Niederösterreich: Ölheizungsverbot ab 1. Jänner 2019
Österreichs größtes Bundesland setzt auf umweltfreundliche Heizsysteme
15 Prozent der niederösterreichischen Haushalte heizen immer noch mit Öl. Diese Zahl wird ab dem Jahreswechsel kontinuierlich reduziert. Denn Ölheizungen dürfen ab dem neuen Jahr im Neubau nicht mehr zum Einsatz kommen. Bundesministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) begrüßt dieses Ölkesselverbot in Niederösterreich und meint dazu: „Das ist ein ganz wichtiger Schritt für mehr saubere Energie, denn österreichweit gibt es immer noch rund 700.000 Anlagen, aus denen wir Schritt für Schritt und sozial verträglich aussteigen wollen. Dazu gibt es den ‚Raus aus Öl‘-Bonus von bis zu 5.000 Euro bei Sanierungen, in deren Rahmen auch ein Kesseltausch von Ölheizung auf ein alternatives Heizsystem durchgeführt wird.“
Laut Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich – der mit dem Ölheizungsverbot ebenso zufrieden ist, ist Öl nicht nur klimaschädlich, sondern auch teuer. Seinen Angaben nach belaufen sich die Kosten für ein typisches Einfamilienhaus in Niederösterreich pro Heizsaison auf rund 2.390,- Euro. Mit einer Pelletsheizung wären es nur 1.400,- Euro, mit Erdwärme 1.050,- Euro. Zudem gibt es mit dem „Raus aus dem Öl“-Bonus bis zu 5.000,- Euro bei der Umstellung von Ölheizungen auf umweltfreundliche Heizsysteme.
Der Austausch oder Neueinbau einer Heizung sollte sich also für die Zukunft lohnen. Mit dem Einsatz von Holz, Solarenergie oder Erdwärme müsste man die Betriebskosten der Heizung dauerhaft senken können und als Nebeneffekt zum Umweltschutz und zur Energiewende beitragen. Je nach Gebäudetyp würde sich eine Pellets- oder Stückholzheizung, Solaranlage, eine Wärmepumpe empfehlen.
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2018-12-28
Bild der Woche 22/2015
Energy-Drinks verleihen Flügel ….
…. dachte sich die Ente und schlug zu. Leider vergaß sie ihren Müll wegzuräumen.
Aber einmal Sarkasmus beiseite. Solche Schweine können Menschen sein!
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2015-05-31
Vassilakou hat Chaos wohl gezielt herbeigeführt
Häupl-SPÖ lässt grüne Vizebürgermeisterin ihren
ideologiegetriebenen Hass gegen Autofahrer voll ausleben
Gewaltige Geister-Baustellen behindern den Verkehr auf Wiens Straßen, sorgen für Empör- ung und Verbitterung bei den Autofahrern. „Der Verkehrskollaps ist die logische Folge, wenn man –.wie die grüne Vizebürgermeisterin – entgegen dem Rat sämtlicher Experten gewaltige Sanierungsprojekte ohne eine vernünftige Koordination ausführen lässt“, ärgert sich FPÖ-Bundes- und Wiener Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Er kann sich nicht vorstellen, dass sich Vassilakou darüber nicht klar war: „Es hat den Anschein, als ob sie unter Duldung der Häupl-SPÖ ihrem Hass gegen Autofahrer freien Lauf lässt. Dass die Bürger darunter leiden ist ihr offenbar völlig egal.“ Nicht nur die Autofahrer-Klubs, auch die Volksanwaltschaft hat sich des Debakels bereits angenommen. „Vassilakou aber fühlt sich nicht zuständig, verweist nur auf ihre Beamten – das ist letztklassig“, so Strache. Er fordert Bürgermeister Häupl auf, im Vassilakou-Ressort endlich für Ordnung zu sorgen: „Im Sinne der Wienerinnen und Wiener besteht dringender Handlungsbedarf. Die hausgemachten Staus kosten die Wirtschaft viel Geld und schaden zudem der Umwelt. Häupl muss seine Angst vor einem Krach in der Verlierer-Koalition überwinden und ein Machtwort sprechen!“ (Quelle: APA/OTS) ***** 2014-08-201. Mai – Donauinsel rauchgeschwängert, Grüner Prater zugemüllt
