Peter Pilz fragt sich
Screen: facebook.com (Account: Die Grünen Österreichs)
ERSTAUNLICH steht den Grünen mit Sicherheit kritisch gegenüber. Wir halten diese zum
Teil für realitätsfremd aber auch für machtgeil. Bestes Negativbeispiel für die Grünen ist
deren Regierungsbeteiligung in Wien.
Aber auch ein blindes Huhn findet hie und da mal ein Korn. Daher meinen wir, Ehre wem
Ehre gebührt. In diesem Fall dem NAbg. und Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz.
Dieser trifft folgende Feststellungen und stellt dazu berechtigte Fragen.
Die OMV tut es. Die AUA tut es. Raiffeisen, Bank Austria und alle anderen tun es. Sie grün-
den Töchter in Steueroasen. Warum?
Antwort 1: Sie verstecken Geld, ihr eigenes oder das ihrer Kunden. Weil es schwarz oder
grau ist und eine gründliche Wäsche braucht.
Antwort 2: Sie vermeiden Steuerzahlungen in Österreich.
Antwort 3: Eine legale und seriöse Antwort fällt mir nicht ein.
Dazu tun sie so, als würden sie auf den British Virgin Islands oder auf Guernsey wirtschaft-
lich tätig sein. Wie die Beispiele zeigen, bemühen sie sich bei dem Schwindel gar nicht
besonders.
Die Finanzministerin weiß das alles. Aber sie tut nichts, weil sie das Grundgesetz der moder- nen Finanzen kennt: Was die Großen nicht zahlen, zahlen die Kleinen. Bankgeheimnis, Offshore-Paradiese und eine Finanzministerin, die verlässlich politisch Schmiere steht – das haben wir, solange die ÖVP mitregiert. Auch wir fragen uns warum diese Firmen, das in Österreich erwirtschaftete Geld mittels Töchter-Firmen in Steueroasen anlegen und nicht in der Alpenrepublik investieren. Der- artige Investitionen würden nämlich die österreichische Wirtschaft beleben und Arbeits- plätze schaffen bzw. sichern. Und mit einem Satz hat Peter Pilz absolut recht: „Was die Großen nicht zahlen, zahlen die Kleinen.“ Die Klein- und Mittelbetriebe bekommen dies nämlich täglich zu spüren. ***** 2013-04-16