Nötig sind Bekenntnis zum Leistungsprinzip
und Sanktionen gegen Bildungsverweigerung
„Wer nach neun Jahren nicht lesen, schreiben und rechnen kann, dem nützt auch eine ver-
längerte Schulpflicht nichts mehr“, hält heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zu
den neuen Regierungsplänen einer „Bildungspflicht“ fest.
Der wahre Hintergrund dieser bildungspolitischen Flickschusterei ist der Umstand, dass in
den Ballungszentren wie Wien die Zuwanderungspolitik der Regierung das Bildungssystem
massiv ramponiert hat. „Interessant ist auch, dass von der SPÖ die Wehrpflicht als über-
flüssiger Zwang schlechtgeredet wurde, sie dafür aber jetzt zahlreiche Jugendliche zu
einer verlängerten Schulpflicht zwingen will“, so Kickl.
Wichtige bildungspolitische Maßnahmen sind ein klares Bekenntnis zum Leistungsprinzip
in der Schule verbunden mit einer Qualitätssteigerung bei den Lehrern. „Dazu ist es nötig,
die Gewerkschaften endlich zurückzustutzen, die ihre Eigeninteressen über die Anliegen
der Schüler und Eltern stellen“, so Kickl.
Die volle Konzentration muss in der Pflichtschule dem Erlernen der Grundtechniken gelten.
Schüler, die das nicht schaffen, sollten in der langen Ferienzeit von den Lehrern zusätzlich
gefördert werden. Grundsätzlich ist es allerdings eine Bringschuld der Zuwanderer, die
deutsche Sprache zu erlernen, um dem Unterricht folgen zu können.
„Ausländer, die beispielsweise durch fehlende Sprachkenntnis Bildungsverweigerung be-
treiben, sollen auch die sozialen Beihilfen gekürzt oder gänzlich gestrichen werden können.
Wir wollen kein System, in dem Bildungsverweigerer von der Schule in die Mindestsicher-
ung und dann in die Pension getragen werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle
leistungsbereiten Menschen im Land“, hält der FPÖ-Generalsekretär fest. (Quelle: APA/OTS)
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2013-08-06