Grillende Genossen verdrecken alles unverdrossen
Im Bereich der Steinspornbrücke – und nicht nur dort – wurde am 1. Mai auch in absoluten Verbotszonen auf Teufel komm raus gegrillt, wobei die Grill-Sheriffs auf Weisung aus dem Rathaus nicht eingreifen durften, damit es „nicht zu Handgreiflichkeiten“ innerhalb der SPÖ-Kernwählerschaft kommt. Auch von den sonst sehr emsig beim Strafen agierenden Weißkappler war weit und breit nicht zu sehen, obwohl hundertfaches Falschparken gestern zum schlechten Ton etwa im Bereich der Raffineriestraße gehörte. „Leidtragende waren neben Tieren, Umwelt, Spaziergängern und Sportlern die einheim- ischen Gastronomen, deren Gäste ob des biblischen Parkplatzchaos und der rauchge- schwängerter Luft ausblieben“, kritisiert FPÖ-Gemeinderat Toni Mahdalik, der darauf hinweist, dass sich im Grünen Prater auch heute noch die Müllberge vom gestrigen SPÖ- Festl türmen. (Quelle: APA/OTS) ***** 2014-05-02Bienensterben bedroht unmittelbar die menschliche Existenz
BASF verzeichnet Rekordgewinne dank Verkauf von Pestiziden
Der Cemiekonzern BASF hat bereits im Auftaktquartal 2013 mehr verdient als vor einem Jahr. BASF-Chef Kurt Bock meinte dazu: „Insbesondere unser Geschäft mit Pflanzenschutzmittel war erneut sehr erfolgreich.“ Wer die ÖVP-nahe Bauernzeitung aufschlägt oder deren Homepage besucht, findet dort Inserate und Werbung von BASF. Am guten Geschäft mit dem Gift verdient also auch die Bauernzeitung. Interessant ist die Tatsache, dass Werbung für Umweltgifte erlaubt ist, während diese für Zigaretten verboten ist. Auffallend ist, dass nicht nur Umweltminister sondern auch ÖVP- Umweltsprecher Schultes den Einsatz von Bienengiften verteidigt. In diesem Zusammenhang fordert der FPÖ-Bundesparteiobmann H.C. Strache den Umwelt- minister auf, umgehend alle Informationen zum Einsatz von Pestiziden in Österreich zu veröffentlichen. Er droht Berlakovich mit einer Anzeige wegen Amtsmissbrauchs. Dem sogenannten „Umweltminister“ droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafe. „Es sei äußerst bedenklich, dass der Minister in Kauf nehme, amtsmissbräuchlich zu handeln, wie ein Verfassungsexperte feststellte, nur um Daten zu verheimlichen. Ob wir es hier sogar mit Bestechung zu tun haben, müsste nun die Staatsanwaltschaft klären“, so Strache und verlangt ein angemessenes Vorgehen. Immerhin sind Inserate von Pestizid- herstellern in der ÖVP-nahen Bauernzeitung gerne gesehen. Und man wird sich diese Öffentlichkeitsarbeit wohl auch gut honorieren lassen. Seit Jahren wird das mit dem Einsatz von Pestiziden verbundene Problem der Artenge- fährdung aufgezeigt. Der freiheitliche Umweltsprecher Norbert Hofer ist in dieser Sache laufend aktiv tätig gewesen und hat vor einem Problem gewarnt, dass man bis vor noch nicht allzu langer Zeit nicht in Europa vermutet hätte. Nun scheint es traurige Gewissheit zu werden, dass auch in Österreich Bienenvölker massiv dezimiert werden. Dass nun Berlakovich in einer ungeheuerlichen Abgehobenheit versucht, dieses Szenario totzuschweigen und sogar zu fördern, ist ein Akt der Unverfrorenheit und muss seinen Rückzug als Minister nach sich ziehen. Außerdem ist es höchste Zeit, das Ministerienge- setz endlich