Kein Bunga Bunga mehr


Türkischer Volkstanz als Polonaise?

Offenbar scheinen langsam aber sicher die  österreichische Traditionen völlig dahin zu schmel-
zen, wie der Schnee im Frühjahr. Der weltberühmte Wiener Opernball, dessen Choreographie
stets von österreichischen Tanzschulen gestaltet wurde,  erfährt eine erstaunliche Wendung.

Offenbar scheint die Islamisierung auch vor der Staatsoper nicht Halt zu machen und so wird

die  Choreographie für den kommenden  Opernball am 16. Februar 2012,  von der türkischen
Tanzschule  „Isi-Dance“ aus Bruck an der Leitha in Niederösterreich gestaltet.   Der Inhaber
Ismet Özdek hüllt sich in vornehmes Schweigen.   Er hat zwar konkrete Pläne, allerdings will
er  aber darüber nichts sagen.  Möglicherweise steht dem ehrenwürdigen Gebäude am Ring,
als Überraschung ein türkischer Volkstanz ins Haus.

Nun  werden  uns  Multikulti-Befürworter  und  Islamisierungs-Fanatiker vorhalten,  was wir

gegen  die  Gestaltung  der  Choreographie  am kommenden Opernball durch eine türkische
Tanzschule einzuwenden hätten, dient doch so ein Schritt zur Integration.

Im  Prinzip  wäre  so  ein Vorhalt bedingt richtig,  wenn man nicht mit zweierlei Maß messen

würde. Bekannter Weise hatte der umtriebige Wiener Baumeister, Richard Lugner,  zum vor-
jährigen Opernball eine gewisse Frau Karima al-Mahroug, alias Ruby Rubacuori eingeladen.

Wird der Opernball jetzt zum Türkenball?

Wir  erinnern  uns  noch genau daran,  wie sich zahlreiche  Medien den Mund  zerrissen und
bezüglich des Opernballs, Ausdrücke wie Nuttenball und Strichloge kolportierten. Fairerweise
müssten diese Medien nun den Opernball als Türkenball bezeichnen.

Die SPÖ-Frauenministerin, Gabriele Heinisch-Hosek, wollte wegen  Ruby sogar den Opernball

boykottieren.   Die Gastgeberin Treichl-Stürgkh sprach von der größten Peinlichkeit,  die Herr
Lugner  jemals  gemacht  hat  und  bezeichnete die Einladung von Ruby als beschämend und
pietätlos.   Und  warum  der  die ganze Aufregung?   War und ist doch die attraktive  Marok-
kanerin,  Karima al-Mahroug, ein Musterbeispiel an gelungener Integration.

Sie  tat  lediglich  nur das,  was vor ihr unzählige  Damen der feinen Gesellschaft taten.   Sie
schlief sich einfach in die Chefetage  – in ihrem Fall der italienischen Regierung (EU-Staat) –
hoch. Dabei überfiel sie keine Banken,  raubte keine Leute aus, verkaufte  keine Drogen und
setzte auch keine anderen kriminellen Handlungen.

Hat Lugner einen Deal geschlossen?

Mittlerweile dürfte sich die  Opernball-Organisatorin, Desiree Treichl-Stürgkh, wieder beruhigt
haben und ihre Ankündigung dem Baumeister nach seinem Auftritt mit Ruby Rubacuori künftig
keine Loge mehr zu geben, nicht wahr gemacht haben. Richard Lugner bestätigte dies auch in
dem er mitteilte,  dass er für den Opernball 2012 eine Loge habe.

Möglicherweise  hat  er auch einen Deal  geschlossen und versprochen,  dass sein  weiblicher
Gast für den kommenden Opernball den Wertvorstellungen bezüglich Integration  – die zurzeit
von der rotgrünen Wiener Stadtregierung gepflogen wird –   entspricht.

Zeichnung: hartmut-koechlin

Hoffentlich kommen bei einem solchen Gast keine Neidgefühle mehr auf

Dieser  Beitrag mit der  humorvollen Karikatur  hat einen sehr ernsten Hintergrund.   Er soll
nämlich  aufzeigen welche  verschiedene Maßstäbe angelegt werden,  wenn es den Verant-
wortlichen darum geht, den Einheimischen die zumeist zwangsverordnete  Pille „Integration“
zu verabreichen.

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2012-01-14