Kardinal Schönborn redet Tacheles
Nun scheint die Stimmung zu kippen, denn Kardinal Schönborn übte heute heftige Kritik an jenen Aktivisten, die die Flüchtlinge in der Votivkirche für ihre Ideologie missbrauchen. Der Kirchenmann machte auch kein Hehl aus seiner Enttäuschung, dass die Hilfsangebote nicht angenommen wurden.Schönborn wörtlich: „Diese Aktivisten wollten eine Änderung des Systems um jeden Preis, koste es auch die Gesundheit der Flüchtlinge. Diese Ideologen scheuen vor nichts zurück. Das sei erschütternd. Bei den sogenannten Aktivisten handle sich um Personen, denen es sehr gut geht und die sich nicht die Finger schmutzig machen wollen.“ Man muss dem Kardinal für seine klaren Worte zu den linksextremen Asylaktivisten in der Votivkirche durchaus Respekt zollen, doch jetzt müssen seinen Worten auch Taten folgen. Es kann nicht angehen, dass ein Gotteshaus seit Wochen von Aktivisten und Wirtschaftsflüchtlingen in Beschlag genommen werden kann und die Erzdiözese dabei seelenruhig zusieht.
Über die Hälfte der Kirchenbesetzer sind unbekannter Herkunft
Faktum ist jedenfalls, dass von den 69 „Flüchtlingen“ in der Votivkirche 24 Personen aus Pakistan stammen, wobei davon 16 einen rechtskräftig negativen Asylbescheid haben. Die acht übrigen Pakistani sind derzeit noch in der Berufungsinstanz. Das bedeutet, sie sind in erster Instanz ebenfalls bereits negativ beurteilt worden. Besonders spannend ist jedoch die Tatsache, dass 35 Personen in der Votivkirche unbe- kannter Herkunft sind und dass deren Asylstatus weder dem Innenministerium noch den Asylbehörden bekannt ist. Warum die Exekutive in diesen Fällen keine Identitätsfeststell- ungen vorgenommen hat, ist jedenfalls völlig schleierhaft und nicht nachvollziehbar. Die restlichen zehn Flüchtlinge stammen aus Algerien, Nigeria, Marokko und Afghanistan, wobei deren Asylstatus derzeit offen ist. Auch der Kardinal sollte jedenfalls zur Kenntnis nehmen, dass die österreichischen Behörden die Mehrheit der Kirchenbesetzer bereitszumindest einmal als Asylwerber abgewiesen hat und auch bereits rechtskräftig abge- wiesene Asylwerber innerhalb der Votivkirche als sogenannte „Flüchtlinge“ firmieren. Im Sinne der Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung, sind diese Personen jedenfalls so schnell wie möglich abzuschieben. Denn es kann nicht angehen, dass dieses Klientel und ihre linksextremen Asylaktivisten, auf die Gesetze pfeifen und dem Rechtsstaat auf der Nase herumtanzen. *****
2013-01-28