Viel Lärm um Nichts
Seit 1. Jänner können Homosexuelle eine Eingetragene Partnerschaft schließen. Lesben undSchwule können ihre Beziehung beim Magistrat oder der Bezirksverwaltungsbehörde amtlich
registrieren lassen.
Von dieser Möglichkeit haben bis zur Jahresmitte lediglich 429 Paare Gebrauch gemacht. Der
angekündigte Run auf die Standesämter blieb erwartungsgemäß aus. Aber offenbar haben es
militante Homosexuelle nur darauf angelegt, viel Lärm um Nichts zu veranstalten, wie dies

Die ewige Diskriminierungsschiene
Im Zuge dieser gesellschaftlichen Erneuerung, wurden amtlicherseits neue Meldezettel auf-gelegt. Diese veranlassten gewisse Homosexuellen-Vereine sofort auf den Diskriminierungs-
zug aufzuspringen.
Grund für die angebliche Diskriminierung ist, dass der Familienstand auf dem Meldezettel-
Formular angekreuzt werden muß. Dieses Kreuzchen muß schon eh und je gemacht werden
Obskure Gedankengänge
Nachdem Homosexuelle amtlicherseits eine „Eingetragene Partnerschaft“ eingehen können,
so ist dies auch auf dem Formular dementsprechend anzukreuzen. Da war sofort Feuer auf
dem Dach, denn durch dieses Kreuzchen sahen sich gewisse Lesben und Schwule zwangs-
geoutet.
Wie obskur dieser Gedankengang ist beweist schon die Tatsache, dass zuerst ganz offiziell
vor der Behörde eine Partnerschaft geschlossen wird und im nachhinein die Offiziellmachung
dieser, als Diskriminierung gewertet wird.
Namensrecht als Diskriminierung
Auch in der Tatsache, dass die Eingetragene Partnerschaft nicht automatisch zu einem gemein-samen Nachnamen führt und erst in Form eines Namensänderungsantrages separat beantragt werden muß, wurde ein Zwangsouting und eine Diskriminierung gesehen.
Also brachte ein lesbisches Pärchen eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) ein.
Diese blitzen mit ihrem erstaunlichen Anliegen beim VfGH ab, denn die Richter(innen) bei die-
gene Partnerschaften erkennen und wiesen die Klage ab.
Der Gesellschaft reicht es offenbar
Die Homosexuellen-Vereinigung Lamda zeigte sich über das Urteil entäuscht, will sich abernicht geschlagen geben und den Verwaltungsgerichtshof anrufen. Wie gesagt, viel Lärm um
Nichts. Schön langsam sollten auch Homosexuellengruppen erkennen, dass das Maß an ste- tig geforderten Extrawürsten voll ist und die Gesellschaft offenbar dementsprechend zu rea- gieren beginnt.
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2010-08-28