Innerhalb von nur wenigen Tage, setzten Unbekannte gleich zwei mal junge Hundemütter mit ihren neugeborenen Welpen in Wien aus und überließen sie damit in grausamer Weise ihrem Schicksal. Die erste Hundefamilie, eine Dackelmama mit fünf hilflosen Welpen, wurde in einer Hundezone im 5. Bezirk aufgefunden. Die kleine Hundefamilie war völlig verängstigt und auf sich allein gestellt, sowie den Gefahren der Umgebung schutzlos ausgeliefert. Ein aufmerksamer Passant fand die Hunde und verständigte daraufhin die Tierrettung.
Einige Tage später folgte der nächste dramatische Vorfall. Im 22. Wiener Gemeindebezirk brachte ein Passant eine Hundemutter mit acht winzigen Welpen zu einer Polizeidienststelle und gab an, die Hunde auf der Straße gefunden zu haben. Die verstörten und verängstigten Tiere, wurden von der Polizei umgehend der Tierrettung des Tierquartiers übergeben, wo sie jetzt – wie auch die ausgesetzte Dackelfamilie – versorgt und betreut werden.
„Diese Taten sind nicht nur herzlos und gesetzlich strafbar, sondern zeigen ein besorgniserregendes Maß an Verantwortungslosigkeit,“ erklärt Thomas Benda, Betriebsleiter des Tierquartiers. „Tiere mit ihren Welpen einfach sich selbst zu überlassen, setzt sie großen Gefahren aus und missachtet ihr Leben. Wir setzen alles daran, diesen Hundefamilien Schutz zu bieten, doch die Häufung solcher Fälle bringt uns an unsere Grenzen.“
Das Tierquartier Wien ist eines der modernsten Tierheime Europas – es entspricht den höchsten Standards einer zeitgemäßen Tierbetreuung und definiert Tierschutz in Wien auf ganz neuer Ebene. Alle Tiere werden während ihres Aufenthaltes bestens medizinisch versorgt, professionell gepflegt und betreut, während sie auf ihr neues, artgerechtes Zuhause warten.
Das Team des Tierquartiers gibt Tag für Tag alles für das Wohl der Tiere, und die Versorgung der Welpen ist besonders anspruchsvoll und bindet wertvolle Ressourcen. Jeder Welpe benötigt intensive Betreuung und Fürsorge, um ihm einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Allerdings belasten die zunehmende Zahl solcher Fälle in so kurzer Zeit das Team erheblich.
Das Tierquartier appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit Haustieren zu melden.
„Tierliebe zeigt sich durch Verantwortung und Mitgefühl,“ sagt Benda. „Wir hoffen, dass diese traurigen Funde die Menschen daran erinnern, wie wichtig eine verantwortungsvolle Tierhaltung ist – zum Wohl jedes einzelnen Tieres.“
Sie haben etwas Auffälliges gesehen oder wissen, woher die Tiere stammen?
Auch das Veterinäramt der Stadt Wien setzt alles daran herauszufinden, wer die Tiere ausgesetzt hat. Das Aussetzen von Tieren ist verboten, es drohen Strafen bis zu 7.500 Euro!
Ruth Jily, Leiterin des Veterinäramts mahnt: „Wer ein Muttertier mit Welpen einfach sich selbst überlässt, muss zur Verantwortung gezogen werden.“ Sie appelliert an die Wiener(innen): „Wenn Sie ein ausgesetztes Tier wiedererkennen, so melden Sie dies bitte bei dem Fundservice für Haustiere der Stadt Wien unter 01/4000 80 60. Wir gehen allen Hinweisen nach.“
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EndZOO betrachtet Artenschutz und Tierhaltung eher kritisch
Die neuerliche Auszeichnung des Tiergarten Schönbrunns zum „Besten Zoo Europas“ trifft auf
scharfe Kritik der internationalen Tierschutzorganisation EndZOO. Die Tierschützer bemängeln,
dass Anthony Sheridan in seiner reinen Privat-Recherche, wie die Jahre zuvor auch, keinerlei
Angaben darüber macht, wie er die Tierhaltungen bemessen und auf welcher Grundlage er
sie in Schönbrunn für „gut“ oder „modern“ bewertet hat.
Für die Jahre 2008-2010 findet sich, so EndZOO, kein detaillierter Hinweis in seinen schrift-
lichen Ausführungen. Besonders sei für EndZOO „die höchste Punktzahl“ oder die „Bestnoten“
in punkto Artenschutz überhaupt nicht nachvollziehbar und stellt die ganze Studie und Schön-
brunns Nr. 1 Platzierung in Frage.
