Ein Dauerhoch (mit Tendenz steigend) ist zu befürchten
Still und leise ist der Spritpreis in den letzten Tagen auf über zwei Euro für einen Liter Diesel angestiegen. Der Preis für Superbenzin liegt auch nur knapp darunter. Wie bereits bei der letzten Spritpreis-Explosion, hat die Bundesregierung – im Volksmund auch Verlierer-Ampel genannt – auch hier wieder tatenlos zugesehen. Gut, wie hätten die Herrschaften die Pritpreis-Erhöhung auch bemerken sollen, werden doch ihre sündteuren Dienst-Luxuskarossen auf Kosten der Steuerzahler betankt.
Die nun angekündigte Verlängerung der sogenannten „Spritpreisbremse“, ist eine reine Verhöhnung von hunderttausenden Pendlern und Familien, die von ihren Autos abhängig sind. Daher ist die angekündigte Reduktion der Mineralölsteuer um mickrige 1,9 Cent pro Liter eine reine Alibi-Aktion, welche die dramatische Lage der Menschen völlig ignoriert.
Bei den Versäumnissen der Bundesregierung, fällt uns – zugegeben ein etwas hinkender – Vergleich ein, der aber in diese Richtung geht. Und zwar ein Ausspruch des ehemaligen Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker.
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Bis jetzt hat es kein großes Geschrei über die derzeitig erfolgte Spritpreiserhöhung gegeben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich die Systemmedien darüber vornehm ausschweigen und die Bevölkerung damit kein Gehör findet. Also ist zu befürchten, dass sich der Spritpreis bei den zwei Euro pro Liter (Tendenz steigend) auch in Zukunft halten wird.
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