dahingehend zu ändern, dass Umwelt und Landwirtschaft als getrennte Ressorts geführt werden. Genau so wenig wie Familie und Wirtschaft in einem Minis- terium untergebracht sein sollten. Albert Einstein sagte einst: „Wenn die Bienen aussterben, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Keine Bienen – keine Blütenbestäubung – keine Pflanzen – keine Tiere – keine Menschen. Dass Teile der ÖVP pure Geldgier leben, zeigt sich am aktuellen Beispiel nur all zu deutlich. Jene Konzerne, die mit Pestiziden ihre Kassen füllen, unterhalten ein Heer von Lobbyisten und füllen die Kassa der ÖVP-nahen Bauern- zeitung. Strache bezeichnet Berlakovich als „schwarzen Darabos“: Er sei als Minister völlig unge- eignet, und geneigt, dem Ansehen Österreichs und den Interessen der Menschen zu schaden. ***** 2013-05-04Rettet den Ziesel
Anliegen der Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal
Sehr geehrte Damen und Herren, Ende vergangenen Jahres verlangte das Floridsdorfer Parlament die Verlegung des nörd- lich des Wiener Heeresspitals geplanten Bauprojekts an einen anderen Standort sowie die Einrichtung eines Naturschutzgebietes rund um das Heeresspital. Die ansässige, europaweit streng geschützte Ziesel-Population soll nachhaltig geschützt werden. Doch die zuständige Umweltstadträtin Ulli Sima erteilte den gewählten Volksvertretern eine glatte Abfuhr. Ihrer kühlen Replik zufolge, hält sie das Vorkommen für unbedeutend. Da die Ziesel in Wien ohnehin strengsten Schutzstatus genießen, habe ein Naturschutz- gebiet „keinen Mehrwert“. Um den Floridsdorfer Forderungen im Wiener Rathaus entsprechend Gehör zu verschaf- fen, startet die Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal nun zusätzlich auch eine Petition nach dem neuen Wiener Petitionsgesetz.500 gültige Unterstützungserklärungen von Wiener Bürgerinnen und Bürgern sind erforder- lich, um den Petitionsausschuss des Gemeinderats mit einem, die Verwaltung betreffen- dem Anliegen, zu befassen. Die Unterzeichner/innen müssen das 16. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Wien haben. Der Besitz der österreichischen Staatsbürger- schaft ist nicht erforderlich. Bitte helfen Sie mit, die dafür notwendigen 500 Unterschriften rasch zu erreichen!
Hier geht es zur Petition …
WICHTIG: Die neue Aktion wendet sich auch an jene Wiener Bürgerinnen und Bürger, die
schon für den Schutz der Ziesel unterschrieben haben!Bitte helfen Sie mit die Petition bekannt zu machen. Teilen Sie den Link auf Facebook und leiten Sie dieses Mail an interessierte Menschen weiter.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Mit freundlichen Grüßen, Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal Kontakt: info@ziesel.org
Internet: http://www.ziesel.org/
Facebook: „Rettet die Ziesel“
2013-03-20
Ziesel südlich Heeresspital: Aus Fehlern nichts gelernt
Hilferuf für eine Ziesel-Kolonie
Heute in der Früh erhielten wir ein E-Mail der Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal, die
um uns Veröffentlichung ihres Anliegens ersucht. Es geht dabei um die bevorstehende
Ausrottung einer Ziesel-Kolonie in Wien. Da für uns Natur- und Tierschutz kein leeres
Lippenbekenntnis bedeutet – wie bei gewissen Natur- und Tierschutzorganisationen, die
es Gott sei Dank nur vereinzelnd gibt und deren einziges Ziel eigentlich nur ihr eigener
Profit ist – kommen wir dem Ersuchen selbstverständlich nach.
