Die traurige Posse vom Küniglberg

Kommentar vom FPÖ-Abgeordneten zum Wiener Landtag & Gemeinderat und Unternehmer Leo Lugner

Wie sich das Küniglberg-Schauspiel derzeit darstellt, könnte man fast glauben, dass hier dieselben Strippenzieher am Werk sind wie einst bei Ibiza.

Ohne der Anwalt von Herrn Weißmann zu sein: Es ist schon bemerkenswert, dass kurz vor der voraussichtlichen Wiederwahl eines ORF-Generaldirektors plötzlich eine ORF-Mitarbeiterin – aus dem persönlichen Umfeld einer anderen ORF-Topführungskraft, die politisch natürlich einer anderen Partei als Weißmann zuzurechnen ist – mit jahrealten Vorwürfen und Rücktrittsaufforderungen zum Stiftungsratsvorsitzenden kommt.

Im Anschluss kolportiert der Stiftungsratsvorsitzende, die Vorwürfe gegen Weißmann „ließen sich darstellen“, es handle sich um „sexualisierte Inhalte“.

Was soll das bitte konkret heißen?

Das klingt weniger nach sauberer Aufklärung als vielmehr nach einem ziemlich billigen Putsch, der am Ende den Steuerzahler teuer zu stehen kommen könnte.  Am Küniglberg gehört das Licht endgültig ausgeknipst.

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