Ein Kind darf nicht zur Ware degradiert werden


Klares Nein zum neuen Fortpflanzungsmedizingesetz

Der  Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses,  freiheitliche Gesundheitspolitiker und
Arzt,  NAbg.  Dr. Andreas F. K arlsböck,  sprach sich im heutigen Gesundheitsausschuss
klar gegen die Novelle zum Fortpflanzungsmedizingesetz aus, die gegen fundamentale
ethische Grundwerte verstößt und aus vielerlei Gründen abzulehnen ist.
„Angesichts  der  höchst  umstrittenen   Neuerungen  in  der  anstehenden  Novelle  zum
Fortpflanzungsmedizingesetz  vermisse ich eine dringend notwendige, breite Diskussion
zu  fundamentalen  ethischen  Grundfragen“,  betonte Karlsböck. Mit der Eizellenspende
wird nämlich die Kommerzialisierung des weiblichen  Körpers vorangetrieben und damit
die Büchse der  Pandora  geöffnet.   Der  Schritt zum  „Designerbaby“  ist nicht mehr weit
und  von  der  Präimplantationsdiagnostik  wird de facto die längst überwunden geglaubte
Unterscheidung zwischen „unwertem“ und „wertem“ Leben erwartet.
„So  schlimm  medizinisch  bedingte  Kinderlosigkeit auch sein möge,  hier gehe es in
erster  Linie  um  das  Recht  des Kindes auf Vater und Mutter, das mit Füßen getreten
werde. Es sei nämlich völlig inakzeptabel,  dass man Kinder zur Ware degradiere und
eine  Selektion  unseligen  Angedenkens fördere,  während man die psychischen Fol-
gen  einer  künstlichen  Befruchtung  für  die  Frauen  völlig  ausblende“,  begründete
der  freiheitliche   Gesundheits –  und  Wissenschaftspolitiker   seine   Ablehnung  der
Novelle  zum  Fortpflanzungsmedizingesetz,  dessen  Begutachtungsfrist im Übrigen
viel  zu  kurz  gewesen ist.  Offensichtlich scheut die  rot-schwarze Bundesregierung
die  breite  Ablehnungsfront  und  versucht,  so schnell wie  möglich vollendete Tat-
sachen zu schaffen.
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2014-12-17