Foto: © ziesel.org
Mail im Originaltext
Sehr geehrte Damen und Herren,
beim Wiener Heeresspital existiert eine der letzten großen Ziesel-Kolonien Österreichs.
Nach dem nördlichen Abschnitt plant die Stadt Wien nun auch den Bereich südlich des
Heeresspitals, gegenüber dem Ekazent B7, in Bauland umzuwidmen. Eine entsprechende
Studie findet sich bereits im Internet.
Wie schon beim letzten Widmungsverfahren, drohen also die streng geschützten Tiere,
die in Österreich auf Platz 1 der Roten Liste stehen, erneut unter den Tisch zu fallen.
Schon mehr als 6.500 Menschen unterstützen mit ihrer Unterschrift die bedrohten Ziesel
und Feldhamster beim Wiener Heeresspital.
Auch Sie können helfen! Teilen Sie den Artikel auf Facebook oder Twitter und leiten Sie
dieses Mail an interessierte Menschen weiter. Wenn es möglich ist, dann bitte auch auf
Ihrer Webseite veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen,
Die IGL-Marchfeldkanal
Bürgerinitiative IGL-Marchfeldkanal
Kontakt: igl-marchfeldkanal@gmx.at
Internet: http://www.ziesel.org/
Facebook: „Rettet die Ziesel“
2012-08-24
Bei uns kommt jeder zu Wort
LESERBRIEF
Zum Beweis dafür, dass wir politisch unabhängig sind – obwohl dies unsere Kritiker(innen)
permanent bezweifeln – veröffentlichen wir nachfolgenden Leserbrief eines Mitglieds der
Sozialistischen Jugend. Auf www.erstaunlich.at soll jedem die Möglichkeit gegeben werden
seine Meinung äußern zu können. Entweder im Kommentarbereich oder wenn sich Gelegen-
heit dazu bietet mittels eines Leserbriefes. Der junge Mann drückt seine Meinung höflich
und gewählt aus und das gehört auf jeden Fall honoriert.
Sehr geehrter Herr Reder!
Seit einiger Zeit wird die Forderung nach der Einbindung des Führerscheins in den Schulunter-
richt in der Steiermark laut, ich habe meine Gedanken dazu zusammengeschrieben! Dieses
Thema ist zwar schon einige Male aufgekommen, aber nachdem ich selbst Mitglied der SJ
bin sowie Jugendlicher bin, könnten diese Gedanken vielleicht doch interessant sein!
Wie auch immer, würde mich über eine Veröffentlichung freuten, bitte meinen Namen im
Falle einer Veröffentlichung aber auf „Stephan V.“ abkürzen!
