SPÖ negiert türkischen Extremismus in Wien


Bundeshauptstadt darf nicht länger Salafisten-Hochburg sein

Die  Bestellung von Mehmet Arslan,  immerhin SPÖ-Bezirksrat im 15. Bezirk,  als neuen
Vorsitzenden  der  islamischen  Föderation,  zeigt einmal mehr,  dass die  SPÖ statt ver-
nünftige  Integrationspolitik zu betreiben lieber dubiose islamische Vereine unterstützt.
Während der deutsche Verfassungsschutz die Umtriebe der Milli-Görüs-Bewegung seit
Jahren  genau  beobachtet  und  ihr sogar ein „antidemokratisches Staatsverständnis“
attestiert,  wird hierzulande ein roter Politfunktionär Chef jener Organisation,  die diese
Gruppierungen mit klar radikal-islamistischen Tendenzen koordiniert,  kritisiert der frei-
heitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus.
„Der  SPÖ scheint  jedes Mittel recht zu sein,  ihren Wählerpool zu erweitern.  Offenbar
scheut  sie dabei auch nicht davor zurück,  die Ausbreitung von radikal-islamistischen
Strömungen  in  Wien  komplett  zu  negieren“,  so Gudenus,  der daran erinnert, dass
Wien  Dreh- und  Angelpunkt  des  europäischen  Salafismus ist und sich das Who-is-
Who dieser Szene regelmäßig in der Bundeshauptstadt getroffen hat.
„Wir  fordern  von  Bürgermeister  Häupl eine klare Distanzierung zu radikal-islamis-
tischen  Verbänden.   Zudem  müssen  unter  Beobachtung stehende Gruppen und
Moscheen   regelmäßig  kontrolliert  werden,  um   eine  weiter Verbreitung der Radi-
kalisierung  in  unserer  Stadt  verhindern  zu  können“,  sagt Gudenus.  „Türkischen
Extremisten darf bei uns nicht länger der rote Teppich ausgerollt werden!“
(Quelle: APA/OTS)
Zitat Dönmez: „Warum die SPÖ in einer Krise
ist, braucht nicht näher erläutert zu werden.“
Auf den Punkt bringt es der grüne Abgeordnete zum Bundesrat, Efgani Dönmez, der
sicher kein Anhänger der FPÖ ist.  Seinem Kommentar auf Facebook ist nichts mehr
hinzuzufügen.
Unter anderem meint Dönmez auch:. „In Tunesien werden jene Gruppierungen her-
ausgefiltert,  welche  den geistigen Nährboden für Extremismus und Fanatismus auf-
bereiten und  in Österreich bietet  man diesen  Geisteskindern politische Funktionen
in österreichischen Parteien an und holt diese als Ansprechpartner an den Tisch.“
In vielen Staaten und Ländern ist Millî Görüş  wegen islamistischer Tendenzen um-
stritten.   Die  Innenministerien  von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg
sehen  in  der  Bewegung  antisemitische  Charakterzüge und unter anderem auch
damit  eine deutliche  Gegnerschaft  zur demokratischen Grundordnung.  Das Bun-
desamt  für  Verfassungsschutz  kommt  zu der Überzeugung, dass Millî Görüş ein
antidemokratisches Staatsverständnis zeige sowie westliche Demokratien
ablehne. (Quelle: de.wikipedia.org)
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2015-06-28