehrt und fleißig Werbung für diesen veranstaltet.
Da werden Inhalte, wie das Ficken fremder Mütter gegen deren Willen und das Abfeiern
des 11. September, an dem zirka 3.000 unschuldige Menschen von islamischen Terrorristen
ermordet wurden, der wissbegierigen sozialistischen Jugend weitervermittelt. Ob Gülsüm
Namaldi ebenfalls den selben Musikgeschmack wie der SPÖ-Jugendsprecher Beko Baxant
hat?
Deutschkenntnisse als Mindestanforderung für das Wahlrecht
Den Vogel jedoch schießt folgendes Bild ab, dass uns ebenfalls jener Leser übermittelte.
Da gibt es tatsächlich eine Gebrauchsanweisung in türkischer Sprache, um dem Deutsch-Un-
kundigen Wähler zu erklären, dass er am 10.10.10 sein Kreuzchen im SPÖ-Kästchen hinzu-
setzen hat. Grundkenntnisse der deutschen Sprache, um wenigstens einen Stimmzettel
ausfüllen zu können, wäre eine Mindestanforderung zur Ausübung des Wahlrechtes.
Tauscht die SPÖ das Volk aus?
Offensichtlich ist der SPÖ ihr Wahlvolk abhanden gekommen. Was liegt also näher, als ein-
fach das Volk auszutauschen. Dabei scheint es den Roten nicht wichtig zu sein, ob ihre poli-
tischen Inhalte überhaupt verstanden werden.
Denn sonst bräuchte es nicht einer in türkisch gehaltenen Gebrauchsanweisung, zum Stimm-
zettel der Wien-Wahl 2010. Möglicherweise ist es der SPÖ auch nicht unangenehm, dass ihre
Wählerschaft nicht der deutschen Sprache mächtig ist. Wenn diese nämlich alles verstehen
könnte, was SPÖ-Politker so von sich geben, würden diese möglicherweise kein Kreuzchen
mehr im SPÖ-Kästchen setzen.
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2010-09-24