Mit freundlichen Grüßen,Stephan V. Die Kurzsichtigkeit der Jugendgruppen Nicht zum ersten Mal wird zur Zeit die Forderung nach einer Einbindung des Führerschein- Kurses in den Schulalltag laut. Nicht zum ersten Mal scheint die Sozialistische Jugend (SJ) mit ihrer Forderung abzublitzen, nun auch in der Steiermark. Die Forderung Die Idee an sich ist recht simpel: Fahrlehrer kommen an die Schulen und unterrichten dort im Zuge von Freigegenständen die theoretischen Aspekte des Führerscheins. Die praktische Übung wird wie gehabt durch die Schüler selbst übernommen. Finanziert werden soll das Projekt zum Teil durch die Schulen sowie durch ein Entgegenkommen der Fahrschulen. Andere Freigegenstände sollen eingespart werden, um den Unterricht für die Schüler kosten- frei zu halten. Das Problem Nun ist aber gerade der theoretische Teil des Führerscheins der am wenigsten Kostenauf- wendigste: Durch die Tatsache, dass hier viele Anwärter gleichzeitig gelehrt werden können, ergibt sich eine große Effizienz und somit niedrige Kosten, es ist teilweise von 50 Euro pro Schüler die Rede. Den Großteil der Kosten entfällt auf die praktischen Fahrstunden, der nur in Form von Einzelunterricht vollzogen werden kann und zum Beispiel auch die Treibstoff- kosten miteinkalkuliert werden müssen. Der Nutzen ist somit fraglich, unter anderem auch weil die Arbeitshaltung in den bestehen- den Strukturen der Schulhäuser oft zu wünschen übrig lässt. Als Schüler kann man gut beobachten, wie die Motivation bei Erwähnen des Wortes „Freigegenstand“ abrupt absackt. Die Kurzsichtigkeit Nun gut, der Vorschlag an sich ist jedenfalls diskutabel, nur gibt es noch einen zweiten Aspekt, der nicht außer Acht gelassen werden darf: die Nachhaltigkeit. Dass ausgerechnet eine Jugendgruppe den Individualverkehr sowie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen fördern will, ist dann doch etwas ironisch. Klar ist, es muss Geld in die Hand genommen werden, dann sollte mit diesem der unbestritten viel zu schwache öffentliche Verkehr in ländlichen Gegenden gefördert werden. Den Führerschein und damit das Auto zu fördern und gleichzeitig für den Umweltschutz zu plädieren ist unmöglich. Des Weiteren geht es auch um eine Bewusstseinsbildung: Das Auto ist in der heutigen Zeit (leider) fast selbstverständlich geworden, doch gerade bei Jugendlichen, die es bis zum 18. Lebensjahr gewohnt sind, auch ohne Auto auszukommen, besteht die Möglichkeit, dieses Verhalten weiter zu verankern. Wenn der öffentliche Ver- kehr gut genug ausgebaut ist, muss der Schritt hin zum Führerschein viel bewusster gesetzt werden, was aus der Sicht eines Jugendlichen das einzig richtige sein kann. Das Fazit Zusammenfassend lässt sich die Aktion als Populismus bezeichnen, als schnelle und kurz- sichtige Lösung, die bei den Zielgruppen gut ankommt. Betrüblich, dass dieses Verhalten schon durch die Jugendgruppen, also den Politikern von morgen, praktiziert wird. Wenn schon die etablierten Entscheidungsträgern jede Weitsicht und Ideologie vermissen lassen, wäre es schön zu wissen, dass zumindest die Jugend diese noch besitzt. Stephan V., 18 Jahre, Mitglied der SJ
2012-08-18
Multikulti auf der Donauinsel
Optimales gesellschaftliches Miteinander
Screen: wien.gv.at
Dass immer mehr Wiener(innen) die Donauinsel meiden ist ein offenes Geheimnis. Grund
dafür ist, dass dieses Freizeitparadies immer mehr von Zuwander(innen) bevölkert wird,
welche dort ihre heimischen Sitten und Bräuche ausleben.
Laut Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) sorgen elf muttersprachliche Grillplatzmeister für
einen reibungslosen Ablauf. Allerdings lässt Sima offen, welche Muttersprache sie meint.
Die SPÖ-Politikerin ist tatsächlich der Meinung, dass durch öffentliches Grillen allen
Wiener(innen) ein Stück mehr Lebensqualität ermöglicht wird. „Denn dadurch können
Natur und gesellschaftliches Miteinander optimal genossen werden“, so die SPÖ-Stadt-
rätin.
Lebensqualität durch Massenschlägerei
Wie ein derart gesellschaftliches Miteinander optimal genossen wird, wird durch nachfolg-
enden Beitrag in der heutigen Kronen Zeitung demonstriert. Offenbar waren die elf
muttersprachliche Grillplatzmeister nicht in der Lage, für Ruhe und Ordnung zwischen den
verschiedenen Kulturen zu sorgen. Erst die Polizei konnte dem blutigen Spuk ein Ende
setzen.
