ÖVP-Mandl will Wanderer nach Österreich holen
„Einwanderung ist eine Lebensader für Österreich. Wir müssen qualifizierte Wanderungs-willigen zu uns holen, um Wohlstand und Sozialsysteme erhalten zu können“, erklärte
heute, LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des ÖAAB wörtlich. Mit Wanderungswil-
lige meint der ÖAAB-Mann offenbar Zu- bzw. Einwanderungswillige.
Mit dieser Aussage bestätigte Mandl den Bankrott des österreichischen Bildungswesens.
Offenbar hat es Österreich notwendig, qualifizierte Einwanderer ins Land zu holen, da
man hierorts nicht in der Lage ist, dem eigenen Nachwuchs eine adäquate Ausbildung
angedeihen zu lassen.
Unqualifiziert oder Geburtenfaulheit?
Mit seiner im ersten Absatz getätigten Aussage, stellt Mandl indirekt auch seine eigeneQualifikation in Frage. Denn wer Zu- bzw. Einwanderer mit wanderwilligen Personen ver-
wechselt, hat in der Schule nicht gut aufgepasst. Dass das Wort „Wanderungswilligen“
kein Tippfehler war, wird durch die öftere Verwendung von diesem in der APA-OTS Aus-
sendung, unter Beiweis gestellt.
Wurde in früheren Zeiten, seitens der Politik immer mit der „Geburtenfaulheit“ der Öster-
reicher(innen) argumentiert, um die völlig aus den Händen geglittene Zuwanderungs-politik zu rechtfertigen, gibt Mandl (ÖVP) nun ganz unberblümt zu, dass die eigene
Bevölkerung offensichtlich zu blöd ist, den Wohlstand und die Sozialsysteme in Öster-
reich erhalten zu können.
Drogenfreigabe statt ordentlicher Bildungspolitik
Mit der Forderung der Roten und der Grünen, nach einer Abschaffung des Sitzen-
bleibens, laufen wir allerdings wirklich in Gefahr, dass es in Zukunft jede Menge unqalifi-
zierter Schulabgänger geben wird. Statt sich ernsthaft mit einer sinnvollen Bildungspolitikzu beschäftigen, die unserer Jugend auch zukünftig Chancen am Arbeitsmarkt ermöglicht,
beschäftigen sich die Grünen lieber mit einer erstaunlichen Drogenpolitik, welche die Freigabe von sogenannten weichen Drogen beinhaltet.
Die Roten fahren zusätzlich einen eigenen Kurs und legen auf Qualifikation von jungen
Menschen offenbar keinen gesteigerten Wert. Denn anders ist es nicht zu erklären, warum
die Gemeinde Wien junge Menschen in ihre Dienste stellen will, welche offenbar nicht
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2011-02-22