Aidsgefahr durch schwule Männer


Erhöhte HIV-Erkrankungen unter Schwulen

„Risikoverhalten  hat keine  sexuelle Orientierung!“,  meint der grüne  Abgeordnete zum

Österreichischen Bundesrat,  Marco Schreuder, zum heutigen Welt Aids Tag.   Mit dieser

Aussage spielt er auf das Blutspende-Verbot von schwulen Männern an.

 

Bekannter  Weise dürfen homosexuelle  Männer bei Organisationen  wie beim Rote Kreuz

kein Blut spenden, da diese von einer erhöhten HIV-Gefahr ausgehen. Diesbezüglich haben

wir bereits im Vorjahr den Beitrag „Blutspendeverbot für schwule Männer“ verfasst.

 

Schreuder wertet dieses Verbot nach wie vor als Diskriminierung von homosexuellen Män-
nern und übersieht aber dabei,  dass gerade unter schwulen und bisexuellen Männern die
HIV-Neudiagnosen in den letzten Jahren wieder überdurchschnittlich hoch sind und weiter
ansteigen.  Diese Weisheit ist nicht auf unserem Mist gewachsen, sondern stammt von der
HOSI – Salzburg.

 

Screen: HOSI

 

Doch Risikoverhalten

Und  damit sind  wir wieder bei  Schreuders Aussage,  dass  Risikoverhalten  keine sexuelle
Orientierung hätte. Diese Annahme ist falsch,  wagen wir zu behaupten und argumentieren
damit, dass Schwulität eine sexuelle Orientierung ist.  In Ermangelung bzw. Ablehnung einer
Vagina, können schwule Männer miteinander sexuell nur anal verkehren.

 

Die  Vaginalöffnung in welcher der  Penis eingeführt wird,  ist wesentlich dehnbarer  als der
Schließmuskel des Afters. Dies wird schon alleine durch den Vorgang einer Geburt eindrucks-
voll  unter Beweis gestellt.   Bei dieser wird die Vagina zu einem  Teil des Geburtskanals für
das Kind.

 

Wenn  jemand an dieser Tatsache Zweifel hegen sollte,  so kann er dies in einem Selbstver-
such testen.   Er möge versuchen, sich einen Gegenstand im Umfang eines Neugeborenen in
den After einzuführen.

 

Screen:  gutefrage.net

 

Erhöhte Ansteckungsgefahr beim Analverkehr

Verletzungen beim normalen Vaginalverkehr zwischen zwei Heteros kommen kaum vor. Anders

schaut es da schon beim Analverkehr aus. Da der Schließmuskel nur eine sehr begrenzte Dehn-
barkeit hat,  kommt es bei dieser sexuellen Praktik  häufig zu Verletzungen.   Da der HIV-Virus
durch Blut oder Sperma übertragen wird,  ist in diesem Fall die  Ansteckungsgefahr sehr hoch.
Dass  diese in den letzten Jahren  auch überdurchschnittlich eingetreten ist,  beweist die Aus-
sendung der HOSI – Salzburg, denn wie bereits erwähnt können schwule Männer miteinander
sexuell nur anal verkehren.

 

Daher ist die Kritik von Schreuder über eine  Diskriminierung schwuler Männer beim Blutspen-
den völlig deplatziert,  denn durch  sexuelle Orientierung wird sehr wohl ein  Risikoverhalten
hervorgerufen.   Und daher gehören auch keine Fragebögen beim Roten Kreuz geändert, wie
dies der Grünpolitiker fordert. Denn jeder der eine Blutspende benötigt hat das Anrecht darauf,
sauberes und nicht infiziertes Blut zu erhalten.   Um dies zu gewährleisten sind Risikofaktoren
weiterhin so gut wie möglich und weitgehend auszuschließen.

 

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2011-12-01