GASTAUTOREN-BEITRAG
Zivilcourage offenbar nur in der Werbung – jedoch in der Realität nicht gefragt Am 12. Juli ging ein Mann mit einer Axt bzw. einem Axt ähnlichem Gegenstand auf Jugendliche los, die „aus Spaß“ das altbekannte Klingelspiel in der Obermüllnerstraße 9 spielten. Wutent- brannt stürmte er mit der Axt welche wohl zur Gänze aus Holz war (war so zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbar!) aus dem Haus und hinter den flüchtenden Jugendlichen her. Ihnen gelang die Flucht worauf der Mann fluchend und drohend sich in Richtung des Hauses in dem er wohl wohnte zurückging. Als er von einem pflichtbewussten Bürger auf die Tat ange- sprochen wurde und mit dem Mann in Ruhe reden wollte, wurde der Bürger Opfer des Schlägers. Der Mann holte mit dem „Axt – Ding“ aus, worauf der mutige Bürger den Schlag abwehrte und dabei mittelschwer verletzt wurde. Daraufhin zückte er das CS Gas Spray, dass er für solche Fälle immer bei sich hat, als erfahrener Ordnungsdienstmann und Journalist.Der noch mal angreifende Gewalttäter holte trotz Beeinträchtigung durch das CS Gas abermals aus und traf den nun flüchtenden Bürger, der nur mit ihm reden wollte und sich auch als Ord- nungsdienst-Angehöriger zu erkennen gab abermals, diesmal am Rücken. Der Rucksack mit Ausrüstung und Kamera rettete dem couragierten Bürger vermutlich sogar das Leben! Der Schlag ging auf im Rucksack befindliche Kleidungsstücke und federte so ab, ehe der Angreifer die Flucht ergriff, wohl weil er die natürlich verständigte Polizei ankommen sah. Die Polizisten vor Ort taten korrekt ihre Pflicht, obwohl ein Kriminalbeamter dumme Fragen stellte und nach „weiterer Bewaffnung“ fragte und CS Gas sowie ein eingestecktes Taschen- messer und einen Letherman als gefährliche Waffen bezeichnete!? Daraus resultierte wohl auch die rechtswidrige Strafanzeige (Bild) die man dem durch seine langjährige Tätigkeit im Sicher- heitsdienst mit Zivilcourage ausgestatteten Wiener Bürger, der im übrigen am Weg in die, in der Obermüllnerstraße befindliche Redaktion des ÖMAG war aufdividierte!?

Straftäter und Prostituierte sowie deren Zuhälter haben wohl im Stuwerviertel sowie im Messe- viertel Narrenfreiheit, denn wie kann es sonst sein, dass Bürger die in Gefahrensituationen bzw. in Notwehr oder gar Nothilfe handeln mit einer Strafanzeige belohnt werden?! Die Ereignisse in der Leopoldstadt überschlagen sich geradezu und der Bezirksvorsteher schaut zu, die Polizei zeigt Helfer an und verjagt „neugierige“ Journalisten, die das Treiben in den genannten Vierteln aufdecken könnten bzw. die politische Unfähigkeit des Bezirksvorstehers. Zustände wie im ehemaligen Ostblock sind das, welche wohl wirklich nicht in eine mittel- europäische Hauptstadt gehören! Natürlich haben wir diese Sachverhaltsdarstellung auch der Zentralstaatsanwaltschaft zukom- men lassen und der betroffene Bürger, der sein Leben verteidigte hat seinerseits Anzeige gegen den Angreifer erstattet, sowie auch gegen die Polizei (als ganzes, da ihm der Anzeigenleger nicht bekannt ist) wegen Amtsmissbrauch und übler Nachrede. Bleibt abzuwarten ob es sich die Polizei anders überlegt und ihre Anzeige zurückzieht bzw. die des Angreifers abweist als rechtlich unbegründet, da wie betont ja Notwehr nötig war und kein vorsätzlicher Angriff, wie wohl die Polizei annimmt!? Der Angreifer wurde übrigens von WEGA-Beamten an diesem Abend kurz nach dem Vorfall in seiner Wohnung festgenommen und der Angegriffene von der Wiener Rettung erstversorgt. Er erlitt eine schwere Prellung am rechten Arm bzw. der rechten Hand sowie ein Hämatom am rechten Oberarm. So laboriert er nach wie vor mit den Prellungen und muss das hinnehmen als Mensch mit Zivilcourage , während die Politik und die Polizei wegschauen bzw. unnötige An- zeigen schreiben. Dabei wirbt die Polizei mit Zivilcourage in Radio & Fernsehen und dann wird man erst bestraft dafür?! Der Täter Yolacan G. (es gilt die Unschuldsvermutung) hat wohl keine längerfristigen Verletz- ungen erlitten, dafür belasten ihn zahlreiche Zeugenaussagen von Passanten und den Jugend- lichen, die er mit der Holzaxt verfolgte sowie das Attest der Amtsärztin und der Bericht der Rettungssanitäter, die den Angegriffenen untersuchten bzw. versorgten. Es ist wirklich an der Zeit, dass die Bezirksvorstehung etwas tut gegen die Zustände im Stuwer- viertel sowie im Prater, wie etwa: Prostitutionsverbot, schließen der Bordelle und „Sauflokale“ sowie strenge Personenkontrollen (Freier und andere zwielichtige Gestalten)! Da dies jedoch nicht anzunehmen ist, müsste der Bürgermeister ein Machtwort sprechen, damit man als Bürger wieder sicher ist in der Leopoldstadt! Dies vor allem auch wegen unserer Jugend, die stets großen Gefahren im Stuwerviertel ausgesetzt ist, insbesonders am Abend, wie ja dieser Fall besonders zeigt. Doch das wird wohl ein Wunschtraum bleiben!? Erich Weber 2013-08-03