Screen: Kronen Zeitung (Printausgabe) vom 30.04.12
Tja, wenn so Lebensqualität und ein optimales Miteinander aussieht darf es nicht verwundern,
wenn immer mehr Wiener(innen) die Donauinsel meiden. Offenbar scheint sich das alte Sprich-
wort „Andere Länder, andere Sitten“ immer wieder zu bewahrheiten.
Jedenfalls dürfte feststehen, dass „Multikulti“ nicht einmal unter Ausländern funktioniert.
Dafür bekommen aber die Wiener(innen) tagtäglich den Multikulti-Wahn gepredigt und wer
es wagt sich dazu kritisch zu äußern, wird sofort als Ausländerfeind oder Nazi abgestempelt.
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2012-04-30
Plastiksackerl-Verbot
Wirtschaft und Konsumenten sollen auf Plastiksackerl verzichten
„Die großen Handelsketten sollen freiwillig auf Plastiksackerl verzichten“, fordert SPÖ-
Umweltsprecher Hannes Weninger heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Gleichzeitig
will Weninger eine Informationsoffensive, um das Umweltbewusstsein der Konsument-
innen und Konsumenten zu fördern.
„Mit einem freiwilligen Ausstieg aus Plastiktragtaschen und unnötigem Verpackungsmat-
erial könnte Österreich erneut einen wichtigen Schritt als Umweltvorbild in Europa
machen“, appelliert Weninger an die heimische Wirtschaft.
Laut Weninger ist das Plastiksackerl zu einem zum Symbol für die Wegwerfgesellschaft
und für Ressourcenvergeudung geworden. „Die heimische Wirtschaft und die Konsu-
mentinnen und Konsumenten haben es in der Hand, auf ein Produkt zu verzichten, für
dessen Herstellung teures Erdöl verbraucht wird, aber nach einer halbe Stunde Ver-
wendung für 300 Jahre auf der Deponie liegt“, so der SPÖ-Umweltsprecher.
In Österreich fordert der SPÖ-Umweltsprecher die rasche Umsetzung eines Parlaments-
beschlusses, der den schrittweisen Ersatz von Einkaufstragetaschen und Verpackungen
aus nicht verrottbarem Kunststoff durch Stoff oder Papier beziehungsweise aus nachhalt-
igem, nachwachsendem und kompostierbarem Material forciert.
Wie sage ich es meinen Wähler(innen)?
Alles schön und gut sagen wir, denn der Umweltgedanken von Weninger ist nicht von
der Hand zu weisen. Allerdings wird da die SPÖ auf ein Problem stoßen und zwar, wie
bringt man den Verzicht oder gar ein Verbot des allseits beliebten Plastiksackerls dem
eigenen neuen Wähler(innen)-Klientel bei?
Foto: © erstaunlich.at
Und bezüglich der Informationsoffensive, die das Umweltbewusstsein der Konsumentinnen
und Konsumenten fördern soll, wäre es von Vorteil dieses mehrsprachig zu injizieren, da
es sonst kaum auf Verständnis treffen wird. In Sachen „Mehrsprachigkeit“ hat die SPÖ
ohnehin einschlägige Erfahrung, wenn man sich die Wahlwerbeplakate der Wien-Wahlen
2010 betrachtet.
***** 2012-03-19
Asfinag-Kontrolle verursachte Verkehrschaos
Zahlreiche Beschwerden über Asfinag-Kontrollen
Wir haben schon einige Zuschriften von Leser(innen) erhalten, die sich über die Kontroll-methoden der Asfinag beschwerten. Der Schwerpunkt der Aussagen lag darin, dass diese an unübersichtlichen Strassenstellen und vor allem in den Stoßzeiten stattgefunden haben.
