Kinder bei Kinderfest im Rathaus mit perversen Sex-Sprüchen konfrontiert
Bei der von der Stadt Wien geförderten Kinderveranstaltung „Wienopolis“ im Wiener Rathaus kam es am Wochenende zu einem handfesten Skandal. An Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren wurde Wassereis mit massiv sexualisierten und obszönen Aufdrucken wie „Lutsch dein Ding“, „Saugen und lutschen erlaubt“ oder „Nur hart macht’s Spaß“ verteilt.
Die FPÖ-Familiensprecherin, NAbg. Ricarda Berger, zeigt sich fassungslos über diese Entgleisung. „Es ist schlichtweg ekelhaft und eine psychische Grenzüberschreitung sondergleichen, was hier unter dem Deckmantel der Pädagogik passiert. Kinder lutschen unbefangen an diesen Süßigkeiten, während Erwachsene die widerliche Zweideutigkeit sofort erkennen. Das ist keine Unachtsamkeit mehr, das wirkt wie eine gezielte Desensibilisierung und Frühsexualisierung unserer Jüngsten“, kritisiert Berger. Für sie sei es unverzeihlich, dass bei einem Event, das das Kindeswohl ins Zentrum stellen sollte, derartige anzügliche Botschaften verbreitet werden. „Wir Freiheitliche wollen, dass Kinder einfach Kinder bleiben dürfen. Sie müssen vor diesem linken Ideologie-Wahnsinn und solchen widerwärtigen Inhalten geschützt werden!“, so die Familiensprecherin.
Der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss nimmt die rote Stadtregierung und den verantwortlichen Verein WIENXTRA in die Pflicht. „Das Rathaus darf unter der SPÖ nicht zum Experimentierlabor für völlig deplatzierte Fantasien werden. Dass Steuergeld für eine Veranstaltung eingesetzt wird, bei der die Qualitätskontrolle im Bereich des Kinderschutzes derart versagt, ist ein absolutes Armutszeugnis für Bürgermeister Ludwig und seine Genossen“, erklärt Krauss. Jetzt brauche es umgehend Konsequenzen und eine lückenlose Aufklärung. „Wir fordern eine klare Stellungnahme der Verantwortlichen und eine umfassende Prüfung, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Dieser Ekel-Skandal darf nicht unter den roten Teppich gekehrt werden. Wer unsere Kinder derart ungeniert mit sexualisierten Sprüchen konfrontiert, hat im Bereich der Jugendarbeit eine besondere Verantwortung und muss sich dafür auch rechtfertigen“, stellt der Klubobmann klar.
Abschließend betonten beide FPÖ-Politiker, dass der Kinderschutz in Österreich nicht verhandelbar sei. Man werde den Druck auf die Verantwortlichen aufrechterhalten, bis lückenlos geklärt sei, wie diese Produkte auf eine Kinderveranstaltung gelangen konnten und wer dafür die Verantwortung trägt.
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