Darabos schaltet das Bundesheer aus


Bundesheerzerstörung ist Chefsache

Die Bundesheergewerkschaft verwehrt sich gegen die Behauptung von Minister Norbert

Darabos, das ÖBH schlecht zu reden,  stellt Manfred Haidinger,  Präsident der Bundes-

heergewerkschaft gegenüber Darabos fest. Es ist nicht die Gewerkschaft und auch nicht

die Personalvertretung,  die das Bundesheer schlecht redet,  es ist Minister Darabos der
das Bundesheer ausschaltet.

 

Es ist Darabos, der mit dem neuen Budget – Personalplan das Bundesheer zu einem Ver-

waltungsapparat umbaut, indem er die Soldatenzahlen um über 1000 Mann zurückfährt

und die Zivilbediensteten um über 850 erhöht.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Munition um mehr als 4,6 Millionen Euro, ver-
mindert.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Kraftstoffe für Kfz um 2,3 Millionen Euro redu-

ziert.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Pioniergerät um 2,3 Millionen Euro zurückfährt.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Sanitätsgerät um 1,3 Millionen Euro senkt.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für die Instandhaltung von Gebäuden um über 5 Mil-

lionen Euro abbaut.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für ABC Gerät um über 200.000 Euro senkt.

 

Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Fernmeldemittel um über 31 Millionen Euro redu-

ziert.

 

Es ist Darabos, der das Heer nicht professionalisieren sondern handlungsunfähig machen

will.

 

Wie sonst ist es zu verstehen, fragt Haidinger, wenn dem Bundesheer die

 

– Fähigkeit der Selbstversorgung durch das Zentralküchensystem entzogen wird,


– die Fähigkeit der Sanitätseigenversorgung durch Streichung von Sanitätszügen bei den

Verbänden genommen wird,
 

– die Fähigkeit des militärischen Einsatzes durch Streichung von Munitionskäufen verhind-

ert wird,


– die Fähigkeit des Katastrophenschutzes durch fehlenden Treibstoff, Pioniergerät und

ABC-Gerät verloren geht

 

Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des „einfachen Soldaten“ der General-

stab weiterhin in seinen Glashäusern sitzen kann und neue Generalstabsoffiziere ohne Be-

darf ausbildet.

 

Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des „einfachen Soldaten“ die Offiziers-

ausbildung weiterhin ohne Bedarf betrieben wird.

 

Es ist Darabos, der es zulässt, dass im UO Bereich, jener Bereich, bei dem das ÖBH den

einzigen Personalbedarf hat, ein Abbau von über 800 Arbeitsplätzen im neuen Personal-

plan vorgesehen wird.

 

Da jammert Darabos darüber, dass das Bundesheer zu viele Häuptlinge und zu wenig Indi-

aner hat und verstärkt dieses Missverhältnis durch den neuen Personalplan noch.  „Es ist

nicht die Gewerkschaft, die das Bundesheer schlecht redet, es ist Minister Darabos, der das

Bundesheer schlecht macht“, so Haidinger abschließend.

 

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2011-10-30