Leider wurde uns kein Fotomaterial mitgesandt und so nahmen wir Abstand davon, über die-
se angeblichen Zustände einen Beitrag zu schreiben. Wir haben es uns nämlich von Beginn an angewöhnt, unsere Artikel nur auf Grund ordentlicher Recherchen und vorliegendem Be- weismaterial zu veröffentlichen.Live dabei
Aber wie es der Zufall oft will, kommt man persönlich in die Situation eine geschilderte Ge-
schichte selbst zu erleben. Der Herausgeber und ein Mitarbeiter dieses Online-Magazinswaren heute mit dem Pkw, vom 2. in den 10.Bezirk unterwegs. Die Fahrtroute führte über
die Erdberger Lände in Richtung Süd-Ost-Tangente.
Bereits beim Hundertwasser-Haus begann ein riesiger Verkehrsstau. Gut, es war 15:40 Uhr
und die Rush Hour hatte bereits eingesetzt. Allerdings vermutete man einen Verkehrsunfall
als Grund für den teilweisen Verkehrs-Stillstand. Zirka drei Kilometer und 20 Minuten später,
entpuppte sich die wahre Ursache für den fulminanten Verkehrsstau.

Verkehrsstau durch Kontroll-Blockade
Eine drei Mann starke Einsatztruppe der Asfinag hatte nichts besseres zu tun gehabt, als in
der Stoßzeit die Tangentenauffahrt von der Erdberger Lände, in Richtung Verteilerkreis mit
Verkehrshütchen und dem abgestellten Dienstwagen Nr:73 (mit eingeschaltenen Blaulicht)einzuengen, um eine Vignettenkontrolle durchzuführen.
In Folge dieser Blockade der Tangentenauffahrt entstand ein mehrerer Kilometer langer
Verkehrsstau. Durch diesen wurden extrem vermehrt Abgase in die ohnehin schon schwer
belastete Rush Hour-Luft geblasen. Ausserdem wurden die Nerven mancher Autofahrer der-
art strapaziert, so dass auch Unfallgefahr bestand.
Und alles das, um Autobahnpickerln zu kontrollieren. Viele Gedanken dürfte sich die Ein-
satztruppe der Asfinag bezüglich Kontrollort und Uhrzeit nicht gemacht haben. Ob sie
bekannt.
Erstaunlicher Anhaltungsgrund
Der ERSTAUNLICH-Mitarbeiter griff sofort zur Kamera und begann aus dem Wageninneren
heraus die Situation zu fotografieren. Dies dürfte dem Einsatzleiter (das schließen wir daraus,
da er die Kelle halten durfte) der Asfinag-Truppe mißfallen haben und hielt das ERSTAUN-
LICH-Mobil an.

Grund der Anhaltung war nicht eine Kontrolle der Vignette, denn diese prangte sichtbar an der Windschutzscheibe, sondern weil der Asfinag-Mann etwas Erstaunliches mitzuteilen hatte. Er meinte doch tatsächlich, dass das Fotografieren von Personen verboten sei und er sich das Kennzeichen notieren werde.
Wo der Mann diese Weisheit her hat, ist uns schleierhaft. Möglicherweise wird diese vielleicht
auf der Asfinag-Academy gelehrt. Was er mit der Mitteilung, er werde das Kennzeichen notier- en, bezwecken wollte entzieht sich unserer Kenntnis. Allerdings ließ sich der ERSTAUNLICH- Herausgeber nicht beeindrucken, wünschte dem Asfinag-Kontrollor noch einen schönen Tagund setzte nach der erstaunlichen Anhaltung seine Fahrt fort.
Der Mann bedarf einer Nachschulung
Nun wollen wir den Mann einmal aufklären. Das Fotografieren von Personen oder Gegen-
ständen ist in Österreich nicht verboten. Lediglich die Veröffentlichung der Bilder von Privat-personen bedarf deren Einwilligung, soferne sie am Foto nicht unerkenntlich gemacht wer- den.
Vielleicht sollte die Asfinag diesen Kontrollor einer geeigneten Nachschulung unterziehen,
wo er über Verhaltens- und Benimmregeln gegenüber Autofahrern aufgeklärt wird. Sollte
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2010-10-13