SPÖ schießt sich auf Gudenus ein


Torschlusspanik bei der SPÖ

Die  Wien-Wahlen 2010 haben es endgültig und eindeutig bewiesen.   Die Farbe Rot ist out.
Wie ein angeschlagener Boxer versucht  nun die SPÖ   –  egal ob auf Landes- oder Bundes-
ebene –  sich stehend K.O. über die Runden zu retten.

Nachdem die SPÖ-Granden wegen des massiven Wählerschwundes um ihre Pfründe fürchten
müssen, scheint bei den Genoss(innen) eine Art Torschlusspanik ausgebrochen zu sein.  Das
merkt man vor allem  daran, dass aufstrebende und erfolgreiche Politiker(innen) der schärfs-

ten Oppositionspartei  – die FPÖ –  regelmäßig zur „Minna“ gemacht werden.

Dabei ist es egal ob es sich um hanebüchene Behauptungen handelt und sich das Verunglimpf-
ungsterrain  auf  Bundes- oder Landesebene befindet.   Nachdem man auf den FPÖ-Chef H.C.
Strache wegen eines angeblichen Judenvergleichs-Sager am WKR-Ball verbal einprügelte und
erst  davon abließ,  nachdem den Genoss(innen) zur Kenntnis gebracht wurde,  dass der ehe-

malige Sandkastenkanzler, Alfred Gusenbauer, im Hohen Haus vor versammelter Mannschaft
denselben  Sager nachweislich tätigte,  herrscht in dieser Agenda nun  peinliches Schweigen
im roten Blätterwald.

Nun ist Gudenus an der Reihe

Dafür ist nun ein anderer FPÖ-Politiker ins Visier der roten Verbalattacken geraten.   Offenbar
schmeckt  es den Genoss(innen) nicht,  dass der Klubchef der Wiener FPÖ,  Johann Gudenus,
mit seiner jetzigen Tschetschenienreise  mehr Erfolg verbuchen konnte, als eine hochrangige
Delegation des Innenministeriums im Herbst des Vorjahres.

Der  aus  den  eigenen  Reihen  politisch  abgeschossene  „Leider nicht mehr“ – Stadtrat, Rudi

Schicker, scheint offenbar Bemühungen zu hegen, in der SPÖ-Hierarchie wieder einige Stufen
empor zu klettern. Er meint in einer heutigen Presseaussendung wörtlich: „FP-Gudenus ist hier
die einzige Person, die sich durch menschenunwürdiges Verhalten als zutiefst schäbig bezeich-
nen muss!“

Ferner wirft Schicker dem Wiener FPÖ-Klubchef vor, dass er Flüchtlinge dem tschetschenischen
Despoten Kadyrow zum Fraß vorwerfen möchte. Ob diese Aussage auch auf die Delegation des
Innenministeriums  – welche den  vorjährigen Tschetschenienbesuch absolvierten –  zutrifft?

Außerdem meint Schicker: „Und anstatt sich im Sinne der Wiener(innen) mit der Stadtpolitik zu
beschäftigen, tafelt die FPÖ einmal mehr lieber mit Diktatoren!“
  Ob der SPÖ-Politiker mit einer
Beschäftigung  der Wiener Stadtpolitik,  die massiven Gebührenerhöhungen oder die entglittene
Integrationspolitik udgl. mehr meint?

Interessant wäre natürlich auch zu wissen, ob jene SPÖ-Politiker(innen) bei ihren regelmäßigen
Reisen in kommunistische  Diktaturen am  Würstelstand speisten oder am  Tisch der jeweiligen
Diktatoren Platz nahmen?

Was ist Gudenus vorzuwerfen?

Was  hat Gudenus verwerfliches getan,  um sich den verbalen Attacken von Rudi Schicker aus-
setzen zu müssen.   Ganz einfach, er hat ganz einfach Tacheles geredet und verlautbart, dass
ein Viertel der Wiener Schulden den Geldgeschenken an Wirtschaftsflüchtlingen zuzuschreiben
ist.

„Eine Milliarde Euro der tüchtigen, hart arbeitenden Wienerinnen und Wiener haben Bürger-
meister Häupl und seine Wiener Sozialisten seit dem Jahr 2004 in die Grundversorgung von
Asylwerbern gepumpt.   Das obwohl Österreich von sicheren Drittstaaten umgeben ist“
,  so
Gudenus.

Außerdem  kritisierte er zu Recht,  dass noch hunderte Millionen,  die in dubiose Vereine ge-

flossen sind, die mit der Verhätschelung von Wirtschaftsflüchtlingen gute Geschäfte machen.
Dass  solche Aussagen in der roten  Asylindustrie nicht gerne gehört  werden ist vollkommen
klar.  Möglicherweise könnten die noch verbliebenen SPÖ-Wähler(innen) diesen Zustand ein-
stellen,  indem sie der SPÖ bei der nächsten Wahl ihre Stimme entziehen.  Ein solcher Worst
Case wäre natürlich auch ein erheblicher finanzieller Schaden, für die auf Profit ausgerichtete
Asylindustrie.

„Während wir Sozialschmarotzer und Kriminelle in ihre Heimat schicken wollen,  profitiert die
rot-grüne Asylindustrie von jedem Scheinasylanten mehr, der sich in Österreich befindet. Für
den sozialistischen Bürgermeister zählt überhaupt nicht, ob jemand in seiner Heimat tatsäch-

lich verfolgt wird oder sich bei uns nur in die soziale Hängematte legen will“,  meint Gudenus
zum Thema Asylindustrie.

Damit  befindet sich  der Mann nicht im Unrecht,  denn sogar Asylbetrüger,  die von anderen
Bundesländern  oder Erstaufnahmestellen  gesetzeskonform aus der  Grundversorgung  ent-

lassen  wurden oder deren Antrag rechtskräftig  abgelehnt worden ist,  werden in Wien mit
offenen Armen aufgenommen und mit Steuergeld überschüttet.

Den wahren Betroffenen ist zu helfen

Dabei  geht es Gudenus nicht um wahre Flüchtlinge,  sondern nur um jene, die nach Öster-
reich kommen um hier  bewusst Asylbetrug zu begehen.   Er ist der Meinung,  dass Schein-
asylanten  und Wirtschaftsflüchtlinge  rigoros abzuschieben sind.  Dadurch würde  man den
Bürger(innen) nicht nur sinnlose Schulden und Belastungen ersparen, sondern auch Kapazi-
täten für Menschen, die tatsächlich verfolgt werden, schaffen.

Wo bei den Aussagen von Gudenus ein menschenunwürdiges Verhalten zu orten ist, dürfte
nur Rudi Schicker wissen.  Interessant ist auch die Rücktrittsforderung, die er an den FPÖ-
Klubchef richtet. Denn auch diese kann durch nichts begründet werden.

Einen Vorteil hat Schicker jedoch gegenüber Gudenus. Er braucht nicht mehr zurückzutreten,
denn er wurde bereits parteiintern als  Wiener Stadtrat abmontiert. Und wenn sich der SPÖ-
Kommunalpolitiker  weiterhin in der Disziplin des medialen  Kanonenfutters übt, wird es ihm

so wie seinem Parteigenossen Peko Baxant ergehen.
 
Baxant verschwand nach den Wien-Wahlen 2010 im politischen Nirwana,  nachdem es ihm
nicht  gelungen war Wählerstimmen der  SPÖ zu retten, indem er die FPÖ und deren Chef
heftig  attackierte.   Tja so ist  es eben,  die SPÖ-Granden  haben für  jeden Genossen die
geeignete Belohnung.

*****

2012-02-11