Neue Modeerscheinung in Österreich
In den letzten Tagen gibt es in Österreich eine neue Modeerscheinung. Selbsternannte Moral- und Sittenwächter durchstöbern soziale Netzwerke nach (laut ihrer Meinung nach) verhetzenden Postings gegen Asylwerber. Diese Postings senden sie dann an den Dienstgeber des/der betreffenden User(in). Man möge es kaum glauben, dass es tatsächlich bereits Firmen gab, die im vorauseilen- den Gutmenschen-Gehorsam diesbezüglich Kündigungen aussprachen. Dies wird mitSicherheit noch die Arbeitsgerichte beschäftigen. Jedenfalls versuchen diese selbsternannten Moral- und Sittenwächter kritische Stimmen zu unterdrücken. Denn wer läuft schon gern in Gefahr, unter Umständen seinen Arbeits- platz zu verlieren. Aber es gibt auch Arbeitgeber, die einen feuchten Staub auf derartiges Denunziantentum geben, wie es unser folgender Fall unter Beweis stellt. Horst Ruhdorfer ist ein qualifizierter Mitarbeiter einer Immobilienfirma. Im Zuge der heftigen Asyldebatte, kommentierte er auf Facebook einen Beitrag (Screenshot) der Tageszeitung HEUTE.
Zugegeben, der Kommentar ist sicher sarkastisch unterspickt, jedoch sehr nahe an der
Realität. Auch wir haben uns schon gefragt, was das für Männer sind, die ihre Frauen
und Kinder nicht verteidigen sondern dem Feind überlassen, nur um sich selbst in Sicher-
heit zu bringen? Der Beitrag dazu kann unter diesem LINK aufgerufen werden.
Jedenfalls wurde ein selbsternannter Moral- und Sittenwächter, der sich Mag. Paul Kessler
nennt , des Kommentars von Ruhdorfer fündig und sendete folgendes Mail (samt Screen-
shot) an dessen Arbeitgeber.
In der Chefetage der Immobilienfirma schüttelte man über den Versuch ihren Mitarbeiter
anzuschwärzen nur ungläubig den Kopf. Auch Horst Ruhdorfer sieht keine Veranlassung
sich für seinen Kommentar zu entschuldigen und wünscht Herrn Kessler für seine mediale
Berichterstattung viel Erfolg.
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2015-07-30