Flatrate-Bordell zeigt Unwissenheit von Grün- und SPÖ Politikern auf


SPÖ und Grüne wollen ein Gesetz ändern, dass es gar nicht gibt

Die  vorgestrige  Eröffnung  des österreichweit  ersten  Flaterate-Bordells  in  Wien  Donaustadt,
sorgte sowohl für politischen als auch für medialen Wirbel. In diesem Etablissement bezahlen
die  Freier  160,- Euro  Eintritt.   Für  diesen  Preis  ist  das  sexuelle Vergnügen mit fünf Frauen,
Snacks und alkoholfreie Getränke inkludiert.
Der  Lokalbetreiber  lobt  und  verteidigt  sein  Geschäftsmodell  und  sieht  es auch rechtlich
abgesichert.  Kritiker wiederum meinen, dass dadurch Frauen ausgebeutet und zur Massen-
ware  degradiert  werden.   Man mag über diese  Geschäftspraxis verschiedener Ansicht sein.
Wir  werden  in  diesem  Beitrag  keine  Stellung  dazu  nehmen.   Was  wir jedoch aufzeigen
wollen  ist die erschreckende Unwissenheit von Grün- und SPÖ Politiker(innen),  die sich als
Spezialist(innen) in diesem Metier und als Sprecher(innen) für Frauen ausgeben.
Screen: orf.at
SPÖ  und  Grüne  in  Wien  fordern  jetzt  eine  Änderung  des Bundesprostitutionsgesetzes.
Die gesetzliche  Regelung der  Prostitution ist in Österreich Ländersache und daher gibt es gar
kein Bundesprostitutionsgesetz. Diese Tatsache ist den selbsternannten Spezialist(innen) und
Fürsprecher(innen) scheinbar gar nicht bekannt.
Doppelt traurig lässt dieses Unwissen noch erscheinen,  dass diese Personen Politiker(innen)
sind,  die  das  eigentlich  wissen  sollten.   Aber Hauptsache sie schwingen große Reden und
wollen ein Gesetz ändern,  dass es gar nicht gibt.
Angesichts  dieser  Tatsache  stellen  wir  uns  bei den betreffenden Politiker(innen) die Frage,
mit welcher Qualifikation diese auf ihren Posten sitzen und dafür fürstliche Gehälter beziehen.
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2014-04-03