ÖIG verurteilt Al-Rawis erneute Hetze gegen Israel


Wiener Politiker heizt Nahostkonflikt

in Interview mit ägyptischer Agentur an

Die  Österreichisch-Israelische  Gesellschaft zeigt sich schockiert über ein Interview des
Wiener  Gemeinderats  und Landtagsabgeordneten Omar Al-Rawi (SPÖ) mit der ägyp-
tischen  Mena-Agentur,  in dem dieser den Staat Israel als Aggressor darstellt.   Al-Rawi
gab das Interview auf Arabisch, eine beglaubigte Zusammenfassung eines Übersetzers
liegt vor.
Dazu ÖIG-Präsident Richard Schmitz:  „Gemeinderat Al-Rawi hetzt, wenn man der Zu-
sammenfassung folgen kann, erneut mit undifferenzierten Behauptungen gegen Israel.
Gerade in Ägypten ist die israelfeindliche Stimmung in der Bevölkerung trotz Friedens-
vertrags  und politischer Zusammenarbeit mit Israel verbreitet und sind antisemitische
Pamphlete  wie  ‚Die Protokolle der Weisen von Zion‘  überall erhältlich.   In so einer
Situation würde es einem gewählten österreichischen Politiker gut anstehen, zur Ver-
ständigung  und zum Abbau von Ressentiments beizutragen.   Al-Rawis Äußerungen
sind  jedoch  untragbar und ein klares Fehlverhalten für einen Wiener Abgeordneten
im  Gespräch mit einem ausländischen Medium.   Auch sind diese Äußerungen dem
friedlichen Miteinander in Wien nicht zuträglich.“
Präsident Schmitz erinnert an frühere Fehltritte von Al-Rawi in Verbindung mit anti-
israelischen und antisemitischen Kundgebungen.   „Gemeinderat Al-Rawi hat in der
Vergangenheit  unter  anderem  eine Anti-Israel-Demonstration mitveranstaltet, bei
der verhetzende Botschaften auf Transparenten geortet wurden – etwa eine Zeich-
nung, in der der Davidstern mit dem Hakenkreuz gleichgesetzt wurde,  sowie eine
Fahne der Terrororganisation Hamas.  Auch von Schildern wie „Hitler, wach auf!“
wurde damals berichtet.   Es stellt sich nun die Frage, ob diese Serie von zweifel-
haften  Aktivitäten ohne Konsequenzen bleiben kann – wir sagen nein,“  so Präsi-
dent Schmitz. (Quelle: APA/OTS)
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2014-10-30