Das Haus, das Verrückte macht

Der "Passierschein A 38" der jetzigen Zeit in der Beamtenhochburg Wien

Jeder Asterix-Fan kennt mit Sicherheit die Story „Das Haus, das Verrückte macht“. In diesem Comic wird auf humorvolle Art, die überbordende Bürokratie und Umständlichkeit von Beamten dargestellt. In Wien ist es traurige Realität, dass es solche Häuser wirklich gibt. Ein Beispiel dafür ist die MA 37, das ist jener Magistrat für Bauangelegenheiten.

Während man bis noch vor kurzer Zeit eine Einreichung – wie zum Beispiel einen Antrag auf Baubewilligung – in der Einlaufstelle oder beim zuständigen Beamten abgab und auf die Kopie des Antrags einen Eingangsstempel (zwecks Nachweis der Abgabe) erhielt, ist es jetzt wirklich skurril geworden.

Die Zeiten wo man unkompliziert und für alle Beteiligten eine Bestätigung ohne einen besonderen Arbeitsaufwand bekam, sind nun – zumindest bei der MA 37 – vorbei. Nun muss der Antragsteller (Einbringer) das Formular „Bestätigung der Abgabe“ ausfüllen und samt Antrag beim Schalter oder zuständigen Beamten abgeben, ohne dass er dafür eine Bestätigung erhält. Diese erhält er dann später per E-Mail. Also viel umständlicher geht es wohl nicht?!

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