Denn wie die Tierschützer bereits 2012 veröffentlicht haben, seien 88% der in der Wiener Zoo-
Gefangenschaft lebenden Tierarten ohne einen Bedrohungsstatus. „Wenn Schönbrunns Arten-
schutz, der in Wirklichkeit keiner ist, als bester in Europa gilt, dann ist die gesamte europäische
Zoo-Gefangenschaft als Ganzes in Frage zu stellen“, so die Organisation kritisch.
„Sheridans Ranking sagt nicht wirklich etwas über die Tierhaltung aus. Wer aber mit offenen
und kritischen Augen durch Schönbrunn geht, findet alles andere als eine moderne und gute
Tierhaltung vor.
Diese Auszeichnung ist nur eine Augenauswischerei und soll das schlechte Image der Zoos
aufpolieren“, so Zoo-Experte und EndzOO-Sprecher Frank Albrecht kritisch. „Sheridan,
Bachelor of Economics, war zuvor in der Elektroindustrie tätig und begann erst 2007 damit,
Zoos zu besuchen und zu analysieren. Zudem stützt sich seine Bewertung und Beurteilung
großenteils auf die Zuarbeit der Zoos. Das spricht nicht gerade für eine kritische und unab-
hängige Bewertung.“
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2013-06-13
Mit Kanonen auf Spatzen schießen
Tierschützer haben es schwer, denn wo mit dem Leid von Tieren Geld verdient wird, stehen
sie meist auf verlorenen Posten. Wenn diese ihre Tierliebe dann mit annähernd der selben
Intensität durchsetzen wollen, wie die Tierquäler die Tiere quälen, scheut die Justiz nicht
davor zurück, auch mit dem Mafiaparagrafen vorzugehen.
Gewaltlose Beobachtung
Das ist allerdings nicht unser heutiges Thema, sondern wir wollen uns mit der jüngsten APA-
Aussendung des VGT (Verein gegen Tierfabriken) befassen. Dieser hatte am 01.09.2009 das
Ponykarussell im Wiener Prater, insgesamt 5 Stunden lang beobachtet.
Dabei konnte festgestellt werden, dass die Pferde nicht im gesetzlich vorgeschrieben Zeitraum
ausgetauscht wurden. Auch waren drei Ponys mit Maulkörben versehen, die der Gesetzgeber
ebenfalls verbietet.
Weiters wurde beobachtet, dass die Tiere innerhalb von 3 Stunden kein einziges Mal getränkt
wurden, obwohl es an diesem Tag sehr sonnig und warm war. Laut Angaben des VGT kann
dies durch fünf Augenzeugen bestätigt werden. Soviel zu den Fakten.
Trauriger Traditionsbetrieb
Das Ponykarussell ist wohl die traurigste Tradition die der Wiener Prater zu bieten hat. Es
existiert bereits seit 1887, also lang vor der Motorisierung der Menschheit. In diesem Zeit-
raum wurde die Wiener Veranstaltungsverordnung zig-mal novelliert, aber an den Tier-
schutz wurde dabei offensichtlich nicht gedacht.
Nicht mehr zeitgemäß
Heute, im Weltraumzeitalter stehen dem Praterbesucher zahlreiche moderne Vergnügungs-
möglichkeiten zur Verfügung. Das ein Ringelspiel, welches von Pferden stupid ewig im Kreis
gezogen wird ein Vergnügen sein soll, bezweifeln wir.
Dieses Pferdekarussell ist schlicht und einfach nicht mehr zeitgemäß und wird dennoch auf
Kosten von Tieren mit behördlicher Bewilligung aufrecht erhalten. Kein normaler Mensch
käme heutzutage auf die Idee, sein Auto gegen ein Pferdefuhrwerk einzutauschen.
Seltsames Vergnügen
Also welches Vergnügen kann es wohl bereiten, sich auf Kosten von geschunden Kreaturen
zu belustigen. Ja sicher gibt es Leute, die auch gerne bei Hundekämpfe zusehen und dabei
ihr Vergnügen haben. Auf solche Perverslinge kann die Gesellschaft aber getrost verzichten.
Artgerechte Tierhaltung
Der Praterverband reagierte prompt und meinte das alle Vorwürfe haltlos seien und nicht der
Realität entsprechen. Na dann sollten sich die Damen und Herren vielleicht einmal bemühen
beim Pferdekarussell vorbeizuschauen und einmal scharf nachdenken, ob es ihnen Spaß
bereiten würde, den ganzen Tag bei lauter Musik im Kreis zu gehen.
Erstaunlich ist auch die Rechtfertigung, dass es in den vergangenen Jahren, behördlicherseits
keinerlei Beanstandungen gegeben habe und die artgerechte Haltung weit über die Mindest-
anforderung erfüllt werde.
