Was hat Gewalt mit Weltoffenheit zu tun?
Nun hat sich auch die SPÖ, in der Person ihres Wiener Klubvorsitzenden Rudi Schicker, zum Besuch von Erdogan geäußert. Allerdings nicht zu dem was sich an jenem Tage in Wien wirklich abspielte, sondern berechtigte Kritik des stellvertretenden Bundespartei- obmannes der FPÖ, LAbg. Mag. Johann Gudenus, als Hetze abzutun. Schicker meint, dass Gudenus den Erdogan-Besuch zur Hetze gegen Migrant(innen) nutze. Augenscheinlich konnte der SPÖ-Politiker die Presseaussendung von Gudenus nicht sinnerfassend lesen. Denn in dieser wurde mit keinem Wort gegen Migrant(innen) gehetzt. Hier der LINK zur betreffenden Aussendung. Schicker führt zu Gudenus unter anderem wörtlich aus: „Wie verzweifelt müssen Sie sein, um den Besuch von Erdogan für Wählerstimmen nutzen zu wollen? Die Wienerinnen und Wiener nun aufzuwiegeln, nur weil der Türkische Staatspräsident in Donaustadt auf Wählerfang ging, ist sehr tief, Herr Kollege! Die FPÖ hetzt genauso, wie Erdogan selbst. Es besteht also nicht viel Unterschied.“ Da staunen wir aber, dass es die Wiener SPÖ-Stadtregierung (samt ihrem grünen Bei- wagerl) zuließ, dass ein Hetzer (wörtliche Bezeichnung von Schicker) wie Erdogan in der Bundeshauptstadt auf Wählerfang gehen konnte. Warum erfolgte keine Ausladung? Das bringt uns zur Frage, wie verzweifelt muss die SPÖ sein, um Erdogans Hetzreden in Wien zu goutieren, anstatt dem Mann ein Auftrittsverbot zu erteilen? Ist die Wiener SPÖ schon derart verzweifelt, dass ihnen scheinbar jedes Mittel recht ist, um im türk- ischen Migrantenpool auf Wählerfang gehen zu können? Denn anders kann ja der Kniefall der SPÖ vor dem Hetzer Erdogan nicht zu erklären sein.Interessant finden wir auch folgende Aussage von Schicker: „Wien ist eine weltoffene Stadt voller Lebensqualität.“ Was meint der SPÖ-Politiker damit? Die gewalttätigen Aus- einandersetzungen zwischen Türken, die in Wien anlässlich des Besuches von Erdogan stattgefunden haben? Wenn Weltoffenheit mit Angriffe auf heimische Polizisten, Gewalt und Körperverletzung zu tun hat, dann geben wir Herrn Schicker natürlich recht.

***** 2014-06-22