Ahnungslos
Na da staunen wir aber, was sich diese Person wohl gedacht haben muss, als sie diesen
geistigen Erguss von sich gegeben hat. Wahrscheinlich erfolgte die Rechtfertigung unter
dem Motto „Pech gehabt, wäre es halt kein Pferd geworden.“
Das dieser Mensch keine Ahnung von artgerechter Tierhaltung hat, hat er mit seiner Aussage
eindeutig bewiesen. Ein Pferd ist ein Fluchttier, dass gewohnt ist täglich weite Strecken zurück-
zulegen.
Allerdings nicht angekettet im Kreis und unter lautstarker Musikbegleitung. Wir wollen gar nicht
wissen, wie bei diesem Menschen eine „nicht“ artgerechte Tierhaltung aussieht.
Beispiel Kasachstan
In unseren Augen ist der Betrieb dieses Pferdekarussells eindeutig Tierquälerei. Man kann nur
hoffen, dass die zuständigen Stellen „irgendwann“ einsehen werden, dass das unnötige
Quälen von Tieren zur Volksbelustigung nicht mehr zeitgemäß ist.
Allerdings glauben wir nicht wirklich daran, den in Kasachstan sind Bärenkämpfe ja auch noch
nicht verboten.
Stauni
2009-09-08
Touristenattraktion
Wer kennt sie nicht, die Zoos in aller Welt, die in jedem Touristenprospekt als
„kulturelles Highlight“ jeder Stadt angepriesen werden.
Wird ein neuer Zoo oder eine neue „Abteilung“ eines Zoos eröffnet, findet das unter
größtem „Tra-Tra“ mit Blaskapelle statt. Kommunalpolitiker aller Fraktionen ereifern
sich, wer als Erster das Band „in die neue Gefangenschaft“ durchschneiden darf.

Lebenslang eingesperrt, aber warum ? ? ?
Autoabgase pur für Wildtiere
Zoos gibt es in allen Größen und Spielarten, vom klassischen Tiergarten mit Käfigen und
sogenannten „Freigehegen“ bishin zu Safariparks, wo man dann zwischen Tieren hindurch-
fahren kann, die von Natur aus gar nicht wissen was ein Auto ist, aber dafür die gestei-
gerten Abgase einatmen dürfen.
Um die Einnahmen der Zoos zu steigern gibt es dann die „beliebten Shows“. Da müssen
dann die ohnehin verstörten Tiere oft dieselben abnormalen Kunststücke vollführen wie ihre
leidgeprüften Artgenossen im Zirkus.
Würde das ein Elefant in der Wildnis auch machen ? ? ?
Weiterbildung ?
Die Betreiber von Zoos geben vor, die Menschen weiterzubilden und die Arten zu schützen.
Bei den dürftigen Informationen auf den Hinweisschildern, dürfte das wohl kaum der Fall
sein.
Unter Artenschutz verstehen wir auch, daß ein Tier artgerecht leben kann. Ob das für die
meisten Tiere, die in der Natur unendliche Weiten gewöhnt sind zutrifft, möge dahinge-
stellt bleiben.
Unendliche Weiten sehen anders aus
Man sieht es auch am Verhalten der Tiere, wenn z.b. Elefanten mit völlig stumpfen Blick,
grundlos ihren Kopf endlos hin- und herschwingen, oder an den Raubkatzen die ständig
von einem zum anderen Ende ihres Gefängnisses, der Wand entlang hin – und herlaufen.
Haben Sie schon einmal in einem Dokumentar-Tierfilm einen Löwen gesehen, der ständig
zwischen zwei Bäumen hin- und herläuft ?
Wir könnten hier endlos lang weiter Beispiele, über die durch Zoo-Psychose gezeichneten
Tiere, anführen.
Natürliche Triebe abgestumpft
Auch „müssen“ immer öfter künstliche Befruchtungen durchgeführt werden, da bei den
meisten Tieren der Fortpflanzungstrieb durch die Gefangenschaft abhanden gekommen ist.
Also wenn das artgerechte Tierhaltung ist möchten wir gar nicht wissen, wie eine nicht
artgerechte Tierhaltung aussieht.
Vielleicht verstehen die Zoobetreiber, den russischen Tanzbären am Nasenring, darunter.
Orientierung am schlechten Beispiel
In der „guten“ alten Zeit
Könnte man eventuell Verständnis dafür aufbringen, dass in vergangenen Zeiten keine tech-
nische Möglichkeit vorhanden war, um einem Kind zu zeigen wie ein lebensechter Löwe aus
-sieht, ist dies in der heutigen Zeit völlig anders.
Multimedia in 3D-Technik und Internet-Zeitalter lassen den Dschungel samt Tierwelt
direkt ins Wohnzimmer kommen. Zoos sind nicht mehr zeitgerecht, waren schon immer
Tierquälerei und diese ist auf Grund des heutigen technischen Standes, in keiner Weise
mehr zu rechtfertigen.
Stauni
2009-03-04